Wir schaffen das! Das Auto wird für Otto Normalverbaucher unerschwinglich!

MdB Cem Özdemir in der Hart aber fair Sendung vom 21.1.19; Bild Screenshot ARD

von Michael Limburg
Wer sich gestern die Sendung „hart aber fair“ angetan hat, weiß spätestens seit gestern, es geht nicht um den Diesel, es geht noch nicht mal um Verbrenner, es geht allein darum den Individualverkehr abzuschaffen. Man muss dazu nur dem treuherzig unter dem Berge hervor blickenden Ingenieurversteher (wir haben 80 GByte an elektrischer Leistung) Cem Özdemir zuhören, oder der astreinen Ökolobbyistin Barbara Metz, die außer Politologie und Soziologie nichts vernünftiges gelernt hat.

Und der ebenfalls anwesende Staatssekretär im Wirtschaftsministerium Otto Wittke (CDU) spielte dann noch ohne jede Scham den Gesslerhut, wenn er, ohne wenn und aber  – wie auch Özdemir und Benz- darauf bestand, dass selbst unsinnige, ja sogar für Beschäftigung und Wohlstand höchst gefährliche, Grenzwerte „einzuhalten“ seien.

Holger Douglas hat sich bei TICHYS Einblick intensiv mit diesen Typen in der Hart aber Fair Sendung auseinander gesetzt. (hier). Fachleute waren dort – bis auf den Pneumologen und Dipl Ing. Prof. Köhler- unerwünscht. Bspw. fehlte ein Motorenfachmann, wie bspw. Mr. Diesel, der AfD Bundestagsabgeordnete Dr. Dirk Spaniel. Den wollte man offenbar nicht. Er hätte nur gestört.

Der ebenfalls anwesende Vertreter der Automobilindustrie tat das, was man von ihm erwartete – er machte den Kotau. Natürlich wolle man auch die unsinnigsten Vorschriften einhalten, nur jetzt, wenn auch nur ein bisschen, begehre man auf, gucke ganz frech, und teile der Obrigkeit höchst untertänig mit, dass man keine Ahnung habe, wie man die physikalischen Gesetze so biegen könne, dass die unsinnigen Grenzwerte, diesmal für den CO2 Ausstoß bewältigt werden könnten.
Die Zeitung „Auto Motor Sport“ tat daher das naheliegende und untersuchte die Kosten, die diese Selbstmord-Grenzwert-Gesetzgebung zur Folge haben würde. In der jungen Freiheit wird  das thematisiert (hier). Überneutral wird dort berichtet, dass – wie es der Aufsichtsratschef von VW Dieter Bötsch britisch untertreibend nannte – das, das „zur sozialen Frage“ werden könnte.

Wir lesen dort

Elektromotoren besonders bei Kleinwagen teuer

Bis 2030 werden die CO2-Grenzwerte für die Neuwagen sukzessive gesenkt werden. Das Magazin auto motor und sport hat die Preissteigerungen durch sauberere Motoren in Kleinwagen anhand mehrerer Beispiele berechnet. Demnach würde der aktuelle VW Polo, ein Kleinwagen mit 65 PS zum Preis von 13.500 Euro, der als Erstauto in Frage kommen könnte, die CO2-Grenzwerte für 2021 (95 Gramm pro Kilometer) mit seinen 110 g/km bereits überschreiten.

Die Variante als 1,0 TSI Bluemotion stoße 85 g/km aus und läge damit unter dem vorgegebenen Wert. Allerdings kostet er bereits mindestens 19.800 Euro. Und ab 2025 wäre auch dieses Modell nicht mehr regelkonform, da die Grenzwerte dann auf 80 g/km sinken. 2030 darf der CO2-Ausstoß dann nur noch bei 59 g/km liegen.

Der VW Up, ein noch kleinerer Wagen, kostet dem Blatt zufolge als Elektromodell mit 23.000 Euro sogar mehr als der größere Diesel-Polo. Grund dafür seien die hohen Kosten für Lithium-Ionen-Akkus. Obwohl Elektroautos wegen ihrer vergleichsweise geringen Reichweiten von bis zu 400 Kilometer prädestiniert für die Stadt seien, amortisierten sich die höheren Kosten für Elektromotoren nur bei großen Autos, folgert die Automobilzeitschrift. (ls)

 

„Deutschsein heißt, eine Sache um ihrer selbst willen zu tun“!

Dieser ebenso törichte, wie offenbar wahre Spruch wird Richard Wagner zugeschrieben. Gestern erlebt er mal wieder seine volle Bestätigung.

