EIKE, eine der wichtigsten Organi­sationen in der Szene der Klima­realisten

Offenbar so schmutzig, dass sie nicht einmal als Klopapier taugt: die „Süddeutsche Zeitung“! Bild: Markus Hein / pixelio.de

Helmut Kuntz
In der Wochenendausgabe vom 8./9. Dezember brachte die Süddeutsche Zeitung unter der Rubrik „Wissen“ eine zweiseitige Dastellung über „Klimaleugner“ und EIKE mit dem Titel: „EIKE, eine der wichtigsten Organisationen in der Klimaleugnerszene“. Der Tenor: Ausschließlich, wer dem AGW-Klimawandel vorbehaltlos zustimmt, ist ein akzeptierter Erdenbürger. Wer daran Kritik übt oder gar zweifelt, vielleicht sogar noch Argumente liefert, ist ein Weltzerstörer und selbstverständlich auch Räääächts. Mit solchen redet man nicht mehr, sondern dagegen muss härter vorgegangen werden.

Es ist so leicht, „die Bösen“ zu erkennen

Da EIKE AGW-klimarealistisch publiziert, gehört der Verein selbstverständlich zu diesen ganz Bösen und zudem ist EIKE damit auch rechtsradikal. Denn das hat diese investigative Recherche eindeutig ergeben: Nur Rechtsradikale zweifeln an der AGW-Klimawandeldoktrin.
Um zu zeigen, wie schnell und konsequent man heute trotz Netzwerk-Durchsetzungsgesetz öffentlich an einen Pranger gestellt werden darf (sobald man die öffentlich zulässige Meinung kritisiert) und kann, anbei die wesentlichen Inhalte und der Tenor dieser von NGOs – wie einer Stiftung der IG-Metall – geförderten sogenannten investigativen, laut Artikelinformation „monatelangen“ Recherche anbei kurz aufbereitet.

„Klimaleugner“ sind meist Männer über 60 Jahren und sie sind rechtsextrem

Bild 1 Der zweiseitige SZ-Artikel [1]. Quelle: Screenshot [2]
Mit dieser Beschreibung charakterisiert die SZ im Wesentlichen die, welche sich mit dem „Wissenschaftlichen Konsens“ der menschengemachten Klimawandelhypothese kritisch auseinandersetzen. Und sie zeigt auch, warum man mit solchen Personen nicht diskutiert.
Kohle, Kohle, Kohle“ lautet die Überschrift in der SZ [1], darunter: „Nicht nur Präsidenten wie Trump und Bolsonaro wollen den Klimaschutz abschaffen, – auch in Europa arbeiten gut vernetzte Lobbys und Rechtspopulisten daran, das fossile Zeitalter ins 21. Jahrhundert auszudehnen. Und die Szene ist gerade im Aufwind“.
Diese „Szene“ hat die SZ dank zweier, besonders investigativer Journalistinnen mit aufgespürt und kann nun stolz darüber berichten:
SZ [1]: „In einer monatelangen Recherche hat die Süddeutsche Zeitung Klimaleugner aufgespürt, wo niemand sie vermutet hätte. Die Leugner beraten als Wissenschaftler den Bundestag, sie sitzen als konservative und und liberale Abgeordnete im EU-Parlament, sie führen neoliberale Wirtschaftsverbände und beeinflussen die Klimapolitik aller rechtsextremen Parteien in Europa. Ihre Gemeinsamkeit: Sie sind meist Männer über 60 Jahren. Sie sehnen sich nach einer Welt, in der niemand mit Klimagesetzen belästigt wird, sie widersprechen em wissenschaftlichen Konsens und plädieren für eine ungezügelte Wirtschaft … Der Klimawandel ist ein Thema, das Rechtsextreme in Europa zunehmend zusammen schmiedet ... „.

Beim Nachsehen lässt sich feststllen, dass der Artikel an einen ähnlichen der SZ von vor ca. acht Jahren anknüpft:
Süddeutsche Zeitung, 31. März 2010: [3] Klimaskeptiker „Wir brauchen keine Klimaforscher
Beim Vergleich könnte man meinen, der aktuelle Artikel wäre nur kopiert und etwas weiter ausgeschmückt worden. So viel zum Wert „investigativer“ SZ- Recherche. Anzunehmen ist, dass der SZ der Erfolg der letzten EIKE Klima- und Energiekonferenz [9] so „gegen den Strich“ ging, dass sie dagegen unbedingt „etwas ganz Großes“ entgegensetzen wollte.

