Seine Eminenz der Computer, oder : Wie gesichert sind die Aussagen des Klimarates IPCC ?

Bildquellenangabe: Michael Zawada / pixelio.de

Von Dr. Stephan Kaula )*
Stellen Sie sich vor, sie fahren mit dem Auto über eine Brücke. Zögern sie vorher, weil sie Bedenken haben, das Bauwerk könnte vielleicht einstürzen? Nein, wir verlassen uns heutzutage darauf, dass beim Bau alle vorgeschriebenen Normen eingehalten wurden, die Statiker die Pläne richtig berechnet und die Physiker die richtigen Formeln für die Statiker entwickelt haben. Betrachten wir in diesem Zusammenhang nun die Klima-Entwicklungs-Prognosen des Klimarates IPCC, so wird offensichtlich, dass diese naturwissenschaftlich nicht bewiesen sein können.

Wir leben gut in einer Welt, die von  Naturwissenschaft geprägt ist. Der Strom kommt aus der Steckdose und unsere Handys funktionieren meist problemlos. An die Grenze unseres Vertrauens stoßen wir aber schon beim Arztbesuch oder vor einer Operation im Krankenhaus. In solchen Momenten entscheiden wir auch ein wenig aus dem Bauch heraus. Ein Arzt mit bekanntem Namen, vielleicht sogar mit einem Professorentitel,  grauen Haaren und umgeben von einer Aura medizinischer Erfahrung erweckt in uns ein nicht näher begründetes Vertrauen. Und wenn in alten Zeiten eine solche Eminenz eine medizinische Feststellung traf, dann nahmen das auch andere Ärzte als wissenschaftliche Wahrheit an. Viele solcher Erkenntnisse schleiften sich jahrzehntelang in der etablierten  Medizin durch. Man spricht hier von eminenzbasiertem Wissen, bei dem eine entscheidende Grundlage die Meinung oder Meinungen von Menschen sind.

Im Gegensatz dazu spricht man bei naturwissenschaftlich bewiesenen Erkenntnissen von evidenzbasiertem Wissen, bei dem alle Grundlagen nur mit Messen und feststellen zu tun haben und nicht vom Untersucher abhängen. Ein Naturwissenschaftler darf letztlich also weder seinem ergrauten Professor noch auf sein Bauchgefühl vertrauen. Er hat klare Kriterien, ob eine Theorie oder eine Aussage wahr oder falsch ist. Diese sind:

1)  Vorhersagbarkeit. Ein physikalisches Gesetz, das zum Beispiel beschreibt, wie weit sich eine Metallfeder bei einem bestimmten Gewicht dehnt oder bei welcher Last ein Betonklotz bricht, muss heute genauso zutreffen wie auch noch in einem Jahr, muss in Hessen gelten wie in Bayern.

2)  Wiederholbarkeit. Ein Versuch muss jederzeit und von jedem mit dem selben Ergebnis wiederholbar sein. Erst dann kann man daraus ein naturwissenschaftliches Gesetz ableiten.

3)  Objektivität. Der Untersucher darf das Ergebnis nicht beeinflussen. So muss zum Beispiel ein Biologe, der die Zahl von Vögeln auf bestimmten Flächen bestimmen will, sicherstellen, dass er nicht Vögel mit seiner Anwesenheit vertreibt.

Daraus ergibt sich nun ganz automatisch eine Spannbreite innerhalb der Naturwissenschaften, die von evidenzbasiert, wie der Physik bis hin zu immer noch einem relativ großen Anteil eminenzbasierten Wissen, wie in der  Psychologie reicht. Meterologie und Klimawissenschaften liegen hier im Mittelfeld wie die Medizin.

Betrachten wir in diesem Zusammenhang nun die Klima-Entwicklungs-Prognosen des Klimarates IPCC, so wird offensichtlich, dass diese naturwissenschaftlich nicht bewiesen sein können.

Sie behandeln etwas, das weder wiederholbar, noch bisher eingetreten ist, noch objektiv sein kann.

Der Weltklimarat kann seinen Versuch zur globalen Klimaentwicklung nicht ein einziges Mal in der Realität durchführen und die Ergebnisse hinterher überprüfen. Er  beruft sich mit seiner Theorie zur Klimaentwicklung auf Versuche in einer virtuellen Realität, die bestenfalls in Teilen naturwissenschaftlich bewiesenen  Gesetzen folgt, als Ganzes aber lediglich im Computer erzeugt und geprüft wird, die in ihrer Grundlage in entscheidenden Elementen aber von Meinungen in Form von Annahmen bestimmt sind.

