Leserbrief in der Süddeutschen zum Beitrag „Kohle, Kohle, Kohle“ (Nr. 283 vom 8./9.12.2018)

Ausriss aus dem sz Artikel Rubrik "Wissen" Titel "Kohle, Kohle, Kohle" vom 8/9 Dezember 2018

von EIKE Redaktion
Prof. Kröpelin war einer der meist beachteten Vortragenden auf der 12. Internationalen Klima- und Energiekonferenz (12.IKEK), die wir mit anderen Institutionen vom 23. auf den 24.11.18 in München organisierten. Am 6.12 brachte zunächst die ARD Sendung „MONITOR“ und dann die Süddeutsche Zeitung einen Hetzbeitrag über „Klimaleugner“ der vom AutorInnen-Team Götze und Joerges, unter Nutzung des Sponsoring der linken IG Metall Organisation Otto-Brenner-Stiftung erschien. Darin wurde auch Kröpelin erwähnt und „Männer über 60“ als „Klimaleugner“ diffamiert. In einem Leserbrief an die SZ verwahrte sich Kröpelin gegen diese Diffamierung, er wurde von der SZ jedoch nicht abgedruckt. Das holen wir hiermit nach.

Ich war überrascht, den Beitrag „Kohle Kohle Kohle“ mit seiner Fülle an persönlichen Diffamierungen in der Sparte „Wissenschaft“ zu finden und nicht auf den Meinungsseiten. Die Autorinnen identifizieren in Ihrer auf monatelanger Recherche beruhenden Aufspürung von „Klimaleugnern“ (welch unbedachter Begriff) „meist Männer über 60 Jahre“.

Im Falle von Wissenschaftlern mag dies daran liegen, dass man in diesem Alter auf sein Lebenswerk zurückblickt und mehr Zeit dafür hat, es in gesellschaftliche Diskussionen einzubringen. Jüngere und im Berufsleben stehende Forscher (wie auch JournalistInnen?) riskieren ihre Karriere oder Förderung, wenn sie bei brisanten Themen nicht dem wissenschaftlichen (bzw. politischen) Mainstream folgen. Wer etwa im „Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung“ (PIK) mit seinen 350 Mitarbeitern angestellt werden möchte, sollte sich hüten, die Aussagen der Direktoren zu hinterfragen.

Wer wie das PIK über 30 Mio. Euro Steuergelder jährlich verfügt, seit seiner Gründung 1992 also vermutlich mit weit über eine halben Milliarde Euro staatlich gefördert wurde, braucht keine private Finanzierung wie die durchgehend inkriminierten Institutionen der bösen „Klimaverneiner“, welche sich dagegen vergleichsweise bescheiden ausnimmt.

Das PIK wird dominiert von theoretischen Physikern wie John Schellnhuber, Stefan Rahmstorf oder Anders Levermann, und nicht von Naturwissenschaftlern, die sich ihr Leben lang einem Forschungsthema gewidmet haben wie z.B. der renommierte Meeresspiegelforscher Axel N. Mörner. Von seinen über 200 Aufsätzen wurde im Artikel nur einziger abfällig zitiert. Man staunt, wie sich die Autorinnen anmaßen, ungetrübt von jeglicher journalistischen Objektivität die Kompetenz einzelner Wissenschaftler zu beurteilen. Jeder mag für sich entscheiden, wem er in Sachen Meeresspiegelschwankungen mehr vertrauen mag. Ebenso ist es keine Theorie, sondern unbestrittene Tatsache, dass die Sahara – eine Region so groß wie die USA – während der letzten globalen Erwärmung nach dem Ende der Eiszeit vor rund 10.000 Jahren ergrünt ist. Und auch über die Ursachen der angeblich ersten US-amerikanischen Klimaflüchtlinge aus dem Mississippi-Delta mag man sich streiten.

