Die globalen Temperaturen stiegen, als die Wolkenbedeckung in den 1980er und 1990er Jahren abnahm

angieconscious / pixelio.de, Wolken am Abendhimmel

Anthony Watts
„Der naheliegendste Weg für eine natürliche Erwärmung besteht in kleinen, natürlichen Schwankungen in den Zirkulationsmustern der Atmosphäre und des Ozeans, die zu einer Abnahme der globalen Bewölkung um 1% oder 2% führen. Wolken sind der Sonnenschirm der Erde. Wenn sich die Wolkendecke aus irgendeinem Grund ändert, haben Sie eine globale Erwärmung – oder eine globale Abkühlung.“

Einleitung von Paul Homewood

**

Dr. Roy Spencer weist in seinem Buch The Great Global Warming Blunder: How Mother Nature Fooled the World’s Top Climate Scientists (Encounter Broadsides [ist der Verlag]) darauf hin

The Great Global Warming Blunder enthüllt neue Erkenntnisse aus wichtigen wissenschaftlichen Erkenntnissen, die die konventionelle Weisheit über den Klimawandel explodieren lassen und die Debatte über die globale Erwärmung, wie wir sie kennen, neu formulieren. Roy W. Spencer, ein ehemaliger leitender NASA-Klimatologe, enthüllt, wie Klimaforscher Ursache und Wirkung bei der Analyse des Wolkenverhaltens falsch verstanden haben und von Mutter Natur getäuscht wurden, um zu glauben, dass das Klimasystem der Erde für menschliche Aktivitäten und Kohlendioxid viel empfindlicher sei, als es wirklich ist.

 

Wir haben über den plötzlichen Anstieg der Temperaturen in Großbritannien und Europa in den 1990er Jahren diskutiert, und ich wurde an eine Studie erinnert, die Clive Best und Euan Mearns vor vier Jahren über die Auswirkungen der Wolkendecke durchgeführt haben:

Wolken bedingen einen durchschnittlichen kühlenden Effekt auf das Klima der Erde. Klimamodelle gehen davon aus, dass Änderungen in der Wolkendecke eine Reaktion auf die CO2-Erwärmung sind. Ist diese Annahme gültig? Nach einer Studie mit Euan Mearns, die eine starke Korrelation zwischen den britischen Temperaturen und Wolken aufzeigte, haben wir die globalen Auswirkungen von Wolken untersucht, indem wir ein Modell entwickelt haben, was die kombinierten Antriebe von Wolken- und CO 2  (Erwärmung / Abkühlung) berücksichtigt, um zu zeigen, wie Variationen bei Wolken [8] und CO 2 sich [14] auf die Daten globaler Temperaturanomalien zwischen 1983 und 2008 auswirken. Das unten beschriebene Modell bietet eine gute Übereinstimmung mit HADCRUT4-Daten mit einer Transient Climate Response (TCR) = 1,6 ± 0,3 ° C. Die 17-jährige Unterbrechung der Erwärmung kann als Folge einer Stabilisierung der globalen Wolkenbedeckung seit 1998 erklärt werden. Eine Excel-Tabelle, die das unten beschriebene Modell implementiert, kann von http://clivebest.com/GCC heruntergeladen werden

Den vollständigen Beitrag mit allen detaillierten statistischen Analysen finden Sie hier.

Dies ist jedoch das wichtigste Diagramm:

