Kernkraft gegen Sonne

"... und tschüß bis morgen...!" ; Bildquellenangabe: uschi dreiucker / pixelio.de

Von Emanuel Höhener und Silvio Borner**
Die Kosten für die Schweizer Energiewende mit dem Ersatz der Kernkraft durch Wind- und Solarenergie sind gigantisch hoch. Neue Nuklearanlagen wären viel wirtschaftlicher.

Im Mai 2017 hat das Schweizer Volk mit der Zustimmung zum Energiegesetz im Prinzip ja gesagt zur sogenannten Energiestrategie 2050 (ES 2050), die einen Ersatz der Kernkraft primär durch Solar- und Windenergie vorsieht. Damals war heftig umstritten, wie teuer dieser Totalumbau werden würde. Die im Abstimmungsbüchlein offiziell dargestellten Kosten von 40 Franken pro Jahr und Haushalt kontrastierten stark mit unseren Berechnungen von 2014. Diese ergeben Investitionskosten von 100 Milliarden Franken. Noch greller war der Kontrast zu den 3200 Franken pro Jahr und Haushalt, die das Nein-Komitee als Kosten der Energiewende errechnet hatte. Weiss man heute mehr?

Natürlich sind solche Langzeitprognosen mit extremen Unsicherheiten verbunden. Die enorme Spannweite der Kostenschätzungen hätte jedoch dem Stimmvolk erklärt werden müssen. Alt Bundesrätin Leuthard betonte einfach immer wieder, die Kernkraft sei kostenmässig längst von Wind und Sonne verweht. Aus heutiger Sicht ist klar, dass der offizielle Betrag von 40 Franken pro Jahr und Haushalt nicht eine statistische Fehlleistung (wie bei der Heiratsstrafe) war, sondern eine bewusste Fehlleitung der Bevölkerung.

Wir legen hier die Grundzüge einer vernünftigen Kostenschätzung dar und beschränken uns dabei auf den Vergleich der Kernkraft mit der Solarenergie und einem geringen Anteil Windkraft (11 Prozent), welche wegen des riesigen Platzbedarfs, der schwachen Winde und des Landschaftsschutzes in der Schweiz eine Nische bleiben wird. Bis 2035 werden Geothermie sowie Biomasse und Wasser kein oder kaum zusätzliches Potenzial haben. Die folgenden Investitionsvergleiche stützen sich auf praxisbewährte Fakten und nicht auf Modellsimulationen. Die Datenbasis kann auf unserer Homepage abgerufen werden (www.c-c-netzwerk.ch).

Weniger für mehr

Direkte Kostenvergleiche zwischen verschiedenen Technologien zur Stromproduktion sind nur zulässig für die plan- und steuerbare Grundlast-Stromproduktion rund um die Uhr. Dazu eignen sich Energieträger wie Erdgas, Erdöl, Kohle, Kernkraft und Geothermie – aber nicht Solarenergie. Die reinen Produktionskosten (sog. levelized costs) sind für den Solarbereich nicht massgebend, weil dieser weitestgehend durch eine variable und nicht steuerbare Produktion geprägt ist, die pro eingesetzten Franken einen viel geringeren Wert für das Versorgungssystem aufweist. Anders gesagt: Solarenergie ist völlig instabil, wetterabhängig und erst noch «leistungsdünn». Aus gesamtwirtschaftlicher Perspektive sind Anlagen mit derart unsteter Produktion – bekannt auch als Flatterstrom – viel weniger wert als etwa gleich teure Investitionen, die eine konstante Grundlastenergie erbringen. Für die Verbraucher im Stromnetz heisst das: Entweder müssen sie mit Stromausfällen leben, oder eine einigermassen sichere Versorgung kostet viel mehr als vorher.

Die Lücke zwischen dem Marktwert von Solaranlagen und jenem von verlässlichen Energiequellen ist krass und wird zudem umso grösser, je höher der Anteil der unzuverlässigen Flatterkapazitäten im System ist – da können die Solarzellen noch so billig werden. Weil die Leistungsdichte der Sonne (bei uns rund 10 Watt pro Quadratmeter, über das Jahr gemittelt) nicht erhöht werden kann, braucht es eine steigende Unterstützung aus flexiblen und steuerbaren Ersatzkraftwerken oder aus Speicherkapazitäten. In Deutschland sind die Subventionszahlungen deutlich höher als die Markterlöse aus Solar- und Windstrom. Übers Jahr gerechnet, erreicht diese Differenz inzwischen über 25 Milliarden Euro, Tendenz steigend. Dabei sind die deutschen Konsumentenpreise für Strom schon heute doppelt so hoch wie im kernkraftgeprägten Frankreich und dreimal höher als in den auf fossile Energieträger ausgerichteten USA.

Was heisst das für die Schweiz? Entweder verdoppeln wir wie die Deutschen die Produktionskapazitäten mit «fossilen» Kraftwerken, um trotz Dunkelflauten dennoch eine stabile Produktion zu garantieren – oder wir setzen voll auf Solarenergie und ersetzen die Jahresproduktion der Kernkraftwerke durch eine etwa zwölfmal grössere Solarleistung und speichern die Überschüsse. Denn das wäre nötig, um trotz Flatterhaftigkeit eine gewisse Verlässlichkeit zu erreichen. Wir nehmen Frau Leuthard beim Wort und legen die Voll-Solar-Lösung unseren Schätzungen zugrunde.

