Prof. Guus Berkhout: Hört auf mit der Doom-And-Gloom-Angsterzeugung

Bild: Prof. Guus Berkhout gründet ein neues internationales Klima-Institut in den Niederlanden.

JAS Foundation, Holland
Interview von Jan van Friesland mit Prof. Guus Berkhout

Professor Guus Berkhout wird als dynamischer Optimist angesehen. Nach einer beeindruckenden wissenschaftlichen Laufbahn im Fachbereich Geophysik ließ ihn die Wissenschaft nicht los. Und mit Sicherheit ist das so, wenn es um das Klima der Erde geht. Ihm zufolge ist Klimaforschung viel mehr als einfach nur Computermodelle zu erstellen. Er betont die Betrachtung der Klima-Historie der Erde, welche sich in geologischen und archäologischen Archiven versteckt, ebenso wie die absolute Notwendigkeit der Unterscheidung zwischen Klimawandel und Umweltzerstörung.

[Im Folgenden sind die Fragen kursiv, die Antworten in Normalschrift dargestellt]

Was zeigen Sie uns hier?

Nun, schauen Sie, dies hier ist eine E-Mail von einem Enkelkind, welche mir der Großvater zugeschickt hat. Einfach ein Kind an einer weiterführenden Schule. Dies zeigt, wie negativ die Lehrer über CO2 denken. Und die E-Mail enthüllt, wie stark die Indoktrination der Klima-Bewegung im Bildungsbereich bereits geworden ist. Ich bekomme viele derartige alarmierende Mitteilungen. Mit diesem in die Irre führenden Wissen fangen die Kinder an, auf die Straße zu gehen …

Liebe Opa und Oma, … Bitte sei nicht erschrocken darüber, was in den Vortrag steht. Ich musste einen Vortrag zum Thema Klimawandel schreiben. Aber falls ich die wahre Geschichte vom Klimawandel beschrieben hätte, würde ich eine schlechte Note bekommen. Also habe ich die andere Story beschrieben und gesagt, dass ich CO2 schrecklich finde. …
Abbildung: Kinder werden dazu missbraucht, die CO2-Apokalypse zu verbreiten

Es scheinen sich derzeit zwei Lager herauszubilden, wobei beiden gemeinsam das verbreitete Untergangs-Szenario ist: Falls die Klima-Maßnahmen nicht ergriffen werden, wird alles schief gehen! Und falls sie doch ergriffen werden, wird auch alles schief gehen. Woher kommt diese Teilung?

Falls man beiden Lagern genau zuhört, wird man bemerken, dass beide Lager im Großen und Ganzen übereinstimmen: Ja, die Erde erwärmt sich! Und ja, CO2 ist ein erwärmender Faktor! Und ja, wir müssen uns auf ein neues Energie-System einstellen!

Glauben Sie also, dass alles in Ordnung ist?

Nun, zu Beginn war es tatsächlich eine konstruktive Unterhaltung. Aber Probleme tauchten auf, als die Klimabewegung zu übertreiben anfing. Erschreckende Untergangs-Szenarien wurden verbreitet wofür einzig menschliches CO2 ursächlich sein sollte. Außerdem wurde dies auf sehr aggressive Weise verbreitet. Man denke an die apokalyptischen Filme von Al Gore. Ihm zufolge würde die Welt eine Katastrophe nach der anderen durchlaufen. Die allgemeine Öffentlichkeit war schockiert ob all dieser erschreckenden Storys.

Gab es denn keine Kritik an dieser Täuschung von Anfang an?

Doch, die gab es. Eine Reihe angesehener Wissenschaftler, darunter Nobelpreisträger, gingen rasch mit einer klaren Widerlegung an die Öffentlichkeit, um diese zu beruhigen. Deren Botschaft lautete, dass das irdische Klimasystem unglaublich kompliziert ist und dass wir keine Wissensgrundlage darüber haben, um derartig extreme Schlussfolgerungen mit einer derartigen Genauigkeit ziehen können.

Gegenargumente werden nicht geduldet

Hören die Menschen jetzt nichts Positives mehr?

Tatsächlich ist das Untergangs-Szenario zu einer Art Religion geworden. Als die wissenschaftliche Kritik von außerhalb der Klimabewegung lauter und umfangreicher wurde und auch Kostenberechnungen zeigten, dass die Einführung extrem teurer Klima-Maßnahmen die Gesellschaft ernsthaft ökonomisch schädigen würde, ging wirklich alles schief. Als Gegenreaktion diffamierte die Klimabewegung Personen mit abweichenden Meinungen als ,Leugner‘, eine schlimme Entgleisung, mit der sie in die Ecke von Holocaust-Leugnern gestellt werden sollen.

Aber wahre Wissenschaftler werden nicht aufgehalten werden können, oder doch?

Unglücklicherweise war das zu Beginn doch der Fall. Ihre kritischen Beiträge waren nicht mehr willkommen, und – noch schlimmer – ihren Forschungen wurde jede Finanzierung gestrichen. Es wurde gegen diese Dissidenten ein cordon sanitaire angeführt von Regierungsagenturen und den Mainstream-Medien. Das einzige, was die allgemeine Öffentlichkeit während der letzten Jahrzehnte zu hören bekam war: ,Menschliches CO2 heizt die Erde auf!‘

Das hört man jetzt überall, nicht wahr?