Das Rechercheteam

Zum SZ-Artikel sind zum Artikel zwei Redakteurinnen gelistet.
Einmal Frau Susanne Götze (Studium: Politik und Geschichte), welche auf dem Portal „Klimareporter“ (früher „Klimaretter“ [4]) im Auftrag einer Politikberaterin (und in deren Hintergrund als Herausgeber Personen mit der beispielhaften Beschäftigung: wissenschaftlicher Chefberater des Nürnberger Mobilitätsanbieters Choice; Mitglied im Vorstand des Bundesverbandes Neue Energiewirtschaft (BNE); Vorstand bei der Green City AG), über jede weltweit Klimawandel-positive Studie, Artikel, oder einfach nur Aussage, als Mitglied im Kern-Redaktionsteam berichtet.
Was auf diesem Portal als „Bericht“ verstanden wird, sollte man sich ruhig ansehen, es ist teils reine Agitation und hat oft die „Qualität“ reiner Propaganda:
Originalartikel: Klimareporter 07. Mai 2018Steigender Meeresspiegel „Früher war hier der Strand“
Rezension: EIKE 15.05.2018: Früher war hier der Strand …
EIKE 12. Juli 2017: Wenn für das Klima protestiert wird, muss man Gesetze und Anordnungen nicht so genau beachten, erzählt die „Infoplattform“ der Berliner Klimaberaterin
EIKE 23.07.2016: Der Unterschied in der Klimawandel-Berichterstattung

Herr Limburg (EIKE) konnte mit der ideologischen Verschlagenheit dieser Redakteurin bereits persönliche Erfahrung machen:
EIKE: Das Interview!

Erwähnt sei noch, dass der Chefredakteur der Klimareporter-Homepage, Herr Staudt, beim GutWetter-Verlag als Ansprechpartner der Seite „Klima-Lügendetektor[5] genannt ist, in welcher „Aussagen von Klimaleugnern“ und Verstöße gegen die Klimawandeldoktrin angeprangert werden.
Die zweite, verantwortliche Redakteurin ist eine Frau Annika Joeres. Darüber lässt sich nicht viel finden:
ZEIT ONLINE: Annika Joeres, Freie Journalistin
… Bis 2010 hat sie vier Jahre lang als NRW-Korrespondentin der Frankfurter Rundschau und Berliner Zeitung über gesellschaftliche und politische Ereignisse an Rhein und Ruhr berichtet. Derzeit lebt und arbeitet sie in Nizza …
außer, dass sie auch für die taz arbeitete und Artikel für „correctiv“ schreibt, einem NGO, welcher es mit der Wahrheit nicht genau nimmt, sofern diese ihrer Ideologie, beziehungsweise der ihrer Auftraggeber widerspricht, wie es der Autor herausfinden (und auf EIKE mehrmals berichten) konnte [6] [7]. Dabei schreckt dieses „investigative“ Wahrheits-Institut nicht einmal davor zurück, ein Ergebnis in zwei Versionen zu publizieren:
[7] … Darin hat der Autor detailliert und mit vielen Belegen gezeigt, dass die Darstellungen in dieser Studie zum Pegelanstieg bei den Philippinen falsch sind und die Recherche von Correktiv mit der alarmistischen Aussage zum Pegelanstieg bei Manila auf bewusstem Weglassen von Fakten beruht. Schlimmer noch, dass Correctiv dazu zwei Versionen – eine mit richtiger Darstellung (Manila versinkt, nicht der Meerespegel steigt) – und eine mit den klimaalarmistisch abgeleiteten Aussagen – veröffentlicht hat.