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29 Kommentare

  1. Wechselkennzeichen= Ein Kennzeichen und eine Versicherung für mehrere Fahrzeuge mit Diesel oder Benzin oder Wasserstoff. Voraussetzungen für machbare Veränderungen werden nicht in Betracht gezogen. Feinstaub – Reifenabrieb – kann weitgehend vermieden werden, wenn teurere Langlaufpneu´s statt billiger Latschen aufgezogen sind. Verkehrsfluß fördern statt diesen behindern. Maxi-Kreisverkehre statt Mini-Idiotenkreiseln senken den Abrieb von Lastzügen. Differenzgeschwindigkeiten zwischen LKW und PKW auf Landstraßen vermindern; statt 60 km/h wieder 80 km/h wie in der „DDR“ bis 1990 und 100km/h für PKW. Ortsentlastungsstraßen für Halbierung der Orts- durchfahrtzeiten. Grüne Welle; denkende Ampeln etc. – Niemand hat die Absicht etwas für die Menschen positiv zu gestalten. Aktiv für Diesel , gegen Enteignung durch Entwertung.

  2. Das Auto wird für Otto Normalverbaucher unerschwinglich!

    Das ist ja dann auch wohl der Sinn der Übung. Auto fahren für die Reichen, die sich eine Elektroschüssel leisten können und der Plebs soll Bus oder Trambahn fahren. Da ist dann die „gottgewollte“ Ordnung wieder hergestellt. Unseren armen Reichen wird doch jetzt der ganze Spaß am Autofahren vergällt, wenn jeder Prolet sich ein Auto (vielleicht sogar noch ein hochwertiges) leisten kann…

  3. Warum gibt es hier kein Gelbwesten-Demos? Es muss noch alles viel schlimmer werden, bis der Michel wach wird und diese Politikerbande zu Teufel schickt. Wir werden enteignet, nicht nur die Autos will man abschaffen. Mit der Einladung von Sozialhilfeempfängern in unser Land und dem EEG, fahren die unsere Wirtschaft wissentlich gegen die Wand, wohl um dann eine neue sozialistische Regierung zu installieren. Was sagte Frau Honecker kurz vor ihrem Tod: „Die Saat ist gelegt“.

  4. Hätte zwar nie gedacht,  dass es soweit kommt, ist es aber.

    Ich will die Mauer zurück haben.

    Damit meine Kinder die Natur richtig verstehen und nicht verbogen werden.

    Ob die Autos mehr oder weniger stinken ist Nebensache, Hauptsache das Hirn funktioniert. Dies ist heute unerwünscht.

  5. Heinz Harald Frentzen ist ja echt ein sehr Represantivies Beispiel:

    Großes Haus mit Solaranlage, drei Elektroautos und wer weis was noch. Alles aus Seinem Verdienst mit sinnlosem Spritverbrennen in der Formel Eins.  So viel CO2 wie der in seiner Karriere erzeugt hat kann er in 1000 Jahren nicht mit seiner Solaranlage und den 3 Elektroautos wettmachen.

    Warum wurde der überhaupt eingeladen? Soll der als Beispiel gelten. Ich schlage vor wir kaufen uns alle ein solches Haus mit Solaranlage und 3 E-Autos. Dann können wir die Diesel Debatte endlich beenden. Jetzt müssen wir nur noch einen Sponsor für die 40 Millionen deutschen Haushalte finden damit wir so sein können wie Heinz-Harald Frentzen. Ich vermute nur, das wir dann alle 10x so viele Ressourcen verbrauchen wenn wir so bescheiden leben wie Frentzen.  Aber dieses bescheidene Leben würde bestimmt jeder gerne leben.

    Vielleicht findet sich für die Nächste Sendung ein Ölscheich der bereitwillig erklärt wie sauber und einfach doch seine 3  Elektro-Yachten fahren!

     

     

     

  6. Ich würde ja gerne mal wissen, was passieren würde, wenn man die Städte daraufhin verklagt, das Sie nur eine Personengruppe bestraft. Die NOx werte kommen ja auch teilweise aus anderen Quellen, also z.B. aus Gasheizungen, Holzheizungen etc.

    Das entpricht ja einer ungerechten Ungleichbehandlung.

    • Die Idee die Städte zu verklagen ist sicher gut.Sinnvoll wäre es wenn eine Organisation mit entsprechenden Finanzmitteln und Durchschlagskraft einen ähnlichen Verein wie die DUH gründet aber mit dem Ziel den Unfug der DUH zu beenden.Derartige Organisationen gibt es sicher mehrere  z.B. Verband der Transportunternehmen , ADAC mit Millionen betroffener Mitglieder ,Verband der Automobilindustrie ,auch die Gewerkschaften sollten statt gegen die Mitglieder zu arbeiten ,etwas für die Mitglieder tun.