Sicher, diese Botschaft wurde und wird der Bevölkerung in die Köpfe gehämmert. Die Diskussion dreht sich nicht mehr um Klimawandel, sondern um CO2-Reduktion. Eine traurige Verengung eines sehr komplexen Themas.

Glücklicherweise zeichnet sich aber jetzt am Horizont ein Tipping Point ab. Weil Wissenschaft immer besser messen kann, zeigt sich, dass die Prophezeiungen der Klimamodelle nicht zu den Messungen passen. Das ist wissenschaftlich inakzeptabel. Und es zeigt sich auch, dass die Kosten mit Sicherheit über das Erträgliche weit hinausgehen. Alles deutet darauf hin, dass die Kosten über viele hundert Milliarden allein in den Niederlanden hinausgehen werden. Und hart arbeitende Bürger fragen sich jetzt zu recht: ,Welche Vorteile haben wir von diesem Multi-Milliarden-Dollar-Zirkus?‘

Warum findet ein CO2-Lager mehr Unterstützung durch Links-Politik, ein anderes mehr durch Rechts-Politik?

Links-Politik war immer einer besseren Umwelt verpflichtet. Aber während der letzten Jahre wurde die Umweltbewegung Schritt für Schritt von der Klima-Bewegung korrumpiert. Auf diese Weise wurden Klima und Umwelt als ein und dasselbe bezeichnet, und Klimawandel wurde ebenfalls ein Anliegen der Linken. Die Vermischung beider Bewegungen erzeugt jetzt viel Konfusion. Viele Menschen, die sagen, dass sie besorgt sind wegen des Klimawandels meinen in Wirklichkeit, dass sie sehr besorgt sind hinsichtlich der natürlichen Umwelt, z. B. bzgl. Umweltverschmutzung.

Ich halte regelmäßig Vorlesungen zu Klima und Umwelt, und bevor ich beginne, kommen immer Leute zu mir und stoßen böse Bemerkungen aus wie ,Sie sind also derjenige, der unsere Erde versauen will!‘.

Kann man auch sagen: Es gibt eine gemeinsame Front?

Tatsächlich waren sie der Ansicht, mit der Verquickung einen klugen Schachzug getan zu haben. Aber die Kombination beider Bewegungen war eine sehr unglückliche Entwicklung für jedermann. Schließlich ist es im Falle Klimawandel immer noch sehr unsicher, wie genau und wie groß der Einfluss der Menschheit darauf wirklich ist. Dagegen ist der Einfluss auf die Umwelt absolut eindeutig. Menschliche Aktivitäten werden immer dominanter und verschmutzen die Umwelt, beuten natürliche Ressourcen aus und bedrohen die Biodiversität. Das sind die drei klassischen Themen der Umweltbewegung, und sie stehen weiter vorne denn je. Aber unglücklicherweise sind diese noblen Absichten vollständig überschattet durch die völlig einseitigen CO2-Maßnahmen. Die Umweltbewegung wird allmählich darauf aufmerksam, dass sie einen Kardinalfehler gemacht hat.

Das Verbrennen von Biomasse ist sogar noch schlimmer als das Verbrennen von Kohle.

Die erste echte Kontroverse ist jetzt im Gange und dreht sich um die Rolle der Biomasse. Das Roden von Wäldern und die nachfolgende Produktion, der Transport und die Verbrennung von Holzpellets stehen gegen alles, für das die Umweltbewegung eintritt. Es gibt sogar Geschäftsmodelle auf dem Reißbrett, wonach Wälder gerodet und daraus Holzpellets hergestellt werden sollen, während auf den kahlen Flächen dann Solarpaneele aufgestellt werden. Auf diese Weise wird ein Doppel-Geschäftsmodell erzeugt … wie konnte es dazu kommen, dass sich die Umweltbewegung so weit von ihrer eigentlichen Mission entfernt hat?

Wie und wo stehen Sie zu all dem?

Ich bin Geophysiker, und mit meiner Forschung mache ich die Historie des Klimas der Erde sichtbar. Das nennt man ,Geo-Imaging‘. Schließlich muss man die Vergangenheit kennen, wenn man die Gegenwart verstehen will. Das geologische Archiv enthält reichlich Klima-Informationen, welche uns die Story urzeitlicher Klimawandel erzählen: über die ganze geologische Vergangenheit. Das Archiv zeigt sehr schön, dass warme und kalte Perioden regelmäßig einander abwechselten. Dies ging stoßweise vor sich: zwei Schritte vorwärts und dann einen zurück. Um das zu illustrieren, müssen wir nicht bis zu den großen Eiszeiten zurückschauen.

