Globale Energie­bilanz ist ausge­glichen – außer wenn sie es nicht ist

Abbildung: Mittlerer Bias (Modell minus Messungen) der auf die Erdoberfläche einfallenden Solarstrahlung, berechnet von 43 CMIP5-Modellen an 760 Stellen von GEBA. Einheit ist W/m².

Nun, diese Graphik zeigt, wie weit die 43 Modelle von der tatsächlich gemessenen Realität entfernt sind, wenn es um die die Erdoberfläche erreichende Sonnenenergie geht. Mit welchen Messungen wird verglichen? In diesem Falle sind es die im „Global Energy Balance Archive“ (GEBA) gespeicherten Daten. Aus der Studie:

Messprobleme von Oberflächen-Flüssen stammen primär aus zwei Datenbanken der weltweiten Messungen von Strahlungsflüssen an der Erdoberfläche, dem global energy balance archive (GEBA) und der Datenbank des Baseline Surface Radiation Network (BSRN).

Die GEBA, betrieben an der ETH in Zürich, ist eine Datenbank für weltweit gemessene Energieflüsse und enthält gegenwärtig 450.000 monatliche Mittelwerte verschiedener Komponenten des Energie-Gleichgewichts an der Erdoberfläche. Den mit Abstand größten Anteil dieser Werte macht die Solarstrahlung an der Erdoberfläche aus. Die entsprechenden Aufzeichnungen reichen bis in die 1950-ger Jahre zurück. Diese Größe ist auch bekannt als Globale Strahlung [Globalstrahlung?] und wird hier als die einfallende Solarstrahlung behandelt. Gilgen et al. (1998) schätzten den relativen Zufallsfehler (Mittlerer quadratische Fehler pro Mittelwert) auf 5% bei monatlichen und auf 2% bei jährlichen Mittelwerten.

Die einfallende Solarstrahlung an der Erdoberfläche ist also an einer ganzen Reihe von Messpunkten seit Jahrzehnten gut erfasst worden. Und überraschenderweise, oder vielleicht auch nicht überraschend angesichts ihrer allgemein sehr schwachen Leistungen, erbringen die Modelle einen wirklich sehr, sehr schlechten Job selbst bei den grundlegendsten Variablen – wie viel Sonnenschein erreicht die Erdoberfläche.

Hierbei muss man im Hinterkopf behalten, dass damit diese Modelle auch nur ansatzweise valide sind, die in das System einfallende Gesamtenergie die Energie ausgleichen muss, welche das System verlässt. Und wenn die Computermodelle ein kleines Ungleichgewicht finden zwischen Ein- und Ausstrahlung, sagen wir mal ein halbes Watt pro Quadratmeter oder so, dann wird behauptet, dass dies „dem Gesamtantrieb einschließlich CO2 und anderer Treibhausgase“ geschuldet ist und dass dieser Umstand den Planeten im nächsten Jahrhundert langsam aufheizen wird.

Ihre Prophezeiungen eines drohenden Thermageddon basieren also auf einem halben oder einem ganzen Watt pro Quadratmeter Ungleichgewicht zwischen Ein- und Ausstrahlung … aber selbst nach Jahren der immer weiteren Verbesserung der Modelle können sie immer noch nicht das Sonnenlicht an der Erdoberfläche auch nur annähernd korrekt darstellen. Der mittlere Fehler an der Oberfläche beträgt 7 W/m², aber dennoch wollen sie uns glauben machen, dass sie das Energie-Gleichgewicht, welches auch Dutzende anderer Energieflüsse enthält, bis auf ein halbes Watt pro Quadratmeter genau berechnen können.

Können sie wirklich?

Nun habe ich seit meinem ersten Computerprogramm im Jahre 1963 aus Erfahrungen seit über einem halben Jahrhundert Einiges gelernt.

Eine dieser Erfahrungen betrifft die mystische Macht, welche Computer über die Köpfe der Menschen haben. Mit „mystischer Macht“ meine ich Folgendes: Falls man irgendeinen alten Müll hernimmt und ihn durch ein Computerprogramm laufen lässt, dann wird es, wenn das Ergebnis am anderen Ende herauskommt, sehr viele Leute geben, die dieses Ergebnis für die absolute Wahrheit halten.

Beispiel: Falls ich einfach sagen würde „im Jahre 2100 wird es im Mittel zwei Grad wärmer sein als heute“, werden die Leute einfach nur darüber lachen … und das zu recht. Niemand kann mit irgendeiner Genauigkeit die mittlere Temperatur in zwei Jahren vorhersagen, wie wollen sie also wissen, wie die Temperatur in achtzig Jahren sein wird?

Aber wenn jemand sagt „Unser letztes Computermodell, welches über 100.000 Programmzeilen enthält und eines Super-Computers bedarf, sagt, dass es im Jahre 2100 zwei Grad wärmer sein wird als heute“, dann werden sich die Leute davor verbeugen und eine Politik betreiben, die nichts weiter ist als die physikalische Manifestation der gleichen Hypothesen, Behauptungen, Vorurteile und wissenschaftlichen (Miss-)verstehens des Programmierers wie ich im Sinn hatte bei meiner Aussage oben.

Und woher wissen wir, dass dies ein Faktum ist und nicht einfach eine Behauptung, die ich mache aufgrund meiner Erfahrungen mit dem Programmieren von Computern über ein halbes Jahrhundert?

Weil trotz der hunderttausenden Programmzeilen und trotz der Super-Computer und trotz aufgeblähter Behauptungen die Computermodelle noch nicht einmal berechnen können, wie viel Sonnenschein die Erdoberfläche erreicht … und die Leute glauben ihnen immer noch.

Link: https://wattsupwiththat.com/2019/01/24/global-energy-balances-except-when-it-doesnt/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Deutschland tötet Kohle total – und wird vermut­lich im Dunklen enden, ohne Wärme und Licht

Aus der LA Times, ein gewagter Schritt. Es ist aber unwahrscheinlich, dass sie davon zurücktreten können:

Deutschland wird alle 84 seiner Kohlekraftwerke schließen; wird sich primär auf erneuerbare Energie verlassen.

Deutschland, einer der weltgrößten Kohleverbraucher, wird während der nächsten 19 Jahre alle seine 84 Kohlekraftwerke schließen, um den internationalen Verpflichtungen bzgl. des Kampfes gegen den Klimawandel gerecht zu werden. Dies beschloss eine Regierungskommission am Sonnabend.

Die Ankündigung markiert eine bedeutende Verschiebung für das größte Land Europas – eine Nation, die lange führend war bei der Reduktion von CO2-Emissionen, bevor sie sich während der letzten Jahre zu einem Bummelanten wandelte und die Reduktionsziele weit verfehlte. Kohlekraftwerke decken 40% des deutschen Strombedarfs, und das ist bereits ein Rückgang im Vergleich zu früheren Jahren, als Kohle die Energieerzeugung dominierte.

Dies ist eine historische Errungenschaft“, sagte Ronald Pofalla, der Vorsitzende der 28-köpfigen Kohlekommission, nachdem die Kommission 21 Stunden lang getagt hatte bis Sonnabend früh. Der Durchbruch beendete sieben Monate des Ringens. „Es war alles andere als sicher – aber wir haben es geschafft!“, sagte Pofalla. „In Deutschland wird es im Jahre 2038 keine Kohlekraftwerke mehr geben“.

Im Plan enthalten sind Ausgaben in Höhe von etwa 45 Milliarden Dollar, um die Folgen in Kohle-Regionen aufzufangen. Es ist zu erwarten, dass die Merkel-Regierung den Beschluss übernimmt.

Die Entscheidung zum Kohleausstieg folgt einem gewagten anderen energiepolitischen Schritt der deutschen Regierung zuvor, nämlich die Schließung aller Kernkraftwerke des Landes bis zum Jahr 2022 als Nachwehe der Fukushima-Havarie in Japan 2011.

Die ursprünglichen Ziele sind beträchtlich, welchen zufolge ein Viertel der Kohlekraftwerke des Landes mit einer Kapazität von 12,5 Gigawatt bis zum Jahr 2022 geschlossen werden sollen. Das bedeutet, dass 24 Kraftwerke innerhalb der ersten drei Jahre geschlossen werden. Im Jahre 2030 sollte Deutschland noch etwa acht Kohlekraftwerke in Betrieb haben, welche 17 Gigawatt Strom erzeugen, hieß es seitens der Kommission.

Die ganze Story steht hier in der LA Times.

——————————————–

In der LA Times gibt es keine Kommentare, wohl aber natürlich hier bei Watts. Bis zum Zeitpunkt der Übersetzung (28. 1., 10:00) waren es 179 Kommentare.

Die ersten dieser Kommentare werden hier auszugsweise mit übersetzt. Die danach folgenden Kommentare spiegelten mehr oder weniger die Meinungen der hier übersetzten Kommentare. Besonders bemerkenswert: Es gab unter den 179 Kommentaren NICHT EINEN EINZIGEN (!!), der sich positiv zu dem Beschluss äußerte! Anm. d. Übers.

Jimmy

Ein absolut schrecklicher Plan.

vukcevic

Putin lacht sich scheckig beim Gedanken an Gazprom.
http://www.gazprom.com/projects/nord-stream2/

Bryan A

Falls man dabei bleibt, wird der größte Exportartikel Deutschlands seine Ökonomie sein

Komrade Kuma

Der Rückstoß durch die Konsequenzen dieser venösen, narzisstischen Idiotie wird dem Aufkommen der Nazis ähneln.

Da stimmt etwas nicht mit der deutschen Mentalität. Arrogant und selbstherrlich ohne Urteilskraft.

MarkG

Seien wir fair, Deutschland war 40 Jahre lang ein okkupiertes Land, nachdem es einen verheerenden Krieg verloren hat, den es begonnen hatte. Dann holte man Millionen Kommunisten. Man könnte noch etwas Zeit brauchen, um sich davon zu erholen.

Stattdessen sieht es so aus, als hat man beschlossen, Selbstmord zu begehen. Glücklicherweise glaube ich, dass mir nichts gehört, was Ersatzteile aus Deutschland benötigt, weil ich bezweifle, dass diese in einigen Jahren noch erhältlich sein werden.

BobM

Erst die Krim, dann die Ukraine, dann…

Deutschland steht schon jetzt als ein Land da, das nicht einmal in der Lage sein möchte, sich zu verteidigen…

Hugs

Das ist eine Folge von WWII. Ihr Alliierten habt den Deutschen den Mumm genommen, und jetzt frisst Deutschland Putin aus der Hand.

Writing Observer

Sie schlingern in die gleiche Lage wie in den 1920-ger Jahren. Ökonomischer Kollaps, der zu ernster politischer Polarisierung führt darüber, was dafür zu tun ist. Wir sehen beide [Pole] in ihren Frühstadien – die Wassermelonen auf der linken Seite, die opponierende AfD auf der rechten Seite. Obwohl keine dieser Parteien auch nur ansatzweise so radikal und gewalttätig ist als ihre Pendants vor einem Jahrhundert, werden sie das aber werden, wenn die Wirtschaft stirbt.

Gleiches gilt für Frankreich, Italien und die meisten anderen europäischen Länder.

Patrick healy

Man stelle sich vor: In einem typischen frostigen Hochwinter in Deutschland weht kein Wind und scheint die Sonne nicht – und Mr. Putin beschließt, dass die Deutschen sein gas zum doppelten Preis haben können.

Nachdem ein paar Millionen Deutsche erfroren sind, werden die verbleibenden Erwachsenen den verantwortlichen Idioten sagen, wo es langgeht. Ende der Globale-Erwärmung-Farce.

Oder lebe ich auf einem anderen Stern?

Roger

Dies ist eine historische Errungenschaft“.

Stimmt! Der Plan wird alle guten Deutschen (und die schlechten) verhungern, verarmen und erfrieren lassen.

Jeff

„Einer Meinungsumfrage des ZDF zufolge stehen 73% aller Deutschen hinter einem schnellen Ausstieg“.

Wer weiß?

Haben sich die Deutschen erst einmal was in den Kopf gesetzt, sind sie eine sehr große Macht – ob irregeleitet oder nicht, kann ich nicht sagen.

Walter Sobchak

Ja, aber Deutschland will sich Russland ergeben, und dies ist ein Weg dorthin.

Patrick MJD

Polen wird Rache nehmen und Deutschland mit Kohle-Energie überschwemmen.

Al Miller

January 27, 2019 at 12:22 pm

I see history repeating itself here…”Germans sadly follow a lunatic leader into (green) hell”. This will not end well for Germans. “Leaders” showboat and virtue signal while population suffers and pays and pay and pay…

Ich sehe hier die Historie sich wiederholen. … „Die Deutschen folgen einem verrückten Führer in eine (grüne) Hölle“. Das wird für die Deutschen kein gutes Ende haben. Die „Führer“ feiern und tanzen, während die Bevölkerung leidet und zahlt, zahlt, zahlt…

Rud Istvan

28 Narren haben also dafür gestimmt, langsam aber buchstäblich Selbstmord zu begehen. Es wird so lange nicht mehr dauern, bis die „Gelbwesten“ in Deutschland auftauchen, welche das nicht mitmachen wollen.

Walter Sobchak

Es sind Deutsche, keine Franzosen. Franzosen revoltieren, Deutsche gehorchen Befehlen.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

David new Guy-Johnson

Das wird nicht geschehen.

Link: https://wattsupwiththat.com/2019/01/27/germany-totally-kills-coal-will-likely-end-up-in-the-dark-without-heat-and-light/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Erste Erkennung von Klimawandel auf einem anderen Planeten?

Falschfarbenbild der Nachtseite der Venus, aufgenommen mit der IR2-Kamera auf Akatsuki bei 1,735 µm (blau) und 2,26 µm (rot) und Mischung der beiden (grün). Auf der Nachtseite der Venus beobachtet IR2 das Infrarotlicht, das aus der unteren Atmosphäre durch die Wolken kommt, und der Schatten der Wolken ist im Bild zu sehen. Hier werden Hell und Dunkel umgekehrt, um Wolken in weißlicher Farbe anzuzeigen. (Bildnachweis: JAXA / PLANET-C-Projektteam –http://cosmos.isas.jaxa.jp/?p=700)

Akatsuki hat möglicherweise entdeckt, warum sich die Atmosphäre der Venus so schnell dreht. Der Grund kann für die Bewohnbarkeit erdgroßer Exoplaneten eine entscheidende Rolle spielen.

Die Venus ist ein Planet, der in Größe und Masse fast wie die Erde ist. Dies ist eine wesentliche Studie, um die möglichen Bedingungen auf felsigen Planeten zu verstehen. Ein bestimmendes Merkmal unserer Nachbarwelt ist eine dichte, dicke Atmosphäre, deren reflektierende Eigenschaften die Astronomen dazu verleiteten, den Planeten nach der mythologischen Göttin der Schönheit zu benennen – die Fähigkeit der Atmosphäre Wärme einzufangen, treibt jedoch die Oberflächentemperatur bis zum Schmelzpunkt von Blei.

Ausgewählte Werte zum Vergleich der Planeten
Quelle: Mark A. Garlick, „Der große Atlas des Universums“, Kosmos Verlag, 2011, 2. Ausg.

Erde Venus
Durchschnittlicher
Sonnenabstand
149,6 Mio km (1AE) 108,2 Mio km (0,72 AE)
Sonneneinstrahlung
gemittelt
1361 Watt/m² (max,
oberer Rand der Atm.)
(Erde = 1) 1,91
Äquatordurchmesser 12.756 km 12.104 km
Rotationsdauer (siderisch, d.h. vollständige Umdrehung) 23,93 h 243 Tage (retrograd = rückläufig)
Masse 5,974 x 10^24 kg (Erde = 1) 0,82
Volumen 1,08 Bill km³ (Erde = 1) 0,86
Gravitation an Oberfläche 1 g (9,8 m/s²) (Erde = 1) 0,91
Durchn. Dichte 5,5 (Wasser = 1) 5,24
Druck an der Oberfläche 101,4 kP (Erde = 1) 92
Höchsttemperatur 58°c 464 °C
Tiefstemperatur -88°C (~-94°C akt. !)

Ergänzung durch den Übersetzer

 

Die seltsamste Erscheinung der venusianischen Atmosphäre ist vielleicht ihre Geschwindigkeit. Winde peitschen um den Planeten bis zu 60-mal schneller als sich die Oberfläche dreht; ein Phänomen, das als atmosphärische Superrotation bekannt ist.

Die Windgeschwindigkeiten auf der Venus sind in den oberen Wolkenschichten mit mehr als 100 m/s (360 km/h) recht hoch. Die Oberfläche des Planeten dreht sich jedoch extrem langsam. Der Planet umkreist die Sonne in 225 Erd-Tagen, benötigt jedoch 243 Erd-Tage, um sich um seine Achse zu drehen, wodurch der Venus-Tag (eine vollständige Umdrehung) länger dauert als ein Venus-Jahr.

Abbildung der Gezeiten- Verriegelung. Die grüne Region des Satelliten (Mond oder Planet) ist niemals von der Oberfläche des Zentralkörpers (Planet oder Stern) aus sichtbar. (Bildnachweis: en.wikipedia/)

Eine solche langsame Rotation kann ein übliches Merkmal von Exoplaneten in Erdgröße sein, wie dem TRAPPIST-1-System und Proxima Centauri-b, deren enge Umlaufbahnen zu ihrem Stern wahrscheinlich zu Blockierung der Rotation geführt haben. Wie der Mond, der die Erde umkreist, dreht sich eine tidally locked world [Gezeitensperre] einmal pro Umlaufbahn, so dass eine Seite permanent dem Stern (der Sonne) zugewandt ist, während die andere eine ewige Nacht erlebt. Planeten mit langsamer Rotation und erdähnlichen Atmosphäre müssen die Wärme effizient um den Planeten transportieren, oder sie riskieren den Zusammenbruch der Atmosphäre, wenn auf der kalten Nachtseite die Welt gefriert. Ein solch katastrophales Ende könnte vermieden werden, wenn tidally-locked Welten typischerweise die schnellen Winde einer superrotierenden Atmosphäre haben.

Also, was ist die Ursache für die Super-Rotation der Venus?

Klassisch gibt es zwei Hauptthesen für die Super-Rotation. Im ersten Szenario führt der Reibungswiderstand der Atmosphäre über der Planetenoberfläche zu einer Verlangsamung der Rotation des Planeten, um die Winde zu beschleunigen (Gierasch-Rossow-Williams-Mechanismus). Im zweiten Szenario werden die Winde aufgrund der Erwärmung durch die Sonne (so genannte Solarthermie) angeregt.

Modelle des ersten „Surface-Up“ -Mechanismus sind bekanntermaßen empfindlich für die genauen Startbedingungen auf dem Planeten. Geringfügige Änderungen der Temperaturverteilung des Planeten können die Super-Rotation töten oder einleiten. Dies lässt vermuten, dass relativ wenige sich langsam drehende Welten zu atmosphärisch erhaltenden, superdrehenden Winden führen würden, da die Bedingungen auf dem Planeten genau richtig sein müssten.

Künstlerische Gestaltung des Akatsuki Venus Klima-Orbiters, der sich der Venus nähert.

Super-Rotation auf der Venus wurde jedoch sowohl an den oberen Wolkenschichten als auch in Tiefen von mehreren zehn Kilometern beobachtet. Könnte der Einfluss der Sonne angesichts der Tatsache, dass die Venus einen großen Teil des einfallenden Sonnenlichts reflektiert, tatsächlich die Superrotation der mittleren Schichten antreiben?

Die Raumsonde Akatsuki (japanisch „Morgendämmerung“) drang am 7. Dezember 2015 in den Orbit der Venus ein. Am dritten Jahrestag des Orbit-Einsatzes fand in Tokio eine Pressekonferenz statt, um die neuesten Ergebnisse zu diskutieren.

Unter der Leitung des International Top Young Fellow (JAXA’s prestigeträchtiges Postdoc-Stipendienprogramm), Dr. Javier Peralta , präsentierte die Pressekonferenz die Ergebnisse einer neuen Studie, die  im Dezember in dem  Astrophysical Journal Supplement veröffentlicht wurde.

Dr Javier Peralta, ITYF at ISAS/JAXA und Hauptautor dieser Studie.

In dieser Studie verwendete Peralta 466 Bilder der Venuswolken, die von der IR2-Kamera auf Akatsuki bei einer Infrarotwellenlänge von 2,26 Mikrometern zwischen März und November 2016 aufgenommen wurden. Durch den Vergleich von Bildern, die zu verschiedenen Zeitpunkten aufgenommen wurden, konnte Peralta die Wolken verfolgen, während sie um die venusianische Kugel herumschwirrten, um ihre Geschwindigkeit zu messen.

An der Tagseite der Venus wird die Atmosphäre durch das einfallende Sonnenlicht beleuchtet.

Stark reflektiert wird das sowohl in ultravioletten wie auch in infraroten Wellenlängen durch die oberen Wolkenschichten in einer Höhe von 60 bis 70 km oberhalb der Planetenoberfläche. Die nächtliche Beleuchtung wird jedoch durch Infrarotwärme erzeugt, die von Venus ‚heißer Oberfläche ausgeht. Dies wird teilweise durch Wolken in tieferen Höhenlagen zwischen 48 und 60 km blockiert. Da die Wolken für dieses Infrarotlicht unterschiedliche Transparenz haben, werden ihre Formen sichtbar, wenn sie mit der IR2-Kamera von Akatsuki betrachtet werden. Es waren diese tieferen Wolken der Nachtseite, die Peralta aufspürte.

Falschfarbenbild der Nachtseite der Venus unter Verwendung von mit IR2-Kamera aufgenommenen Bildern von 1,735 um (blau) und 2,26 um (rot). (Bildnachweis: JAXA / PLANET-C-Projektteam)

Der Cloud-Tracking-Algorithmus (Wolken-Verfolgung) von Peralta war halbautomatisch und wurde sowohl manuell als auch per Computer durchgeführt. Die Wolken wurden manuell identifiziert und dann per Software kartiert und das Ergebnis erneut von Hand bestätigt.

Das Ergebnis waren 2.947 Windmessungen, die ein interessantes Muster zeigten. Es gab eine deutliche Beschleunigung der Wolken, die an den Standort der Sonne gebunden war. Dies deutet stark darauf hin, dass die Sonnenstrahlung sich auch weit unterhalb der oberen Atmosphäre auf die Wolken auswirkt.

In niedrigeren Höhenschichten war diese Beschleunigung vorwiegend zonenförmig (wickelte sich westwärts um den Planeten), wobei keine meridionalen (Nord-Süd-) Windbeschleunigungen festgestellt wurden. Dies deutete auf ein von der Sonne angetriebenes System hin, da die Oberfläche zu Windströmungen in beide Richtungen hätte führen sollen. Peralta ist jedoch vorsichtig, als er darauf bestand, dass dies „Fall nicht abgeschlossen“ sei.

„Bei den Meridianwinden ist mit Akatsuki kein klarer Trend zu erkennen“, sagte er. „Aber wir sollten das bestätigen, indem wir Windmessungen mit noch höherer Genauigkeit versuchen.“

Peralta hofft, dass die kombinierten Ergebnisse von Akatsuki und Venus Express der Europäischen Weltraumorganisation noch mehr über dieses System enthüllen könnten. Animationen, Bilder und die Windmessungen der Peralta-Studie stehen zum Download zur Verfügung und können von der Community erkundet werden.

Peralta sichtete auch andere Daten als nur von Akatsuki und verglich die Ergebnisse früherer Venus-Missionen bis ins Jahr 1978. Wobei es schwierig ist, die Ergebnisse von Instrumenten verschiedener Raumsonden und Bodenteleskope zu vergleichen,

Peraltas Ergebnisse deuteten darauf hin, dass sich die Windgeschwindigkeiten der Venus in den letzten dreißig Jahren verändert haben. Eine solche Entdeckung stimmt nicht nur mit einem Solartreiber überein, sondern kann auf die erste Erkennung von Klimawandels auf einem anderen Planeten hinweisen.

„Wenn die Gezeiten der Sonne durch superrotierende Winde angetrieben werden, kann dies bedeuten, dass sich die Wolkenalbedo (das Maß der Reflektion) im Laufe der Zeit verändert hat und die Auswirkungen der Sonnenstrahlung beeinflusst hat“, erklärt Peralta.

Ein solches Ergebnis ist eine gute Nachricht für tidally-locked Welten. Wenn der superrotierende Wind der Venus von der Sonne angetrieben werden kann, könnte eine solche schnelle Zirkulation bei langsam drehenden, aber möglicherweise gemäßigten Welten um andere Sterne üblich sein. Während das Wetter unter einer super-rotierenden Atmosphäre sich sehr von dem auf der Erde unterscheiden würde, könnte es dem Planeten ermöglichen, seine Atmosphäre und sogar die gewünschten Oberflächenbedingungen für das Leben zu erhalten.

Durch den Vergleich der beiden erdgroßen Planeten in unserem eigenen Sonnensystem, können wir viel mehr darüber lernen, was es braucht, um eine bewohnbare Welt zu sein.