      Mich verwundert ,daß weder  ADAC -Mitglieder  noch Gewerkschaftsmitglieder aufbegehren  und zum Austritt aus den Organisationen aufrufen oder hören wir da bloß nichts davon ?Kann EIKE da vielleicht einmal nachhaken ?

  7. Interessant bei Hart aber Fair  ab Minute 35. Der Versuch der Erklärung warum die Softwaremanipulation nichts mit der Luftqualität zu tun hat und die Frau von der DUH rafft es einfach nicht.

    Ist aber auch schwierig zu erklären:

    Die Softwaremanipulation hat die NOx -Werte für den Prüftand optimiert. Das ist illegal. Diese Optimierung wurde per Softwareupdate korrigiert.  Aber was die meisten nicht verstehen: auch die Autos ohne manipulierte Software halten ja die Grenzwerte nicht ein.

    Die Frage ist also somit: wieso konnten die anderen Fahrzeuge die nicht manipuliert waren, überhaupt eine Zulassung bekommen obwohl diese auch die Grenzwerte der jeweiligen Euro-Norm nicht einhalten.

    Von den Fahrverboten sind ja alle Autos z.B. der Euro 4 und Euro 5 Norm betroffen. Mit oder ohne Softwaremanipulation ist ja völlig unerheblich, da es keine Autos gibt, die die Norm einhalten. Selbst die Euro 6 halten die Norm ja nicht ein.

    Oder?

     

     

     

     


  8. „Das Auto wird für Otto Normalverbaucher unerschwinglich!“
    Das ist das Ziel der Regierung,da muß man es nicht verbieten.Es sieht  viel schöner aus in einer „Demokratie“ ,wenn sich die Zeitgenossen etwas nicht leisten können.

    Es gibt ja auch schon Gerüchte ,daß die Grünen nur jedem 5.ein Auto zubilligen wollen.

    Jeder 5. wählt angeblich grün. Ob da ein Zusammenhang besteht?Vielleicht gibt es bald eine Gesinnungsprüfung bei der Führerscheinprüfung ?

    • Jemand hätte doch einmal die klugen Autoabschaffer fragen sollen, womit die Menschen dann ihr Geld verdienen sollen ? Auch woher denn dann die Gehälter der „Experten“ kommen würden? Vielleicht könnten wir dann ja Bananen anpflanzen!

  9. Ich höre immer Norwegen.

    1. In NO wohnen nur 5,2 Mio. Einwohner (Berlin+Umland) 2. Das Ladenetz  ist viel dichter. 3. Stromautos zahlen keine Maut 4. dürfen die Busspur benutzen, zahlen z.T. keine Parkgebühr 5. Autos sind in NO mit einer happigen Luxussteuer beaufschlagt, die Stromautos nicht o. nicht so hoch, sodass sich die Preise annähern. 6. Strom ist deutlich günstiger als in Dtl. u. wird vor allem aus Wasserkraft gewonnen 7. Norweger haben deutlich mehr Geld zur Verfügung 8. Sprit ist in NO teurer Fazit: Die Anschaffung eines E-Autos lohnt sich für den gemeinen Norweger

    Also bevor man uns Norwegen immer als „Vorreiterland“ präsentiert, muss man die Bedingungen kennen! Wie immer wird das alles nicht dazu gesagt. Glaubt ja nicht, dass ein Norge eine NOK mehr ausgibt, als er muss. Im Gegenteil! Wir sind jedes Jahr da oben!

    • Und die Ironie bei der Geschichte ist, dass Norwegen vom ärmsten Land Europas zu einem der reichsten geworden ist, nur weil sie dort Erdöl gefunden haben.

  10. Der Hammer, der Ex-Rennfahrer Frenzen wurde dort mit Solarhaus und Akkus im Keller und 3 E-Sportfahrzeugen als Normalverbraucher dargestellt. Sowas können sich nur Millionäre leisten. Zudem benötigt er im Dezember und Winter Strom aus den Netz. Und seine App auf den Handy zeigte viel mehr Verbrauch an, als Ertrag durch die PV-Module. Hat der Plasberg aber auch nicht bemerkt. Die Idioten haben statt dessen applaudiert.

  11. Ein Wort zu den Vaterlandslosen Weltkonzernen von BMW, VW, Daimler, Siemens und Co.

    Die sind in der heutigen Zeit an keinen Produktionsstandort mehr gebunden….die machen ihre Produktionsstätten dort auf, wo sie gute politische/wirtschaftliche Rahmenbedinungen vorfinden. Und wenn die Deutsche Politik sagt, dass wir in Deutschland keine Industrie mehr haben wollen…eine CO2 und Kernenergie Freie Politische Ausrichtung sagt ja nichts anderes aus….dann werden sich diese Global Konzerne eben aus Deutschland abwandern….Siemens ist schon in den USA, BMW, VW und Daimler haben auch schon positive Gespräche mit Trump geführt…und wollen in den USA in Produktion und Vertrieb inverstieren…und der Vertrieb beschränkt sich das nicht nur auf die USA sondern auf die Gesamte Welt.