Dabei hat man dieses Computermodell  ähnlich erschaffen, wie ein Maler, der vor einem schön dekorierten Tisch mit Blumenvase sitzt und versucht, dieses Stillleben auf seiner Leinwand festzuhalten. Er vergleicht immer wieder die Realität mit dem Bild und strebt danach, es anzugleichen. Die Klimawissenschaftler passten also ihr Computermodell dem Bild des globalen Wetters des letzten Jahrhunderts an und gingen davon aus, dass wenn es da passt, sich das reale Wetter und langfristig Klima auch nach den selben Gesetzen in der Zukunft verhält.

Naturwissenschaftlich betrachtet ist das ein gerade gestarteter Versuch, ob denn das Klima sich so verhält, wie angenommen. Ein Versuch dessen Ergebnis noch aussteht. Es ist keinesfalls ein gesichertes Ergebnis wissenschaftlicher Forschung. Dabei ist egal, wie schnell die Computer oder wieviele Professoren an dieser Forschung beteiligt sind. Ein Haus, das auf einem wackeligen Fundament steht, wird nicht dadurch sicherer, indem man im Dachstuhl mehr Balken einzieht. Die mangelnde Wissenschaftlichkeit und Sicherheit der IPCC-Prognosen ist ausschließlich Folge der Grundlagen, die in entscheidenden Anteilen auf Meinungen und Annahmen beruhen. Das Vertrauen der Politiker und der Öffentlichkeit in die Aussagen des Weltklimarates ist daher eminenzbasiert und beruht weitgehend auf Vertrauen und Ansehen die durch Schlagworte wie Weltklimarat, Klimawissenschaftler und Computermodell erzeugt werden, ist aber durch die Wissenschaftlichkeit der Arbeit nicht zu begründen.

Mit seinen Prognosen hat der Weltklimarat somit auch den Rahmen der exakten Wissenschaft verlassen, denn Klimatologie ist eine Wissenschaft, die nur das zeitlich Zurückliegende wirklich streng wissenschaftlich behandeln und untersuchen kann. Die Prognosen des IPCC bewegen sich also im Bereich der Spekulationen, von denen niemand weiß, wie zutreffend oder wahrscheinlich sie sind. Damit sind sie genausowenig naturwissenschaftliche Wahrheiten wie die Homöopathie. In diesem Zusammenhang möchte ich hervorheben, dass nach meiner Erfahrung die Homöopathie funktioniert, nur hat das mit exakter Naturwissenschaft nichts zu tun, braucht es im Falle der Homöopathie auch nicht. Angesichts der Tragweite der Prognosen des Weltklimarats wäre es aber eine Selbstverständlichkeit, dass man mit den Prognosen gleichzeitig auf die wissenschaftliche Wertigkeit dieser Aussagen hinweist. Und es darf erst recht nicht passieren, dass diese Prognosen als nicht zu hinterfragende naturwissenschaftliche Wahrheiten in der Öffentlichkeit dargestellt werden. Hier muss es auch in Deutschland möglich sein, diese Klimaentwicklungs-Theorie des IPCC zu hinterfragen, ohne sofort als sog. Klimaleugner und Verschwörungstheoretiker diskreditiert und so mundtot gemacht zu werden.

Die jüngsten Aussagen des Klimarates IPCC

In den letzten zehn Jahren schwächt sich die globale Klimaerwärmung ab, anders als in den Prognosen des Weltklimarates. Besonders in den letzten fünf Jahren scheint die Klimaerwärmung ganz auszubleiben :

Abb. : Im August 2018 ist die Globaltemperatur wieder auf dem gleichen Niveau wie 2003

Quelle: http://www.climate4you.com/  (vgl. auch https://tinyurl.com/y79xa2jc)

Man müsste dies nun eigentlich als erstes Ergebnis des angelaufenen Versuches interpretieren, die globalen Temperaturen vorauszusagen und als gescheitert erklären. Stattdessen versucht man offenbar diese nicht mehr zu leugnende Entwicklung in das Computermodell einzubauen, indem man an den Rädchen der komplexen Gleichungen mit über 50 Variablen dreht, damit die Kurve der Prognose wieder auf die neue Realität passt. Dabei wurde die prognostizierte abzuwendende Klimakatastrophe 10 Jahre in die Zukunft verschoben. Und zusätzlich tauchten irgendwoher 1000 Gigatonnen CO2 auf, die wir jetzt mehr freisetzen dürfen. Das ist wohl die wahre Grundlage für die Neuigkeiten des IPCC.