Abbildung 1a zeigt die von ISCCP im Durchschnitt gemittelte monatliche Wolkenbedeckung von Juli 1983 bis Dezember 2008, die mit den monatlichen Anomaliedaten von Hadcrut4 blau überlagert ist. Der Rückgang der Wolkenbedeckung fällt mit einem rapiden Temperaturanstieg von 1983-1999 zusammen. Danach sind sowohl die Temperatur- als auch die Wolkentrends abgeflacht. Der CO2-Antrieb von 1998 auf 2008 steigt um weitere ~ 0,3 W / m2. Dies ist ein Beleg dafür, dass Änderungen in den Wolken kein direkter Einfluss auf den CO2-Antrieb haben.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die natürliche zyklische Veränderung der globalen Wolkenbedeckung die globalen Durchschnittstemperaturen stärker beeinflusst als das CO2. Es gibt kaum Hinweise auf eine direkte Rückkopplungsbeziehung zwischen Wolken und CO2. Basierend auf Satellitenmessungen der Wolkenbedeckung (ISCCP), des Net Cloud Forcing (CERES) und des CO2-Niveaus (KEELING) entwickelten wir ein Modell zur Vorhersage der globalen Temperaturen. Dies ergibt einen Best-Fit-Wert für TCR = 1,4 ± 0,3 ° C. Die Wolken-Antrieb (forcing) hat im Sommer einen größeren Effekt in der nördlichen Hemisphäre, was zu einem niedrigeren TCR von 1,0 ± 0,3 ° C führt. Naturphänomene beeinflussen Wolken, obwohl die Details noch unklar sind. Das CLOUD-Experiment (Henrik Svensmark, nachvollzogen am Cern in Bern) geben Hinweise darauf, dass ein erhöhter Fluss kosmischer Strahlung die Keimbildung von Wolken erhöhen kann [19]. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die allmähliche Verringerung der Wolkenbedeckung über 50% der globalen Erwärmung der 80er und 90er Jahre erklärt.

Warum die Wolkenbedeckung zurückging, ist natürlich eine andere Frage.

 

Neben der o.g. Studie von Paul Homewood wurde auf WUWT im Jahr 2012 berichtet:

Spencers postulierte Abnahme der Wolkenbedeckung von 1-2% wurde gefunden

Ein in der letzten Woche veröffentlichtes Papier stellt fest, dass die Wolkenbedeckung über China im Zeitraum 1954-2005 deutlich abgenommen hat. Diese Feststellung steht in direktem Widerspruch zur Theorie der vom Menschen verursachten globalen Erwärmung, die davon ausgeht, dass die angeblich durch CO2 verursachte Erwärmung zu einer Erhöhung des Wasserdampfs und der Trübung führen sollte. Die Autoren stellen auch fest, dass der Rückgang der Wolkenbedeckung nicht mit künstlich hergestellten Aerosolen zusammenhängt und daher wahrscheinlich ein natürliches Phänomen war, das möglicherweise auf eine verstärkte Sonnenaktivität wie nach der Svensmark-Theorie oder andere Mechanismen zurückzuführen ist .

Gefunden auf WUWT vom 01.11.2018

Übersetzt durch Andreas Demmig

https://wattsupwiththat.com/2018/11/01/data-global-temperatures-rose-as-cloud-cover-fell-in-the-1980s-and-90s/

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29 Kommentare

  1. Herr Ordowski, „Und in der „Klimawissenschaft“ tummeln sich unzählige, solcher Theorien“. Da muss ich Ihnen recht geben. Es scheint mir allerdings so zu sein, dass bei denen, die Erwärmung durch C02 für falsch halten, oder gar eine abkühlende Wirkung sehen, unterschiedliche Privattheorien herumgeistern. Da diese stark vom wissenschaftlichen Standard abweichen, ist jede von ihnen nobbelpreisverdächtig, da sie die Wissenschaft revolutionieren würde (wäre sie stimmig). Ist Ihnen nicht ein wenig unheimlich, so turmhoch über dem Rest der Welt zu stehen?

    • @E. Freitag

      Sie schreiben:

      „Da diese stark vom wissenschaftlichen Standard abweichen, ist jede von ihnen nobbelpreisverdächtig, da sie die Wissenschaft revolutionieren würde (wäre sie stimmig). Ist Ihnen nicht ein wenig unheimlich, so turmhoch über dem Rest der Welt zu stehen?“

      ——————–

      Tja, mit dem „wissenschaftlichen Standard“ ist so eine Sache, sehr zeit- u. ideologie- abhängig!

      Ich sehe die Geschichte ganz einfach, auch dem Galilei hat man lange nicht geglaubt – mir geht es ähnlich, Gott sei Dank, meine Schriften und ich laufen hoffentlich nicht Gefahr, verbrannt zu werden.

