In Memoriam! Konrad Fischer wird uns sehr fehlen!

Konrad Fischer bei einem Auftritt in der Tagesschau. Bild ARD

Von EIKE Redaktion

Konrad Fischer – der unermüdliche Kämpfer für Bewährtes und gegen Dämm- und Klimawahn- ist völlig unerwartet von uns gegangen. Welch ein Verlust!

Am Montag dem 22.10.18 verstarb unser langjähriger Weggefährte, der unermüdliche Kämpfer gegen Dämmwahn und das Märchen vom menschgemachten Klimawandel im Kreise seiner Familie. Ein heimtückischer Bauchspeicheldrüsenkrebs setzte seinem Leben innerhalb weniger Monate ein jähes Ende. Konrad Fischer wurde nur 63 Jahre alt.

Der diplomierte Architekt der TU München und Familienmensch widmete sich in seinem erfolgreichen Berufsleben besonders der Pflege und dem Erhalt denkmalsgeschützter Bauten, darunter viele Sakralbauten, aber auch dem Neubau, unter Verwendung klassischer Materialien und  Formen. Dafür erhielt Konrad Fischer viele Preise.

Doch seine besondere Leidenschaft galt dem Kampf gegen den unvernünftigen Dämmwahn und, daraus abgeleitet, dem Kampf gegen das Märchen vom menschgemachten Klimawandel. Er führte diesen Kampf mit vollem Einsatz, manchmal auch mit der nötigen verbalen Härte, aber immer mit viel Witz. Ihn zeichnete ein große Portion Humor aus.

 


Wir schätzen uns sehr glücklich, dass er vor einem guten Jahr seine Gedanken und Vorschläge einem großen Fachpublikum auf unserer 11. Internationalen Klima- und Energiekonferenz in Düsseldorf zur Kenntnis brachte
 

Konrad Fischer war ein sehr begabter Zeichner. Jedes Jahr bekamen seine Freunde und manche Geschäftspartner wunderschöne Kalender mit Zeichnungen von Konrad Fischer. Für jeden Monate eine.

Er liebte die Musik, und musizierte oft mit seiner Frau und vier Kindern bei passenden Gelegenheiten. Vielfach auch öffentlich.

Sein Fleiß war legendär. Neben seiner beruflich selbstständigen Tätigkeit als Architekt und Gutachter betrieb er eine vollgepackte Website, hielt permanent Vorträge gegen den Dämmwahn und seine unendlich fürchterlichen Folgen und erreichte auch mehr und mehr eine breite Öffentlichkeit durch Sendungen der öffentlich rechtlichen Fernsehanstalten, die ihn irgendwann nicht länger ignorieren konnten.

Konrad Fischer war  Protestant und ein sehr gläubiger Mensch.

Sein  Wahlspruch wird ihn auch jetzt nach dem Ableben – auch in unserer Erinnerung – begleiten. Wir vermissen ihn schon jetzt sehr!

 

Der Herr ist mein Licht und mein Heil;
vor wem sollte ich mich fürchten!
Der Herr ist meines Lebens Kraft;
vor wem sollte mir grauen!

Ps. 27.1.

 

Der Familie gilt unsere tief empfundene Anteilname, wir sprechen ihr an dieser Stelle unser Beileid aus.

 

Mehr Informationen zu seinem Lebenslauf hier

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16 Kommentare

  1. Betroffen, –  bestürzt,  – angesichts der Plötzlichkeit Deines Abtretens von der Bühne im weitesten Sinne. Trotz mancher Di9fferenzen warst und bist Du Bruder im Geist, der nun schweigt, während die, die das geistige Erbe weitertragen könnten immer weniger werden. Der begründete Protest gegen den grassierenden Lobbyismus in Forschung und Politik, die Aufklärung über Zusammenhänge und Naturgesetzliches wird immer notwendiger und gleichzeitig immer schwächer, weil auch der Protest politisiert und popularisiert wird.

    Mein lieber Konrad, die Zeiten sind seit Jahren vorbei, in denen man noch glauben konnte, das tonnenschwere Ungetüm der profitablen Manipulation von Wahrheiten aufhalten zu können. Es bleibt aber die Wirkung bei denen, die mit Verstand lesen, zuhören und eigene kritische Schlüsse ziehen können. Das setzt vor allem Bildung und nicht Digitalisierung voraus.

