12. IKEK vom 23.11. bis 24.11.18 – Prof. Dr. Friedrich-Karl Ewert: CO2 verringern – das Gegenteil wäre richtig

Prof. K.H. Ewert auf der 12. IKEK, Bild EIKE Screenshot

Prof. Dr. Ewert ist emeritierter Professor der Universität für Geotechnik in Paderborn und Honorarprofessor an der Universität von Nanking in China. Zu Beginn seines Vortrages betont Prof. Ewert, dass Kohlenstoffdioxid ein Lebensspender sei. Es stamme ursprünglich aus vulkanischer Tätigkeit; zum Beispiel setze der Ätna jährlich rund 35.000 Tonnen frei.

 In der Erdgeschichte bestand die Atmosphäre zunächst zu großen Teilen aus CO2 (etwa 10%), was durch die photosynthetische Tätigkeit der Cyanobakterien und später der grünen Pflanzen auf den heutigen Wert einiger Promille gedrückt worden sei. Allerdings gab es Zwischenphasen, in denen der CO2-Wert gewaltig anstieg, wie zum Beispiel vor rund 50 Millionen Jahren. Das via Photosynthese aus der Atmosphäre entfernte Kohlendioxid steckt heute zu fast 100% in der Biomasse aller Lebewesen. Für die Photoreaktion der Pflanzen ist ein CO2-Gehalt von 0,06 % bis 0,1 %in der Luft optimal; unter 0,015 % können Pflanzen nicht mehr existieren.

Video des Vortrags von Prof. Ewert anlässlich der 12. IKEK am 23.11.18 bis 24.11.18 in München

Ewert führt an, dass die aktuelle CO2-getriebene Klimakatastrophentheorie seit 1992 auf der UN-Klimakonferenz in Rio de Janeiro propagiert werde. Der Weltklimarat IPCC verwende für seine Modelle Daten ab 1860, obwohl Messungen seit 1659 dokumentiert seien. Es werde stets nur ein globaler Temperatur-Mittelwert im überzeichneten Maßstab angegeben, aber keine örtliche Temperaturentwicklung. Vor 1992 habe es in der Klimawissenschaft keinen Konsens gegeben, dass Kohlendioxid das Klima aufheize. Im Gegenteil; in einem Lexikon aus dem Jahre 1959 sei sogar vermerkt, dass das Gas für den Treibhauseffekt bedeutungslos sei. Betrachte man örtliche Messungen, stelle man fest, dass 109 Einzelmeßstationen seit 100 Jahren keine Erwärmung anzeigten, mit Ausnahme der in Kalkutta/Indien. Messstationen in derselben kontinentalen Region, zum Beispiel Wien und Prag, zeigen Ähnlichkeit in der Temperaturentwicklung. Trotz vermehrten Kohlendioxideintrages in die Atmosphäre sei auf den Kontinenten mit 1.097 Einzelmeßstationen seit 1995 eher eine Abkühlung der Luft zu verzeichnen.
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13 Kommentare

  1. Lieber Herr Kuchling,

    Toll! – Weil die Kohle „abiotisch“ ist findet man darin die Überreste von Lebewesen? – Wo sind denn die 4,4 x 10^14 t Kohlenstoff geblieben, die von der Flora den 1,2 x 10^15 t Sauerstoff der Atmosphäre abgenommen wurden? – Sie sind ein Märchenfreund, richtig?

    MfG

    •  

      Herr Wolff, Die Russen haben Tiefbohrungen gemacht und sind in Tiefen auf „Fossile Treibstoffe“ gestoßen, die nicht durch Kontinentalverschiebung und sonstige Überlagerungen erklärt werden können. Behauptet Oliver Janich in dem Buch „Das Kapitalismus Komplott“

       

      Ich finde das plausibel, wenn man die Entstehung der Erde aus „Sternenstaub“ erklärt. Denn in so einer Wolke gibt es Unmengen an Kohlenstoff und allen anderen Elementen. Wenn also „Verunreinigungen“ durch Pflanzeneinschlüsse gefunden werden, beweist das nicht, dass das nicht möglich ist.

