Hoffnungslos daneben: Die Windstromanlagen in Deutschland standen im Juni in 93,3% der Zeit still

Maren Beßler / pixelio.de, Kostspielig, hässlich, ärgerlich und nutzlos – wer soll das mögen?

stopthesethings
Wenn die Befürworter der Windenergie auf die hoffnungslose Unstetigkeit angesprochen werden, reagieren sie wie Drogenabhängige und geben als Antwort immer „mehr“ – Mehr vom Gleichen, mehr Windräder, mehr Solarpanels, mehr Subventionen, mehr Übertragungsnetzkapazität, mehr nicht vorhandene Mega-Batterien, na ja, einfach mehr vom schon vorhandenen.

Dumm nur, dass Mutter Natur sich weigert mitzuspielen. Wenn der Wind nicht mehr weht, tut dies es dies im ganzen Deutschland – und den angrenzenden Ländern – nicht und der Windstrom bricht in wenigen Minuten zusammen. Damit sind die von grünen Ideologen ungeliebten Kohle- und Gaskraftwerke [oder gar auch Kernkraftwerke] gefordert, die Netzstabilität zu gewährleisten und den Deutschen unterbrechungsfrei Strom zu liefern.

Der Gedanke, dass ein Land vollständig mit Sonnenschein und Windkraft angetrieben werden kann, ist natürlich patentierter Unsinn. Aber das hindert die Wahnsinnigen nicht daran, etwas anderes zu behaupten.

Hier die Daten, die zeigen, wie lächerlich Deutschlands Windenergie-Obsession ist.

 

4 Schaubilder zeigen die abscheuliche Unzulänglichkeit der europäischen Windenergie… ”Die Energielieferung bricht innerhalb von Minuten zusammen”

No Tricks Zone, Pierre Gosselin, 2 November 2018

Die deutsche Windenergie-Opposition Vernunftkraft hat hier einige Diagramme auf Facebook veröffentlicht, die zeigen, wie sehr der Wind als Stromquelle wirklich unangemessen ist.

„Energieausfall innerhalb von Minuten“

Die folgende Grafik zeigt die Leistung der Windenergie für 15 europäische Länder (dunkelblau schattiert) und die von Deutschland (hellblau) für den Mai 2018:

Quelle: Rolf Schuster, Vernunftkraft

Das zeigt, dass die Windenergie in ganz Europa innerhalb von Minuten „gleichzeitig zusammenbricht.“

Wind-Befürworter und Lobbyisten wollen das nicht wahrhaben und behaupten, dass das Problem durch einfaches Hinzufügen von mehr Nennleistung, etwas Speicherplatz und die Verwendung eines intelligenten Netzes gelöst werden kann.

Wachsende Netzinstabilität

Wie die folgende Grafik zeigt, hat Deutschland die installierte Nennleistung in den letzten acht Jahren verdoppelt. Dies hat jedoch nichts zur Netzstabilität beigetragen und im Gegenteil, die Situation hat sich verschlimmert:

Quelle: Rolf Schuster, Vernunftkraft

Beachten Sie, dass die Peaks [Leistungsspitzen] viel größer geworden sind und dass die Instabilität extremer geworden ist. Dies hindert die Aktivisten und Lobbyisten der grünen Energie jedoch nicht daran, die Verdoppelung, Verdreifachung oder auch Vervierfachung der installierten Windkapazität des Landes zu fordern.

Vernunftkraft berichtet:

„Die steile Zunahme der installierten Windenergieanlagen führt zu einer nur geringen Erhöhung der elektrischen Energieerzeugung, dh zu einer nur geringfügigen Steigerung der Stromerzeugung aus Wind. Dieses Phänomen ist physisch, da Windkraftanlagen durchschnittlich nur 15% ihrer Nennleistung einspeisen [können].

 

Abwesend an 6 Tagen der Woche

Eine weitere Analyse der Sonnen- und Windenergieleistungen Deutschlands für den Monat Juli zeigt beispielsweise, dass Wind und Sonne weitaus häufiger ohne Erlaubnis abwesend  waren, als bei der Arbeit:

Quelle: Rolf Schuster, Vernunftkraft

Während deutsche Wind- und Solaranlagen zu einigen wenigen Zeiten fast den gesamten deutschen Strombedarf von 70 bis 80 Gigawatt decken können, sind Wind und Sonne nur wenige Stunden später (Nachtzeit) fast vollständig verschwunden.

In fast der Hälfte der Zeit weniger als 10% der Nennleistung

Ralf Schuster von Vernunftkraft untersuchte die tatsächlich eingespeiste Leistung nach Klassifizierung der gesamten erzeugten Windenergie: Insgesamt waren es 10.693 Gigawattstunden im Juni.

Quelle: Rolf Schuster, Vernunftkraft

Die Tabelle oben zeigt, dass der Wind insgesamt 744 Stunden blies. Davon lieferten die Windenergieanlagen an 320,25 Stunden oder 43% der Gesamtzeit jedoch nur mäßige 0 – 10% ihrer Nennleistung. Die Windenergieanlagen erreichten nur für 1,5 Stunden (0,2% der Zeit) 40% oder mehr ihrer Nennleistung!