Dieses Szenario lässt sich so zusammenfassen: Ausgehend vom erwarteten landesweiten Stromverbrauch für 2035, schätzen wir die Nuklearproduktion, die zu ersetzen ist, auf 20 550 GWh pro Jahr (nur noch das KKW Leibstadt wird aktiv sein). Aus konventioneller Sicht könnte ein thermischer Kraftwerkspark (Betrieb mit Kohle, Öl, Gas oder Nuklearenergie) mit 2600 MW nomineller Leistung diese Lücke füllen. Aber die Energiestrategie 2050 verbietet Kernkraftwerke, und die CO2-Emissionsziele schliessen fossile Energie aus. Ohne den Ersatz aus thermischen Kraftwerken müssten deshalb die Solaranlagen bis 2035 pro Jahr 18 350 GWh und Windräder 2200 GWh ins Netz pumpen, um den Kernkraftausfall zu kompensieren.

Und was kostet das? Die Investitionskosten würden sich auf 93,8 Milliarden Franken für Sonnen- und Windanlagen summieren – gigantisch im Vergleich mit der Summe für neue Kernkraftwerke der modernen dritten und vierten Generation, die auf 18,7 Milliarden Franken zu stehen kämen, oder für Gaskraftwerke, die für 2,6 Milliarden Franken zu haben wären.

Woher kommen diese gewaltigen Unterschiede? Der Hauptgrund dafür sind die sogenannten Lastfaktoren. Bei Solaranlagen beträgt die in der Praxis tatsächlich produzierte Energie nur etwa 10 Prozent der gemäss Nominalleistung möglichen Jahresproduktion, thermische Anlagen dagegen kommen auf 90 Prozent – das Neunfache von Solar. Bei Windanlagen sind es auch lediglich 19 Prozent. Verlustleistungen für die Speicherung bei Solar- und Windanlagen sowie der Wirkungsgradabfall über die Betriebszeit der Solarpanels sind da mit eingerechnet.

Zwingend damit verbunden ist auch die Notwendigkeit der Speicherung der kurzzeitigen Produktionsüberschüsse zur Überbrückung von Dunkel- und Windflauten und vor allem auch für den saisonalen Ausgleich. In die genannten 93,8 Milliarden Franken sind diese Zusatzkosten für die solar- und windbedingten Pumpspeicheranlagen verursachergerecht als kostengünstigste Lösung mit einbezogen. Die bestehenden Pumpspeicheranlagen sind allerdings für die neue Betriebsart der Solarspeicherung ungeeignet und etwa achtmal zu klein.

Der Ausgleich über den Jahresverlauf ist deshalb entscheidend, weil zwei Drittel des Solarstroms im Sommerhalbjahr anfallen, der Stromkonsum im Winterhalbjahr aber 55 bis 60 Prozent des ganzen Jahresverbrauchs ausmacht, so dass schon heute steigende Importquoten im Winter die Versorgung sichern müssen. Ob aber auch 2035 mit Importen in noch grösserem Umfang gerechnet werden darf, ist mehr als fraglich, weil Deutschland den Kern- und eventuell sogar den Kohlekraftausstieg zu bewältigen hat und die Produktionsprognosen für Frankreich und Österreich ebenfalls auf eine Verknappung hindeuten. In Italien hat die Stromknappheit Tradition. Ein Stromabkommen Schweiz–EU hilft da wenig bis nichts.

Für Speicherung von Energie via Pumpspeicher-Stauseen rechnen wir mit einem Wirkungsgrad von 78 Prozent und für die alternative Speichermethode Power-to-Gas-to-Power (P2G2P) mit lediglich 25 Prozent, also einem massiven Verlust. Das heisst: Wenn wir statt der Pumpspeicherung im Sommer die Stabilisierung mit der Methode P2G2P wählen, also aus Strom Gas erzeugen und dieses im Winter wieder in Strom umwandeln, steigen die Investitionskosten für das Konzept «Solar und Wind» von 93 Milliarden auf 130 Milliarden Franken, und zwar ohne spezielle Investitionen in Gasspeicherung oder Ähnliches einzukalkulieren. Zur Erinnerung: Würden wir die erforderlichen Solarinvestitionen durch erdgasbetriebene Kombikraftwerk-Anlagen ersetzen, würden sich die Kosten auf 2,6 Milliarden Franken reduzieren.

Kernkraftwerke der vierten Generation

Das Fazit lautet somit: Solar- und Windkraftkapazitäten als Ersatz der Kernkraft würden rund fünfmal höhere Investitionskosten verursachen als neue Nuklearanlagen – die gegenüber Solaranlagen übrigens nur einen Siebtel an anrechenbarem CO2-Ausstoss brächten. Energie aus Erdgas käme nur auf etwa einen Dreissigstel der Solar-Lösung zu stehen, allerdings mit schwierig abschätzbaren Kosten für den CO2-Ausstoss.