Der nicht nur vom PIK oft postulierte „überwältigende“ oder sogar 97%ige Konsens aller Wissenschaftler zum rezenten und künftigen Klimawandel ist unhaltbar. Selbst bei manchem Konformismus und Opportunismus vieler Wissenschaftler wäre dies bei einem so komplexen Thema ein Armutszeugnis für die Wissenschaft. Solide Wissenschaft lebt von überprüfbaren Argumenten und inhaltlicher Diskussion, und nicht der hochmütigen Diskreditierung Andersdenkender. Augenmaß und Selbstskepsis stehen Wissenschaftlern besser zu Gesicht als Dogmatismus, Weltuntergangsszenarienund zu große Nähe zur Politik oder sogar zum Papst.

Die Erforschung des höchst komplexen Klimawandels auf den verschiedenen Kontinenten und in der Atmosphäre ist mühsam und langwierig. Die von Bohrkernen aus dem polaren Eis oder aus den Ozeanböden abgeleiteten Klimainterpretationen sind nicht so einfach weltweit übertragbar. Der Mensch ist weder Pinguin noch Fisch. Klimamodellierungen sind numerische Hypothesen und keine Gewissheiten. Ein globales Klima gibt es nicht. Und wie in der Vergangenheit gibt es beim Klimawandel immer Gewinner und Verlierer. Warmzeiten sind für die Menschheit jedenfalls unvergleichlich günstiger als Kaltzeiten.

Ausriss aus Artikel „Kohle, Kohle, Kohle“ (siehe Bezug weiter unten im Text) mit „Klimaleugner“-Netzwerk gemäß Süddeutsche Zeitung vom 8/9. Dezember nach Angaben von Moritz Neujeffski und Susanne Götze von SZ

Wer wie die Autorinnen andere Meinungen für falsch hält, weil sie auch von Trump oder der AfD geteilt werden, betreibt Meinungsjournalismus und denkt in simplen Schwarz-Weiß-Schemen, was weder der Natur noch dem Leben gerecht wird. Wirklicher investigativer Wissenschaftsjournalismus wäre es gewesen, nicht nur im politisch korrekten Mainstream mitzuschwimmen, sondern auch einigen der ständig wiederholten Thesen zum anthropogenen Klimawandel auf den Grund zu gehen. Etwa zu versuchen dem Leser zu erklären, warum der geringfügige Anstieg von 0,03 % auf 0,04 % CO2in den letzten 100 Jahren entscheidend für die Erwärmung sein soll. Oder zu überprüfen, was sich von den früheren Prognosen und Modellierungen des PIK und des Weltklimarats IPCC, oder auch des Films „Eine unbequeme Wahrheit“ von Al Gore bisher nicht bewahrheitet hat. Um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Für die grafische Darstellung der weltweiten Verknüpfungen der zahllosen und überwiegend fachfremden Klimawandel-Apologeten in Behörden und Instituten, NGOs, Lobbyorganisationen und Thinktanks sowie in den Parteien und Medien v.a. in Deutschland, darunter auch die mehrfach zitierte Adelphisowie die Sponsoren des Artikels und des Monitor-Beitrags im WDR würden sämtliche Seiten einer SZ-Ausgabe am Wochenende übrigens kaum ausreichen.

Dr. Stefan Kröpelin

(seit 40 Jahren in der Erforschung des Klima- und Umweltwandels in der Sahara tätig)

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18 Kommentare

  1. In dem Leserbrief an die SZ fehlt etwas ganz Wichtiges:

    nämlich die Aufforderung sich von solchen unsauberen Journalismus absondernden Gestalten zu trennen. Ich weise auf das Beispiel der Gewerkschaft Verdi hin, die – zwar in anderer Sache aber – aus viel nichtigerem Anlass, wesentlich empfindlicher reagiert, wobei sie selbst vor falschen Argumenten (Vergleich von falsch selektierten Zahlen aus 2016 + 2018 …) nicht zurückschreckt.

    Dazu die Links:

    https://www.heise.de/tp/features/Update-ARD-Durchschnittliche-Monatsverguetung-von-9-400-EUR-hoeher-als-bei-DAX-Konzernen-4260410.html

    und

    http://www.polpro.de/mm19.php#bts4

     

    Wissenschaftler lassen sich einfach zuviel gefallen.

