Zurück auf Null

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Willis Eschenbach
Ich lese immer wieder all diese idiotischen Programme zur Reduktion der CO2-Emissionen der USA. Nun glaube ich nicht, dass CO2 der geheime Hebel ist, welcher das Klima kontrolliert. Ich bin sicher, dass die Erde über eine Vielzahl von Prozessen verfügt, welche dafür sorgen, dass die Temperatur innerhalb enger Grenzen variiert (z. B. 0,6°C Temperaturvariation über das gesamte 20. Jahrhundert). Ich glaube den Behauptungen einfach nicht, wonach die gegenwärtigen Änderungen des CO2-Gehaltes die Temperatur beeinflussen.

Aber allein zur Verdeutlichung der in diesem Beitrag beschriebenen Problematik wollen wir einmal annehmen, dass die Alarmisten recht haben. Und allein zum Zwecke der Diskussion wollen wir weiter annehmen, dass die Temperatur der Erde einfach so um jedweden Betrag steigen oder sinken kann. Nehmen wir noch weiter an, dass CO2 tatsächlich der Kontrollhebel ist, welcher die Temperatur auf der Erde regelt. Und dass die Experten recht haben mit ihrem Narrativ, dass die „Klima-Sensitivität“ drei Grad pro CO2-Verdoppelung beträgt.

Und schließlich: nehmen wir an, dass die USA im Jahre 2018 auf magische Weise sämtliche CO2-Emissionen eingestellt haben.

Und mit all diesen Annahmen als Prolog lautet die Frage, um die es geht:

Wenn alles andere gleich bleibt – falls die USA sämtliche CO2-Emissionen im Jahre 2018 gestoppt hätten und für unbegrenzte Zeit weiterhin keinerlei CO2 emittieren würden, um wie viel wäre es auf dem Planeten im Jahre 2050 kühler?

Fünf Grad kühler? Zwei Grad? Ein Grad?

Mit den (vermutlich unrichtigen, aber weit verbreiteten) Annahmen oben können wir tatsächlich die Temperatur-„Einsparung“ berechnen, falls die USA kein CO2 mehr emittieren würden.

Zunächst müssen wir dazu einen Blick auf die tatsächliche Historie der CO2-Emissionen werfen. Abbildung 1 zeigt die Emissions-Aufzeichnungen, unterteilt nach US-Emissionen und denselben von der übrigen Welt.

Abbildung 1: Historische CO2-Emissionen. Daten vom CDIAC und BP Statistical Review of World Energy.

Nun, das allein ist schon interessant. Erstens, die US-Emissionen liegen etwa gleichauf mit den Emissionen im Jahre 1978 (gestrichelte schwarze Linie). Während der letzten 40 Jahre haben die Emissionen also überhaupt nicht zugenommen. Für mich macht das keinen Unterschied, aber falls man wirklich glaubt, dass CO2 von Bedeutung ist, ist das nicht schlecht.

Außerdem erreichten die US-Emissionen im Jahre 2007 ihren höchsten Wert und sind seitdem wieder rückläufig. Andererseits sind Abbildung 1 zufolge die Emissionen der übrigen Welt seit 1959 stetig und stark gestiegen.

Als Nächstes müssen wir berechnen, wie sich der CO2-Gehalt der Atmosphäre ändert, falls die US-Emissionen auf Null zurückgehen. Das können wir berechnen unter der Annahme, dass es 13,3 Gigatonnen CO2-Emissionen bedarf, um den atmosphärischen CO2-Gehalt um 1 ppmv zu erhöhen.

Für die Berechnung des zukünftigen CO2-Niveaus bin ich also davon ausgegangen, dass sich der CO2-Anstieg so wie in der Vergangenheit fortsetzt. Dies nennt man ein „Business als Usual“-Szenario. Und für das, was ich mit diesen Berechnungen sagen will gehe ich davon aus, dass die US-Emissionen im Jahre 2018 auf Null zurückgegangen sind. Abbildung 2 zeigt den Unterschied, den dies bzgl. des atmosphärischen CO2-Gehaltes ausmachen würde:

Abbildung 2: historische und projizierte Zunahme des atmosphärischen CO2-Gehaltes. „Business as Usual“ heißt, dass die Emissionen in gleicher Weise zunehmen wie in der Vergangenheit, weshalb die Darstellung eine geglättete Ausweitung der historischen CO2-Änderungen in der Atmosphäre ist. Die untere rote Linie zeigt das Gleiche, jedoch unter der Annahme, dass die US-Emissionen 2018 auf Null zurückgegangen sind. Die gelb schattierte Region zeigt zukünftige Projektionen.

