Zum jüngsten IPCC-Bericht SR-15 von 2018: Von Klimakatastrophen keine Spur!

Klaus-Eckart Puls und Horst-Joachim Lüdecke
Der jüngste IPCC-Bericht SR-15 von 2018 hat bei den politischen Weltenrettern und den weit überwiegend grün-gefärbten Medien in Deutschland schnapp-atmende Begeisterung ausgelöst: „Der Weltuntergang steht bevor … raus aus der Kohle … Autos verbieten … CO2-Ausatmung auch!“ Jedoch – fast alle Aussagen des SR-15 halten einer Überprüfung durch die von den Wetterdiensten gemessenen Trends nicht stand: Die Temperaturen steigen nicht wie sie „sollen“, der Meeresanstieg an deutschen Küsten verlangsamt sich signifikant, die sommerliche Arktisschmelze stagniert seit 10 Jahren, und das Wort „Stürme“ kommt im IPCC/SPM 2018 gar nicht erst vor. Dazu Daten und Graphiken im folgenden Beitrag.

Der neue IPCC-Bericht SR-15 (2018) ist in allen Details hier erhältlich. Dabei ist zwischen dem ausführlichen Basis-Bericht und der stark verkürzten Fassung für Politiker zu unterscheiden, als SPM bezeichnet (hier). Auf die schon in den vorangegangenen IPCC-Berichten oft vorkommenden sachlichen Widersprüche  zwischen der jeweiligen umfangreichen(!) Vollversion und der Version für Politiker (SPM) gehen wir hier nicht ein. Wir beziehen uns nur auf den SR-15 für Politiker. Dieser SR-15 enthält bei genauem Hinsehen sowohl innere Widersprüche als auch Widersprüche zu den derzeit gemessenen Trends in der Natur.

(1) So steht auf Seite 4 im SPM unter A1. „Human activities are estimated to have caused approximately 1.0°C of global warming above pre-industrial levels …“

… und auf der gleichen Seite unter A.2. : „Warming from anthropogenic emissions from the pre-industrial period to the present will persist for centuries to millennia and will continue to cause further long-term changes in the climate system, such as sea level rise, with associated impacts (high confidence), but these emissions alone are unlikely to cause global warming of 1.5°C (medium confidence).“

Mit anderen Worten: Einerseits wird behauptet, die menschlichen Aktivitäten haben den bisherigen Temperatur-Anstieg (alleine) verursacht, andererseits wird eingeräumt, daß auch andere (natürliche) Prozesse eine Rolle spielen. Wir kommen in Folgendem noch darauf zurück.

(2) Von den nun im IPCC-Bericht 2018 behaupteten und prognostizierten Trends zu Extremwetter und Meeresanstieg findet sich nahezu nichts in den aktuellen Meßreihen über die zurückliegenden Jahrzehnte bis heute.

Temperatur

Im IPCC-Bericht AR5, 2013/14 war im Technical Summary auf S. 61 im Zweiten Absatz der Box TS.3 zu lesen (hier): „… Fifteen-year-long hiatus (=Temperaturstillstand, Anmerk. EIKE) periods are common in both  the observed and CMIP5 historical GMST time series“.

Im soeben veröffentlichten SR-15 steht sowohl im SPM (S.4)  als auch in den hadlines auf S.1 (hier): Human activities are estimated to have caused approximately 1.0°C of global warming above pre-industrial levels, with a likely range of 0.8°C to 1.2°C. Global warming is likely to reach 1.5°C between 2030 and 2052 if it continues to increase at the current rate (high confidence).“ …  „if“ … wenn ja wenn das Wörtchen „wenn“ nicht wäre!

In dem Zusammenhang ist es zunächst interessant, daß auch natürliche Klima-Änderungen als „Erwärmungs-Beitrag“ im SPM 2018 erwähnt werden – wenn auch nur indirekt:

„Warming from anthropogenic emissions from the pre-industrial period to the present will persist for centuries to millennia and will continue to cause further long-term changes in the climate system, such as sea level rise, with associated impacts (high confidence), but these emissions alone are unlikely to cause global warming of 1.5°C.[hadlines S.1 und SPM S.4 ]

Dieses ist ja nun eine nahezu kryptische Botschaft:

Kann/darf man daraus schließen, daß IPCC neuerdings maßgeblich(?) auch natürliche Klima-Wandel-Prozesse in seine Überlegungen einbezieht oder einbeziehen will? WENN dem so ist, dann ist das jedenfalls in der hysterischen Reaktion der Politiker und der Medien auf diesen jüngsten IPCC-Bericht vollkommen unter gegangen ! … oder wurde es eben einfach nur ignoriert? … So etwas paßt ja nun ganz und gar nicht in’s Denk- und Handlungs-Schema der selbsternannten Weltenretter, die uns mit einer Grünen Dekarbonisierungs-Diktatur in die Steinzeit zurück befördern möchten.

