KARNEVAL VORVERLEGT? Kohlekommission: Deutschland steigt aus der Vernunft aus

Mitglieder "Kohlekommission", Bild Screenshot ARD

von Holger Douglas
Die Kohlekommission wird für den Ausstieg aus der Kohle gefeiert. Doch der lebensnotwendige Braunkohlestrom kommt zukünftig aus Polen, und die stillgelegten Kraftwerke sollen abgebaut und in Afrika oder Asien erneut ans Netz gehen.

Die Kraftwerke standen bisher nahe an den Zentren, in denen der Strom gebraucht wurde. Er musste nicht verlustreich quer durchs Land transportiert werden. Überlandleitungen dienten als Ringversorgung, um Ausfälle auszugleichen. Das funktionierte hervorragend und zuverlässig, Strom war preiswert. Das soll nicht mehr sein.

Jetzt soll viel Geld verpulvert werden, um irgendetwas anderes zu machen. Was – ist noch nicht so ganz klar, aber neue Lösungen müssen her. Und Geld. Die Rede ist von 40 weiteren Milliarden, die den Milliarden für die Energiewende hinterhergeworfen werden sollen. Wo die künftig herkommen sollen, kann denen egal sein, die jetzt so groß von einer neuen Zukunft erzählen. Dann sind sie schon lange nicht mehr auf ihren Posten.

Stanislaw Tillich (CDU), Co-Vorsitzender der Kohlekommission, meinte, die Leute in den Regionen hätten nun Gewissheit und eine klare Perspektive und fügt im Klartext hinzu, dass sie allerdings auf die »Solidarität aller Deutschen angewiesen« seien. Sprich: Kohle her für Kohle weg.

Für RWE ist klar, dass dieser Beschluß einen »signifikanten Stellenabbau« bedeutet. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier kündigt schon einmal Milliarden aus den Kassen an: »Wir sind bereit, einen sehr schnellen Start der Finanzierung zu machen. Dafür steht Geld im Bundeshaushalt zur Verfügung.«

Vorzeigeland? Nicht in Fragen der Logik

Heidewitzka, Herr Kapitän! klingts auch aus dem Munde von Finanzminister Olaf Scholz: »Wenn wir uns alle anstrengen und das gemeinsame Ziel nicht aus den Augen verlieren, können wir Deutschland zu einem energiepolitischen Vorzeigeland weiterentwickeln.«

Nur Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat – oje – ausgerechnet, dass Studien ihres Ministeriums ergeben hätten, dass »keineswegs« mit einem Preisanstieg zu rechnen sei.

»Wir brauchen Ehrlichkeit«, mahnt Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) an. »Wenn wir aus der Kohle aussteigen, dann ist es automatisch, dass der Strompreis steigt. Er wird auf 35, 40 oder auch 50 Cent steigen.«

Ein paar Kilometer weiter in Tschechien kostet der Strom 15 Cent, in Frankreich 16 Cent und in Ungarn 11 Cent.

Spätestens in 20 Jahren soll das letzte Kohlekraftwerk in Deutschland vom Netz gehen. Das hat die Kommission mit dem wohlklingenden Namen »Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung« als Handlungsempfehlung beschlossen. Sie wurde einberufen, »um einen breiten gesellschaftlichen Konsens über die Gestaltung des energie- und klimapolitisch begründeten Strukturwandels in Deutschland herzustellen.«

Der Abschlussbericht hält fest: »Die Mitglieder der Kommission stellen einen breiten Querschnitt der gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Akteure dar. Das schafft die Grundlage für einen tragfähigen gesellschaftlichen Konsens, auf den sich alle Beteiligten in den kommenden Jahren verlassen können.« Genau das ist sie nicht. Sie ist eine manipulativen Einrichtung, die die Beschlüsse des Bundestags vorweg nehmen soll. Demokratie wird von oben verordnet und mit einer gefällig zusammengesuchten Kommission manipuliert.

Unter den 31 Mitgliedern der Kommission saß kein einziger Vertreter, der etwas mit der Energieversorgung eines Noch-Industrielandes zu tun hatte. CDU, SPD und grüne Politiker dominierten neben einem Geschäftsführer der Greenpeace NGO, die gern mal mit gelben Farbanschlägen Bürger in Berlin terrorisiert, daneben eine Aktivistin, die »seit über 12 Jahren bürgerschaftlich und klimabewegt als Netzwerkerin im Rheinischen Revier« aktiv ist, der unvermeidliche Ex-Potsdam Instituts-Mann Hans Joachim Schellnhuber, ein Bundesvorstandsmitglied des DGB (dass es den noch gibt, Gewerkschaft zählt jetzt für „Wirtschaft“), und ein Verdi-Mann. Sie haben alle Mühe, Gigawatt nicht mit Giga-byte zu verwechseln.