Weitere Information: The Akatsuki spacecraft homepage

Journal paper by Peralta et al. (uneingeschränkter Zugang)

Nachtwinde an den unteren Venuswolken mit Akatsuki / IR2: Längen-, Ortszeit- und Dekadavariationen aus dem Vergleich mit früheren Messungen

Abstrakt

Wir zeigen Messungen der Windgeschwindigkeiten an den nächtlichen unteren Venuswolken aus Beobachtungen der JAXA-Mission Akatsuki im Jahr 2016, ergänzt durch neue Windmessungen aus bodengestützten Beobachtungen, die mit dem TNG / Near Infrared Camera Spectrometer (NICS) von 2012 und IRTF / aufgenommen wurden. SpeX in den Jahren 2015 und 2017. Die zonalen und meridionalen Komponenten der Winde wurden mittels Cloud-Tracking an insgesamt 466 Akatsuki- Bildern der Venus gemessen, die mit der Kamera IR2 unter Verwendung der 2,26 μ aufgenommen wurden-Filter mit räumlichen Auflösungen von 10 bis 80 km pro Pixel und Abdeckung vom 22. März bis 31. Oktober 2016. Mehr als 149.000 Windvektoren wurden mithilfe einer automatischen Schablonenanpassungstechnik erhalten, und 2947 Windvektoren wurden mithilfe eines manuellen Verfahrens abgeleitet. Die Meridianprofile beider Windkomponenten stimmen mit den Ergebnissen der Venus Express- Mission in den Jahren 2006–2008 überein. Allerdings ist eine stärkere Windvariabilität für die Zonenkomponente in äquatorialen Breiten zu erkennen, in denen Akatsuki- Beobachtungen eine bessere Betrachtungsgeometrie als Venus Express aufweisen. Die zonalen Winde in niedrigen Breiten deuten auch auf eine zonale Variabilität hin, die mit Sonnenfluten oder sich vertikal ausbreitenden orographischen Wellen zusammenhängen könnte. Schließlich deutet die Kombination unserer Windmessungen aus TNG / NICS-, IRTF / SpeX- und Akatsuki- Bildern mit den von 1978 bis 2017 veröffentlichten Daten auf Variationen von bis zu 30 ms −1 im Wind an den nächtlichen unteren Venuswolken hin.

***

Gefunden auf Whatsupwiththat vom  24.01.2019

Übersetzt durch Andreas Demmig

https://wattsupwiththat.com/2019/01/24/first-detection-of-climate-change-on-another-planet/




KARNEVAL VORVERLEGT? Kohlekommission: Deutschland steigt aus der Vernunft aus

Die Kraftwerke standen bisher nahe an den Zentren, in denen der Strom gebraucht wurde. Er musste nicht verlustreich quer durchs Land transportiert werden. Überlandleitungen dienten als Ringversorgung, um Ausfälle auszugleichen. Das funktionierte hervorragend und zuverlässig, Strom war preiswert. Das soll nicht mehr sein.

Jetzt soll viel Geld verpulvert werden, um irgendetwas anderes zu machen. Was – ist noch nicht so ganz klar, aber neue Lösungen müssen her. Und Geld. Die Rede ist von 40 weiteren Milliarden, die den Milliarden für die Energiewende hinterhergeworfen werden sollen. Wo die künftig herkommen sollen, kann denen egal sein, die jetzt so groß von einer neuen Zukunft erzählen. Dann sind sie schon lange nicht mehr auf ihren Posten.

Stanislaw Tillich (CDU), Co-Vorsitzender der Kohlekommission, meinte, die Leute in den Regionen hätten nun Gewissheit und eine klare Perspektive und fügt im Klartext hinzu, dass sie allerdings auf die »Solidarität aller Deutschen angewiesen« seien. Sprich: Kohle her für Kohle weg.

Für RWE ist klar, dass dieser Beschluß einen »signifikanten Stellenabbau« bedeutet. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier kündigt schon einmal Milliarden aus den Kassen an: »Wir sind bereit, einen sehr schnellen Start der Finanzierung zu machen. Dafür steht Geld im Bundeshaushalt zur Verfügung.«

Vorzeigeland? Nicht in Fragen der Logik

Heidewitzka, Herr Kapitän! klingts auch aus dem Munde von Finanzminister Olaf Scholz: »Wenn wir uns alle anstrengen und das gemeinsame Ziel nicht aus den Augen verlieren, können wir Deutschland zu einem energiepolitischen Vorzeigeland weiterentwickeln.«

Nur Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat – oje – ausgerechnet, dass Studien ihres Ministeriums ergeben hätten, dass »keineswegs« mit einem Preisanstieg zu rechnen sei.

»Wir brauchen Ehrlichkeit«, mahnt Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) an. »Wenn wir aus der Kohle aussteigen, dann ist es automatisch, dass der Strompreis steigt. Er wird auf 35, 40 oder auch 50 Cent steigen.«

Ein paar Kilometer weiter in Tschechien kostet der Strom 15 Cent, in Frankreich 16 Cent und in Ungarn 11 Cent.

Spätestens in 20 Jahren soll das letzte Kohlekraftwerk in Deutschland vom Netz gehen. Das hat die Kommission mit dem wohlklingenden Namen »Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung« als Handlungsempfehlung beschlossen. Sie wurde einberufen, »um einen breiten gesellschaftlichen Konsens über die Gestaltung des energie- und klimapolitisch begründeten Strukturwandels in Deutschland herzustellen.«

Der Abschlussbericht hält fest: »Die Mitglieder der Kommission stellen einen breiten Querschnitt der gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Akteure dar. Das schafft die Grundlage für einen tragfähigen gesellschaftlichen Konsens, auf den sich alle Beteiligten in den kommenden Jahren verlassen können.« Genau das ist sie nicht. Sie ist eine manipulativen Einrichtung, die die Beschlüsse des Bundestags vorweg nehmen soll. Demokratie wird von oben verordnet und mit einer gefällig zusammengesuchten Kommission manipuliert.

Unter den 31 Mitgliedern der Kommission saß kein einziger Vertreter, der etwas mit der Energieversorgung eines Noch-Industrielandes zu tun hatte. CDU, SPD und grüne Politiker dominierten neben einem Geschäftsführer der Greenpeace NGO, die gern mal mit gelben Farbanschlägen Bürger in Berlin terrorisiert, daneben eine Aktivistin, die »seit über 12 Jahren bürgerschaftlich und klimabewegt als Netzwerkerin im Rheinischen Revier« aktiv ist, der unvermeidliche Ex-Potsdam Instituts-Mann Hans Joachim Schellnhuber, ein Bundesvorstandsmitglied des DGB (dass es den noch gibt, Gewerkschaft zählt jetzt für „Wirtschaft“), und ein Verdi-Mann. Sie haben alle Mühe, Gigawatt nicht mit Giga-byte zu verwechseln.

Vorbild: Jene unselige Kernenergie-Kommission, die 2011 den Ausstieg als ethisch geboten nachträglich rechtfertigen sollte und in der auch kein einziger Fachmann saß. Ein bewährtes Muster also für eine Regierung, sich Absolution zu holen, ohne das Parlament behelligen zu müssen. Nein, das ist keine Kommission, die einen breiten Konsens widerspiegelt, sondern mit einem klaren politischen Auftrag an die Sache ging. Die Vorsitzende Barbara Praetorius beispielsweise wird indirekt aus dem Bundesumweltministerium finanziert – Unabhängigkeit ist etwas anderes.

Historische Aufgabe: Ein Industrieland abschalten

Die Kommission mit Ronald Pofalla an der Spitze berauschte sich erkennbar an der Größe ihrer Aufgabe: »Die schrittweise Reduzierung und Beendigung der Kohleverstromung ist eine historische Aufgabe.«, schreibt sie in den Bericht.

Immerhin ist zu ihnen vorgedrungen, wie wichtig Kohle ist: »Seit Jahrzehnten ist die Kohle wesentlicher Bestandteil der sicheren Energieversorgung in Deutschland. Sie hatte so entscheidenden Anteil an der wirtschaftlichen Entwicklung Deutschlands zu einer weltweit führenden Industrienation.«

Verwundert schaut man aus dem Ausland auf den Haufen ›absurdes Theater‹ Spielender, die trunken ob ihrer »Vorbildfunktion« für teures Geld Stuss verbreiten: »Die für einen erfolgreichen Klimaschutz notwendige Reduzierung und Beendigung der Kohleverstromung kann nur dann erfolgreich und mit Vorbildfunktion gelingen, wenn eine Reihe von Anforderungen in Einklang gebracht werden.«

Letztlich ist es eine Umverteilung von Geld in irrsinnigen Dimensionen. Vorwand: Klimaschutz. »Die Folgen des Klimawandels sind in Deutschland bereits heute spürbar«, erzählt der Bericht. »Die Zahl extremer Wetterereignisse in Deutschland hat sich in den letzten 50 Jahren mehr als verdoppelt.«

Dann müssen die Märchenerzähler aus Potsdam wieder herhalten: »Wissenschaftliche Studien zeigen, dass infolge der anthropogenen Erderwärmung Wetterextreme zunehmen, sowohl mit Bezug auf Trockenheit und Hitze, als auch auf Starkniederschläge.« (siehe hier, auf Seite 18)

Der Abschlssbericht lobt: »Der Ausbau der Erneuerbaren Energien ist mit einem Anteil von inzwischen gut 38 % am Brutto- Inlands-Stromverbrauch bereits stark vorangeschritten.«

»Der aktuelle Koalitionsvertrag formuliert das Ziel, dass der Anteil erneuerbarer Energien im Jahr 2030 auf 65 % steigt. Der Ausbau der erneuerbaren Energien soll netzsynchron erfolgen. Die erneuerbaren Energien sind das zentrale Element des neuen Stromerzeugungssystems, um das vorhandene, auf fossilen Energieträgern basierende, zu ersetzen.«

An Sprache und Grammatik hapert es lesbar im Bericht, das ficht den Willen zur Veränderung nicht an.

Eine Monsteraufgabe

»Der Zubau installierter Leistung von erneuerbaren Energien allein reicht allerdings nicht aus, um die Nachfrage jederzeit zu decken. Daher ist eine Reihe von Herausforderungen zu bewältigen:

  • Erneuerbare Energien werden stärker Aufgaben konventioneller Kraftwerke übernehmen im Bereich netzdienlicher Systemdienstleistungen, beispielsweise Blindleistung.
  • Es werden ein rascher Netzausbau und optimierter Netzbetrieb sowie Fortschritte bei der Integration von Speichern und Sektorkopplung benötigt (vgl. Kapitel 4.4).
  • Gleichzeitig muss die Flexibilisierung der Nachfrage durch bessere Rahmenbedingungen vorangetrieben werden.«

»Für den Ausbau der erneuerbaren Energien auf 65 % ist eine ausreichende Flächenausweisung notwendig. Insbesondere müssen für Windenergieanlagen und Freiflächen-PV-Anlagen Flächen in relevanter Größe ausgewiesen, akzeptiert und genehmigt werden.«

Im Klartext: Die rund 30.000 Windanlagen, die millionenfach Vögel, Fledermäuse und Insekten umbringen und das Land verschandeln, reichen nicht. Und: „müssen akzeptiert werden“ – heißt das: Gegner der Landschaftsvernichtung werden verbal niedergeknüppelt, um das Phantasiestromland zu retten?

Irgendwie fällt der Kommission auch auf, dass ohne Leitungen kein Strom übertragen werden kann: »Im letzten genehmigten Netzentwicklungsplan (NEP 2017) war der Netzausbau auf einen Anteil erneuerbarer Energien am Bruttostromverbrauch von bis zu 52,5 % (Szenario B) ausgelegt.«

Nur klappt das mit dem Ausbau der Übertragungsnetze mit einer Gesamtlänge von 7.700 km nicht so recht: »Realisiert waren im 3. Quartal 2018 erst 950 km, davon 30 km im Jahr 2017, genehmigt sind 1.800 km, noch zu genehmigen 5.900 km (77 %), noch umzusetzen 6.750 km (88 %). Deshalb sind der weitere Ausbau und die Optimierung der Stromnetze sowie die weitere Flexibilisierung des Energiesystems Voraussetzung dafür, dass die Systemsicherheit auch künftig gewährleistet bleibt.«

Nur wer nach über 10 Jahren festen Glaubens an einen neuen Flughafen auf dessen Fertigstellung hofft, kann von einem Ausbau der Überlandleitungen in diesen Größenordnungen träumen.

Es fallen häufig die Hohlfloskeln »Modernisierung« und »Digitalisierung«, um die vorhandenen Netze besser zu nutzen, »innovative Netzbetriebsmittel« und »flexibler Betrieb fossiler Kraftwerke« ebenso wie das Zauberwort der »Höchstspannungs-Gleichstrom-Übertragungsleitungen«, mit der Windstrom aus dem Norden nach Süden geführt werden soll. Die gibt es noch nicht.

Die Staatssender klatschen jedenfalls begeistert Beifall: »Ein guter Kompromiss« meint eine Tagesschau-Kommentatorin, die Bundesregierung müsse »entschieden dafür einstehen und viel Geld lockermachen.« Klar, das Prinzip ist ihr bekannt, das Geld kommt von Zwangsgebühren.

Die Kraftwerke laufen weiter – nur woanders und mit Kohle

Dazu quillt immer wieder das totalitäre »Verpflichtung« auf: »Deutschland hat sich dazu im Rahmen der EU-Vereinbarungen für das Paris-Abkommen verbindlich verpflichtet.« Sogar verbindlich verpflichtet, ein einfaches »verpflichtet« reicht nicht.

Außer »Vorbild« fällt ihr nicht viel ein: »Es ist ein Kraftakt, wenn ein Industrieland aus Atom und Kohle aussteigt. Ob Deutschland damit gleich wieder »Klimavorreiter« und »Vorbild« für so viele andere werden kann, ist offen. Aber so groß wie jetzt war die Chance selten«, schwärmt sie.

Die stillgelegten Kraftwerke können einem anderen Geschäftsmodell dienen, das schon seit einiger Zeit erfolgreich praktiziert wird: Gebrauchte Kraftwerke abmontieren und nach China exportieren. Die Demontage der modernen Kokerei Kaiserstuhl in Dortmund vor 15 Jahren markierte den Anfang eines neuen Industrie-zweiges, dem Export deutscher Spitzentechnologie. Jetzt sind noch fast neue Dieselautos dazugekommen.

Strom soll nur noch Reichen vorbehalten bleiben, hat sich die SPD auf die Fahnen geschrieben. Umweltministerin Schulze fügte bei Twitter hinzu: »Der Kohleausstieg ist übrigens nur EIN Teil dessen, was insgesamt beim Klimaschutz passieren muss. Auch in anderen Bereichen wie Verkehr oder Landwirtschaft brauchen wir Kompromissfähigkeit und Lösungswillen.« Und drohend: »Das werden wir mit einem Klimaschutz-Gesetz sicherstellen.«

Im Klartext: Verkehr und Landwirtschaft sollen als nächstes teuer gemacht werden.
Und Energiewende üben können jetzt schon mal die Schüler, deren Schule zur Zeit häufig ausfällt, weil zuvor die Heizungen ausgefallen sind. Sind die Kraftwerke weg, gibt es auch keine Fernwärme mehr.

Der Beitrag erschien zuerst bei TICHYS Einblick hier




Das CO2 Derangement Syndrome – eine historische Übersicht

Dies führt dazu, dass die natürliche Klimazyklus-Variabilität als ängstigend und emotional erdrückend wahrgenommen wird. Die Fähigkeit zu kritischem Denken ist schwer beeinträchtigt. Die von der Öko-Linken-Aktivisten-Elite bewohnte Welt der Täuschung wird verkörpert durch die wissenschaftsbasierte Fiktion von Naomi Oreskes bei Harvard: „Der Kollaps der westlichen Zivilisation: Eine Sicht aus der Zukunft“.

Oreskes und Conway stellen sich eine vom Klimawandel zerstörte Welt vor. Intellektuelle Hybris, Voreingenommenheit, Eigeninteresse und die Notwendigkeit, sich sofort mächtig und gleichzeitig moralisch rechtschaffen zu finden, brachte all jene der am schlimmsten Betroffenen, also Politiker, Regierungen, die politisch sich korrekt äußernden Klassen und fast sämtliche Medien in den USA und UK dazu, davon überzeugt zu sein, dass anthropogenes CO2 der Haupt-Klimatreiber ist. Dies ließ Regierungen Maßnahmen ergreifen, durch welche Billionen Dollar verschwendet worden sind in dem weltfremden und vergeblichen Versuch, die Temperatur der Erde mittels Reduktion von CO2-Emissionen zu kontrollieren.

Die Ursprünge dieser Krankheit können auf das Buch von Paul Ehrlich aus dem Jahr 1968 zurückgeführt werden mit dem Titel „The Population Bomb“. Dort schrieb er:

Während der siebziger Jahre werden Millionen Menschen verhungern, ungeachtet jedweder sofort eingeführter Notfallprogramme. Zu diesem späten Zeitpunkt kann nichts mehr eine substantielle Zunahme der Todesrate in der Welt verhindern“.

Derartige apokalyptische Prophezeiungen sind ein primärer Indikator des CO2 Derangement Syndrome. Dem „Die Grenzen des Wachstums“ betitelten Buch aus dem Jahr 1972 zufolge äußerte sich die Krankheit zunächst in Gestalt einer Suche nach „Nachhaltigkeit“ und wandelte sich dann rasch zu einem Krieg gegen CO2 um. Dies ist eine sehr bizarre Wendung, ist doch CO2 die Grundlage allen organischen Lebens, und die CO2-Zunahme allein ist Ursache einer Zunahme der Welt-Nahrungsmittel-Produktion im 20. Jahrhundert um 25%.

Die UN und Schweden organisierten im Jahre 1972 ein Treffen in Stockholm, um über Wechselwirkungen zwischen Mensch und Umwelt zu diskutieren. Maurice Strong wurde von seinem Freund bei den UN U Thant zum Generalsekretär der Tagung ernannt. Strong entwarf einen unglaublich detaillierten 109-Punkte-Plan, um den UN die Macht zu geben, weltweit Einfluss auf die Umweltpolitik individueller Regierungen auszuüben und diese sogar zu kontrollieren. Als Grundlage dieses Programms wurde im Jahre 1973 das United Nations Environmental Program (UNEP) ins Leben gerufen mit Strong selbst als geschäftsführendem Direktor.

Zehn Jahre später wurde offensichtlich, dass die Prophezeiungen sofortiger Todesfälle und Katastrophen falsch waren. Aber Hansen et al. bei der NASA ließen im Jahre 1981 viele dieser Untergangs-Prophezeiungen wieder auferstehen, und zwar in einem Traktat mit dem Titel „Climate Impact of Increasing Carbon Dioxide”:

Ein Anstieg des Meeresspiegels um 5 Meter würde 25% der Landfläche von Florida und Louisiana überfluten, 10% von New Jersey sowie viele andere Tieflandgebiete auf der ganzen Welt. Klimamodelle zeigen, dass eine Erwärmung um 2°C nötig ist, um auf dem Westantarktischen Eisschild eine Erwärmung um 5°C zu verursachen. Eine globale Erwärmung von 2°C wird in allen von uns untersuchten CO2-Szenarien im 21. Jahrhundert überschritten außer unter der Annahme des Auslaufens von Kohle und Null-Wachstum.

Die für das nächste [21.] Jahrhundert projizierte globale Erwärmung ist von fast beispielloser Größenordnung. Auf der Grundlage unserer Modellrechnungen schätzen wir, dass sie 2,5°C betragen wird in einem Szenario mit geringem Energie-Zuwachs und einer Mischung aus fossilen und nicht fossilen Treibstoffen. Dies würde noch über die Temperatur der Minoischen Warmzeit (vor 3500 Jahren) und des Eemian vor 125.000 Jahren hinausgehen und würde sich der Temperatur während des Zeitalters der Dinosaurier annähern. … Die Kohle zu Kraftwerken transportierenden Züge sind Todeszüge. Kohlekraftwerke sind Fabriken des Todes.

falls wir alle fossilen Treibstoffe verbrennen, werden wir den Planeten, so wie wir ihn kennen, zerstören. Der Kohlendioxid-Gehalt würde auf 500 ppm und mehr steigen. Wir würden den Planeten auf den Weg in einen eisfreien Zustand bringen, wobei der Meeresspiegel 75 Meter höher liegt“.

Für politische und eigensüchtige Ziele wollen die UNEP-Bürokraten die Kontrolle über die globale Ökonomie übernehmen. Sie erkannten, dass die UN (und sie selbst) die Kontrolle über die Ökonomie der Welt übernehmen könnten via Kontrolle über die Art der verwendeten Energie und deren Preis, falls sie Hansens Prophezeiungen dazu heranziehen könnten zu zeigen, dass das durch Verbrennung von Kohle und Öl erzeugte CO2 zur Stromerzeugung und zum Auto fahren Regierungen und Menschen derart verängstigt, dass diese die entsprechenden Gesetze auf den Weg bringen.

Um dies in die Wege zu leiten, organisierte das UNEP im Jahre 1985 eine Tagung von Wissenschaftlern in Villach in Österreich um auszuloten, ob es möglich war aufzuzeigen, dass CO2 gefährlich ist. In dem wissenschaftlichen Report liest man:

Obwohl die beobachtete globale Erwärmung während der letzten ~100 Jahre kompatibel ist mit Modellschätzungen der Größenordnung des Treibhauseffektes, ist eine eindeutige, statistisch überzeugende Erkennung der Auswirkung einer Änderung des CO2-Gehaltes und anderer Spurengase auf das Klima noch nicht möglich. Ein bedeutendes Problem der positiven Identifikation des Treibhausgas-Effektes auf das Klima besteht darin, die mittel- und langzeitlichen (d. h. über Jahrzehnte oder mehr) Fluktuationen in den Aufzeichnungen der Vergangenheit zu erklären. Versuche, derartige Änderungen zu modellieren, leiden bis heute unter einer ganzen Reihe von Schwächen.

In der offiziellen Verlautbarung dazu steht jedoch etwas ganz anderes:

Als Folge der zunehmenden Konzentration von Treibhausgasen glaubt man jetzt, dass ein Anstieg der globalen mittleren Temperatur während der ersten Hälfte des nächsten Jahrhunderts stärker ausfallen könnte denn je in der Historie der Menschheit“.

Der Villach-Report gab zwei bedeutende Empfehlungen. Als eine davon wurde das IPCC ins Leben gerufen, welches die passenden Beweise heraussuchen und von Zeit zu Zeit Berichte erstellen sollte, in welchen gezeigt werden würde, dass CO2 der Haupttreiber eines gefährlichen Klimawandels war. Eine zweite Empfehlung führte zu einer Tagung in Rio im Jahre 1992 unter Vorsitz von Maurice Strong selbst, der das United Nations Framework Convention on Climate Change (UNFCCC) erstellte, welches nachfolgend von 196 Regierungen unterzeichnet worden ist.

Das Ziel der Convention ist es, die CO2-Konzentrationen in der Atmosphäre auf einem Niveau zu halten, welches ihrer Ansicht nach verhindern kann, dass der Mensch auf gefährliche Weise das Klimasystem beeinflusst.

Dieser Vertrag ist ein umfassender, politisch getriebener politischer Aktionsplan namens Agenda 21 – darauf ausgelegt, eine zentral gesteuerte globale Gesellschaft zu schaffen, welche jeden Aspekt des Lebens eines jeden Einzelnen auf der Erde kontrollieren würde.

Es heißt darin:

Die Teilnehmer sollten vorsorglich Maßnahmen ergreifen, um den Ursachen des Klimawandels zu begegnen, diese zu verhindern oder zu minimieren sowie dessen negative Auswirkungen abzuschwächen. Wo die Gefahr ernster oder irreparabler Schäden besteht, sollte das Fehlen voller wissenschaftlicher Gewissheit nicht als Grund herangezogen werden, derartige Maßnahmen zu verschieben“.

Apokalyptische Prophezeiungen werden herangezogen als Haupttreiber für Maßnahmen und für enorme Investitionen wie in jene des neuen IPCC SR1.5-Reports und in die Arbeit von William Nordhaus, welcher sich für eine Kohlenstoff-Steuer einsetzt. Die NYT zitiert Nordhaus mit den Worten:

Falls wir während der nächsten 20 Jahre sehr schnell vorgehen, könnten wir in der Lage sein, diese 2 Grad zu vermeiden, aber wenn wir das nicht tun, stehen uns Änderungen im System Erde bevor, die in aller Tiefe zu verstehen wir nicht beginnen können. Eine Erwärmung um 4, 5, 6 Grad wird Änderungen nach sich ziehen, die wir nicht verstehen können, weil sie außerhalb jeder menschlichen Erfahrung liegen während der letzten 100.000 bis 200.000 Jahre“.

Nordhaus‘ wissenschaftliche und ökonomische Grundlage wird diskutiert in „Projections and Uncertainties about Climate Change in an Era of Minimal Climate Policies” (hier), worin zu lesen ist:

Die Klima-Komponenten wurden durchforstet, um jüngste Modelle des Systems Erde zu reflektieren. Die Gleichgewichts-Klimasensitivität (ECS) beruht auf der Analyse von Olsen et al. (2012). Grundlage für dieses Verfahren ist die Arbeit von Gillingham et al. (2018). Die finale Schätzung ist eine mittlere Erwärmung um 3,1°C bei einer CO2-Verdoppelung. Die kurzzeitige Klimasensitivität oder TCS wird adjustiert, damit sie zu den Modellen mit einem ECS von 3,1°C passt, was eine TCS von 1,7°C erzeugt“.

Im IPCC SR1.5 heißt es:

C2: Die globale Erwärmung auf 1,5°C zu begrenzen ohne oder mit nur einem geringfügigen Überschreiten würde rasche und weit reichende Transitionen bzgl. Energie, Landfläche, Städte und Infrastruktur erfordern (einschließlich Transportwesen und Gebäude) sowie industrielle Systeme (hohes Vertrauen). Diese System-Transitionen sind beispiellos hinsichtlich der Größenordnung, aber nicht notwendigerweise hinsichtlich der Geschwindigkeit; und sie implizieren drastische Emissions-Reduktionen in allen Bereichen, ein breites Portfolio von Abschwächungs-Optionen und eine signifikante Aufwertung von Investitionen in jene Optionen (mittleres Vertrauen).