Wie sind nun die vom Bund in die Welt gesetzten 40 Franken pro Haushalt und Jahr für die Energiewende zu beurteilen? Dieser Betrag wäre etwa am Platz, wenn Erdgasenergie als Kernkraftersatz eingerichtet würde. Etwas mehr, also über 200 Franken pro Haushalt, würde die Kernkraft kosten und rund 1600 Franken die Lösung mit Solar- und Windenergie mit der billigsten Speichervariante. Nach der Abschaltung von Leibstadt, aber mit zusätzlichen Netzausbaukosten sind 2000 Franken pro Jahr unsere vorsichtige Schätzung für eine durchschnittliche Familie. Das ist etwa fünfzigmal mehr, als der Bund vor der Abstimmung im Mai 2017 dem Stimmvolk vorgegaukelt hat. Dabei haben wir die Immobilienkosten, den Landverschleiss sowie andere Belastungen aus negativen Nebenwirkungen noch gar nicht berücksichtigt, weil diese schwierig abschätzbar sind.

Warum sind Investitionen in neue Nuklearanlagen kein Thema und im deutschsprachigen Europa (noch) nicht durchsetzbar? Der Grund liegt nicht in der Rentabilität, sondern im politischen Umfeld mit den schier unüberwindbaren Bürokratiehürden und den milliardenschweren Subventionen für Solar- und Windanlagen. Zudem wehrte sich unsere staatsnahe Strombranche bisher zu wenig.

Im heutigen Öko-Mainstream wäre auch das Wasserwerk auf der Grimsel chancenlos geblieben. Aber anderswo ist anderes möglich. In China wie auch in Russland sind kürzlich die ersten Kernkraftwerke der vierten Generation ans Netz gegangen. In den nächsten Jahren werden besonders in China weitere folgen, ebenso in den Golfstaaten. Im Gegensatz zu den wegen verlorengegangener Projekterfahrung und ständiger Regeländerungen pannenbelasteten Einzelprojekten in Europa wird sich die Bauzeit von chinesischen Werken deutlich verkürzen. Die Kosten werden entsprechend sinken.

Sobald diese Reaktortypen konstruktiv und auch bautechnisch standardisiert sind, werden unsere Kostenschätzungen rasch sehr viel realistischer als der ES-2050-Zauber dastehen. Und unsere Enkel werden sich die Augen reiben über die solare Verblendung und politische Naivität der sogenannten Energiewende.

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Emanuel Höheren, Dipl. Ingenieur ETH, und Silvio Borner, emeritierter Ökonomieprofessor der Universität Basel, sind im Vorstand des Carnot-Cournot-Netzwerks, einer Plattform für politische und wirtschaftliche Fragen.

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)**  Anmerkung der EIKE-Redaktion: Dieser Artikel ist zuerst erschienen in WELTWOCHE Zürich : Kernkraft gegen Sonne | Die Weltwoche, Nr. 3 (2019) | 17. Januar 2019,  http://www.weltwoche.ch/

EIKE dankt der Redaktion der WELTWOCHE und den Autoren Emanuel Höhener und Silvio Borner für die Gestattung der ungekürzten Übernahme des Beitrages.

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39 Kommentare

  1.  

    Diese ergeben Investitionskosten von 100 Milliarden Franken.

    Für 100 Milliarden Franken bekommt man ca. 100.000.000 kWp auf die Dächer wenn man mal PV betrachtet.
    Die 100.000.000 kWp schaffen im Jahr um die 100.000.000.000 kWh im Jahr (100 TWh).
    Nun verbraucht die Schweiz wesentlich weniger als die 100 TWh im Jahr und man wird natürlich nicht nur auf PV setzen.
    https://www.raonline.ch/pages/edu/nw3/energyV1802.html

    Kernkraft ?
    Für 100 Milliarden Franken bekommt man auch ca. 3 Kehrkraftwerke „Hinkley Point-C“
    3 x 1,6GW = 4,8GW.
    Die 3 Kehrkraftwerke „Hinkley Point-C“ schaffen aber in der Schweiz nur ca. 29 TWh im Jahr und die 29 TWh Strom kosten bereits 3 Milliarden Franken im Jahr.
    Möchte man ca. 100 TWh von neuen Kernkraftwerken braucht man über 10 Kehrkraftwerke „Hinkley Point-C“ sind dann ca. 10 Milliarden Franken im Jahr fällig für Strom.

     

      •  
        Hallo Herr Rainer Küper,
        na weshalb stehen immer vom „Hinkley Point-C“ Kehrkraftwerke und sonst Kernkraftwerk ?
        Das Kehrkraftwerk kommt von „Kehrtwende“, extremer Richtungs-, Kurswechsel bei „Hinkley Point-C“.
        Mit Kehrkraftwerke ist gemeint das „Hinkley Point-C“ eine Kehrtwende bei der Kernkraft symbolisiert hin zum teuren Strom aus Kernkraftwerken.

    •  
      Das macht doch nichts, Herr Mueller!