      „Galilei wurde nach Rom berufen und dort der Ketzerei angeklagt. Im Jahr 1633 wurde er aufgrund seiner wissenschaftlichen Lehren zu lebenslangem Hausarrest verurteilt. Zudem wurde die Verbrennung seines „Dialogo“ angeordnet.“

       

      • Lieber Herr Ordowski, dass Sie sich mit Galilei vergleichen, finde ich entwaffnend. Sie und auch Herr Sander sollten folgendes bedenken. In der Wissenschaft ist es in der Regel so, dass bedeutende Wissenschaftler meist schon zu ihren Lebzeiten berühmt waren. Galilei beispielsweise war es. Ich weiss, von dieser Regel gibt es Ausnahmen, Sie brauchen Sie mir nicht zu nennen. Ebenso definiert war auch der „wissenschaftliche Standard“.  Was es aber auch gibt, sind unzählige Möchtegerngalileis, die mit unterschiedlichsten Ideen eine Sonderrolle versuchen zu behaupten. Viele von ihnen treiben sich in der „Klimaforschung“ herum. So gibt es, auch auf diesem Blog, unterschiedlichste Theorien, warum CO2 nicht klimawirksam sein kann. Umgekehrt ist es nicht so. Die Begründung, warum CO2 klimawirksam ist, ist immer dieselbe, „es kommt mehr herein als heraus“.  Auf EIKE findet man Privatforscher allen Couleurs. Manche erkennen den Treibhauseffekt von CO2 an und nörgeln nur an der Quantifizierung herum. Einige meinen beweisen zu können, dass CO2 keine KLimawirkung aus physikalischen Gründen haben kann, wobei die einzelnen Theorien sehr unterschiedlich sind und es geht soweit, dass „bewiesen“ wird, dass CO2 abkühlt (s. Herr Neulen auf dieser Seite). Das einigende Band ist das Geschimpfe auf den Rest der Welt.

        • abkühlt

          Da meine ich nicht nur etwas, das basiert auf Fakten, denn sonst wäre es am Äquator noch wärmer als es ohnehin dort ist.

          Regenwald kühlt; und CO2 in der Atmosphäre steht der Sonne Strahlung als Widerstand entgegen, lässt also nicht soviel Strahlung am Boden ankommen wie ohne CO2, hält die Erde also kühler als sie es ohne wäre. Eigentlich ganz logisch, oder Herr Freitag?

          • Herr  Neulen, der Regenwald kühlt, Schwitzen kühlt die Haut (Verdunstungskälte). Wie kommen Sie darauf, das hat mit Treibhausgasen doch nichts zu tun. zu Ihrem:

            „CO2 in der Atmosphäre steht der Sonne Strahlung als Widerstand entgegen“

            Ich stimme zu, mache aber darauf aufmerksam, dass dieser Widerstand von der Wellenlänge abhängt. CO2 ist durchsichtig beispielsweise im sichtbaren Licht (sonst wirkte es verdunkelnd) aber weniger durchlässig für gewisse Infrarotbereiche. Dummerweise wird das Sonnenlicht beim Aufprall auf die Erde teilweise in ebendiese Infrarotstrahlung UMGEWANDELT. Diese kommt schlechter durch das CO2 durch. (Für Tiere mit Infrarotblick sollte CO2 verdunkelnd wirken). Kurz und gut, mehr herein als heraus im Vergleich zu treibhausgasfreier Atmosphäre.

             

          • Zu Pflanzen Kühlen Herr Freitag:
            Pflanzen nehmen aus der Umgebung CO2 auf, unter Licht als Katalysator entnehmen die Pflanzen dabei aus der Umgebung Wärme, sie kühlen also. Das können Sie gerne per Versuch selbst testen. Das geht so: Beschatten Sie mal ein Stück Rasen in der Mittagssonne bei strahlend blauem Himmel, so, dass das beschattete Stück Rasen ebengenau der blauen Strahlung des Himmel ausgesetzt ist. Es bilden sich dann Wassertröpfchen am Gras, ein Hinweis auf das kühler sein als die Umgebung. Denn die Photosynthese hat bei blauem Licht wie auch bei rotem Licht ein Maximum in der Photosyntheserate. Der Wuchs geht auf Kosten der Energie der Umgebung.
            Das Licht liefert also die Koinzidengrenzfrequenz für die Umwandlung von CO2 und Wasser (H2O) zu Zucker(C6H12O6) unter Entzug von Enthalpie, also der Entstehungsenergie aus der nahen Umgebung.
             