C2.6: [Zusammengefasst vom Übersetzer] Eine Begrenzung der Erwärmung auf 1,5°C bis zum Jahr 2050 würde Investitionen zwischen 180 bis 1800 Milliarden Dollar erfordern, nach anderen Modellen bis zu 3800 Milliarden Dollar. …

Diejenigen, welche das Erwärmungs-Szenario missionieren, folgen eng den Vorgaben des politischen Maßnahmen-Plans Agenda 21 des UNFCCC. Bernie Sanders sagt dazu:

Der Klimawandel ist die größte Bedrohung, vor der unser Planet steht. Die Debatte ist vorüber, und die wissenschaftliche Beurteilung steht: globaler Klimawandel ist real, wird hauptsächlich verursacht durch Emissionen aus der Verbrennung fossiler Treibstoffe und stellt eine katastrophale Bedrohung dar für das langfristige Überleben unseres Planeten. Falls wir nichts tun, wird sich der Planet bis zum Ende dieses Jahrhunderts um 2,5°C aufheizen. Dies würde ausreichen, um den Meeresspiegel infolge schmelzender Gletscher so stark steigen zu lassen, dass Städte wie New York oder Miami unter Wasser stehen werden – begleitet von häufigeren Asthma-Anfällen, höheren Preisen für Nahrungsmittel, unzureichender Versorgung mit Trinkwasser und mehr Infektionskrankheiten“.

Die Abgeordnete der Demokraten Alexandria Ocasio-Cortez schlug vor, den Reichen eine Steuer bis zu 70% aufzuerlegen, um einen Klimawandel-Plan zu finanzieren, den sie den „New Green Deal“ nennt. Sie sagt außerdem, dass die Welt in 12 Jahren aufhören wird zu existieren, falls wir dem Klimawandel nicht begegnen“ (hier).

Glücklicherweise beginnt aber schließlich die Realität in das Memo der gefährlichen globalen Erwärmung einzudringen. Judith Curry schreibt in ihrem Beitrag 2017 mit dem Titel [übersetzt] „Klimamodelle für Laien“:

GCMs sind nicht geeignet, die Ursachen für die Erwärmung während des 20. Jahrhunderts zu ergründen oder globale oder regionale Klimaänderungen in Zeitmaßstäben von Jahrzehnten und Jahrhunderten mit irgendeinem Vertrauensniveau abzubilden. Dies bedeutet, dass GCMs nicht geeignet sind, um politische Maßnahmen auszulösen oder zu rechtfertigen, welche die Sozial-, Wirtschafts- und Energiesysteme der Erde fundamental verändern würden …“

Scafetta et al. (2017) schreiben:

Die erhebliche Diskrepanz zwischen Beobachtungen und modellierten Prophezeiungen … bestätigt einmal mehr …, dass die derzeitigen Klimamodelle den anthropogenen Treibhaus-Erwärmungseffekt erheblich übertrieben haben“.

Hansen et al. (2018) schreiben in ihrem Beitrag „Global Temperature in 2017“:

Allerdings ist die solare Variabilität im Vergleich mit dem Energie-Gleichgewicht nicht vernachlässigbar, wenn es um die globale Temperaturänderung geht. Wegen der Kombination des starken El Nino 2016 und der Phase des Sonnenzyklus‘ ist es möglich, wenn nicht wahrscheinlich, dass die nächsten 10 Jahre der Temperaturänderung den Eindruck eines Stillstands hinterlassen“.

Page (2017) sagte in seiner Studie „The coming cooling: usefully accurate climate forecasting for policy makers“:

Diese Studie zeigt auf, dass die von der etablierten Klimawissenschaft angewendeten Verfahren nicht geeignet sind, um darauf Vorhersagen zu erstellen, und dass ein neues Vorhersage-Paradigma übernommen werden sollte“.

Die Realität ist, dass das Klima der Erde die Folge von Resonanz und Überlagerung ist zwischen verschiedenen quasi-zyklischen Prozessen verschiedener Wellenlängen.

Die Zukunft vorherzusagen ist unmöglich, solange wir nicht verstehen, wo sich die Erde derzeit befindet relativ zu den gegenwärtigen Phasen dieser unterschiedlichen, in Wechselwirkung stehenden Quasi-Periodizitäten, welche sich in zwei Hauptkategorien gliedern:

Die orbitalen langwelligen Milankovitch-Zyklen bzgl. Exzentrizität, Schiefe und Präzession.

Zyklen der Sonnen-„Aktivität“ mit möglichen Zeitmaßstäben von Jahrzehnten bis Jahrzehntausenden.

Wenn man komplexe Systeme mit zahlreichen, miteinander in Wechselwirkungen stehenden Variablen analysiert, ist es nützlich, dem Rat von Enrico Fermi zu folgen, welcher dem Vernehmen nach gesagt hat: „Man mache niemals etwas genauer als absolut nötig“. Die Studie aus dem Jahr 2017 stellte der Klimawissenschaft ein einfaches heuristisches Konzept vor, welches plausibel klärt, dass ein Millenial Turning Point [etwa ein Milleniums-Wendepunkt] und ein Maximum der Sonnenaktivität im Jahre 1991 aufgetreten waren und dass dieser Wendepunkt mit einem Temperatur-Wendepunkt korreliert während der Jahre 2003/4, und dass jetzt ein allgemeiner Abkühlungstrend folgt bis etwa zum Jahr 2650 [?].

Das Memo einer gefährlichen globalen Erwärmung seitens des Establishments, die damit verbundene Reihe von IPCC-Berichten, der gesamte UNFCCC-Zirkus, die jüngsten hysterischen Vorschläge im IPCC SR1.5 und der jüngste Nobelpreis von Nordhaus beruhen auf zwei grundlegenden Fehlern der wissenschaftlichen Beurteilung. Erstens – der Umfang der Stichprobe ist zu gering. Die meisten IPCC-Modellstudien ziehen Rückschlüsse von der Gegenwart nur etwa 100 bis 150 Jahre zurück, obwohl doch die wichtigsten Klimafaktoren, die größte Amplitude der Sonnenaktivitäts-Zyklen im Zeitmaßstab von Jahrtausenden ablaufen.

Dies bedeutet, dass alle Temperatur-Simulationen von Klimamodellen zu warm ausfallen und wahrscheinlich außerhalb der realen zukünftigen Welt liegen. Zweitens, die Modelle machen den fundamentalen wissenschaftlichen Fehler einer direkten Vorhersage über den Milleniums-Wendepunkt und den Höhepunkt der Sonnenaktivität im Jahre 1991 hinaus. Diese Fehler werden verschlimmert durch verzerrte Darstellungen und einen akademischen Gruppendenken-Konsens.

Dr. Norman Page holds a PhD. in Geology and works from Houston, TX.

References:

See the Energy and Environment paper  The coming cooling: usefully accurate climate forecasting for policy makers. http://journals.sagepub.com/doi/full/10.1177/0958305X16686488

And an earlier accessible blog version at http://climatesense-norpag.blogspot.com/2017/02/the-coming-cooling-usefully-accurate_17.html   

See also  https://climatesense-norpag.blogspot.com/2018/10/the-millennial-turning-point-solar.html

and the discussion with Professor William Happer at  http://climatesense-norpag.blogspot.com/2018/02/exchange-with-professor-happer-princeton.html

striche

Link: https://wattsupwiththat.com/2019/01/23/the-co2-derangement-syndrome-a-historical-overview/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Der Hype um die „Quantum Glass“-Batterie

Dieser hinaus posaunte Durchbruch der Batterie-Technologie ist der Jüngste in einer Menge innovativer Ideen, worunter auch „Batterien mit Sand“, „dehnbare Batterien“, „Schaum-Batterien“, „Harn-Batterien“, „lasergestützte Mikro-Super-Kondensatoren“ und weitere sind (13 erstaunliche Batterie-Innovationen, welche die Welt verändern können).

Gerissene Investoren sind am Ball

Obwohl sie sich noch in der Entwicklungsphase von Prototypen befinden, klingt die verkündete Innovation großartig. Einige Innovationen kommen gar nicht so weit. Unnötig zu sagen, dass all die großen Zauberer Bill, Jeff, Mark, Michael, Richard usw. allesamt hinter der neuen Entwicklung stehen.

Sollte man ihnen beispringen?

Mit Schnipseln wie „Todesstoß für Lithium-Ionen-Batterien“ und „BP investiert…“ könnte man denken, dass es eine sichere Sache ist.

Und außerdem, auch nur eine dünne Scheibe dieser (vermuteten) Billionen-Dollar-Revolution könnte einem gut tun. Ist das nicht einen Einsatz wert?

Falls man jedoch immer noch nicht überzeugt ist – wie wäre es, diese neue Batterie das nächste Mal bei Zielübungen auf dem Schießplatz zu nutzen? Der Investor Matthew McCall schreibt:

Also, was passiert, wenn nicht nur eine, sondern DREI Kugeln (Kaliber .22 Remington) den neuen, welterschütternde Batterietyp treffen, welchen Fortuna den „Heiligen Gral“ der Energie-Speicherung nennt?

Nicht nur, dass diese Batterie alle drei Kugeln aufnimmt – sie erzeugt nichtsdestotrotz einwandfrei Energie – ohne einen Herzschlag lang auszusetzen“ (Dabei zeigt er ein Bild mit einer von einer Kugel getroffenen Batterie).

Aber es gibt noch ein weiteres Wunder dieser Innovation, nämlich die Geschwindigkeit, mit der die Batterie wieder aufgeladen werden kann:

McCall weiter:

Insidern der Automobilbranche zufolge kann ein Fahrzeug, welches mit der „Quantum Glass“-Batterie angetrieben wird, ein Elektrofahrzeug innerhalb von 60 Sekunden aufladen“.

Das geht dann schneller als das Auffüllen eines Benzintanks“.

Noch andere behaupten, dass eine volle Ladung ausreicht, mit einem Auto 1000 Meilen weit zu fahren. Rechnen wir das einmal schnell durch. Selbst ein Leichtgewicht-Auto würde auf ebenem Grund eine Minimalenergie von 120 kWh für diese Distanz benötigen. Bei einer vollen Wiederaufladung der verbrauchten Energie innerhalb von 60 Sekunden muss die Energie-Übertragungsrate 2 kWh pro Sekunde betragen (oder 7200 kWh pro Stunde). Ein normal großes Heizelement (Energieverbrauch 1500 W) verbraucht diese Energiemenge innerhalb 1 Stunde. Folglich wäre jene Energie-Übertragungsrate von 2 kWh pro Sekunde äquivalent zu einem Energieverbrauch von etwa 4000 derartiger Elemente. Setzt man die typischen (120/240 V) Haushaltsstrom mit einer Kapazität von 200 amp an, beträgt die maximal daraus entnehmbare Energie 50 kWh pro Stunde (oder 0,012 kWh pro Sekunde). Folglich würde man also zusätzlich weitere Paneele und viel mehr herkömmliche 12-Gauge-Kabel [?] benötigen, um diese Batterien zu hause aufzuladen oder eine deutlich längere Aufladezeit als 60 Sekunden in Kauf zu nehmen.

Und außerdem

Industrie-Insidern zufolge ist die Technologie hinter der Quantum Glass Battery ausgesprochen preiswert zu erzeugen. Sie könnte den Autobauer Kosten von lediglich 30 Dollar pro Kilowattstunde verursachen mit der Weiterentwicklung dieser Technologie“.

Das steht im Vergleich zu etwa 200 Dollar pro kWh Speicherkapazität der gegenwärtig erhältlichen Lithium-Ionen-Batterie, welche in Elektrofahrzeugen und in vielen batteriegetriebenen Einrichtungen im Einsatz sind.

Mann, wenn einen das nicht überzeugt – was dann?

Könnte es sein, dass einen gerade dieses erstaunliche Ausmaß des Hypes zurückhält?

Link: https://canadafreepress.com/print_friendly/the-quantum-glass-battery-hype

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Jeder Erwerbs­tätige bezahlt doch gerne bis zu 12.000 EUR für eine Temperatur­reduktion von weniger als 0,001 Grad im Jahr 2100

Die „Kugel Eis im Monat“ wird zur Endlosschleife

Nun ist der Vorschlag der Kohlekommission durch und alle, inklusive unseren Einheitsmedien, überschlagen sich ob des großen Erfolges für das Klima: Deutschland rettet wieder die Welt. Diesmal nicht mittels Mord und Totschlag, sondern friedlich, und vorbildlich, so dass sich alle Politiker wohlig darin sonnen können: mit dem Geld seiner Bürger:
T-Online 26.01.2019: Kohleausstieg kostet 40 Milliarden Euro
Handelsblatt 24.01.2019: DIHK-Präsident warnt vor Kosten für Kohleausstieg von bis zu 170 Milliarden Euro

Die Spanne reicht vom Startwert für die reinen Anfangsmaßnahmen von 40 Milliarden, bis zu vorsichtigen Nennungen der wahrscheinlichen Gesamtkosten von 170 Milliarden EUR.
Wer die Schätzungen für „öffentliche Baumaßnahmen“ und deren in aller Regel explosiven Kostensteigerungen kennt, weiß, dass die wirkliche Summe viel wahrscheinlicher an, wenn nicht über der oberen Summe, unwahrscheinlich dazwischen, schon gar nicht an der unteren Grenze liegen wird.

Doch unsere Umweltministerin glänzt mit einer Vorhersage, welche noch schwachsinniger ist, als die damalige mit der Kugel Eis von Herrn Trittin und belegt damit wieder, dass bei diesem Job das Auswahlkriterium noch nie Intelligenz, oder wenigstens im Ansatz ähnliches war:
WELT 27.01.2019: Kohleausstieg bis 2038 Umweltministerin erwartet keine steigenden Strompreise

Es mag ja sein, dass die Strompreise nicht steigen, wenn künftig – um Proteste zu verhindern, oder weit Schlimmeres: Ankreuzen der falschen Partei durch von unserer Ein(heits)parteienrepublik genervte Wähler*innen – ein von den verbliebenen Steuerzahlern zu finanzierender Stromsozialismus eingeführt wird. Aber irgend jemand bezahlt es doch. Und das werden wieder nicht die diesmal vor dem Klima geretteten Weltbewohner sein.

Ein CO2-Molekül auf 26.316.000 wird es nach der vollständigen Abschaltung nun jedes Jahr weniger

Rechnet man anstelle mit der Temperatur mit der Anzahl eingesparter Moleküle, wird der beschlossene Wahnsinn deutlicher:
Die ab der vollständigen Abschaltung eingesparten, jährlichen 300 Mio t CO2 aus den Braunkohlekraftwerken, ersparen der Atmosphäre jährlich 0,038 ppm von dem aktuellen 400 ppm CO2-Anteil.
Das sind:
– auf 1.000.000.000 (1 Milliarden) CO2-Moleküle 38 Moleküle jährlich weniger,
– auf 26.316.000 (26,316 Millionen) CO2-Moleküle jedes Jahr ein sagenhaftes Molekül weniger,
– in den 81 Jahren bis zum Jahr 2100 dann 81 Mal so viel, also in Summe bereits ein reduziertes Molekül auf „nur noch“ 324.886 CO2-Moleküle, falls sofort abgeschaltet würde

Das Ermitteln der wirklich reduzierten Molekülzahl – es sind leider weniger – spart sich der Autor.
Entsprechend ist der Einfluss auf die globale Temperatur:

0,001 Grad Temperaturrettung bis zum Jahr 2100

Immer neu muss man sich klar machen, um welche Temperaturbeträge es somit bei dieser verkündeten Klimarettung geht.
Berechnet mit dem wahrscheinlichen Forcing in der Größenordnung von 1 K/CO2-Verdopplung (die, welche von 0,6 K oder weniger reden, ganz ausgenommen),
– beträgt die Temperaturverringerung, welche die Erdenbürger im Jahr 2100 (nicht) messen können, sagenhafte 0,00125 °C. Dazu müsste das CO2 allerdings sofort auf Null reduziert werden.
– Mit der aktuellen Ausstiegsplanung liegt der Effekt irgendwo in der Größenordnung von unter 0,001 Grad.
Selbst im gemäßigten Deutschland, welches von allen Wetterextremen verschont ist, beträgt die Spanne der Min-/Max-Temperatur mindestens 60 Grad. Da machen die 0,001 Grad weniger im Jahr 2100 wirklich viel aus, wie es die Kohlekommission für unsere Medien wohl überzeugend dargelegt hat.

Mancher mag einwenden, die Kohlekommission hat ja mit dem IPCC-Forcing gerechnet und dann ist es sinnvoll, wie es Herr Hubert Weiger in einem Interview betonte:
Interview (im BR Inforadio) mit Herrn Hubert Weiger, Vorsitzender des Bunds für Umwelt und Naturschutz und Mitglied in der Kohle-Ausstiegskommission. Seine Aussage: Die Kohle muss weg – darüber wird auch nicht mehr diskutiert, da es beschlossen ist. Das erfordert der Klimaschutz und, weil Deutschland ein Vorbild für die Welt sein muss.

Vielleicht sind manche der Überzeugung, dass 0,003 Grad Klimarettung im Jahr 2100 (gerechnet mit dem IPCC-Forcing von 3 K/CO2-Verdopplung) wirklichen Sinn ergeben und die Kosten rechtfertigen. So viele (27:1), wie in der Kohlekommission werden es im Verhältnis aber wohl nicht sein. Zur Entschuldigung muss man selbstverständlich sagen: In der Kommission war ganz viel von der angeblich staatstragenden Intelligenz – und wenig vom normalen Bürger – versammelt.

Tabelle der Temperaturverringerung durch sofortiges, vollständiges Abschalten aller deutschen Braunkohlekraftwerke bis zum Jahr 2100

Wer bezahlt es

Anbei eine kleine Übersicht, wie sich die Kosten aufteilen könnten. Dabei daran denken: Viele der statistisch Erwerbstätigen, können es auch nicht bezahlen. Es wird also – wie immer – die „Zahlkäftigen“ davon überproportional treffen.

Tabelle Kosten des Kohleausstiegs

Der Autor hofft bei den vielen Nullen (nicht die in der Kohlekommission) keinen Zählfehler gemacht zu haben. Allerdings kommt es auf einige mehr oder weniger wirklich nicht an.




Polen und das Scheitern der Pariser Klima-Verpflich­tungen

Diplomaten haben es abgelehnt, den IPCC-Report vom September 2018 zu „begrüßen“, oder den geforderten Steigerungen der Reduktion von Treibhausgasen über das hinaus zuzustimmen, was in Paris 2015 vereinbart worden war. Dabei hatte der IPCC-Report genau das verlangt, um ernste Umweltschäden zu vermeiden. Die Unterhändler haben auch die Zuwendungen an Entwicklungsländer nicht angesprochen, damit diese wirtschaftlich wachsen können, während sie sich an den Klimawandel anpassen. Stattdessen haben Regierungsmitarbeiter in einem Moment eines unverdienten Selbstlobs zum Ende der Konferenz sich selbst stehende Ovationen gegönnt, weil sie ein nicht erzwingbares Regelwerk beschlossen hatten, um Kohlendioxid-Emissionen zu verfolgen und zu beziffern. Jenes lauwarme Regelwerk hätte kaum einen müden Klatscher verdient, und schon gar nicht die Millionen Dollar, welche die Regierungen zum Fenster hinaus werfen, sowie tausende Tonnen Kohlendioxid, welche sie selbst ausstießen, als sie ihre Klima-Mandarine nach Polen schickten.

Im Jahre 1992 unterzeichneten 165 Länder das UNFCCC, worin man überein gekommen war, die „Treibhausgas-Emissionen in der Atmosphäre zu stabilisieren“. Um das zu erreichen, stimmten 43 industrialisierte Länder zu, freiwillig Maßnahmen zu ergreifen, um ihre Emissionen auf dem Niveau des Jahres 1990 bis zum Jahr 2000 einzufrieren. Dieses Ziel wurde drastisch verfehlt.

Trotz des Abkommens aus dem Jahr 1992 haben die Kohlendioxid-Emissionen zugenommen. Daher handelten die Parteien der UNFCCC einen neuen Vertrag aus: das Kyoto-Protokoll. Diesem Vertrag stimmten die gleichen entwickelten Länder zu, und darin war rechtlich bindend festgelegt, dass die Emissionen bis zum Jahr 2012 um 5% unter das Niveau des Jahres 1990 gesenkt werden sollten.

Geschichte hat sich wiederholt, haben doch die Parteien des Kyoto-Protokolls ihre Treibhausgas-Reduktionsziele drastisch verfehlt – ohne dass dies irgendwelche Strafmaßnahmen nach sich gezogen hätte.

Das bringt uns nach Paris 2015, wo 196 Länder überein kamen, ihre Emissionen auf einem Niveau zu stabilisieren, welches erforderlich war, um die Erde vor einer Erwärmung zu bewahren, die so weit wie möglich unter 2°C im Vergleich zum vorindustriellen Niveau liegen sollte. Die UN haben jüngst geschätzt, dass dies bis zum Jahr 2030 eine Reduktion der Emissionen um 80% bedeuten würde und bis zum Jahr 2050 Null Emissionen.

Kein einziges Land ist auf dem Weg, diesen Verpflichtungen zu genügen. Tatsächlich nehmen Kohlendioxid-Emissionen immer weiter zu anstatt zu sinken. Kurz gesagt, das Paris-Abkommen ist trotz aller hehren Worte, die in Polen zur Stützung desselben gefallen waren, mausetot*.

[Im Original steht das Wort ,kaput‘. Anm. d. Übers.]

Hier ein paar Fakten, die zeigen, warum das Paris-Abkommen zum Scheitern verurteilt ist:

1. Die Kohlendioxid-Emissionen weltweit haben im Jahre 2018 um 2,7% im Vergleich zum Vorjahr zugenommen. China und Indien, die größten bzw. drittgrößten Emittenten, steigerten ihre Emissionen seit 2017 um 4,7% bzw. 6,3%. Selbst wenn sie ihre Emissionen auf dem derzeitigen Niveau bis 2030 stabilisieren, würde das immer noch höhere Treibhausgas-Niveaus bedeuten, als den UN zufolge notwendig ist zur Stabilisierung der Temperaturen.

2. Um seinen geopolitischen Einfluss zu stärken, rief die chinesische Regierung eine Entwicklungsbank ins Leben, mittels welcher hunderte neue Kohlekraftwerke in Afrika, Asien und dem Nahen Osten gebaut werden sollten.

3. Auf der COP24 haben afrikanische Länder mit den Worten „wir müssen nutzen, was wir haben“ die grünen Kolonialisten zurückgewiesen und sich hinter den Beschluss der African Development Bank gestellt, die Finanzierung ihrer zu errichtenden Kohle-, Gas- und Öl-Kraftwerke zu erhöhen, um ihre Nationen aus der Armut zu bringen.

4. Der neue Premierminister von Brasilien verkündete entgegen den Erwartungen, dass sein Land nicht die nächste Runde der UN-Klimaverhandlungen 2019 ausrichten werde. Außerdem hat er seine Absicht bekundet, Präsident Trump zu folgen und Brasilien aus dem Pariser Klima-Abkommen zurückzuziehen sowie die Holzproduktion in den Regenwäldern seines Landes zu erhöhen.

5. Frankreich, Deutschland und Japan – also einige der Länder, die sich am stärksten für strenge Emissions-Reduktionsziele in den internationalen Verhandlungen stark gemacht hatten – haben jeweils ihren Kohleverbrauch zur Stromerzeugung gesteigert und verkündet, dass sie ihre Reduktionsziele mittelfristig verfehlen werden.

6. Deutschland und viele osteuropäische Länder lehnten die Eingabe des Umweltkomitees des Europaparlaments ab, die Reduktionsziele der EU bis zum Jahr 2030 dramatisch zu verschärfen.

7. Als Reaktion auf vier Wochen gewalttätiger Proteste in Frankreich hat die Regierung des Landes geplante Erhöhungen von Steuern auf Treibstoff, Strompreise und Fahrzeug-Emissionen zurückgenommen, welche Präsident Macron zufolge notwendig seien, um den Reduktions-Verpflichtungen Frankreichs gerecht zu werden.

8. Im Jahre 2018 wurde der Skeptiker der globalen Erwärmung Doug Ford als Premierminister der bevölkerungsreichsten kanadischen Provinz Ontario gewählt, was für den kanadischen Premier Justin Trudeau und seine Klimapolitik ein Rückschlag war. Ford kündigte an, die von seinem Vorgänger erhobenen Energiesteuern wieder abzuschaffen. Außerdem wird er den Premierministern von Alberta und Saskatchewan beispringen in einem juristischen Kampf gegen die einheitliche Kohlendioxid-Steuer von Trudeau.

9. Der australische Premierminister Malcolm Turnbull wurde zum Rücktritt gezwungen, nachdem seine Führerschaft bzgl. Kohlendioxid-Restriktionen in Frage gestellt worden war, welche er zur Erfüllung der Paris-Verpflichtungen geplant hatte. Die neue Regierung hat angekündigt, die Energiepreise zu senken und die Zuverlässigkeit zu verbessern. Dies und nicht der Kampf gegen Klimawandel wären seine primären Energieziele. Auf der gleichen Linie kündigte sein Vize und Umweltminister an, dass sein Land weiterhin Kohle zur Stromerzeugung verbrauchen werde sowie Kohle-Bergbau und -Exporte auszuweiten.

10. In den Midterm-Elections der USA 2018 haben grüne Wähler in Washington State [am Pazifik] eine Steuer auf Kohlendioxid-Emissionen zurückgewiesen, und zwar zum zweiten Mal innerhalb von zwei Wahlzyklen. Außerdem haben Wähler in Alaska und Colorado Initiativen abgelehnt, welche die Produktion fossiler Treibstoffe begrenzt hätten, und die Wähler in Arizona haben nachhaltig einer Initiative eine Absage erteilt, welcher zufolge der Verbrauch fossiler Treibstoffe zur Stromerzeugung limitiert werden sollte. Diese Rückschläge erfolgten trotz der Millionen Dollar, welche die Unterstützer des Abkommens in jenen Staaten aufgebracht haben für Kampagnen, damit diesen Zielen zugestimmt würde.