Laut der SZ wurde die Recherche von zwei Institutionen finanziell gesponsert:
International Press Institute (IPI), welches einen Fördertopf für investigativen Journalismus verwaltet [1], sowie die Otto-Brenner-Stiftung der Gewerkschaft IG Metall.
Anmerkung: Die Recherche ist auch beim Deutschlandfunk zu lesen, allerdings in einer erheblich gekürzten Fassung:
Deutschlandfunk: [8] Rechtspopulismus weltweit Gefahr für den Klimaschutz

Die Seite 1

behandelt vorwiegend die Szene in den USA und damit das Heartland Institute. Dieses Institut erdreistet sich, Vorträge zu halten mit dem Titel: [1] „Warum CO2 keine Klimakrise auslöst“ oder „Die Zukunft mit Kohle und Gas“. Sie scheinen in den USA Einfluss zu haben, denn der Artikel schreibt: [1] „Das Institut berät Trump und hat ihm sogar Argumente zum Austritt aus dem Pariser Klimaschutzabkommen geliefert – mit Erfolg“. Dazu hat das Institut eine Devise: [1] „Wir zerstören das Narrativ der Linken und der UN, dass die fossilen Energien die Welt zerstören – denn nur die fossilen Energien bringen der Welt Frieden“.
Für die SZ sind das eindeutig „Zerstörungsfantasien“. Und sie stört daran vor allem auch: [1] „Die Zerstörungsphantasien der Leugner reichen bis nach Europa … zwischen amerikanischen, australischen, kanadischen und europäischen Leugnern herrscht ein reger Austausch“.
Denn dadurch wird eine bisherige Harmonie gestört: [1] „Laut einer noch unveröffentlichten Studie des Berliner Thinkthanks Adelpi stimmt diese Gruppe systematisch gegen alle Gesetze, die klimaschädliche Emissionen reduzieren sollten. Sie wollen weder das Klimaabkommen der Vereinten Nationen, noch in diesem Juni CO2-Emissionen von Klein und Schwerstwagen begrenzen …
Frage: Wer ist dieser ThinkThank Adelphi? Eigentlich genau das, was im ganzen Artikel angeprangert wird. Nur ist Adelphi eben auf der Seite der Guten. In diesem Fall – das ist für die Redakteurinnen klar – ist alles gerade angeprangerte selbstverständlich notwendig und gut:
Adelphi ist eine unabhängige Denkfabrik und führende Beratungseinrichtung für Klima, Umwelt und Entwicklung … Unsere mehr als 180 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten hochqualifizierte, interdisziplinäre Forschungsarbeit und bieten strategische Politikanalysen und –beratung …
Klima
Der Klimawandel gehört zu den größten globalen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Auf dem Weg zu kohlenstoffarmen und klimaresilienten Gesellschaften müssen jedoch noch große Anstrengungen unternommen werden. adelphi unterstützt seine Auftraggeber in den zentralen Bereichen der Klimapolitik: Wir untersuchen die Folgen des Klimawandels, bewerten klima- und energiepolitische Instrumente und entwickeln Handlungsstrategien und Entscheidungssysteme für Anpassungsprozesse. 

Und dann kommt EIKE ins Spiel. Es geht um die Finanzierung der Leugner – die gegenüber den Finanzsummen der AGW-Klimabefürworter zwar im Rauschen untergeht – der SZ aber trotzdem ein Dorn im Auge ist. Nach bewährter Sitte wird eine (banale) Information so formuliert, als ob dahinter konspirative Kenntnis stecken würde: „ … EIKE als gemeinnütziger Verein muss beispielsweise seine Finanzen nicht offenlegen … „

Dort will er herausgefunden haben, dass der Meeresspiegel gar nicht ansteigt

Damit ist das Hauptthema des zweiseitigen Artikels angerissen und es geht auf der Seite Zwei in die Vollen. Begonnen wird mit Infrage-Stellungen: [1] „Mörner ist ein schwedischer Meeresforscher, sein Thema der Meeresanstieg. „Als ich diese wundervollen Bilder von den Fidschi-Inseln gesehen habe, wollte ich sofort dorthin fahren und forschen“ sagte er in Porto. Dort will er herausgefunden haben, dass der Meeresspiegel gar nicht ansteigt. Seine Schriften stehen im Gegensatz zu Beiträgen zahlreicher Wissenschaftler …