Eigentlich hätte damit für jeden das Vertrauen in die Klimaprognosen des Weltklimarates erschüttert und als Entwarnung verstanden werden müssen. Doch wurde diese Geschichte vom IPCC und den Medien der deutschen Öffentlichkeit als eine Verschärfung der Bedrohung des Weltklimas und einer erhöhten Dringlichkeit zum Ergreifen weiterer „Klimaschutzmaßnahmen“ verkauft. Und das wurde dann so von den Medien unkritisch verbreitet, der Politik benutzt und von den Bürgern geglaubt.

F a z i t :

Die jüngsten Aussagen des Weltklimarates lassen seine Prognosen, die schon bisher in der Öffentlichkeit in ihrer naturwissenschaftlichen Aussagekraft  viel zu hoch bewertet waren, noch unsicherer erscheinen. Im völligen Gegensatz steht dazu, dass in den Medien ein Hinterfragen der Aussagen des Weltklimarates in Deutschland ein  absolutes Tabu ist und zu sofortiger Ausgrenzung als sogn. Klimaleugner führt. Das passt nicht zu einer freien Gesellschaft, einer freien Meinungsäußerung und einer freien Presse. Die in diesem Zusammenhang zu treffenden  Entscheidungen müssen unter Einbindung der Öffentlichkeit aus der Vernunft geboren werden und dürfen keiner blinden Propaganda folgen, die nicht davor scheut, Tatsachen zu verdrehen und die öffentliche Meinung zu manipulieren.

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)*  Dieser Beitrag ist zuerst erschienen : https://www.imne.info/Aktuelles/

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41 Kommentare

  1. Wenn man sich Talkshows anschaut, auch und vor allem im Öffentlich Rechtlichen, fällt immer ein Schema auf. Der Klimaskeptiker (Realist) wird von irgendeinem Politiker förmlich nieder geschrien. Vielleicht gibt es noch einen Experten, der dann den Skeptiker als Häretiker stilisiert. Und immer kommt vom jeweiligen Moderator unisono: „Die Mehrheit der Wissenschaftler ist sich einig…“ Der IPCC kommt von der UNO und ist unantastbar. Von Modellen und Prognosen wird nie gesprochen. Damit steht dann der Skeptiker vollends als Depp da und ist somit am Untergang der Menschheit schuldig. Die Medien sind gleichgeschaltet. Wenn ich dann von Frau Baerbock von RADIKALEM KLIMASCHUTZ höre, wird mir übel. Alles Andere ist ALTERNATIVLOS. Kenne ich aus meiner Jugend in der DDR. Der Aufbau der Diktatur des Proletariats war alternativlos und laut Lenin heiligte der Zweck alle Mittel. Frau Merkel: „… wir müssen lernen, diesen Organisationen mehr Macht zu übertragen…“ ERMÄCHTIGUNGSGESETZ! Hatten wir schon mal. Deutschland erwache, ich FÜHRE euch zum Licht. Alternativlos. Und dann gingen alle Lichter aus. Wir sind schon wieder soweit. Journalisten, Wissenschaftler äußern sich fast nur noch, wenn sie ihren Ruhestand erreicht haben oder weitgehend unabhängig sind. Sonst endet die Karriere. Es findet keine wissenschaftliche Diskussion mehr statt. Der Ton wird zunehmend aggressiv. DAS muss Angst machen. Aber nicht vor einer imaginären Klimakatastrophe.

  2. @ Werner Holtz

    Die Gesamtenergie E, in einem atmosphaerischen Volumen V beliebiger Form mit der Oberflaeche O (V) ergibt sich aus

    dE/dt = d {INT_V (e rho dV)}/dt = – INT_O(V) ( F . n dO)

    Dain sind INT_V ein Volumenintegral und INT_O(V) das zugehoerige Oberflaechenintegral. Weiterhin ist F der Fluss von Gesamtenergie und n die ortsabhaengige Flaechennormale. Das Oberflaechenintegral kann auch folgendermassen geschrieben werden:

    INT_O(V) ( F . n dO) = O(V) {INT_O(V) ( F . n dO)}/O(V)

    wobei O(V) =  INT_O(V) (dO).  Der Ausdruck

    {INT_O(V) ( F . n dO)}/O(V)

    entspricht der Definition des Flaechenmittels.