Regierungschefs sind gezwungen einzuräumen, dass ihre Völker nicht die Opfer bringen wollen zu Lasten ihres Wohlstands und Lebensstandards, welche erforderlich sind, um fragwürdige Klimaziele zu erreichen. Unabhängig von Polen und zukünftigen Klimakonferenzen ist das Pariser Klima-Abkommen tot, und ich weine (ebenso wie Millionen Andere auf der ganzen Welt) diesem Umstand keine einzige Träne nach.

Quellen: Recharge News; Freedom Pub

Link: https://www.heartland.org/news-opinion/news/poland-and-the-failure-of-paris-climate-commitments

Übersetzt von Chris Frey EIKE




12. IKEK am 23.11.2018 Joanne Nova – Wie man in drei einfachen Schritten ein Stromnetz zerstört

Viele denken, dass die Energiewende basierend auf erneuerbaren Energieträgern wie Wind- und Sonnenkraft nur in Deutschland aufgrund der epochalen Fehlentscheidung von Kanzlerin Merkel 2011 eingeleitet wurde. Tatsächlich ist Australien in der Beziehung Vorreiter und kämpft seit einigen Jahren mit katastrophalen Folgen. Diese Tatsache wird in den hiesigen Medien nicht ganz unabsichtlich verschwiegen. Allerdings gibt es auch auf dem Südkontinent mittlerweile eine kritische Gegenbewegung, zu deren profiliertesten Vertretern Joanne Nova gehört. Die Autorin verfasste das Buch The Skeptic’s handbook („Das Skeptiker-Handbuch“) und hält Vorträge auf der ganzen Welt. Zu Beginn meint Nova, Stromausfälle seien immerhin gut gegen ARD und ZDF. Sie beschreibt in ihrer Rede den Umbau der australischen Energiewirtschaft von der Nutzung der im Lande reichlich vorhandenen Kohle hin zu Wind- und Solarkraftanlagen. Australien sei der größte Kohle- und Uranförderer der Welt und verkaufe die Bodenschätze in großen Mengen vor allem an das hungrige China. 17.000 Menschen seien in der Kohle-Industrie beschäftigt.

Video des Vortrages von Joanne Nova über die mutwillig wegen des „Klimaschutzes“ zerstörte Stromversorgung in Australien.

Dabei baue das Land aber seine Kohlekraftwerke ab; Kernreaktoren gebe es erst gar nicht. In den vergangenen Jahrzehnten seien die Energiepreise des Landes kontinuierlich gefallen. Heute seien Preise für Strom im Süden des Kontinentes so hoch wie vor 60 Jahren, sogar höher als in Merkeldeutschland heute! Paradoxerweise sei der „alternative“ Energieausbau eigentlich gering, verursache aber trotzdem hohe Kosten. Die Regierung zwinge die Bürger regelrecht, Solarpaneele aufs Dach zu bauen. Je höher der Anteil erneuerbarer Energien werde, desto teurer würde der Strom. Australier seien sozusagen die Crash test dummies der Energiewende. In den Metropolen komme es häufig zu totalen Stromausfällen, den „Blackouts“, die das Land Millionen kosten. Am 28. September 2018 kam es zu einem Totalausfall mit 472 Millionen Australischen Dollar Folgekosten. Die Insel Tasmanien soll über eine Seepipeline an den Kontinent angeschlossen werden, was rund 560 Millionen Aus-Dollar kosten werde. Die mittleren Jahreskosten eines Haushaltes im Land betragen etwa 600 Dollar. Zur Sicherung der eigenen Stromversorgung kauften sich die Bürger Dieselgeneratoren, deren Verkauf seit Jahren boome. Sogar auf einer kleinen Insel vor der Küste Australiens, Flinder, die Wind und Sonne im Überfluß habe, setze man auf diese Generatoren, da die erneuerbaren Quellen nicht verlässlich genug seien. Welche Schritte habe die Politik gemacht, um das bewährte preiswerte Stromnetz in ein unzuverlässiges teures zu verwandeln? Schritt Nummer eins: Man richte eine Klimakontrollbehörde ein, um global Arbeitsplätze zu schaffen, vor allem in China. Schritt Nummer zwei: Man reduziere die Kohlendioxidemissionen durch ineffiziente Mittel wie Wind- und Sonnenkraftwerke. Das dichtbesiedelte Ost-Australien sei aber bewölkt und windarm. Außerdem habe man eine doppelte Infrastruktur geschaffen, um bei Dunkelflaute auf Kohle zurückgreifen zu können. Schritt Nummer drei: „Big government“. Man hole sich „Experten“ aus anderen Ländern. Zum Beispiel Audrey Zibelman aus New York City, eine Ex-Mitarbeiterin von Hillary Clinton. Sie habe dafür gesorgt, dass bedeutende Player das neue Stromsystem verlassen konnten. Und noch ein zusätzlicher Schritt, Nummer vier: Man kille den freien Markt, um den billigen Strom abzuschaffen. Dazu nutze man Krypto-Unternehmen aus China. Dadurch erhöhe man den Strompreis von 8 Cent auf 28 Cent/Kilowattstunde. Was sagten die Bürger zur australischen Energiewende? 62% der Befragten wollen nicht mehr als zehn Aus-Dollar im Monat dafür ausgeben (In Deutschland seien es 61%). Durch den Umbau des Energiesystems würden in Australien Kohlekraftwerke geschlossen, die sich 30 Jahre lang für den Betreiber amortisiert hätten. Dabei könnten nach dieser Frist für günstige 3 Cent/Kilowattstunde produzieren. Da diese Möglichkeit für die Bürger nun nicht mehr genutzt werde, habe es im Land einen Wohlstandsknick gegeben.




Polar Vortex – „kein Grund alarmiert zu sein“ – so die amerikanische Wetter Behörde

Der polare Wirbel ist ein großer Bereich mit niedrigem Druck und kalter Luft, der die beiden Pole der Erde umgibt. Er existiert IMMER in der Nähe der Pole, schwächt sich ab im Sommer und stärkt sich im Winter. Der Begriff „Wirbel“ bezieht sich auf den Luftstrom entgegen dem Uhrzeigersinn, der dabei hilft, die kältere Luft in der Nähe der Pole zu halten.  In der nördlichen Hemisphäre dehnt sich der Polarwirbel im Winter oftmals aus, so dass kalte Luft mit dem Jetstream nach Süden geschickt wird (siehe Grafik oben). Dies tritt während der Winterzeit ziemlich regelmäßig auf und ist in den Vereinigten Staaten häufig mit großen Ausbrüchen arktischer Kaltluft verbunden.  Der im Januar 2014 aufgetretene ähnelt vielen anderen kalten Ausbrüchen, die in der Vergangenheit aufgetreten sind, darunter mehrere bemerkenswerte kältere Ausbrüche in den Jahren 1977, 1982, 1985 und 1989.

Es gibt mehrere Dinge, die der Polarwirbel NICHT ist.  Polarwirbel sind nichts Neues.  Der Begriff „Polarer Wirbel“ wurde erst kürzlich populär gemacht, um auf ein Wettermerkmal aufmerksam zu machen, das schon immer präsent war. Es ist auch kein Merkmal, das auf der Erdoberfläche existiert (vorkommt). Wetterprognostiker untersuchen den Polarwirbel, indem sie Bedingungen betrachten, die in einer Höhe von mehreren Zehntausend Fuß [> 3.000 m und mehr] in der Atmosphäre vorherrschen. Wenn wir jedoch extrem kalte Luft aus den arktischen Regionen an der Erdoberfläche spüren, wird dies manchmal mit dem Polarwirbel.  Dies ist nicht auf die Vereinigten Staaten beschränkt. Teile Europas und Asiens erleben ebenfalls Kältewellen, die mit dem Polarwirbel in Verbindung gebracht werden. Die einzige Gefahr für den Menschen besteht allein darin, wie stark die Kälte wird, wenn sich der polare Wirbel ausdehnt, wodurch arktische Luft in südliche Regionen gerät, die normalerweise nicht so kalt sind.

Kurz gesagt, es gibt keinen Grund, alarmiert zu sein, wenn Sie von Polarwirbel hören, aber Sie sollten auf kältere Temperaturen vorbereitet sein. Überprüfen Sie die Vorhersage für Ihre Region auf    weather.gov,  [https://www.wetter.de/] um sicherzustellen, dass Sie angemessen gekleidet sind. Es ist auch eine gute Idee, zu Beginn jeder Wintersaison die Gegenstände in Ihrem Heim- und Auto-Notfall-Set zu überprüfen um sicherzustellen, dass Sie auf jedes gefährliche Winterwetter vorbereitet sind.

Gefunden auf National Weather Service, der NOAA

Übersetzt durch Andreas Demmig

https://www.weather.gov/safety/cold-polar-vortex




Ricarda Lang (GRÜNE) über Klima­folgen und Klimapass: Keine Ahnung von dem was Sie sagt – aber felsen­fest davon überzeugt Teil 2(2)

Wassermangel ist oft auch von (zu vielen) Menschen – und nicht vom sich schon immer wandelnden Klima – verursacht

Noch geht es um die von Frau Lang angesprochenen Dürren und daraus folgendem Wassermangel.
Was die besagte GRÜNE Dame auch wohl nicht weiß – oder wissen will: Ein erheblicher Teil der Wasserarmut ist hausgemacht und nicht Klimawandel.
Dazu eine Listung, wieder von „kaltesonne“:
kaltesonne: Das passiert, wenn man alle Bäume umhackt: Wasserknappheit in Malawi (11.3.2018)
kaltesonne: Feuerbauern im südlichen Afrika schneiden sich selber den Regen ab (5.5.2016)
kaltesonne: Kehrtwende in der Dürreforschung: Ursachen der Austrocknung des Mongolischen Plateaus liegen nicht im Klimawandel, sondern in Bergbau und Landwirtschaft (18.3.2015)
kaltesonne: Klimaschädliches Palmöl: Regendefizit im Amazonas-Regenwald durch Abholzung (7.4.2017)
Darin nicht angesprochen, ist eine ganz wesentliche Ursache: Die gerade in „besonders vom Klimawandel betroffenen Regionen“ teils exorbitante Geburtenrate mit ihrem stetig zunehmendem Ressourcenverbrauch. Die Lieferungen von Motorpumpen in solche Gebiete durch westliche „Gutmenschen“ ist zwar eine kurzfristige Hilfe, langfristig aber ein Desaster, da das Wegpumpen des Grundwassers unlösbare Probleme erzeugt.
Und wieder kommt man zu dem einzigen Schluss: Dagegen dann mit westlicher CO2-Vermeidung angehen zu wollen, ist ein Witz der Geschichte, der kommende Generationen sicher einmal sprachlos bleiben lässt.
GRÜNE „Vordenker“ in der Jungendbewegung sehen das selbstverständlich vollkommen anders und titulieren Überlegen und Verstand mangels Verständnis als kopflos.

Kopflose Politik

Dass das Mädel keine Ahnung von Ökonomie und Sozialgeschichte hat, zeigt ihre Aussage:
… Gerade die Staaten, die durch eine vollkommen kopflose Politik zur menschengemachten Klimakatastrophe beigetragen haben, müssen Verantwortung für diese Menschen übernehmen …

Dass die Politik seit der Industrialisierung teils kopflos war, mag für Bereiche wie Außenpolitik und Militärstrategie stimmen, nicht jedoch für den Teil Wirtschaft und Industrie. Was in den letzten 150 Jahren durch Erfinderfleiss und kaufmännisches Engagement an Verbesserung in die Welt gebracht wurde, lässt sich scheinbar von Jugendlichen nicht mehr nachvollziehen. Sie halten es wohl für Natur-gegeben und einen selbst laufenden Automatismus.
Wie armselig die Lebensbedingungen teils noch vor 50 Jahren waren und wie katastrophal vor 100, scheint man in der Schule nicht mehr zu lernen. Und dass die Theorie von Malthus nicht schlimmste Wirklichkeit geworden ist, hat nicht eine „gütige“ Natur bewirkt, sonder das Gegenteil: Menschlicher Kampf und Erfindungsgeist dagegen!
Das „stört“ allerdings „moderne“ Vor-Denker. Solche wünschen für das Volk diese Zustände zurück (für sich selbst dank Beamtenpension davon allerdings ausgenommen):
EIKE 18.04.2016: Kirche und Klimawandel Viel „Mensch“, viele Bibelsprüche, die Orientierung vom PIK, von kritischer Reflexion keine Spur
Ohne die Explosion der Ernteerträge durch moderne (damals noch zulässige) Verfahren und (damals noch „zulässige“, konventionelle) Energiegewinnung hätten wir heute noch die für das Volk sozial desaströsen Zustände, als nur eine kleine Oberschicht ein im heutigen Sinn angenehmes Leben hatte. In den Häusern aus der Gründerzeit lässt sich das anschaulich nachvollziehen. In den Wohnungen vorne lebten die „besseren Herrschaften“ und im Hinterhaus die damals in jedem „besseren Haushalt“ obligatorischen Dienstboten. Aus den Alpentälern kamen die bettelarmen Bewohner im Sommer bis in die 50er Jahre des letzten Jahrhunderts zu den Bauern im Flachland, weil zuhause nicht einmal das karge Essen für alle reichte. Die damaligen „Schwabenkinder“ sind dazu ein eklatantes Beispiel.

Simuliert und verkündet wird trotzdem, als hätte sich das Gegenteil abgespielt und als ob dessen Zerstörung noch weitergehen würde:
EIKE 26.11.2016: [12] Forscher des Weltklimarates IPCC rechnen, dass die globale Erwärmung 10 bis 50 % der jährlichen Ernte bedroht – Was steckt dahinter?
Dabei ist das sich zum Glück seit der vor-industriellen Kaltzeit erwärmende Klima eine einzige, grandiose Erfolgsstory:

Bild 5 [12] USA Weizenerträge Langfristdarstellung von 1865 – 2010 (blaue Linie), Weizen Welt Erntemengen 2000 – 2016 (blaue Balke), GISS Globaltemperatur Land und See (rote Linie). Grafiken vom Autor übereinander kopiert.
[12]Was für die Welt und die USA gilt, zeigt sich auch in Deutschland – (nicht nur) dank dem Klimawandel ist die Ernteproduktion eine reine Erfolgsstory. Wo man wirklich „täglich den Klimawandel spüren kann“, ist bei den Bauern mit ihren hohen Ernten (Biobauern, die sich bewusst davon abkoppeln ausgenommen).

Bild 6 [12] Weizenertrag Deutschland (Daten: [10]) und HadCRUT4 Globaltemperatur. Verläufe vom Autor übereinander kopiert
Dies führt zu der Feststellung: Die Industie- und Sozialpolitik war nicht „kopflos“, sondern ein Segen für die heutige Generation. Und es war ein glücklicher Zufall der Menscheitsgeschichte für unsere Generation, dass diese Entwicklung politisch überhaupt zugelassen wurde! Denn das war, vorwiegend auch aufgrund religiös bedingter Restriktionen, keinesfalls immer so.
Wenn unsere heutige, junge Generation dies nicht mehr (er)kennt und honoriert, werden – sobald sie in Entscheidungspositionen gelangen – Fehlentscheidungen zur Tagesordnung, wie man es bereits heutzutage schon meint erkennen zu können.

Klimapass

Ricarda Lang im Video: „Wir lassen niemanden zurück: Unsere Solidarität kennt keine Grenzen.“
Eines der typischen Geschwafel, wie sie auch unsere (verbeamteten) Kirchenvertreter propagieren. Angeblich hat das ein Herr Jesus initiiert. Fast zweitausend Jahre lang wusste die Kirche allerdings nichts davon. Denn sie wusste: Was Jesus darüber sagte (sofern es wirklich stimmt), gilt nicht im Ansatz im globalen Sinn, sondern ist ausschließlich auf seine Religion und auf seine Anhänger bezogen. Jesus selbst „verschwendete“ keine Gedanken an Nichtjuden. Was man darüber zu lesen meint, dürfte spätere Zudichtung der sich dank Paulus genialem Marketing internationalisierenden und von der Urgemeinde abgespaltenen „Christuskirche“ sein, die den Menschen Jesu dazu „vergas“. Die „Kirche“ war (und ist) nie sozial, wenn sie es selbst bezahlen muss. Sie hat das Volk über viele Jahrhunderte schlimmer ausgebeutet, als viele weltliche Potentaten und vor allem konsequent. Die Abschaffung der Sklaverei im Kirchenstaat erfolgte nur unter dem Druck des Auslandes, als einer der letzten Europäischen Staaten und unter massivem Protest des Papstes.
Doch nun ist die immer umfangeicher kirchlich betriebene – und streng ergebnisorientierte –Sozialindustrie der größte Nutznießer davon. Da interpretiert man die wenigen Sätze im Neuen Testament ganz schnell zeitgeistgemäß um.

Wie vollkommen weltfremd und unüberlegt die Aussagen der GRÜNEN Jugendlichen sind, erschließt sich mit Zahlen:
Der Tagesspiegel:20.03.2018: Weckruf der Weltbank 140 Millionen Klimaflüchtlinge bis 2050
Und das ist noch sehr konservativ. „Vorbildliche“ Rufer rechnen mit Milliarden.
scinexx: Zwei Milliarden Klimaflüchtlinge bis 2100? Steigende Meeresspiegel könnten Massenflucht aus Küstengebieten auslösen … warnen Forscher …
Denen dazu nicht weiteres einfällt, als mitzuteilen:
… Noch allerdings könnte das Extremszenario abgewendet werden – durch entschiedenen Klimaschutz. „Wir stehen unter Druck, die Treibhausgas-Emissionen auf heutigen Niveau zu halten“ …
Frei nach der Devise: Wer die chemische Formel „CO2“ und dazu „ist ein Klimagift“, ohne zu stottern aufsagen kann, ist für alle Probleme im Universum ausgewiesener Experte. Wie man es zu vermeiden hat, lässt sich überall im WEB googeln und einfachst umsetzen, denn es gilt: jedes Kilogramm CO2 zählt.

Die Zahl von „scinexx“ ergäbe ganz grob 22 Millionen Klimaflüchtlinge jedes Jahr. In nicht ganz fünf Jahren ist das die aktuelle Bevölkerung von Deutschland. Deutschland hat weltweit eines der anspruchsvollsten Sozialsysteme und die offensten Grenzen. Was da „grenzenlose Solidariät“ auf Basis einer „kopflosen Industrieschuld“ und „keine Grenzen“ bedeutet – und nicht nur von der GRÜNEN Jugend, sonder auch vom UN-Migrationspakt gefordert wird – lässt sich leicht ausmalen.

Wenn das die Lösung sein soll, ist man froh, schon älter zu sein und die Auswirkungen nicht mehr erleben zu müssen. Es lässt sich schon heute, ohne Computersimulationen bemühen zu müssen vorhersagen, dass die zukünftigen Probleme Deutschlands keinesfalls aus einem apostrophierten „Klimawandel“ resultieren werden, sondern durch solche „Führungskräfte“, sobald diese in politische Verantwortung gehieft sind.
Deutschland in der heutigen Form wird dann jedenfalls nicht mehr existieren, sein Sozialsytem schon vorher kollabieren – doch die wahren Probleme unseres Planeten werden trotzdem ungelöst bleiben.

Die zukünftige, GRÜNE Führungsriege

Ausbildung und Schwerpunkte im Bundesvorstand der GRÜNEN Jugend.
BUNDESVORSTAND
– Studiert Jura, Schwerpunkte: Bildungs- und Hochschulpolitik, Feminismus
– Studium: Sozialwissenschaft, Schwerpunkte: Gesellschaftspolitik, Innenpolitik, Menschenrechtspolitik
– Studiert Jura, Schwerpunkte: Sozialpolitik, Feminismus, Ausbildung und LGBT-Themen
– Arbeitet in einer Krippe, Schwerpunkte: Feminismus, Sozialpolitik und Kinder-, Jugend- & Familienpolitik

– Studiert im Master Europäisches Regieren, Schwerpunkte: Demokratie, Antifaschismus, Innenpolitik, Europa und Internationales
– Studiert Soziologie, Schwerpunkte: Feminismus, Antifaschismus, LGBTQI-Themen, Sozialpolitik
– Arbeitet in einem Grünen Büro, Schwerpunkte: Klimaschutz, Artenschutz, Umweltschutz
– Studiert VWL und Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Umweltökonomik, Schwerpunkte: Umwelt und Klima, Europa und Internationales, Feminismus
-Studiert Forstwirtschaft, Schwerpunkte: Entwicklungspolitik, Waldpolitik, Agrarpolitik, Wirtschaftspolitik, Jugend- und Demokratiepolitik
– Zu einer Person finden sich keine Angaben.
Keine Person macht oder hat eine Ausbildung in Fächern, welche Deutschland als Exportnation groß gemacht haben oder (noch) halten. Die dazu erforderlichen MINT-Fächer sind nicht zu finden. Eher hat man den Eindruck, alle bereiten sich konsequent auf eine Laufbahn im Politikbetrieb vor.

Leider wäre es falsch, nur auf solche Jugendliche zu weisen, die die Möglichkeiten des Internets nicht zur Wissenserweiterung nutzt. Die „Alten“ sind keinen Deut besser, sondern darin Vorbild. Wie es möglich ist, dass junge wie alte Personen solch introvertierten, narzistischen Personen wie Herrn Schellnhuber mit ihren immer abstruseren Thesen – alleine auf von Menschen programmierten Computerprogrammen basierend – blind Glauben schenken, hat der Autor noch nie verstanden. Als er in einer Talkrunde miterleben konnte, wie ein Herr Hubert Weiger vor laufender Kamera fast weinte, als er erzählte, dass die „klimatödlichen“ Kipppunkte fast oder bereits überschritten wären, musste er sich an den Kopf fassen, wie man als gestandenes Mannsbild, solchen rein hypothetischen Verkündigungen (und Simulationen) Glauben schenken kann.

Kipppunkte: Nichts Genaues weiß man nicht – doch es reicht der Glaube daran

Das Erdklima kennt Kipppunkte. Alle bisher bekannten sind die, dass sich ganz grob alle 100.000 Jahre eine tödliche Eiszeit wiederholt. in der lediglich 10.000 bis 20.000 Jahre so warm sind wie aktuell und der Beginn der anstehenden bereits überfällig ist. Einen umgekehrten Kipppunkt zum Hitzetod weiß die Erdhistorie nicht. Beim Betrachten der Eiszeit-Kipppunkte kann einem allerdings Bange werden.
EIKE 25.12.2016: [18] Man sollte schon langsam an die nächste Eiszeit denken, denn wenn die neuesten Hypothesen sich als falsch erweisen, kann sie schnell da sein

Bild 7 [18] Temperaturverlauf der letzten 450.000 Jahre. Quelle: climate4you.com – Ole Humlum – Professor, University of Oslo Department of Geosciences. Vom Autor um Angaben zu den letzten vier Eiszeiten der Alpen ergänzt

Bild 6 zeigt nur einen Ausschnitt der viel längeren Eiszeitgeschichte. Deshalb das folgende Bild inclusive der davor liegenden und unerklärlicher Weise nicht so warmen Zwischenzeiten. Was man zudem an diesem Bild bei genauerem Hinsehen zuätzlich sieht ist, dass die Warmzeitlängen deutlich von den verwendeten Rekonstruktionsproxis abhängen (im Bild sind es vier verschiedene).

Bild 8 [18] Eiszeiten der letzten 1 Millionen Jahre. Die rote Linie kennzeichnet die aktuelle Temperatur
Man weiß bisher noch immer nicht – man vermutet es nur, beziehungsweise kennt wohl Teilaspekte – woher die vor einer Millionen Jahren plötzlich auftauchenden Eiszeitzyklen resultieren. Das PIK (und Herr Schellnhuber) kann trotz diesem eklatanten Nichtwissen allerdings problemlos und mit absoluter Sicherheit simulieren, dass das in Zukunft nicht mehr passieren wird:
EIKE 17.10.2015: Fällt die nächste Eiszeit aus? PIK Chef Schellnhuber behauptet: Ja, so sicher wie das Amen in der Kirche!
Ein Treppenwitz der Geschichte ist, dass wenn Herr Schellnhuber Recht hätte, jeder alle Energie und möglichst viel CO
2 darauf geben müsste, dass dies auch eintrifft. Wer nicht schon ganz der Klimawandelhysterie-Agonie verfallen ist, dem dürfte sich kaum erschließen, warum etwas mehr Wärme – die es in historischer Zeit schon mehrmals gab und dort, wo sie sich archäologisch erschließen lässt, segensreich wirkte – schlimmer sein soll, als über fast der gesamten, entwickelten Erdfläche wieder für die Dauer von ca. 80.000 Jahren eine teils hunderte Meter dicke Eisschicht liegen zu haben. Gut, dann liegt der Meeresspiegel auch wieder 100 … 150 m tiefer. Ob die sich dann rund um den Äquator zusammendrängenden „Restüberlebenden“ das als Rettung betrachten, wird die ferne Zukunftsgeschichte einmal zeigen.

Dabei wird es immer offensichtlicher, dass die Klimasimulationen das Klima bisher nicht „verstanden“ haben, im Klartext: mangels Wissen darüber, fehlerhaft und unvollständig programmiert sind. Im Ausland werden die Bürger darüber wenigstens teilweise informiert:
[14] Daily Mail, 6 April 2016: Climate change might not be as bad as first thought: Projections for global drought and floods may be flawed, claim scientists.

Beispiel: Der „Klimawandel“-gebeutelte Sahel

Nehme man nur den Sahel, ein ständig zitiertes Mahnmal des Klimawandels.
Woher weiß „man“ das? Man „weiß“ es definitiv nicht. Man nimmt einfach die Simulations-Testläufe, welche das „gewünschte“ Ergebnis ausweisen. Die Gegenteiligen lässt man weg. Beispiel (wobei in diesem sogar die Simulationen in Summe für die Sahelzone das ausweisen, was die Messungen zeigen: Es regnet dank sich wandelndem Klima mehr:
Berichte zur Erdsystemforschung / Max-Planck-Institut für Meteorologie 175/2015. Jong-yeon Park, Dissertation: West African Monsoon Rainfall in a Warming Climate: [16] The Sahel, the semi-arid zone located along the southern margin of the Sahara and inextricably linked to the West African Monsoon, experienced one of the most remarkable decadal variability of monsoon rainfall. Given the historical climate-related calamities in this vulnerable area, a reliable prediction of future Sahel rainfall is essential to adapt to future
… climate changes.
However, future Sahel rainfall projections from climate models are highly uncertain, showing even the opposite sign of the trends. Moreover, the 20th century cross-model consensus linking Sahel rainfall to tropical sea-surface temperatures (SSTs) breaks down for the 21 st century.