Vorbild: Jene unselige Kernenergie-Kommission, die 2011 den Ausstieg als ethisch geboten nachträglich rechtfertigen sollte und in der auch kein einziger Fachmann saß. Ein bewährtes Muster also für eine Regierung, sich Absolution zu holen, ohne das Parlament behelligen zu müssen. Nein, das ist keine Kommission, die einen breiten Konsens widerspiegelt, sondern mit einem klaren politischen Auftrag an die Sache ging. Die Vorsitzende Barbara Praetorius beispielsweise wird indirekt aus dem Bundesumweltministerium finanziert – Unabhängigkeit ist etwas anderes.

Historische Aufgabe: Ein Industrieland abschalten

Die Kommission mit Ronald Pofalla an der Spitze berauschte sich erkennbar an der Größe ihrer Aufgabe: »Die schrittweise Reduzierung und Beendigung der Kohleverstromung ist eine historische Aufgabe.«, schreibt sie in den Bericht.

Immerhin ist zu ihnen vorgedrungen, wie wichtig Kohle ist: »Seit Jahrzehnten ist die Kohle wesentlicher Bestandteil der sicheren Energieversorgung in Deutschland. Sie hatte so entscheidenden Anteil an der wirtschaftlichen Entwicklung Deutschlands zu einer weltweit führenden Industrienation.«

Verwundert schaut man aus dem Ausland auf den Haufen ›absurdes Theater‹ Spielender, die trunken ob ihrer »Vorbildfunktion« für teures Geld Stuss verbreiten: »Die für einen erfolgreichen Klimaschutz notwendige Reduzierung und Beendigung der Kohleverstromung kann nur dann erfolgreich und mit Vorbildfunktion gelingen, wenn eine Reihe von Anforderungen in Einklang gebracht werden.«

Letztlich ist es eine Umverteilung von Geld in irrsinnigen Dimensionen. Vorwand: Klimaschutz. »Die Folgen des Klimawandels sind in Deutschland bereits heute spürbar«, erzählt der Bericht. »Die Zahl extremer Wetterereignisse in Deutschland hat sich in den letzten 50 Jahren mehr als verdoppelt.«

Dann müssen die Märchenerzähler aus Potsdam wieder herhalten: »Wissenschaftliche Studien zeigen, dass infolge der anthropogenen Erderwärmung Wetterextreme zunehmen, sowohl mit Bezug auf Trockenheit und Hitze, als auch auf Starkniederschläge.« (siehe hier, auf Seite 18)

Der Abschlssbericht lobt: »Der Ausbau der Erneuerbaren Energien ist mit einem Anteil von inzwischen gut 38 % am Brutto- Inlands-Stromverbrauch bereits stark vorangeschritten.«

»Der aktuelle Koalitionsvertrag formuliert das Ziel, dass der Anteil erneuerbarer Energien im Jahr 2030 auf 65 % steigt. Der Ausbau der erneuerbaren Energien soll netzsynchron erfolgen. Die erneuerbaren Energien sind das zentrale Element des neuen Stromerzeugungssystems, um das vorhandene, auf fossilen Energieträgern basierende, zu ersetzen.«

An Sprache und Grammatik hapert es lesbar im Bericht, das ficht den Willen zur Veränderung nicht an.

Eine Monsteraufgabe

»Der Zubau installierter Leistung von erneuerbaren Energien allein reicht allerdings nicht aus, um die Nachfrage jederzeit zu decken. Daher ist eine Reihe von Herausforderungen zu bewältigen:

  • Erneuerbare Energien werden stärker Aufgaben konventioneller Kraftwerke übernehmen im Bereich netzdienlicher Systemdienstleistungen, beispielsweise Blindleistung.
  • Es werden ein rascher Netzausbau und optimierter Netzbetrieb sowie Fortschritte bei der Integration von Speichern und Sektorkopplung benötigt (vgl. Kapitel 4.4).
  • Gleichzeitig muss die Flexibilisierung der Nachfrage durch bessere Rahmenbedingungen vorangetrieben werden.«

»Für den Ausbau der erneuerbaren Energien auf 65 % ist eine ausreichende Flächenausweisung notwendig. Insbesondere müssen für Windenergieanlagen und Freiflächen-PV-Anlagen Flächen in relevanter Größe ausgewiesen, akzeptiert und genehmigt werden.«

Im Klartext: Die rund 30.000 Windanlagen, die millionenfach Vögel, Fledermäuse und Insekten umbringen und das Land verschandeln, reichen nicht. Und: „müssen akzeptiert werden“ – heißt das: Gegner der Landschaftsvernichtung werden verbal niedergeknüppelt, um das Phantasiestromland zu retten?