Mit den aktuellen Temperaturtrends hat sich soeben auch Dr. David Whitehouse (GWPF) beschäftigt (hier):

Abb. 1: Temperatur 2003-2017 (Hadcrut4) < El-Nino-Jahre (2015+2016) treiben die Temperatur >

David Whitehouse führt dazu aus: „It’s a well-known graph that shows no warming trend – except when you add the El Nino at the end, which of course is a weather event and not climate. The effect of the El Nino on the trend is significant. With it the trend for the past 15 years is about 0.15° C per decade, close to the 0.2 per decade usually quoted as the recent decadal trend. Before the El Nino event, however, the warming trend is a negligible 0.02° C per decade and statistically insignificant.“

Mit anderen Worten: Das Witterungs-Phänomen ElNino hat die Klima-Alarmisten derzeit vor einer Blamage gerettet, weil durch einen besonders starken ElNino auch die globalen Temperaturen kurzfristig in den Jahren 2015+16 nach oben geschnellt sind, und der „hiatus“ scheinbar beendet, in der Realität jedoch nur unterbrochen wurde. Genau dies schildert die NOAA (hier). Mit anderen Worten, und wie es auch die Abb.1 zeigt: Seit 2017 fallen die Global-Temperaturen wieder. Noch deutlicher zeigen das die monatlich aktualisierten RSS-Daten bis Sommer 2018 in Abb.2 :

Abb. 2: T-Anomalien der unteren Troposphäre, Textfelder eingefügt. Der eingefügte schwarze Balken ist keine Regression, sondern veranschaulicht, daß die Temperaturen nach dem ElNino 2015/16 im Jahre 2018 wieder auf dem Niveau von etwa 1996/97 angekommen sind.

Ohnehin scheinen die RSS-Satellitendaten gegenüber den HADCRUT-Daten belastbarer zu sein für die Betrachtung der globalen Temperatur und deren Trend,  denn die Auswertung und die „Bearbeitung“ der Wetter-Hütten-Temperaturen durch die IPCC-Institute geraten zunehmend in die Kritik. Unmittelbar vor der Veröffentlichung des neuen IPCC-Reports kam dann diese Bombe: Eine detaillierte Untersuchung bringt ans Licht, daß die zugrunde liegenden Temperaturdaten völlig unzulänglich sind. Die erste jemals durchgeführte Inspektion des bedeutendsten Temperatur-Datensatzes der Welt (HadCRUT4) ergab, daß er mit so vielen Fehlern und „sonderbar unglaubwürdigen Daten“ durchsetzt ist, daß er im Endeffekt völlig nutzlos ist (hier, hier, hier, hier).

So schreibt der Blog Watts Up with That: „Climate Bombshell: Global Warming Scare Is Based on ‘Careless and Amateur’ Data, Finds Audit: McLean’s report could scarcely have come at a more embarrassing time for the IPCC. On Monday, it will release its 2018 Summary for Policy Makers claiming that the global warming crisis is more urgent than ever. But what McLean’s audit strongly suggests is that these claims are based on data that simply cannot be trusted.“

Meeres-Anstieg

Im SPM-Bericht, S. 9 unter B.2.1 steht zu lesen: „Model-based projections of global mean sea level rise (relative to 1986-2005) suggest an indicative range of 0.26 to 0.77 m by 2100 for 1.5°C global warming …“.

Bemerkenswert daran ist zweierlei:

(1)

Es wird im SPM nicht von Beschleunigung gesprochen. Die derzeit gemessenen Anstiege sind in der Fachliteratur umstritten. Sie werden zwischen 0,39 bis über 1,6 mm/a bei den säkularen Pegeln und ca. das Doppelte bei den Satelliten-Messungen angegeben, die erst seit 1993 einsetzen (hier, hier, hier). Eine Beschleunigung des Anstieges ist allerdings nirgendwo zu finden (vg. Abbildungen w.u.);

(2)

Im IPCC-Bericht 2013 wird eine „Spanne“ von 26-82 cm bis zum Jahre 2100 prognostiziert (hier): “ … between 26 and 82 centimetres of sea level rise is likely by the end of the century…“.  Der obere Wert wird jetzt (SPM 2018, S. 9, B2.1) von 82 auf 77 cm etwas zurück genommen.