      Man sieht hier immer wieder Wissenschaftler, die mit Logarithmus Regeln, div. Zahlensystemen und Konstanten, wie z. B. e, rechnen.
      Diese Menschen sind der festen Überzeugung, sie wären an der Spitze der Menschheit, weil sie fälschlicherweise der Ansicht sind, die einzigen zu sein, die das und dann noch in Verbindung mit der englischen Sprache, machen können.
      Diese Wissenschaftler halten schlichtweg alle für blöd und werden ganz fies, wenn ihnen nicht gefolgt wird, können aber häufig noch nicht einmal einen Nagel in der Wand versenken oder in ihrem eigenen Haus eine Wechselschaltung verdrahten.

      Physikalische Regeln, die oft verblüffend einfachen Erkenntnissen zugrunde liegen, werden mit der Mathematik untermauert und bewiesen, oder auch nicht.
      Spätestens bei der Mathematik ist Vorsicht geboten, denn die Natur richtet sich nicht nach den Zahlen unserer geistigen Elite.

      Ob nun mit kilometerlangen Berechnungen oder mit einfachen Zahlenreihen wie die Ihren, auch bei den Wissenschaftlern kann genau so ein Unfug herauskommen, wie bei Ihnen jetzt.

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        Bernhard Bühner schreibt am 12. Februar 2019 um 11:48
        Ob nun mit kilometerlangen Berechnungen oder mit einfachen Zahlenreihen wie die Ihren, auch bei den Wissenschaftlern kann genau so ein Unfug herauskommen, wie bei Ihnen jetzt.

        Hallo Herr Bernhard Bühner,
        kurze Nachfrage, wo ist meine Berechnung den dann nicht korrekt oder ein Unfug ?

  2. @Herr Rudi Tarantik

    1. Auch Träumer sollten inzwischen mitgekriegt haben, dass E.ON gar keine Kohle befeuerten Kraftwerke mehr hat.

    2. Welche „Konzerne“ waren Mitglied in der Kohlekommission? Falls Sie die Grüne Gunda Röstel meinen: Sie sitzt u. A. im Aufsichtsrat des unter grüner Flagge segelnden Staatskonzerns EnBW.

    3. Die „Konzerne“ haben sich nicht entschieden.

    4. Die Entkohlungskommission schlägt vor, Kompensationen für die Stilllegung bezahlen zu lassen – vom Steuervolk. Das nennt man kommunistische Planwirtschaft.

    Die Liste der Mitglieder: Prof. Dr. h.c. Jutta Allmendinger (bis 21. August 2018), Antje Grothus, Gerda Hasselfeldt, Christine Herntier, Martin Kaiser, Steffen Kampeter, Stefan Kapferer, Prof. Dieter Kempf, Stefan Körzell, Michael Kreuzberg, Dr. Felix Matthes, Claudia Nemat, Prof. Dr. Kai Niebert, Prof. Dr. Annekatrin Niebuhr, Reiner Priggen, Katherina Reiche, Gunda Röstel, Andreas Scheidt, Prof. Dr. Hans Joachim Schellnhuber, Christiane Schönefeld (ab 22. August 2018), Dr. Eric Schweitzer, Michael Vassiliadis, Prof. Dr. Ralf Wehrspohn, Prof. Dr. Hubert Weiger, Hannelore Wodtke.

    Alles Funktionäre. Alles grün, oder? Und wer hat das Volk vertreten? Die Waldfee?

      • Herr Tarantik,

        die „Konzerne“ werden von Menschen geführt, die leider auch nur noch quartalsweise denken. Zudem sind viele der obersten Führungspositionen unter politischem Einfluss: Wer sich zuerst bewegt (=opponiert), verliert. Hinter vorgehaltener Hand wird etwas aufgemuckt, aber sonst wird Appeasement-Politik betrieben – und solange es Geld dafür gibt …. so what?
        Das gilt nicht nur für die Energiekonzerne, sondern auch für die Automobilkonzerne.

      • @Rudi Tarantik

        Hätten Sie in den letzten 20 Jahren aufgepasst, wüssten Sie die Antwort und Sie würden keine albernen Fragen stellen müssen.

    •  

      Rainer Küper schreibet am 9. Februar 2019 um 10:16
      1. Auch Träumer sollten inzwischen mitgekriegt haben, dass E.ON gar keine Kohle befeuerten Kraftwerke mehr hat.

      Hallo Herr Rainer Küper,
      wo hat den Herr Tarantik, geschrieben das E.ON noch Kohlekraftweke befeuert ?

  3. EIKE und die Zahlen. Warum will EIKE diesen Kommentar nicht veröffentlichen. Es wäre doch wichtig, falsche Zahlen zu korrigieren.

