Deutschlands Energiewende-Traum ist eine Utopie — FAZ Redakteur beschimpft kompetenten Leser

Verleger Dirk Ippen in seinem Beitrag Münchner Merkur v. 9/10.2.19

von K.P. Krause
Klartext von Zeitungsverleger Dirk Ippen:Die Energiewende-Politik fährt gegen die Wand –

Bisher schon 550 Milliarden Euro unnötig ausgegeben – Am Anfang hätte der Kohleausstieg stehen müssen, nicht die Abkehr von der Kernkraft – Aber ohne Kohle kein Stahl, kein Zement, keine Windkrafträder – Albert Einstein wird symbolisch durch die verfehlte Klimapolitik zum zweiten Mal aus dem Land vertrieben  – Ein rüder Ton seitens der FAZ

Einer muss den Anfang machen, einer ist aus dem Energiewende-Mainstream  jetzt ausgeschert und hat Klartext geredet, der Verleger Dirk Ippen: „Der deutsche Traum, unser Land zuverlässig mit ‚grüner’ Energie aus Sonnenschein und Wind zu versorgen, ist nur eine Utopie“, schrieb er jüngst in allen seinen Zeitungen unter der Überschrift „Deutschlands Energiewende fährt gegen die Wand“. Ippen äußerte sich in der Kommentar-Rubrik „Wie ich es sehe“. Ippen ist nicht irgendwer. Sein Verlagskonglomerat ist die fünftgrößte Zeitungsgruppe in der Bundesrepublik. Wenn ein bedeutender, einflussreicher Medienmann derart entschieden auftritt, ist das besondere Aufmerksamkeit wert und kann in allen jenen Medienredaktionen nicht unbeachtet bleiben, die faktenblind noch immer der Energiewende- und Klimaschutzpolitik wie gleichgeschaltet folgen. Die nämlich führt zur Havarie.

Bisher schon 550 Milliarden Euro unnötig ausgegeben

Ippen schreibt nicht „Weg mit dieser Politik“, er fasst nur zusammen, was an Tatsachen vorliegt und zu beklagen ist: „Obwohl schon heute große Teile der Küstenländer mit Windturbinen verschandelt sind und trotz aller Sonnenzellen auf den Dächern, decken Wind und Sonne nur 27 Prozent unseres Strombedarfes und nur 5 Prozent der gesamten benötigten Energie ab. Dafür wurden bereits 550 Milliarden Euro ausgegeben. Überhöhte Energiekosten treffen die Wirtschaft und private Haushalte – Landbesitzer und Turbinenbauer werden reicher. Das ist eine unsoziale Umverteilung von unten nach oben. Und schlimmer noch bedroht diese Art der Energieversorgung unser Stromnetz. Konventionelle Kraftwerke müssen ständig hoch- und runtergefahren werden, um die stark schwankende Stromlieferung auszugleichen. In windreichen Zeiten wird die Überproduktion an Nachbarländer abgegeben, die den Strom gar nicht wollen und für dieses ‚Dumping’ viel Geld verlangen. Die Windstromerzeuger aber bekommen trotzdem 90 Prozent der zu viel gelieferten Energie voll bezahlt. Die Kosten tragen die Stromkunden in Deutschland. Großverbraucher von Strom müssen schon heute in Zeiten geringer Stromproduktion ihre Betriebe vom Netz nehmen. Diese Kosten tragen auch die Stromverbraucher.“

Am Anfang hätte der Kohleausstieg stehen müssen, nicht die Abkehr von der Kernkraft

Dies stimmt ebenfalls: „Wind- und Sonnenstrom sind unzuverlässige Energien, und das mindert ihren Wert erheblich. Die notwendige Grundlast kann nur durch konventionelle Kraftwerke aufgebracht werden. Der Effekt einer Verringerung von Treibhausgasen wie CO2 ist nicht eingetreten, so dass Deutschland seine selbst gesteckten Klimaziele nicht erreichen wird. Dazu wäre es nötig, zur Energieversorgung einen Übergang auf Erdgas in Erwägung zu ziehen. Das ist mit horizontaler Bohrtechnik und hydraulischer Technik auch in Deutschland reichlich vorhanden. Dieses sogenannte Fracking ist aber hierzulande verpönt. Ebenso wie die Nutzung der Kernkraft es ist. Sie empfiehlt sich aber als die immissionsfreieste Energiequelle überhaupt. Im Bemühen um weniger Treibhausgas-Emissionen hätte man mit dem jetzt in Gang gesetzten Ausstieg aus der Kohle anfangen müssen, anstatt sich von der Kernkraft zu verabschieden, nur weil es in Japan ein Seebeben gab.“