Irgendwie fällt der Kommission auch auf, dass ohne Leitungen kein Strom übertragen werden kann: »Im letzten genehmigten Netzentwicklungsplan (NEP 2017) war der Netzausbau auf einen Anteil erneuerbarer Energien am Bruttostromverbrauch von bis zu 52,5 % (Szenario B) ausgelegt.«

Nur klappt das mit dem Ausbau der Übertragungsnetze mit einer Gesamtlänge von 7.700 km nicht so recht: »Realisiert waren im 3. Quartal 2018 erst 950 km, davon 30 km im Jahr 2017, genehmigt sind 1.800 km, noch zu genehmigen 5.900 km (77 %), noch umzusetzen 6.750 km (88 %). Deshalb sind der weitere Ausbau und die Optimierung der Stromnetze sowie die weitere Flexibilisierung des Energiesystems Voraussetzung dafür, dass die Systemsicherheit auch künftig gewährleistet bleibt.«

Nur wer nach über 10 Jahren festen Glaubens an einen neuen Flughafen auf dessen Fertigstellung hofft, kann von einem Ausbau der Überlandleitungen in diesen Größenordnungen träumen.

Es fallen häufig die Hohlfloskeln »Modernisierung« und »Digitalisierung«, um die vorhandenen Netze besser zu nutzen, »innovative Netzbetriebsmittel« und »flexibler Betrieb fossiler Kraftwerke« ebenso wie das Zauberwort der »Höchstspannungs-Gleichstrom-Übertragungsleitungen«, mit der Windstrom aus dem Norden nach Süden geführt werden soll. Die gibt es noch nicht.

Die Staatssender klatschen jedenfalls begeistert Beifall: »Ein guter Kompromiss« meint eine Tagesschau-Kommentatorin, die Bundesregierung müsse »entschieden dafür einstehen und viel Geld lockermachen.« Klar, das Prinzip ist ihr bekannt, das Geld kommt von Zwangsgebühren.

Die Kraftwerke laufen weiter – nur woanders und mit Kohle

Dazu quillt immer wieder das totalitäre »Verpflichtung« auf: »Deutschland hat sich dazu im Rahmen der EU-Vereinbarungen für das Paris-Abkommen verbindlich verpflichtet.« Sogar verbindlich verpflichtet, ein einfaches »verpflichtet« reicht nicht.

Außer »Vorbild« fällt ihr nicht viel ein: »Es ist ein Kraftakt, wenn ein Industrieland aus Atom und Kohle aussteigt. Ob Deutschland damit gleich wieder »Klimavorreiter« und »Vorbild« für so viele andere werden kann, ist offen. Aber so groß wie jetzt war die Chance selten«, schwärmt sie.

Die stillgelegten Kraftwerke können einem anderen Geschäftsmodell dienen, das schon seit einiger Zeit erfolgreich praktiziert wird: Gebrauchte Kraftwerke abmontieren und nach China exportieren. Die Demontage der modernen Kokerei Kaiserstuhl in Dortmund vor 15 Jahren markierte den Anfang eines neuen Industrie-zweiges, dem Export deutscher Spitzentechnologie. Jetzt sind noch fast neue Dieselautos dazugekommen.

Strom soll nur noch Reichen vorbehalten bleiben, hat sich die SPD auf die Fahnen geschrieben. Umweltministerin Schulze fügte bei Twitter hinzu: »Der Kohleausstieg ist übrigens nur EIN Teil dessen, was insgesamt beim Klimaschutz passieren muss. Auch in anderen Bereichen wie Verkehr oder Landwirtschaft brauchen wir Kompromissfähigkeit und Lösungswillen.« Und drohend: »Das werden wir mit einem Klimaschutz-Gesetz sicherstellen.«

Im Klartext: Verkehr und Landwirtschaft sollen als nächstes teuer gemacht werden.
Und Energiewende üben können jetzt schon mal die Schüler, deren Schule zur Zeit häufig ausfällt, weil zuvor die Heizungen ausgefallen sind. Sind die Kraftwerke weg, gibt es auch keine Fernwärme mehr.