Das sind alles Prognosen, die jedoch in der aktuellen Messungen und Trends der Vergangenheit bis „heute“ nicht zu finden sind :

Nordsee-Pegel Norderney:

Abb. 3: Pegel Norderney (Daten NLWKN)

Nordsee-Pegel Cuxhaven:

Abb. 4: Pegel Cuxhaven (Quelle: BSH)

Satelliten-Messungen (hier):

Abb. 5: Satelliten-Messungen (Quelle: AVISO; Textfelder u. Pfeil eingefügt)

Auch die Südsee-Inseln gehen nicht unter :

Abb. 6: Pegel TUVALU; Graphik hermes, Daten (hier)

Ein Übersichts-Artkel zum Meeres-Anstieg ist kürzlich auf  „Science Sceptical“ erschienen, wo Michael Krüger schreibt (hier): „Das MThw ist in den letzten 100 Jahren in der Nordsee um ca. 25 cm angestiegen, das MTnw nur um ca 10 cm. Seit 2010 hat sich der Anstieg gar entschleunigt und nicht beschleunigt. Ich frage mich, wie Leute zu genau gegenteiligen Ergebnissen kommen können? In Zeiten des Internets ist es eigentlich ganz einfach sich die Daten selbst zu besorgen und zu interpretieren. Dafür habe ich hier nur 1/2 Stunde gebraucht. Mit fällt immer wieder auf, daß Leute, die Pro Klimaschutz im Internet kommentieren und agieren, weder Willens noch in der Lage sind sich ein eigenes Bild zu bilden. Statt dessen greift man auf Aussagen von sog. Experten zurück und stellt diese per Copy and Paste einfach als unumstößliche Wahrheit hin. Nachdenken nicht erwünscht!“ … Nachprüfung auch nicht !

Arktis – Schmelze

SPM, S. 4, A1.2 schreibt: Warming greater than the global annual average is being experienced in many land regions and seasons, including two to three times higher in the Arctic.“ Die aktuellen Trends zeigen indes das genaue Gegenteil dieser IPCC-Aussagen:

Abb. 7: Trend der Eismasse Grönland 2017

Dazu passen auch die Trends sowohl der Arktis-Eisfläche als auch des Arktis-Eisvolumens:

Abb. 8:  Arktis-Eis-Trend (Fläche)

Abb. 9:  Arktis-Eis-Trend: Fläche und Volumen

WIE geht es weiter? Die derzeitigen Prognosen von Wissenschaftlern der Universität Bergen (et al.) stehen den IPCC-Prognosen diametral entgegen :

Abb. 10:  Prognose der Uni Bergen zur Arktis; Temperatur und Eis (hier)

Auch diese Prognosen können irren. Bemerkenswert ist aber zumindest, daß es sie von berufener Seite gibt! Bemerkenswert ist ferner, dass es kompetente Arktis-Forscher gib, die sich (mittlerweile) getrauen, so etwas zu veröffentlichen !

Starkregen

Im SPM, S. 8, B1. steht: „Climate models project robust differences in regional climate characteristics between present-day and global warming of 1.5°C, and between 1.5°C and 2°C. These differences include increases in: … heavy precipitation in several regions (medium confidence), ….“ . Dieses „mittlere Vertrauen“ schließt an den IPCC-Bericht 2013 an: „Precipitation extremes also appear to be increasing, but there is large spatial variability

Zumindest in Deutschland findet der DWD aber so etwas nicht [DWD 2013, Presse-Mitteilung 06.06.2013;„Klimatologische Einordnung der außergewöhnlich heftigen Niederschläge]. Analysen des DWD haben ergeben, daß sich zumindest in Deutschland aus dem Zeitraum 1951 bis 2000 kein eindeutiger Trend zu vermehrten extremen Niederschlags-Ereignissen ableiten läßt.“ Dazu  die DWD-Graphik in Abb.11 :

Abb. 11:  Starkregen-Ereignisse in Deutschland: Kein signifikanter Trend!