            ZUM Widerstand der Atmosphäre:

            Es wird kein Sonnenlicht UMGEWANDELT! Das ist Humbug!! Sonnenlicht wird nur verschieden Absorbiert oder Adsorbiert, also aufgenommen bzw. reflektiert. Damit gibt es kein Mehr herein als heraus. Dass es so warm in der Erde Atmosphäre ist liegt am trägen Stickstoff, der aus Wärmeleitung, also aus den Teilchenstößen des Wasserdampf und auch aus Teilchenstößen aus CO2(14 Mikrometer Bande) auf Temperatur gebracht wird, welche sich ebendadurch abkühlen. Marginal für diese Wärmeübertragung ist dabei durch ebengleiches Verfahren der Wasserdampf.

            Bei gleicher Wärmemenge, die durch Sonnenlicht eingetragen, also Strahlungsleistung wird bei höherer Konzentration an beispielsweise CO2 die Wärmeleitung von der Sonne an die Erde durch ebendie Prallfront Atmosphäre behindert, diese Strahlung erreicht erst gar nicht die Erde. Ebengleiches gilt für Wasserdampf. Mehr Dunst, weniger Strahlung auf die Oberfläche, also kühler halten als ohne Dunst.

            Eigentlich ganz physikalisch logisch!

          • @Neulen, Holger

            Bleiben wir doch einfach logisch, wie Sie vorgeschlagen haben.

            1) Die These vom „natürlichen Treibhauseffekt“ entstand aus der Betrachtung von Durchschnittswerten – die noch allesamt falsch sind! Somit ist diese These heute nicht mehr aufrecht zu halten – bilanziert man die Strahlung u. Wärme der Erde, und zwar nur für eine Stunde – von 12 Uhr bis 13 Uhr, sieht man sofort, auf der Sonnenseite (Tagseite) kann ein „Treibhauseffekt“ überhaupt nicht existieren!

            2) Die These vom CO2 als zusätzlicher Erdwärme-Ofen basiert auf 2 Kurven, die eine zeitlang zufällig fast parallel verliefen – Durchschnittstemperatur (???) u. CO2 Anteil  in der Atmospähere (0.04 % zur Zeit) – Ursache- Wirkung???? Bis heute gibt kein Experimet, das disen Zusammenhang bestätigt.

            Diese beiden falschen Annahmen haben zur der Klimahysterie geführt – die Sinnflut wird kommen u. die Erde wird verbrennen, was noch übrig bleibt!

            Eine fürchterliche Prophezeiung!

            Wer etwas Ahnung von Psychologie hat, weiß sofort, was so etwas in dem menschlichen Gehirn auslöst – Angst – auch rational nicht mehr zu bekämpfen! Jedes normale Unwetter wird als Beweis für die , schon in Anmarsch befindliche Katastrophe , interpretiert. (Siehe unsere Medien, die sogar einen schönen u. warmen Sommer als Bedrohung hinstellen)

            Ja, und da sind wir wieder bei den Anfängen, mit welcher Strategie läßt sich so eine böse Prophezeiung bekämpfen?

             

          • zu Ihrem

            2) Die These vom CO2 als zusätzlicher Erdwärme-Ofen basiert auf 2 Kurven, die eine zeitlang zufällig fast parallel verliefen –

            Herr Ordowski lege ich hinzu, dass ich vermute, dass die Sensorik für CO2 einer Drift unterliegt. D. h. das Signal der Sensorik erhält kontinuierlich mit dem Lauf der Zeit einen Offset, sodass der Gesamtverlauf bei eigentlich konstanten Werten eine ansteigende Gerade wird. So wie es die Messung vom Mauna Loa zeigt.

            – Noch dazu kommt, dass alleine eine Organisation das Monopol zur Kalibrierung und Akreditierung der dann noch baugleichen Sensoren inne hat. Ein Gegenmessen per verschiedener „Verfahren“ findet also nicht statt!

          • Hallo Herr Ketterer.

