Neuer Auto-Hammer aus Brüssel – jetzt ist der Benziner dran!

Fotolia

von Holger Douglas
Brüssel bekämpft die individuelle Mobilität insgesamt!
Nach dem Diesel erfolgt wie erwartet der nächste Schlag gegen den Benziner: Die CO2-Grenzwerte werden drastisch abgesenkt. Der mögliche Ausweg, der Diesel, wurde schon vorher zerstört – so bleiben faktisch keine Alternativen.

Die EU will das Auto und die Autoindustrie endgültig zerstören, anders kann man das aktuelle Geschehen kaum einordnen. Die Vertretung der EU-Staaten, des Europaparlamentes und der Kommission jedenfalls haben am Montagabend beschlossen, daß die Grenzwerte für CO2 schon bis zum Jahre 2030 um 37,5 Prozent sinken müssen. Davor muss schon bis 2025 der Ausstoß 15 Prozent CO2 um 15 Prozent gesenkt werden. In der Summe ist das ein gewaltiger Schritt.

Die Pläne sind im Tollhaus EU also gegenüber den früheren Plänen deutlich verschärft worden. Bei den Beratungen Anfang Oktober war eine Senkung der CO2-Grenzwerte um 35 Prozent im Gespräch. Deutschland wollte 30 Prozent, das Europaparlament 40 Prozent weniger von jenen 95 Gramm CO2, die Neuwagen im Flottendurchschnitt ausstoßen dürfen.

Dieser Schlag der EU trifft vorwiegend den Benzinmotor. Denn der produziert zwar weniger NOx, dafür aber mehr CO2. Ein Grund übrigens, warum in Amerika die CO2 Grenzwerte relativ hoch sind. Dort fahren überwiegend großvolumige langsam drehende Benzinmotoren. Treppenwitz der Geschichte: Laut Internationaler Energieagentur sinkt in den USA der CO2 Ausstoß deutlich mehr als beim selbsternannten »Klimamusterknaben« Deutschland.

Als Vergleich: Derzeit liegt der rechnerische Durchschnitt für CO2 Ausstoß im Abgas der Autos in Europa bei 118 Gramm CO2 pro Kilometer.

Die Illusion der Machbarkeit

Diese neuen herabgesetzten Werte der EU sind mit Verbrennungsmotoren nicht mehr zu erreichen. Eine Verbrennung bedeutet immer Kohlendioxid als Produkt dieser chemischen Reaktion. Es besteht ein direkter Zusammenhang zwischen Verbrauch und Verbrennung.

Bei einem CO2 Ausstoß von rund 60 Gramm pro km dürfte ein Auto 2,6 Liter pro 100 Kilometer verbrauchen (im sogenannten Flottenverbrauch). Jedermann ist klar: illusorisch.

Das wagt die EU aber nicht zu sagen, weil jedem sofort klar wäre, dieser Wert gehört ins Reich der Phantasie. Reiner Unsinn, wenn Verbraucherverbände, die angeblich den Schutz der Verbraucher auf der Fahne haben, die neue EU-Regelung begrüßen. Denn davon habe auch der Verbraucher etwas: Autos, die weniger verbrauchen.
Es haben sich die Hardliner durchgesetzt, die unter allen Umständen der Autoindustrie an den Kragen wollen.

Für die Automobilindustrie bedeutet das, mehr Elektroautos zu bauen – auch wenn die niemand kauft, weil sie teurer sind und schlechtere Leistungen als Verbrenner bieten. Bei den Elektroautos steht der Auspuff mit den achso schädlichen CO2 Emissionen nur am Stadtrand, dort wo die großen Kohlekraftwerke noch stehen. Dort stößt er übrigens laut Umweltbundesamt 489 Gramm CO2 pro Kilowattstunde erzeugten Stroms aus.

Das wiederum könnte Umweltterrortrupps wie dem ominösen Verein »Deutsche Umwelthilfe e.V.« auf die Spur bringen, auch dagegen zu klagen. Denn Elektroautos sind nicht umweltfreundlicher als Verbrenner. Aber sie eignen sich besser zur Selbsttäuschung.

Wie Hohn müssen die Worte des »EU-Klimakommissars« Miguel Arias Cañete in den Ohren der Beschäftigten in der Autoindustrie klingen: ehrgeizig und ausgewogen sei die Vereinbarung.