Bild 2 SZ-Artikel [1]. Darstellung über das „Vergehen“ von Herrn Mörner, der Seepegelanalysen durchführt
Spätestens hier outen sich die Redakteurinnen und verfallen in den von „Klimaretter“ gewohnten Stil: Wenn Argumente fehlen, wird durch Vermutungen und geeignete – für die Leser nicht nachprüfbare, da nicht aufbereitete – Zitate ein Vergehen, mindestens Fehler in den Raum gestellt. Dass Herr Professor (emeritus) Mörner ein angesehener Wissenschaftler auf seinem Fachgebiet historischer Pegelanalysen ist und einfach eines konsequent macht: Vor Ort selbst nachsehen, was die Fakten sind, während die „zahlreichen Wissenschaftler“ in ihren warmen Kämmerchen vor ihren Computern sitzen und behaupten, die Fakten durch simulieren ermitteln zu können, interessiert die Damen nicht. Denn es stört sie gewaltig, weil die Ergebnisse nicht übereinstimmen und das deutlich zu Ungunsten ihrer Ideologie.

Schließlich stammen alle berichteten, übernatürlichen Pegelanstiege ausschließlich aus Simulationen oder (bewusst) falsch abgeleiteter Statistik. Dass dies so in „Beiträgen zahlreicher Wissenschaftler“ gemacht wird, ist für die SZ ein ausreichender Beleg des Gegenteils:
EIKE 16. November 2017: Nochmals Fidji, die eher aufsteigenden, als untergehenden Atolle
EIKE 20.12.2016: Der Klimawandel wird bildlich gesprochen immer schöner, die Daten darüber nicht
EIKE 13.08.2017: Manila versinkt durch Wasserentnahme im austrocknenden Untergrund. Der (reiche) Westen mit seinem CO2 soll daran schuld sein – und zahlen
Ruhrkultour: Die Entzauberung eines “Klimaexperten”
EIKE 17.07.2016: Wie man den Meerespegel-Verlauf in die richtige Richtung dreht Aus dem Lehrbuch für (Klima-)Statistikbetrug

Schlimm ist für die SZ, dass Institute offen auf EIKE hinweisen: [1] „Das Institut für unternehmerische Freiheit (IuF) … weist offen auf auf Veranstaltungen von EIKE hin ...
Im weiteren Artikel folgen nun viele Darstellungen, welche Personen in der Politik zu den „Guten“ als AGW-Befürworter und welche zu den „Bösen“ als Klimaleugner gehören. Das berichtete „Highligt“ des Bösen ist: [1] „ Nun steht in einem EU-Bericht, Menschen seien nicht an einer höheren CO2-Konzentration schuld. Vor allem die kosmische Strahlung beeinflusse das Klima, sie könne die Temperatur um bis zu 10 Grad verändern … und widerspreche damit Publikationen etwa des Bundesumweltamtes und der amerikanischen Umweltbehörde EPA.“

Zum Schluss wird etwas umgedreht: [1] „Der grüne EU-Abgeordnete Martin Häusling sieht sogar eine neue Strategie der Klimaleugner unter den Parlametariern: „Sie schicken Rechtsextreme vor, weil sie sich selbst mit ihrer Meinung nicht an die Öffentlichkeit trauen … „ und es endet mit einer verzerrenden Darstellung zur letzten EIKE-Konferenz [9]: „ ... kritische Fragen sind unerwünscht, Thuß verscheucht einen Reporter des öffentlich-rechtlichen Rundfunks … neben Vertretern der Kohlelobby sind auch AFD-Abgeordnete unter den etwa 250 Gästen in München, der Konferenzraum ist voll …“

Bis zu fünf Jahre Freiheitsstrafe für Klimaleugnen und ein internationaler Gerichtshof

Der SZ-Artikel wurde auch auf der Seite „GWUP Die Skeptiker“ rezensiert [2]. Diese kam allerdings zu einer vollkommen gegensätzlichen Darstellung als der Autor, welche in einer Forderung gipfelt, die exemplarisch den Geisteszustand der Ökokirche präsentiert:

Bild 3 Screenshot [2]
So plakativ macht es die SZ (noch) nicht. Sie lässt es über ihre Leser sagen:
SZ vom 24.12.2018, Leserbrief: Gerichtshof für Klimasünder … früher oder später wird das Fehlen von globalen Maßnahmen gegen die Klimaerwärmung von schwerwiegenden Folgen begleitet sein. Hunderte Millionen Menschen werden gezwungen sein, ihre Wohnstätten zu verlassen, und ebenso viele werden an den Folgen der Klimaerwärmung erkranken und sterben. Die Verantwortung für die erwähnten, chaotischen Zustände wird objektiv leicht zu definieren und die verantwortlichen Politiker, welche gegen den Klimaschutz auftreten werden leicht z benennen sein. In der Voraussicht einer solchen Entwicklung sollte schon heute ein internationaler Gerichtshof bestellt werden zur Verurteilung zur gegebenen Zeit der Politiker, die die Verantwortung tragen für die Folgen des Mangels an zeitgerechten und effizienten Maßnahmen … und gegen die Klimaerwärmung …
Dabei ist die SZ noch geradezu human eingestellt. Die „WELT“ war da schon viel rabiater. Sie fand es für angemessen, wenn der Grundgedanke der mittelalterlichen Inquisition wieder eingeführt würde, beziehungsweise dass „Vordenker“, oder jemand der sogenannten „Intelligenz“ schon einmal laut drüber nachdenkt:
Welt 09.12.2014:  [11] Wie wär’s mit der Todesstrafe für „Klimaleugner“?
Welt: … Ein Professor an der Grazer Universität hat vor zwei Jahren auf der Homepage der Hochschule einen Beitrag veröffentlicht, in dem er nicht mehr und nicht weniger als die Todesstrafe für Klimaleugner forderte. Der Klimawandel, so der Professor, werde Millionen von Menschen das Leben kosten, deswegen wäre es „prinzipiell in Ordnung, jemanden umzubringen, um eine Million andere Menschen zu retten“.

Einst war „Der Westen“ stolz auf die Errungenschaften des Humanismus und die Überwindung der Inquisition. Geschichte lässt sich jedoch jederzeit – und in kürzester Zeit – zurückdrehen. Auch das hat gerade unsere Geschichte schon gezeigt.

Bald ist es auch in Deutschland so weit

Wenn nächstes Jahr unsere Umweltministerin – um in der Welt als Vorbild dazustehen und auch um die Geldforderungen (nicht nur) der (nicht) untergehenden Inselstaaten vorbeugend zu erfüllen – (auf Weisung unserer großen Vorsitzenden) dafür sorgt, dass Klimaschutz in das Grundgesetz aufgenommen wird:
WELT 16.12.2018: … Dessen ungeachtet, formierte sich in Kattowitz schon mal eine informelle „High Ambition Coalition“ einiger Inselstaaten und westlicher Musterländer, der sich auch Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) anschloss … Schulze bestätigte in Kattowitz, dass die Bundesregierung im kommenden Jahr ein Klimaschutzgesetz erlassen werde, dass CO2-Ziele für die einzelnen volkswirtschaftlichen Sektoren beinhalten soll.
beginnt der Weg, dass gegen „Klimaleugner“ geklagt und Kritik dagegen unterdrückt werden kann. Die Niederlande haben es schon vorgemacht.
EIKE 24.05.2018: Das „natürliche“ Wetter einzuklagen, wird weltweit immer beliebter
… Das Landgericht Den Haag entschied im Fall der Bürgerbewegung Urgenda gegen den niederländischen Staat, dass dieser seine Klimapolitik an die vom Weltklimarat IPCC als wissenschaftlich gebotenen Grundsätze anzupassen habe. Das Gericht verurteilte die niederländische Regierung dazu, den Treibhausgasausstoß des Landes bis 2020 um mindestens 25 Prozent im Vergleich zu 1990 zu senken … Das Argument, dass die Niederlande als kleines Land mit ihrem Treibhausgasausstoß kaum beeinflussen könnten, wie sich die globale Erhitzung fortsetzt, ließen die Richter nicht gelten. Dahinter könne sich kein Land verstecken, heißt es in der Urteilsbegründung …

Man kennt das inzwischen auch bei uns: Von der Politik werden vollkommen unverbindliche Verträge unterschrieben, die „niemals angewendet“ werden müssen … bis Richter entscheiden, dass Unterschrift Unterschrift ist. Da kann die Politik aber selbstverständlich dann gar nichts dafür.