    Auf der anderen Seite stehen die, die über Dein Verstummen nicht eben trauern. Kritiker, die nicht käuflich sind, waren noch nie beliebt. Allenfalls posthum. Es sei Dir vergönnt.

    Danke Konrad, für Deine Aktivitäten und Deinen Mut Dich für „richtig“ statt „interessengesteuert“ zu entscheiden. Ich hoffe, dass Deine Gedanken und Hinweise nicht nur noch lange gelesen werden, sondern den einen oder anderen nachwachsenden Baumenschen nachdenklich machen. Deine Internetseite bleibt hoffentlich ein „Denk mal“ für alle die darauf stoßen und die die Muße haben oder finden, darin herumzustöbern und in ihrem Glauben an die Richtigkeit des Üblichen erschüttert werden.

    Du kannst Dich nun amüsieren, über das, was hier so alles passiert. Mit dem Abstand, den Du nun hast und Deinem Humor stehst Du nun doppelsinnig über den Dingen und siehst   viele komische Aspekte des Treibens in der Welt des Bauens und überhaupt.

  2. Der Tod von Herrn Fischer hat mich sehr erschüttert. Ich kannte ihn gut.
    Für mich war und bleibt er ein großes Vorbild im Beruf und privat. Er hat mir mehrmals absolut sachkundig geholfen, seine Vorträge waren immer ein Genuß. Sehr schade, daß es nun einen Mitstreiter weniger für die Wahrheit gibt. Er war einer der Besten im Bereich Architektur. Er hat viel geleistet, sehr viel !
    Ihm habe ich es zu verdanken, daß ich von Anfang an keine Leichtdämmstoffe verbaut habe. Darüber bin ich sehr froh und dankbar !

    Für mich und einige meiner Bauherren wird er unvergesslich bleiben !

    Meine Anteilnahme gilt seiner Familie !!!

     

  3. Absolute Hochachtung vor seinem Wissen, seinem Engagement und seinem Mut, sich dem Irrsinn faktisch begründet entgegenzustellen. Hoffentlich wird sein Streben und Wirken Erfolg haben.

    Ich verneige mich vor einem aufrechten Menschen und wünsche seiner Familie, daß sie Trost findet in der aufrichtigen Anteilnahme vieler Menschen. Konrad Fischer hat wie wenige Spuren hinterlassen.

  4. Andreas Geisenheiner

    Es war mir nur einmal, bei der EIKE-Tagung 2017, vergönnt, Konrad Fischer, den anerkannten Architekten von Vernunft und Tradition, zu treffen. Der nicht endend wollende Abend mit seinen Diskussionen über die ganze Welt und  noch viel mehr bleibt mir in steter Erinnerung. Dass er mit dem Du endete, war bei Konrads Art sicher keine Auszeichnung, aber gefreut hat es mich schon. Auch dafür Danke, lieber Konrad, und irgendwann ein Wiederfinden.

  5. Der kurze aber intensive Kontakt mit Konrad Fischer, den ich über die EIKE Seite überhaupt erst kennenlernen durfte, setzt mich in die Lage, aus vollem Herzen bestätigen zu können, welch wunderbarer Mensch Konrad Fischer war!

    Die schnell erkennbare überragende Fach-Kompetenz gepaart mit einer ungewöhnlich schnellen Auffassungsgabe überraschte mich, mit der er gezielt und treffend aus den dürftigen Informationen, die ich ihm übermitteln konnte, erkennen und benennen konnte, wo die entscheidenden Problempunkte in einer überdurchschnittlich verwickelten Sanierungsproblematik begraben lagen, derentwegen ich ihn kontaktierte. Die freundliche Verbindlichkeit, in der er die wesentlichen Knackpunkte des Problems kompakt herausarbeitete, wandelte die fachliche Hochachtung in eine persönliche, ja freundschaftliche Beziehung, die er noch am 04. Oktober in einem längeren Telephonat abends aus dem Krankenhaus zum Ausdruck brachte.

    Kompetente, geradlinige, und aufrechte Persönlichkeiten in der Kombination wie bei Konrad Fischer muß man in unserer Gesellschaft je länger um so dringlicher vermissen. Insofern beklage ich mit seinem Heimgang nicht nur den Verlust seiner fachmännischen Beratung und den Abbruch einer sich noch entwickelnden freundschaftlichen Beziehung, sondern auch und nicht zuletzt einen Verlust für die ganze Gesellschaft.