            Das gilt für Datenerhebungen im Rahmen von ICDC(Integratet Climate Data Center, also im Rahmen von ESRL und NOAA), soweit ich mich erinnere. Also ausschließlich für klimatologische Forschung. Sicherlich können, Sie mit den Sensoren unter Ihrem Link CO2 Konzentrationen messen, doch werden diese zu klimatologischen Erkenntnissen nicht anerkannt. Die klimatologischen Anlagen messen alle per gleicher Sensorik, das ist der Clou. Mauna Loa sei die Akkreditierungsanstalt für die Sensorik.

    • Herr Freitag, was ist den „wissenschaftlicher Standard“ und wer entscheidet das? Das entscheidet die Politik über Fördermittel. Deshalb gibt es seit einigen Jahren die sogenannte Exzellenz-Initiative.  Es ist schon lange bekannt, dass auch das Peer-Review-Verfahren fehlerhaft ist. Es entscheiden nur diejenigen, die bereits anerkannt sind. Dabei ist es gleichgültig, ob deren Ergebnisse fehlerhaft sind. Deren Forschungsergebnisse werden immer anerkannt. Bei den anderen, die nicht zu dieser Elite zählen, aber korrekte Forschungsergebnisse erarbeitet haben, wird das nicht anerkannt. Das Ohmsche Gesetz kenne Sie villeicht. Als Georg Simon Ohm das Ohmsche Gesetz entdeckt hatte, wurde das von anderen Forschern als „Hirngespinst“ bezeichnet. Einstein hat die Relativitätstheorie damals während seiner Arbeit im Patentamt erforscht. Würde er das heute machen und auch nur im Patentamt oder sonstwo arbeiten, würde das nicht anerkannt. Er dürfte es heute nichtmal in wissenschaftlichen Zeitschriften veröffentlichen, weil er nicht an einer der Exzellenz-Universitäten oder Forschungsinstituten beschäftigt ist.

      Aber noch etwas zum CO2. Informieren Sie sich mal über das Experiment mit den in Flaschen gefüllten CO2, was ich am 14.10. geschrieben habe:

      https://tinyurl.com/ybqpj83v

      Das Experiment können Sie auch selbst machen. Dann werden Sie sich wundern warum die Wärme des CO2 in einer Glasflasche gespeichert bleibt, in einer Flasche aus Kochsalz kühlt es dagegen recht schnell ab. Das CO2 hat gegenüber Wasserdampf (also Wolken) einen viel schmaleren spektralen IR-Bereich. Eine Flasche aus Kochsalz zu bauen, ist nicht einfach aber machbar. Kochsalz lässt die IR-Wärmestrahlung vollständig durch. Glasflaschen wirken dagegen wie ein „Treibhaus“. CO2 hat deshalb nur eine extrem geringe Wirkung.

       

       

       

      • @Dr. Klaus Sander

        Da kann ich Ihnen nur beipflichten – tausende Experimente, die den „Treibhauseffekt“ beweisen sollen, beweisen nur EINES, CO2 absorbiert Wärmestrahlung – mehr nichts!

        Aber dazu brauche ich kein Experiment, das sagt jedes Physikbuch.

        Nach wie vor können die „Treibhaus-Gläubigen“ mein Experiment mit der Glasscheibe nicht erklären!

        Trotz Bodentemperatur von ca 57 Grad C u. einer  Lufttemperatur von ca 32 Grad C, bleibt die Glasplatte kühl (max ca 24 Grad C, nach 3 Stunden in der prallen Sonne!)

        Nach der These vom „Treibhauseffekt“ (siehe Wikipedia, IPCC, usw.) müsste die Glasplatte ordentlich warm werden, wird sie auch, aber nur, wenn ich die angeblichen Strahlungsströme des „Treibhauseffektes“ simuliere, mit IR Wärmelampen!

        Das CO2 kann strahlen, aber nicht bodennah! Einkleines Experiment mit einem CO2 Laser zeigt es sehr schnell – kann man bei jedem Hersteller von CO2 Lasern durchführen!