Im Mittelalter um das Jahr 800 gab es die Mittelalterliche Warmzeit. Damals gab es in Grönland viel Landwirtschaft! Und das Holländische goldene Zeitalter um das Jahr 1600 lag inmitten der Kleinen Eiszeit. Die großen Maler der Niederlande zeigten wunderschöne Szenen aus jener Kaltzeit. Seit dem Ende jener Kleinen Eiszeit um das Jahr 1850 befinden wir uns in einer Erwärmungsphase, natürlich ebenfalls stoßweise. Nichts Besonderes, sage ich Ihnen. Das sind natürliche Vorgänge im Klimasystem. Bald wird es wieder abwärts gehen.

Wir werden also wieder strengere Winter bekommen?

Die Frage ist nicht ob, sondern wann das geschieht. Als Geophysiker warne ich, dass es höchst unwahrscheinlich ist, dass die natürlichen Kräfte nach dem Jahr 1850 ihren Einfluss abrupt eingestellt haben. Und dass seitdem ausschließlich die Menschheit für diese Erwärmung verantwortlich ist. Aber genau diese extreme Botschaft ist das, was das IPCC mit starker Betonung im jüngsten SR 1.5-Report klar gemacht hatte. Dem Report zufolge ist der Beitrag der Natur marginal und wird auch in Zukunft marginal bleiben. Das IPCC leitet all diese Sicherheiten ausschließlich aus seinen theoretischen Modellen ab.

Es gibt nach wie vor viele grundlegende Fragen, die beantwortet werden müssen. Zum Beispiel, warum nimmt die Eismasse am Südpol zu?

Wird hier ein irreführendes Image erzeugt?

Ja, weil die Realität den IPCC-Mitgliedern sagt, gefälligst weniger arrogant zu sein. Man kann Klimawandel nicht anhalten, indem man einfach nur einen CO2-Knopf dreht. Bis auf den heutigen Tag weiß niemand genau, wie die komplexen Wechselwirkungen aussehen zwischen Sonnenstrahlung, dynamischer Wolkenbedeckung, inhomogener Erdoberfläche, zwischen Meeresströmen und wasserdampfreicher Atmosphäre. Man beachte, dass das IPCC bis ins kleinste Detail die Atmosphäre anspricht und dabei vergisst, dass die Wärmekapazität der Ozeane um einen Faktor 1000 größer ist als die der Atmosphäre! Die Wärmemenge, welche der Golfstrom aus niedrigen in hohe Breiten transportiert, ist im Vergleich zu der moderaten Wärmemenge in der Atmosphäre gigantisch. Damit im Hinterkopf können wir die Frage stellen, ob schmelzendes Eis am Nordpol höheren Temperaturen der Atmosphäre oder dem Einfluss des Golfstromes geschuldet ist. Und warum nimmt die Eismasse am Südpol zu? Diese und viele weitere grundlegende Fragen harren einer Antwort. Die große Sicherheit, welche uns das IPCC glauben machen will mit einer Sicherheit von sogar über 95% ist nicht haltbar. Bertrand Russell hat einmal gesagt: ,Die Narren sind selbstsicher und die Weisen angefüllt mit Zweifeln‘ – ,Ich möchte es auf meine Weise ausdrücken: Durch Kritik ihrer Inhalte ist die Wissenschaft dort, wo sie jetzt ist und bin ich der Wissenschaftler, der ich bin‘.

Welcher Gruppe gehören Sie an?

(Lacht). In aller Kürze: Meine Botschaft ist folgende:

Erstens, Seit der Kleinen Eiszeit LIA hat sich die Erde schrittweise wieder erwärmt, was nichts Neues ist in der Klimahistorie der Erde. Während der letzten 150 Jahre können wir sechs verschiedene Klimaperioden ausmachen.

Zweitens, die allgemeine Öffentlichkeit fragt zu recht die Klimabewegung nach belastbaren Beweisen dafür, dass Mutter Natur nach dem Ende der Kleinen Eiszeit keinerlei Einfluss mehr auf das Klima der Erde haben soll. Auch fragt sie die Klimabewegung, wie die korrekte Temperatur ihrer Ansicht nach aussehen sollte.

Drittens, und sehr wichtig: CO2 hat sicher einen Erwärmungseffekt, aber wie groß dieser ist, ist immer noch unsicher. Dies wird allein schon aus der riesigen Bandbreite des vom IPCC genannten Erwärmungsfaktors deutlich: 1,5 bis 4,5 Grad. Das sind 300%!

Viertens: Während der Vergangenheit hat die CO2-Konzentration in der Atmosphäre stetig zugenommen, aber keine Zunahme der Naturkatastrophen hat sich ereignet. Im Gegenteil, wir erleben eine Zeit, in der wir oftmals diesbezüglich einen Abwärtstrend sehen.

Fünftens: Während der letzten 20 Jahre hat der CO2-Gehalt zugenommen, aber die gemessene Temperatur zeigt keinerlei Anstieg mehr. Dies ist ein bedeutendes Indiz dafür, dass weit mehr vor sich gehen muss als eine Erwärmung durch CO2.