Dürren

im SPM 2018, S. 8, B1. steht: „Climate models project robust differences in regional climate characteristics between present-day and global warming of 1.5°C, and between 1.5°C and 2°C. These differences include increases in: … the probability of drought and precipitation deficits in some regions (medium confidence).“

Damit wurde das „geringe Vertrauen“ (low confidence) aus dem IPCC-Bericht 2013 (IPCC 2013, AR5, WGI, Technical Summery, Seite 50, pdf-Seite 66) etwas „hochgestuft“: ”There is low confidence in a global-scale observed trend in drought or dryness (lack of rainfall), owing to lack of direct observations, dependencies of inferred trends on the index choice and geographical inconsistencies in the trends.”

Jedoch: Weder das Eine noch das Andere ist in den aktuellen Beobachtungen und Meßreihen aufzufinden – dort finden sich keine Trends (Abb.12) :

Abb. 12 : Feucht- und Trockenphasen in den USA 1900-2013

Stürme

Das Wort „Stürme“ kommt auf den 33 Seiten des SPM 2018 nicht  vor (jedenfalls haben wir es nicht gefunden) ; daraus kann man denn wohl schließen, daß auch beim IPCC 2018 noch das gilt, was schon beim IPCC 2013/14 drin stand (hier): “Current datasets indicate no significant observed trends in global tropical cyclone frequency over the past century … No robust trends in annual numbers of  tropical storms, hurricanes and major hurricanes counts have been identified over the past 100 years in the North Atlantic basin”

Abb.13 : IPCC 2013 – Kein „Klima-Trend“ bei Stürmen !

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S c h l u ß – A n m e r k u n g e n :

Alle die vorstehend aufgeführten Fakten und Messungen widerlegen in weiten Teilen die Behauptungen des „politisch eingefärbten“ SPM/SR 15 sowie der Alarmisten-Institute. DAS hindert die weitgehend grün-geschalteten Medien nicht daran, alle diese Behauptungen und Prophezeiungen  u n g e p ü f t  in die Welt zu blasen.

Dazu hatten wir weiter oben den Geowissenschaftler Michael Krüger (eh. Praktikant AWI Potsdam) zitiert :

“ Seit 2010 hat sich der (Meeres-)Anstieg gar entschleunigt und nicht beschleunigt. Ich frage mich, wie Leute zu genau gegenteiligen Ergebnissen kommen können? In Zeiten des Internets ist es eigentlich ganz einfach sich die Daten selbst zu besorgen und zu interpretieren. … Nachdenken nicht erwünscht!“

„U n s e r“ Résumé:

„Der Fall macht deutlich, daß es auch im Journalismus ethische und moralische Grenzen gibt, deren Überschreitung nicht nur riskant, sondern auch verantwortungslos ist. In der Hoffnung auf die große Sensation scheute man nicht davor zurück, sich über etablierte Kontroll-Mechanismen hinweg zu setzen. … Nahezu unkommentiert, unkritisch und gänzlich unreflektiert wurden Auszüge aus den Tagebucheinträgen veröffentlicht. Dies ist wohl der skandalöseste Aspekt …“.

Ist  d a s  nun wirklich  u n s e r  Résumé ?  NEIN  – keineswegs ! Es ist das Fazit der Historikerin JULIA HEIMLICH zu dem ungeprüften Abdruck der Hitler-Tagebücher im stern-Magazin ab dem 28.April 1983 ! Hätte jemand das Gleiche zu dem Umgang des Mainstream-Journalismus mit dem Klima-Alarmismus geschrieben – besser hätte man es kaum formulieren können. [„KUJAUS Sternstunde – Der Skandal um die vermeintlichen Hitler-Tagebücher“; in: Irrtümer und Fälschungen der Archäologie, Herne, (2018), S.157-165.] 

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kpl. PDF-Datei zum download  h i e r  :

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Puls-Lüdecke.K2018.Tx+Abb.h

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19 Kommentare

  1. @ Dr. Stehlik schreibt:

    „CO2 sammelt nicht nur nichts, sondern emittiert allzeit mehr Wärme in Weltall, als es aufnehmen kann und ist daher der wichtigste kühlende „Gegenspieler“ der Erde zum erwärmenden Ozean. Beweis: Temperaturvergleich von Ozean und Atmosphäre.“– 
    ????   
    Wassertemperaturen Ozeane – 2 Grad C bis +30 Grad C.
    Lufttemperaturen an der Erdoberfläche -89.2 Grad C bis > + 60 Grad C

    Übrigens bremst eine Flutwelle die Rotation der Erde und hebt dabei den Mond an, obwohl er doch soooo weit entfernt ist!