     

  2. Vielleicht schrieb ich das hier schon mal. Ich habe einen Bekannten mit einer kleinen Baumfarm in Ost-Texas. Grund genug, mir dort seit Jahren Wetterdaten anzusehen. Ich bin zwar kein Wetterfrosch, lese aber, daß es dort seit Dekaden immer neue Kälterekorde gibt, während Wärmerekorde fast immer deutlich älter sind. Das mag kein Beweis für eine großräumige Abkühlung dieses Gebietes sein, – für eine langsame Erwärmung aber ebensowenig. Insofern wundert mich die Behauptung einer relativ kurzfristig festgestellten allgemeinen Klimaerwärmung. Ich bin da skeptisch und wunder mich nur über die Sicherheit mit der diese Behauptung von Beurteilungs-Unfähigen ständig wiederholt wird.

    Offensichtlich ist die SZ – heutzutage ironisch als Alpen-Prawda bezeichnet – dafür ein geeignetes Medium. Dabei hat sich die SZ durchaus mal mit Ruhm bekleckert. Und zwar durch den Fall Mollath:

    Gustl Mollath. kam in die geschlossene Psychiatrie weil seine Frau damals mit Frau Beckstein eng befreundet war und Frauen öfters übertreiben.

    Und Gustl Mollath kam frei wegen Leserbriefen in der SZ!

     

    Allerdings gab es damals die Leserbriefe dort direkt hinter den Artikeln und ohne Zensur. Also nicht mal wie heute durch großflächige Werbung getrennt, noch zensiert moderiert. Das wurde aber bald umgestellt: Heute gibt es den Chefredakteur Prandtl und Diskussionen können dort nur in abgeschlossenen Chaträumen ohne allgemeinen Zugang stattfinden. Ein Schelm der einen politischen Einfluß vermutet. Seit dieser Umstellung existiert der Name Alpen-Prawda für die SZ. Insofern sollte man den Kohle-Artikel dort entsprechend einordnen. Das ganze Theater um das Klima ordne ich so ein:

     

    Die Kirche versuchte es seit dem Alten Testament mit Prophezeihungen verschiedenster Art, z.B. mit dem Versprechen, dass ein Messias erscheint. Man durfte das glauben obwohl es niemand wusste noch beweisen noch konkretisieren konnte. Aber sowas eignete sich als Machtkonstrukt. Und Macht war immer schon wichtig, auch heute noch. Macht wollten auch die Grünen (und andere).

    So prognostizierten sie zuerst ca 1980 das große Baumsterben. Es trat leider (für die Grünen) nicht ein. Heute beweisen satellitengestützte Untersuchungen eine deutliche Bewuchsvermehrung (weltweit ca die Fläche der USA!).

    Dann erfand man das böse Ozonloch durch FCKW. Ein Gas  was leider schwer aufsteigt, weil es über 4 mal schwerer wie Luft ist. Nach Angaben vom grünen Parteibüros sollte es deshalb nur langsam aufsteigen (in 40 Jahren). Das klappte aber auch nicht, als rauskam, daß das Ozonloch maßgeblich durch injizierte Bromverbindungen bei Vulkanausbrüchen entstand. Da wurde es merkwürdig still über das Thema Ozonloch.

    Nun also ein neuer Versuch: mit Klimawandel und Feinstaub.

    Beweisen müssen Klimakatatrophenbehaupter offensichtlich nichts,  garnichts.

    Nur wir müssen immer die Wahrheit suchen?

    Und das bei Sprüchen z.B von  Stehphen Schneider vom IPCC:
    Wir müssen Schrecken einjagen, Szenarien ankündigen, vereinfachende dramatische Statements machen und irgendwelche Zweifel, die wir haben mögen, nicht erwähnen.
    Man benötige breite Unterstützung,
    dazu sind viele Medienberichte notwendig.

    Ich glaube wir sind im Mittelalter, wo jeder gerädert wurde, der der Kirche nicht recht gab. Faschismus hat mitunter andere Namen.

     

    die Erde ist eine Scheibe. Siehe auch

    Die Dummheit gewinnt an Macht.

    Warum? 