Und last but not least sechstens: Die Klima-Pläne der Niederlande kosten viele hundert Milliarden. Wir werden demnächst mit den realen Zahlen aufwarten, aber die Vorteile all dieser holländischen Pläne für den Planeten sind Null, etwa 0,0003 Grad, und für die Bürger Hollands sind sie sehr nachteilig. Letzteres ist auch auf das Geschäftsklima in unserem Land anwendbar. Warum verfolgen wir also diese Pläne überhaupt? Und vergessen Sie nicht, CO2 ist eine unabdingbare Voraussetzung für alles Leben auf der Erde! Mein Rat an die Herrschenden lautet daher: Man sollte nicht Milliarden in die CO2-Reduktion stecken, sondern in einen viel besseren Schutz der Umwelt. Ich hoffe, darauf später in diesem Interview noch einmal zurückzukommen.

Aber wenn wir CO2 reduzieren, reduzieren wir dann nicht auch die Luftverschmutzung?

Das ist sicher richtig, aber wenn wir eine Rattenplage bekämpfen, fangen wir nicht mit Mäuse fangen an, oder? Die Reduktion von CO2 ist eine extrem schwierige und teure Aufgabe, während die Vorteile sehr unsicher sind. Luftverschmutzung – man denke an SOx und NOx-Verbindungen – ist nicht nur viel einfacher zu bekämpfen, sondern garantiert auch große Vorteile für Mensch und Natur.

Beginnt Wissenschaft nicht mit Messungen?

Der Unterschied zwischen Wissenschaft und Religion ist, dass wissenschaftliche Feststellungen immer durch Beobachtungen verifizierbar sein müssen. Theoretische Modelle müssen daher immer validiert werden, indem man kritisch Modellergebnisse mit realen Messungen vergleichen sollte. Falls das nicht geschehen ist, darf man theoretische Modelle nicht anwenden. Je komplexer die Materie, um so wichtiger ist die Durchführung von Messungen. Erkenntnisse aus diesen Messungen allein zeigen den Weg auf, wie man diese Modelle weiter entwickeln muss. Die Historie der Wissenschaft zeigt immer wieder Beispiele dafür, dass theoretische Durchbrüche erzielt worden sind nach Durchbrüchen bei der Entwicklung von Messinstrumenten.

Das Klimasystem ist so komplex, dass in der Klimawissenschaft unbedingt Messungen den Weg weisen müssen. Aber bisher haben theoretische Modelle eine viel zu große Rolle in der Klimaforschung gespielt. Das muss sich jetzt ändern! Großmaßstäbliche Finanzierungen sollten wissenschaftlichen Projekten zukommen, welche die Entwicklung neuer Messinstrumente und Messmöglichkeiten drastisch beschleunigen.

Wie kann es sein, dass dem IPCC niemals bewusst geworden ist, dass man in Experimentier-Möglichkeiten investieren muss, um die Erwärmungstheorie durch CO2 gründlich zu validieren?

Mit dem ewigen Herunterleiern, dass 97% der Wissenschaftler hinter der Story der Klimabewegung stehen, glaubt die Öffentlichkeit, dass dies die Wahrheit ist. Aber das Gegenteil ist der Fall.

Diese kaum validierten Computermodelle beschreiben eine Traumwelt. Aber trotzdem haben diese Klimamodelle enormen Einfluss. Stimmt das?

Die Macht in den Klimamodellen ist die einfache Aussage: ,Menschliches CO2 ist die Ursache der Erwärmung, die Erwärmung verursacht eine Katastrophe, falls wir den CO2-Knopf drehen, wird alles wieder in Ordnung sein‘. Ich sagte bereits, diese Aussagen werden der Öffentlichkeit eingehämmert. Nicht Wissen, sondern Furcht wird als emotionaler Treiber missbraucht.

Was sie klugerweise auch getan haben ist, den Klimawandel regelmäßig als Sündenbock abzustempeln. Zum Beispiel wird ein großer Teil des Elends in Afrika dem Klimawandel zugeordnet, obwohl die Probleme dort durchweg ethnischer, religiöser und politischer Natur sind. Aber unglücklicherweise ist das noch nicht alles. Mit dem mantrahaft vorgebrachten Argument der 97% aller Wissenschaftler, die hinter der Klimabewegung stehen, glaubt die allgemeine Öffentlichkeit, dass es die Wahrheit ist. Allerdings ist in Wirklichkeit das Gegenteil der Fall.

Diese Konsens-Strategie ist nichts Neues. So sagte beispielsweise zu Beginn der Finanzkrise im Jahre 2007 jeder jedem, dass die Wirtschaft unbegrenzt wachsen könne, falls jedermann Schulden macht. Stimmte man diesem Narrativ nicht zu, wurde man ein Dummkopf genannt. Natürlich will niemand derartig tituliert werden, selbst dann nicht, falls man nichts über die Theorie ,Wachstum durch Schulden‘ versteht. Man hat einfach alles nachgeplappert. Selbst die solide niederländische Rabobank, seinerzeit die einzige Bank weltweit mit einer dreifach-A-Einstufung, kaufte Schuldtitel. Zu jener Zeit war der Konsens fast vollständig: Falls man Wachstum will, muss man Schulden machen. Heute wissen wir, welches Ende das nahm.