Die Windenergie – als die „Säule der Energiewende“ brach im Juni vollständig zusammen. Der Juli sieht nicht besser aus. Mehr als 30% der Nennleistung wurden nur in 6,7% der Zeit erreicht. Die Windenergieanlagen standen im Juni in 93,3% der Fälle still, da kein Wind.

Um die Unzulänglichkeit des Windstromes (und der Solarzellen) zu verdeutlichen, ist die Verwendung von wetterabhängigen Energieerzeugern so, als würde man einen Arbeiter einstellen, der nur einmal in der Woche zur Arbeit kommt und niemand kann sagen, an welchem Tag und in welcher Stunde.

No Tricks Zone

gero / pixelio.de, Flaute – und die Deutschen Politiker glauben, sie könnten die Natur überlisten, Viel Glück damit!

 

Gefunden auf stopthesethings vom 14.12.2018

Übersetzt durch Andreas Demmig

https://stopthesethings.com/2018/12/14/hopelessly-helpless-german-wind-power-fails-93-3-of-the-time-collapses-in-minutes/

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51 Kommentare

  1. Was nützt mir der schönste 100% Durchschnittswert? Mit Durchschnitt kann ich weder eine Bohrmaschine betreiben noch mein Mittagessen kochen! Selbst wenn ich mit so einen 100% Durchschnitt bei der Bank Geld abheben könnte, wäre es keinem Handwerker oder Restaurantbetreiber möglich mir die gewünschte Dienstleistung zu bieten.

    Also was soll der Unfug mit dem Durchschnitt?

  2. @Herr Andreas Hauser:

    Warum fordern Sie Einschränkung des Elektrizitätsverbrauches? Was geht es Sie an, wer wofür wieviel Elektrizität verbraucht? Nur Kommunisten fordern Einschränkungen und Rationierungen.

    Leben Sie Ihren Stil und lassen Sie alle anderen in Ruhe. Niemand braucht Ihre Ratschläge, die per se technischer und volkswirtschaftlicher Quark sind.

     

  3.  
    Sehr geehrter Herr Frank Lehhorn,

    zu Ihrer Frage am 21. Dezember 2018 um 9:24
    die Antwort ist eigentlich ganz einfach: weil es das Gesetz es so will.Und das schlimmste was man einem Gesetz antun kann,wohlgemerkt in der deutschen Rechtssprechung, es zu missachten.

    Zu Ihrer Frage am 22. Dezember 2018 um 17:17
    Sie unternehmen den Versuch vom eigentlichen Thema in obigen Artikel abzulenken.
    Hier es geht um die Gebrauchsfähigkeit dieser,aus physikalischen Gesichtspunkten,unsinnigen Hilfestellung der Leistungsbereitstellung durch WKA-Anlagen für das Gesamtkonzept des Europäisches Verbundnetzes.Den Netzbetreibern in Verantwortung ist dass im Grunde egal.Wenn im übertragenden Sinne sich ein Wildschein seinen Juckreiz an einer deutschen Eiche zu mildern sucht,muss man einfach nur darüber lächeln.
    Sie ließen es ja schon anklingen,dass bei Ihren persönlichen Überlegungen Skepsis aufkommt,wenn man dem Märchen von der kompletten Leistungsbereitstellung durch diese vom EEG geförderten Energiewandler ,Glauben schenkt.Solange das Geschäftsmodell jedoch so guten Anklang findet,wäre man blöd da nicht mitzumachen.Was zu alten Zeiten an Regelleistung kostenneutral mitgeliefert wurde, wird heute fürstlich bezahlt.
    Die neue Deadline ist 2025.Lehnen Sie sich zurück und genießen den alten Spruch:am deutschen Wesen wird die Welt genesen.
    Da wird dann hoffentlich jedem klar,das mindestens 50 % bei jeder Energieumwandlung an Wärme anfällt.Und wenn diese Wärme um die Ohren fliegt, sollte man dafür Sorge tragen,dass Sie sich selbst entsorgt.

    Fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2019
     

  4.  

    Hoffnungslos daneben:
    Die Windstromanlagen in Deutschland standen im Juni in 93,3% der Zeit still

    Die Windstromanlagen lieferten im Juni bei über 14% vom deutschlandweiten Stromverbrauch.

    Der monatliche Anteil aller „erneuerbarer“ Energien an der Stromerzeugung in Deutschland in Juni 2018, über 40%.
     

  5. @Frank Leschhorn

    > Wie kann den rund 18% Windstromanteil bei  über 90% Stillstandszeit der Windräder erzeugt werden?<

    Aber Herr Leschhorn, des Rätsels Lösung ist doch ganz einfach. Bei den 18% handelt es sich um die aufsummierten Monatserträge, die völlig unterschiedlich sind. Grundsätzlich folgt die Windstromerzeugung einer Trendlinie mit hohen Erträgen während der windstarken Wintermonte und äußerst schwachen Erträgen während der Sommermonate. Aufintegriert ergibt sich dann der Jahresertrag. Im Artikel wurde der windschwächste Monat Juli analysiert und da ergab sich eben 93% Stillstandzeit, was aber nicht heißt, dass es das ganze Jahr über so ist. Ein Zahlenbeispiel möge dies verdeutlichen.