    Wendet man nun dieses auf die gesamte System Erde – Atmosphaere an, dann erhaelt man das globale Mittel fuer F . n

    Ein Teil von F is die einfallende solare Strahlung. Daraus folgt, dass die globale Mittelung der solaren Strahlung nicht nur zulaessig, sondern auch vernuenftig ist.

    An Stelle von E kann man auch die Gesamtmasse M nehmen. Dann ergibt sich:

    dM/dt = d {INT_V (rho dV)}/dt = – INT_O(V) ( F . n dO)

    wobei F = rho v nun der zugehoerige Fluss von Gesamtmasse ist. Nun kann man das Oberflaechenintegral mit Hilfe des Gaussschen Integraltheorem in ein Volumenintegral umformen, und zwar gemaess

    INT_O(V) ( F . n dO) = INT_V (div (rho v) dV)

    Man erhaelt also

    dM/dt = d {INT_V (rho dV)}/dt = – INT_V (div (rho v) dV)

    Das ist die integrale Formulierung der Kontinuitaetsgleichung.

  3. @ Werner Holtz 

    Sie schrieben:

    Wo habe ich (Sie) etwas von Energie geschrieben?! Kennzeichnet die Maßeinheit W/m^2 oder J/(s*m^2) die Energie? Seit wann ist die Energieflussdichte/Flächenleistungsdichte (Intensität) eine extensive Größe? Eine Intensitätsgröße ist eine intensive Größe! Sie wissen wahrscheinlich nicht, dass man einen physikalischen Zusammenhang in der extensiven und intensiven Schreibweise formulieren kann.

    Energieflussdichten treten in der Bilanzgleichung fuer die innere Energie auf. Im Falle der lokalen Formulierung der Bilanzgleichung unter dem Divergenzzeichen. Die Einheit ist das J/(m2 s). Eine dieser Energieflussdichten ist enspricht dem Term

    rho u v

    wobei rho die Luftdichte, u die spezifische innere Energie und v der Windvektor sind.  Es wird also die mit der Masse verbundene Energie in einem Volumen betrachtet, was mit dem Wind driftet. Die Groesse, die in der lokalen Form der Bilanzgleichung betrachtet wird, ist bekanntlich rho u, naemlich

    D(rho u)/DT = d(rho u)/dt + div (rho u v + …….) + ………

    wobei mit d/dt die lokale zeitliche Aenderung gemeint ist. Diese Bilanzgleichung kann man noch mit Hilfe der Kontinuitaetsgleichung umformen. Von daher ist diese Energieflussdichte eine extensive Groesse. Hinzu kommt, dass

    rho v

    ebenfalls eine extensive Groesse ist, die ebenfalls mit dem Wind driftet, so dass gilt:

    D(rho v)/DT = d(rho v)/dt + div (rho v v + …….) + ………

    Bekanntlich ist rho v v ein tensor zweiter Stufe. Darueber habe ich nicht nur publiziert, sondern auch Vorlesungen gehalten. Lernen Sie also zuerst einmal die Grundlagen der atmosphaerischen Dynamik.

    Ihr Beispiel

    Zum Beispiel das Stefan-Boltzmann-Gesetz für das Vakuum:+ P = e(T)*A*sigma*T^4 – extensive Schreibweise -> Leistung/Energiefluss+ j = e(T)*sigma*T^4 – intensive Schreibweise -> Flächenleistungsdichte/Energieflussdichte

    zeigt auf, dass Sie nicht wissen, wovon Sie schwadronieren. Die Emission von Strahlung, wie sie mit Hilfe des Stefan-Boltzmann-Gesetzes beschrieben wird, wird nicht von einer Oberflaeche, sondern von Masse in unmittelbarer Naehe der Oberflaeche bewirkt. Dazu schrieb Planck (1914):

    “According to the principle of the conservation of energy , emission always takes place at the expense of other forms of energy (heat , chemical or electric energy , etc .) and hence it follows that only material particles , not geometrical volumes or surfaces , can emit heat rays . It is true that for the sake of brevity , we frequently speak of the surface of a body as radiating heat to the surroundings , but this form of expression does not imply that the surface actually emits heat rays . Strictly speaking , the surface of a body never emits rays , but rather it allows part of the rays coming from the interior to pass through. The other part is reflected inward and according as the fraction transmitted is larger or smaller the surface seems to emit more or less intense radiations .”