Jetzt sind wir bzgl. des Klimas der Erde in der gleichen Lage. Wen ich kritische Fragen stelle, stellt sich heraus, dass kaum jemand irgendetwas über das Klimasystem weiß. Jeder plappert jeden nach. Zeigt nicht die Historie immer wieder die Schlussfolgerung: ,Hütet euch vor Menschen, welche Konsens als Argument für Wahrheit anführen‘. Das Gleiche gilt für Aktivisten, welche kleine Kinder vor sich herschieben.

Wie kommen wir weiter? Die Niederlande wollen beispielhaft vorangehen, oder?

Erstens, seid optimistisch! Hört auf mit dem Untergangs-Denken und gebt den vielen Gelegenheiten Raum, welche der Klimawandel der Welt bietet! Und während dieses Erkennungsprozesses, bedenke man das extrem komplexe Thema, bei dem man sich nicht auf nur eine Lösung beschränken kann. Mit all den großen Unsicherheiten bis zum heutigen Tag können wir uns das nicht leisten. Nationale Regierungen dürfen niemals ausschließlich dem CO2-Szenario folgen, vor allem dann nicht, wenn so hohe Kosten involviert sind. Also, beendet sofort all diese drängenden Anti-CO2-Maßnahmen! Ich rate den Ländern, ihre Klimapolitik auf die Grundlage der folgenden drei Szenarien zu stellen:

Szenario 1: Anpassung an das Klima

Falls Mutter Natur allein für Klimawandel verantwortlich ist, bleibt der Menschheit nur eines: Anpassung an die Änderung! Das Leben auf der Erde war schon immer mit Änderungen der natürlichen Systeme konfrontiert. Darwins Evolutionstheorie zeigt, dass erfinderische Anpassung die beste Antwort darauf ist und zu stetig höheren Lebensformen geführt hat. Das gilt nicht nur für Pflanzen und Tiere, sondern auch für Menschen. Will man den natürlichen Wandel stoppen, ist das nicht nur arrogant und naiv, sondern auch negativ und es stellt die Uhr zurück. Anpassungs-Herausforderungen vermitteln positive Energie und stimulieren Innovationen.

Die Niederlande sind ein Champion bzgl. Anpassung. Durch die Jahrhunderte haben wir gegen das Wasser gekämpft. Und die Niederlande sind auch weltweit führend bei der Anpassung von Ernten an neue natürliche Bedingungen.

Will man der Klassenbeste sein, indem man relativ saubere Kraftwerke in den Niederlanden schließt, ist das blanke Dummheit. Falls die Politik diese Politik nicht beendet, müssen die Bürger in Aktion treten!

Szenario 2: CO2-Reduktion

Falls ausschließlich menschliches CO2 für terrestrischen Klimawandel ursächlich ist, dann müssen die Menschen vernünftige CO2-Reduktions-Maßnahmen implementieren. Oberste Priorität in diesem Szenario ist ein Verbot der Verbrennung von Holz und die Schließung der schmutzigsten Kohlekraftwerke der Welt. Kohlekraftwerke werden immer noch weltweit errichtet, vor allem in Entwicklungsländern. Will man in den Niederlanden diese relativ sauberen Kraftwerke schließen, ist das reine Dummheit. Es käme die holländischen Bürger irrsinnig teuer zu stehen und hätte bzgl. des Klimas keinerlei Vorteile.

Szenario 3: Zerlegung

Falls wir es mit einer komplexen Mischung natürlicher Kräfte und menschlicher Einflüsse zu tun haben, müssen wir zuerst festlegen, welchen Anteil Mutter Natur daran hat und welcher Anteil der Menschheit geschuldet ist. Heute wissen wir das jedoch überhaupt nicht. In diesem Szenario müssen wir daher dieses Wissen als oberste Priorität sehen. Falls sich herausstellt, dass beide Ursachen einen vergleichbaren Einfluss haben, sollte dies zu einer Mischung aus Anpassungs- und Reduktions-Politik führen.

Betrachtet man alles, was wir heute wissen, sollten die Niederlande nicht ein führendes Land bzgl. CO2-Reduktion werden. Das hätte keine messbaren Auswirkungen (0,0003 Grad). Stattdessen sollte man zu gleichen Teilen in Klima-Anpassung und gute Verwaltung investieren.

Politische und kommerzielle Interessen werden zu einem immer wichtigeren Teil wissenschaftlicher Forschung. Heute haben viele Wissenschaftler ihre unabhängige Position in der Gesellschaft verloren.

Und welche Rolle erwarten Sie diesbezüglich von der Wissenschaft?

Der größte Wert eines Wissenschaftlers ist seine oder ihre unabhängige Position in der Gesellschaft. Während meiner 40-jährigen Laufbahn als Professor musste ich sehen, dass junge Wissenschaftler immer mehr abhängig wurden von Regierung und Industrie. Politische und kommerzielle Interessen wurden zu einem immer bedeutenderen Teil ihrer Forschungen. Folge: viele Wissenschaftler haben ihre unabhängige Position verloren. Aus diesem Grunde konnte ich auch keine jungen Professoren in mein Klima-kritisches Team übernehmen. Nur Pensionäre waren und sind immer noch verfügbar. Nur sie können es sich leisten, anders als der Mainstream zu denken. Das ist extrem besorglich. Gibt es heute noch unabhängige Wissenschaftler?