  2. Einen „Kreislauf von langwelliger Strahlung“ gibt es nicht. Entweder es gibt Strahlung von A nach B oder von B nach A oder es gibt keine Strahlung zwischen A und B.
     
    Jede Materie, die Strahlung absorbiert und als Energie eine Zeit lang speichert (aufsammelt), verursacht eine Stoff-spezifische Temperaturerhöhung über die Temperatur des reinen Strahlungsgleichgewichts hinaus, die man zurecht Treibhauseffekt nennen kann. Für die Erde ist der Ozean das wirkungsvollste Treibhaus, weil er am längsten aufsammelt. CO2 sammelt nicht nur nichts, sondern emittiert allzeit mehr Wärme in Weltall, als es aufnehmen kann und ist daher der wichtigste kühlende „Gegenspieler“ der Erde zum erwärmenden Ozean. Beweis: Temperaturvergleich von Ozean und Atmosphäre.

    • @Dr. Stehlik,

      „Entweder es gibt Strahlung von A nach B oder von B nach A oder es gibt keine Strahlung zwischen A und B.“

      Das ist leider falsch: Bei festen oder flüssigen Partikeln (A;B) und bei Temperaturen oberhalb von –  273,15 Grad C (0 K) existiert immer Wärmestrahlung zwischen A und B.

      Bei gleicher Temperatur existiert ein Kreislauf langwelliger Strahlung, dessen Intensität der 4. Potenz der Emissionstemperatur folgt!

  3. zum  „Rückfluss von Energie zu ihrem Ausgangspunkt“ (13. NOVEMBER 2018 UM 14:10)

    Dieser behauptete, nicht messbare und nur modellierbare „Rückfluss von Energie zu ihrem Ausgangspunkt“ ist gleichbedeutend mit der Behauptung, Wasser fließt bergauf. Bei Wasser ist der Betrug des Rückflusses zum Ausgangspunkt unmittelbar sichtbar, aber über Energie kann heute jeder nach Belieben betrügen.

    Aber, wenn man statt von der sehr abstrakten Maßeinheit Energie zur konkreteren Maßeinheit Kraft spricht, würde klar werden, Wasser fließt nicht entgegen der Schwerkraft und elektrischer Strom fließt nicht entgegen der elektrischen Spannung , Auch bei der elektromagnetischen Induktion bestimmt die Höhe der (Kraft-) Amplitude die Wirkungsrichtung des Ausgleichs unterschiedlicher Amplitudenhöhen. Auch hier wird die größere Amplitude nicht von der kleineren größer gemacht, sondern die größere macht die kleinere solange größer, bis Gleichheit herrscht.

    Bei der elektromagnetischen Induktion der Wärmestrahlung ist die Temperatur das Maß der Höhe der (Kraft-)Amplitude. Bei gleicher Temperatur sind die Höhen gleich und nichts passiert mehr.

    Die CO2-Erwärmung als Rückfluss von Energie zu ihrem Ausgangspunkt entgegen der wirksamen Kraft ist einfach nur Betrug.

     

    • @Dr. Gerhard Stehlik,

      Thema verfehlt! – Merke:

      Die Größe des Energieinhaltes der Materie an der Erdoberfläche kennzeichnet Zustand und Temperatur. Diese Größe beschreibt das Produkt aus absorbierter Solarstrahlung mit der Zeitspanne bis zum Abfluss ihrer Energie in den Weltraum.

      Die obere Schranke der Temperatur, die sich einstellen kann, ist die Emissionstemperatur an der Oberfläche der Sonne dann, wenn die Zeitspanne des Durchlaufes gegen unendlich geht.

      Es ist eindeutig nachgewiesen und physikalisch unstreitig, dass die Größe dieser Zeitspanne nicht nur von Wind- und Meeresströmungen, sondern auch vom Kreislauf der langwelligen Strahlung in der Atmosphäre abhängt.

      Der atmosphärische Treibhauseffekt ist daher ebenso Realität wie die Klimaneutralität des CO2!

    • “ Auch bei der elektromagnetischen Induktion bestimmt die Höhe der (Kraft-) Amplitude die Wirkungsrichtung des Ausgleichs unterschiedlicher Amplitudenhöhen. Auch hier wird die größere Amplitude nicht von der kleineren größer gemacht, sondern die größere macht die kleinere solange größer, bis Gleichheit herrscht.“

      Ja!