Bild 9 Darstellung aus der Studie mit den Ergebnissen verschiedener Projektions-Testläufe. [16] Figure 1.7: The JAS-mean Sahel rainfall anomalies from CMIP3 models. This figure is from Cook 2008 (‘News & Views’ in Nature).

Klimasimulationen taugen nicht für politische Entscheidungen

In einer Dissertation findet sich ein Teil der Probleme beschrieben (Auszug mit Hervorhebungen durch den Autor):
Fachbereich für Philosophie und Geisteswissenschaften der Freien Universität Berlin, Inauguraldissertation zur Erlangung des Grades eines Doktors der Philosophie, 2012: Modelling the earth’s climate an epistemic perspective
… Nach einer naturwissenschaftlichen Einführung wird in der Dissertation gezeigt,
dass es keine Theorie der Klimawissenschaften gibt, ebenso wie Klimamodelle nicht analog zu klassischen Experimenten verstanden werden können. Klimamodelle, wie andere Computermodelle auch, nehmen stattdessen einen Status zwischen Theorie und Experiment ein und sind eher als Ansatz ein bestimmtes Problem zu bearbeiten zu interpretieren, als dessen tatsächliche Lösung.
Daran anschließend werden die Probleme im Zusammenhang mit Klimamodellierung dargestellt, wobei zwei grundsätzlich nicht lösbare, prinzipielle Probleme einer Reihe von Modellierungs-Schwierigkeiten gegenüber stehen. Eine der Hauptursachen für letztere ist ein Skalenproblem, da wichtige Prozesse im Klimasystem auf räumlichen Skalen stattfinden, die in den Modellen nicht aufgelöst werden müssen sie parametrisiert werden.
Viele Prozesse des Klimasystems sind bisher nicht, oder nur unzureichend verstanden, ein Problem, dass durch die Parametrisierungen verstärkt wird. Ein prinzipielles Problem ist die Nichtlinearität des Klimasystems, die es einerseits nicht möglich macht das System komplett zu verstehen und andererseits nichtlineare Modelle erfodert, in denen es kaum möglich ist Kausalketten zu identifizieren …

Kaltesonne listet schonungslos die Folgen (anbei nur Auszüge aus der langen Listung):
Klimamodellierer Jochem Marotzke: Mehr Zeit zur Dekarbonisierung, frühere Klimamodelle waren zu empfindlich (8.11.2018)
Immer wenn die Klimamodelle kühlen sollen, streuen wir einfach Vulkanstaub hinein (24.7.2018)
Peinlich: Klimamodelle bekommen den Regen nicht in den Griff (7.7.2018)
Klimamodelle liegen zu knapp 40% falsch: Gebt historischen Messdaten mehr Gewicht! (21.6.2018)
Wenn das Modell die Zukunft simulieren soll, muss es auch die Vergangenheit reproduzieren können (20.6.2018)
US-Forscher schlagen Alarm: Klimamodelle versagen kläglich bei der Simulation der Kleinen Eiszeit (21.5.2018)
Klimawissenschaften können Politik nicht zuverlässig beraten, wenn Modellunsicherheiten nicht endlich reduziert werden (24.4.2018)
Vom Computer verweht: Modellierer bekommen Regenwolken nicht in den Griff (22.1.2018)
Horst Lüning: Die Klimamodelle stimmen nicht mehr – Zeit zum Umdenken (8.1.2018)
Studie: Zwei Drittel aller Klimamodelle unterschätzen Niederschlagsmengen (24.12.2017)
Was sind die Temperaturprognosen wirklich wert? Klimamodelle bei wichtigem Realitäts-Check glatt durchgefallen (23.12.2017)
-Klimamodellierer stehen im Regen: Das unerwartete Comeback des Indischen Monsunregens (16.12.2017)
Klimamodelle fallen im Praxistest glatt durch: Ist die atmosphärische Zirkulation überhaupt simulierbar? (15.12.2017)
Studie in Nature Geoscience: Klimamodelle laufen zu heiß, 1,5-Gradziel kann auch mit dreifacher Menge an CO2-Emissionen erreicht werden (19.11.2017)
University of Arizona: Eklatante Diskrepanzen zwischen Simulation und Realität bei der Temperaturentwicklung der Tropen (13.11.2017)
Pyrenäen-Studie kritisiert Klimamodellierungen: Simulationen unterschätzen vorindustrielle Wärme signifikant (11.11.2017)
Start des neuen CESM2-Klimamodells in letzter Minute abgeblasen: Realität und Simulation wichen zu stark voneinander ab (26.9.2017)
Der unerklärliche Slowdown: Veröffentlichung in Nature Geoscience kritisiert unzulängliche Klimamodelle (18.8.2017)
Können wir uns das überhaupt leisten? Modellversagen bei den Ozeanzyklen (22.7.2017)

Wie sollen Jugendliche wie Frau Lang zu Wissen kommen, wenn sie ständig falsch informiert werden und sich nicht selbst um Information kümmern?

Die Indoktrination durch unsere Medien ist inzwischen perfekt. Es fängt mit der Information für Kinder an.

Bild 10 Information einer Tageszeitung für Kinder über die aktuelle Schulstreikaktion und Klimawandel (Foto vom Autor)

Und geht bei den Erwachsenen im gleichen Stil – nur noch konsequenter – weiter:
Klimawissenschaftler Stefan Rahmstorf vom Potsdam Institut für Klimafolgenforschung hält an diesem Donnerstag, 17. Januar, 18.30 Uhr, im Oskar von Miller Forum einen Vortrag über „Klimakrise – Ursachen, Folgen, Lösungswege“
Neue globale Temperaturrekorde in den vergangenen Jahren, ein schwächelndes Golfstromsystem, ein steigender Meeresspiegel und eine nicht abreißende Folge von Wetterextremen. Der Klimawissenschaftler Stefan Rahmstorf vom Potsdam Institut für Klimafolgenforschung geht in seinem Vortrag „Klimakrise – Ursachen, Folgen, Lösungswege“ an diesem Donnerstag, 17. Januar, im Oskar von Miller Forum, Oskar-von-Miller-Ring 25, auf die Ursachen ein und stellt Lösungswege dar. Der Vortrag beginnt um 18.30 Uhr.

Gerade hörte der Autor im Radio ein Interview mit Herrn Hubert Weiger, Vorsitzender des Bunds für Umwelt und Naturschutz und Mitglied in der Kohle-Ausstiegskommission. Seine Aussage: Die Kohle muss weg – darüber wird auch nicht mehr diskutiert, da es beschlossen ist. Das erfordert der Klimaschutz und, weil Deutschland ein Vorbild für die Welt sein muss.
Warum fordert niemand von dieser Kommission, die Dreisatzberechnung der Klimawirksamkeit eines deutschen Kohleausstiegs durchzuführen und dann Kosten und Nutzen zu begründen?
Der Autor macht es hiermit, denn es scheint so schwierig zu sein, dass selbst die in der Kommission beteiligten Professor*innen dazu scheinbar nicht in der Lage sind (und die beauftragende „Politik“ es auch gar nicht will):
Der jährliche CO2-Ausstoß der deutschen Braunkohlekraftwerke beträgt ca. 300 Mio Tonnen [19]. Daraus folgt:

Tabelle der Temperaturverringerung durch sofortiges, vollständiges Abschalten aller deutschen Braunkohlekraftwerke bis zum Jahr 2100

Bei einer „Klimarettung“ bis zum Jahr 2100 von sage und schreibe, verhinderten 0,0025 Grad „Erhitzung“ behauptet ein Hubert Weiger (und die gesamte Kommission): „Das erfordert der Klimaschutz“ … und rechtfertigt die dadurch entstehenden Probleme und Kosten …
Am Tag darauf – dem 26. Januar – kam dann die Meldung, dass der Ausstieg mit 27 gegen eine Stimme beschlossen wurde. Wer handelt hier vollkommen irrational? Man kann dazu nur sagen: Zu einem Amt gab Gott noch nie automatisch den erforderlichen Verstand. Hier allerdings eher: So lässt sich Deutschland von einer „unfehlbaren Vorsitzenden“ (die es angewiesen hat), absolut hörigen Abgeordneten aller Altparteien im Bundestag, die sich nicht die kleinste Opposition dagegen trauen und durch NGOs, mit ihrer teils absolut sinnfreien Interessenpolitik beherrschen. Die teilnehmende „Wissenschaft“, welche aufgrund des Fördermittelzwangs bedenkenlos nach jeder politischen Pfeife tanzt, kann man sowieso nicht mehr ernst nehmen.
Aber wieder ist die Genialität der unfehlbaren Vorsitzenden verblüffend. 27 von 28 Mitgliedern der Kommission stimmten dafür. Es zeigt wie beim Klimavertrag (100 % Zustimmung im Parlament) und Atomausstieg (nicht die Spur einer Opposition), wie diese Person Meinung zu lenken vermag – oder wie weit die „Intelligenz“ unseres Landes in Richtung DDR2.0 degeneriert ist.
Der Rest zum Kohleausstieg stand bereits am Ende von Teil 1.

Wenn ein Tempolimit zum Klimaschutz beitragen kann

Es wurde schon gesagt: Nicht nur die Kinder und Jugendlichen informieren sich nicht mehr über Hintergründe (und wie man mittels einfachem Dreisatz „Klimawirksamkeiten“ abschätzen kann.
Das Übel beginnt bei den Erwachsenen, siehe Herr Stegner, der außer „ CO2 ist Klimagift“ und „jedes Kilogramm CO2 zählt“, ebenfalls anscheinend keinerlei Hintergrundwissen, oder Dreisatzrechnung kennt. Es stimmt, was die Bildungsforscher Deutschland immer vorwerfen (Anmerkung: Aussage vom Autor leicht abgeändert): Die künftigen Kenntnisse der Kinder sind zu stark abhängig von der (mangelhaften) Bildung der „Vorbilder“.

Bild 11 Tweet von Herrn Stegner (SPD)

Quellen

[1] EIKE 31.10.2018: Zeugnisse vergangener Kulturen sind durch den Klimawandel in Gefahr. Die Bedrohung betrifft vor allem Weltkulturerbestätten im Mittelmeerraum Teil 2 (2)

[2] EIKE 30. Oktober 2018: Zeugnisse vergangener Kulturen sind durch den Klimawandel in Gefahr. Die Bedrohung betrifft vor allem Weltkulturerbestätten im Mittelmeerraum Teil 1(2)

[3] EIKE 17. Oktober 2018: SAMOAS Premier: Wir wollen Klimareparationszahlungen sehen. Wer deshalb nach Betroffenheitsbelegen fragt, gehört weggesperrt

[4] EIKE 27. April 2018: SOS Südsee – Der Ozean steigt nicht übernatürlich, dafür umso stärker die Propaganda in der öffentlich-rechtlichen Berichterstattung (Teil 2)

[5] EIKE 26. April 2018: SOS Südsee – Der Ozean steigt nicht übernatürlich, dafür umso stärker die Propaganda in der öffentlich-rechtlichen Berichterstattung (Teil 1)

[6] Sea level rise acceleration (or not): Part IV – Satellite era record

[7] EIKE 06.06.2017: Crashinformation zu den „untergehenden“ Pazifikinseln, Teil 1: Pegelinformationen

[8] EIKE 01.06.2017: Der Meerespegel steigt drei Mal so stark an – ohne dass sich an dessen Verlauf etwas verändert hat

[9] EIKE 15.04.2017: Im Klimawandel-Unterricht bitte üben, wie man unsere Regierung zum Bezahlen von Schutzgeldern auffordert

[10] EIKE: Gehen die Südseeinseln wirklich wegen des Klimawandels unter, Teil 3 Die Marshall-Inselgruppe – (kein) Beispiel für einen Untergang

[11] EIKE 18. November 2018: Klimawandel muss endlich weltweit als Asylgrund anerkannt werden

[12] EIKE 26.11.2016: Forscher des Weltklimarates IPCC rechnen, dass die globale Erwärmung 10 bis 50 % der jährlichen Ernte bedroht – Was steckt dahinter?

[13] kaltesonne 10. Januar 2019: Schweizer Klimaszenarien CH2018: Bis zur Hälfte der beobachteten Erwärmung der letzten 50-100 Jahre hat natürliche Ursachen

[14] Daily Mail, 6 April 2016: Climate change might not be as bad as first thought: Projections for global drought and floods may be flawed, claim scientists
[15] Nature Volume 532, Pages 94–98, april 2016, Fredrik Charpentier Ljungqvist at al.: Northern Hemisphere hydroclimate variability over the past twelve centuries

[16] Berichte zur Erdsystemforschung / Max-Planck-Institut für Meteorologie 175/2015. Jong-yeon Park, Dissertation: West African Monsoon Rainfall in a Warming Climate

[17] EIKE, 20.06.2017: Gegen Klimaflüchtlinge helfen nur noch C. Juncker und der Pariser Klimavertrag Alternativ: Nicht der Klimawandel bedroht uns, sondern unsere Politiker

[18] EIKE 25.12.2016: Man sollte schon langsam an die nächste Eiszeit denken, denn wenn die neuesten Hypothesen sich als falsch erweisen, kann sie schnell da sein

[19] Spiegel Online 16.11.2017: Kohlekraftwerke Deutschlands größte Klimasünder




Finanzie­rung des Klima-industri­ellen Komplexes

Diese Unternehmen sind praktisch zu 100% abhängig von dem politisch getriebenen Narrativ der „gefährlichen, vom Menschen verursachten globalen Erwärmung und Klimawandel“. Medien, Öffentlichkeit und politisches Establishment beschwören unablässig die Behauptung, wonach 97% aller Wissenschaftler sagen, dass das Problem real ist und menschliches Kohlendioxid (CO2) als Ursache hat.

Nun führen jedoch gesteigerte Konzentrationen von CO2 in der Atmosphäre nicht zu globaler Erwärmung und Klimawandel. CO2 ist ein Spurengas in der Atmosphäre. Das wesentliche „Treibhausgas“ ist Wasserdampf. Ein komplexes Rückkopplungs-System reguliert die Temperatur der Erde, was die Erde immun macht gegen Temperatursprünge in beide Richtungen aufgrund solcher Spurengase.

Außerdem ist der falsche Gedanke eines von CO2 getriebenen Klimawandels verantwortlich für die massive Umverteilung von Wohlstand von inzwischen wohlhabenden industrialisierten Nationen zu armen Ländern. Dies hat zu einem korrupten weltweiten Handel mit Kohlenstoff-Zertifikaten geführt sowie zu immer mehr Geld, um Wind-, Solar- und Bio-Energie zu finanzieren. Grüne Industrien sollten ihre Geschäftsmodelle nicht auf falsche Behauptungen bzgl. Klimawandel stützen.

Sie sollten ihre Geschäftsmodelle stattdessen auf Budgets für Forschung und Entwicklung (R&D) bzgl. der Tatsache stützen, dass fossile Treibstoffe während der nächsten Jahrzehnte weniger ökonomisch rentabel werden, wenn einfach zu erschließende Reserven erschöpft sind. Erneuerbare wie Wind und Solar können einfach nicht die Menge Energie liefern, die weltweit gebraucht wird – und die riesige Mengen Metalle und andere Materialien benötigen, die selbst weder erneuerbar noch nachhaltig sind.

Versorger und Energieunternehmen müssen frei sein, Petroleum, Kohle, Erdgas und Biotreibstoffe zu verbrauchen zu marktüblichen Preisen, und sie müssen die Energieerzeugung durch Kernkraft steigern. Neue Quellen zur Erzeugung von Energie mit hoher Energiedichte müssen erschlossen werden.

Heute ist der „grüne Energie“- oder „Erneuerbare“-Sektor der Energie erzeugenden Industrie getrieben durch den wahrgenommenen, wissenschaftlich aber nicht bewiesenen Gedanken, dass CO2 aus der Verbrennung fossiler Treibstoffe „globale Erwärmung“ oder „Klimawandel“ verursacht. Dies basiert auf falschen Annahmen über die realen praktischen Auswirkungen durch „Treibhausgase“, wenn diese der Atmosphäre zugeführt werden.

Die folgende Graphik demonstriert eindrucksvoll, dass es absolut keinen Zusammenhang gibt zwischen dem stetig steigenden CO2-Niveau und der nahezu stabilen oder geringfügig höheren globalen Temperatur während der letzten vier Jahrzehnte:

Abbildung: Temperaturvariation und CO2. Quelle

Wasserdampf ist die gasförmige Phase von Wasser und das bei weitem wichtigste Treibhausgas. Dessen spektrale Absorption ist stärker als von Kohlendioxid – was bedeutet, dass dessen Aufnahme von Photonen von der Sonne, wie sie nachts von der Erdoberfläche über ein breiteres elektromagnetisches Spektrum abgestrahlt werden, einen stärkeren Anstieg des molekularen Schwingungsimpulses verursacht und damit einen stärkeren thermischen Impuls auslöst als Kohlendioxid.

Außerdem variiert der Wasserdampfgehalt in der unteren Atmosphäre von 10.000 ppm oder 1% bis 40.000 ppm oder 4% – während CO2 nur einen Anteil von ≈400 ppm oder 0,04% ausmacht. Das ist ein Unterschied von fast zwei Größenordnungen. Dies zeigt, dass Wasserdampf einen viel stärkeren Einfluss als Treibhausgas ausübt als CO2. Wasserdampf ist verantwortlich für über 98% eines irgendwie gearteten „Treibhauseffektes“.

Es ist theoretisch möglich, dass CO2 und andere nicht kondensierende Treibhausgase wie Methan, Stickoxide und Ozon minimal mehr thermische Absorption zulassen. Damit können sie die Wasserdampf-Menge in der Atmosphäre via eines „positiven Rückkopplungs-Zyklus’“ steigen lassen, was wiederum zu Erwärmung und zunehmender Verdunstung aus den Ozeanen führt. Allerdings sind die Konzentrationen dieser Gase so minimal, dass eventuelle Zunahmen von Wasserdampf und Temperatur gar nicht messbar wären.

Außerdem würde das Hinzufügen von mehr Wasserdampf in die Atmosphäre auch einen negativen Rückkopplungs-Effekt haben. Mehr Wasserdampf bedeutet nämlich auch mehr Wolkenbildung. Wolken reflektieren das Sonnenlicht und reduzieren die Energiemenge, welche die Erdoberfläche erreicht und diese Erwärmen kann. Falls die solare Erwärmung abnimmt, sinkt auch die Temperatur auf der Erde.

In diesem Falle würde mehr Wasserdampf zu Abkühlung führen, nicht zu Erwärmung. Aber Wolkenbedeckung bedeutet mehr kondensiertes Wasser in der Atmosphäre, was einen stärkeren Treibhauseffekt ausmacht als nicht kondensierter Wasserdampf allein. An einem wolkigen Wintertag ist es wärmer al an einem klaren Wintertag.

Folglich gleichen sich positive und negative Rückkopplungen im Zusammenhang mit Wasserdampf weitgehend aus, was die Fähigkeit, diese Rückkopplungs-Zyklen angemessen zu modellieren, noch schwieriger macht.

Viele in der „Erneuerbare-Energie“-Industrie werden dieser Analyse widersprechen, weil sie diese als eine Unterminierung ihrer Existenzgrundlage ansehen, sie die Interessen der Investoren und Gelegenheiten zu Verkäufen berührt. Aber das ist nicht der Kern der Sache.

Wir müssen Ersatz finden für fossile Treibstoffe – aber nicht wegen „Klimawandel“. Der reale Treiber ist die unbestreitbare Tatsache, dass wir ökonomisch sich rechnende Quellen fossiler Treibstoffe ausbeuten, während gleichzeitig die Energienachfrage weltweit steigt. Der Schlüssel-Terminus ist „sich ökonomisch rechnend“, weil die Petroleum-Industrie gezwungen sein wird, immer schwieriger zu erreichende Lagerstätten von Öl und Erdgas zu erschließen, während sie sich gleichzeitig immer mehr Gerichtsverfahren stellen müssen.

Heute ist die einzige sich rechnende Energiequelle jenseits fossiler Treibstoffe die Kernspaltung. Unsere Kernkraft-Industrie muss sich neu aufstellen, falls Amerika der Führer bzgl. Energie, Wirtschaftswachstum und Gelegenheiten bleiben will. Wir müssen auch unsere Forschung und Entwicklung von Fusionsenergie stärken. Falls diese jemals perfektioniert werden kann, hätte sie viele Vorteile gegenüber Kernspaltung.

Wir gaben eine objektive, auf Wissenschaft basierende Analyse von Solarenergie in Auftrag (hier) als ein Mittel, 100% Grundlaststrom in den USA auf der Grundlage der heutigen Nachfrage zu erzeugen. Die Ergebnisse sind eindeutig: Solarenergie für Grundlaststrom ist schlicht und ergreifend unrealistisch. Auf der Grundlage der Wissenschaft, geschweige denn der Ökonomie und der Zuverlässigkeit sowie Land- und Materialverbrauch ist es unmöglich, Amerika allein durch Solar mit Energie zu versorgen. Die Elektrifizierung der Transport-Infrastruktur wird diese Unmöglichkeit vervielfachen. Gleiches gilt für Windenergie.

Wir müssen die nächste Generation von Kernkraft mit sehr hoher Energiedichte entwickeln – zunächst Kernspaltung, die Mitte bis Ende des 21.Jahrhunderts durch Fusionsenergie ersetzt werden könnte. Wir müssen auch lernen, Energie zu sparen und Materialien besser zu nutzen, nicht um den Planeten vor einem menschengemachten Klimawandel zu retten, sondern um mehr Zeit zu gewinnen, um diese Art der Energieerzeugung wissenschaftlich und technologisch zu entwickeln.

Im Dezember 2018 haben sowohl Excel Energy und die Northern Indiana Public Service Company (NIPSCO) Pläne vorgestellt, bis zum Jahr 2050 zu 100% zu grüner, erneuerbarer Energie zu wechseln. Das ist eine wissenschaftliche Unmöglichkeit, es sei denn, Politiker und Umweltaktivisten gleichermaßen definieren Kernenergie als grün.

Warum werden solche Behauptungen in die Welt posaunt? Hinsichtlich Excel denkt man sogleich an steigende Aktienkurse mittels Subventionen.

NIPSCO ist ein von der Regierung geschützter Monopol-Versorger, wobei die Regierung des US-Staates Indiana dem Unternehmen einen Profit garantiert von etwa 10% für jeden Dollar, den das Unternehmen ausgibt. Das bedeutet, dass NIPSCO nur zu eindeutig ein finanzielles Eigeninteresse hat, sich in kostspieligen Geschäftspraktiken zu engagieren. Der Bau teurer neuer Energieanlagen ist einer der effektivsten Wege für NIPSCO, seine Ausgaben und damit seine garantierten Profite zu steigern, selbst wenn bestehende Anlagen noch absolut einwandfrei funktionieren. Natürlich tun beide Unternehmen das auf Kosten der Verbraucher, von denen viele nicht über das Hintergrundwissen verfügen, um zu erkennen, dass ihre Stromrechnungen immer weiter steigen werden.

(Mehr zu Energie aus Kernspaltung gibt es hier. Informationen darüber, was Energie ist und woher sie kommt hier. Mehr zu den irreführenden und unrealistischen Plänen von Excel Energy hier – und hier noch zu den total unrealistischen Plänen von NIPSCO).

Energieverbraucher aufgepasst! Politiker, Aktivisten-Vereine und Industrielle missbrauchen den Begriff „Klimawandel“ dazu, ihre Macht und ihre Profite zu steigern. Wir müssen herausstellen, was sie machen – und zurückschlagen!

Tom Tamarkin has been involved with the utility business and energy since 1985. He is founder and president of EnergyCite, Inc, in Sacramento, CA and founder and GM of the Fusion Energy Consortium.

Link: http://www.cfact.org/2019/01/10/funding-the-climate-industrial-complex/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Ricarda Lang (GRÜNE) über Klima­folgen und Klimapass: Keine Ahnung von dem was Sie sagt – aber wohl felsen­fest davon über­zeugt Teil 1(2)

In ihrem Kopf steigt etwas dramatisch, aber sicher nicht der Meeresspiegel

Man kann es nicht mehr begreifen. Nirgendwo auf der Welt steigt der Meeresspiegel dramatisch oder auch nur „übernatürlich“. Und obwohl dies jeder durch einfaches Googeln der Tidenpegel weltweit selbst tagesgenau nachsehen kann, gelingt es (nicht nur) GRÜNEN problem- und widerspruchslos, ganz Deutschland vom Gegenteil zu „überzeugen“. Bei Frau Ricarda Lang mit dem Eindruck, dass sie es sogar selbst glaubt.