Und das scheint niemanden zu stören?

Die Königlich-Niederländische Academy of Arts and Sciences (KNAW) ist der Hüter integrer wissenschaftlicher Praktik in unserem Land. Besonders diese Organisation sollte wissen, dass uns die Historie der Wissenschaft immer wieder sagt, dass wissenschaftlicher Fortschritt niemals mittels Konsens erreicht wird, sondern durch sture Wissenschaftler, die es wagten, bestehende Konzepte in Frage zu stellen. Es ist im Interesse sowohl der Wissenschaft als auch der Menschheit, dass diese Abweichler im Denken nicht ruhig gestellt werden, wie es gegenwärtig vom IPCC, den Medien und kommerziellen Lobbygruppen gehandhabt wird.

An die Akademien der Wissenschaften: wir wollen die reale Wahrheit kennen lernen, nicht wahr? Und außerdem, falls die Politik wissenschaftliche Ergebnisse missbraucht – mit gravierenden Auswirkungen auf die Gesellschaft – dann sollten in der Wissenschaft die Alarmglocken klingen, nicht wahr?

Zweifel sind die Grundlage aller wissenschaftlichen Fortschritte. Wissenschaftler, die nicht zweifeln und überzeugt davon sind, dass sie recht haben, stellen keine Fragen, sondern suchen die erste Reihe. Darum gibt es derzeit keinerlei Fortschritte in der Klimadebatte.

Trotz all dem, sind Sie immer noch optimistisch bzgl. der Zukunft?

Ja, aber dann müssen wir noch einmal ganz von vorne anfangen. Weit weg von den politischen UN mit seinen unsinnigen, verschmutzenden und kostspieligen Klimakonferenzen. Diese Konferenzen sind nichts weiter als ein fahrender CO2-Zirkus mit bürokratischen Klima-Clowns, die über alles Mögliche reden, nur nicht über das Klimasystem. Sie vergessen in ihrer Ignoranz, dass auch Politiker an die universellen Naturgesetze gebunden sind. Und diese hat das IPCC der UN vollständig auf den Kopf gestellt. Es ist zu einer politischen Clique geworden, voller Manipulationen und mit Sicherheit nicht nach der Wahrheit suchend. Das kann niemals wieder gerichtet werden. Die Rolle des IPCC kann man ansehen als ein Dunkles Zeitalter in der Historie der Klimawissenschaft. Hört jetzt auf damit!

Hiermit im Zusammenhang, vielleicht kennen Sie das wunderbare Musical Jesus Christ Superstar, in welchem nach dem Tode Jesu seine Jünger sich traurig fragen: ,Können wir bitte noch einmal beginnen?‘. Ein berührendes Moment in dem Musical. Genauso sehe ich das in der Klimaforschung. Wir müssen noch einmal ganz von vorne anfangen, mit ganz neuen Verfahren in einer ganz neuen Organisation. In dieser neuen Organisation werden wir die Klimaforschung auf viel umfassendere Weise betreiben. Keine exklusiven Shows mehr mathematischer Modellbauer. Sie sind viel zu einseitig ausgerichtet, um das umfassende Klimaproblem zu lösen. Das IPCC hat dabei während der letzten Jahrzehnte kaum Fortschritte gemacht. Es gab kaum neue Einsichten. Um das hinter uns zu lassen, brauchen wir Wissenschaftler aus vielen weiteren Disziplinen.

Wir haben soeben die Climate Intelligence Foundation gegründet

Welche Ideen haben Sie bzgl. der Einbeziehung wissenschaftlicher Bereiche?

Denken Sie besonders an Astronomen, welche über Wissen verfügen hinsichtlich der Einflüsse des Universums auf den Planeten Erde, besonders die Sonnenaktivität, kosmische Strahlung und Gravitationskräfte. Denken Sie auch an Geologen, welche zusammen mit Geophysikern die Eigenschaften tieferer Erdschichten kartographieren und welche die Klimahistorie der Erde bis weit in die Vergangenheit rekonstruieren können. Und denken Sie auch an Archäologen, welche Klimainformationen ableiten können aus den letzten tausenden von Jahren menschlicher Aktivitäten auf den dünnen Oberflächen-Schichten. Und mit Sicherheit sollten auch Ozeanographen einbezogen werden, welche die physikalischen und biologischen Eigenschaften der Ozeane in Wärmeflüsse übersetzen können. Bringt man Ergebnisse aus vielen Bereichen der Wissenschaft mit vollkommen unterschiedlichen Datenquellen zusammen, könnte sich ein genaues Bild des Klimas der Erde ergeben. Wir nennen das consilience‘ [etwa: Gewissenhaftigkeit]. Das ist das, was ich wahre Klimawissenschaft nenne.

Werden Sie selbst etwas dazu beitragen?