    Nachfolgend ist die monatliche Auslastung der Windräder in BW (Netzbetreiber TransnetBW) dargestellt. Hierbei handelt es sich um das Verhältnis der eingespeisten Leistung (über den Monat gemittelt) zur installierten Nennleistung.

    Jan.  38 %
    Feb,  24%
    Mrz,  24%
    Apr.   21%
    Mai.   14%
    Jun.   9%
    Jul.    8%
    Aug.  12%
    Sep.   13%
    Okt.   20%
    Nov.  20%
    Dez.  42%

    Der Dezember Wert ist Stand 22.12. 21:00 Uhr. Im Jahresdurchschnitt sind etwa 20 % zu erwarten, ein für BW hervorragender Wert. Wie gesagt es handelt sich um Auslastungsgrade der Windräder, nicht um Anteile an der Stromerzeugung.

    Hier sieht man ganz deutlich den Jahrestrend, der qualitativ immer so ist. Einige wenige Starkwindmonate im Winter prägen den Durchschnittswert, die Sommermonate müssen durchgefüttert werden und zwar nicht während einiger Tage Dunkelflaute, sondern monatelang. Das ist das Kernproblem der Windenergie.

  6. Lieber Herr Leschhorn,

    wer lesen kann, hat mehr vom Leben!

    Die in der Überschrift sagt: „Die Windstromanlagen standen im Juni in 93 % der Zeit still“. Wenn hier im Forum und in den zitierten Statistiken von ca. 18 % Windstromanteil an der Energieversorgung  geschrieben wird, bezieht sich das nicht auf einen Monat Juni, sonder auf das ganze Jahr!

    Ich wünsche allen Foristen ein schönes Weihnachtsfest!

  7. Sehr geehrter Herr Leschhorn,

    ich beglückwünsche Sie zu Ihrer Bereitschaft, sich mit der Energieversorgung in Deutschland auseinander zu setzen.

    Sie haben recht mit dem Anteil von 19.9 % der geleisteten Arbeit, leider ist dieses bei einer installierten Leistung von 60 GW enttäuschend. Fossile Kraftwerke haben nur 75 GW.

    Um mit Windkraft nachts ohne Photovoltaik Deutschland zu versorgen, müssten die WKA verfünffacht werden, und windstille Nächte oder Wochen wären immer noch nicht berücksichtigt.

    Damit Sie auch nachts noch Licht oder Zivilisation haben, benötigen Sie einen Speicher. Alleine für eine Durchschittsfamilie können Sie für 14 Tage 200 kWh kalkulieren, kostet 200.000 € und füllt die Doppelgarage komplett aus.

    Haben Sie eine leere Doppelgarage dafür?

    Mit freundlichen Grüßen,

    Jari Heinrich Grünig

     

    • Die 200000 € sind nicht korrekt. Ein 100 Ah Varta-Akku kostet 180€ im Netz. Macht dann bei 200 kWh Speicherkapazität 30000 €. Allerdings zwischen ganz voll und ganz leer. Wenn man aber zwischen 75 und 25% arbeitet wären es 60000 €. Da man aber im Winter mehr Kapazität braucht wären 100000 € Investitionskosten irgendwie nachvollziehbar. Vielleicht gibt es die Bleiakkus ja auch dann bei mehreren hundert billiger.

    •  

      Jari Heinrich Grünig
      22. Dezember 2018 um 0:42
      Damit Sie auch nachts noch Licht oder Zivilisation haben, benötigen Sie einen Speicher. Alleine für eine Durchschittsfamilie können Sie für 14 Tage 200 kWh kalkulieren, kostet 200.000 € und füllt die Doppelgarage komplett aus.

      JA, JA Herr Grünig,
      14 Tage = 200 kWh ??? kostet 200.000 € ???
      Eine Durchschnittsfamilie können Sie für 14 Tage 200 kWh kalkulieren ???
      Das sind dann über 5000 kWh im Jahr, da solle man erst mal über „energiefressende“ Geräte nachdenken.

      Man kommt leicht bei 4 Personen unter 3000 kWh im Jahr, sind um die 125 kWh die gebraucht werden in den 14 Tagen.
      Also ein Ersparnis von um die 550€ im Jahr die man einsetzen kann um den Stromverbrauch zu optimieren, minimieren.

      Geht bei ihnen nicht jeden Tag auch die Sonne auf ?

      Es kommen doch auch im Winter kWh von den PV-Anlagen, oder nicht ?
      Das sind in der schlechtesten Woche (2018 KW50) noch 0,12TWh Solarstrom gekommen, also um die 2,5 kWh in der Woche die von einem kWp kommen.
      Haben die Leute 10kWp auf dem Dach, so kommen in den 14 Tagen um die 60 kWh an PV-Strom.
      Da muss der Speicher nur noch um die 70kWh groß sein, wenn man Richtung 95….99% Solarstromversorgung kommen möchte, auch im Winter.