    Weil wir es zulassen und Idioten aus Höflichkeit nicht beim Namen nennen noch aus Faulheit(?) diese beseitigen. Methoden die den Betroffenen aber gar nicht fremd sind. Wozu es sogar von bestimmter Seite zahlreiche  steuergeldsubventionierte und regierungsseitig unterstützte „Handreichungen“ gibt!

     

     

     

  3. Es ist abstrus. Autorinnen maßen sich an, Forschern ihre Erkenntnisse in dieser diffamierenden Art und Weise abzusprechen. Der Hinweis auf alte weiße Männer im Zusammenhang mit der „Leugnung klimatischer Veränderungen“ zu stellen ist rassistisch und dumm. Sechs; setzen. Wie wäre es, mal bei Alexander von Humboldt nachzusitzen?

    Seine Definition von Klima ist zeitlos aktuell. Im „Netz“ fand ich die Definition wie auch schon in einem Buch von Herrn Dr. Thüne. Die Quelle finden Sie u.a. hier:

    https://www2.meteo.uni-bonn.de/bibliothek/Flohn_Publikationen/K1-K80_1935-1952/K02a.pdf

    Der Artikel ist lesenswert.

  4. Sehr guter Brief. Ich bin bekennender Klimakatastrophen-Journalie Leugner.

    Wenn man das schon liest: „Fossiles Zeitalter“ Als wenn alle, die zu der Zeit gelebt haben u. leben, schon zu den Fossilien gehören. Früher hieß das Zeug mal „Bodenschätze“ u. hat die Menschheitsentwicklung erst möglich gemacht. Und heute soll es unseren Untergang einläuten. Das Schlimme daran ist, dass all diese Leute so tun, als wäre es mit unseren heutigen technischen Voraussetzungen möglich, darauf komplett zu verzichten.

    Liebe Klima-Schützer, -Liebhaber, – Katastrophen Verehrer, -Zukunftsängstliche, -Kinder-Zukunft-Besorgte, -Daran Glauber-dass wir alle Rääächts sind, -Links-Grüne:

    Es geht nicht. Wir brauchen die fossilen BODENSCHÄTZE noch eine Weile!

    An das sich verändernde Klima müssen wir uns anpassen. Beschützen mache ich gerne. Gebt mir ne Knarre, ich stelle mich davor und beschütze das Klima. Würde gerne die Nachtschicht übernehmen, da ist es ruhiger. Fr. Götze kann die Tagschicht übernehmen, wir machen auch feierliche Wachablösung.

  5. „Der nicht nur vom PIK oft postulierte „überwältigende“ oder sogar 97%ige Konsens aller Wissenschaftler zum rezenten und künftigen Klimawandel ist unhaltbar.“

    Konsens zählt in der Wissenschaft gar nichts. In der Wissenschaft zählt nur der Beweis etwas. Was Prof. Schellnhuber also mit seinen „Freunden“ da von sich gibt, ist komplett unwissenschaftlich.

    Wer das ernst nimmt „hat nicht alle Tassen im Schrank“, wie es umgangssprachlich heißt.

    • Immer wieder und wieder und noch einmal: In der NATURwissenschaft gibt es keine Beweise. Beweise gibt es vor Gericht oder in der Mathematik (4 + 4 = 8 Tassen im Schrank).

      Wer sich zu dem Thema äußert, sollte Ahnung haben und nicht nur Polemik verbreiten, Herr Heinzow.

        • @Rainer Küper In der Naturwissenschaft werden Hypothesen zu einem Thema erstellt. Diese sind verifizierbar oder werden durch wissenschaftliche Argumente und neuere Forschungsergebnisse falsifiziert. Was heißt verifizierbar: nimmt man die Aussagen einer Hypothese und überträgt sie auf einen realen Fall und findet die Aussage bestätigt, so ist das eine Verifizierung. z.Bsp. bei Anwendung der Evolutionstheorie. Forscher haben eine unbekannte Pflanze gefunden, die einen enorm tief liegenden Blütenstamm hat. Für die Bestäubung muss ein Insekt mit einem entsprechenden Werkzeug vorhanden sein. Das Auffinden dieses Insekts bestätigt die Evolutionstheorie.