(gut gelaunt) Ja, ich habe dazu interessante Neuigkeiten: wir haben soeben die Climate Intelligence Foundation gegründet! Auf der Grundlage unserer derzeitigen Aktivitäten ist jetzt der erste große Sponsor hervorgetreten, und wir erwarten, dass dies der Beginn einer neuen Ära ist. Wir arbeiten an einem ambitionierten Plan, der eine Wende bringen könnte der polarisierenden Debatte zwischen Aktivisten und Dissidenten. Schließlich, wie ich früher schon gesagt habe, Dissidenten kommen derzeit praktisch nicht zu Wort und sind von Zuwendungen ausgeschlossen. Das geht jetzt zu Ende.

Das klingt sehr interessant. Können Sie dazu noch mehr sagen?

Climate Intelligence ist eine vollkommen unabhängige Nicht-Profit-Organisation. Wir werden die allgemeine Öffentlichkeit extensiv informieren, was wirklich bzgl. des Klimas der Erde vor sich geht. In seinen Aktivitäten wird zunächst die Einseitigkeit der Informationen dargestellt. Dann wird vor über-optimistischen Kostenberechnungen gewarnt, neue Erkenntnisse hervorgehoben, die Entwicklung von Messinstrumenten stimuliert, und Klimadaten werden – zusammen mit jungen Forschern – intelligente Algorithmen unterzogen. Analysen großer Datenmengen in Kombination mit künstlicher Intelligenz (,Big Data-Wissenschaft‘) sind ein unverzichtbarer Bestandteil beim Verständnis komplexer Systeme. Wie ist es möglich, dass das IPCC immer noch mit grotesken Statements daherkommt auf der Grundlage kaum validierter Computermodelle?

Noch interessanter ist, dass es Pläne gibt, um den wissenschaftlichen Einfluss des IPCC zu marginalisieren, indem das Global Institute for Climate Intelligence ins Leben gerufen wird. An dieses werden bekannte kritische Wissenschaftler berufen, die mit offenem Geist und breit aufgestellten, interdisziplinären Teams unabhängig arbeiten. Betont wird dabei die große Diversität multi-disziplinärer Messungen. Wäre das nicht wunderbar?

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Das ganze Interview (auf niederländisch) steht hier. Sie auch Guus Berkhout: Climate Thinking. Broadening The Horizons.

Link: https://www.thegwpf.com/prof-guus-berkhout-stop-the-doom-and-gloom-mongering/

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14 Kommentare

  1. Ich denke das ist ein positiver aber leider zu ambitionierter Plan. Um auch nur ansatzweise dieses Ziel zu erreichen, bräuchte man ein tiefgreifendes Umdenken vor allem in der Zentralpropaganda, welche so langsam den Verstand vollends verliert. Hier soll das Volk nur noch mit Angst, wie aktuell dem ach so ungewöhnlichen Polarwirbel, die Opferbereitschaft in´s weich gedroschene Hirn implantiert werden.

    „…..normalerweise zieht er seine Bahnen um den Nordpol herum und hält dort die Kälte fest, doch auf Grund des Klimawandels……..“  / „……trifft der Arktik- Outbrake nach Amerika jetzt Europa…..“ Das ist solch ein „Bullshit“ (um beim denglisch zu bleiben)

    Vor Jahren hieß das noch uns treffen Luftmassen arktischen Ursprungs…….. Glücklicherweise kann uns der arktische Kontinentalhammer nicht direkt treffen wie in Amerika,dem Land der Gegensätze und Extreme, was dann ja topographisch begründet ist. Unser Kontinentalhammer stammt aus gleicher Breite mit ähnlichem Sonnenstand. Es war immer ganz normal das es fast jeden Winter 1 oder 2 solcher Wetterlagen gab und der Polarwirbel die Kälte nicht festhielt.

    Medial findet nichts aber auch garnichts was für den „Klimaalarm“ taugt eine Relativierung, stattdessen wohl eher in Druckwerke für die Erziehung unserer Kinder. Man bräuchte mehr als Sportsgeist sich dieser Macht entgegen zu stellen- leider.

    Mit besten Grüßen!

    Christian Möser

    Zimmerer

  2. Angst war, ist und bleibt ein wirksames Werkzeug zur Gewinnung und Erhaltung von Macht (als Befehlsgewalt und zur Gewinnung sonstiger Vorteile). Insoweit geht der Appell des Autors ins Leere, wenn er aus vielen Beispielen adressiert:   http://de.scribd.com/doc/190496647/Angst-auf-Objektsuche-wahlt-Klimawandel-und-Energiewende

    Der homo sapiens sapiens hatte mit einem gravierenden Eingriff in die Umwelt seine Population auf 1 Milliarde anwachsen lassen, eine Zahl, die um das Jahr 1800 zu stagnieren schien. Der Einsatz fossiler Brennstoffe – 1960 kam Kernenergie dazu – ließ die Weltbevölkerung weiter fortdauernd inzwischen über 7 Milliarden anwachsen. Ein Rückfall auf die Ressourcen des Jahres 1800 ist daher aus meiner Sicht nicht möglich:

    Selbst im kleinen Deutschland hat der dazu eingeleitete Versuch einer irrsinnigen sog. Energiewende sowohl aus Sicht der Technik als auch der Finanzierung keine Realisierungschance. Der Treppenwitz: Das Ziel der Reduzierung der umweltfreundlichen CO2 Freisetzung bliebe ohnehin auf der Strecke.