Warum ist die Differenz so gering? US-Emissionen spielen keine wesentliche Rolle mehr. Im Jahre 1959 machten die US-Emissionen etwa die Hälfte der Emissionen der übrigen Welt aus. Aber im Jahre 2017 machten die US-Emissionen nur noch etwa 20% der übrigen Welt aus. Und die Emissionen der übrigen Welt steigen immer weiter. Als Folge davon hat ein Absinken der US-Emissionen bis auf Null keine große Auswirkung. Die Emissionen nehmen dadurch nur um 11 ppmv bis zum Jahre 2050 ab, was lediglich eine Abnahme des atmosphärischen CO2-Gehaltes um 2% ausmacht.

Als Nächstes müssen wir das CO2-Niveau in Temperatur umrechnen. Der vorherrschenden Theorie zufolge soll die Temperatur bei einer CO2-Verdoppelung um etwa 3°C steigen. Die Anwendung dieser Relation ergibt Abbildung 3, welche die theoretische Temperaturänderung zeigt durch die Änderung des CO2-Gehaltes:

Abbildung 3: theoretische historische und projizierte Temperaturzunahme infolge zunehmendem CO2. Die gelb schattierte Region zeigt zukünftige Projektionen. Dies sind Temperatur-Anomalien mit Bezug auf 1959.

Damit können wir die eingangs gestellte Frage beantworten, und die Antwort lautet:

Falls wir auf magische Weise Ende 2017 aufgehört hätten, CO2 zu emittieren und auf unabsehbare Zeit bei Null-Emissionen bleiben würden, wäre es im Jahre 2050 auf der Welt um ein bloßes Zehntelgrad Celsius kühler…

Wie gering ist ein Zehntelgrad Celsius? Viel zu gering, um den Unterschied mit unseren Sinnen wahrnehmen zu können. Auch mit einem normalen Thermometer könnte man ihn nicht messen. Es ist so, als ob man drei Etagen nach oben steigt. Oder hinsichtlich Wetter und Temperatur wäre es ein Abkühlungs-Äquivalent, wenn man 8 Kilometer polwärts wandert – egal wo man wohnt.

Wie auch immer, die vergrößerte Skala in Abbildung 3 zeigt in übertriebener Weise den Unterschied, den ein Ende der US-Emissionen in der realen Welt ausmachen würde. Um genauer zu erkennen, wie trivial eine solche Temperaturänderung ist, zeigt Abbildung 4 dies auf einem normalen Thermometer:

Abbildung 4: Genau die gleichen Daten wie in Abbildung 3, aber auf der Skala eines regulären Thermometers. Die gelb schattierte Region zeigt zukünftige Projektionen. (nebenbei bemerkt: die blaue Linie zeigt eine Erwärmung um 1,6°C von 1959 bis 2050 … also mehr als das 1,5°C-Ziel, über das derzeit so extrem hyperventiliert wird. Sieht beängstigend aus, oder? Aber ich schweife ab…)

Genau wie in Abbildung 3 wird die Temperatur auch in Abbildung 4 durch zwei Linien gezeigt – eine rote Linie für US-Emissionen bei Null und eine blaue Linie für das Business as Usual-Szenario. Aber die rote Linie ist nicht zu sehen, weil sie von der blauen Linie um lediglich ein Zehntelgrad abweicht…

Und das bedeutet hinsichtlich der Frage, wie viel weniger Erwärmung wir in der realen Welt bekommen, falls die USA ihre CO2-Emissionen vollständig einstellen, dass es … keinen wahrnehmbaren Unterschied gibt. Gar keinen. Viel zu gering, als dass ihn irgendjemand fühlen könnte. Viel zu gering, um auf einem Thermometer in Erscheinung zu treten. Die US-Emissionen mögen auf Null sinken, und wir würden im Jahre 2050 keinerlei Temperaturunterschied bemerken.