Ohne Kohle kein Stahl, kein Zement, keine Windkrafträder

Zusätzlich macht Ippen auf eine Folge des Kohleausstiegs aufmerksam, die bisher kaum bis gar nicht wahrgenommen wird.  In der jetzt geplanten absoluten Form  sei der Kohleausstieg allerdings unrealistisch. Ohne Kohle könne man keinen Stahl erzeugen, auch keinen Zement und damit unter anderem auch keine Windkrafträder herstellen: „Die bestehen nämlich, abgesehen von den Rotorblättern aus Fiberglas, zumeist aus Stahl und Betonfundamenten. Windmühlen brauchen auch seltene Erdmetalle für die Magneten in den Turbinen. Deren Produktion in der Mongolei und anderswo erzeugt giftigsten Abfall in großen Mengen. Die Phrase ‚saubere Energie’ ist daher nur ein schlechter Witz.“

Albert Einstein wird symbolisch durch die verfehlte Klimapolitik zum zweiten Mal aus dem Land vertrieben

Ohnehin: Wer regt sich eigentlich noch darüber auf, dass Regierung und Parlament mit dem massiven staatlichen Eingriff in die Stromerzeugung Marktwirtschaft und Wettbewerbsfreiheit in diesem Wirtschaftsbereich den Laufpass gegeben haben. Salopp formuliert: Der Wettbewerb ist im Eimer. Schlimmer noch: Dies ist staatliche Planwirtschaft pur. Die Folgen der Staatsintervention laufen ab wie in ökonomischen Lehrbüchern abstrakt und abschreckend beschrieben besonders von Ludwig von Mises. Ippen immerhin greift es auf: „Deutschland verabschiedet sich mit dieser Energiewende zu alledem auch noch von der Wettbewerbswirtschaft auf dem gesamten Gebiet der Energieerzeugung. Die wird nun ersetzt durch ein System staatlicher Steuerung mit Subventionen und Vorschriften jeder Art. Ein solches System staatlich gelenkter Wirtschaft ohne einen wettbewerblichen Ansatz, wie ihn z. B. der Emissionshandel der EU bietet, ist immer und überall zum Scheitern verurteilt. Albert Einstein als Symbol von Vernunft und Wissenschaft wird durch unsere verfehlte Klimapolitik heute zum zweiten Mal aus diesem Land vertrieben.“ Veröffentlicht ist der Ippen-Kommentar zum Beispiel im Münchner MerkurNr. 34, 9./10. Februar 2019.

Eine Punktlandung

Eine kleine Korrektur erlaube ich mir, nämlich zum Stichwort Emissionshandel. Ja, ein solcher Handel mit freier Preisbildung am Markt ist zumindest ein wettbewerbliches Element. Aber erstens ist es innerhalb der großen staatlichen Intervention nur ein dürftiges Feigenblatt, und zweitens – das ist der entscheidende Punkt – beruht dieser Handel auf dem irrigen Glauben, man könne mit der zu begrenzenden Ausgabe von CO2-Emissionszertifikaten das Klima schützen. Dies jedoch nur nebenbei, denn sonst ist, was Ippen schreibt und wie er es tut, eine Punktlandung und  in dieser knappen Form auch schreiberisch bestes journalistisches Handwerk. Er liefert Tatsachenfeststellungen, die Schlussfolgerung daraus überlässt er dem Leser. Und wenn der nicht grün-ideologisch verblendet ist, müsste dessen Ergebnis lauten: Weg mit dieser Politik.

Was Ippen ehrt

Offensichtlich hat sich Ippen sehr kundig gemacht. Er ist auch kundig gemacht worden. Fachleute haben ihm  geschrieben, einige dieser Aufklärungsschreiben habe ich in meinem Archiv. Es ehrt ihn, dass er solche Informationen aufnimmt und sich dann nicht scheut, öffentlich seine Folgerungen daraus zu ziehen. Er habe großen Zuspruch gefunden, schrieb er mir auf meine Bitte hin, mir seinen Text elektronisch verfügbar zu machen, Zuschriften mit gegenteiligen Auffassungen seien nur wenige. So zum Beispiel Karl-Ludwig Judt aus Zorneding: „Es ist unbestritten, dass der Klimawandel menschengemacht ist und eine Energiewende neben Energiesparen und Energieeffizienz nur durch Nutzung aller erneuerbaren Energien einschließlich der Förderung der Speichertechnik möglich sein wird. Das EEG (Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien) war auf einem guten Weg und wird jetzt leider durch die Bundesregierung und unsere Staatsregierung (Stichwort 10-H-Rege-lung) ausgebremst.“