    Denjenigen, die das Vorrecht hatten, enger und länger mit Konrad Fischer zusammen zu leben und zu arbeiten, gilt mein schmerzlich mitempfundenes Beileid.

    Gemildert wird mein Kummer durch meine mit ihm geteilte Gewißheit, daß er jetzt die Wahrheit seines Wahlspruchs erkennen und sich daran erfreuen kann.

    Der HERR ist mein Licht und mein Heil!

    Rainer Facius

    • Lieber Herr Facius,

       

      Sie sprechen mir zutiefst aus der Seele.

      Auch ich durfte Hr Fischer kennenlernen. Ich verneige mich vor seinem Wissen, seinem Freigeist und seiner Menschlichkeit. Ich bin immer noch sehr geschockt und fassungslos über sein Schicksal.

      Der Familie mein aufrichtiges Beileid! Ihr Versust tut mir unendlich leid. Ich wünsche für die kommende Zeit viel Kraft!

       

      Alles Gute

      astrid Horn

       

  6. Da ist einer mit Zivilcourage von uns gegangen.

    Einer, der schon vor der Pensionierung seinen Mund auf gemacht hat!

    Respekt für diesen Mann und seine Lebensleistung!

    • „Einer, der schon vor der Pensionierung seinen Mund auf gemacht hat!“

      Konrad Fischer mußte sich nicht vom Staat alimentieren lassen!

      Im Gegenteil!

      Mit seinen Leistungen alimentierte Konrad Fischer den Staat – und mit ihm leider auch diejenigen, deren Ehrgeiz darin zu bestehen scheint, die Gesellschaft und den Staat zugrunde zu richten.

      Rainer Facius

  7. In tiefer Erschütterung und Trauer nehme ich von Konrad Fischer Abschied. Er hat mich mit seinen Informationen, mit seinem Wissen und seiner Menschlichkeit tief beeindruckt. Mein Mitgefühl gilt seiner Familie und seinem Freundeskreis. Für mich lebt er in seinen Werken weiter und somit ist er unvergessen.

  8. Der Familie & Angehörigen spreche ich mein herzliches Beileid aus!

    Ohne Werbung machen zu wollen, möchte ich auf folgenden Kinofilm hinweisen, der sicher im Sinne Konrad Fischer`s wäre.

    „End of Landschaft Wie Deutschland das Gesicht verliert Kino-Dokumentarfilm von Jörg Rehmann 105 Min. Die Energiewende ist das größte Infrastrukturprojekt seit Ende des 2. Weltkrieges in Deutschland. Die Kostenhochrechnungen dafür gehen in die Billionen. Doch selbst 30.000 Windräder und hunderttausende Solaranlagen konnten nicht verhindern, dass damit bislang nur 3 Prozent des deutschen Primärenergiebedarfes gedeckt werden können. Die Auseinandersetzungen um zerstörte Landschaften und Windradlärm haben die bislang friedlichen Landregionen in tiefgreifende Zerwürfnisse gestürzt. Auch durch den Naturschutz zieht sich ein schwerer Konflikt. Wie sauber ist die „Handschrift der Energiewende“? Der Journalist und Filmautor Jörg Rehmann hat in „End of Landschaft“ den Menschen vor Ort zugehört, hat Experten und Wissenschaftler befragt und investigative Recherchen betrieben. Das Ergebnis ist ein sensibler Film, der dennoch fordert, aufdeckt und aufrüttelt. Für den Autor und die im Film befragten Experten ist die Notwendigkeit eines wirksamen Klimaschutzes unbestreitbar. Mit der Ausbeutung der Erde kann und darf es so nicht weitergehen. Aber es braucht eine ehrliche Energiewende mit Augenmaß. Ein Film jenseits fernsehüblicher Berichterstattung, – und ein kritisch-informatives Roadmovie durchs Energiewendeland… Web: http://www.end-of-landschaft.de Produktion © Soonmedia 2018 – All rights reserved“

    RIP Konrad Fischer!

    • „Für den Autor und die im Film befragten Experten ist die Notwendigkeit eines wirksamen Klimaschutzes unbestreitbar. Mit der Ausbeutung der Erde kann und darf es so nicht weitergehen. Aber es braucht eine ehrliche Energiewende mit Augenmaß.“

      „Klima“ kann nicht geschützt werden; „Energiewende“ ist Megalomanie! Daher distanziere ich mich von der o.g. Aussage!

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