Eine Weihnachtsansprache

Unser Bundespräsident hat zu Weihnachten eine gewohnt salbungsvolle Rede gehalten:
TheEuropean: Wir müssen wieder lernen, zu streiten, ohne Schaum vorm Mund
Tichys Einblick: Der Spiegel an der Wand
Wenn er wirklich etwas dazu beitragen wollte, müsste er direkt in seiner eigenen, politischen Umgebung anfangen. Aber sicher hat er vorwiegend „das Pack“ gemeint, welches erzogen werden muss.
Die SZ jedenfalls unterstützt diese Meinung. Und die „Intelligenz“ macht ebenfalls wieder wie gewohnt mit.

Fazit

Ihrer Zusatzbezeichnung „Alpenprawda“ wird die SZ immer neu gerecht. Wenn Argumente fehlen, darf es ersatzweise auch einfach Diffamierung sein. Man weiß sich ja auf der Seite der Guten. Da darf schon wiederholend der „Heilige Zorn“ zu den Bösen hinüberschwappen.Frei nach der Devise des „Hexenhammer“: Lieber eine nicht-Hexe versehentlich verbrannt, als eine unentdeckt am Leben gelassen“. Vor allem, wenn man Journalistinnen gefunden hat, welche so zielsicher Klimaleugner und Räääächts erkennen können und dagegen (dank Förderbudgets) zu kämpfen bereit sind:
SZ, 10. September 2017, Susanne Götze: Klimawandel Braun-grüner Wählerfang der AfD
Kritik an der Energiewende entzündet sich oft am Bau neuer Windkraftanlagen. Manche Aktivisten nutzen das aus, um Zweifel am menschengemachten Klimawandel zu schüren.
Allerdings wird die SZ dabei nicht alleine gelassen:
DAS ERSTE, MONITOR vom 06.12.2018: Klimawandel durch kosmische Strahlung? Klimawandel-Leugner im parlamentarischen Alltag
Wer ist als Autorin darunter mit gelistet: An erster Stelle: Frau Susanne Götze

Quellen

[1] Süddeutsche Zeitung, Printausgabe 283, 8./9. Dezember: Kohle, Kohle, Kohle

[2] GWUP Die Skeptiker: „Kohle, Kohle, Kohle“: Sollte Klimawandelleugnung unter Strafe gestellt werden?

[3] Süddeutsche Zeitung, 31. März 2010: Klimaskeptiker „Wir brauchen keine Klimaforscher

[4] EIKE 23.01.2018: Rechtspopulisten, Marktradikale und Klimawandel-Leugnerzum Zweck der Förderung von Wissenschaft und Forschung.

[5] EIKE 08.09.2017: Die Generalsekretärin der FDP geriet in die Fänge des KLIMA-LÜGENDETEKTORS – anbei ein Rettungsversuch

[6] EIKE 08.08.2017: Meerespegelanstieg: Europa kann nicht alle (vor Klimawandel-Desinformation) schützen T2 (2)

[7] EIKE 30.12.2017: Ohne den Klimawandel hätte das gleiche Wetter nicht so schlimme Folgen…

[8] Deutschlandfunk: Rechtspopulismus weltweit Gefahr für den Klimaschutz

[9] EIKE: 12. Internationale Klima- und Energiekonferenz (IKEK 12) in München erfolgreich beendet!

[10] The European: Ein linksgrünes Wintermärchen

[11] Welt 09.12.2014: Wie wär’s mit der Todesstrafe für „Klimaleugner“?

[12] BILD: AFD-Abgeordneter aus Kino geworfen

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18 Kommentare

  1. Man sollte all‘ diesen Mainstream Leuten einmal folgende Fragen stellen:

    1. Wo kommt ursächlich für Wärme her, die beim Verbrennen von Holz frei gesetzt wird?

    Und wenn diese schlauen Leute immer noch nicht begreifen, dann

    2. Wo kommt ursächlich für Wärme her, die deinen Körper zu konstant um 37 Grad C verhilft?

    Wenn begriffen, dann müsste jedem klar werden, dass nur das CO2 mit der Sonne, Wasser und Chlorophyll unsere alleinige Lebensversicherung ist.