Wenn also das nächste Mal jemand versucht, einen zum Unterzeichnen eines weiteren brillanten Planes zu bringen, den die USA unterzeichnen sollen zur „Reduktion des Kohlenstoff-Fußabdruckes“, dann verweise man auf diese Analyse und rufe diesem Jemand zu „Selbst die Reduktion der US-Emissionen auf Null würde bis zum Jahr 2050 keinen wahrnehmbaren Unterschied machen! Gar keinen!“. Und was wird uns nicht alles nahegelegt, was wir zu unterlassen haben: kein Fleisch mehr essen, nicht mehr mit dem Flugzeug zu fliegen, Elektroautos kaufen und die Hälfte der US-Landschaft mit Solarpaneelen überziehen, Energie besteuern, bis sich die Armen gelbe Westen überstreifen und Steine werfen usw.

Hinweis: Von Pat Michaels gibt es bereits etwas zu diesem Thema hier, wobei er auch auf einen Online-Calculator hinwies, welcher Temperatur-„Einsparungen“ zeigt in Abhängigkeit von verschieden starken Reduktionen.

Link: https://wattsupwiththat.com/2018/12/12/going-to-zero/

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32 Kommentare

  1. Mein Kommentar lief eigentlich darauf hinaus, dass Mrd. € u. $ braucht um eine Erwärmung von 0,2° in 30 Jahren zu verhindern. Wenn man überhaupt so rechnen kann. Und die Klimasensitivität bei 3° liegt. Habe nur eine Verhältnisgleichung gebildet. Wenn man das so machen kann, sollte man keinen € mehr für „Klimaschutz“ ausgeben. Wenn Europa + USA in 30 Jahren bei Business as Usual lediglich 0,2° beitragen (bei der Annahme, dass Co2 die klimalarmistische Wirkung tatsächlich hat), kann ich Trump und jeden Anderen verstehen, wenn er sagt, kein $ dafür.  Liegt die Sensitivität unter 3° kann man sowieso alles vergessen.

    Deshalb interessiert mich ja, ob man grob so rechnen kann???

    Und: Es gibt seit der Diskussionseröffnung über Co2 keine Einigkeit bzw. Konsens über die Klimasensitivität! Was ja die Basis wäre.

    Habe einen Vortrag angeschaut, wo ein PIK Mitarbeiter den indirekten Beweis der Co2 Wirkung damit begründete, dass die Klimamodelle keine Temperatur Erhöhung ausgaben, lässt man die Co2 Erhöhung weg. Nur… die Modelle wurden ja entwickelt, nachzuweisen, dass Co2 Zunahme eine Temperaturerhöhung verursacht. Wie sagte Picasso: Wozu brauche ich einen Computer? Der liefert mir nur Antworten. (…die ich hören möchte!)

     

  2. ich schaue mir immer die Temperaturdaten des Mittelalters an.
    Damals war’s wärmer als heute, und sogar die ökos sagen, dass der CO2-Gehalt vor der Industrialisierung doch eher konstant war. Oder wie hoch war der denn während der letzten Eiszeit?

    Also, für solche Klimaschwankungen ist schon mal das CO2 nicht verantwortlich.

  3. CO2 – Veränderungen: könnte mir jemand sagen, ob die CO2 – Veränderungen zum Beispiel durch Ballons, die kontinuierlich Tests in einer möglichst unbeeinflussbaren Umgebung machen, gemessen wurden? Oder würfelt jemand die Ergebnisse?

  4. Eine klare Rechnung. Wenn also USA und Europa zusammen mit ca. 800 Mio. Einwohner nur 0,2 Grad Erwärmung verhindern können, dann können logischerweise 8 Mrd. Bewohner der Erde ca. 2 Grad verhindern. Das ist eben genau das Ziel von Paris. Wenn aber einzelne Trumpel aus reinem Egoismus und Rücksichtslosigkeit ausscheren, dann funktioniert es natürlich nicht, weil ja jeder einzelne unmerkliche Anteile zur Gesamtverdreckung der Erde beiträgt, oder zur Vermüllung der Ozeane. Der typische Geist der alten Generation, die noch ihre Altreifen bedenkenlos im Wald entsorgt haben. Wie macht man rücksichtslosen Menschen klar, das sie rücksichtslos sind?

    • Herr Tarantik,

      Sie wissen schon, dass Kohlenstoffdioxid existenziell ist für die Fotosynthese?