Der Verband der Automobilhersteller sagt: »Niemand weiß heute, wie die beschlossenen Grenzwerte in der vorgegebenen Zeit erreicht werden können.« Das hatten wir schon einmal, als vor knapp zehn Jahren die heute geltenden Grenzwerte beschlossen wurden. Grenzwerte eben ein mittlerweile erprobtes Kampfmittel gegen eine Industrie.

Der Beitrag erschien zuerst bei TE hier

Anmerkung der Redaktion:

Und um das Maß voll zu machen, arbeitet die SPD weiter daran, die wirtschaftliche Basis vor allem ihrer Klientel zu zerstören. Sie lässt ihren Obermediziner Karl Lauterbach im FOCUS das baldige Verbot von Benzinern fordern. Hier

Der FOCUS schreibt

Fahrverbote für Benziner? Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach warnt vor dem Kauf von Benzinmotoren. Diese verursachten „mehr Klimawandel“ und würden künftig ebenfalls mit Fahrverboten belegt.

 


image_pdfimage_print

44 Kommentare

  1. „Und um das Maß voll zu machen, arbeitet die SPD weiter daran, die wirtschaftliche Basis vor allem ihrer Klientel zu zerstören.“

    Daran sieht man die ganze Blödheit der Führungsdeppen dieser Gruppierung:

    Niemand ist erfolgreicher im Bemühen sich selbst abzuschaffen als die SPD.

  2. Dieser Herr Deutering glaubt offenbar wirklich, man kann Strom in Säcken lagen wie Kartoffeln, da er von „Photovoltaik-freundlichem Wetter und stärkerer Windernte im Frühjahr“ schreibt. Aber vielleicht hat er schon eine (einigermaßen realistische) Speichermethode gefunden, wenn er den Strom im windarmen Sommer für die Klimaanlage oder gar im November für die Heizung benötigt.

     

    PS: wo ist eigentlich Herr Prof. Kramm, der solchen MINT-Verweigerern richtig freundlich erklären kann, was Sache ist?

    • Vom mittelfristigen Lastausgleich oder „Strom in Säcken lagen“ hatte ich nichts geschrieben, sondern nur vom CO2 Ausstoß pro kWh nach offiziellen Quellen. Aber wenn es noch weiteres zum im Mund herumdrehen gibt, würde ich mit einem Zahnarzt vorlieb nehmen.

      Die Zahlen des UBA lassen sich auch mit denen des BDEW plausibilisieren. Da kommt bei mir kein großer Unterschied heraus. Aber es kann auch sein, dass alle unter einer Decke stehen, weil alle Deutschland deindustrialisieren o.ä. wollen.

      Das CO2 überhaupt keinen Einfluss auf Wetter/Klima/Temperatur hat, wird wahrscheinlich nicht mal Herr Kramm bestätigen. Die Absorptionsbanden lassen sich nicht leugnen. Je nach schlüssiger Theorie gibt es aber schlussendlich einen negativen, neutralen oder positiven Effekt.

      • Mit ist halt bei „Windernte“ der Vergleich(!) mit Kartoffeln eingefallen. Ich kann nichts dafür, wenn Sie alles nur wörtlich verstehen. Schilda lässt grüßen.

        „Je nach schlüssiger Theorie gibt es aber schlussendlich einen negativen, neutralen oder positiven Effekt.“ erinnert mich (schon wieder ein Vergleich) an „kräht der Hahn am Mist, ändert sich das Wetter oder es bleibt, wie es ist“. Werden Sie aber auch nicht verstehen, sondern nur wieder nach einem Zahnarzt rufen. Obgleich Sie Herrn Kramm unterstellen, dass nicht mal er (was soll diese Formulierung?) den Nichteinfluss des CO2 bestätigen wird.

  3. Ich finde es immer wieder erstaunlich wie wenige physikalisch-ökonomisch befähigte Menschen es gibt.

    Und dann gibt es unter denen auch nur ganz wenige, die den chemischen und stofflichen Bedarf von Windmühlen- und Solarzellenstrom kennen bzw. berechnen können.

    Vielleicht kann der sich für superschlau haltende Herr Deutering ja mal differenziert vorrechnen wie er auf die Emission von nur 450 bis 490 g/kWh kommt. indmühlen und Solarpanels haben nämlich bereits fleißig CO2 emittiert, bevor sie anfangen können Strom abzugeben.