    Die gesamte Zulierfindustrie wird nachziehen und in die USA oder demnächst auch nach England umziehen. Und die Deutschen Gewerkschaften…die machen das Spiel mit…dieser Arbeitsplatzvernichtende Energiewende Spiel einer Grün-Sozialistischen Merkel-Medien Politik!

     

  12. Am 24.9.2017 hatten die Deutschen ihre letzte Chance, das Land zu retten. Diese haben sie nicht genutzt. Nun ist der – selbst gewählte – Niedergang nicht mehr aufzuhalten.

    • Das habe ich allen meinen Bekannten schon v o r der Wahl erklärt. Schallendes Gelächter war die Reaktion. Gestern habe ich ein Gespräch mit einem Freund geführt ( CSU-Mitglied ), dem ich sagte, dass wir bald wohl keine privat-PKWs mehr fahren dürften ( er besitzt eine „5er“-Limousine und ein „3er“-Cabrio der gleichen Marke ) . Auch er hat gelacht und gesagt, soweit wird es nie kommen. „Dann bricht ja alles zusammen“. Da habe ich gelacht…

  13. Was soll man denn von diesen ökonomisch und naturwissenschaftlich völlig ungebildeten Typen erwarten? Der hat an ner religiösen Fachhochschule Sozialpädagogik studiert, ist also gewissermaßen „dumm  wie Bohnenstroh“, wie an umgangssprachlich noch vor Jahrzehnten gesagt hätte.

     

    >>amortisierten sich die höheren Kosten für Elektromotoren nur bei großen Autos, folgert die Automobilzeitschrift<<

    Da amortisiert sich gar nix. Aber was soll man heutzutage von Menschen in Bezug auf Berechnung ökonomischer Aufwendungen erwarten? Sowas wird doch gar nicht in den Shulen gelehrt und an den Unis gehört es nicht zum vorgeschrieben Prüfungsfach.

    Und deshalb kann auch jeder ökonomische Blödsinn geschrieben werden.

  14. „Deutschsein heißt, eine Sache um ihrer selbst willen zu tun“!
    Das stimmt inzwischen nicht mehr. Heute in „meiner“ Tageszeitung: Schweden verbietet ab 2030 Benzin- und Dieselfahrzeuge als Neuwagen. Andere Regierungen (wie Norwegen usw.) ziehen teilweise mit. „Klügere“ Regierungen machen „nur“ Benzin und Diesel über Zertifikatekosten bis dahin so teuer, dass es der Bürger freiwillig aufgeben wird, oder muss, damit zu fahren. Der Irrsinn ist leider kollektiv global geworden.

    • Nicht global, nur lokal Teile von Europa. Und dort auch nur einige, oder haben Sie entsprechendes von den südlichen oder den früher zum Warschauer Pakt zählenden EU-Ländern gehört?

    • @Helmut Kuntz

      Gleiches gilt für Spanien: 2040, zehn Jahre später, soll Schluß sein (mit Benzin- und Dieselkraftwagen).

      Und jetzt sind wir bei der Zukunft. Wenn Sie sich anschauen würden, wer (!) das hat sagen dürfen, frei und aufmüpfig, dann wären Sie nicht so pessimistisch. Eine Frau, Feministin mit höchster Wahrscheinlichkeit, extrem links und verliebt in die Umwelt, den Menschen verachtend. Die Drogeneinnahme ist dieser Freu nicht fremd.

      Bis 2030 ist es noch lang hin. Die Zukunft bleibt unsicher.

      Es wird nicht so kommen, wie unsere Gegner sich das gedacht haben. Warum? Unsere Gegner sind töricht und können nicht rechnen. Außer Haß, Inkompetenz und Planlosigkeit ist da nichts. Und das sich anbahnende Chaos wird diese Brut von der Macht hinwegfegen. Die realen Probleme werden der Sand im Getriebe dieser Verrückten sein. Die sind chancenlos.

      Ich (!) behalte meinen Diesel. Außerdem, wer ist schon Skandinavien? Norwegen hat 5 Mio Einwohner, sehr reich und dekadent. Die wollen unbedingt deren Vermögen verprassen. Bitte schön! Die andere Tasche wird es freuen. Schweden hat 10 Mio Einwohner. Dänemark 5 Mio. Finnland auch 5 Mio. Das sind Peanuts. Irgendwann fällt die Maske von den Augen vieler ab und die Menschen werden den Betrug erkennen dürfen.

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