Bild 1 Screenshot vom Vortragsvideo. YouTube-Link

Redeauszüge vom Video:
Ricarda Lang: … Die Klimakrise wird immer mehr zur Existenzfrage für die gesamte Menschheit … dort verlieren immer mehr Menschen aufgrund des steigenden Meeresspiegels oder sich ausbreitenden Dürregebieten ihr Zuhause. Wir finden: Gerade die Staaten, die durch eine vollkommen kopflose Politik zur menschengemachten Klimakatastrophe beigetragen haben, müssen Verantwortung für diese Menschen übernehmen …
Das heißt für uns drei Dinge:
Erstens: Radikaler Klimaschutz und eine radikale Änderung unserer Lebens- und Wirtschaftsweise, damit nicht noch mehr Menschen ihr Zuhause verlieren
Zweitens: Müssen wir uns um die Menschen kümmern, für die es nicht mehr reicht, wie zum Beispiel die Bewohner*innen von Kiribati, das in den nächsten Jahrzehnten unbewohnbar werden wird. Wir wollen diesen Menschen frühzeitig die Möglichkeit für eine würdevolle, selbstbestimmte und frühzeitige Migration geben. Deshalb fordern wir, dass die europäischen Staaten vorangehen und durch einen Klimapass den Menschen, den Bewohner*innen von bedrohen Inselstaaten die Staatsbürgerschaft anbieten.
Und drittens: Müssen wir uns auch um die Menschen kümmern, für die selbst das zu spät kommt. Die in den nächsten Jahrzehnten vor Naturkatastrophen fliehen werden müssen. Wir wollen, dass diese Menschen einen Zugang zu einem internationalen Schutzstatus bekommen. Wir lassen niemanden zurück: Unsere Solidarität kennt keine Grenzen.

Hinweis: Das Thema wurde bereits in einem Artikel behandelt. Wer an mehr Hintergrundinformation Interesse hat, für den lohnt sich eine Nachschau:
EIKE 18. November 2018: [11] Klimawandel muss endlich weltweit als Asylgrund anerkannt werden

Jahrelang hat der Autor zu Meerespegeln recherchiert. Nirgendwo hat er unnatürlich steigende gefunden, allerdings jede Menge an Betrug grenzende, (alarmistische) Falschdarstellungen dazu, siehe als kleinen Auszug daraus : [1] [2] [3] [4] [5] [6] [7] [8].

Das Beispiel Kiribati

Und die GRÜNE Dame ohne Wissen zum Klimawandel erklärt im Videospot ausgerechnet, dass Kiribati betroffen wäre. Leider erzählt Sie nicht, woher Sie das erfahren hat. Was der Autor darüber weiß, hat er mit Quellenmaterial einst publiziert:
EIKE 15.04.2017: [9] Im Klimawandel-Unterricht bitte üben, wie man unsere Regierung zum Bezahlen von Schutzgeldern auffordert
Daraus zu Kiribati: (aus einer auf der Regierungshomepage von Kiribati gelisteten Studie) ... Als Auswertung steht in der Studie dann der Steigungswert von Bild x (gelbe Regressionslinie seit Mai 1974) mit 1,8 mm / pa.

Bild [9] Pegel-Anstiegsangabe in der Studie auf der Homepage von Kiribati

Bild 2 Pegelverlauf bei Kiribati seit 1974 [9]
Trotz dem eindeutig geringfügigem Pegelanstieg leitet die Regierung von Kiribati einen unaufhaltsam, klimawandelbedingt unnatürlich ansteigenden Pegel ab, wie sie es auf der gleichen Homepage in einem Propagandavideo A call to the world für den Westen berichtet. Damit niemand ins Grübeln kommt, sind im Video – wie in fast allen, solchen Propagandavideos üblich – keinerlei nachprüfbare Belegdaten erwähnt oder gar gezeigt.

Und so bleibt als Fazit: Aus keinen Messdaten lässt sich die Aussage von Frau Lang (und der Regierung von Kiribati), dass Kiribati … „in den nächsten Jahrzehnten unbewohnbar werden wird“ … , ableiten.
Ergänzend eine Zitierung aus einem früheren Artikel: [10] Gehen die Südseeinseln wirklich wegen des Klimawandels unter, Teil 3 Die Marshall-Inselgruppe – (kein) Beispiel für einen Untergang
… In einem Leserkommentar auf Donner + Doria stand im Dezember 2012 der folgende Blogeintrag:
Ich kenne mich auf den Inseln von Kiribati sehr gut aus und habe unter anderem das ganze Jahr 2011 auf Tarawa verbracht. Vorher bereiste ich binnen drei Jahren auch die Inseln Makin, Beru und Nonouti in der Gilbertgruppe. Es geht den I-Kiribati (so nennt sich der Volksstamm selbst) nur und ausschließlich um Geld. Sie haben im neunzehnten Jahrhundert ihre kulturelle Identität durch die christliche Missionierung verloren und leben nun nach den kruden Moralvorstellungen der Missionare. Dadurch (und durch andere Faktoren, wie z.B. eine völlig unzureichende Bildung) sind die westlichen Industrienationen der Buhmann und der Geldesel. Die Insel Nonouti wird seit Jahrhunderten alle fünf bis zehn Jahre einmal überspült. Wenn dann aber der Chiefcounsiler (Inselhauptmann) ein Fernsehteam der BBC einlädt, das mit ernsten Mienen die Folgen der Klimaerwärmung just zum Zeitpunkt der höchsten Flut dreht, dann geht es dem Chief schlicht nur darum, soviel Geld wie möglich im Ausland locker zu machen durch diese Berichterstattung. Ich habe es selbst erlebt und das Feixen des Chief noch gut vor Augen. Die I-Kiribati könnten in Frieden und Glück leben, wenn sie nicht so geldgeil geworden wären. Was natürlich unter anderem an den wenigen Ausländern liegt, die auf Tarawa all die Dinge der westlichen Zivilisation verhökern, die hier eigentlich kein Mensch braucht. Aber: Ich will auch haben! Weil, das ist ja so chic… Also muss ich einen I-Matang (so nennt man in Kiribati die Weißen) abzocken, um an Geld zu kommen. Traurig, dies zu sagen – aber ich weiß wirklich wovon ich rede.

Wer über die angeblich untergehenden Südsee-Inselatolle und den Betrug unserer Medien darüber (sowie über die dort wirklich vorhandenen Probleme und ihre Ursachen) mehr erfahren möchte, lese unbedingt auch: Achgut, 27.01.2019: Klima: Mit Relotius unter dem Meeresspiegel

Es gibt viele Probleme – jedoch weniger wegen eines sich stetig wandelnden Klimas

Es bedeutet natürlich nicht, dass das Vorhergesagte nicht eintreffen kann. Wenn die Überbevölkerung und Landübernutzung, verbunden mit Sand- und Riffkalk-Raubbau, Naturzerstörungen und Grundwasserentnahmen dort so weitergehen, führen Küstenerodierungen und Grundwasserversalzung zu massiven Problemen. Von „unbewohnbar“ wird man dann kaum sprechen können, aber für die Menge an (Über-)Bevölkerung mit dem Wunsch nach westlichem Lebenskomfort auf einem von der Natur dafür nie „vorgesehenem“ Südseeatoll, wird es bestimmt problematisch.

Was die Dame zudem sicherlich nicht weiß oder wissen will ist, dass in vielen betroffenen Ländern aufgrund geologischer Gegebenheiten vieler Küstenregionen, vorwiegend vom Menschen verursachte Landsenkungen das wahre Problem werden. Diese Landsenkungen sind teils so stark, dass sie den Pegelanstieg um bis zum 5fachen übersteigen. (Nicht nur) auf den Philippinen und Indonesien finden sich dafür extreme Beispiele:
EIKE 30.12.2017: Ohne den Klimawandel hätte das gleiche Wetter nicht so schlimme Folgen…
EIKE 31.12.2018: Verwirrter Lauterbach: Klimawandel am Vulkanausbruch schuld. Nachtrag

Man kann als sicher annehmen, dass ihr „Wissen“ vorwiegend aus Einflüsterungen von einem der „Simulationspäpste“ stammt, die inzwischen auf GRÜNEN Parteitagen im Auftrag der Parteiführung zur Einstimmung des Parteivolkes auf Linie ihre Gruselvorträge halten dürfen.
EIKE 25.05.2018: Zu jedem Parteitag eine Freifahrt in der Klima-Geisterbahn

Gerade die GRÜNEN haben eine besondere „Wut“ auf alles, was westlich ist und unseren Kulturkreis betrifft. So wie Paulus die Erbsündentheorie erfand (diese stammt ja nicht von Jesus) zu deren Erlösung Jesus sich angeblich opfern musste, propagieren sie vehement eine von Menschen erfundene „Klima-Erbsündentheorie“ des Westens. Die Folge ist nicht nur ihre, teils abstruse Politik, sondern auch richtig doofe, wirklichkeitsfremde Aussagen, wie eine zu den angeblich untergehenden Cateret-Inseln in der Südsee vor Papua Neuguinea und Australien, welche (rein persönliche Meinung des Autors, die niemand teilen muss) an Dämlichkeit kaum übertroffen werden kann. Leider wird diese „Dämlichkeit“ von allen etablierten Parteien – inzwischen auch der CSU –bald sogar in das Grundgesetz vom Bund und von Bundesländern übernommen:
Wahlbrief von Bündnis 90/ Die Grünen (Auszüge): an die Bewohner der Carteret Inseln“
… Ihre Heimat ist ein Ort, von dem wir Deutschen träumen. Eine Südseeidylle mit weißen Palmenstränden, umgeben von türkisfarbenem Wasser, das funkelnde Unterwasserlandschaften birgt. Welche Wunder die Natur schaffen kann, das wussten Sie schon, als Sie Kinder waren.
Sie leben in diesem Paradies seit vielen Jahrhunderten. Doch nach der Landung der Europäer begann der Niedergang Ihres Landes. Hungersnöte, Übervölkerung und monokulturelle Landwirtschaft zwangen viele Ihrer Landsleute schon vor Jahren zur Flucht.
… Wir tragen die Verantwortung für diese Katastrophe. Nicht nur bei Ihnen, überall auf der Welt sind die Vorboten der Klimakatastrophe sichtbar: Eisberge schmelzen, der Meeresspiegel steigt, die Unwetter werden schwerer, ganze Landstriche werden verwüstet. Am schlimmsten trifft es die Menschen in den Ländern, die am wenigsten zum Klimawandel beitragen. Wie Sie.
Wir, der Norden, sind in der Pflicht, endlich zu handeln.
…. Ob Sie es glauben oder nicht: Während bei Ihnen der Meeresspiegel steigt, wollen eben diese beiden bei uns regierenden Parteien neue Kohlekraftwerke bauen – obwohl jeder weiß, dass nichts klimaschädlicher ist.
Nun wird bei uns ein neues Parlament gewählt. Wir Grüne versprechen Ihnen: Egal ob wir nach dieser Wahl regieren oder in der Opposition landen; wir werden mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln dafür kämpfen, dass unser Land wieder Vorreiter beim Klimaschutz wird.

Zu Fidschi noch ein Nachtrag aus einer anderen Quelle:
Institut für Meinungsvielfalt und politischen Exorzismus. 27. Dezember 2018: Klimawandel – was ist zu tun? Ein etwas anderes Fazit der COP24
… Dabei ist das Beispiel Fidschi geradezu typisch für die Fehlinterpretation von unbestreitbaren Problemen, deren Zuschreibung an das Klima und den dadurch verursachten Anstieg des Meeresspiegels, eine „conclusio lauterbachii“ gewissermaßen. Die Fidschi-Inseln seien besonders stark vom Anstieg des Meeresspiegels betroffen, so die propagandistisch befeuerte Meinung. Dabei scheint der Meeresspiegel auf den entlegeneren Inseln Fidschis, dort, wo Regierung, „Zivilisation“ und Klimaretter nicht hinschauen, sogar zu sinken! Wie kann das sein?
Ganz einfach: es handelt sich nicht um den Klimawandel, sondern um Erosion und die ist in der Tat menschengemacht. Aber nicht durch Diesel verbrennende Europäer, sondern durch Unwissenheit der lokalen Bevölkerung. An den Küsten der Hauptinsel wurden jahrelang exzessiv Seegurken gesammelt und als teure Delikatesse an China verkauft, ungeachtet der Tatsache, dass es ausgerechnet diese Tiere sind, die verhinderten, dass der Sand ihrer Inseln weggespült wurde. Den auf die Beinaheauslöschung der Bestände folgende Erosionserscheinungen der Strände begegnete man dann mit völlig ungeeignete Küstenschutzmaßnahmen, etwa durch kleine Steinmauern auf dem Sand. Man stelle sich mit nackten Füßen in die Brandung und beobachte, ob das eigene Gewicht in der Lage ist, den Sand unter den Füßen zu schützen. Man muss kein Hellseher sein um zu erkennen, dass sich die Lage auf diese Weise nur noch verschlechtert. Aber egal! Auf nach Bonn, unsere Inseln verschlingt der Klimawandel! …
... Das Beispiel Fidschi zeigt den Irrsinn der Verwechslung von Ursache und Wirkung. Etwas salopp gesagt, drehen wir in Deutschland heute lieber die Heizung herunter, als den Einwohnern von Fidschi zu raten, den Handel mit Seegurken stark einzuschränken und den Küstenschutz zu verbessern. Der Regierung von Fidschi ist das nur recht, denn es winken großzügige Fördergelder, die man dann in die eigene Tasche oder in fragwürdige Klimaprojekte lenken kann. Ausbaden müssen diesen Irrsinn auf allen Seiten die schwächsten der Gesellschaft, sowohl auf Fidschi, als auch in Europa …

Sich ausbreitende Dürregebiete

Natürlich darf bei Frau Lang auch die Dürre nicht fehlen, denn eine solche erlebte Deutschland im letzten Jahr. Dass diese Dürre Wetter und nicht Klima war, keinerlei Trend anzeigt und von keinem Trend vorhergesagt wurde – wen kümmert es. Und was sagt dann der gerade herunterkommende viele Schnee, den es gar nicht geben dürfte, an? Wetter, oder Klima? Ist es Klima, dann zeigt es nur, dass die Vergangenheit sich rein statistisch (und zyklisch) bedingt immer neu wiederholen kann. Anmerkung: Ein erheblicher Teil der in den Schnee-Katastrophen-Reportagen gezeigten Probleme resultiert aus den mangelnden Schnee-Traglasten von zu flachen Dächern die aufwendig abgeräumt werden müssen. Dabei ist seit den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts bekannt, dass das im Voralpenland Bausünden sind.
Zum Ansehen der Niederschlagsverlauf von Deutschland inklusive dem vergangenen Dürrejahr. Aus keinem Verlauf lässt sich ein Trend zu mehr Dürre oder gegensätzlich, zu mehr Niederschlag ableiten. Und ist es nicht so, dass mit der Erwärmung mehr Feuchte in der Luft ist und es damit mehr Regnen soll? Wird doch so bei jeder Überschwemmung erzählt. Diesen Sommer war es heiß und trotzdem trocken.

Bild 3 Jahresniederschlag Deutschland seit 1881. Der rote Pfeil kennzeichnet den Niederschlag 2018. Quelle: DWD-Viewer, vom Autor ergänzt

Bild 4 Sommerniederschlag Deutschland seit 1881. Der rote Pfeil kennzeichnet den Sommerniederschlag 2018. Quelle: DWD-Viewer, vom Autor ergänzt

Recherchiert man zu Dürren, wird man mit Information – vor allem alarmistischer – überflutet. Abgeleitet wird dabei meistens aus Auswertungen über wenige Jahrzehnte und natürlich aus Zukunftsprojektionen, denn nur so lassen sich „stabile“ Klimaalarme „erzeugen“. Geht man jedoch nur ein bisschen in der Geschichte zurück, erfährt man, dass Dürren gerade in der vergangenen Kaltzeit schlimm und häufig waren und vor allem, keine statistische Aussage zu „mehr Dürren“ möglich ist:
EIKE 09.09.2017: Immer wieder muss der Tschad-See unter dem Klimawandel leiden, oder: Warum steht in Studien der GRÜNEN häufig so viel Falsches drin?
kaltesonne: Klimaflüchtlinge? Afrika ist in den letzten 20 Jahren kräftig ergrünt (13.6.2017)
Alles „mehr“, stammt wie immer beim Klimawandel von Simulationen.

Auf „kaltesonne“ ist dazu viel hinterlegt:
kaltesonne: Tropfstein aus Tuvalu birgt Überraschung: Niederschläge im Südpazifik schwankten in vorindustrieller Zeit viel dramatischer als heute (22.10.2013)
kaltesonne:
Wasserführung des Ganges unterlag schon immer natürlichen Schwankungen: Wasser-Minister von Bangladesch braucht dringend Nachhilfe in historischer Dürrekunde (3.4.2016)
kaltesonne:
Schlimmste Dürre seit Jahrzehnten in Südostasien? Schon in vorindustrieller Zeit fuhr der Monsun Achterbahn (29.3.2016)
Klimabericht des Umweltbundesamtes (UBA) zu Deutschland: Kein statistisch gesicherter Anstieg extremer Niederschläge oder von Trockenperioden (30.6.2015)
Früher war nicht alles besser: Die schlimmsten skandinavischen Dürren ereigneten sich während der Kleinen Eiszeit (6.3.2014)
kaltesonne:
Tausend Jahre Dürregeschichte der USA: Am schlimmsten war es in der Kleinen Eiszeit. Aber auch während der Mittelalterlichen Wärmeperiode gab es heftige Mega-Dürren (1.5.2014)
kaltesonne:
Nordamerikanische Dürren sind in den letzten 100 Jahren nicht häufiger geworden (30.4.2014)
kaltesonne:
Globale Dürre-Häufigkeit hat sich in den letzten 100 Jahren nicht verändert (22.9.2017)
kaltesonne: Entspannung an der Extremwetterfront: Dürren sind in den letzten 60 Jahren nicht häufiger geworden (6.12.2012)
Wie es mit Dürren in der historischen Vergangenheit aussieht, findet sich auf einer Homepage auch in Listungsform:
wiki bildungsserver: Dürren
... In den letzten 1000 Jahren hat es in vielen Teilen der Erde wie in Nordamerika, Mexiko, Asien, Afrika und Australien immer wieder große Dürren gegeben, die sich teilweise zu lang anhaltenden (20-40 Jahre) „Megadürren“ ausgeweitet haben. Gut nachgewiesen sind solche Megadürren für das westliche Nordamerika im Mittelalter. Paläoklimatische Untersuchungen, die sich auf Baumringe, Sedimente, Fossilien und andere Proxydaten stützen, haben gezeigt, dass diese Dürren in den letzten 2000 Jahren nichts Ungewöhnliches waren. In den vergangenen 400 Jahren hat es mit einer gewissen Regelmäßigkeit in jedem Jahrhundert ein bis zwei mehrjährige große Dürren im Mittleren Westen der USA gegeben. Diese wurden in ihrer Intensität, Dauer und räumlichen Ausdehnung noch deutlich übertroffen von zwei „Megadürren“ in der zweiten Hälfte des 16. und im letzten Viertel des 13. Jahrhunderts, die einige Jahrzehnte anhielten. Die mittelalterliche Megadürre hielt sogar mit einigen Unterbrechungen zwischen 900 und 1300 im Westen der heutigen USA und in den Great Plains über mehrere Jahrunderte an, wobei der Höhepunkt um die Mitte des 12. Jahrhunderts lag. Einerseits könnten die höheren Temperaturen der Mittelalterlichen Warmzeit diese Dürre angestoßen haben. Andereseits gab es wahrscheinlich im tropischen Pazifik La-Nina-artige Verhältnisse, die auch im 20. Jahrhundert als Ursache Dürren angenommen werden.
Auch für Ost-China zeigen historische Daten das Vorkommen von großen Dürren in den letzten Jahrhunderten, vor allem in den Zeiträumen 1500-1730 und nach 1900. Die Gründe waren hier wahrscheinlich eine Abschwächung des Sommermonsuns und eine ungewöhnliche Verschiebung der westlichen pazifischen Subtropenhochs nach Westen und Norden. Für die Abschwächung des Sommermonsuns könnten El-Nino-artige Erwärmungen verantwortlich gewesen sein …

In der benachbarten Schweiz kam eine Studie ebenfalls zum Ergebnis, das keine belegbaren Trends bestehen:
Akademien der Wissenschaften Schweiz, Bericht 2016: Brennpunkt Klima Schweiz Grundlagen, Folgen und Perspektiven
… Kürzlich wurde die Häufigkeit grossräumiger sommerlicher Überschwemmungen für die letzten 2500 Jahre rekonstruiert, basierend auf Sedimenten von 10 Seen im Alpenraum (Abb. 1.3) (Glur et al. 2013). Die Resultate zeigen, dass grossräumige Hochwasser in vergleichsweise kühlen Sommern häufiger auftauchen. Dies stimmt mit früheren Studien überein, die eine erhöhte Häufigkeit von schweren Überschwemmungen in der kleinen Eiszeit und eine reduzierte Häufigkeit in der mittelalterlichen Warmzeit gefunden hatten (Schmocker-Fackel et al. 2010). Dieses Resultat ist qualitativ auch mit der von den Klimamodellen projizierten Abnahme der sommerlichen Niederschläge konsistent, insbesonders wenn man berücksichtigt, dass es sich bei der projizierten Zunahme von Starkniederschlägen um kurzzeitige und meist kleinräumige Ereignisse handelt, und nicht um grossräumige Ereignisse wie etwa die sommerlichen Überschwemmungen vom August 2005. Das würde also bedeuten, kurzzeitige, kleinräumige Ereignisse werden häufiger, während stärkere, grossräumige abnehmen könnten.

Es sei nicht unerwähnt, dass diese Studie kürzlich durch eine alarmistische „richtiger-stellende“ abgelöst wurde [13]. Doch selbst in dieser steht:
[13] Die Forscher konnten keine Trends bei Sommerregen, Dürren, Windgeschwindigkeiten und tiefhängenden Wolken finden. Hier dominiert die natürliche Klimavariabilität, ohne erkennbare anthropogene Beeinflussung, schreiben die Autoren.

Beispiel England

Kürzlich erschien eine Studie über den Klimawandeleinfluss und –zukunft in England. Auch deren Ergebnis hat Relevanz, denn England ist nicht allzuweit von Deutschland entfernt und gerade Deutschland sei massiv bis katastrophal vom Klimawandel betroffen, wie es unsere Politikgrößen in ihren Neujahrsansprachen kürzlichen unisono versicherten. Sogar die bisher konservative CSU hat dies herausgefunden (deren Ministerpräsident, Herr Söder in seiner Neujahrsansprache) und will deshalb auch in Bayern den Klimaschutz in die Bayerische Verfassung aufnehmen, um den GRÜNEN zuvorzukommen.

Was steht in der Studie über den Klimawandeleinfluss in England:
The Global Warming Policy Foundation, GWPF Briefig 35 DEFRA VERSUS MET OFFICE, Paul Homewood: Fact-checking the state of the UK climate
Conclusions
In short, although the UK is slightly warmer on average than it used to be, there is no evidence that extreme weather events have become more frequent or extreme. There is also nothing in the data to support offiial temperature or rainfall projections for the rest of the century.
In particular, heatwaves have not become more severe, nor droughts. Rainfall data also does not support the contention that flods have become worse. There is certainly no evidence, based on past trends, that either average summer temperatures will increase by 8 ◦C, winter rainfall increase by 70%, or summer rainfall fall by 60% in the next few decades.
There is also nothing to support the prediction that sea levels will rise by 70 cm by 2095. Apart from being slightly warmer, the UK’s climate appears to be little different to the past.
Grob übersetzt:
Schlussfolgerungen
Kurz gesagt, obwohl das Vereinigte Königreich im Durchschnitt etwas wärmer ist als früher, gibt es keine Hinweise darauf, dass extreme Wetterereignisse häufiger oder extremer geworden sind. Es gibt auch nichts in den Daten, was die Temperatur- oder Niederschlagsprognosen für den Rest des Jahrhunderts unterstützen könnte.
Insbesondere sind die Hitzewellen nicht stärker geworden, ebenso wenig wie die Dürren. Niederschlagsdaten stützen auch nicht die Behauptung, dass sich die Überschwemmungen verschlimmert haben. Es gibt sicherlich keine Belege dafür, dass entweder die durchschnittlichen Sommertemperaturen um 8 Grad Celsius steigen, die Winterniederschläge um 70% zunehmen oder die Sommerniederschläge in den nächsten Jahrzehnten um 60% sinken werden.
Auch die Prognose, dass der Meeresspiegel bis 2095 um 70 cm ansteigen wird, kann nicht bestätigt werden. Abgesehen davon, dass es etwas wärmer ist, scheint sich das Klima in Großbritannien kaum von der Vergangenheit zu unterscheiden
.

Das deckt sich mit den Angaben im letzten IPCC-Langbericht AR5, der Ähnliches ausweist. Wer meint, im ganz neuen SR1.5 vom Sommer 2018 stände etwas anderes, täuscht sich. Dort wurde nicht nachgeprüft was ist, sondern simuliert, dass es alarmistisch kommen muss. Schließlich stand der Klimagipfel vor der Tür.

Teil 2 folgt.

Nachdem am 26.01. Der Kohelausstieg seitens der Kommission verkndet wurde, hier schon eine Ergänzung aus dem Teil 2:
Die „Klimarettung“ durch den Kohleausstieg (falls man sofort mit Null Emission begänne), beträgt bis zum Jahr 2100 ca. +0,00125 °C (wird im Teil 2 gerechnet).
Die direkten Kosten belaufen sich auf 40 Milliarden EUR (kam im Radio). Rechnet man noch mindestens das Gleiche für restliche Infrastruktur- und Verteuerungsmaßnahmen welche auf die Bürger zukommen, kosten diese 0,00125 °C Rettung der Erde vor der angedrohten „Selbstverbrennung“ jeden Bürger im Mittel 990 EUR.
Es wäre interessant zu erfahren, wie die Bürger entscheiden würden (vor allem, da in Wirklichkeit viele wohl das Doppelte bis Vierfache bezahlen müssten, für die, welche davon ausgenommen werden), wenn man ihnen die Wahl gibt: Sind Sie bereit, 990 EUR pro Person, als Familie mit zwei Kindern also ca. 4.000 EUR, wenn die Summe nicht reicht, über Nachforderungen bis zu 16.000 EUR (und die Folgeprobleme) zu bezahlen, damit die Welttemperatur im Jahr 2100 um 0,0025 °C niedriger ist, als es die Natur gemacht hätte?, mit dem Hinweis, dass alleine China das innnerhalb weniger Jahre durch seinen Kraftwerksausbau vollkommen negiert und dies durch Afrika bald noch verstärkt wird.
Die Kohlekommission ist fest davon überzeugt, dass alle sofort mit Ja stimmen würden.