    • Ich gehe davon aus, dass auch Kohle- und Kernkraftwerke „bereits fleißig CO2 emittier[en], bevor sie anfangen können Strom abzugeben“. War dies in Ihrer Überschlagsrechnung mit berücksichtigt? 
      Die mir angegebene Zahl für 2017 ist der – wie auch im obigen Text korrekt referenziert – hochgerechnete Wert des UBA. Dieser lässt sich auch über die jeweiligen Anteile der Energieträger an der Bruttostromerzeugung und spezifischen CO2-Emissionen plausibilisieren.

      Die Werte für 2018 werden als erste Hochrechnung im Januar 2019 vom ISE veröffentlicht. Aus den bisherigen Werten (z.B. energy-charts.de) lässt sich der Wert für 2018 abschätzen. Diese reflektieren das Photovoltaik-freundliche Wetter und die stärkere Windernte im Frühjahr.

  4. Wie immer lassen sich Probleme nur durch Freiheit und Verantwortung lösen. Und nicht per Ordre de Mufti.Heisst, jeder kann fahren wie und was er will, solange er die Abgase selbst schluckt.Gilt natürlich auch im allen anderen Lebensbereichen.

  5. Guten Morgen,

    Ein weiterer Schritt zur Vernichtung unserer zivilatorischen Errungenschaften.

    Medienwirksam durfte ja unser „Astro Alex“ , der gute Herr Gerst, welcher ja jetzt den absoluten Überblick hat, uns vor der Vernichtung unserer Lebensgrundlagen berichten. In seiner Botschafft hat er nach meiner Erkenntnis nicht unbedingt und explizit die „Vergiftung“ unserer Atmosphäre mit dem ach so schädlichen CO² hervorgehoben, wofür ja unsere ÖR Medien dann schon genügend Rechnung tragen.

    Dieses heuchlerische getue, sieht man ja bei der realistischen Betrachtung der achso CO² freien Elektromobilität, wo ja nichteinmal die Herstellungskosten wie auch die Verluste durch Landvernichtung Rechnung getragen wird. Man betrachte einfach mal das Schotterwegesystem in den Windparkanlagen welche ein Vielfaches der eigentlichen Grundfläche betragen. Diese werden dann im Winter bei Schnee, noch bevor das öffentliche Straßennetz vom Schnee befreit wird ordentlich befahrbar gemacht für Service und eventueller Havarie. Ja schön ordentlich, vielfach vom bäuerlichen Verpächter, welcher dies ja dann nun nicht mit nem elektromobile erledigen kann.

    Ja man liest von Berichten der Lobbygruppen PV das doch ein 100% er Umstieg doch kein Problem wäre, dann sollten sie doch mal die Nummer bei nächtlich verschneiten PV Anlagen und Flaute mit irgendwelchem Akkustrom versuchen welche dann bei der Litiumgewinnung in der 3. Welt ganze Landstriche unwiederbringlich zerstören. Ja das ist Vernichtung von Lebensgrundlagen wenn kein oder nur noch vergiftetes / versalzenes Grundwasser verfügbar ist.

    Mit freundlichen Grüßen!

    Christian Möser

    Zimmerer

  6. Benzin hat eine CO2-Emmission von 2,32 kg/l, LPG von 1,64 kg/l. Rechnet man auf LPG noch einen 10% höheren Verbrauch drauf, kommt man auf eine CO2-Reduktion von rund 25%. Benziner können problemlos mit LPG gefahren werden; zudem ist LPG (zurzeit) über die Hälfte billiger. Selbst Nachrüstung rechnet sich nach spätestens 3 Jahren bei einer Fahrleistung von 20 000 km/Jahr. Mir unverständlich, warum da sowenig erwachsene Menschen dahinter kommen; naja, wird hier ja öfter erwähnt – alles MINT-Versager. Das heißt, ein überzeugendes Argument gegen LPG gibt es. So der Motor es hergibt, soll ab 180 km/h ein Benziner besser ziehen. Ich fahre auch jeden Tag 90% meiner Fahrzeit schneller als 180 km/h.

    • LPG gibt es nicht in meiner Nähe. Und wenn ich mir einen „Gastank“ zusätzlich einbauen ließe hätte ich fast keinen Kofferraum mehr.

      Ist alles kompletter Schwachsinn.

       

      Und das mit den 90% Fahrzeit mit 180 km/h behaupten Sie besser nicht weiter. Sowas geht nicht.