    „Und was kostet das? Die Investitionskosten würden sich auf 93,8 Milliarden Franken für Sonnen- und Windanlagen summieren – gigantisch im Vergleich mit der Summe für neue Kernkraftwerke der modernen dritten und vierten Generation, die auf 18,7 Milliarden Franken zu stehen kämen, oder für Gaskraftwerke, die für 2,6 Milliarden Franken zu haben wären. „In Holland wurde im Jan. 2019 ein Solarpark mit 14,6 MW für 10,1 Mio € installiert. Gehen wir großzügigerweise nur davon aus, dass in der Schweiz 10 MW für 10 Mio € installiert werden, die ca. 10 GWh jährlich produzieren, dann kann die Installation von 20 GW für 20 Mrd. jährlich 20 TWh produzieren. Das kommt so ziemlich an die 20 550 MWh hin, die zu ersetzen sind. Aber eben für 20 Mrd. € und nicht für 93,8 Mrd Franken, die der geneigte Autor wohl aus uralten Vergangenheitswerten hervorgezaubert hat. Addiert man zu den 20 Mrd. € noch die 2,6 Mrd. Franken für die Gaskraftwerke (nur zur reinen Sicherheit und damit ohne Speicherdiskussion), dann gibt es kostenmäßig wirklich keinen Grund, warum man in eine andere Technik investieren soll, die inflationär bedingt wesentlich teurer wird, vielleicht 10, 20 oder mehr Jahre für den Bau benötigt und nicht die heutigen Probleme beliebig schrittweise und regional lösen kann. Ähnlich günstig wie in Holland kann auch mittlerweile in Brandenburg ohne Einspeisevergütung gebaut werden.

     

    • @Herr Tarantik

      Deutschland kann froh sein, dass Sie das Land nur per Tastatur quälen können und dass Sie nichts zu entscheiden haben.

      • Entschieden haben sich die Konzerne in der Kohlekommission für einen Kohleausstieg bis 2038.

        RWE und E.ON wissen sicherlich genau wieviel BHKW, Gaskraftwerke und Mindestmenge an Speicher sie als Ersatz für die entfallenden Kohle-Überkapazitäten technisch bedingt zubauen müssen.

        • Und BHKW und Gaskraftwerke laufen mit fossil. Und die Gaskraftwerke schleudern mengenweise Wasserdampf, das Klimagas Nr.1 in die Atmosphäre. Das scheinen Sie wohl zu akzeptieren! Da kann man die Kohle auch gleich weiterlaufen lassen, —ist klimafreundlicher.

          • Es ist immer sinnvoll, die ältesten, giftigsten und ineffizientesten Kraftwerke durch moderne, deutlich effizientere Kraftwerke (z.B. Gasturbinen mit über 60% Wirkungsgrad, BHKW 80%) zu ersetzen.

          • Immer sinnvoll

            gilt nur, wenn man bereit ist für Elektrizität exorbitante Preise zu bezahlen. Und 60% Wirkungsgrad hat eine Gasturbine alleine neunmal auch nicht. Die fahren nur, um die Spitzenlast im Netz auszuregelen. Von effizient, als den Treibstoo weitestgehend genutzt kann da keine Rede sein. Dann braucht man schon eher GasUndDampf Kraftwerke.Aber die sind nunmal wegen des Dampf halt träge.

            und die 80% für BHKW kommen auch nur zustande,wenn für deren aus Verbrennung Abwärme auch wirklich Verbraucher hat. Im Sommer sieht’s da schlecht mit aus, außer für heiß Wasser kein gebrauch.

  4.  Weil die Leistungsdichte der Sonne (bei uns rund 10 Watt pro Quadratmeter, über das Jahr gemittelt)

    Bei einer jährlichen Einstrahlung von etwa 1000kWh/m2 und 8760 Stunden, kommt man auf 114W. Nicht 10.

    gigantisch im Vergleich mit der Summe für neue Kernkraftwerke der modernen dritten und vierten Generation, die auf 18,7 Milliarden Franken zu stehen kämen,

    Diese Zahl ist Wunschdenken. Die Baukosten des neuen britischen AKW waren ähnlich angesetzt und liegen inzwischen mindestens 5 Mrd. € höher. Von 2 der 3 geplanten AKW hat sich Hitachi inzwischen distanziert und schreibt lieber 2,4 Mrd. € ab, als den Projekten weiter zu folgen. Und das obwohl die britische Regierung einen Teil der Investitionskosten übernommen hätte und Abnahmepreise in einer Höhe garantiert, die bereits deutlich über den Gestehungskosten von Windkraftanlagen und neueren Photovoltaikanlagen liegen.

    • Warum sind Sie eigentlich bei den Kernkraftwerken so kleinlich, wenn es um ein paar Milliarden geht? Wir bauen jetzt mal eben für 50 Milliarden eine neue Stromtrasse, die unter Beibehaltung der alten aber trotzdem modernen Infrastruktur völlig überflüssig ist. Bei den Redispatches liegen wir jetzt bei 1,5 Milliarden pro Jahr, bei weiterem Zubau von Sonne und Wind mit steigender Tendenz.

      Gibt es in Ihren Kreisen gute und schlechte Milliarden?

      • Das wäre alles kein Problem, wenn die Kohlekraftwerke flexibel genug wären um rechtzeitig herunterzufahren, oder wenn der Windstrom nicht sinnlos abgeregelt, sondern thermisch vor dem Netzengpass verwertet werden könnte. Technisch kein Problem, aber die gesetzlichen unsinnigen Regeln müssten dringendst überarbeitet werden.