      Ein 70 kWh Speicher macht heute noch keinen Sinn.
      Man macht einen 10kWh ….. 15 kWh speicher und kauft in den 4 Wintermonaten einfach noch einige kWh aus dem Netz.

      Alternativ macht man keine 10kWp sondern 20kWp auf das Dach und einen 12 kWh Speicher, dann ist man auch bei 95….99% Solarstromversorgung von PV.
      Die zusätzlichen 10kWp Module kosten im Einkauf ja auch nur 5000 €, sind also günstiger wie 12kWh Speicher, die kosten ja bereits 6100€.
      http://greenakku.de/Batterien/Lithium-Batterien/Pylontech-LiFePO4-Speicherpaket-48V-12kWh::1391.html?MODsid=o7fn21o9pumsbg39smkdbjgmb7
       

       
      PS
      Bei 5200 kWh bezahlt die Durchschnittsfamilie von Herrn Grünig in 20 Jahren um die 30.000 € für eine 100% Netzstromversorgung, Strompreissteigerungen nicht mit eingerechnet.
       

  8. Die ganze Rechnerei in Prozent der elektrischen Arbeit (GWh oder größer) bringt rein gar nichts, weil man für die Aufrechterhaltung der Versorgungssicherheit die verfügbare elektrische Leistung (in GW) benötigt. Und diese wird auf einen Zeitraum von 1/4 h bemessen. Deswegen werden auch ca. 100.000 Großverbraucher (>100.000 kWh/a) mit der 1/4-Stundenarbeit an der EEX bewertet. Das sind pro Jahr (365d x24 h/d x 4) = 35.040 + (96) 1/4-Stunden für das Schaltjahr. Das heißt die Frequenzregelung in den Leitstellen muß für jede dieser 1/4-Stundenwerte zu 100% funktionieren, ansonsten gehen wir in die Geschichte ein. Und dies Regelung funktioniert nun einmal nur mit thermischen bzw. Wasserkraftwerken. D.h. je mehr Wind und Solarenergie dazu kommt, desto instabiler wird die ganze Sache und ist irgendwann nicht mehr beherschbar.

    Hier ist ein Link zur Komlexität der Aufrechterhaltung der Versorgungssicherheit:

  9. Das zeigt, dass die Windenergie in ganz Europa innerhalb von Minuten „gleichzeitig zusammenbricht.“

    Genial, die Druckunterschiede über Europa lösen sich in wenigen Minuten auf. Und 1 Pixel in der Grafik entspricht etwa 90 Minuten, aber es gibt ja Glaskugelleser, die können zwischen den Pixel lesen.

    • Lieber Hr. Schubert,

      sich vorzustellen, dass die gezeigte Grafik auf einer Datenbasis beruht, deren Auflösung wesentlich höher ist als die hier gezeigte verdichtete Grafik, scheint Ihnen nicht möglich zu sein?

      Die Grafik zeigt Leistungseinbrüche von mehr als 20 GW innerhalb weniger Stunden. Der Anteil von Sonne und Wind soll von jetzt ca 20 auf mehr als 80 % gesteigert werden. D.h. wir müssen mit einem Vielfachen der jetzt erkennbaren Leistungssprünge rechnen. Sagen Sie uns doch mal, wie solche Sprünge kompensiert werden sollen, so ganz ohne fossile oder nukleare Stromerzeugung.

      Mfg

  10. @Herr Leschhorn et alt.

    Deutschland: 30.000 Windkraftanlagen (WKA) mit einer installierten Leistung in Höhe von 56.000 MW erzeugen auf das Jahr bezogen 19% der Nettoelektrizitätsproduktion in Höhe von 600 Milliarden kWh. Das sind rd. 114 Milliarden kWh.

    Würden die WKA das ganze Jahr über mit voller Leistung produzieren, erzeugten sie rd. 490 Milliarden kWh. Da Petrus und der Wind nicht mitmachen, sind es nur 114 Milliarden kWh und damit beträgt die Leistungsausnutzung der WKA im Jahresdurchschnitt nur 23%. D. h., dass die WKA während 77% des Jahres betriebswirtschaftlicher – und volkswirtschaftlicher – Ballast sind.

    Woran liegt das? Ganz einfach: Die erzeugte Leistung der WKA richtet sich nicht nach dem Bedarf der Kunden, nicht nach den Wünschen grüner Schlümpfe von DIE LINKE bis zur FDP, ncht nach der Bundesregierung, sondern schlicht und einfach nach dem Wetter, nach dem Windangebot des Herrn Petrus, und das auch noch, zur Hölle mit der Physik, mit der 3. Potenz der Windgeschwindigkeit. Deshalb schwankt die WKA-Erzeugung nach Petrus Lust und Laune zwischen 500 MW und 40.000 MW und zwar unabhängig vom Bedarf der Kunden.

    Was folgt daraus? Wir finanzieren per Strompreis und per EEG 100% und erhalten 23%, die auch noch so sind, dass die gesamte installierte WKA-Leistung durch Back-up-Kraftwerke gesichert werden muss.