      • @Herren Dr. Klaus Sander, Eugen Ordowski

        Zitat: „…CO2 hat deshalb nur eine extrem geringe Wirkung.“ 

        Man kann das auch relativ einfach abschaetzen, wenn man sich auf die molekularen Anteile von CO2 und H2O beschraengt. Absorption, Emission und stimulierte Emission unterliegen der Planckfunktion, die fordert, das die Photonenenergie fuer eine gegebene Frequenz gleich der  Energiedifferenz der beteiligten Energiezustaende ist. Man muss fuer jede Frequenz die jeweiligen Potentiale ermitteln und Differenzen bilden. Und letztendlich den molaren Anteil von CO2 und H2O bruecksichtigen.

        https://digitalcommons.conncoll.edu/cgi/viewcontent.cgi?referer=https://www.google.com/&httpsredir=1&article=1000&context=physicsfacpub

        Dass CO2 einen Effekt hat, steht ausser Zweifel. Allerdings keinen „Treibhauseffekt“. Sondern ein Atmosphaehreneffekt, hauptsaechlich in der oberen Atmospaehre. In der unteren Atmospaehre verhaelt sich CO2 neutral, was die Energiebilanz betrifft. Die Photosynthese selbst ist ein neutraler Energiekreislauf. Wichtig, wie bei jeder Bilanz, ist der Zeitfaktor.

        MfG

  2. Abb. 1a zeigt den mittleren monatlichen globalen Wolkenbedeckungsgrad im Vergleich zur globalen Temperaturanomalie zwischen 1983 und 2008. Ich möchte mit aktuelleren Daten aus dem CERES-Datensatz von 2000-2016 beitragen. Hier ist der globale Wolkenbedeckungsgrad von 2000-2016 zu sehen und hier die Anomalie von LWSOutAS (long wave surface out all sky), die recht gut mit der Anomalie der Oberflächen-Temperatur skaliert. Offensichtlich setzt sich der Trend fort, dass die Zunahme der Oberflächentemperatur mit einer Abnahme des Wolkenbedeckungsgrades verbunden ist. Allerdings ist die Erhöhung von LWSOutAS in 2016 infolge des El Ninos im Wolkenbedeckungsgrad nicht zu erkennen. Es ist also bei der Interpretation der Daten Vorsicht geboten. Der Absolutwert von LWSOutAS von 2000-2016 ist hier gezeigt. Die jahreszeitliche Schwankung von LWSOutAS ist im Wolkenbedeckungsgrad auch nicht zu sehen. Offensichtlich verhält sich der Wolkenbedeckungsgrad an Land anders als auf den Ozeanen, da die Verdunstung unterschiedlich ist.

  3. Es ist nicht nur die totale Wolkenbedeckung, die eine Rolle spielt:

    Nach „climate4you“ und NOAA ist seit 1948 die obere Troposphäre trockener geworden, was sich nach dem „TERRA“-Satelliten (Messungen seit 2000) auch auf die mittlere Höhe der oberen Wolkengrenze ausgewirkt hat: Sie ist vom Jahr 2000 bis 2010 um etwa 50 Meter abgesunken. Allein dieser Effekt in diesen 10 Jahren sollte eine verstärkte Wärmeabstrahlung von ca. 1 W/m^2 bewirkt haben, was der theoretischen Wirkung des CO2 „seit Beginn der Industrielisierung “ entspricht. Die Globaltemperatur ist in diesem Zeitraum praktisch konstant geblieben. Bemerkt haben wir von dieser Änderung nichts.

    Fazit: Selbst solche starken Änderungen in der Wärmebilanz durch Wolken und Feuchte machen sich praktisch nicht in der „Globaltemperatur“ bemerkbar, und das CO2 dürfte das daraus folgend auch nicht tun.

    MfG
    G.Wedekind


  4. Warum die Wolkenbedeckung zurückging, ist natürlich eine andere Frage.

    Nicht zu vernachlässigen sollte auch sein, die durch Verbrennung zugenommene Enthalpie der Luft der Atmosphäre. Immerhin kann durch Einleiten der Wärme aus Verbrennung und Abwärme von KKW die Temperatur der Atmosphäre bis in 10km Höhe um 0,5°C innerhalb von 11 Jahren vollzogen sein, so dass es dadurch auch vermindert zu Wolkenbildung kommen kann.

      • Ja Herr Demmig,

        das ist schon etwas verwirrend.