Der Beitrag erschien zuerst bei TICHYS Einblick hier

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16 Kommentare

  1. Und es sprach die heilige Greta zu ihren Schule schwänzenden Anhängern: „Fürchtet Euch nicht, denn wir streiken für eine sichere Zukunft!“
    Ist die Kleine nicht putzig?
    Wenn die Klima-Sozialisten ihren in Deutschland weiterhin ungestört marodieren, wird es schon deshalb bald zu bürgerkriegsartigen Unruhen kommen, weil Strom nur noch sporadisch fließt und trotzdem zusehends unbezahlbar wird, während unsere Industrie zu existieren aufgehört hat!
    Dieses Land leidet unter einer kollektiven Psychose und verwandelt sich allmählich in das Venezuela Europas.
    Hallo, Zukunft!

  2. Pinkwart erzählt gerade im WDR etwas von „Wärmespeicher im GW Bereich mit Schwarzstartfähigkeiten“ als Ersatz für die rheinischen Braunkohlekraftwerke.

    Die Irren haben endgültig die Leitung der Anstalt übernommen….

  3. Diese Regierung ist ein Fall von wirtschaftspolitischem Münchhausen-Stellvertreter Syndrom. Erst fügt man der Wirtschaft schweren Schaden zu (Energiewende, Verkehrswende, Dieselfahrverbote, Klimarettung…) um sich dann als Helfer in der Not zu präsentieren. Ein psychisch krankes Volk (Klima-Weltretter, Helfersyndrom) wählt entsprechende Politiker. Wir schaffen das.   

  4. Expertenmangel im Polittheater der Illusion,

    Die dortigen Überlegungen zur Machbarkeit beschränkten sich auf die Akzeptanz. Einerseits für die betroffennen Regionen und andererseits für die Opferbereitschaft der Allgemeinheit.

    Der Rest ist rein illusorisches Geplänkel ohne Verstand. Weder hat man die technischen Möglichkeiten um diese Herkulesaufgabe zu lösen noch eine echte Machbarkeitsstudie erarbeitet.

    Machbar wäre es wohl nur, wenn die komplette Gesellschaft, im privaten wie auch im Bereich von Industrie und Infrastruktur, so flexibel wird wie der Wind und die Sonne.

    Ja solche Zeiten gab es mal. Es war bis ins Mittelalter üblich seine Aktivitäten auf die Stunden mit Tageslicht zu beschränken.

    Auf in die Zukunft!

    Beste Grüße!

    Christian Möser

    Zimmerer

    • Herr Möser, Experten sitzen da in Hülle und Fülle, an FACHleuten mangelt es, und zwar in allen politischen Ämtern! Fachleute haben Fachkunde und können diese auch nachweisen. Experten sind Laberköppe ohne Fachkunde, so zu sagen eine Tarnkappe für Unkenntnis.  !

      Beste  Grüße

      Gerd Stender

    • Machbar ist alles, es kommt immer nur darauf an, welche Nebenbedingungen akzeptiert werden. Weil abschalten könnte man schon heute alles, wenn einem die Konsequenzen egal sind.

      Diese Leute argumentieren mit einem der besten Energieversorgungssysteme – noch, sind aber offenbar der Meinung, daß sich daran nichts ändern kann, selbst wenn man die Grundfesten wegnimmt.

      Diese Leute sind entweder vollkommene Laien, was das Theme anbelangt (schwer vorstellbar), oder aber, sie sind wider besseren Wissens LÜGNER!

      Lügner, die lügen, um pflichtbewußt absurde politische Vorgaben umzusetzen und der Politik damit die Basis aufzubereiten, von einer „Kommission“ erarbeitete Vorschläge auch tatsächlich umzusetzen.

      Der einzige Trost, den Realisten haben, ist, daß die Physik die Physik bleibt, daß es also zwangsläufig irgendwann zu Zusammenbrüchen kommen wird und muß, und man nur hoffen kann, daß sowas dann etwas bewirkt.

  5. Könnte es sein, dass die Kommission den Betrügern ein faules Ei ins  politische Lügennest gelegt hat? :

    – Unvermeidlichen dramatischen Kostenanstieg soll künftig nicht der Stromverbraucher, sondern der stromverbrauchende Steuerzahler tragen!  Wird das (bei der Steinkohle benutzte) Versteck nicht auffallen?

    – Abgeschaltet wird nur, wenn es die Versorgungssicherheit erlaubt. Kann solche Prüfung verhindert werden?

    – Kohle und Kernenergie soll durch neue Gaskraftwerke ersetzt ersetzt werden. Werden die Besitzer unwirtschaftlicher Gaskraftwerke noch mehr Geld in den Sand setzen, nur um die gemeinsame CO2 Freisetzung von Braunkohle und Kernenergie konstant zu halten? Kann mit einem Gaskraftwerksbau durch den Netzbetreiber der Augenwischer unter den Teppich gekehrt werden?