       

    •  

      Und nochwas, Herr Wolff. Wo kommen denn die 35.000 Tonnen CO2 jährlich des Ätna her? Bitte tun Sie mir einen Gefallen, das hochzurechnen auf Tausende Vulkane während der vergangenen Milliarden Jahre, seit die Erde existiert. Dabei sind die Vulkane nur Nadelstiche in der Erdoberfäche.

      MfG

       

  2. „Das via Photosynthese aus der Atmosphäre entfernte Kohlendioxid steckt heute zu fast 100% in der Biomasse aller Lebewesen“

    Das ist schlichtweg falsch. Bitte korrigieren.

    • „Das via Photosynthese aus der Atmosphäre entfernte Kohlendioxid steckt heute zu fast 100% in der Biomasse aller Lebewesen“

      Leider etwas schlampig formuliert! Richtig wird es, wenn man die Biomasse der inzwischen verstorbenen Lebewesen – die fossilen Brennstoffe – einbezieht!

      •  

        Herr Wolff, „fossile Treibstoffe“ entstehen nicht durch tote Lebewesen, sondern abiotisch im Erdmantel. Und zwar immer neu! Genauso wie juveniles Wasser. Gaddafi hat auf seiner Suche nach Erdöl ganz viel davon gefunden. Der Club of Rome hat gaanz viel Mist produziert, von wegen endlicher Ressourcen.

         

  3. „Es stamme ursprünglich aus vulkanischer Tätigkeit; zum Beispiel setze der Ätna jährlich rund 35.000 Tonnen frei. In der Erdgeschichte bestand die Atmosphäre zunächst zu großen Teilen aus CO2 (etwa 10%), was durch die photosynthetische Tätigkeit der Cyanobakterien und später der grünen Pflanzen auf den heutigen Wert einiger Promille gedrückt worden sei.“

    Das ist so nicht richtig.

    CO2 stammt aus der Verbrennung von O2 mit Kohlenwasserstoffen. Die genannten 10% sind ja nicht in den Himmel gefallen!

    Dem Verbrennen von Kohlenwasserstoffen (hauptsächlich Methan) verdanken wir das auf der Erde vorhandene Wasser, die Biomasse und den Kalk.

    • „Es stamme ursprünglich aus vulkanischer Tätigkeit; zum Beispiel setze der Ätna jährlich rund 35.000 Tonnen frei. In der Erdgeschichte bestand die Atmosphäre zunächst zu großen Teilen aus CO2 (etwa 10%), was durch die photosynthetische Tätigkeit der Cyanobakterien und später der grünen Pflanzen auf den heutigen Wert einiger Promille gedrückt worden sei.“

      Richtig ist: Vor etwa 3,5 Milliarden Jahren waren es mehr als 25% CO2. Sauerstoff gab es nicht. Damals wartete nämlich das im Wasser der Ozeane gelöste Eisen-II- Oxid auf die Arbeit der Flora, um in Form von unlöslichem Eisen-III-Oxid endlich die Eisenerz Lager zu anzuhäufen. Erst als das erledigt war stieg der Sauerstoffgehalt – unverzichtbar für den fleischfressenden homo sapiens sapiens – auf etwa 22% und der „Gegenstrahlungshähnchengrill“ konnte nun (erfolglos) angeboten werden!

       

  4. Bei den Prozentangaben des CO2 scheint sich ein Dezimalfehler eingeschlichen zu haben: Vermutlich sind 0,06% resp. 0,015% gemeint.

  5. Sehr geehrte Damen und Herren,

    eine Korrketur zur CO2 Prozentangabe ist im Artikel notwendig, denn die oben erwähnten 0,0006 % CO2 entsprechen 6 ppm CO2 bei heute ca. 410 ppm CO2. Ich nehme an, sie haben sich hier um den Faktor 100 „vertippt“. Gleiches gilt für die 0,00015 % CO2. Ich denke es hätte 0,06 % CO2 und 0,015 % CO2 heissen müssen, korrekt ?

    Mit freundlichen Grüssen,
    Dr. Ralf Schmitt

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