        • @Herr Tarantik

          1. Kohlekraftwerke und Kernkraftwerke sind „flexibel“. Leider werden Sie das wegen mangelnden energietechnischen Wissens nie begreifen. Für Sie ist einfacher, zu polemisieren, als sich mit Ingenieurtechnik zu befassen.

          2. Welche „gesetzlichen unsinnigen Regeln“ müssten dringendst überarbeitet werden? Nennen Sie sie bitte. Oder sind auch das wieder nur Rudi Tarantiks polemische Sprüche?

          • Braunkohle und Kernkraftwerke sind nicht flexibel genug. Sie könnten zwar manchmal technisch bedingt stärker heruntergefahren werden, werden es aber aus kommerziellen Gründen nicht. Immerhin hat es sich in den letzten Jahren ein wenig gebessert. Reicht aber bei weitem nicht aus.

            Es ist unsinnig Windkraft zu bezahlen und dann abzuregeln. Hier wird mir garantiert jeder zustimmen. Es muß also der Netzbetreiber die Möglichkeit haben, den abzuregelnden Strom auch vor dem Netzengpass an Verbraucher weitergeben zu dürfen. In diesem Fall muss der Strom abgaben- und umlagenbefreit (nicht nur an die Größtabnehmer) weitergegeben werden können. Das muß geregelt werden (Steuerbefreiung, Netz- und Umlagenbefreiung), weil es sonst nie passieren wird.

          • @Rudi Tarantik

            Wie immer, erzählen Sie auch jetzt wieder Unsinn. Konkrete Angaben sind nicht Ihre Stärke.

            Fragen Sie die ÜNB, wann und warum sie die Leistung der Windmühlen  reduzieren. Rufen Sie bei Tennet, Amprion, 5oHertz an, schreiben Sie ihnen eine E-Mail. Oder noch besser, Sie suchen mal ein bißchen auf den Webseiten der Bundesnetzagentur. Dort werden Sie Ursachen, Gründe und Kosten für die Leistungsreduzierungen der Windmühlen finden.

            Die Ursachen liegen nicht bei den thermischen Kraftwerken. Im Gegenteil, die Einspeisung der thermischen Kraftwerke ist essentiell für die Stabilität des Netzes.

            Das werden Sie, ein typischer Vertreter der substanzlosen Argumentation, allerdings nie begreifen.

          • @Rudi Tarantik, Sie immer mit Ihrer 30jährigen Unternehmer-erfahrung und Politik-erfahrung.
            Komisch nur dass Sie weder erfolgreiche Projekte (10 Jahre und aufwärts, incl. Breakeven u. Profit) noch mit Fachleuten durchgerechnete Projektvorhaben und von namhaften Finanziers bereits gezeichnete Anteile bringen.

        • „Das wäre alles kein Problem, wenn die Kohlekraftwerke flexibel genug wären…“

          Ja eh.

          Es wäre auch kein Problem, wenn Windkraft zuverlässig wäre.

          Oder wenn die Schwerkraft geringer wäre – dann könnten wir alle fliegen und bräuchten keine Straßen.

          Oder wenn weniger Deppen unterwegs wären – dann gäbs keine Windquirle in der Landschaft…

        • Hallo Herr Tarantik, ich möchte mich zunächst mal outen: ja, ich bin „Dampfmaschineningenieur“. Als solcher möchte ich Ihnen die alte Weisheit mit auf den Weg geben, dass  jede Umwandlung von einer Energieform  in eine andere sowie jeder Transport von Energie mit z.T. hohen Verlusten und damit Kosten behaftet ist. Wir als Dampfmaschineningenieure haben deshalb immer danach getrachtet, diese möglichst gering zu halten.

          Heute spielen diese Gedanken fast keine Rolle mehr, da sie der Ideologie untergeordnet sind. Die Ideologie hat den  Namen: CO2 ist Teufelswerk.

          Im Urwald hat der Medizinmann auch versucht, das Wetter zu verändern. Als Lohn bekam er von dem erlegten Wild einen schönen Braten ab. Die heutigen Medizinmänner geben sich mit diesem Lohn nicht zufrieden. Sie sind lukrativer Bestandteil der Gelddruckmaschine.

          Bei der geht es übrigens nicht um läppische Milliarden, was soll die Kleinkrämerei, sondern um Billionen.

      •  

        Jürgen Trilling schreibet am 6. Februar 2019 um 17:17
        Warum sind Sie eigentlich bei den Kernkraftwerken so kleinlich, wenn es um ein paar Milliarden geht?