    Fazit: Die Erneuerbaren sind Geld verschleudernder Schrott, der ohne weiteres Warten entsorgt werden muss. Deutschland hat genügend junge und alte talentierte, nicht ideologisch unterwanderte Ingenieure, die fähig sind, den Erneuerbaren Schrott zu entsorgen und eine zuverlässige, CO2-arme, preiswerte und jederzeit verfügbare Elektrizitätsversorgung wieder aufzubauen.

    Warten wir nicht länger ab. Packen wir es an.
    PS.: Alle Angaben sind gerundet.

    • Sehr geehrter Herr Küper,
      sie haben in Ihrer Aufzählung etwas vergessen.
      Für die 30.000 Windkraftanlagen wurden 145km² Bodenfläche (die Fläche der Stadt Bochum mit 365.000 Einwohnern) für Fundamente versiegelt (benötigte Abstandsflächen und Zuwegungen wurden nicht berücksichtigt), gleichzeitig stellen die mindestens 600.000t Rotoren der Windmühlen ein zusätzliches Problem von Entsorgung dar, da diese nur mit hohem Aufwand thermisch und unter Freisetzung von giftigen Gasen entsorgt werden können.
       

  11. Sehr geehrter Herr Leschhorn, 

    entscheidend für eine gesicherte elektrische Energieversorgung ist die bedarfsgerechte Bereitstellung von Erzeugungsleistung zu jeder Sekunde, 24h täglich und folglich auch an 365 Tagen im Jahr. Ist dies nicht gewährleistet, bricht das Rückgrat unserer Industrienation zusammen, welche unser aller Wohlstand sichert. Der VGB hat 2017 eine Studie zur Windeinspeisung veröffentlicht, in dieser die Problematik der Windkraft anschaulich dargelegt wird. Ein Ergebnis der Studie besagt, dass kein einziges konv. Kraftwerk durch die Windkraft ersetzt werden konnte. Ein weiteres interessantes Phänomen der letzten Jahre ist, daß die Windkrafteinspeisung an Feiertagen teilweise besonders hoch war und dies einen nicht unerheblichen volkswirtschaftlichen Schaden zur Folge hatte (Einspeisung am tatsächlichen Bedarf vorbei) . Der von mir sehr geschätzte Herr Prof. Alt hat diesen Sachverhalt trefflich dargelegt. Ob 20% an der Gesamtstromversorgung, von einer nicht gesicherten und somit „wertlosen“ Erzeugung die ökologischen und ökonomischen Folgen rechtfertigen, überlasse ich Ihnen.

  12. Gehe davon aus, dass zwar an manchen Tagen viel Strom durch Wind produziet wird, dieser aber in der Menge gar nicht benötigt wird. Wird dann wahrscheinlich ins Ausland verschenkt.

    Das Ganze ist eigentlich eine Frechheit. Solange man keine wirklich skalierbaren Lösungen für die Speicherung hat. Wenn diese überhaupt je von den Kosten konkurrenz fähig ist. Die Speicherung von Öl und Kohle ist eben sehr einfach und günstig.  Man sollte ein paar Mühlen und Solarpanels laufen lassen, so dass sich die Zusatzkosten im Rahmen halten.

    Von der Kohle würde ich eh nicht Abschied nehmen, dass ist ja die einzige fossile Energieresource, die wir auch in Deutschland in großen Mengen haben.

     

     

    • Ulrich Eckert
      21. Dezember 2018 um 13:38
      Das Ganze ist eigentlich eine Frechheit. Solange man keine wirklich skalierbaren Lösungen für die Speicherung hat.

      Das Ganze ist eigentlich auch eine Frechheit, Herr Eckert was Sie da schreiben.

      Ist den bereits ein Überschuss an Strom von den „erneuerbaren“ gekommen, den man hätte speichern können ?

      Zumindest ich habe noch keinen Tag, keine Stunde gefunden wo die deutschlandweite Stromnachfrage geringer ist als die EE-Strombereitstellung.

      Der Stromverbrauch ist doch immer höher als die Stromlieferung von den „erneuerbaren“.

      Man kann doch erst dann was speichern wenn ein Überschuss von den „erneuerbaren“ vorhanden ist.
      .

      • Man kann doch erst dann was speichern wenn ein Überschuss von den „erneuerbaren“ vorhanden ist.“

        Ihre technische und physikalische Dummheit oder Ungebildetheit ist grenzenlos, Hr. Hauser.

        Die Mindeststromproduktionsmöglichkeit mit Gas-, Kohle- und Kernkraftwerken ist festgelegt. Sie liegt üblicherweise bei 40% der Vollastleistung. Und da die saudämlichen Politiker den Windmühlen uns Solarpanels absoluten Vorrang, trotz der extrem hohen Gesamtkosten, geschenkt haben, aber nur die Dampfkraftwerke die Sicherheit der nachgefragten Stromlieferung garantieren können, müssen die im Teillastbereich betrieben werden, um die unvorhersagbare Variabilität der saudämliche sog. „EEG-Kraftwerke“ ausgleichen zu können. Und wenn die Kraftwerksleistung nur noch durch Abschalten reduziert werden kann, aber wiederanfahren Stunden dauert, ist es für die Stromsicherheit – der Hr. Hauser möchte ja seinen trom nicht abgeschaltet haben – ist es billiger den Strom gen Osten, Süden, Westen oder Norden zu verschenken. Der Bürger zahlt ja die Stromrechnung und nicht der Windmühlenbetreiber.