Leser haben sich überrascht die Augen gerieben

Jakob Geltinger ausMünchen dagegen beglückwünscht ihn: „Ich bin nicht immer mit Ihren Ansichten konform. Dieses Mal in allen Punkten. Ihr Artikel ist an Deutlichkeit und Sachlichkeit kaum zu übertreffen. Ich hoffe sehr, dass er nicht nur Furore macht, sondern Verantwortliche in Wirtschaft und Politik endlich zum verschärften Nachdenken und Handeln zwingt.“ Oder Dr. Karl Hermann Behrens aus Odelzhausen 4: „Nicht wenige Leser werden sich bei Lektüre der ausgezeichneten Kolumne überrascht die Augen gerieben haben. Ist sie doch eine schonungslose Abrechnung mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz und damit mit unserer Kanzlerin …“ Oder Peter Hütz ausKrailling: „Als pensionierter ehemaliger Vorstandsvorsitzender eines stark von Stromkosten abhängigen Industriebetriebes begrüße ich Ihren Artikel zur Energiewende in Deutschland, der endlich einmal zu diesem Thema Klartext spricht.“  Oder als letztes Beispiel Andrea v. Beaulieu Marconnayaus Petershausen: „Für diese schonungslose, aber ausgezeichnete Darstellung der ziel- und planlosen Energiepo-litik der deutschen Bundeskanzlerin mit all den schädlichen Auswirkungen auf das Wohler-gehen der deutschen Bürger werden gewiss sehr viele Leser dankbar sein. … Dennoch ist für mich – und vielleicht für viele Leser – unerklärlich, warum Sie dieses Thema in dieser deutlichen form erst jetzt aufgreifen. da schon derart unumkehrbare Fehler zementiert sind?“

Ein Vorbild für andere – aber für die FAZ noch nicht

Ich weiß nicht, wie Ippens Zeitungen bisher über Energiewende und Klimaschutz geschrieben haben und wie sie künftig schreiben werden. Ich nehme an, dass Verleger Ippen seinen Redaktionen nicht vorschreibt, was und wie sie sich zu diesen beiden Themen äußern sollen. Aber ein deutliches Zeichen hat er gesetzt, auch wenn es nur („Wie ich es sehe“) ein persönliches Zeichen ist, ein Vorbild für andere. Was ich jedoch weiß, ist, wie die FAZ mit den beiden Themen umgeht. Bisher berichtete und kommentierte sie stramm auf Mainstream-Kurs, in jüngster Zeit aber mit vorsichtiger Absetzbewegung – deutlich inzwischen Mitherausgeber Holger Steltzner, zuletzt am 15. Februar mit seinem sehr guten und lange fälligen Leitartikel im Wirtschaftsteil „Klimareligion mit Ablasshandel“ (Seite 15, hier). Aber dass der Mensch das Klima nicht schützen kann, schon gar nicht mit dem Vermeiden von anthropogenem CO2-Ausstoß, ist bei ihm noch tabu. Auch fehlt dem Leitartikel die sich aufdrängende Aufforderung: Weg mit der Energiewende.*)

Eine rüder Ton, wie er seitens der FAZ bisher nicht üblich war

Dominiert wird das Informieren über die Energiewende- und Klimaschutzpolitik in der FAZ bisher von den Redakteuren Andreas Mihm (Wirtschaft) und Joachim Müller-Jung (Ressortleiter „Natur und Wissenschaft“), beide einseitig informierend und resistent gegenüber Tatsachen, wenn man sie auf diese aufmerksam macht. Man darf gespannt sein, wann und wie diese beiden endlich die Kurve kriegen. Ohne innerredaktionelle Nachhilfe wird das aber wohl nicht gehen. Mihm zwar liefert inzwischen Beiträge zur Energiewende mit auch kritischen Tönen, die sich aber im Regelfall auf Fehlentwicklungen beschränken, sei es bei nicht beabsichtigten Folgen, sei es bei der Regulierung. Ein besonders hoffnungsloser Fall ist Müller-Jung, also ausgerechnet der Leiter des Wissenschaftsteils, der das „audiatur et altera pars“ nicht gelten lassen will. Jüngst hat er sich sogar im Ton vergriffen. Ein Fachmann hatte am 13. Februar Folgendes an ihn übermittelt: „Als Fakten darf ich Ihnen noch verraten dass der CO2-bedingte Anstieg nur etwa 1/4 des bisher beobachteten transienten Werts von rund 0,8 Grad seit vorindustrieller Zeit ist und dass Deutschland mit seinen CO2-Emissionen von ~1840 bis heute bei einem globalen Anteil von 2,3% rechnerisch nur 0,007 Grad (im Gleichgewicht) bewirkt hat: 0,6*ln(400/280)/ln(2)*0,023=0,007.“ Müller-Jung antwortete nicht gerade FAZ-like einen Tag später: „Wenn Sie Ihren inkompetenten, wichtigtuerischen Geifer bitte über andere ausschütten und mich künftig mit Ihren Mails verschonen, wäre ich Ihnen sehr verbunden! Diese Aufforderung gilt per sofort! Das gilt auch für Ihre Gesinnungsgenossen!“  Abgesehen vom rüden Ton ist die Antwort klar: Do n’t confuse me with facts. Oder information is ruination, sie zerstört bisher Vermitteltes.