    • Hallo Herr Schubert,

      stimmt schon. Falls jemand Angst hat das Benzin (Öl) könnte ausgehen, wäre LPG eine Alternative, insb. weil es mindestens 3 Mal so viel Gasvorkommen gibt wie Ölvorkommen.

      Die bestehende Infrastruktur könnte mit geringen Änderungen beibehalten werden.

      Der Preisvorteil ist aber ein steuerlicher. Der kann von heut auf morgen verpuffen.

      Aber „sauberer“ verbrennt es allemal.

       

      Hab ich hier übrigens schon vor Jahren angemerkt…

  7. CO2 ist absolut Irrevelant für klimatische Veränderungen. Der Volumenanteil ist viel zu gering und die Physikalischen Eigenschaften lassen die absorbtion von grossen Energiemengen in keinster Weise zu. Es ist einfach lächerlich, aufgrund ideologischer Dummheit eine Volkswirtschaft eines Landes an die Wand zu fahren. Offensichtlich sind die Deutschen Politiker Weltmeister darin. Das zeigte schon die Vergangenheit. Nichts daraus gelernt, es werden noch grössere Dummheiten begangen.

  8. ….je schneller umso besser, ich möchte den Zusammenbruch Deutschland noch erleben, zumindest, was mit den Verursachern passiert!

     

    M.Kastner

  9.  
    Die Abschaffung der Marktwirtschaft, und eines fairen Wettbewerbs, ja gar jeder kognitiven Intelligenz in der EU, ist offensichtliches Ziel dieses aktuellen Grenzwert-Wahns, den nur die AfD laut bestreitet.
    Alle vernünftige, demokratische Zivilisation wird durch diktatorische Willkür-Herrschaft nicht legitimierter, politischer Berufsfunktionäre, wie im fanatischen Kommunismus, auf Kosten der Bevölkerung zerstört.
    Die Souveränität der EU-Bürger wird so vorsätzlich und grundsätzlich bekämpft, man wird zum Sklaven einer Profilierungssüchtigen Gaunerbande, das ist unerträgliche Hybris politisch kranker Psychopathen sämtlicher Altparteien unter Merkels Führung und das muss aufhören, weil es keine demokratische Mehrheit hat.

  10. Ich habe inzwischen berechtigte Zweifel an der Zurechnungsfähigkeit einiger Politiker in DE und der EU. Der SPD + den GRÜNEN wünsche ich zukünftig einstellige Wahlergebnisse!
    Offensichtlich will man die „systemrelevante“ deutsche Automobil-Industrie samt Zulieferern voll an die Wand fahren lassen. Über 800.000 Menschen arbeiten in DE bei Autobauern und Zulieferern. Das bedeutet, dass in Deutschland etwa 1,8 Millionen Arbeitsplätze direkt oder indirekt von der Autoproduktion abhängig sind. Der erwirtschaftete Umsatz beträgt gut 400 Milliarden Euro pro Jahr.
    Fazit:
    Statt „Deutschland first“ geht es uns dann wirtschaftlich steil abwärts – armes Deutschland!
    Nur wenige der über 21 Millionen Rentner wird sich jemals ein E-Auto leisten können.
    Die rund 20 Millionen ADAC-Mitglieder müssen geschlossen auf die Straßen gehen!

  11. Es geht den Politdarstellern in der EU nicht um Gesundheit und Umweltschutz, sondern um eine Umstrukturierung des Energiemarktes zugunsten von Frackinggas und Frackingöl aus den USA. LNG ist der neue Kraftstoff zur Stromherstellung, die USA deckt damit 34% ihres Stromes. Aus LNG kann nur minderwertiges Benzin, aber kein Diesel gewonnen werden. Deshalb wird in der Wirtschaft/Politik massiv auf Elektroheizung und Elektroautos hingearbeitet.
    Mit fadenscheinigen Argumenten wie Abgaswerte, Feinstaub wird die Umstrukturierung des Energiemarktes durchgesetzt für eine „saubere“ Umwelt. Deutschland wird deindustriealisiert, denn E-Autos werden hier nicht hergestellt, diesen Rohstoffmarkt diktieren China und die USA. Zur Freude der Klimaideologen die ihren Ökokommunismus durchzusetzen können mit Lügen.