      Stecken Sie doch bitte mal Ihren Kopf in einen Foliesack und stoppen, wie lange Sie ohne Sauerstoff auskommen.

      Dann können Sie vielleicht erahnen, welches Schicksal der Erde droht, wenn unterhalb eines bestimmten Niveaus, die Pflanzen ihre Photosynthese einstellen.

       

      schöne Weihnachten

    • „..Wenn also USA und Europa zusammen mit ca. 800 Mio. Einwohner nur 0,2 Grad Erwärmung verhindern können, dann können logischerweise 8 Mrd. Bewohner der Erde ca. 2 Grad verhindern…“

      Herr Tarantik, der war gut!
      Frage: Ein Ei braucht 5 Minuten, wie lange brauchen zwei Eier?

       

       

       

    • „Wie macht man rücksichtslosen Menschen klar, das sie rücksichtslos sind?“

      Und wie macht man Idioten klar, daß sie Idioten sind???

    • Wie macht man rücksichtslosen Menschen klar, das sie rücksichtslos sind?

      Erklär mal einem Bekloppten, daß er bekloppt ist (Dieter Bohlen, wo er recht hat, hat er recht…). Und Bekloppte gibt es deren viele, etliche trollen sich in Internetforen und behaupten und behaupten und behaupten, ohne je auch nur einen Beleg zu liefern oder auf Gegenargumente oder konkrete Fragen einzugehen. Na, wenn das nicht bekloppt ist?

    • Rudi Tarantik, Sie wollen also 8 Milliarden „Trumpel“ bekehren? Denn Sie brauchen ja alle 8 Milliarden „Trumpel“, um Ihr „Klimaziel“ von 2 Grad Celsius zu erreichen. Da haben Sie sich aber viel vorgenommen. Ich bin gespannt, wie Sie Ihr Ziel erreichen wollen.

  5. Die Zahl, die ich für die EU gefunden habe, lautet: 4200 Mio. t Co2 pro Jahr entspr. 4,2 Gt.

    Bei der Business as Usual Annahme sind das in 32 Jahren: ca. 134 Gt C02

    134 Gt : 13,3 = 10,08ppm EU Beitrag bis 2050.

    Geht man von 300ppm bis zu einer Verdopplung und 3° aus: (3° x 10,08ppm) : 300ppm

    0,1° Temperaturerhöhung im Jahre 2050 durch Co2 der EU bzw. eben keine Erhöhung, wenn man Co2 seit 2018 komplett eliminiert.

    Kann man so rechnen? Kann das mal jemand nachrechnen? Bitte nicht darüber lustig machen, sollte es falsch sein. Halte das aber für ein wichtiges Argument.

    Addiert man dann eigentlich die 0,1° der USA mit den der EU?

    Fakt ist, wenn das im Beitrag genannte annehmbar wäre und man eine solche Rechnung Mr. Trump vorgelegt hat, kann man Trump schwer als Klimaverräter bezeichnen.

    • Lieber Herr Leitner. Ich anerkenne ja ihre Bemühungen, aber wenn Sie z.B. GT durch eine einheitslose Zahl dividieren, können beim besten Willen keine ppm herauskommen!

      Für Teile und Vielfache von Verdoppelungen müssen Sie Sich schon mit Logarithmen beschäftigen.

      Kurz gefasst ergibt sich dabei:

      Bei einer Annahme von 4,2 Gt/a, einem Gesamtgehalt von 400 Gt CO2 in der Atmosphäre und dass das auch alles in der Atmosphäre verbleibt (Hinweis: ist nur ein Gedankenspiel), komme ich bei schneller Bemühung meines Taschenrechners auf eine CO2-Verdoppelung im Jahr 2095! Bei einer Sensitivität von 3K wäre das Schellenhubersche Horrorszenario erfüllt. Da aber weder die 3K noch das Nichtvorhandensein von CO2-Senken zutreffen, würde (zugegebenermaßen geschätzt) die Temperaturerhöhung wahrscheinlich unter einem K liegen. Zusätzlich wird CO2 auch noch (schön langsam) abgebaut! Also alles ein Nichtproblem!