        Es kommt ja auch eine Menge Wasserdampf von Gasbefeuerungen und konventionellen Kraftwerken hinzu. Beispielsweise etwa 3700 Liter Wasserdampf je Kubikmeter Erdgas, wenn`s verbrennt.

        Doch es gibt nur wenige Wetterlagen wo die „Rauchfahne“ aus KKW und anderen Kühltürmen nicht abreißt, d. h. das der Wasserdampf, sogar als Wolke aus den Kühltürmen kommt und sich dann nicht verflüchtigt, also wirklich Wolken bildet.

        Wichtig aber ist, dass der Stickstoff der Atmosphäre durch die Verbrennungs– und Kühlvorgänge erwärmt wird, dass ebendieser als „Luft“ eine höhere Aufnahmefähigkeit für Wasser als Dampf hat, sodass es nicht zur Kondensation des Wassers also zur Wolkenbildung kommt.

        Es wäre also eine Erwärmung aus Zunahme der latenten Wärmemenge der Atmosphäre in den oberen Schichten der „Luft“. Denn warme Luft steigt ja bekanntlich nach oben, wo dann – Materiegebunden eine Wärmeübergabe an noch höhere kalte schichten stattfindet, sodass dies der Wolkenbildung dort entgegenwirkt.

        Ob dies marginal ist: sei einmal dahingestellt, jedenfalls ist es etwas mehr Wärmemenge die dort oben hin transportiert wird, als es von der Sonne ohnehin so der Fall ist.

        •  
          Sehr geehrter Herr Neulen,
          dieses Phänomen können Sie jeden Tag verfolgen auf der Örtlichkeit Flughafen Porto Velho oder ähnlichen Orten auf diesem Breitengrad.Die atmosphärische Wasser- und Wärmepumpe
          Wählen Sie die Ortzeit 12Z.Dan haben Sie das Ergebnis von 6 Stunden zunehmender Sonneneinstrahlung bei einer Relativgeschwindigkeit zur Sonne-Erde-Achse von 500 m/s.
          Wer da mit Jahresmittelwerte herum hantiert,versündigt sich genau so wie ein Klimajünger.
          Da erhebt sich bei mir der Verdacht,die leben von der gleichen Quelle.
          Mit herzlichem Glückauf
           

          • Ja Herr Peters, da geb ich Ihnen Recht.

            Doch ich vergaß zu bemerken, dass ich von einer Akkumulation ausgehe, die endlich und nicht unendlich ist. Ich denke, dass dann auf einem höheren Niveau an Temperatur Wärme zur Abstrahlung ins Weltall transportiert wird, dass also die Temperatur des Wärmeleiters auf einen endlichen Wert zugenommen hat. Und dass es diese Art von Akkumulation gibt, bestätigt ja – je nach Wetterlage das Entstehen von SMOG in lokalen Wärmeinseln wie es in Peking machmal der Fall ist.

             

          •  
            Sehr geehrter Herr Neulen,
            in der Hoffnung sie haben sich mit einem Tabellenkalkulationsprogramm diese Wetterdaten in der Atmosphäre mal grafisch dargestellt,möchte ich auf diese „Akkumulation“ wie Sie es nennen näher eingehen.
            Ganz grob betrachtet man jetzt mal einen Quadratmeter Erdoberfläche mit einer darauf stehenden Luftsäule von einem Gesamtgewicht 10000 kg.Mit viel gutem Willen bringen Sie da noch 100 kg Wasser unter.Und diese Gesamtmasse ist zu 99% IR-restistent.Das einzige was damit passiert ist isobares Heizen in den,wenn man es theoretisch will, schichtweisen Druckschichten.
            Mit der Wärmeleistung von der Erdoberfläche gelingt so eine Temperaturänderung in nennenswerten Größenordnungen bis ca.5000 m über NN im täglichen Rhythmus.Und das ist abhängig von Ort und Jahreszeit.
            Um diese physikalischen Vorgänge mathematisch beschreiben zu können,hat man die extensive Größe Entropie eingeführt.Aber in den Schulen wird damit nicht umgegangen.Stattdessen hangelt man sich mit der Energie durch.Das ist bildlich so,wenn Sie eine brauchbare Grafikkarte ohne den passenden Treiber benutzen.Sie sehen nur einen schwarzen Bildschirm,oder vielleicht chaotische Bildmuster.
            Vielleicht ist es für Sie kein Problem sich die Software OpenModelica auf Ihren Rechner zu installieren.Da gibt es einfach zu bedienende Bausteine,mit denen sich die gleichzeitigen Vorgänge des Wärmetransportes in der Atmosphäre sehr anschaulich verdeutlichen lassen.
            Richtig interessant wird es,wenn man dann noch die Querströme mit ins Boot nimmt.Und damit lässt sich auch der Smog über Peking erklären.