Quellen

[1] EIKE 31.10.2018: Zeugnisse vergangener Kulturen sind durch den Klimawandel in Gefahr. Die Bedrohung betrifft vor allem Weltkulturerbestätten im Mittelmeerraum Teil 2 (2)

[2] EIKE 30. Oktober 2018: Zeugnisse vergangener Kulturen sind durch den Klimawandel in Gefahr. Die Bedrohung betrifft vor allem Weltkulturerbestätten im Mittelmeerraum Teil 1(2)

[3] EIKE 17. Oktober 2018: SAMOAS Premier: Wir wollen Klimareparationszahlungen sehen. Wer deshalb nach Betroffenheitsbelegen fragt, gehört weggesperrt

[4] EIKE 27. April 2018: SOS Südsee – Der Ozean steigt nicht übernatürlich, dafür umso stärker die Propaganda in der öffentlich-rechtlichen Berichterstattung (Teil 2)

[5] EIKE 26. April 2018: SOS Südsee – Der Ozean steigt nicht übernatürlich, dafür umso stärker die Propaganda in der öffentlich-rechtlichen Berichterstattung (Teil 1)

[6] Sea level rise acceleration (or not): Part IV – Satellite era record

[7] EIKE 06.06.2017: Crashinformation zu den „untergehenden“ Pazifikinseln, Teil 1: Pegelinformationen

[8] EIKE 01.06.2017: Der Meerespegel steigt drei Mal so stark an – ohne dass sich an dessen Verlauf etwas verändert hat

[9] EIKE 15.04.2017: Im Klimawandel-Unterricht bitte üben, wie man unsere Regierung zum Bezahlen von Schutzgeldern auffordert

[10] EIKE: Gehen die Südseeinseln wirklich wegen des Klimawandels unter, Teil 3 Die Marshall-Inselgruppe – (kein) Beispiel für einen Untergang

[11] EIKE 18. November 2018: Klimawandel muss endlich weltweit als Asylgrund anerkannt werden

[12] EIKE 26.11.2016: Forscher des Weltklimarates IPCC rechnen, dass die globale Erwärmung 10 bis 50 % der jährlichen Ernte bedroht – Was steckt dahinter?

[13] kaltesonne 10. Januar 2019: Schweizer Klimaszenarien CH2018: Bis zur Hälfte der beobachteten Erwärmung der letzten 50-100 Jahre hat natürliche Ursachen

[14] Daily Mail, 6 April 2016: Climate change might not be as bad as first thought: Projections for global drought and floods may be flawed, claim scientists
[15] Nature Volume 532, Pages 94–98, april 2016, Fredrik Charpentier Ljungqvist at al.: Northern Hemisphere hydroclimate variability over the past twelve centuries

[16] Berichte zur Erdsystemforschung / Max-Planck-Institut für Meteorologie 175/2015. Jong-yeon Park, Dissertation: West African Monsoon Rainfall in a Warming Climate

[17] EIKE, 20.06.2017: Gegen Klimaflüchtlinge helfen nur noch C. Juncker und der Pariser Klimavertrag Alternativ: Nicht der Klimawandel bedroht uns, sondern unsere Politiker




VERKOHLUNGSKOMMISSION! Wie die Kohlekommission Arbeitsplätze vernichtet

Zweihundertdreiunddreißig Tage nach Gründung der Kommission für Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung soll es nun konkret werden. Ob man die Kommission nun Kohlekommission, Strukturwandelkommission oder als Merkels Marionettentheater bezeichnet, ist unerheblich. Sie soll schlicht die Quadratur des Kreises liefern. Wirtschaftsminister Peter Altmaier stellt Ersatzarbeitsplätze in Aussicht (mehr als es vorher gab!), der Strompreis soll nicht steigen, die Versorgung sicher bleiben und die „Klimaziele“ sollen erreicht werden. Ein Mehr an „Wasch mich, ohne mich nass zu machen“, ist schwer denkbar. Es kann nicht klappen, klappt aber. In den Papieren der Kohlekommission und in den Medien, die allerdings alle zusammen keinen Strom produzieren, sondern nur verbrauchen.

Auffällig ist, dass offenbar nicht alle der Beteiligten, vor allem auch die Medien, begriffen haben, worum es eigentlich geht. Unsere Qualitätsmedien sitzen gebannt wie vor der Ziehung der Lottozahlen in Bereitschaft, um – endlich – eine Jahreszahl zum Kohle-Aus als feste Konstante unserer Zukunft in die Gazetten und elektronischen Speicher zu drucken. Als offenbar einziges offenes Problem wird die soziale Abfederung betroffener Arbeitnehmer angeführt. Das Problem sind aber nicht die Beschäftigten von heute, sondern die nicht mehr gebrauchten von morgen und jene, für die der Strom zu teuer wird und deren Jobs es deshalb gar nicht erst gibt. Zunehmend wird parallel das Ende des deutschen Wirtschaftsbooms deutlich. 2.600 Kaufhof-Mitarbeiter sollen gehen, Osram baut in Regensburg 300 ab, Enercon 800, Opel arbeitet noch an Zahlen, Ford kürzt, VW ebenfalls. Die Jahreszahl hat nur eine wichtige Funktion: Sie ist das Datum, bis zu dem energieintensive Industrien dieses Land verlassen müssen. Bis dahin kann man die alten Anlagen noch laufen lassen.

Schaffen Behörden Arbeitsplätze?

Behörden sollen Ersatzarbeitsplätze in die Lausitz bringen. Mehr Unverstand ist kaum möglich – sicherlich braucht jedes Land auch Behörden. Aber finanziert werden diese von Industriearbeitsplätzen, Handwerk, Selbständigen. Jetzt werden 60.000  Industriearbeitsplätze in den Revieren vernichtet – 5.000 Ersatzarbeitsplätze in Behörden sollen geschaffen werden. Das ist sozialistische Planwirtschaft reinsten Wassers. Werden neue gegründet oder warum soll ein Umzug sinnvoll sein? Staatliche Stellenpläne kann man allerdings großzügig handhaben, an „Personalveränderungen im Regierungsentwurf 2019“ steht ein Zuwachs an 1.013 Stellen für das Innenministerium, 107 Stellen für das Familienministerium, 89 Stellen für das Außenministerium, 188 Stellen für das Justizministerium,  41 Stellen für das Kanzleramt. Da sollten ein paar tausend Planstellen für ein Klimakompetenzzentrum in der Lausitz schon drin sein. Eine tragfähige Idee, wie marktwirtschaftlich konkurrenzfähige Industriearbeitsplätze in die Regionen kommen könnten, hat niemand. Der große Bruch 1990 war Ergebnis jahrzehntelanger Planwirtschaft. Genau mit solchem verfehlten Instrument soll jetzt „Strukturwandel“ gelingen. Die Befürchtungen der noch hier Lebenden und Arbeitenden sind auf Grund gemachter Erfahrungen mehr als berechtigt.

Unterdessen greifen Medien gierig eine Meldung auf, wonach Vattenfall und Baywa in den Tagebaufolgelandschaften bis zu 40 Gigawatt Solar- und Windkapazität bauen wollen. Das entspräche 40 Kernkraftwerken. Unsere offenbar komplett bildungsunfähigen Journalisten begreifen einfach nicht, was installierte Leistung an Gigawatt und Ertrag in Gigawattstunden bedeuten.

Zukünftig Braunkohlestrom aus Polen

Rechnerisch stellt sich die Situation wie folgt dar: Allein die jetzt noch betriebenen sieben Kernkraftwerke erzeugten 2018 ungefähr 76,1 Terawattstunden (TWh) Strom, die etwa 30.000 Windkraftanlagen im gleichen Jahr zirka 113,3,TWh (Quelle). Ungeachtet der Tatsache, dass fluktuierender Windstrom den stabilen Atomstrom ohnehin nur zeitweise ersetzen kann, bräuchte es bis zur Abschaltung der letzten Kernkraftwerke (Emsland, Isar 2 und Neckarwestheim 2) bis 2022 weitere 20.150 Windkraftanlagen, um theoretisch rechnerisch diese zu ersetzen. Damit wäre noch keine einzige Kilowattstunde Kohlestrom ersetzt. Kopfrechnen und die Anwendung des Dreisatzes treten bei Politikern und NGO`s weit hinter Ideologie zurück. Das Ifo-Institut in München hat errechnet, dass  „der Kohleausstieg zumindest teilweise   durch Importe von Atom- und Kohlestrom aus Polen und Tschechien“ ausgeglichen wird, so ifo-Forscherin Karen Pittel. „Die Entschädigungen für Kraftwerksbetreiber und die geplante Entlastung der Strompreise werden die Kosten des Kohleausstiegs zudem weiter ansteigen lassen.  Die Abschaltung der Kohle-Kraftwerke nach einem Fahrplan werde Zusatzkosten für die Energiewende verursachen, die nach aktuellen Schätzungen ohnehin weit über 1000 Milliarden Euro an zusätzlichen Investitionen bis 2050 erfordern werde.

Wann wird ENDLICH ausgestiegen?

Auch die hartnäckig gestellte Journalistenfrage, wann denn nun „endlich“ ausgestiegen wird, sollte sich erübrigen. Es gibt den Einspeisevorrang im EEG, demzufolge könnte der Kohlestrom nach und nach verdrängt werden, bis kein Kohlekraftwerk mehr läuft. Das Problem ist, dass die „Erneuerbaren“ das nicht schaffen, weil sie meist wetterbedingt keine Lust haben. Würden sie Energie liefern, wäre die Abschaltung längst erledigt. Auf die Frage, wer künftig die Schwankungen von Wind- und Sonnenstrom ausregeln soll, antwortet Frau Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung  im Deutschlandfunk, dass dies Wasserkraft und Biomasse tun würden. Wie man mit zehn Gigawatt Biomassestrom und Wasserkraft etwa 105 Gigawatt schwankenden Sonnen- und Windstrom ausregeln will, bleibt ihr Geheimnis. Und der Interviewer kommt natürlich nicht auf die Idee, nachzuhaken. Man hört förmlich durch den Äther, wie er bewundernd an den Lippen der Großen Professorin hängt. Waren unsere Medien früher die kritische vierte Gewalt, sind sie heute mit ihrem Haltungsjournalismus und der damit verbundenen Parteilichkeit der Exekutive zuzurechnen. Vierte Gewalt bilden inzwischen die NGO`s, hinter denen die Ökolobby und die Bionade-Bourgeoisie stehen. Sie treiben die Regierung vor sich her.

Schuleschwänzen für das Klima

Während im Wirtschaftsministerium die Kohlekommission tagt, demonstrieren einige tausend Schüler schulschwänzend für das Klima. Sie wurden von frühester Kindheit an dahingehend indoktriniert, dass nach dem Abschalten deutscher Kohlekraftwerke kein Klimawandel mehr stattfinden wird. Fähnchen schwenken während der Unterrichtszeit  führt zu grünem Glauben statt solidem Wissen. In Berlin bricht jeder zehnte Schüler ab. Schulstreik schadet denen am meisten, die es am nötigsten haben. Viele Lehrer stärken ihren Schulschwänzern den Rücken, haben sie doch dann selbst ein paar Stunden weniger Stress.

Nichtwissen verhindert Erkenntnis. Die wenigsten der Protestierer könnten mit diesem Bild etwas anfangen: Es zeigt die Stromnachfrage (braun) und die Herkunft der Energie – blau ist der Wind und die gelegentlichen gelben Spitzen die Leistung der Solaranlagen.

Es zeigt, dass am 24. Januar wie schon in den Tagen vorher die Windkraftanlagen ihre Tätigkeit im Wesentlichen einstellten und schon heute Stromimporte nötig werden, um die Stabilität zu sichern. Gleichzeitig kommt es zu einem Hochschnellen des Strompreises auf bis zu 120 Euro pro Megawattstunde. Das bezahlen im wesentlichen die Stromverbraucher. Und jetzt also der Kohleausstieg, angewandt auf diesen einen Tag:

Leistungsabruf Januar 2019 nach Erzeugern.

Der gesamte Strommix am 24. Januar 18 Uhr:

Steinkohle: 16,52 GW
Braunkohle: 16,39 GW
Gas: 14,38 GW
Atom:  9,47 GW
Sonstige: 10,93 GW
Wind:  1,58 GW installierte Leistung:  58,7 GW (Dez. 18)
Solar:  0 GW installierte Leistung:  45,7 GW (Dez. 18)

Auf zum fröhlichen Abschalten.

Der Beitrag erschien zuerst bei TICHYS Einblick hier




Experimen­telle Verifi­kation des Treibhaus­effektes – 4. Mitteilung: die erdnahe CO2-Strahlung


Dabei ist selbst dieser kleine Wert immer noch zu hoch. CO2 ist nicht der einzige Strahler der Atmosphäre. Wasserdampf, die nicht sichtbaren Aerosole und vor allem die Wolken sind weitere Akteure der atmosphärischen Gegenstrahlung, die sich gegenseitig kontrollieren und verringern (Abb. 21). Es ist bereits bekannt, dass sich die CO2– und Wasserdampf-Strahlungen teilweise überlagern, was in feuchter Luft den CO2-Beitrag verringert [6], [7]. Die Wechselwirkung mit den Wolken/Aerosolen ist ein weiterer, weitaus wirksamerer Dämpfer der CO2-Wirkung. Würde das IPCC auch diese Strahlungskonkurrenten berücksichtigen, wäre der tatsächliche CO2-Treibhauseffekt rund 10 W/m2 oder 3 % der globalen Gegenstrahlung (Abb. 1, rote Kurve).
Bei einem so geringen CO2-Anteil muss man sich schon fragen, ob das Klima wirklich von CO2 bedroht wird und wie die atmosphärische Gegenstrahlung überhaupt zu verstehen ist. Das Prinzip von Vorder- und Hintergrundstrahlung ist ein neuer Ansatz, die Aktionen verschiedener atmosphärischer Strahlungsquellen besser zu verstehen. Dieses Anliegen zieht sich wie ein roter Faden durch die Publikationsreihe „Experimentelle Verifikation des Treibhauseffektes“. Im Folgenden wird eine CO2-StrahlungsforCO2 , ausgehend von J. Stefans Erkenntnissen [8] und auf der Grundlage der eigenen Laborexperimente, Schritt für Schritt abgeleitet. Danach ergibt sich eine weitaus geringere CO2-Wirkung als vom IPCC angenommen (Kap. 4, Seite 9).

  1. Einführung

Anfang des 19. Jahrhunderts suchten verschiedene Forschergruppen einen mathematischen Zusammenhang zwischen Temperatur und IR-Strahlung eines Körpers. Unter anderen Dulong und Petit, die die Abkühlung eines heißen Thermometers (200 – 300 °C) in einem kalten Vakuumgefäß verfolgten (Abb. 3) [9]. Sie entwickelten eine einfache Formel, die hinreichend genau die zeitliche Abkühlung des Thermometers wiedergab. Die Gleichung versagte jedoch, wenn wesentlich heißere Körper, wie die der Sonne, berechnet werden sollten.

Josef Stefan überprüfte die Versuche von Dulong und Petit und anderer Forschergruppen und konnte rein empirisch Gl. 1 ermitteln, womit die Wärmeübertragung P paralleler Oberflächen, auch bei sehr hohen Temperaturen, berechnet werden konnte [8]. Stefan brauchte den sogenannten Strahlungsaustauschgrad „E“ für blanke, also reflektierende Oberflächen (Emissionsgrad ε << 1). Geht man aber von einer Schwarz-Körper-Strahlung mit ε = 1 aus, wird auch E = 1 und wir haben mit Gleichung Gl. 2 den Vorläufer des Stefan-Boltzmann-Gesetzes (Gl. 3) vor uns, das von Ludwig Boltzmann 1884, einem Schüler von Stefan, theoretisch abgeleitet wurde [10].

Mit Gl. 2 legt Stefan die Grundlage für die Berechnung des Treibhauseffektes. Die Abkühlung des Thermometers (Energieverlust) hängt sowohl von der Temperatur T1 als auch von T2 ab, also von der Differenz zwischen Ausstrahlung des Thermometers und Gegenstrahlung der Kupferwand.
Will man den CO2-Treibhauseffekt nach Gl. 2 experimentell untersuchen, benötigt man zwei schwarze Flächen mit einem ausreichenden Temperaturunterschied (T1 >> T2). Die eigene Apparatur mit einer warmen Erd- und einer kalten Aerosol-Platte erfüllt diese Voraussetzung. Der Versuchsaufbau (Abb. 4) zeigt eine große Ähnlichkeit mit dem Kupfergefäß von Dulong und Petit, nur dass der Abstand zwischen Erd- und Aerosol-Platte vergrößert wurde. Dadurch entsteht nicht nur ein Luftraum für die potentielle Zugabe von IR-aktiven Gasen, sondern auch eine dritte Strahlungsfläche, die Seitenwand, die einen wesentlichen Einfluss auf die Gegenstrahlung hat. Um das zu verstehen, wird ein sehr einfaches Schema der Gegenstrahlung vorgestellt, das mit roten (warm = TV) und blauen (kalt = TH) Farben Strahlungsquellen unterschiedlicher Temperaturen angibt.

Abbildungen 6 und 7 zeigen die Veränderung der Gegenstrahlung, wenn zur warmen (rot) und kalten (blau) Fläche in Abb. 5 eine dritte Strahlungsquelle, die Seitenwand und CO2, hinzukommt. Aus Sicht der Erd-Platte haben wir jetzt zwei Gegenstrahler, die als warmer Vordergrund (TV, Seitenwand und CO2) und kalter Hintergrund (TH, Aerosol-Platte) definiert werden. Seitenwand und CO2 absorbieren einen Teil der Aerosol-Platten-Strahlung (blaue Pfeile) und emittieren dafür eigene, energiereichere Strahlungen (rote Pfeile), entsprechend ihrer höheren Temperatur TV (Abb. 6, 7). Der Eingriff von CO2 hat vier Konsequenzen:

A: Erd-Platte: CO2 erhöht die Gegenstrahlung (2 rote anstelle von 2 blauen Pfeilen). Dadurch kommt es zu einer verringerten Energieabgabe (Gl. 2) und es entsteht ein Wärmestau, wodurch sich die Erd-Platte solange erwärmt, bis Energieverlust und -gewinn wieder gleich sind (Abb. 8). CO2 entnimmt die für die Strahlung erforderliche Energie ihrer Umgebung (siehe Punkte C und D). CO2 ist kein zusätzlicher Wärmeinput für die Erde. Vergleichbar mit der Corioliskraft handelt es sich hier um eine Scheinwirkung.

B: Aerosol-Platte: Nicht alle Photonen der Aerosol-Platte erreichen die Erd-Platte (1 blauer Pfeil in Abb. 7). Dieser Bruchteil ist die effektive, von der Vordergrundstrahlung verdeckte, Strahlung der Aerosol-Platte EAeff [11]. Im Hintergrund ist die Aerosol-Platten-Ausstrahlung MA jedoch ständig als latente Strahlung vorhanden.

C: Luft-Temperatur: Die Seitenwand und CO2 verlieren Energie, da ihre Emission EW bzw. ECO2 (rote Pfeile) größer als ihre Absorption (blaue Pfeile) ist, wodurch sich der Luftraum abkühlen müsste.
In einem bereits publizierten Demonstrations-Experiment [12], [11] wurden unter adiabatischen Bedingungen (ohne Wandheizung) die Auswirkungen von CO2 (und anderen Treibhausgasen) untersucht. Dabei wurde eine deutliche Erwärmung der Erd-Platte beobachtet, während innerhalb der Röhre, an den Messstellen Tp1 – Tp4, die Temperaturen konstant blieben (Abb. 8 und 9). Die Konstanz der Luft-Temperatur erklärt sich durch den Ausstrahlungsanstieg dME der wärmer gewordenen Erd-Platte (braune gestrichelte Pfeile, Abb. 6 und 7), wodurch Erwärmungs- und Abkühlungseffekte gleich groß sind.

D: Energiebilanzen: Bei adiabatischer Versuchsdurchführung müssen Heizung QE (Input) und die auf die Aerosol-Platte übertragene Energie (Output) gleich groß sein (Energieerhaltungssatz), unabhängig von CO2. Um diese Gleichheit herzustellen, kann die trockene Erdoberfläche bei einem Wärmestau durch Treibhausgase mit einer Temperatur-Erhöhung reagieren (Abb. 8, Gl. 2). Ozeane und Feuchtgebiete können bei einem Wärmestau auch ohne IR-Strahlung die überschüssige Wärme durch Verdunstung von Wasser auf eine Wolkenschicht übertragen. Diese Wasser-Flächen würden sich nur wenig oder gar nicht erwärmen. Der CO2-Treibhauseffekt würde dann eine Abkühlung der Atmosphäre bewirken. Ließe sich das beweisen, würde es die CO2-Wirkung auf den Kopf stellen und die Wasserdampf-Rückkopplung ad absurdum führen! Eine experimentelle Untersuchung hierzu steht noch aus.

Die Existenz einer effektiven Aerosol-Platten-Strahlung EAeff nach Punkt B) ließ sich experimentell beweisen (Abb. 10 und 11). Grundlage ist Gl. 4, die aussagt, dass bei konstanter Temperatur der Erd-Platte TE (im thermisches Gleichgewicht) Energieverlust (Ausstrahlung ME) und Energiezufuhr (Gegenstrahlung EA + EW und Heizung QE) gleich groß sind. Wenn bei diesem Experiment (in Luft, ohne IR-aktive Gase) die Aerosol-Platte stufenweise abgekühlt wird, verringert sich die effektive Gegenstrahlung EAeff. Damit TE konstant bleibt, muss nach jedem Abkühlungsschritt die Heizung QE erhöht werden. Trägt man QE über die Temperatur der Aerosol-Platte (als T4/108) auf, erhält man als Trend eine Gerade (rot) mit dem Anstieg dQE/dTAeff = -4,18 (Abb. 10).

In Gl. 4 sind ME und EW Konstanten, da ihre Temperaturen annähernd konstant bleiben. Heizung QE und die effektive Strahlung EAeff sind Variable und haben nach Gl. 4 den gleichen Anstieg aber ein umgekehrtes Vorzeichen.
Der Anstieg dieser Geraden EAeff beträgt 4,18 und ist kleiner als die σ-Konstante (5,6703), die Stefan empirisch ermittelt hatte (Abb. 11, schwarze Gerade). Das Verhältnis beider Zahlen 4,18/5,67 = 0,74 zeigt die Schwächung der Aerosol-Platten-Strahlung durch die im Vordergrund agierende Seitenwand, oder vereinfacht ausgedrückt, nur 74 % der Photonen der Aerosol-Platte erreichen die Erd-Platte [11]. Das Verhältnis von EAeff/MA definiert den effektiven Emissionsgrad der Aerosol-Platten-Strahlung εAeff.

Wenn Vorder- und Hintergrund die gleiche Temperatur (TV = TH) haben, ist QE = 0 (Abb. 10). Da man eine Gerade mit nur zwei Punkten konstruieren kann, lässt sich der Anstieg sogar aus einem einzigen Heizungswert QE mit der Bedingung TV > TH durch QE/dT ermitteln (Einpunktkalibrierung). Diese Technik ist die Grundlage für die Bestimmung der CO2-Emissionsgrade (Kap. 2).

Das Abkühlungsexperiment zeigt, dass die Wirkung einer Vordergrundstrahlung EV anhand der Heizung QE ermittelt werden kann. Voraussetzung ist eine Temperaturdifferenz zwischen warmem Vorder- und kaltem Hintergrund, denn bei gleicher Temperatur (TV = TH) ist QE = 0. Oder mit anderen Worten: Der Treibhauseffekt lässt sich nur vor einem kalten Hintergrund experimentell nachweisen. An dieser Anforderung sind alle bisherigen Labor-Experimente von Al Gore bis Wood gescheitert. Anstelle des Treibhauseffektes wurden andere physikalische Effekte (Verhinderung der Konvektion, Wärmeleitung oder Thermalisierung) beobachtet [13], [14], [15].

1.1 CO2-Emissionsgrade

Feste und flüssige Stoffe lassen sich durch einen durchschnittlichen Emissionsgrad ε charakterisieren, der nur durch die Art ihrer Oberfläche, glänzend oder rau/matt, beeinflusst wird. Bei Gasen ist das grundsätzlich nicht möglich, da ihre Strahlung auch von der Anzahl ihrer Teilchen (Masse) abhängig ist. Zur Charakterisierung der Teilchenzahl kann man Konzentrationsangaben (ppm oder Vol.-%) verwenden, solange Temperatur, Druck und Volumen konstant sind. Bei der Erd-Atmosphäre ist das aber nicht der Fall. Die CO2-Teilchenzahl /m3 nimmt jedoch mit steigender Höhe stark ab. Um die Experimente auf die CO2-Strahlung der Atmosphäre übertragen zu können, werden zunächst aus den Versuchs-Konzentrationen (Vol.-%) mit Hilfe der idealen Gasgleichung die Anzahl der CO2-Moleküle n (mol), die sich zwischen den 1,11 m entfernten Erd- und Aerosol-Platten bei einem Strahlungs-Querschnitt von 1 m2 befinden, ermittelt (Gl. 5).