  6. Es ist schon Wahnsinn, dass auf diesem Schwindel aufbauend die individuelle Mobilität eingeschränkt und die deutsche Schlüsselindustrie vernichtet wird. Als ich das 2014 erstmalig bei astro-seiten.de gelesen habe, konnte ich es mir einfach nicht vorstellen – es ist schon bemerkenswert, wie zielgenau die Prognosen eintreffen. Und vielen Dank an euch, dass ihr die Inhalte so akribisch zusammentragt und auf diese Weise einen super Beitrag zur Aufklärung leistet !!! Ich empfehle euch immer gerne weiter 😉

  7. Guten Morgen mit einem „ich nochmal“ und einer Episode zur Leichtgläubikeit des Menschen,

    Vor ein par Jahren waren ich und mehrere andere Kollegen in 2 Fahrzeugen von Berlin Richtung Ruhrpott unterwegs. In beiden Fahrzeugen lief das Navi. Ich selbst bin das erste mal hier durch das Weserbergland gefahren und habe aus Neugier so ein wenig die Höhenangaben des Navi`s über NN verfolgt und war leicht erstaunt, da ich die Hügel wohl so 100m niedriger eingeschätzt habe und bei Ankunft dem anderen Fahrer berichtet. Er gab zur Antwort: „ja ich habe auch aus Neugier diese Angaben mit verfolgt und da gibt es ein par Täler die sage und schreibe über 30 m unter NN liegen und wir waren ja nichtmal ganz unten wo die Brücke den Wasserlauf kreuzte“

    Ja er hat ernsthaft geglaubt sich unter Meeresspiegelniveau zu befinden. Wo war jetzt sein Verstand und wo lief denn jetzt das Wasser hin?

    Mit freundlichen Grüßen!

    Christian Möser

    Zimmerer

     

  8. Guten Morgen und einen schönen 4. Advent,

    Ich glaube es auch nicht, besser ich weiß das es nicht so ist. Ja das ist ein himmelweiter Unterschied der allzuoft fehlgedeutet wird. Aussagen der Klimapäpste „….. wir wissen ganz genau…..“ rufen bei mir immer wieder ein Lächeln hervor.

    Ja und nun hier zum Thema. Ja man muß schon daran glauben, das es irgendeine Wirkung hat wenn man aktiv seinen „CO² Fußabdruck“ verringert. Suggeriert von den ÖR- Medien kann ja jeder einzelne von uns seinen Beitrag leisten um dann stolz darauf sein nicht mehr mit Schuld zu tragen am Verderben. Im Hinblick auf die Größenordnung USA muß man schon ziehmlich irre sein um noch bei eigenem Verstand darin einen Sinn zu sehen.

    Genauso sinnfrei wäre ein Aufruf das jeder 50% seines Tiefkühltruheninhaltes der Verringerung des Meeresspiegelanstieges durch abschmelzendes Grönlandeis zur Verfügung stellt und natürlich dann mit „erneuerbarer“ Energie ein Stück Eis konserviert. Gerne auch gleich einfaches Abwasser aus der Waschmaschine. Naja dann hätte das Ganze ja doch einen geringfügigen Wert, da man sich ja die künstliche Abwasserklärung zwar einerseits einspart aber andererseits in gewisser Weise eine „Altlast“ in der Tiefkühltruhe hält.

    Ich verstehe es einfach nicht wie Menschen denken, wenn sie darin einen Sinn sehen und dann behaupten noch bei (eigenem) Verstand zu sein. Ist Verstand vielleicht jetzt sich Sachverhalte merken zu können und das Verstehen der Aussagen des Propheten und dann das umsetzten im eigenen handeln? Ja ein Roboter versteht auch die Befehle des Programierers, neuerdings auch mit selbsttätiger Anpassung an äußere Bedingungungen, was man dann künstliche Intellegenz nennt.

    Hat die Technik den Menschen mittlerweile doch schon überholt????

    Mit freundlichen Grüßen!

    Christian Möser

    Zimmerer

  9. Die Rechnerei haben wir doch schon vor zwei oder drei Jahren gemacht mit der Annahme, Deutschland würde schlagartig nicht mehr existieren. Wenn ich mich recht erinnere, würde das die ca. im Jahr 2100 angenommene Katastrophe um 18 Tage verzögern.
    Mit solchen Rechenkünsten überzeugt man aber die Katastrophisten nicht.
    PM, Geologe

  10.  

    Willis Eschenbach
    Ich glaube den Behauptungen einfach nicht, wonach die gegenwärtigen Änderungen des CO2-Gehaltes die Temperatur beeinflussen.