          Eine Hypothese wird übrigens dann zur Theorie, wenn sie so oft verifiziert wurde, dass ihre Richtigkeit unanzweifelbar ist.

          Die Klimawandel durch CO2 Hypothese ist mehrfach falsifiziert worden, sowohl physikalisch, als auch phänemonologisch, also durch sachliche, nicht politische Bewertung von Beobachtungen. Die Klimawandelhypothese wird zudem ständig korrigiert, nicht erweitert oder verschärft. Nein, einfach komplett neu aufgestellt. Das macht sie zum Postulat also einer reinen Behauptung.

          In der Naturwissenschaft gibt es also keinen Beweis, und Konsens ist kein wissenschaftliches Attribut sondern gehört zu Religion oder Ideologie. Ich hoffe, ihnen geholfen zu haben.

          • @Herr Schwetlik.

            Verifizieren bedeutet, die Richtigkeit bestätigen. Das bedeutet, aus einer Hypothese  eine Theorie werden zu lassen, die – im Rahmen der Randbedingungen – bewiesen ist.

            Dass das CO2-Geschwurbel das Stadium einer Hypothese nicht verlassen wird, ist eindeutig.

            Q.e.d., sagten die Römer, wenn sie etwas Gefundenes als richtig erkannt und es durch Verifizierungen bewiesen hatten. Warum Naturwissenschaftler der Moderne zu vornehm für „Beweisführung“ und „Beweis“ sind, ist mir schleierhaft.

            Jeder Beweis gilt solange, bis bewiesen ist, dass er falsch ist. Q.e.d.

      • @Heinrich Heinecke

        Was haben SIE gelernt, respektive studiert??? BWL oder früher SBW??? Wir haben schon „seinerzeit“ in der POS „Beweise“ in Mathe usw. führen können müssen! Falls Sie „BWLer“ sind ist Ihre MINT-Schwäche erklärbar, aber hier nicht entschuldbar ….

  6. Man kann nicht oft genug betonen, dass die Qualitätskontrolle der gesamten Klimawissenschaft lausig ist und nicht annähernd dem potentiellen Schaden entspricht, den die Köpfe des PIK anzurichten versuchen. Das beginnt mit der Überprüfung der Eingangsdaten für Klimamodelle, und wie John McLean 2018 mit seinem Audit gezeigt hat hätten sofort alle auf den HadCRUT4 beruhenden Modelle aus dem Verkehr gezogen werden müssen bis die Auswirkung geklärt war. In der Industrie nennt man das Rückrufaktion.

    Immer wieder geht die Frage um, ob die Modelle falsifiziert seien. Ja, das sind sie.

    Klimamodelle, die die Vergangenheit nicht abbilden können, erst ab 1850 ungefähr passen, sind falsifiziert.

    Da die Prognosen ca. 20 Jahre alt sind, die Modelle seither aber regelmäßig angepasst wurden, sind mit signifikanten Anpassungen vorige Modelle bereits falsifiziert. Um aber die Signifikanz der Anpassungen beurteilen zu können müssten beispielsweise ein PIK seit zwanzig Jahren jede Modellvariante mit einer Revision versehen haben, jede kleine Änderung protokolliert, und unabhängige Auditoren dieses Revisionmanagement und die Änderungsbeschreibungen regelmäßig überprüft und diese bei Unklarheiten bis in die Software nachvollzogen haben. Eine Regierung, die ihrer Bevölkerung einschneidende Maßnahmen auf Basis dieser Modelle abfordern will ist in der Pflicht die darunterliegende Wissenschaft strengstens zu kontrollieren. Die Maßnahmen kann man dort abschauen, wo sicherheitsrelevante Produkte erstellt werden, wie beispielsweise in der Medizintechnik.