    – Wird man die technisch irrsinnige und exorbitant teure Illusion von 10 Mal mehr Windkraft, Photovoltaik, riesigen Gasspeichern und einem gewaltigen Leitungsnetz auch noch durchhalten können, wenn man einmal sichtbar mit ihrer unsinnigen Umsetzung begonnen hat?

    Wenn diese Fakten allein nicht die Rückkehr zur Normalität besorgen können, bleiben ersatzweise immer noch black out oder gelbe Westen!!!

     

    .

     

     

  6. Ja!
    Das muß man unseren gottlosen Geisteskranken lassen. Die leisten ganze Arbeit. Das wird ein feines Chaos ergeben.

    In einem Land, in dem die Wahrheit nicht mehr ausgesprochen werden darf. :))

    Die Logik versucht,
    von außen ordnend einzugreifen.
    Das Unbestimmbare hält sich aber nicht daran,
    wirft geschaffene Begriffe und Zäune um,
    worauf dann wieder die Logik kommt,
    um auch diese Ereignisse als gegeben anzunehmen und neu einzuordnen.

    Die Logik hat also ihre Grenzen und ist nur ein Werkzeug. Weiter nichts.

    Seit mittlerweile gut 15 Jahren beoabachte ich diese Klimahexen und sie dürfen tun und lassen wie es denen beliebt. Irre!

    Schrauben haben kein Leben. Tote Materie!

  7. Wenn das alles tatsächlich so umgesetzt wird, wie jetzt publizieret, dann wird Deutschland eine ernste Bedrohung für die Nachbarstaaten bzw. für das europäische Verbundnetz.

    Weil einem Land wie Deutschland jene Differenzenergie zu liefern, die zwischen einer fluktuierenden Erneuerbaren, die auch ganz Null sein kann, und dem tatsächlichen Bedarf besteht, ist kein Nachbarland in der Lage. Weder von der erforderlichen Leistung noch von der Regelkapazität.

    Die Konsequenz kann wohl nur sein, Deutschland vom europäischen Verbundnetz abzutrennen und einen rein deutschen Inselbetrieb zu errichten. Dieser Inselbetrieb ist dann eben stromlos, wenn bewölkt bzw. kein oder wenig Wind weht …

  8. Jetzt wird es langsam für alle umliegenden Staaten Zeit, an den Grenzen Phasenschieber zu errichten, um das Deutsche Leitungsnetz vom restlichen Netz abkoppeln zu können. Dann gehen im Notfall nur in Deutschland die Lichter aus und der Rest Europas wird nicht mit zu Boden gerissen. Polen hat bereits 2012 so eine Maßnahme in Erwägung gezogen, um das Polnische Stromnetz wegen des Zappelstroms und seinen negativen Eigenschaften aufs Netz zu schützen

    https://www.welt.de/wirtschaft/article112279952/Polen-macht-die-Grenze-fuer-deutschen-Strom-dicht.html

    • Zu den Phasenschiebern:
      Der polnische Übertragungsnetzbetreiber PSE hat im Mai 2016 die ersten vier Phasenschieber im Umspannwerk Mikulowa in Betrieb genommen.

      „Der tschechische Übertragungsnetzbetreiber CEPS teilte am 22. September 2017 mit, daß nunmehr im Umspannwerk Hradec alle vier Phasenschieber-Transformatoren in Betrieb sind. Damit kann er noch wirksamer die vagabundierenden Ströme abblocken, die bisher wegen der Engpässe im deutschen Übertragungsnetz über Tschechien nach Süddeutschland oder Österreich flossen. Zugleich nimmt die Belastung des innerdeutschen Stromtransportnetzes ein Stück weiter zu.“

      Quelle:
      http://www.udo-leuschner.de/energie-chronik/170904.htm

  9. Wie einfach könnte die Welt sein Die neuste Generation von Atomkraftwerken würde nur ein Fliegenschiss kosten was die Energiewende uns noch kosten wird. Wenn man nun noch bedenkt das man dann auch durch die entstandene Wärme gut Wasserstoff als „Nebenprodukt“ bekommt, hätte man auch fast die E-Auto Doktrin hinter sich gelassen. Das Wasserstoffauto wäre einfach die bessere Lösung, keine Batterien, kein ach so böses CO2. Selbst wenn man mit Strom Wasserstoff herstellen würde (Atomkraft) würde die KW/h 2-3 Cent kosten, was kostete der Liter Benzin von der Förderung/Raffinerie bis zum Verkauf.

     

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