         

        Immer wieder erstaunlich festzustellen wie fachlich Physik und Ökonomie) ungebildet die Typen aus der Ecke der „EEG-Gläubigen“ sind. Die wissen noch nicht einmal wieviele Kohlekraftwerke pro Woche weltweit neu ans Netz gehen. 2015 waren es an 2400 neue Kraftwerke.

  13. Welcher Erkenntnisgewinn steckt in diesem Artikel? Wenn die Sonne nicht scheint, liefern Solarzellen keinen Strom. Wenn der Wind nicht weht, drehen sich Windräder nicht. Wie wäre es, die Zeit, die Buchstaben und die Energie hier einmal darauf zu verwenden, ein vernünftiges System für die Stromerzeugung in Deutschland zu skizzieren? Oder besser noch: ein Forum/Institut Pro Atom ins Leben zu rufen, um zu erreichen, dass die Forschung und die Entwicklung moderner, zuverlässiger, preiswerter und sicherer Atomkraftwerke gesellschaftlich (wieder) akzeptiert wird und im nächsten oder übernächsten Bundestag auch eine politische Mehrheit (AfD + FDP + X) findet? Das wäre zielführender, als die immer gleichen  Argumente gegen Wind- und Sonnenenergie wieder und wieder zu wiederholen.

    • Mit Christian Lindner ist die FDP ein grüner Haufen, der sich kaum von B90/Die Grünen, SPD und Union unterscheidet. Solange Christian Lindner in Talkshows bekräftigt, für Merkels „Klimaziele“ zu sein, ist die FDP wertlos.

      Erst nach Wahlklatschen im kommenden Jahr könnte es wieder anders werden.

      Bis dahin ist die AfD die einzige Partei, die Deutschlands Wirtschaft nicht zugrunde richten will. Im Gegenteil.

      • Angeblich wurde von der FdP bei den Jamaica-Verhandlungen eine Laufzeitverlängerung für die AKWs in den Ring geworfen, von Mutti jedoch sofort zurückgewiesen. Die Klimaziele kann man ja auch mit Kernkraft erreichen. Besser gesagt, Kernkraft ist die einzige Möglichkeit, die Klimaziele zu erreichen. Lindner ist der einzige, der in Talkshows noch halbwegs vernünftig argumentiert. Andere, die das könnten, werden ja in der Regel nicht eingeladen. Auch wenn ich die Klimaziele für schwachsinnig halte, würde es mich nicht stören, wenn sie durch eine Laufzeitverlängerung der AKWs erreicht würden.

      • „Bis dahin ist die AfD die einzige Partei, die Deutschlands Wirtschaft nicht zugrunde richten will. Im Gegenteil.“

        Jep!

        Das Blockparteiengesindel zum Teufel hauen und AfD wählen!

        Kapieren blos zu wenige.

  14. „So lange ich die Windräder sich drehen sehe, glaube ich an die Energiewende“. Was soll man da noch sagen? Leistungsabgabe, 1/x³ Abhängigkeit… alles hinter dem geistigen Horizont der grünen Schlümpfe. Wir schaffen das….

    • Lieber Herr Leschhorn,

      der Anteil an der Gesamtstromerzeugung ist nicht hoch, sondern niedrig! Hoch ist nur der Anteil an Leuten, die installierte Leistung mit erbrachter Leistung verwechseln.

    • Lieber Hr. Leschhorn,

      welchen hohen Anteil meinen Sie? Bitte mal um Zahlenangabe.

      Zudem dürfen Wind- und Solaranlagen  dank des EEG vorrangig einspeisen. Sobald sie liefern können, müssen die anderen zwangsläufig ihre Leistung herunterfahren, auch wenn dies Probleme und hohe Kosten verursacht. Anders ausgedrückt: Wind und Solar parasitieren auf Kosten der anderen Anbieter – und damit auch der Verbraucher.

      Mfg

    • Hoher Anteil? Verwechseln Sie auch installierte Leistung mit gelieferter Energie? Aber in einem haben Sie Recht: im Sommer ist die Windenergielieferung noch geringer als im Jahresschnitt. Obwohl ja bei Wärme laut Klimapriestern die Winde stärker wehen sollten.

      • Ich verstehe als Ingenieur den Unterschied zwischen Leistung und Arbeit. Meine

        Angaben sind offizielle Daten und in Arbeit, also erzeugter Energie, nicht Leistung.

        Für mich ist da ein Widerspruch, den Sie bitte klären mögen. Ich bin der Meinung,

        dass wir mit regenerativen Energien unsere Energieversorgung nicht sicher und

        bezahlbar gewährleisten können. Bitte klären sie meine Frage, da auch ich nach außen

        argumentieren will. Eine Frage ist auch, wie viel elektrische Energie haben wir zu Schleuderpreisen in die Nachbarländer exportiert?