„Wann wechseln Sie zur taz?“

Der Fachmann schrieb zurück: „Besten Dank für diese groteske Antwort, die zeigt, dass Sie als ‚Science Editor’ mit Klima-Wissenschaft nichts am Hut haben, sondern politisch-korrekte links-grüne Ideologie vertreten. Frage: Wann wechseln Sie zur taz oder vielleicht zum ZdF-Team von Prof. Lesch, damit endlich das Renommé der FAZ wieder für gebildete konservative Leser hergestellt wird?
Ich empfehle Ihnen das NZZ-Interview des Springer-CEOs, der mal Chefredakteur der WELT war:
https://www.nzz.ch/feuilleton/medien/springer-ceo-doepfner-viele-verhalten-sich-unjournalistisch-ld.1457143

Müller-Jung-Antwort für die FAZ keine Werbung

Auch der unermüdliche Hans Penner (Dipl.-Chem. Dr. rer. nat.) meldete sich gleich zu Wort und schrieb: „Sehr geehrter Herr Müller-Jung, der Stil Ihres Schreibens an Herrn Dietze (wahrscheinlich vom 14.02.2019) ist keine Werbung für die FAZ. Sie zeigen damit, daß die FAZ die katastrophale Energiepolitik der Bundeskanzlerin unterstützt. Kohlendioxid-Emissionen sind nicht klimaschädlich. Frau Dr. Merkel hatte auf einer Weltklimakonferenz gesagt: „Das CO2 ist so giftig es kann die ganze Menschheit ausrotten!“ (https://www.wahrheiten.org/blog/2016/07/07/das-baldige-ende-aller-buergerlichen-freiheiten-eu-ausschuss-beschliesst-netzsperren/). Diese absurde Behauptung unterstützt die FAZ! Die FAZ unterstützt es, daß den Bürgern 2 Billionen Euro geraubt werden zur Finanzierung der sinnlosen Energiewende. Außerdem ruiniert die Energiewende unsere einst sichere Stromversorgung. Herr Dietze hat die Klimasensitivität des Kohlendioxids zu 0,6°C berechnet (https://www.solidaritaet.com/fusion/2018/2/index.htm). Zahlreiche andere Berechnungen bestätigen diesen Wert. Sogar Prof. Rahmstorf vom PIK sagte, daß auf dem „direkten Strahlungseffekt des Kohlendioxids“ eine Klimasensitivität von „etwa 1°C“ beruht (https://scilogs.spektrum.de/klimalounge/am-puls-der-klimakrise-vortrag-rahmstorf-zum-klima/). Angenommene positive Rückkopplungseffekte sind hypothetisch. Diese geringe Klimasensitivität hat keine katastrophalen Folgen.“

Mal sehen, wie es jetzt in Sachen Energiewende und Klimaschutz in der FAZ weiterläuft. Wirkliche Gegenstimmen zum Thema kamen bisher nur in der Leserbrief-Rubrik zum Ausdruck, nicht im redaktionellen Teil. Ich habe etliche davon gesammelt.

 

*)Immerhin aber hat Steltzner die im Anti-Mainstream für die Klimaschutzgläubigkeit schon lange kursierende Bezeichnung „Religion“ und „Ersatzreligion“ aufgegriffen, auch schon zuvor: „Kli­ma­schutz hat in gro­ßen Tei­len der Ge­sell­schaft den Rang ei­ner Er­satz­re­li­gi­on. Es wird ein ex­trem teu­rer Aus­stieg aus der Koh­le be­schlos­sen, ob­wohl nie­mand weiß, wie Koh­le- und Atom­strom rasch er­setzt wer­den kön­nen, die heu­te mehr als die Hälf­te der deut­schen Strom­er­zeu­gung aus­ma­chen. Wo­her der zu­sätz­li­che Strom für die sie­ben bis zehn Mil­lio­nen po­li­tisch ge­woll­ten Elek­tro­au­tos kom­men soll, wird nicht ein­mal ge­fragt. Aus fran­zö­si­schen Atom- oder pol­ni­schen Koh­le­kraft­wer­ken? Die Bun­des­re­gie­rung er­hebt das Kli­ma weit über an­de­re wich­ti­ge Po­li­tik­fel­der wie So­zia­les oder Wirt­schaft. Darf man hof­fen, dass die Uni­on doch noch zur Be­sin­nung kommt und im Sin­ne der Ge­mein­schaft die Ko­ali­ti­on plat­zen lässt, be­vor sich CDU/CSU vom SPD-ge­führ­ten Um­welt­mi­nis­te­ri­um das nächs­te Kli­ma­ret­tungs­plan­wirt­schafts­ge­s­e­tz dik­tie­ren las­sen (FAZ vom 1. Februar 2019, Seite 15, hier).

Der Beitrag erschien zuerst im Blog des Autors hier

 

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30 Kommentare

  1. Rekord für Strom aus erneuerbaren Energien

    Sonne, Wind, Wasser und Biomasse haben 2019 bisher mehr Strom produziert als Kohle und Atom zusammen.
    Der Strom, der bei den Verbrauchern aus der Steckdose floss, kam zu 47,3 Prozent aus Erneuerbaren Energien und zu 43,4 Prozent aus Kohle- und Atomkraftwerken.

