Neuer Report des NIPCC beleuchtet die Vorteile fossiler Treibstoffe

H. Sterling Burnett
Dieser Artikel ist ein weiterer Beitrag zur Diskussion über den neuen Bericht des IPCC, in welchem behauptet wird, dass die Welt einer Katastrophe entgegen geht, weil es Regierungen versäumen, ihren Bürgern nahezulegen, auf den Gebrauch fossiler Treibstoffe zu verzichten, um den Temperaturanstieg auf 1,5°C über das vorindustrielle Niveau zu begrenzen.
Der IPCC-Bericht ist eine Märchenerzählung über die Gefahren eines vom Menschen verursachten Klimawandels und ein Wunschtraum hinsichtlich der Fähigkeit der Welt, den Verbrauch fossiler Treibstoffe zu reduzieren und gleichzeitig die Armut zu eliminieren.

Das IPCC behauptet, dass Nationen jedes Jahr 2,4 Billionen Dollar in saubere Energie investieren müssen bis zum Jahr 2045. Damit soll bis zum Jahr 2100 ein Anstieg der mittleren globalen Temperatur auf höchstens 1,5°C über das vorindustrielle Niveau erreicht werden – und damit sollen alle Arten vermeintlicher Klimakatastrophen verhindert werden. Die geschätzten Investitionen des IPCC liegen um fast 700% über den 333,5 Milliarden Dollar, die nach der Schätzung von Bloomberg New Energy Finance im Jahre 2017 in erneuerbare Energie investiert worden waren. Der IPCC-Report warnt außerdem, dass Kohlendioxid-Emissionen bis zum Jahr 2035 um 45% und bis 2050 auf Null im Vergleich zum Jahr 2010 reduziert werden müssen, um Katastrophen zu vermeiden. Der Report räumt ein, dass ein Erreichen dieser Ziele „beispiellose Änderungen aller Aspekte der Gesellschaft“ erfordern würde.

Die Fakten zeigen, dass eine solche Energie-Transformation zumindest unrealistisch, wenn nicht logisch unmöglich ist; dass sie unerwünscht in ihren Extremen und glücklicherweise auch unnötig ist.

Die Befürchtungen des IPCC bzgl. Klimawandel sind sogar noch überzogener als dessen Schätzungen der Sensitivität der Erdatmosphäre gegenüber zusätzlichen Konzentrationen von Treibhausgasen. Auf der Grundlage tatsächlich gemessener Temperaturen in Relation zur Zunahme von Treibhausgas-Konzentrationen im vorigen Jahrhundert ist offensichtlich, dass Klimamodelle die Auswirkungen von Kohlendioxid und anderen Treibhaus-Chemikalien auf die Temperatur drastisch überschätzen. Die geologische Erdgeschichte zeigt, dass es keinerlei Korrelation zwischen dem Kohlendioxid-Gehalt der Atmosphäre und der Temperatur auf der Erde gibt.

Außerdem sind Behauptungen über zunehmendes Extremwetter oder andere Katastrophen, welche vermeintlich dem anthropogenen Klimawandel zuzuordnen sind, nachweislich falsch, nehmen doch weder extreme Regenfälle noch die Stärke von Hurrikanen zu, ebensowenig wie die Rate des Aussterbens von Spezies infolge eines Klimawandels in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts.

Viele Berichte des Nicht-Regierungs-IPCC (NIPCC) bestätigen diese Fakten. Das NIPCC ist eine im Jahre 2003 gegründete unabhängige Organisation, welche die Arbeit des IPCC einem Fakten-Check unterziehen soll. Anstatt jetzt weiter die Wissenschaft aufzuwärmen, möchte ich in diesem Beitrag die enormen Vorteile des zunehmenden Verbrauchs fossiler Treibstoffe herausstellen – für die ganze Welt – und die ebenso enormen Schäden, welche ein Ende von deren Verbrauch mit sich bringen würde.

Der jüngste NIPCC-Report, die Summary for Policymakers of Climate Change Reconsidered II: Fossil Fuels, ist die Zusammenfassung eines 1000 Seiten starken Berichtes, dessen Veröffentlichung für den 4. Dezember geplant ist. Über 100 führende Wissenschaftler aus 12 Ländern arbeiteten an dem Report. Das zeigt, dass „der globale Krieg gegen fossile Treibstoffe … niemals ordentliche Wissenschaft oder Ökonomie zur Grundlage hatte“. Außerdem werden die Politiker der Welt gedrängt, „diese Wahrheit anzuerkennen und jenen Krieg zu beenden“.

WUWT zufolge zeigt diese Summary:

Fossile Treibstoffe liefern bezahlbar, reichlich und zuverlässig Energie, was eine Grundlage für fundamentale Gegebenheiten menschlicher Entwicklung und menschlichen Wohlergehens ist. Es gibt eine starke positive Relation zwischen niedrigen Energiepreisen und ökonomischem Erfolg. Ökonomischer Erfolg wiederum ist entscheidend für Gesundheit und Wohlstand der Menschen. Wind- und Solarenergie sind unfähig, die bezahlbare, reichliche und zuverlässige Energie zu liefern, welche von fossilen Treibstoffen bereit gestellt wird.

Tatsächlich sind fossile Treibstoffe der Lebensnerv der modernen Zivilisation.

Fossile Treibstoffe sind das Fundament moderner Landwirtschaft. Diese Energiequellen treiben die Traktoren und Lastwagen an, mit denen Ackerbau betrieben und die Ernten auf die Märkte gebracht werden, und sie betreiben die Kühlung und andere Technologien, mittels welcher Ernten sicher über längere Zeit gelagert werden können. Ultimativ erlauben es fossile Treibstoffe den Landwirten der Welt, die wachsende Erdbevölkerung ausreichend zu ernähren.