  2. Die SZ und die, die dem Klima/Wetter Vorschriften machen wollen, wie es sich Verhalten soll..nicht zu warm, nicht zu trocken, nicht zu windig, nicht mehr als 2 Grad Abweichung..

    Es sind diese Gazetten wie die SZ…die das Klima leugnen..dem klima vorschreiben wollen wie es zu sein hat. Man stellt den Menschen über das Klima und damit über das Wetter…das ist leugnen..das ist Größenwahn. Hitler und sein Sozialistischer Größenwahn lassen Mal wieder Grüssen in der Deutschen Medien Propaganda Regierung Politik..diesmal unter der Führung Namens Merkel

  3. P. S. Was Jens Maier (AfD) anbetrifft – kann ich ehrlich gesagt i-wie nachvollziehen, dass er des Kinos verwiesen wurde. Maier ist bekannt für seine Nazi-Schonung als Richter und für seine rassistischen Äußerungen im Internet.
    So jemanden wollte ich auch nicht in meinem Kino haben.

    • Jetzt kommen sie schon wieder mit Nazis und Rechts daher … Es war das SOZIALISTISCHE…das uns Deutsche manipuliert und in den Krieg/Kampf propagiert hat…das naive soziale Wesen Pseudo Moral hat damals Hitler genutzt…hat dem Kommunismus in der DDR genutzt und wird heute von der Grünen Merkel Medien Regierung genutzt. Die linke soziale pseudo Moral bringt uns Deutschen das Verderben..die Zwiespalt..den Hass und die Gewalt.

      • @Marc Hofmann – Sie kann man einfach nicht ernst nehmen. Ein xxxxxxxxx Propagandist, der mit allen Mitteln versucht, Rechtsextremismus zu relativieren.

  4. vor einiger Zeit las ich die Aussage eines Meteorologen,daß er sehr besorgt

    wäre,wenn sich das Klima nicht mehr ändern würde,dann wäre die Erde nämlich

    tot.Wahrscheinlich ist das für die Schreiberinnen der SZ der Idealzustand.Man sollte sie mal fragen,welches Wohlfühlklima sie gern hätten und wie man das

    hinbekommt.Die Heiligsprechung von Papst Franziskus wäre ihnen sicher !

     

  5. Das hinterlässt bei mir den Eindruck von DDR 2.0!

    Fehlt noch, das eine Klima-STASI andersdenkende 4:00Uhr morgens verhaftet, wegen öffentlich verbreiteter anderer Meinung zur Einheitspartei.

     

    Das ganze kann man nur beenden, wenn man sein Kreuz an der richtigen Stelle auf dem Wahlzettel macht!

     

    Im Osten unseres Landes ist das Wissen dieser Politik und ihre Auswirkungen noch präsent. Zumindest für die damals damit Zwangsbeglückt wurden.

    Ich würde ich freuen, wenn die Menschen der Altbundesländer endlich aufwachen.

     

    Ich wünsche dem EIKE-Team und allen Leseern einen guten Übergang ins neue Jahr.

     

    Ich habe eben Online eine Spende an EIKE getätigt und hoffe,  als böser Finanzier von EIKE in der Süddeutschen zu erscheinen.

  6. Die meisten deutschen Medien empfinde ich nur noch als ekelerregend, vor den meisten Deutschen graut es mir nur noch. Was die Alpen-Prawda sich erlaubt, ist auf dem armseligen geistigen Niveau der Inquisition – und man ist dort wohl so dumm, dies nicht einmal zu merken. Die Dummheit dieser „Damen“ scheint keine Grenzen zu haben. Fürchterlich!

     

  7. „Den Klimawandel gebe es nicht: Rechte Parteien und Gruppen pflegen dieses Mantra …“

    So beginnt der Artikel von Fr. Götze und Joeres in der Deutschlandfunkvariante. Scheinbar ist diesen Frauen nicht einmal bewußt, daß sie absurde Lügengeschichten verbreiten. Kein Mensch behauptet, es gäbe keinen Klimawandel, im Gegenteil, alle Realisten sagen, Klimawandel gab es immer schon! Und sie legen auch die historischen Beweise dafür vor!