    Durch den Anstieg von Wind und Sonnenkraft und den Rückgang der Kohlekraft sind auch die CO2-Emissionen gesunken. Im ersten Halbjahr 2019 wurde bei der Stromerzeugung rund 15 Prozent weniger CO2 ausgestoßen als im Vorjahreszeitraum, berichtet der BDEW.

    https://www.dw.com/de/rekord-f%C3%BCr-strom-aus-erneuerbaren-energien/a-49605165-0

    • es fehlen 10%. im Durchschnitt.
      Import? gar noch Atom- und Kohlestrom? Sin dessen Emmissionen Deutschland zugerechnet?

      • Hagen Müller schreibt am 17. Juli 2019 um 7:12
        „es fehlen 10%. im Durchschnitt.“

        Halo Herr Hagen Müller,
        erst lesen, dann überlegen, dann was schreiben, Okay !

        Betrachten Sie nur mal das Kreisdiagramm in dem Link von Herrn Torsten Lange, da wird auch Ihnen geholfen.

        Gut es gibt eben Spezialisten und spezielle Leute.

    • … es ist ja nur der Bedarf an Strom, aber nicht der Bedarf an Leistung für ein Funktionieren des Bedarf z. B. Wasser zum kochen zu bringen!

  2. „Wo­her der zu­sätz­li­che Strom für die sie­ben bis zehn Mil­lio­nen po­li­tisch ge­woll­ten Elek­tro­au­tos kom­men soll, wird nicht ein­mal ge­fragt.“

    Aus Windmühlen und Solarpanels, woher denn sonst? Wenn Eine/r der Ökoirren ne Windmühle drehen sieht, und sei es bei Windstille, glaubt er an deren 100% Stromproduktion. Und wenn die Sonne aufgegangen ist glaubt er an 100% Solarstromleistung der Siliziumzellen.

    Grüne & Co sind besonders intelligente Typen und wissen alles in Sachen Naturwissenschaft.

  3. @alle

    Frank Farenski ist ein engagierter TV-Journalist und Meinungsmacher bei Transparenztv.com. Er ist hochgradig engegaiert im Bereich „unabhängiger“ Meinungsmache gegen alles, was sich gegen Klimaängste oder Energiewende oder Dieselverbote zu wehren versucht. Aktuell unterstützt er schwerpunktmässig die Schülerstreiks „für das Klima“.

    Ahnung von der Materie dürfte er nicht haben. Geldsorgen auf jeden Fall auch nicht. Dass er sich hier zu Wort meldet, ist eine Anerkennug der Tatsache, dass EIKE dieser Lobby  wichtig genug erscheint, hier mal Störfeuer zu geben. Also EIKE, weiter so.

    Mfg

    Anton Pirol

     

    • Ja, da wird manches klarer…., und unser Alter Franz taucht auch wieder auf. Im Stile von Hausfrauen-Werbe-TV aufgezogen, aus meiner Sicht ekelhaft.

      Ich habe nur einmal ein paar Videos angeklickt, Fachliches ist da wirklich nicht zu erwarten.

      Bleibt die Frage, wer das finanziert! Im Internetauftritt habe ich nichts Konkretes ausmachen können oder habe ich etwas übersehen?

  4. Es kann doch nicht verwundern, wenn in die Enge Getriebene mit dem, was diese  „deutschen Vorbilder“ nach 30 Jahren vorweisen können, wütend und bösartig reagieren:

    1. Die Freisetzung des CO2 wird selbst bei der Stromversorgung unverändert fortgesetzt.

    2. Obwohl Windkraft und Photovoltaik nicht einmal ein Viertel der Lieferung unverzichtbarer Kraftwerke verdrängen, muß Strom mit Zuzahlung in Millionenhöhe verschenkt werden,  der Preis, den der Bürger zahlt ist längst „Weltspitze“. 

    3. Das fortdauernde Gestammel über eine „erfolgreiche Energiewende mit „Stromspeichern und langen Leitungen“ erinnert fatal an den noch verkündeten „Endsieg mit Wunderwaffen“ als russische Truppen bereits Berlin in Sicht hatten und amerikanische Truppen Weißwurst und Bockbier genießen konnten.

    Einmal mehr wird die intelligente Welt am deutschen Wesen nicht genesen (wollen)!

    https://www.scribd.com/document/399717205/Klimawandel-und-Energiewende-ein-Intelligenztest

  5.  
    Dieser Artikel enthält widersprüchliche Aussagen zur vorlaufenden Kommunikation, und es bedarf daher zusätzlicher Informationen, um herausfinden zu können, wer sich hier tatsächlich „zum Affen gemacht“ haben könnte:
     
    Zitat 1:Müller-Jung antwortete nicht gerade FAZ-like einen Tag später: ‚Wenn Sie Ihren inkompetenten, wichtigtuerischen Geifer bitte über andere ausschütten und mich künftig mit Ihren Mails verschonen, wäre ich Ihnen sehr verbunden! Diese Aufforderung gilt per sofort! Das gilt auch für Ihre Gesinnungsgenossen!‘“  
     
    Zitat 2:Auch der unermüdliche Hans Penner (Dipl.-Chem. Dr. rer. nat.) meldete sich gleich zu Wort und schrieb: Sehr geehrter Herr Müller-Jung, der Stil Ihres Schreibens an Herrn Dietze (wahrscheinlich vom 14.02.2019) ist keine Werbung für die FAZ.
     