    Das können Sie selber testen das die umgebende CO2 Mengen einen Einfluss auf die Temperaturen hat die sich einstellen.
    Beidrachen Sie nur mal die Videos, alles der selbe Versuchsaufbau nur die CO2 Konzentration ist eine andere.



    Das kann man auch auf seinen Balkon selber machen, auch mit dem Sonnenlicht.
    Hohe CO2 Konzentration, höhere Temperaturen.

    Wenn Sie Herr Eschenbach einen Versuchsabbau kennen wo bei einer höheren CO2 Konzentration in der Umgebung die Temperaturen gleich bleiben wenn Sonnenlicht die Energiequelle ist, dann bitte mitteilen.

    Nur zu sagen das da getrickst wurde ist zu wenig.
    Den Versuch kann jeder auch mit Sonnenlicht selber machen und man kommt zum gleicher Ergebnis heraus.
     

    • Andreas Hauser:
      So schnell kann man die Leute beeindrucken. Die Frage ist doch nicht, ob es diesen Effekt gibt oder nicht, sondern ob er signifikant für unseren Planeten bei den vorgegebenen Konzentrationen im Umfeld unzähliger anderer Faktoren ist.

      Das Lambert Beersche Gesetz beschreibt im Prinzip die Vorgänge, die die Dame da präsentiert. Keine Raketenwissenschaft. Konzentration und Absorbtion/Extinktion von Gasen/Flüssigkeiten sind direkt proportional. Im Weltklimasystem befindet sich CO2 mit 400ppm in der Atmosphäre. Hätte die Dame 300ppm in das linke und 400ppm in das rechte Gefäß gefüllt, dann hätte ich gerne die Temperaturdifferenz gesehen. Das wäre ein Experiment, dass die Signifikanz des Dramas beweisen würde. Warum macht sie das nicht? Weil sie genau weiß, dass sie dann nichts misst. Insignifikanter Unterschied eben.

      Daneben ist der Versuchsaufbau nicht mit dem offenen System Erde zu vergleichen. Da werden Milliarden von KWh des Sonnenlichts in den Weltmeeren aufgenommen. Wasser hat eine vielfach höhere Wärmekapazität als CO2. Die Atmosphäre enthält 3-5% Wasser, welches ein erheblich stärkerer IR Absorber ist als CO2.  Urwälder als die grünen Lungen kühlen den Planeten. Wir betonieren seit 200 Jahren alles zu, wie signifikant ist das wirklich? Alles Faktoren, die unser Klima beeinflussen und es gibt unendlich viele mehr, aber ein Spurenmolekül in der Atmosphäre soll das Klima steuern? Die Grundlagen auf denen das IPCC seine Argumentation aufbaut, sind genauso fehlerhaft wie dieses Experiment. Da bekommt dann das CO2 Molekül auch mal die Form eines Daches und es wird gleichzeitig vollmundig behauptet, dass man sich nur auf den Grundlagen der Physik und Chemie befinden würde. Grandios.

      • Durch die CO2-Entwicklung aus der sauren Lösung erhöht die Dame die Luftfeuchtigkeit in der Flasche und, je nach Dichtigkeit der Anlage, auch den Luftdruck. Damit dürfte der Effekt ausreichend erklärt sein, wenn nicht noch andere Fehler hinzukommen.

        • Hans Mayer 24. Dezember 2018 um 5:41
          „Durch die CO2-Entwicklung aus der sauren Lösung erhöht die Dame die Luftfeuchtigkeit in der Flasche und, je nach Dichtigkeit der Anlage, auch den Luftdruck.“

          Hans Mayer,
          da gibt es jede Menge andere Videos auf YouTube wo das CO2 als Gas z.B. aus einer CO2 Flasche eingeleitet wird und da sind die Temperaturen auch höher, da wo die CO2 Konzentration höher ist.

          Auch ist das mit dem Luftdruck kein Argument, auch in den YouTube Videos wenn die Flasche mit der Außenluft in Verbindung sehen ist sind die Temperaturen auch höher, da wo die CO2 Konzentration höher ist.

          Auch ist das mit der Luftfeuchtigkeit kein Argument, man verwendet einfach zwei Thermo-/Hygrometer mit Außenfühler in den Flaschen und man stellt fest das auch bei gleicher Luftfeuchtigkeit die Temperaturen auch höher ist da wo die CO2 Konzentration höher ist.