    Eigentlich muß man sich wundern, was Journalisten entgegen jeglicher Faktenlage einfach behaupten können und weder eine Chefredaktion noch kritische Leser äußern sich korrigierend (so sieht es jedenfalls aus). Scheinbar ist ohnehin allen alles egal, oder eher wahrscheinlich, sie lesen es garnicht.

    Diese Recherche wurde finanziell von einem Stipendium der Otto-Brenner-Stiftung und vom IJ4EU-Fonds unterstützt“ wird erklärt. Sucht man nach Hinweisen auf Rechercheergebnisse, bleibt man allerdings eher ratlos. Belegbare Fakten werden konsequent vermieden, es werden nur Propagandaaussagen gedroschen, jenseits jeglicher Physik. Wessen Gelder werden für solchen Unsinn ausgegeben? Wer entscheidet über solche Zuwendungen?

    Besonders amüsant ist im Artikel die Aussage über Anders Levermann für jene, die seinen Auftritt im Bundestag mitverfolgt haben.

    Für Eike ist es eine Art Werbung, weil wirklich am Thema Interessierte durch solche Artikel auf Eike aufmerksam werden können und wenn sie halbwegs gesunden Menschenverstand haben, merken sie schnell, wie der Hase wirklich läuft.

  8. Danke an Herrn Kuntz, für die ausführliche, aktuelle Recherche und die viele Mühe über die Feiertage. Hier am Wohnort haben wir ja die Franken Prawda, die ihrem großen Vorbild in München nicht viel nachsteht.

    Selbst nachdenken und gar seine Meinung auch noch argumentativ vertreten, dass ist selten geworden unter den Menschen. Fakten und Argumente werden meist schweigend vorbei gelassen.

    Diskutieren wollen nur die „Rääächten“, die Linken brauchen dass nicht, denn die sind ja im Besitz der Wahrheit.

    Daher: Nicht nachlassen und nicht zurückweichen ist ein guter Vorsatz fürs neue Jahr.

    Beste Grüße an alle Leser

  9. „Ihrer Zusatzbezeichnung „Alpenprawda“ wird die SZ immer neu gerecht. Wenn Argumente fehlen, darf es ersatzweise auch einfach Diffamierung sein.“

    Noch schlimmer ist, daß viele der mit einem Universitätsstudium Scheingebildeten nicht in der Lage sind Propaganda zu erkennen und die Verbreiter dementsprechend zu würdigen. 

     

  10. Zu diesem unsäglichen Zitat bzgl. Freiheits- oder Geldstrafe für „Klimaleugner“:

    Wenn hier jemand den öffentlichen Frieden stört, dann sind es ja wohl die Klimaalarmisten.
    » Schreckung der Bevölkerung

    Wer die Bevölkerung durch Androhen oder Vorspiegeln einer Gefahr für Leib, Leben oder Eigentum in Schrecken versetzt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft. «

    Schweizerisches Strafgesetzbuch, Art. 258

  11. „Viel Feind, viel Ehr“. So sollte man das sehen. Wenn die Aktivitäten von Eike niemanden hinter dem Ofen heraus locken würden wäre das in meinen Augen unbefriedigender als wenn die Klimakirche zum Kreuzzug aufruft. Dann sieht man nämlich dass man getroffen hat, und der Stachel im Fleisch sitzt….

    • Richtig Herr Pesch , und anderseits welcher Klar denkender Mensch bezweifelt den Klimawandel? Deshalb verstehe ich nicht, dass man anders denkende immer als Klimaleugner betitelt .

      • Der Begriff „Klimaleugner“ ist bewusst gewählt um eine Assoziation zum „Holocaustleugner“ zu erzeugen. Das passt genau in das Schema Kritiker in die rechte Ecke zu stellen. Schon daran kann man erkennen dass es gar nicht um eine Diskussion um die physikalische Plausibilität einer CO2 Klimaerwärmung geht sondern um den gesellschaftlichen Umbau im Namen des [angeblichen] menschengemachten Klimawandels.

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