            Mit herzlichem Glückauf

             

  5. Da kommt noch etwas dazu: Die Luft wurde immer sauberer. Damit kommt mehr Sonnenstrahlung vom Himmel. Durch die geringere Menge an Feinstaub entstehen auch weniger Wolken. Deshalb haben sich Geologen auch ausgedacht, mehr Feinstaubpartikel in der Atmosphäre zu verteilen. So soll die Klimaerwärmung verhindert werden.

    Klimaänderungen durch die saubere Luft werden bei den Forschern vollkommen weggelassen.

    Die Klimaerwärmung könnten die Öko-Experten viel einfacher reduzieren: ganz schnell nur die Filter aus den Kohlekraftwerken und den Auspuffen der Autos ausbauen. Ebenso sollte wieder mit mehr Kohle in der Wohnung gheizt werden. Wir haben dann wieder Luft wie früher und mehr Wolken. 😉

    • Den Feinstaub bekommen wir doch jetzt durch die Förderung des Feuerns mit Holz (Pellets) derzeit geradezu en Masse geliefert….

  6. Schon sehr witzig – in den Jahren von ca 1942/45 bis ca 1977/78 fiel die Temperatur, man vermutete eine neue Eiszeit! Was war geschehen? Die Menschen bliesen jede Menge Dreck in die Luft! Danach ging die Saubereimachung los! SPD Slogan – wieder blauen Himmel über NRW!
    Warum war unser Sommer dieses Jahr so warm?
    Rekord an Sonnenstunden!!!!
    Die Sonne erwärmt die Erde – sonst nix!!!!

    • Die Sonne erwärmt die Erde – sonst nix!!!!“ Schon recht, aber wieviel Strahlung von der Sonne durch die Atmosphäre durchkommt und wieviel wieder abgestrahlt wird, hängt von physikalischen Eigenschaften  der Atmosphäre ab. Unterschiedliche Gase sind unterschiedlich durchsichtig in den verschiedenen Spektralbereichen. CO2 lässt die (energiereiche) UV-Strahlung der Sonne durch, aber nicht gleichermaßen die von der Erde abgestrahlte Infrarotstrahlung.  Das ist eine wohlbekannte physikalische Trivialität, auch wenn Sie Ihnen nicht passt.

      • @E. Freitag

        Sie schreiben:

        CO2 lässt die (energiereiche) UV-Strahlung der Sonne durch, aber nicht gleichermaßen die von der Erde abgestrahlte Infrarotstrahlung.  Das ist eine wohlbekannte physikalische Trivialität, auch wenn Sie Ihnen nicht passt.“

        ——————————–

        Tja, was macht das arme CO2 Molekül jetzt mit dieser „eingefangenen“ Infrarotstrahlung?

        Jetzt ist Ihre „physikalische Trivialität“ wohl am Ende – oder?

          • @E. Freitag

            Wie hat schon der Hegel geschrieben:
            Wenn die Tatsachen nicht mit der Theorie übereinstimmen –
            umso schlimmer für die Tatsachen.
            Georg Wilhelm Friedrich Hegel
            (1770 – 1831), deutscher Philosoph
            Und in der „Klimawissenschaft“ tummeln sich unzählige, solcher Theorien – dabei ist die Wahrheit manchmal ganz simpel – wie ich aus langjähriger erfahrung weiß, für viele „intelligente“ Leute , einfach zu simpel!

          • Ja Herr Freitag,

            Bodennah in Verbindung mit Sonnenlicht zur Photosythese kühlt es, und sogar es hält die Strahlung der Sonne in den oberen Luftschichten zurück, mehr als es N und O tun würden, wenn sie an deren Stelle ständen.

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