    Die Korrektur des Betruges erfordert eine Entmachtung der Täter.  Der Weg: Neue Politiker nutzen mit Hilfe der zunehmend „unangenehmeren Fakten“ nun die „Angst vor der Angst“. Wenn auch weiterhin die Volksabstimmung verhindert wird, bleiben noch „gelbe Westen“!

  3. Man sagt zwar, Optimisten seien einfach nur zu faul zum Denken, in diesem Fall jedoch scheint es angebracht, optimistisch zu sein. Ein erfreulicher Artikel gegen den galoppierenden Schwachsinn unserer Tage. Herzlichen Dank für dessen Veröffentlichung. Ich schöpfe wieder Hoffnung.

  4. „Drittens, und sehr wichtig: CO2 hat sicher einen Erwärmungseffekt,…“

    Na klar, aber noch wichtiger: das ist Quatsch!

    Es gibt kein physikalisch einwandfreies und nachvollziehbares Modell darüber, wie CO2 den Boden erwärmen soll.

    Diese „Ja, aber…“ -Strategie ist falsch!

    • Sehe ich auch so, Herr Keks. Aber wichtiger scheint mir hier, dass jemand versucht, eine ECHTE Diskussion in Gang zu bringen. Vielleicht kann ja eine solche auch den Interviewten zu einem Überdenken seiner Ansicht bringen?

      Chris Frey

      • Versuche ich eigentlich immer hier, eine Diskussion zustande zu bringen.

        Geht aber irgendwie nicht, hier sind die meisten Kommentare Statements.

      • „…versucht, eine ECHTE Diskussion in Gang zu bringen.“

        Herr Frey,

        eine solche wird es in der heutigen Medienlandschaft nicht geben.

        Wir brauchen andere Parteien mit anderen Politikern um die jetzigen Machtstrukturen zu brechen. Sonst hört die Abzocke und Verarsche nie auf.

        • Natürlich gibt es das in der heutigen Medienlandschaft.

          Schauen Sie mal beim Spon-Forum rein, da wird bei den entsprechenden Themen sehr kontrovers diskutiert!

           

    • Es gibt aber genauso wenig ein physikalisch einwandfreies und nachvollziehbares Modell darüber, dass CO2 keine Wirkung auf die Temperatur der Atmosphäre hat.

      Was sollen solche Behauptungen ohne Belege? Für unsere Sache garantiert nicht hilfreich.

      • „Es gibt aber genauso wenig ein physikalisch einwandfreies und nachvollziehbares Modell darüber, dass CO2 keine Wirkung auf die Temperatur der Atmosphäre hat.“

        Typisch!

        Was für ein Quatsch!

        Die AGW-Bande zockt Billionen ab ohne einen Beweis für die Richtigkeit ihrer These zu liefern. Der Fordernde ist beweispflichtig, nicht der die Forderung ablehnende.

        Ich fordere jetzt die Installation von 64 Raumforts rund um die Erde, bewaffnet mit Atomraketen und Lasergeschützen. Nicht vorhandene Technologien müssen von den Ingenieuren entwickelt werden. Kosten 10 Billionen €.

        Meine Begründung: hinter der Plutobahn, nahe am Kuipergürtel sammelt sich eine Flotte von Aliens um die Erde zu überfallen. Wir müssen in der Lage sein den Angriff abzuwehren. Wer das nicht will ist ein Verräter an der Menschheit!

        Und?

        Sind Sie dafür?

        Nein?

        Beweisen Sie das Gegenteil…

    • Genau Herr Keks.

      Ich fand dies durch Zufall.
      A Tale of Two Versions
      Dieser Artikel zeigt den Vergleich von:
      Figure 1: The greenhouse effect of a real greenhouse.
      Figure 2: The alternative version of the greenhouse effect from climate science.
      Da ich einen Wintergarten habe, der fast nur aus Glas besteht, kenne ich den realen Treibhauseffekt sehr gut.
      Wenn ich alle Fenster und Türen im Wintergarten geschlossen halt steigt die Temperatur bis zu einem Maximum. Es ist Heiß.
      Wenn ich die Türe vom Wintergarten zum angeschlossenen Esszimmer aufmache dann merke ich das etwas von der Hitze im Haus. Es dehnt sich rund 2 Meter aus, aber die Hitze wird mit weiteren Abstand zum Wintergarten immer geringer. In rund 3 Meter vom der Tür zum Wintergarten spüre ich nichts mehr und dies ändert sich auch nicht über eine längere Zeit.

      Wenn also das CO2 im Wintergarten, was das selbe ist wie draußen, keine Temperaturerhöhung verursacht, dann kann man dies quasi als Beweis hernehmen.

      Natürlich war mir das schon vorher klar, da die Eiskerndaten es eindeutig zeigen, dass die Temperatur zuerst die Richtung ändert und danach erst das CO2. Dabei ist die Zeit dazwischen bis ca. 800 Jahre.
      Seit wann kann eine Ursache und Wirkung ihr Verhältnis ändern?

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