    Wenn es sich bei dem betreffenden „Herrn Dietze“ in Zitat 2 um einen Herrn Dipl.-Ing. Peter Dietze, IPCC Reviewer 2001, handeln sollte, dann wäre zur abschließenden Beurteilung der Äußerungen in Zitat 1 eine vollständige Veröffentlichung der vorlaufenden E-Mail von „Herrn Dietze“ zwingend erforderlich. Denn die Formulierungen in Zitat 1 weisen auf Inhalte hin, wie sie einige von uns ebenfalls schon einmal von einem Herrn Dipl.-Ing. Peter Dietze erhalten und in ähnlicher Form bewertet haben mögen. Die vorlaufende E-Mail von „Herrn Dietze“ zu Zitat 1 könnte mithin wesentliche Aussagen der Überschrift in Frage stellen.
     

  6. Dieser Beitrag ist SPITZE und natürlich auch journalistisch perfekt formuliert *) – ohne auf die essentiellen Zahlenwerte zu verzichten!! So ist EIKE optimal!! Hoffen wir dass diese ganze Aktion in den Medien (zumindest eine kleine) Lawine auslöst. Dazu möchte ich als Ingenieur (diese Leute sind es ja gewohnt, verlässliche Zahlen berechnen zu müssen) ergänzen, dass unser Kohleausstieg – sofern er keine anderen neuen CO2-Emissionen hervorruft – auf Dauer nur 0,001 Grad bewirkt, also getrost als ein fataler moderner Schildbürgerstreich zu bewerten ist.

    *) Klar, Herr Dr. Krause war früher Wirtschaftsredakteur der FAZ

  7. Liebe FAZ, ihr lest ja hier mit: Wer wie die anderen Feiglinge einfach das vorgekaute Material abtippt, darf sich nicht darüber ärgern, daß Unwissen aus einstürzenden Kartenhäusern besteht.
    Ist die Klimaclownerie eigentlich das einzige Thema zu dem es bei euch aus eigenen Bordmitteln nicht reicht?

  8. Bitte einfach die Studie vom Fraunhofer Institut lesen (https://www.ise.fraunhofer.de/content/dam/ise/de/documents/publications/studies/studie-100-erneuerbare-energien-fuer-strom-und-waerme-in-deutschland.pdf), dann hat sich der Artikel von Herrn Ippen erledigt. Die FAZ schreibt jeden Tag gegen die Energiewende an. Dadurch wird es nicht richtiger. Herr Ippen ist da einfach nicht kompetent. Nebenbei bemerkt: Je MEHR EE wir im Netz haben, desto HÖHER wird übrigens die Netzstabilität. Die Firma Nordgröön verkauft übrigens EE für die Netzstabilität. Aber das weiß Herr Ippen gar nicht und bekommt das gar nicht mit. Seine Argumente sind uralt und inzwischen schon lange von der Realität überholt. Wer sich als Herausgeber nur ab und zu mal sporadisch mit dem Thema beschäftigt, kann das vielleicht auch gar nicht wissen. Und da nutzt es dann auch nix, wenn Herr Ippen mal etwas herumgoogelt. Seine Argumente gegen die Energiewende sind einfach 10 Jahre zu alt, wir sind technisch viel weiter als sein Wissen zu diesem Thema. Was Herr Ippen für sich gegoogelt hat, nennt man „ergebnisorientierte Recherche“. Man recherchiert sich das zusammen, was man als Ergebnis haben möchte. Dann kann man vielleicht solche Artikel tippen, aber die gesamte Fachwelt weiß das dies absolut ist zutreffend und einfach nicht mehr Stand der Technik/Entwicklung ist. Aber die FAZ ist ja ein konservatives Blatt und hinkt eben einfach der Zeit hinterher. Und ein Herausgeber ist halt auch keine Experte für die Energiewende. Deshalb nehmen wir ihm einfach die Inkompetenz in seinem Artikel mal einfach nicht übel.

     

    Gruß Frank Farenski

     

    https://www.ise.fraunhofer.de/content/dam/ise/de/documents/publications/studies/studie-100-erneuerbare-energien-fuer-strom-und-waerme-in-deutschland.pdf

    • 1. Fraunhofer ist eines der Energiewende-Lobbyinstitute.

      2. Je mehr Aiolos- und Helios-Götterelektrizität zwangsweise in das Netz gepresst wird, umso instabiler und bedrohlicher wird die Versorgungslage.