          Die verschiedenen Versuchsaufbauten haben bereits hunderte, nein tausende von Studenten und Wissenschaftler ausprobiert.
          Man kann das auch selber machen und man kommt immer zu den Ergebnis das wo mehr CO2 in der Umgebungsluft ist auch die Temperaturen höher sind wenn Sonnenlicht den Versuchsaufbau ausgesetzt wird.

          Wenn Sie Herr Herr Hans Mayer oder auch andere Leute hier im Forum,
          behaupten das das nicht so ist, dann bringen Sie auch bitte einen Versuchsaufbau oder ein Video wo das gezeigt wird das bei erhöhter CO2 Konzentration in der Umgebung die Temperaturen gleich bleiben.

          Herr Hans Mayer,
          betrachten Sie das Video, da wir an Anfang (0:45 bis 1:25) auch der CO2 Versuch gemacht mit selben Luftdruck und selber Luftfeuchtigkeit (vermutlich sogar mit einer geringeren Feuchtigkeit, das CO2 kommt aus einer CO2-Flasche).



          • Sie begreifen es wohl immer noch nicht.
            Bei diesen Konzentrationen wirken allein die Wärmekapazität und die Wärmeleitfähigkeit des CO2. Als ob tausende Studenten und Wissenschaftler irgendeinen Beweis ersetzen. Welchen Begriff von Wissenschaft haben Sie eigentlich? Auch Millionen Fliegen können irren.
            Reinhard Zellner(1) beschreibt Ihr Dilemma korrekt:
            (Interviewer Typisch ist der Einwand, dass der Treibhauseffekt nicht nachzuweisen sei)

            „Das stimmt, es gibt kein Laborexperiment, das die Erwärmung durch Infrarotabsorption des CO2 direkt nachweist. Das System Atmosphäre kann aufgrund seines Temperatur- und Druckgradienten in einem stationären Experiment gar nicht reproduziert werden. Wir sind also auf ein klimawissenschaftliches Modell angewiesen.“

            (1) Prof. Reinhard Zellner u.a Enquetekommissionen – „Schutz der Erdatmosphäre“ und „Schutz des Menschen in der Umwelt“

            Hier finden Sie ein paar Hinweise warum Zellner recht hat.

          • Es bestreitet niemand, daß sich CO2 bei geeigneter Infrarotstrahlung erwärmt!

            Aber die Frage ist nicht, erwärmt sich CO2 durch Infrarot, sondern die Frage ist, was macht ein System Erde, welches ohnehin sämtliche Infrarotstrahlung ab Sonne absorbiert, wenn ein verschwindend geringer variabler Teil davon statt vom Erdboden schon von einem Atmosphärengas absorbiert wird?

            Die Gesamtwärmewirkung ist nämlich immer proportional zur Energiequelle, es kann also keine Zusatzwärme durch unterschiedliche Absorptionsorte entstehen. Und der Gesamtenergeiempfang bewirkt eine Gesamtsystemerwärmung bis ein thermisches Gesamtgleichgewicht erreicht ist, also die Energieabgabe umsatzbereinigt die Energieaufnahme ausgleicht.

            Dabei ist es vollkommen egal, welchen Energieanteil der Erdboden und welchen ein Atmosphärengas hat, es stellt sich ein Gleichgewicht ein, welches proportional zur empfangenen Sonnenenergie ist, das ist Physik gem. 1. HS der Thermodynamik.

            Die Mitteltemperatur hängt also nur von der empfangenen Energie ab und nicht von der Zusammensetzung der Materialien, die die Energie absorbieren.

    • sehr geehrter Herr Hauser,

      und jetzt quantifizieren Sie bitte diesen Effekt mit Energiegleichungen unter Beachtung dass,

      – der Wärmetransport in die Troposphäre vor allem durch Konvektion und latente Wärme erfolgen,

      – dass der Wassergehalt in der Troposphäre zwischen 1 bis 3% beträgt,

      – der Mensch angeblich den CO2 Gehalt in der Troposphäre um sagenhafte 0,02% seit der vorindustriellen Zeit erhöht hat,

      – eine kältere Masse eine wärmere Masse nicht erwärmen kann,

      – dass das CO2 auch in den Weltraum abstrahlt und auch schon vom infraroten Teil des Sonnenlichtes erwärmt wird.