  12. Wer sich mal mit CO2-Zahlen befasst (unter der Annahme, wir könnten da was GUT machen) wird feststellen, daß die komplette Separierung der BRD aus dem sich immer noch drehenden Erdball, einen Einfluß von 0,05% auf das Weltklima hätte, das ist rein mathematisch betrachtet ja schon an NICHTS grenzend. Weil Deutschland kein eigenes Klima „besitzt“ wie Viele leider glauben, müssen statistische Zahlen zu CO2 aus der BRD immer auf das Weltklima bezogen werden. Mit etlichen Statistiken, am besten die von Greenpeace stellt man fest, dass die Herausnahme der PKW aus den Autobahnen, eine CO2Minderung von 0,000184% im Weltklima zur Folge hätte. Die Auswirkungen eines Tempolimits kann ich hier nicht mehr darstellen, weil zu viele Nullen hinter dem Komma. Das Denken unserer Gesellschaft scheint sich in großen Flächen nur noch auf die eine Formel zu reduzieren: „Wer nichts weiß, muß Alles glauben, um damit kräftigst für Bass zu schreiten.“ UND es funktioniert bereits tadellos. Im Fachbereich Demagogie ist man wegen der Flut an Dr.Arbeiten völlig überlastet. Kommt nach STASI die KLISI: Ministerium für Klimasicherheit ? …mit Herrn Resch als Generalpräsidenten, eine güldene Krone mit roten Hörnern auf dem Kopfe tragend…Die Geschichte Hitler, Stalin, Mielke und Konsorten hat uns hinreichend gelehrt was passiert, wenn wir demokratische Wege verlassen und einem Irrsinn folgen  ! Wehret den Anfängen, das gilt für Alles und nicht nur gegen Rechts. Merkt die deutsche ÖKO-Gesellschaft nicht, dass sie sich gerade den Ast absägt auf dem sie sitzt ? Global betrachtet heißt das: Die Geschäfte die die BRD wegen Selbstzerstörung nicht mehr macht, machen dann Andere. Und da gibt es ausdauernde Interessenten. O.K. ein paar Jahre wird es noch dauern. Statt Energiewende mit der Brechstange hoffe ich auf die Rückkehr zum gesunden Menschenverstand. Ist das auch so ein Irrglaube ?

    • Es existiert kein Weltklima! Dafür existieren weltweit schlicht viel zu wenige Messstellen mit einem viel zu kleinen Zeitraum seit Messbeginn. Also kann auch keine Berechnung auf ein fiktives Klima keine realen Verläufe abbilden.

      • Über BEGRIFFE kann man sich streiten. Es geht hier darum, aufzuzeigen wie idiotisch ein Tempolimit als „Klimaretter“ nur sein kann und wie die geistige Zersetzung in dieser Gesellschaft schon fortgeschritten ist…. Glaubensbekenntnisse regieren. Ein prozentualer Vergleich reicht dafür völlig aus. Wenn man eine Erkältung behandeln will, schneidet man sich ja auch nicht die Fußnägel als wichtigste Maßnahme. Wo werden von der DUH überhaupt Prioritäten gesetzt ? Bei Profit, Machtgeilheit und Gängelei der Bürger ! Ach ja, möchte mal wissen, was man Herrn Gerster für seine neuesten Aussagen geboten hat.

  13. Auch wenn es manchmal so aussieht und manche grüne Ideologen es persönlich wollen: Es geht nicht um die Ruinierung der Industriegesellschaft oder der Autoindustrie. Es geht um die bewusst betriebene Entwertung (und nachfolgend Ersetzung) bestimmter Technologien wie Kernkraft, fossile Verbrennung und der Diesel- und Benzinautos durch „grüne“ Technik. Das  bedeutet Umverteilung von Ressourcen und Profiten und stellt insgesamt ein riesiges Konjunkturprogramm dar – ganz unabhängig davon, ob der „grüne“ Mist wirklich funktioniert. It´s capitalism, stupid – nur in besonderer Form. Was die grünen und linken Akteure dabei denken oder glauben, ist völlig belanglos.

  14. Und hier posaunen sie wieder, die MINT Versager die glauben zu wissen wie Technik funktioniert.

    https://www.cicero.de/wirtschaft/deutsche-autoindustrie-zukunft-volkswirtschaft-elektroautos-diesel-china/plus

    Passend dazu:

    http://www.nukeklaus.net/2018/12/20/der-kampf-gegen-unsere-gesellschaft-nimmt-fahrt-auf/adminklaus/

    Aber weiß ein Dr. Ing. schon von der Fahrzeugtechnik. Die Lügenpresse erklärt gerade den Fall Claas Relotius und macht weiter wie gehabt, erfindet Geschichten zur Mobilität auf die ein Fachmann niemals kommen würde. Wir schaffen das….