        Da die Kernkraftleute auch schwindeln wenn es um die Milliarden geht.
        Beispiel vom
        http://nuklearia.de/2018/09/05/nuclear-pride-europas-kernkraftfreunde-mit-neuem-selbstbewusstsein/

        Da sind Fachleute wie Stefan Ries die sagte am 2018-09-12 um 18:15 bei „Nuklearia“

        „ Außerdem haben die KKW-Betreiber für den Rückbau und die Endlagerung Rückstellungen (circa 36 Milliarden €) gebildet, die sie jedoch an den Staat übertragen haben,“

        Also die circa 36 Milliarden € haben die „verstrahlen“ den Staat übertragen für die Endlagergeschichte.
        Übertragen, bedeutet das der Staat die 36 Milliarden € hat.
        Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle spricht bei den Rückbau-Rückstellungen für das Kernkraftabenteuer von ca. 24 Milliarden € die von den den „verstrahlten“ an den Staat übertragen würden.
        Quelle:
        http://www.bafa.de/DE/Wirtschafts_Mittelstandsfoerderung/Handwerk_Industrie/Rueckbau_Rueckstellungen_Kernkraftwerke/rueckbau_rueckstellungen_kernkraftwerke_node.html

        Der Admin der „verstrahlten“ Herr Rainer Klute ist der Meinung am 2018-09-14 um 16:51

        24 Milliarden und 36 Milliarden liegen demnach durchaus in der selben Größenordnung.

  5.  

    Von Emanuel Höhener und Silvio Borner
    „Weil die Leistungsdichte der Sonne (bei uns rund 10 Watt pro Quadratmeter, über das Jahr gemittelt) nicht erhöht werden kann“

    EIKE und die Zahlen.
    Heutige PV-Module schaffen ca. 21 Watt pro Quadratmeter, über das Jahr gemittelt.
    Ein 330Wp Modul hat eine Fläche von ca. 1,7m², gibt auch noch bessere aber wir wollen es ja nicht auf die Spitz treiben.
    330Wp / 1,7m² = 190 Wp/m²
    Sind ca. 0,19 kWp/m² * PV-Jahresertrag je kWp von 995 = 189 kWh im Jahr.
    189 kWh im Jahr / 8760 Stunden = 21,6 Watt pro Quadratmeter, über das Jahr gemittelt.

    Die Herren Emanuel Höheren, Dipl. Ingenieur ETH und auch Herr Silvio Borner, emeritierter Ökonomieprofessor sollten sich mal einen Taschenrechner zulegen und dann was veröffentlichen.
    Schreiben bei einer Betrachtung in die Zukunft was von rund 10 Watt pro Quadratmeter und die heutigen Module schaffen bereits über 20 Watt pro Quadratmeter.

    Wenn man nicht mal die gemittelt Jahresleistung bei PV ermitteln kann sollte man das mit dem Zahlenspielchen lieber bleiben lassen.

    Übrigens die Rechenkünste der beiden ziehen sich wie ein roter Faden durch die Veröffentlichung. Bedeutet, das nicht nur die „rund 10 Watt pro Quadratmeter, über das Jahr gemittelt“ der einzige Hinweis auf die fachliche Kompetenz der beiden Herren ist.

    • Die Mathematik ist zwar theoretisch richtig aber im Sommer nur für 2 Stunden mittags, davor und danach geht es rapide abwärts mit der Leistung. Und im Winter und bei trüben Wetter?? Für eine stabile Versorgung nicht zu gebrauchen. Nur die Klimakirche hat die exacten Daten.

      • Richtig, nachts geht auch die Nachfrage rapide abwärts und die Wasserkraft rapide aufwärts, in Zukunft (heute morgens und abends). Bei über 60% Wasserkraftanteil in der Schweiz bestehen ähnliche Verhältnisse wie in Österreich, und dieses Land hat auch keine Kernkraft, und sogar noch leicht günstigere Preise wie die Schweiz. Was Österreich technisch kann, das schafft die Schweiz ebenso.  Die Mathematik und die Technik sind nicht das Problem, es sind die Irrlehren der uralten Dampflokomotiventechniker.

        • @Herr Tarantik.

          Immerhin verdanken Sie den Irrlehren der uralten Dampflokomotiventechniker Ihr sehr komfortables Dasein. Wohingegen die Lehren der Smartphonewischergeneration mit dem Energiewendewahn das Land in die Stromversorgungsleere führt.

          Sie wissen sicherlich, dass Indien gerade einen Haufen Kohleminen für die Elektrizitätsversorgung in Betrieb nimmt, um der Bevölkerung des Subkontinents den Komfort bieten zu können, den Ihnen die deutschen Dampflokomotiventechniker immer noch auch dann ermöglichen, wenn es Dunkel ist und der Wind in Orpheus Armen ruht. Ungefähr so, wie heute.

          Ich fürchte, Sie werden Energietechnik nie begreifen.

          •  

            Rainer Küper schreibt am 6. Februar 2019 um 16:55
            Sie wissen sicherlich, dass Indien gerade einen Haufen Kohleminen für die Elektrizitätsversorgung in Betrieb nimmt,

            Herr Rainer Küper Sie wissen sicherlich, dass es um „Kernkraft gegen Sonne“ geht.
            Herr Rainer Küper Sie wissen sicherlich, dass man beim Thema bleiben soll.

            3. Bleiben Sie beim Thema des zu kommentierenden Beitrags.

            Sie wissen sicherlich, dass in Indien 2015, 21GW Kohlekraftwerksleistung fertiggestellt wurde.
            Sie wissen sicherlich, dass in Indien 2016, 20GW Kohlekraftwerksleistung fertiggestellt wurde.
            Sie wissen sicherlich, dass in Indien 2017, 19GW Kohlekraftwerksleistung fertiggestellt wurde.
            Die Zahlen für 2018 sind noch nicht bekannt gegeben.