      Näheres kann auf den Webseiten der Übertragungsnetzbetreiber und der Bundesnetzagentur gefunden werden.

      Fazit: Herr Ippen hat recht.

        • Henryk Broder ist kein Jurist und ist derselben Ansicht wie Herr Ippen. Muss man Nichtjurist sein, um Dinge beurteilen zu können?

        • Herr Dirk Ippen  hat doch 1967 promovierte zum Dr. jur. oder nicht ?
          Studium der Rechtswissenschaften in Freiburg, Hamburg und Münster oder nicht ?
          Somit ein „Fachmann“ im Bereich Klima, Kohlestrom, EEG, Kernkraft, Windkrafträder ……….
          Der auch dem Fraunhofer Institut das Wasser reichen kann … möchte.

          • @Ruth Engelbach

            Welches Fachwissen haben Sie, das sie befähigt, die Ansichten Anderer zu diskreditieren?

    • Der Unsinn, den Sie (Pseudonym Frank Farenski) hier als „Influencer“ schreiben, tut wirklich weh. „Mit mehr „EE“ wird das Netz stabiler“ – ein perfektes Beispiel für indoktrinierende Fake-News.  Aber ich freue mich darüber, zeigt es doch, dass das Niveau in diesem Lande noch immer nicht das Minimum erreicht hat. Mal gespannt, wann und wo der Fall ein Ende hat, der Aufprall wird wohl hart werden – und mir kann das zum Glück völlig wurscht sein.

    • Sehr geehrter Herr Farenski,

      wenn Jemand wie Sie Herrn Ippen Inkompetenz vorwirft um gleich darauf mit „Je MEHR EE wir im Netz haben, desto HÖHER wird übrigens die Netzstabilität“ die Hosen herunterzulassen, dem kann man neben unglaublicher Ahnungslosigkeit auf mathematisch-naturwissenschaftlichem Gebiet nur noch grenzenlose Arroganz bescheinigen.

      Trotzdem ist es begrüßenswert, dass Sie hier Ihre Meinung kundtun, damit man wieder begreift, warum ein solcher Irrsinn in Deutschland nach 1933-45 und 1949-90 zum dritten Mal in 100 Jahren in Deutschland in die Tat umgesetzt werden kann.

      MfG

       

    • Herr Farenski,

      welchen Beruf üben Sie aus, bzw. wie stehen Sie in wirtschaftlicher Abhängigkeit zu der grünen Energiepolitik, die unser Land systematisch zerstören will? Diese Frage fiel mir als erstes ein.

      Fraunhofer ist eine staatlich alimentierte, keinesfalls unabhängige Institution (wessen Brot ich ess‘, dessen Lied ich sing). Früher hatte ich noch eine gewisse fachliche Ehrfurcht vor Fraunhofer, aber ich habe ISE zwei Jahre lang in einer Feldstudie „erleben“ dürfen. Was Sie Ippen als „ergebnisorientierte Recherche“ vorwerfen ist dort der tatsächliche Arbeitsstil. Nicht zur „erstrebten“, „wissenschaftlich“ zu fundamentierenden „Erkenntnis“ passende Tatsachen und Erkenntnisse werden negiert und ignoriert. Es waren aufschlußreiche Jahre, im Ergebnis für mich Ernüchterung und Bestürzung, die mich „nebenbei“ auch noch am Ende unnütze Ausgaben im Vierstelligen gekostet haben. Seitdem behandele ich Aussagen und Ergebnisse aus diesem Hause sehr vorsichtig und sehr skeptisch.

      • Ich kann Herrn Ulrich Tenglers Meinungs-Entwicklung nachvollziehen zu Fraunhofer, weil auch ich anfangs mit Ehrfurcht auf diese Institution geschaut hatte. Dann musste ich am eigenen Leibe erfahren, dass die Leute bei Fraunhofer zwar in der Theorie einiges wussten, aber eine unglaubliche Arroganz  in Sachen Praxistauglichkeit und Wirtschaftlichkeit an den Tag legten.

        Es ging um einen Einsatzfall für die Verwendung Nachwachsender Rohstoffe, was seinerzeit auch so eine politische Modeerscheinung war, wie heute die Energiewende. Auf Basis deren Studien/Erfindungen wurde eine Fabrik mit einigen …zig Millionen Euros Kosten in die blühenden Landschaften der Ex-DDR gesetzt, natürlich sehr stark mit Fördermitteln gestützt.

        Nachdem die Fabrik in Betrieb genommen war, kamen die Fehleinschätzungen in Sachen Praxis und Wirtschaftlichkeit der Erfindungen zum Tragen. Die Massenproduktion des Produktes gelang nicht durchgängig in der notwendigen Qualität.  Man konnte das Produkt zu dem Preis, der kalkulatorisch notwendig war, nicht verkaufen, weil der übliche Markpreis erheblich darunter lag – nämlich etwa auf dem Level der Einkaufspreise für Rohmaterialien.