     

    • Der Dokter hat auf jeden Fall das Konzept des eAutos nicht verstanden. Mir ist es herzlich egal wann und wieviel mein Auto lädt, Hauptsache es ist genug drin, wenn ich losfahre. Und das sichere ich dadurch ab, dass in der Regel schon vor dem Laden den Akku nicht leer gefahren ist. Damit würde ich mich über jede Windböe freuen, die den Weg in den Akku findet. Ansonsten reicht mir auch ein wenig Ladung, welche durch Lastausgleichspausen zerstückelt werden darf. Da das Auto 22 Stunden steht, gibt’s dafür genügend Zeit.

      Und den Supercharger brauche ich nur alle paar Wochen, wenn es mal über 200..250km für eine Strecke geht.. Das ist die Technik von 2017 – die Eautos von 2020 haben die doppelte Reichweite. Die neue batteriegepufferte Chargertechnologie läßt auch auf schnelles Laden hoffen (350kW = 300km Nachladen in 8..15 Minuten).

      Auch steht die Angabe „gewaltige Mengen elektrischer Energie“ der Dr. Ing. ziemlich bezugsfrei und zahlenlos im Raum. Selbst die Aussage „Elektroautos lassen sich nicht verkaufen, wahrscheinlich nicht einmal verschenken.“ entbehrt ebenso einem validen Beweis. Das Gegenteil ist bei den aktuellen Wartezeiten auf Elektroautos in D und beim Boom in den USA zu sehen. 

      • @Herr Deutering

        Bei Ihrer Nutzung eines Autos sollten Sie auf Taxe und Carsharing umsteigen.

        Das wäre, sollten Sie tatsächlich darauf Wert legen, ökologisch richtiges Verhalten. Billiger wäre es auch.

        • Bei arbeitstäglichen 50km Autobahn vom Land in die Stadt und dann gleiches wieder zurück würde ich zwar gerne Sharen, da das immer – unabhängig vom use case – das ökologisch Richtige ist. Aber ökonomisch und handhabbar ist das dann nicht, bzw. erst mit vollautonomen Fahrzeugen. Ans Taxi will ich bri 100km/Tag nicht denken.

          • Wenn Sie das so toll finden, was Ihr gutes Recht ist, warum fordern Sie nicht zu Gunsten der Allgemeinheit, sämtliche direkten und indirekten Subventionen für E-Autos abzuschaffen. Dann könnten Sie sich doch so ein Auto kaufen und nach Ihrem Belieben damit rumfahren. Wenn man Ihrer Argumentation konsequent folgt, dann sind die Vorteile der E-Autos so groß und zahlreich, dass sie sich spielend am Markt durchsetzen würden. Also, nur zu!

          • Im Grünen wohnen und in der Stadt arbeiten, für volle Straßen sorgen, die Infrastruktur im wesentlichen zu Lasten der Stadtbewohner nutzen, und dann auch noch ökologisch sein zu wollen, ist schon reichlich vielzüngig.

            Warum nehmen Sie nicht  die Öffis? Preiswert und ökologisch?

          • Emobilität klappt nur mit Subventionen? Da können wir in 10 Jahren nochmal sprechen… Die bisherigen staatlichen Subventionen kamen und kommen aber eher den Herstellern und dessen Arbeitnehmern zu Gute und nicht dem Konsumenten. Außerdem wäre ich dann auch dafür andere staatliche Förderungen zu streichen: für Steinkohle, Rentenzuzahlungen, jeglichen Ostwest- und Nordsüdausgleich, Harz IV, staatliche Schulen, Unterstützung für Feuerwehren und karitativen Vereinen. Oder alternativ wie bei der Bahn eine Profitabilitätsrechnung aufzumachen und alle nicht profitablen Straßen, Zuschüsse und Ausgleiche zurückzubauen.. Damit erhält Deutschland ein gewinnbringende Infrastruktur, die dann privatisiert werden kann.