  4. Sehr geehrte Leser,

    unterwegs habe ich im Auto Radio DF gehört, mit einem sehr interessanten Bericht über die (Einkommens-) Nöte der heutigen Regionalzeitungen.

    Auch für die Themen: Energie und Klima gilt dort, man hat aus Kostengründen – es können nicht mehr so viel eigene Redakteure bezahlt werden – die Themen der „Mantelbogen“ nicht  mehr selbst recherchiert, sondern bezieht nun alles von den Nachrichtenagenturen, z.B. DPA oder AFP. D.H. „ein Experte“ schreibt für …. Leser / Regionalzeitungen!

    Dort können nun Experten Berichte schreiben, die z.T. von 40(!) oder mehr Regionalzeitungen übernommen werden.

    Positiv: Damit erfahren die Leser der Regionalzeitungen Dinge / Themen, für die früher keine Möglichkeit bestand.

    Negativ: (Meine Meinung) Damit brauchen wir uns auch nicht zu wundern, dass uns unsere Printmedien „wie gleichgeschaltet“ vorkommen. Bei Eike bemerken wir bei vielen Regionalmedien, die gleichen Fake-News zu Klima, Meeresspiegel und Temperatur. 

  5. Der Fokus auf das IPCC als Regierungsorganisation ist schon eine kranke Manie. Für die Naturwissenschaft, ganz besonders für die Physikalische Chemie der Atmosphäre, wäre zielführender sich mit einzelnen herausragenden Wissenschaftler und ihrer persönlichen Entwicklung zu befassen.

    Prof. Dr. Reinhard Zellner, fungierte einst als Gutachter, eigentlich sogar als Obergutachter, bei der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages in den 80-er  Jahren. 2017 publizierte er diesen Satz: „“CO2 ist in diesem Teil der Atmosphäre aufgrund seiner starken IR-Emission das bedeutendste kühlende Gas.“

    Die Frage, wie die starke kühlende IR-Emission von CO2 ins Weltall in anderen Teilen der Atmosphäre in eine wärmende IR-Absorption umgewandelt werden soll, ist nicht zu beantworten, weil die kühlende IR-Emission der Erdoberfläche selbst bereits kühlend an der Erdoberfläche beginnt. Es gibt nichts an Materie zwischen dem Weltall und der Erdoberfläche, was durch IR-Strahlung erwärmt werden könnte.

    Fakt ist nur, dass die IR-Strahlungskühlung von oben nach unten immer schwächer wird, aber eine Umkehr der Strahlungsrichtung zu einer Erwärmung von unten ist ausgeschlossen wegen der Irreversibilität der unumkehrbaren Richtung des Strahlungsflusses von der Sonne als Quelle über die Erde als Neutrum ins Weltall als Senke.

    CO2 kühlt – Googe findet mich. Gerhard Stehlik, Hanau

    • @Dr. Gerhard Stehlik

      „CO2 kühlt – Googe findet mich. Gerhard Stehlik, Hanau“

      Richtig!Kein Widerspruch zum IPCC! – CO2 emittiert Wärmestrahlung  (etwas anders  als  Wasser- und Eispartikel) in den Raumwinkel von 360 Grad. Die Energie dafür liefert die Materie an der Erdoberfläche und die Atmosphäre wird bis auf Temperaturen knapp unter -50Grad C abgekühlt!

      Die einen Schlaumeier ignorieren den resultierenden Energiefluss nach oben (der nicht direkt im Weltraum verschwindet!!) und die anderen den Rückfluss von Energie zu ihrem Ausgangspunkt, der Materie an der Erdoberfläche.

      Über dem Ganzen lacht die Sonne (sich ins Fäustchen!)

       

  6. Sie mögen mit Ihren Argumenten recht haben oder nicht, aber Ihre Glaubwürdigkeit wird sicher nicht durch Vokabeln gestärkt, die Unterstellungen in Anlehnung an die Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland andeuten („grüngleichgeschaltet“). Zeigen Sie  Unstimmigkeiten auf, weisen Sie auf neue Erkenntnisse hin, aber wischen Sie sich erstmal den Schaum vom Mund, bevor Sie Ihre Texte ins Internet stellen.