      Als Zusatzaufgabe berechnen Sie bitte damit die Temperaturerhöhung nach Beginn des letzten Interglazials vor ca 10.000 Jahren und erklären Sie bitte damit die Entstehung der Eis- und Warmzeiten.

      Wenn ich besonders gemein wäre, würde ich Sie noch fragen, warum glühendes Eisen kälter wird wenn man es in Wasser taucht – nach Ihrer Theorie müsste im infrarot aktiven Wasser die Abkühlung des Eisens durch die Rückstrahlung der Wassermoleküle ja sogar verzögert werden?

      frohe Weihnachtsgrüsse

      Franz Jäger

      • Man könnte noch hinzufügen

        – die elektromagnetische Strahlung sich mit Lichtgeschwindigkeit ausbreitet (rund 300.000 km/s) und die Atmosphäre höchstens 18 km dick ist (Verzögerung durch Rückstrahlung?)

        – auf der halben Erdkugel immer Nacht ist

        – CO2 durch die Absorption von 15-Mikrometer-Strahlung keine Beschleunigung des Gesamtmoleküls erfährt, also nix erwärmt wird!

        – der ganze Strahlungsquatsch auf den Misthaufen der Wissenschaftsgeschichte gehört. Ganz unten! Ende der Rechnung.

    • Durch die Kohlendioxid-Entwicklung aus der sauren Lösung erhöht man zwangsweise auch die Luftfeuchtigkeit (und vielleicht auch den Luftdruck, je nach Dichtigkeit des ganzen Aufbaus). Damit ist der Effekt schon nicht mehr dem Kohlendioxid zuzuordnen. Der Versuchsaufbau ist nicht annähernd repräsentativ für die Erdatmosphäre.

      Desweiteren behauptet die Dame, wie oft zu lesen, dass das sichtbare Sonnenlicht an der Erdoberfläche in Infrarotlicht umgewandelt und zurückgestrahlt wird. Der Effekt ist aber nicht messbar. Man ergänze einmal den Video-Versuchsaufbau mit einem wassergefüllten Aquarium zwischen Lampen und Flaschen, gern auch noch mit einem „Schwarzkörper“ (schwarzes Moosgummi vielleicht) in den Flaschen, und man wird keinerlei Temperaturerhöhung mehr feststellen. Die Erdoberfläche wird durch den absorbierten Infrarotanteil des Sonnenlichts erwärmt.

      Und zuletzt muss ich, wie schon mehrfach, erwähnen, dass die IR-Absorption des CO2 bei 15 Mikrometer nur die Schwingung der C=O-Bindungen außerhalb der Bindungsrichtung anregt, was aber das Mokekül nicht beschleunigt. Ein anschauliches Bild ist vielleicht der Skateboarder, der auf ebener Fläche anfängt, mit den Armen zu rudern, und damit selbstverständlich keine Fahrt aufnimmt. Damit wird nix erwärmt!

      Die Atmosphäre wird durch Wärmeübergang von der wärmeren Erdoberfläche her erwärmt. Die kühlere Atmosphäre kann nach dem 2. Hauptsatz der Thermodynamik die wärmere Erdoberfläche nicht zusätzlich erwärmen. Punkt!

      Und das mit der „verzögerten Wärmeabgabe durch Rückstrahlung des atmosphärischen CO2“ können alle auch gleich wieder vergessen. Elektromagnetische Strahlung breitet sich mit Lichtgeschwindigkeit aus. Nach Wikipedia ist die in Luft 299.719 km/s. Dicke der Atmosphäre über den Tropen: 18 km. Da reicht die kürzeste Sommernacht dicke aus, die Infrarotstrahlung an allen CO2-Molekülen vorbei zum Weltraum abzugeben.

      Überhaupt wird die Nacht, die immer auf der halben Erdkugel herrscht, grundsätzlich von den Klimawandelprotagonisten komplett ignoriert. Was für verbohrte Zeitgenossen das sein müssen.

      Was mich allerdings wundert, ist, dass immer noch viele, auch hier bei Eike, sich nicht trauen, den ganzen Strahlungsquatsch dorthin zu verbannen, wo er hingehört, nämlich auf den Misthaufen der Wissenschaftsgeschichte. Ganz unten!

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