Fossile Treibstoffe sind auch das Fundament der modernen Medizin, womit Kindersterblichkeit eingedämmt und längere Lebensdauer ermöglicht werden konnte. Moderne Medizin ist abhängig von sterilem, aus fossilen Treibstoffen hergestellten Plastik. Man kann Krankenhäuser, Ambulanzen und Operationssäle nicht 24 Stunden am Tag betreiben, wenn man nicht Kohle, Erdgas oder Öl verbrennt.

Und wenn das Stromnetz nach Naturkatastrophen wie Erdbeben, Hurrikanen und Tornados zusammenbricht, sind es Diesel-Generatoren und nicht beschädigte Solarpaneele oder Windturbinen, welche die Krankenhäuser am Laufen halten. Außerdem transportieren mit Diesel und Benzin angetriebene Fahrzeuge die Menschen in Schutzräume und liefern Hilfsgüter in Katastrophengebiete.

Mehr noch: Der moderne Handel ist abhängig von fossil betriebenen Transportsystemen. Züge, Lastwagen, Frachtschiffe und Flugzeuge werden mit Diesel und Kerosin angetrieben, nicht mit Wind- und Solarenergie.

Der NIPCC-Report zeigt außerdem, dass fossile Treibstoffe ein Segen für die Umwelt sind, haben sie doch einen weniger gravierenden und störenden Fußabdruck auf Land, Wildnis und Habitate als erneuerbare Energiequellen wie Wasserkraft, Solar und Wind. „Die Energiedichte fossiler Treibstoffe ermöglicht es der Menschheit, ihren Bedarf an Energie, Nahrungsmitteln und natürliche Ressourcen mit geringerem Landverbrauch zu decken, was viele geschützte Habitate vor der Zerstörung schützt. Im Jahre 2010 konnten fossile Treibstoffe im Vergleich zu erneuerbaren Energien bei gleichem Verbrauch von Landflächen bis zu 100 mal mehr Energie liefern, fasst WUWT zusammen.

Mehr als einer Milliarde Menschen weltweit mangelt es heutzutage an Zugang zu regelmäßiger Stromversorgung, und Millionen kommen jedes Jahr zu Tode durch vermeidbare Krebserkrankungen, verursacht durch Luftverschmutzung in den Wohnungen, weil dort Holz, Holzkohle, Dung und andere Materialien verbrannt werden zum heizen und kochen. Viele weitere sterben frühzeitig durch fehlende moderne Transportmöglichkeiten und wegen viel zu weniger mit Strom betriebener Krankenhäuser, medizinischer Ausrüstung und Kühlung. Im Westen nehmen wir diese allesamt durch fossile Treibstoffe ermöglichten Notwendigkeiten als selbstverständlich vorhanden hin. Der Verbrauch von Kohle, Benzin, Erdgas und Öl erst macht das moderne Leben möglich. Wo fossile Treibstoffe regelmäßig verbraucht werden, sind die Menschen gesünder, und wo deren Verbrauch nicht möglich ist, greifen Armut, Hunger und Krankheiten um sich.

Ginge es jedoch nach dem IPCC, würde die Welt aufhören, diese lebensrettenden und den Wohlstand sichernden Energiequellen zu verbrauchen. Der NIPCC-Report weist nach, dass eine Reduktion von Treibhausgasen um 90% unter das Niveau von 1990 bis zum Jahr 2050 das Welt-BIP um 96% sinken würde. Dabei ist dieser angenommene Rückgang noch nicht einmal so stark wie die vom IPCC verlangten 100%. Für das globale Pro-Kopf-Einkommen würde dies auf ein Niveau sinken, wie es in den USA und Westeuropa in den Jahren 1820 oder 1830 üblich war.

Wie schon in vielen Rundbriefen von Heartland erwähnt, nimmt der Verbrauch fossiler Treibstoffe in vielen Ländern zu, trotz der düsteren Warnungen des IPCC. Von Japan bis nach Europa sowie in Afrika und Asien bauen und unterhalten die Länder Kohlekraftwerke – gewaltige Kapital-Investitionen, die sich noch über 2035 oder sogar 2050 hinaus auszahlen werden; und es werden neue Öl- und Erdgas-Reserven einschließlich der erforderlichen Infrastruktur erschlossen. Neue Investitionen in fossile Treibstoffe fahren fort, die substantiellen Subventionen für Wind und Solar in vielen Ländern zu marginalisieren.

Glücklicherweise gibt es noch große Reserven an fossile Treibstoffen mit großem Nutzen für alle, wie aus dem NIPCC-Report hervorgeht. Als Folge davon wird die fortgesetzte Erschließung und der Verbrauch von Kohle, Erdgas und Öl wie auch in der Vergangenheit die Menschen weiterhin wohlhabender und die Welt besser und sicherer bewohnbar. Kurz gesagt, fossile Treibstoffe ermöglichen es den Menschen, länger und besser zu leben sowie produktiver zu sein.

Quellen: Climate Change Reconsidered II: Fossil Fuels; Intergovernmental Panel on Climate Change; American Thinker; Watts Up With That; Climate Change Weekly

Link: https://www.heartland.org/news-opinion/news/new-nipcc-report-highlights-benefits-of-fossil-fuels

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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Ein Kommentar

  1. „Ginge es jedoch nach dem IPCC, würde die Welt aufhören, diese lebensrettenden und den Wohlstand sichernden Energiequellen zu verbrauchen.“ Diesen Satz sollte bereits vorne auf jedem Schulbuch der Physik, Chemie, Biologie etc. stehen. Ebenso bekannt müssen die Pläne zur Bevölkerungsreduzierung sein. Man suche auch z.B. nach „Bevölkerungsreduktion Prinz Charles“.

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