    • „…die Unterstellungen in Anlehnung an die Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland andeuten („grüngleichgeschaltet“).“

      Tja, leider hat der Autor recht: die Medienlandschaft im Ökoreich IST gleichgeschaltet, die Parallelen zu den 30er Jahren sind unübersehbar – es sei denn, man ist auf dem linksgrünen Auge blind.

    • Sehr geehrter Herr Meier,

      wir freuen uns, inzwischen offensichtlich auch Volkserzieher oder vielleicht sogar Facebook-Zensoren(?) zu den Lesern unseres Blogs zählen zu dürfen. Leuten, die mir mit pädagogischen Ermahnungen wie den Ihren kommen, sehr geehrter Herr Meier, pflege ich allerdings volksnah – sozusagen von Haustür zu Haustür – zu sagen, sie können mich mal gern haben.

      Die Sache hat aber auch einen ernsten Aspekt, und es lesen schließlich weitere Leser mit: Rede-, Formulierungs- und Meinungfreiheit sind hohe, (noch) grundgesetzlich geschützte Güter in unserem Lande. Die einzige rote Linie ist das Grund- bzw. das Straf-Gesetz. Ich erlaube mir daher, hier an alle Leser zu appellieren, sich dieser Freiheiten weiterhin mutig zu bedienen und sich weder durch Gender- oder sonstigen politischen Korrekt-Quatsch und schon gar nicht durch solche Leute wie unseren verehrten Kommentator Anton Meier beirren zu lassen. Bei den heute weitgehend grüngleichgeschalteten, Pardon grünselbstgleichgeschalteten, deutschen Medien erinnern sich doch tatsächlich nicht wenige Zeitgenossen, meist aus den neuen Bundesländern (warum wohl?), an die medialen Methoden der ehemaligen DDR oder des Nationalsozialismus.

      Ein persönliches Wort sei noch erlaubt: Als Kriegskind habe ich die Nazis glücklicherweise nicht direkt, aber doch hautnah durch ein dramatisch fehlendes (im Krieg gefallenes) und ein schwer kriegsverwundetes Familienmitglied erlebt. Über diese Diktatur braucht mich niemand mehr aufzuklären.

      Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke

    • Von der FAZ bis zur taz, von der SZ bis zur Welt, von der Zeit bis zur Bild die fast wortgleichen Schlagzeilen vom bevorstehenden Weltuntergang durch Verbrennen. Unreflektierte Übernahme der regierungsamtlichen IPCC-Horrormeldungen, natürlich gefördert durch einen warmen Sommer, der mal wieder den kleingeistigen grünen Gemütern mächtig Auftrieb verschaffte.

      Erinnerte mich an Fukushima, als die meisten Medien die 16.000 Toten faktisch dem Reaktor-Unglück zuordneten, was zu einem folgenschweren, aber mediengerechten Meinungsumschwung von Merkel führte. Endlich hatte sie auch hier die versammelten Medien hinter sich gebracht.

      Lieber Herr Meier, können Sie mir irgendwelche gravierenden Unterschiede in der Berichterstattung der Mainstream-Medien und den ÖR im Bezug auf den Klimawandel, die Energiewende, die Flüchtlingskrise, den Diesel“skandal“, den Genderunsinn und vielen anderen angesagten Themen nennen.

      Anscheinend gibt es bei diesen, bis auf ganz wenige Ausnahmen, keine wissenschaftlich ausgebildeten, kritischen, selbständig denkenden Redakteure mehr.

      Herr Restle von ARD-Monitor gibt sogar zu, dass kritsches Reflektieren und Hinterfragen nicht mehr die Aufgabe des Journalismus ist, sondern das Verbreiten der richtigen Meinung bzw. die richtige Einstellung, also eine quasi offizielle Gleichschaltung des Journalismus, siehe hier

      WDR Monitor: Georg Restle, Retter des untergehenden Abendlandes

  7. Ich bezweifle, dass eine globale Temperatur mit einer Genauigkeit von <0,05°C überhaupt gemessen werden kann. Meinen Studenten hätte ich solche Ergebnisse aufgrund der verwendeten Messsystematik jedenfalls um die Ohren gehauen.

    Ich bezweifle überdies, dass so etwas wie eine globale Temperatur überhaupt irgendeine Relevanz besitzt, wenn man Aussagen über mehr oder weniger lokale Ereignisse tätigt.