            Im Anschluss an das Gesundschrumpfen von Staat und Infrastruktur darf der Markt seine unsichtbaren Hand walten lassen, bis die Monopolkomission kommt. Ach, die könnte man ja auch privatisieren. 

            @Hr. Küper: ja, es gab hier mal konkurrenzfähige Öffis.. Das war eine tolle Zeit, vor dem Gejammer der Systemrelevanz von überalterten Industrien. Im Übrigen ist die Nutzung von staatlichen Umlagen gepaart mit gleichzeitiger Ablehnung ebensolcher nicht weniger vielzüngig.

  15. “ Dort stößt er übrigens laut Umweltbundesamt 489 Gramm CO2 pro Kilowattstunde erzeugten Stroms aus.“

    was? So wenig nur? Wie das denn?

    Steinkohle hat einen Energieinhalt von ca. 7,5 bis98 kWh/kg. Bei einem Wirkungsgrad von 48% werden mit 1 kg Kohle also so an die 4000 Wh/kg freigesetzt. Bei 12 g Kohlenstoff wären das also 48 Wh. Verbrennt man 12 g Kohlenstoff braucht man 32 g Sauerstoff und setzt 44 g Kohlendioxid frei. Und für 1000 Wh = 1 kWh braucht man also 21*12 = 250 g Kohlenstoff. Das ergibt dann aber 924 g CO2 pro kWh und nicht die behaupteten 489.

     

    • Der Artikel hat sich an der Stelle – wie an vielen anderen – vom Zusammenhang gelöst und dem Populismus hingeben. Der Wert 489g kommt vom durchschnittlichen CO2 Ausstoß pro erzeugter kWh im deutschen Strommix für 2017 und hat, wie Sie richtig geschrieben haben, wenig mit dem Ausstoß am Kohlekraftwerk zu tun.

      Der Wert wird im übrigen 2018 auf etwa 460.. 465 g pro kWh zurück gehen. Das e-Auto wurde also wieder etwas sauberer.. 

      • Da die Energieerzeugung aus erneuerbaren Quellen noch nicht den normalen Strombedarf in Deuschland deckt, muss der Strom für die Ladung der Pkw-Akkus zumindest in den nächsten 10 Jahren aus fossilen Quellen erfolgen. Damit ist die Berechnung von H. Heinzow richtig. Dazu kommt der Rucksack des CO2 Footprint allein aus der Herstellung des Fahrzeugs und der Batterie. Dazu kommt, dass die Elektrofahrzeuge nicht am Unterhalt der Infrastruktur beteiligen.

        • Sehr geehrter Herr Konejung,

          es gibt keinen erneuerbaren Strom. Und es gibt auch keine erneuerbaren Quellen.

          Korrekt hätten Sie schreiben müssen, daß mit Windmühlen, Wasserkraftwerken, Holzkraftwerken und Solarpanels niemals Deutschland mit dem benötigten Strom versorgt werden kann weil es nicht möglich ist Energie in ausreichender Menge zu speichern.

          Desweiteren ist es völliger Unfug Fahrzeuge mit Strom aus Akkumulatoren anzutreiben. Bereits Ladung und Entladung von Akkus „vernichtet“ Anteile des „gespeicherten“ Stroms. Hinzukommt, daß kalte Akkumulatoren ebenfalls durch „Kälte“ Energiepotential verlieren, also vorzugsweise von Sommerende bis Sommerbeginn und immer nachts.

          Warum hat den Hochbahn in Hamburg im letzten Jahrhundert gänzlich auf Akku-Fahrzeuge verzichtet?

          Ich stelle die Frage wer von den Lesern hier das mit den Akkuverlusten nicht in der Schule gelernt hat.

    • Mit den rd. 500 g CO2 pro kWh ist vermutlich die Emission des derzeitigen Elektrizitätsmixes gemeint, der aus Uran, Wasser, Wind, Sonne, Kohle, Gas und Biogas gespeist wird.

      Frankreich ist besser. Dank Uran werden weniger als 100 g CO2 pro kWh emittiert.

      Aber so gut wollten die schwarzrotgelbgrünen Wender Deutschland nicht werden lassen. Sie bevorzugen DDR-Qualität.

      Mit Kernkraft gäbe es auch in Deutschland eine jederzeit verfügbare und preiswerte Elektrizitätsversorgung des gesamten Landes ohne knarrende Windmühlen allerorten und ohne zusätzliche unter- und überirdische Höchstspannungstrassen.