            Und was machen die erneuerbaren in Indien ?

    • Was halten Sie davon, Herr Extremfachmann Mueller, wenn Sie doofen Ingenieuren und Professoren mit Nachhilfekursen energietechnisches Basiswissen beibringen würden? Vielleicht abwechselnd mit Flexibelfachmann Tarantik? Zusammen wären Sie unschlagbar, ein Traumpaar.

    • Dass die Platte 330Wp schafft glaube ich ja aber muss die Platte dann nicht genau in der Horizontale sowie in der Vertikale ausgerichtet sein? Hat da jedes Dach den richtigen Winkel? Wie lange ist dann der Winkel in der Horizontale ( Erddrehung ) richtig? Diese 330Wp können nur über einen Sonnenfolger erreicht werden und das auch nur eine kurze Zeit da sich die Vertikale auch noch ändert. Ein wenig Staub auf der Platte oder wie sich Hr. Gauland ausdrückte ein Vogelschiss und das war es auch mit Sonnenfolger nicht zu erreichenden 330Wp.

      • Ingo Dresp
        Dass die Platte 330Wp schafft glaube ich ja aber muss die Platte dann nicht genau in der Horizontale sowie in der Vertikale ausgerichtet sein?

        Das die PV-Platten mit 330 Wp nur ab und zu die 330 Watt abgeben ist ja klar, spielt aber keine Roller bei einer Betrachtung zum, Watt pro Quadratmeter, über das Jahr gemittelt.
        1 kWp geben in Jahr 2018 im deutschlandweiten Durchschnitt 995 kWh in das Netz ab.
        In der Praxis werden natürlich mehr als 1000 kWh Strom im Jahr von einem kWp bereitgestellt.
        Zu der durchschnittlichen kWp Jahresleistung die an das Netz abgegeben werden in Deutschland kommt ja noch der Eigenverbrauch der PV-Besitzer dazu die ja nicht in bei der Netzeinspeisung dabei sind.
        Auch ist die Modulnachführung und auch die optimale Ausrichtung Quatsch.
        Da hat man einige % weniger an kWh im Jahr, man macht da einfach ein oder zwei zusätzliche PV-Module auf das Ost, Süd, oder Ost-Dach, Wand, Fassade und die Sache ist erledigt wenn man eine bestimmte kWh Menge über das Jahr ernten möchte.
        PV-Module sind ja extrem günstig geworden, wir reden da über 130 bis 250 €/Stück, je nach Leistung.

    • Hallo Herr Werner Mueller, Sie sollten Ihre Tastatur reparieren lassen. Nicht nur, dass sie Belangloses produziert. Sie stottert auch noch.

  6. Die Schweiz hat einen riesigen Vorteil gegenüber Deutschland. Es besitzt Wasserkraftwerke, die extrem flexibel Stromlasten zwischen 1 GW und 7 GW liefern können (z.B. heute morgens und abends). Dass sie also in Zukunft im Sommer den Nachtstrom und den Tagesstrom mit der Sonne problemlos flexibel kombiniert liefern können, steht absolut außer Zweifel. Also nur für den Wintermehrbedarf  teuerste Kernkraftwerke zu bauen ist nicht wirklich sinnvoll. Da es also nur um den Wintermehrbedarf geht, ist zu überlegen, ob nicht dezentrale  Blockheizkraftwerke, Biomassekraftwerke und kleine flexible Gaskraftwerke für den ganz seltenen Winterspitzenbedarf in der richtigen Kombination die wesentlich billigere Lösung sind. Nicht zu vergessen, dass damit auch ein kleiner Teil des Wärmeproblems mit gelöst wird. Die Schweiz ist also das denkbar schlechteste Beispiel um die Kernkraft zu reanimieren.

  7. Oh, mein Gott – gestern kam eine Abhandlung über Fukushima in einem der ARD-Nebenkanälen!! In nem andern kam, wie die Energieunternehmen die menschgemachte Klimakatastrophe (Schöler/innen wissen das: Unsere Zukunft. Ihr miesen Klimaleugner-Drecksäcke vermasselt sie uns!!)  verschleiern oder ähnlich. Wie können Sie da so etwas überhaupt noch ansprechen: Kernenergie ist doch out for ever! Das ist doch der absolute Untergang. Mit dem CO2 geht es etwas langsamer, mit KKWs subito!

    Na ja, die Schweiz. Die sind sowieso immer etwas langsamer in allem, wenn man so richtig nichtnational deutsch denkt. Schon wie die sprechen – hören Sie sich mal „Emil“ an. Okay, der G(J)ürgen von Manger, der war getz auch nich soen janz schneller, aber die ausse Schweiz. Nää, geh mich doch wech. Wenn die Atomenergie haben wollen, sollen se doch – wir sind da sowatt von gehailt. Wir ham doch die Eneuerbaren, die kosten uns nur en Eisbollen mehr. Am Tach oder so. Wir schaffen das.

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