Um die CO2-Strahlung zu ermitteln, wird die CO2-Konzentration schrittweise erhöht und die Heizung QE solange verringert, bis die Erd-Platte exakt wieder die Start-Temperatur von +16,1 °C erreicht hat. Die veränderte Heizung QE zeigt dann die durch CO2 verursachte Strahlungsverstärkung an. Da diese Verstärkung aber nur bei einer bereits vorhandenen, möglichst geringen Hintergrundstrahlung messbar ist, wird die Aerosol-Platte auf eine möglichst konstante Temperatur von -15 °C abgekühlt. Da die CO2-Strahlung auch von der CO2-Temperatur abhängt, muss der gesamte Luftraum eine einheitliche Temperatur haben (isotherme Versuchsbedingungen). Diese Aufgabe übernehmen die Wandheizungen WH1 bis WH3.
Die CO2-Emissionsgrade lassen sich aus dem effektiven Emissionsgrad der Aerosol-Platten-Strahlung εAeff(n) berechnen, da Vordergrundstrahler die effektive Strahlung des Hintergrundes verändern, wie in Kap. 1 abgeleitet wurde (Abb. 11). Dazu wird zunächst ein erster Wert (für n = 0, ohne CO2) nach Gl. 6 ermittelt. Aus diesem Startwert wird dann der Emissionsgrad der Seitenwand εW bestimmt.

Die Zugabe von CO2 verringert die effektiven Emissionsgrade der Aerosol-Platte εAeff(n), da jetzt zur Strahlung EW die CO2-Strahlung hinzukommt, was aus der jeweiligen Heizung QE(n) berechnet wird (Gl. 7).
Da Seitenwand und CO2 die gleiche Temperatur haben, tauschen sie untereinander keine Energie aus und können sich auch nicht gegenseitig schwächen, solange die Summe εW + εCO2 < 1 ist. Es wird deswegen angenommen, dass εW während eines Versuches konstant bleibt. Die CO2-Emissionsgrade εCO2(n) werden aus den effektiven Emissionsgraden εAeff(n)und dem Emissionsgrad εW nach Gl. 7 berechnet.

Die experimentelle Bestimmung der CO2-Emissionsgrade mit der Versuchs-Apparatur hat gegenüber Rechenmodellen den großen Vorteil, dass sie alle Aspekte der komplexen CO2-Strahlung (Einfluss der Rotationslinien, Luft-Temperaturen, Überlagerung mit der Wolken-Strahlung usw.) einschließt.

Die grafische Auswertung der CO2-Emissionsgrade zeigt keinen einheitlichen Trend (Abb. 12). Der Verlauf der CO2-Strahlung wird durch drei unterschiedliche Trendlinien (Y1, Y2 und Y3) charakterisiert. Auf den ersten Blick ein unbefriedigendes Ergebnis, aber dann entpuppt sich das Diagramm als eine Überraschung und eine kleine Sensation:

Trotz der sehr einfachen Apparatur lassen sich die Trendlinien Y1 und Y2 als das Ergebnis von Schwingungen (Y1) und Rotationen (Y2) des CO2-Moleküls interpretieren!

Die Trendlinien geben die Strahlungsmöglichkeiten des CO2-Moleküls wieder. CO2 kann bei einer bestimmten Wellenlänge (Linie) keine höhere Strahlungsdichte erzeugen kann als ein Schwarz-Strahler bei gleicher Temperatur und Wellenlänge. Erreicht die CO2-Strahlung einer bestimmten Wellenlänge den maximalen Wert, spricht man von einer Sättigung dieser Linie. Nun ist die CO2-Valenzschwingung bei 15 µm wesentlich intensiver als die nach außen abflachenden CO2-Rotationslinien (Abb. 13). Schon nach der ersten CO2-Zugabe von 0,1 mol (1 Vol.-%, 2.500 ppm) ist die 15 µm Linie gesättigt und lässt sich behelfsmäßig durch eine lineare Funktion Y1 berechnen (behelfsmäßig, da zwei Datenpunkte zu wenig für eine korrekte Beschreibung sind). Der weitere Verlauf bis zu einer Molmenge von 0,5 mol CO2 folgt aber sehr gut einer logarithmischen Funktion (Gl. 8.1). Dieser Verlauf von Y2 ist das eigentliche Ziel der Untersuchung. Hiermit lässt sich die weitere Progression der atmosphärischen CO2-Strahlung auch oberhalb der derzeitigen 400 ppm ausrechnen.


Oberhalb von 1 Vol.-% (0,5 mol) endet der bis dahin logarithmische Verlauf der CO2-Emissionsgrade und es tritt eine unerwartete Zunahme der CO2-Strahlung mit der Trendlinie Y3 (rote Kure) auf. Ein Phänomen, das sich sehr gut reproduzieren ließ und bei allen untersuchten Treibhausgasen bei hohen Konzentrationen gefunden wurde. Ein Kontrollexperiment oberhalb von 1 % bis zu 60 Vol.-% CO2 (30 mol) zeigt erneut einen logarithmischen Trend, nunmehr über den gesamten Bereich und mit einem etwas höheren Korrelationsfaktor (Gl. 8.2 und Abb. 14). Der auffällige Anstieg zwischen Y2 und Y3 konnte als Konzentrationseffekt geklärt werden. Da dieser Mechanismus sehr viel über die Strahlung der Treibhausgase aussagt, wird diesem Effekt ein eigenes Kapitel gewidmet.

1.2 Der CO2-Konzentrationseffekt

Heinz Hug hatte bei der Bestimmung der CO2-Absorption mit einem FT-IR-Spektrometer beobachtet, dass bei gleicher CO2-Menge die Extinktion in Verdünnung mit IR-inaktiven Gasen (Helium bzw. Stickstoff) größer ist als beim reinen CO2 (Abb. 13) [16]. Um den Effekt zu verstehen, muss man wissen, dass CO2-Moleküle elektromagnetische Strahlung nur absorbieren, wenn sie sich im sogenannten Grundzustand befinden. Bei der IR-Bestrahlung werden die CO2-Moleküle aber in den angeregten Vibration/Rotations-Zustand versetzt. Die Energieaufnahme (Schwächung des IR-Lichtes) würde nach kurzer Zeit zum Erliegen kommen, wenn alle CO2-Moleküle in den angeregten Zustand übergegangen sind. Dass das nicht der Fall ist liegt daran, dass die angeregten CO2-Moleküle nach sehr kurzer Zeit (Relaxationszeit) wieder in den Grundzustand zurückfallen und die aufgenommene Energie entweder durch Emission eines Photons oder durch Thermalisierung (Energieübertragung auf IR-inaktive Gasmoleküle oder die Küvettenwand) wieder abgeben. Letztendlich entsteht ein Gleichgewicht von angeregten und nicht angeregten Molekülen, was durch die Inertgase beeinflusst wird. Die Intensität einer Absorption ist demnach nicht nur von der formalen CO2-Konzentration, sondern auch von diesem Anregungs-Verhältnis abhängig, was H. Hug durch sein Konzentrations-Experiment nachgewiesen hat.
Der angeregte Zustand kann jedoch auch durch Kollisionen der Gasmoleküle erfolgen. Auch ohne elektromagnetische Bestrahlung befindet sich dadurch ein Teil der CO2-Moleküle im angeregten Zustand. Der Konzentrationseffekt findet seine Erklärung in der Art der Molekülkollisionen. In großer Verdünnung durch IR-inaktive Gase stoßen die CO2-Moleküle ausschließlich mit den Inertgasen zusammen. Dabei wird die kinetische Energie entweder vom CO2 oder vom Inertgas aufgenommen. Mit steigender CO2-Konzentration steigt aber die Wahrscheinlichkeit, dass zwei CO2-Moleküle kollidieren, was ihre Anregungschance erhöht. Oder mit anderen Worten, mit steigender CO2-Konzentration steigt die Zahl der angeregten CO2-Moleküle: A) durch die Zunahme der Konzentration (Anzahl der CO2-Moleküle) und B) durch die höhere Anregungschance. Die angeregten CO2-Moleküle können durch eine spontane bzw. induzierte Emission in den Grundzustand zurückfallen und die freiwerdende Energie in Form von Photonen abgeben, was die höhere CO2-Emission mit der Trendlinie Y3 (Abb. 12) erklärt. Die quantitative Auswirkung des Konzentrationseffektes zeigt Abb. 14 als Abstand zwischen blauer (gemessener) Kurve für hohe CO2-Konzentrationen und rote Strichpunktkurve (gerechnet) für kleine CO2-Konzentrationen.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass bei CO2-Konzentrationen > 1 Vol.-% die Zahl der angeregten CO2-Moleküle überproportional ansteigt, was bei den Absorptionsspektren zu einer Schwächung der Absorption (Abb. 13), aber bei den CO2-Strahlungs-Experimenten (Abb. 12) zu einem Anstieg der Emission führt.

Was bedeutet diese Erkenntnis? Auf das atmosphärische CO2 ist der Effekt nicht anwendbar, da hier die Konzentration mit rund 0,04 Vol.-% weit unterhalb der kritischen Schwelle von 1 Vol.-% liegt. Im Folgenden wird deswegen der CO2-Emissionsgrad nur mit Formel 8.1 berechnet. Beim Wasserdampf, der in der erdnahen Atmosphäre bis zu 4 Vol.-% erreichen kann, könnte ein Konzentrations-Effekt von Bedeutung sein.

2. Die CO2-Strahlungsformel

Die CO2-Emissionsgrade wurden aus den experimentell ermittelten CO2-Strahlungen unter Einbeziehung der Temperaturen für den Vorder- und Hintergrund ermittelt. Es liegt deswegen nahe, diese Prozedur einfach umzudrehen und die effektive CO2-Strahlung aus den mol-abhängigen CO2-Emissionsgraden εCO2(n) mit den Temperaturen für den Vorder- und Hintergrund zu berechnen. Dabei ist die CO2-Strahlung ECO2 der tatsächliche, wirksame CO2-Beitrag zur Bestrahlung der Erde von 1 m2, die sogenannte Strahlungsverstärkung einer bereits vorhandenen Hintergrundstrahlung. Die effektive CO2-Strahlung hängt von der CO2-Temperatur, CO2-Molmenge und der Temperatur der Wolken/Aerosole ab. Wird die CO2-Strahlung ohne Hintergrund (TH = 0) gerechnet, bedeutet ECO2 die theoretische, maximal mögliche CO2-Strahlung.

Diese empirisch abgeleitete Gleichung ist nahezu identisch mit Stefans Gl. 2 für den Wärmeverlust des heißen Thermometers, nur dass jetzt noch die CO2-Emissionsgrade εCO2(n) hinzugekommen sind. Mit den Gleichungen 9/8.1 bzw. 9/8.2 lassen sich jetzt die CO2-Strahlungen der Labor-Experimente berechnen. Berechnete und gemessene Werte zeigen eine gute Übereinstimmung (Abb. 15 und 16).
Die Relativität der CO2-Strahlung, also die Strahlungsverstärkung einer bereits vorhandenen Hintergrundstrahlung, wird in Gl. 9 durch die Temperaturdifferenz TV (CO2) und TH (Wolken/Aerosole) ausgedrückt. Dabei ist TV die Luft-Temperatur der erdnahen Luftschicht und TH ist die Strahlungstemperatur der Wolken/Aerosole (in Kelvin), die sich mit einem Pyrgeometer im atmosphärischen Fenster bei rund 10 µm messen lassen. Bei tiefen Wolken oder bei Nebel, wenn TH = TV ist, wird der Ausdruck (TV4/108 – TH4/108) null und CO2, egal in welcher Konzentration, verliert seinen Treibhauseffekt.
Messungen der Hintergrund- und Luft-Temperaturen in Berlin (2016 bis 2017) ergaben bei wolkenfreiem Himmel einen Temperaturunterschied von 40 °C und bei bedecktem Himmel 8 °C [12]. Natürlich sind diese Messungen nicht repräsentativ für die Erde, aber sie geben eine Vorstellung mit welcher Minderung der theoretischen CO2-Strahlung zu rechnen ist, wenn eine Hintergrundstrahlung berücksichtigt wird (Tab. 1).

2.1 Die atmosphärische CO2-Strahlung

Klimatologen berechnen die atmosphärische CO2-Strahlung mit komplizierten Rechenmodellen, wobei zunächst viele Hundert Linien eines hoch aufgelösten CO2-Spektrums bewertet werden (Abb. 17). Anschließend werden mit den Temperaturen von Troposphäre, Tropopause und Stratosphäre Strahlungsgleichgewichte dieser gewichteten Linien berechnet. Ein gewaltiger Aufwand, den Normalbürger weder verstehen noch nachvollziehen können. Vielleicht aus diesem Grunde haben Ramaswamy et al. [2] mit den erhaltenen Werten für die CO2-Gegenstrahlung eine einfache Beziehung zwischen CO2-Konzentration und -Strahlung, dem sogenannten Strahlungsantrieb dF, aufgestellt (Gl. 10). Das Konzept des Strahlungsantriebes geht von der These aus, dass sich die Welt in einem sensiblen, thermischen Gleichgewicht befindet, das schon durch kleinste Veränderungen, durch eine Kraft (dF) aus dem Gleichgewicht gebracht werden kann. Eine leicht messbare Veränderung ist die CO2-Konzentration, die seit 1750 (Beginn der Industrialisierung) kontinuierlich von 278 bis auf heutige 400 ppm zugenommen hat. Mit Gl. 10 wird nun nach Ramaswamy die zusätzliche CO2-Strahlung dieser Konzentrationszunahme berechnet.


Die Rechnung verschleiert jedoch die absolute CO2-Strahlung und den tatsächlichen CO2-Anteil an der globalen Gegenstrahlung, die sich jedoch wie folgt aus Gl. 10 ableiten lassen. Hierzu wird der Strahlungsantrieb dF für die CO2-Konzentrationen von 278 bis 400 ppm nach Gl. 10 ausgerechnet und als ln(c/278) in einem Excel-Diagramm aufgetragen (Abb. 18). Mit Hilfe der Trendlinie wird für x = 0 (278 ppm CO2) ein Wert von minus 30,108 erhalten. Damit kann man die CO2-Strahlung für das Jahr 1750 zu 30,11 W/m2 ermitteln. Durch Addition dieses Wertes zu Gl. 10 erhält man Gl. 11, mit der sich nun die absolute CO2-Strahlung berechnen lässt. Danach erzeugen 400 ppm CO2 eine Gegenstrahlung von 32,1 W/m2 (30,11 + 1,95) oder 9,6 % der globalen Gegenstrahlung von 333 W/m2 (Abb. 1, 19).


Kiehl und Trenberth geben für CO2 einen Anteil an der Gegenstrahlung (ohne Wolken) von 9 bis 26 % an [17]. Die kleinere Zahl steht für die Mischung von CO2 mit anderen Treibhausgasen und die größere Zahl für reines CO2. Die Angabe von 9 % CO2 deckt sich mit obiger Rechnung nach IPCC-Gleichung 11, aber sie führt auch zu einem Konflikt, da mit diesem kleinen CO2-Wert die Gegenstrahlung von die 333 W/m2 nicht erklärt werden kann. Für Wasserdampf geben die gleichen Autoren einen Anteil von 36 – 70 % an. Rechnet man mit den kleineren Zahlen (9 und 36 % für Gasmischungen), haben Wasserdampf und CO2 nur einen Gesamtanteil von 45 % an der atmosphärischen Gegenstrahlung. 55 % oder 183 W/m2 stammen demnach nicht von diesen Treibhausgasen, sondern von den Wolken/Aerosolen (und einigen Spurengasen). Ein eklatanter Widerspruch zu dem angeblichen Wolken-Treibhauseffekt von nur 30 W/m2 [3].

Nun lässt sich die CO2-Strahlung ja auch mit der experimentell gefundenen Gl. 9/8.1 berechnen. Bei einer Rechnung unter Normalbedingen aber ohne Hintergrund (siehe weiter unten) erhält man eine Strahlungskurve (blau), die mit der IPCC-Kurve (rot) erstaunlich gut übereinstimmt (Abb. 19, Tab. 2). Die gute Übereinstimmung ist eine weitere Bestätigung, dass 400 ppm CO2 bei 15 °C tatsächlich nur eine Strahlung von 31 – 32 W/m2 erzeugen, wenn die Wolken/Aerosol-Strahlung ausgeklammert wird.
Berücksichtigt man jedoch die Strahlung der Wolken/Aerosole, kommt es zu einer weiteren Verminderung der wirksamen CO2-Strahlung von 32 auf nunmehr 9,5 W/m2 (3 % der globalen Gegenstrahlung). Man erhält diesen Wert, wenn in Gl. 9/8.1 für den Hintergrund eine realistische Temperatur von -15 °C (statt -273 °C, ohne Hintergrund) eingesetzt wird. Diese Minderung der CO2-Strahlung entsteht dadurch, da CO2 die gleichen Wellenlängen nutzt, die auch Wolken/Aerosole aussenden, wodurch eine vorzeitige Sättigung eintritt. Die gemeinsame Strahlung regelt sich nach dem Prinzip der Vorder- und Hintergrundstrahlung. Demnach erhält die Erde auch ohne Treibhausgase bereits durch die Hintergrundstrahlung der Wolken/Aerosole eine Gegenstrahlung von rund 275 W/m2 [4]. Die Anwesenheit von CO2 (32 W/m2) und Wasserdampf (0,36 ∙ 333 = 120 W/m2) als Vordergrundstrahler führt zu einer Überlagerung mit der bereits vorhandenen Hintergrund-Strahlung und zu einer Verstärkung durch CO2 und H2O (orange, blau), wodurch die Gegenstrahlung nur um 58 W/m2 auf nunmehr 333 W/m2 ansteigt (Abb. 21). Das Energieschema widerlegt die These eines fragilen Gleichgewichtes. Jede Veränderung eines IR-Strahlers führt zu einer Gegenreaktion der anderen Strahlungsquellen und deutet auf ein robustes Strahlungssystem hin.

So ist der scheinbar geringe Wolken-Treibhauseffekt nur eine Verstärkung der Aerosol-Strahlung um 30 W/m2, während der größte Teil der Wolken-Strahlung im überlagerten Bereich verborgen ist. Mit dieser Überlegung lässt sich auch das Wolken/IR-Gas-Paradoxon lösen.

Das Wolken/IR-Gas-Paradoxon [11]: Bei Messungen der atmosphärische Gegenstrahlung wurde gegensätzliches gefunden:
A) Bei unterschiedlichen Luftfeuchten: Wolken dominant (Wasserdampf hatte geringen Effekt)
[18].
B) Bei klarem und bewölktem Himmel: Wasserdampf dominant (Wolken hatten geringen Effekt)
[5].

Der Widerspruch löst sich auf, wenn berücksichtigt wird, dass bei Variation einer atmosphärischen Strahlungsquelle (Wasserdampf, Bewölkungsgrad) nicht ihre Strahlung, sondern nur ihre Strahlungsverstärkung gemessen wird.

Die folgenden Rechnungen zur atmosphärischen CO2-Strahlung nach Gl. 9/8.1 sind Überschlagsrechnungen, mit denen die Laborversuche auf die Atmosphäre übertragen werden. Zunächst benötigt man die Reichweite der CO2-Strahlung, das ist die Schichtdicke, die gerade noch zu einer Strahlungsverstärkung der Erdoberfläche beiträgt. Hierzu werden schrittweise Luftschichten von 25 bis 2.000 m Dicke analysiert. Benötigt werden Druck, Temperatur und CO2-Molmenge dieser Schichten, die sich aus der barometrischen Höhenformel, einem Temperatur-Gradient von 0,65 K/100 m Höhe und der idealen Gasgleichung ergeben. Temperatur und Druck werden als Mittelwert einer Schicht angesehen. Die Strahlungs-Temperatur des Hintergrundes wurde, mangels bekannter Werte, willkürlich mit minus 15 °C angenommen. Mit diesen Daten wird nun nach Gl. 9/8.1 die CO2-Strahlung jeder Schicht (bezogen auf Höhe = 0) berechnet. Luftschichten über 1.000 m tragen demnach nicht mehr zur Erhöhung der CO2-Strahlung bei, was hauptsächlich durch den Rückgang der Temperaturdifferenz dT = (TV4/108 – TH4/108) verursacht wird. Bemerkenswert ist auch der 50%-Wert, der bei rund 25 m liegt und die kurze Reichweite der CO2-Strahlung unterstreicht (Abb. 22).

Mit der ermittelten Reichweite von 1.000 m und den dazugehörenden Druck- und Temperatur-Werten wurden die konzentrationsabhängige CO2-Strahlung ohne Hintergrund (Abb. 18, 23) und die CO2-Strahlungsverstärkung (Abb. 1 und 19) berechnet.


  1. Anhang- Experimentelle Daten

Die Ermittlung der CO2-Emissionsgrade ist schwieriger als die einfache Demonstration des Treibhauseffektes (Abb. 8). Nach jeder Zugabe von CO2 wird die Spannung für die Heizung QE solange verringert, bis die Start-Temperatur der Erd-Platte von 16,09 °C gerade wieder erreicht ist. Da das System von Heizung und Temperatur-Messung eine gewisse Trägheit besitzt, wird das Mittel von zwei Messungen im Abstand von 0,01 bis 0,02 Volt gebildet, die beide eine Temperatur von 16,09 °C ergeben. Die Versuche wurden 3 bis 5-mal wiederholt und als Durchschnittswert gewertet.
Die Erd-Platte hat einen Durchmesser von 16,7 cm und eine Fläche AE= 219,04 cm2. Die Heizung QE der Erd-Platte wird durch Multiplikation mit 45,654 auf einen Quadratmeter AE= 1 m2 umgerechnet. Der Abstand zwischen Erd- und Aerosol-Platte beträgt 1,11 m. Die Molmenge bezieht sich somit auf fiktives Volumen von 1,11 m3.

    1. CO2-Emissionsgrade bis 0,8 mol (1,7 Vol.-%).

    1. CO2-Emissionsgrade bis 28,2 mol (60 Vol.-%)

    1. Effektive Strahlung EA in Luft

Literaturverzeichnis

[1] K. E. Trenberth et al., „EARTH’S GLOBAL ENERGY BUDGET,“ 19 Juli 2008. [Online]. Available: https://www.klimamanifest-von-heiligenroth.de/wp/wp-content/uploads/2016/09/Trenberth_Jones_Treibhauseffekt_TFK_bams_2009_15Grad_390Watt_SBG_gelbMark.pdf

[2] V. Ramaswamy et al., „Radiative Forcing of Climate Change,“ März 2018. [Online]. Available: https://www.ipcc.ch/site/assets/uploads/2018/03/TAR-06.pdf .

[3] „Wolken im Klimasystem,“ 23 Oktober 2017. [Online]. Available: http://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Wolken_im_Klimasystem .

[4] M. Schnell, „2. Mitteilung: Die Hintergrundstrahlung der Wolken und Aerosole,“ 2018 Juni 2018. [Online]. Available: https://www.eike-klima-energie.eu/2018/06/03/experimentelle-verifikation-des-treibhauseffektes/ .

[5] „Atmosphärische Gegenstrahlung,“ 24 Mai 2009. [Online]. Available: https://de.wikipedia.org/wiki/Atmosph%C3%A4rische_Gegenstrahlung .

[6] E. Roth, „Welchen Einfluss hat CO2 auf das Klima?,“ 02 Juli 2013. [Online]. Available: http://www.energie-fakten.de/pdf/2013-07-roth.pdf .

[7] P. Dietze, „Berechnung der CO2-Klimasensitivität,“ 19 Oktober 2016. [Online]. Available: https://www.eike-klima-energie.eu/wp-content/uploads/2016/11/Dietze_Klimasensitivitaet_ECS-4.pdf .

[8] J. Stefan, „Über die Beziehung zwischen der Wärmestrahlung und der Temperatur.,“ SB der Ak. d. Wiss. Wien, Math. Physikal. Kl. 79, 1879, S. 391-428, Wien, 1879.

[9] P. Dulong, Annales de chim. de phys, Bde. %1 von %2VII. Seite 225 – 264 und 337 – 367,, 1817.

[10] „Stefan-Boltzmann-Gesetz,“ 26 September 2018. [Online]. Available: https://de.wikipedia.org/wiki/Stefan-Boltzmann-Gesetz .

[11] M. Schnell, „Experimentelle Verifizierung des Treibhauseffektes,“ 12. Internationale Klima- und Energiekonferenz (IKEK-12), München, 2018.

[12] M. Schnell, „3. Mitteilung Labor-Experimente zur Demonstration des CO2-Treibhauseffektes,“ 17 Juli 2018. [Online]. Available: https://www.eike-klima-energie.eu/2018/07/17/experimentelle-verifikation-des-treibhauseffektes-2/ .

[13] N. S. Nahle, „Repeatability of Prof. Robert Wood’s 1909 Experient on the Theory of the Greenhouse,“ 05 Juli 2011. [Online]. Available: http://www.biocab.org/experiment_on_greenhouses__effect.pdf .

[14] A. Watts, „Replicating Al Gore’s Climate 101 video experiment shows that his „high school physics“ could never work as advertised,“ [Online]. Available: https://wattsupwiththat.com/2011/10/18/replicating-al-gores-climate-101-video-experiment-shows-that-his-high-school-physics-could-never-work-as-advertised/?cn-reloaded=1 .

[15] S. Sirtl, „Absorption thermischer Strahlung durch atmosphärische Gase. Experimente für den Physikunterricht,“ 12 November 2010. [Online]. Available: https://docplayer.org/18989667-Absorption-thermischer-strahlung-durch-atmosphaerische-gase.html .

[16] H. Hug, „Der anthropogene Treibhauseffekt – eine spektroskopische Geringfügigkeit,“ 20 August 2012. [Online]. Available: https://www.eike-klima-energie.eu/2012/08/20/der-anthropogene-treibhauseffekt-eine-spektroskopische-geringfuegigkeit/ .

[17] „Treibhauseffekt,“ 16 Januar 2019. [Online]. Available: Literatur\Treibhauseffekt Wikipedia.pdf.

[18] F. Albrecht, Untersuchungen über den Wärmehaushalt der Erdoberfläche in verschiedenen Klimagebieten, Bd. VIII, Berlin: Julius Springer, 1940.

 

Diesen Beitrag gibt es auch als PDF auf Deutsch

Experimentelle Verifikation des Treibhauseffektes – Die erdnahe CO2-Strahlung

und auf Englisch

Experimental verification of the greenhouse effect – The near-Earth CO2 radiation