        • Hallo Herr Ehlig,

          ich hätte präzisieren sollen, dass, wenn man schon Wert auf CO2-arme Elektrizitätsproduktion legt, nach Frankreich blicken müsse. Dort wird Elektrizität überwiegend mit Uran, mit Wasser und mit Gas erzeugt. Noch, muss man dazu sagen. Denn der Einfluß der Grünen und der Sozialisten mit Macron nach Hollande nimmt zu und auch Frankreichs Parteien fangen an, Merkels Energiewendewahn kopieren zu wollen. Dass ich nichts von menschlichen Sünden bei Klimaveränderungen halte, müsste eigentlich in allen meinen Kommentaren deutlich geworden sein. Zukünftig werden mißverständliche Sätze vermieden. Es möge gelingen.

          Ich begrüßte eine Hinwendung Deutschlands zu einem preiswerten, verläßlichen, wetter- und sonnenstandsunabhängigen Elektrizitätssystem. Die friedliche Nutzung der Kernenergie würde in diesem System eine starke Rolle übernehmen.

  16. Wäre man zynisch, würde man sagen, endlich werden die Straßen wieder staufrei, weil sich ärmere Bevölkerungsschichten zukünftig Autofahren nicht mehr leisten können.

    Merke: Grüne Politik ist zutiefst unsozial!

  17. Aha, „mehr Klimawandel“. Wie bescheuert ist das denn. Nennen wir das Kind beim Namen. Wir werden von der politischen Kaste alle gegen die Wand gefahren. OB in D’land oder EU’land. Aufzuhalten ist gar nichts mehr. Wie Hitler Deutschland zerstört hat, wird die amtierende Regierung und auch die EU in Brüssel, die Länder in Schutt und Asche legen. Diese Schilderung erscheint dramatisch; es wird so kommen. Nach Demontage der Schlüsselindustrien werden Autos verboten, Fabriken verboten, Heizungen verboten, Flugzeuge verboten, Restaurants verboten, etc. und alles im Namen der „Klimawandelbekämpfung“. Diese Religion, die „church of global warming“, stellt alles bisher dagewesene. wie Scientology, Munsekte, Manson’s Sekte, usw. in den Schatten. zerstörerischer als die aufgezählten ist sie allemal! Nur, wem nützt das, wenn alles platt ist?

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.



Wir freuen uns über Ihren Kommentar, bitten aber folgende Regeln zu beachten:

  1. Bitte geben Sie Ihren Namen an (Benutzerprofil) - Kommentare "von anonym" werden gelöscht.
  2. Vermeiden Sie Allgemeinplätze, Beleidigungen oder Fäkal- Sprache, es sei denn, dass sie in einem notwendigen Zitat enthalten oder für die Anmerkung wichtig sind. Vermeiden Sie Schmähreden, andauernde Wiederholungen und jede Form von Mißachtung von Gegnern. Auch lange Präsentationen von Amateur-Theorien bitten wir zu vermeiden.
  3. Bleiben Sie beim Thema des zu kommentierenden Beitrags. Gehen Sie in Diskussionen mit Bloggern anderer Meinung auf deren Argumente ein und weichen Sie nicht durch Eröffnen laufend neuer Themen aus. Beschränken Sie sich auf eine zumutbare Anzahl von Kommentaren pro Zeit. Versuchte Majorisierung unseres Kommentarblogs, wie z.B. durch extrem häufiges Posten, permanente Wiederholungen etc. (Forentrolle) wird von uns mit Sperren beantwortet.
  4. Sie können anderer Meinung sein, aber vermeiden Sie persönliche Angriffe.
  5. Drohungen werden ernst genommen und ggf. an die Strafverfolgungsbehörden weitergegeben.
  6. Spam und Werbung sind im Kommentarbereich nicht erlaubt.

Diese Richtlinien sind sehr allgemein und können nicht jede mögliche Situation abdecken. Nehmen Sie deshalb bitte nicht an, dass das EIKE Management mit Ihnen übereinstimmt oder sonst Ihre Anmerkungen gutheißt. Wir behalten uns jederzeit das Recht vor, Anmerkungen zu filtern oder zu löschen oder zu bestreiten und dies ganz allein nach unserem Gutdünken. Wenn Sie finden, dass Ihre Anmerkung unpassend gefiltert wurde, schicken Sie uns bitte eine Mail über "Kontakt"

*


Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.