        • Lieber Hr. Leschhorn,

          ich empfehle für den Fall, dass Sie ernsthaft am Thema interessiert sind, das Buch „Strom ist nicht gleich Strom“ von Hr. Limburg und mir. Da finden Sie in leicht verständlicher Form Antwort auf die wesentlichen Fragen rund um das Thema „Erneuerbare“ Energien inkl. Stabilität der Stromversorgung.

          Im Jahr 2017 haben wir nach meinem letzten Kenntnisstand rund 50 TWh zu Schleuderpreisen ins Ausland geliefert, teilweise sogar mit Negativpreisen, damit wir das Zeug überhaupt loswurden. Wichtigster Grund: Weiterbetrieb von notwendigen Regel- bzw. Grundlastkraftwerken, die man nicht einfach abschalten kann, weil sie durchlaufen müssen, um das Netz stabilisieren zu können. Sie können ein Braunkohle- oder Kernkraftwerk nicht bis herab zu weniger als 20 % Leistung im Lastfolgebetrieb fahren. (Ab einem Anteil von 40 %  bei Sonne + Wind wäre das Netz sowieso nicht stabil zu halten, wenn nicht konventionelle Kraftwerke stützend mitlaufen.)

          Mfg

           

          • @Herr Leschhorn

            Fundierte Antworten finden Sie im Artikel und in fast allen Kommentaren zum Artikel. Für einen Ingenieur dürfte es ein Kinderspiel sein, sich daraus eine fundierte Meinung zu bilden, ohne jede Einzelheit vorgetragen haben zu müssen.

          • Lieber Hr. Leschhorn,

            Sie haben eine fachlich fundierte Antwort bekommen. Und zwar in der Kurzfassung: EE-Strom destabilisiert die Netze. Eine Langfassung – welche grundlegendes Wissen über die Funktion unseres Stromversorgungssystems voraussetzt –  verstehen zu können, sollten Sie schon das entsprechende Wissen haben, z.B. indem Sie das Buch lesen. Darüber hinaus gibt es noch andere gute Quellen, so z.B. die Aufsätze von Dr. Keil („Die Energiewende ist schon gescheitert“). Oder den Beitrag „Für Licht und Strom gibt es keine Eimer“.

            Mfg

          • Bitte klären sie meine Frage, da auch ich nach außen argumentieren will.
            Ich wollte einen Fachmann fragen und eine fundierte Antwort haben.

            Ja so sind sie, die Ingenieure von heute: Man hat ihnen beizubringen, wozu sie zu doof und zu faul sind, es sich selbst anzulesen. Forschen Sie mal nach, woher das Wort Ingenieur kommt (Tip: Wikipedia hilft hier ausnahmsweise schon ausreichend weiter). Aber halt, ist das zuviel für Sie? Dem Inschinör is nix zu schwör. For 3 monats wuste ich noch nich mal, wie man inschinör schreipt, un heute bin ich einen!

            Der Bundesgerichtshof hat doch tatsächlich einen Fall entschieden, in dem ein Ingenieur (Architektur) allen Ernstes meinte, er müsse Dinge, die er im Studium nicht gelernt habe, nicht wissen. Deshalb hafte er für seinen (simplen) Bauplanungsfehler nicht…

            Sie sind Ingenieur? Verraten Sie doch bitte Ihr Fachgebiet.

    • Wie kommen Sie zu der Annahme, dass der Anteil der Windenergie sehr) hoch ist?
      Meine Quelle sind die die Energy Charts  https://www.energy-charts.de/index_de.htm
      des Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE
      Wir haben in Deutschland zwei Erzeugergruppen:
      Steinkohle:                                   24,18 GW
      Braunkohle:                                  21,20 GW
      Erdgas:                                          29,23 GW
      Kernenergie:                                 9,52 GW
      Wasserkraft:                                 5,5 GW
      Mineralöl:                                     4,3 GW
      Summe: konventionelle Erzeuger:                                                      88,43 GW
      Wind onshore:                             52,73 GW
      Wind offshore:                             5,86 GW
      Photovoltaik:                                45,33 GW
      Biomasse:                                     7,72 GW
      Summe erneuerbare Erzeuger:                                                        111,64 GW
      Da der Tagesbedarf in Deutschland je nach Wochentag und Jahreszeit stündlich zwischen 40 und 75 GW schwankt, sollte theoretisch jede dieser Erzeugergruppen zur Bedarfsdeckung ausreichen!
      Tatsächlich beträgt 2018 der tägliche Anteil der Windenergie zwischen 4,9 % und 63,2 %, im bisherigen Jahresmittel aber nur 20 % der gesamten Arbeit (ca. 560 TWh)!
      Bitte beachten Sie den Unterschied zwischen installierter Leistung (Maßeinheit GW) und tatsächlicher Arbeit (Maßeinheit GWh)

      Also jetzt noch einmal meine Frage an Sie:
      Worauf begründet sich Ihre Annahme, dass der Anteil der Windenergie (sehr) hoch ist?

    • Na ja, „hoch“ ist relativ ….