    Wissenschaftler müssen haftbar gemacht werden, wenn sie die Schwächen und Risiken ihrer Aussagen nicht deutlich machen. Verlautbarungen, wie ‚kein Schnee mehr‘ oder ‚warme Nordsee ist Schuld an Schnee‘ müssen behandelt werden wie Verlautbarungen eines CEO einer Aktiengesellschaft, die Einfluss auf Aktienkurse haben können. Die Validität solcher Aussagen muss einklagbar werden, denn sie fördern das eigene Geschäft.

    Zumindest muss die staatliche Förderung und auch die Beratung von Regierungen an solche Haftungsregeln gebunden sein. Andere Berater sind auch haftbar. Bürger haben darauf Anspruch, dass sich ein Rahmstorf, Schellnhuber im Schutze der freien Wissenschaft nicht einfach davonschleichen. Nassim Talebs ‚Skin in the game‘ muss auch hier gelten. Da läuft etwas grundlegend schief.

    Die Schreiberlienchen von der SZ sind da erst ein sekundäres Problem.

    • zu: sind mit signifikanten Anpassungen vorige [sic] Modelle bereits falsifiziert

      Ausser in allen Unwissenschaften, mit Vorbild: gekrümmter Raum neben der Sonne [nicht].

  7. Wer kommt auf die Idee, dem linksgrünen Öko- und Multikultifaschistengesindel bei der SZ einen Leserbrief zu schreiben???

    Die lachen sich doch schlapp darüber.

  8. Immerhin, Eike ist an prominenter Stelle erwähnt.

    In Europa haben wir es zur „Drehscheiben“ Funktion geschafft.

    Das gibt mir doch Auftrieb!

  9. Gedanken zum sogenannten“menschgemachten“ Klimawandel

    Leider komme ich mit Ihrer Kommentarfunktion nicht zurecht, möchte aber dennoch meine Meinung sagen.

    Diese Vorgehensweise hat meiner Meinung wenig mit LINKS UND DDR zu tun, sondern ist AUSDRUCK des Kampfes zwischen ARM und REICH sowie zwischen altem (alte Industrie – Kohle, Stahl …) und NEUEM Geld ( Banken). Geholfen wird ihnen von korrumpierten Politikern, der systemrelevanten Intelligenz und dem publizistischen Mainstream sowie sogenannten Umweltschützern .
    Im Grunde weiß ich, dass Warren Buffett recht hat: „Es herrscht Klassenkrieg, richtig, aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die Krieg führt, und wir gewinnen”.

    Wilfried Scheel
    An der Priormühle 4

    03050 Cottbus

    Tel 0355 524296
    E-mailadresse: mwscheel@googlemail.com

  10. Es gibt genug „Männer über 60“, die nur dehalb zur AGW-Klimapanikmache die Schnauze halten, um ihren Kindern nicht die Arbeitsmarktchancen im Bereich Naturwissenschaften zu verderben.
    Und Viele haben sich schon angewidert von der Klimaforschung abgewendet, weil der Kontakt mit dort staatlich finanzierten Scharlatanen, Dummköpfen und Kriegsgewinnlern auf Dauer unangenehm ist.
    Es gibt genug andere Bereiche, gerade auch in der Meteorologie, in denen wissenschaftlich sauber gearbeitet wird.

  11. Typisch marxistische Reaktion auf antagonistische Meinungen. Reflexartige Verleumdungen und Beleidigungen. Und bewußte Verwendung von diffamierenden Bezeichnungen „Leugner“.
    „Alte weiße Männer“, die das „Klima leugnen“. Allein die Bezeichnung lässt in Bezug auf Intellekt und Anstand tief blicken.
    Solche Agitatoren werden nicht einmal bei Eintritt eines kontinentalen Stromausfalls, verursacht durch ökomarxistischen Tatendrang, zu bekehren sein. Mit Aufklärung und faktenbezogener Wissenschaft sin die nicht zu erreichen.

    • Werter Herr Stüve, ich erlaube mir, Sie darauf hinzuweisen, dass die Klima- und Energiewendefanatiker weder links noch gar marxistisch sind – auch wenn das einige von diesen Spinnern glauben mögen. Marx würde sich im Grab umdrehen, wenn er wüsste, was in seinem Namen alles verbockt wird. MfG Hanns Graaf

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