    • „Ich bezweifle, dass eine globale Temperatur mit einer Genauigkeit von <0,05°C überhaupt gemessen werden kann. … Ich bezweifle überdies, dass so etwas wie eine globale Temperatur überhaupt irgendeine Relevanz besitzt, wenn man Aussagen über mehr oder weniger lokale Ereignisse tätigt.“

      Da kann an nur zustimmen!

    • Ich bezweifle, dass eine globale Temperatur mit einer Genauigkeit von <0,05°C überhaupt gemessen werden kann. Meinen Studenten hätte ich solche Ergebnisse aufgrund der verwendeten Messsystematik jedenfalls um die Ohren gehauen.

      Mittelwerte werden grundsätzlich nicht gemessen sondern errechnet. Wer das nicht weiß, hat kein Recht, jemandem was auch immer um die Ohren zu hauen.

  8. Die Erklärung zu: “ DAS hindert die weitgehend grün-geschalteten Medien nicht daran, alle diese Behauptungen und Prophezeiungen  u n g e p ü f t  in die Welt zu blasen.“ ist doch ganz einfach:

    Was nicht ins „politische Weltbild“ paßt wird passend gemacht.

    Wir haben seit mehr als einem Jahrzehnt eine Reduktion der Sonnenfleckenzahl, die sich prognostisch fortsetzt und wohl eine kleine Eiszeit verursachen wird, deshalb jetzt die globale Temperaturstagnation statt dem vorhergesagten (von Schellnhuber & Co) rasanten Anstieg:

    Das Ergebnis wird die menschen bestimmt nicht erfreuen, wenn die Winter der Nordhalbkugel dem der Jahre 1962 bis 1964 ff entsprechen und sogar übertreffen.

     

     

     

  9. Alle Aussagen der Autoren zum angeblichen Einfluss des CO2 in der Atmosphäre auf die Statistik des Wetters, auf das Klima, die das IPCC hier einmal mehr kolportiert, postulieren eine mengenabhängige Größe seines Beitrages zur energetischen Rückkopplung des sog. atmosphärischen Treibhauseffektes.

    Der Wetterbericht bestätigt bekanntlich täglich, dass (aus einer Reihe von Gründen) Veränderungen des Zustands der Atmosphäre  nicht mathematisch beschrieben werden können. Ein Beweis für oder gegen das vorgenannte Postulat ist daher grundsätzlich nicht möglich. 

    Daher ergänzen die Autoren des IPPC ihre Behauptung um ein weiteres Postulat, „es sei trotzdem möglich mit geeigneten mathematischen Modellen die postulierte Wirkung des CO2 zu quantifizieren.“ (Seine Rückstrahlung zur Materie an der Erdoberfläche ist  physikalisch unstreitig!)

    Seither drehen sich endlose Diskussionen über die Größe eines solchen vermeintlichen Effektes ergebnislos im Kreis.

    So kam es zur Idee, zu prüfen, ob die Lösung dieses Nachweisproblems in den Modellen selbst zu finden sei könnte. Das ist der Fall:

    Alle diese Modelle separieren die Wirkung des CO2 im Kreislauf der langwelligen Strahlung und ignorieren die Interaktion mit der Materie des Wasserkreislaufes in der Atmosphäre, die alle Änderungen seiner Wirkung gegenläufig kompensiert. (Die Modelle können die Wirkung der Eis- und Wasserpartikel in der Atmosphäre nicht erfassen und beschreiben, also wird ihre gegenläufige Wirkung schlicht ignoriert.)

    Energie, die CO2 tatsächlich zurückstrahlt, reduziert jedoch den Durchfluss von Energie nach oben und damit die Beiträge der darüber wirkenden dominanten Strahlungsquellen entsprechend. Fakt ist daher:

    CO2 ist daher klimaneutral. 

    https://de.scribd.com/document/391176117/Erderwarmung-Treibhauseffekt-und-Zeit-CO2-istklimaneutral?fbclid=IwAR3BcwG4ENNxnqFUqybsUEQgeNBpbXe9KkW7FVU2ntykgJo1hR4wkdFMKZo

  10. Jetzt wird festgestellt, dass sich die Temperaturen von 1871 (vorindustrielles Zeitalter)bis heute ( also in 140 Jahren) um 1 Grad erwärmt habe. Wie kann man das überhaupt zu einem Thema machen??
    Die ganze Klimadiskussion, egal ob für oder wider Erwärmung ist doch eine fata morgana.

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