      Installierte Leistung in 2017: 55 GW

      Produzierte Strommenge: 104.000 GWh

      ==> 21,6% Vollaststunden.

      Das ist der Offenbarungseid der „Energiewende“. Summierte 1/5 Energieertrag aus stochastischer Einspeisung. Der grüne Irrsinn. Wie heisst es so schön: Dumm, dümmer, öko….

    • Lieber Herr Leschborn,
      der hohe „Windenergieanteil“ ist ein Taschenspielertrick der Windenergie-Mafia, da hier ERZEUGTER bzw. VERGÜTETER „Windstrom“ mit dem Gesamtstromverbrauch in Deutschland ins Verhältnis gesetzt wird, was natürlich nicht sachgerecht ist.

      Ein Beispiel, damit auch Nichtverstehenwoller einen Denkansatz haben:
      1) Deutschland hat 10 Stück Obst gegessen
      2) Obstmafia hat 5 Äpfel (grün) bezahlt bekommen
      Darauf behauptet Obstmafia: „Wir haben 50% des Obstkonsums in Deutschland gedeckt!“
      Klingt logisch, ist aber nicht so, denn:
      3) Die Konventionellen haben 7 Birnen (Kohle, Gas, Kern) beigesteuert
      4) Das Ausland hat noch 2 Bananen (Kernkraftstrom) nach Deutschland geliefert
      Das wären ja zusammen 5+7+2 = 14 Stück Obst –> 4 zuviel!!!  Wo sind die?

      Die Lösung:
      Der Obstbedarf wurde in Wirklichkeit gedeckt durch 7 Birnen (konv.), 2 Bananen (Import) und nur einem einzigen grünen, sauren Apfel, da (weil gerade keiner Hunger hatte und es auch keine Lagermöglichkeit gab) drei ins Ausland verschenkt werden mussten und einer gleich hängen geblieben ist. Die Konventionellen mussten übrigens auch eine verdorbene Birne wegwerfen, da sie immer eine bereithalten müssen. Bezahlt wurde die natürlich trotzdem, so dass die Obstesser also insgesamt 15 Stück Obst bezahlt, aber nur 10 gegessen haben, wobei die grünen Äpfel auch noch dreimal so teuer sind, wie Birnen oder Bananen.

      Die Obstmafia hat also nur mit einem Apfel den Obstbedarf zu 10% gedeckt, aber 5 bezahlt bekommen.

      J.R. Huels

  15. Ich verweise auf Paul Watzlawicks Buch „Anleitung zum Unglücklichsein“. Das Kapitel „Mehr desselben“. Watzlawick beschreibt da sehr schön, wie man es schafft, konsequent in die Wand zu fahren. Dies geschieht zur Zeit mit der Energiewende. Genau wie im obigen Artikel dargestellt.

        • Und der Sonnenstromanteil liegt bei ca. 8%. Das wollen aber viele nicht zur Kenntnis nehmen. Da Nachts aber der Stromverbrauch ca. 30% niedriger ist als tagsüber, ist es Stand heute null Problem, dass die Sonne eben nachts nicht scheint – es wird im Sommer genau die Mittagsspitze abgedeckt, die früher die teuren Gaskraftwerke liefern mußten und eben in Zukunft verstärkt den Nachtstrom liefern werden, wenn sie schon mal da sind. In Italien ist erstaunlicherweise der Nachtstrombedarf um ca. 50% niedriger. Und bitte langfristig nicht die Second Life Batterien vergessen.

        • Haben die Deutschen auch die 105 Twh verbraucht, oder wie viel sind davon ins Ausland verklappt/verschenkt worden, obwohl sie der deutsche Verbraucher bezahlen musste.

          Wenn das noch zu Ihrer Zahl hinzu käme wäre es eine brauchbare Aussage.

          • Wenn der durchschnittliche Preis für eine KWh exportiertem Strom in 2018 bei ca. 3,8 Ct liegt, der durchschnittliche Importpreis bei ca. 4,2 Ct liegt, denn kann man nicht wirklich von verschenktem Strom sprechen.  Es wurde insgesamt ein Exportüberschuss von ca. 1,2 Mrd. Euro bis jetzt in 2018 erzielt. Da wurde richtig Geld verdient. Strom wird produziert, um damit Geld zu verdienen.

        • Wind hat in Deutschland bis heute in 2018 einen Anteil von
          19,9% (105,39 TWh) an der Stromerzeugung in Deutschland.
          ca. 50% zur Unzeit, also Müllstrom.

        • Lieber Hr. Leschhorn,

          laut Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen werden es im Jahr 2018 17,5 % sein. Vermutlich mindestens ein Drittel davon musste ins Ausland verschenkt werden, weil zur Unzeit produziert wurde. Bleiben netto also ca. 11,7 % Beitrag.

          Das Dumme an Deutschland ist, dass Kraftwerke nicht das gleiche tun dürfen wie Eisenbahnergewerkschaften: Einfach mal die Bude für einen Tag dicht machen.

          Danach wäre hier Ruhe im Karton.

          Mfg

          • Wie kann den rund 18% Windstromanteil bei  über 90% Stillstandszeit der Windräder erzeugt werden?

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