        Schon 2 Jahre in nach Inbetriebnahme der Fabrik geriet das neu gegründete Unternehmen in massive Zahlungsschwierigkeiten, die am Ende zur Insolvenz führte. Ca. 30 Mitarbeiter mussten sich in der strukturschwachen Gegend einen neuen Job zu suchen.

        Seit dem bin ich sehr skeptisch zu allem, was aus diesem Hause veröffentlicht wird. Vor allem dann, wenn die Aussagen dem gesunden Menschenverstand widersprechen, und wenn Aussagen zu Kosten von Anlagen getroffen werden, die es bisher nur im Labor – oder kleintechnischen Maßstab gibt.

        Bei der Studie, die Herr Farenski verlinkt hat, ist genau das wieder der Fall. es gibt soviele Passagen voller Zweckoptimismus – inbesondere zu der Speicher-Thematik und Power-to-Gas dass ich gar wüsste, was noch an Substanz, der man zustimmen könnte, in diese Studie übrig bleibt.

        Man redet in 2012 dort von Dingen, die es noch nicht gibt. Und tut so, als gäbe es sie in Kürze. Vielleicht kann uns Herr Farenski hier eine Projektliste  reinstellen für P2G-Anlagen, die großtechnisch (!!!) in Betrieb, in Bau oder in Planung sind, so dass das Speicherproblem der Erneuerbaren angegangen werden kann.

        Da die Studie aus 2012 ist, könnte es ganz interessant sein, mal dagegen zu leben, wie sich die zwischenzeitlich eingetretenen Realitäten aus  Sicht  des Jahres 2019 darstellen. Vor allem, wenn man die von Fraunhofer genannten Ansätze zu den Kosten mal etwas genauer betrachtet.

         

         

         

    • Herr Farenski,

      die Argumente gegen die Energiewende sind nicht nur „einfach 10 Jahre zu alt“, sondern so alt, wie die Gesetze der Physik und Elektrotechnik – also wie unser Universum.

      Und wo Bitte sind wir „technisch viel weiter“….?
      Nachts wird es immer noch dunkel, bei Flaute weht kein Wind und die permanent versprochenen Wunderwaffen (vulgo Speicher genannt) gibt es nur in der Phantasie interessierter Kreise. Die EE und die Energiewende sind bereits krachend gescheitert, das will  nur noch niemand hören.

      Wer oder was sind Sie hier? Ein neuer Troll?

       

    • „Je MEHR EE wir im Netz haben, desto HÖHER wird übrigens die Netzstabilität.“

      Welch ein Blödsinn? Mit Windmühlen und Solarpanels läßt sich niemals eine Stromnetzstabilität erreichen. Die Mindestspeicherkapazität allein für eine sichere Stromversorgung beträgt 1/3 des Jahresverbrauchs. Aber Typen wie Sie können sowas ja nicht berechnen. Mathe gibt es ja in den Schulen offenbar nicht mehr.

  9. Naja, Energiewende hin oder her. Es läuft doch prima. Wir brauchen keine Kohle-Atomkraftwerke. Auch Diesel wird nicht mehr zur Stromgewinnung benötigt.
    Wenn doch mal ein Totalausfall passiert, sind die PC-Hacker schuld…denn die haben es auf die Versorger abgesehen.

    Gott sei Dank, wurden jetzt, im Voraus die Schuldigen gefunden.

  10. Sehr geehrter Herr Krause,

    „… decken Wind und Sonne nur 27 Prozent unseres Strombedarfes … ab“

    Sind diese 27% der Anteil von unserem Stromverbrauch oder von unserer Stromproduktion? Das ist ein riesiger Unterschied.:

    Führt man die Zahlen aus den Quellen
    https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/erneuerbare-energien/erneuerbare-energien-in-zahlen
    und
    https://www.windkraft-journal.de/tag/stromexport

    zusammen, dann zeigt sich, daß der Exportüberschuß vor 2011 leicht abfiel und in diesem Jahr des Atomausstieges ein Minimum erreichte. Seitdem steigt er wieder rasant an.

    Es könnte sein und ist sogar wahrscheinlich, daß ein ursächlicher Zusammenhang besteht zwischen der Zunahme der Wackelenergie von Wind+PV und dem Exportüberschuß, weil die zunehmende Überproduktion zu Zeiten des großen Wind+PV-Angebotes einfach verschleudert werden muß und wir „Produzenten“ in Deutschland nichts davon haben. 2014 erreichte dieser Überschuß immerhin 38% der Energieproduktion von Wind+PV, also einen nicht unbeträchtlichen Anteil.

    Das wäre es mal wert, im Detail zu untersuchen.

    MfG
    G.Wedekind

  11. Das Problem ist die CO2 Verbotspolitik.. solange das CO2 verteufelt wird solange werden wir in Deutschland in eine Mangel und Armutsgesellschaft abrutschen.

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