    Das Stefan-Boltzmann-Gesetz liefert sofort eine Energieflussdichte, denn die Stefansche Konstante hat die Einheit J/(m2 s K4) = W/(m2 K4).

    Beim Transfer von Strahlung im Vakuum gilt im uebrigen der Poynting-Vektor

    S = E x H

    wobei E das elektrischen und H das magnetische Feld sind, und „x“ das vektorielle Produkt der Vektor- und Tensoralgebra kennzeichnet. Wie der Poynting Vektor in den Maxwellschen Gleichungen eingebettet ist, koennen Sie z.B. bei Jackson (1962) Classical Electrodynamics nachlesen, ein Lehrbuch, was bis heute etwa 50000 mal zitiert wurde.  Gerlich & Tscheuschner (2009) haben das in komprimierter Form dargelegt.

    Sie verhalten sich also typisch deutsch. Sie wissen nicht nur alles, Sie wissen auch alles besser. 

  4. @ P. Dietze 23. OKTOBER 2018 UM 11:07

    Sie schrieben:

    „Herr Kramm, hinzuzufügen wäre noch, dass ich nachweise dass die 0,2-Grad-Begründung von Präsident Trump zum Paris-Ausstieg auf korrekter Berechnung beruhte. Den Ausstieg hatten Sie ja selbst mit der Unterzeichnung der Petition von Prof. Lindzen gefordert, der bekanntlich eine beobachtungsbasierte CO2-Sensitivität von etwa 1 Grad vertritt. Nun behaupten Sie anhand von IPCC-Literatur (!!) dass die Berechnung der wissenschaftlichen Berater Trumps und somit – logo – auch der US-Austritt falsch begründet ist. Merken Sie gar nicht wie Sie sich lächerlich machen?“

    Die von Dr. Richard Lindzen, Professor Emeritus of Atmospheric Sciences, Massachusetts Institute of Technology (MIT)  im Februar 2017 verfasste Petition lautet:

    „We urge the United States government, and others, to withdraw from the United Nations Framework Convention on Climate Change (UNFCCC). We support reasonable and cost-effective environmental protection. But carbon dioxide, the target of the UNFCCC is not a pollutant but a major benefit to agriculture and other life on Earth. Observations since the UNFCCC was written 25 years ago show that warming from increased atmospheric CO2 will be benign — much less than initial model predictions.“

    Diese Petition wurde von einer Vielzahl von Wissenschaftlern unterzeichnet. Ich zaehle zu den Unterzeichnern, Sie, Dietze, nicht.

    In dieser Petition wird kein Temperaturwert erwaehnt. Ausserdem wird kein Wert fuer eine Klimasensitivitaet aufgelistet. Ich frage mich also, wovon Sie reden.

    In den Arbeiten von Lindzen & Choi (2009, 2011) wurde eine Klimasensitivitaet von etwa 1 K hergeleitet, was bei einer Verdopplung der CO2-Konzentration in der Atmosphaere einem Wert fuer den „climate sensitivity parameter“ von etwa Cs = 0,3 K m2/W entspricht. Ihre Berechnung der Temperaturerhoehung hat allerdings mit der Darstellung der Klimasensitivitaet bei Lindzen & Choi (2009, 2011) nichts zu tun.

    Im uebrigen wurde bereits nachgewiesen, dass das gesamte Konzept der Klimasensitivitaet sinnlos ist.

    Die 0,2-Grad-Begründung von Präsident Trump zum Paris-Ausstieg beruht nicht auf Ihren Berechnungen. Ihre Berechnungen sind beliebig falsch.

  5. Bei allem Nutzen von verschiedenen Simulationen, sollte man nie die virtuelle Welt mit der freien gleichsetzen. Wie der Autor richtig unterstrichen hat, alle Programme sind Versuche, Verläufe nachzuahmen. Nicht Naturgesetze wirken im Code, sondern deren Wirkung wird mehr oder weniger gelungen nachgeahmt. In Bereichen mit unbekannten Zusammenhänge wie in der Klimadikussion sind Computersimulationen deiner Selbstbetrug.

    Zum gelungenen Vergleich mit der Malerei möchte ich noch einen Satz aus einem Buch zu analoge Fotografie hinzufügen: „Man sollte nie vergessen, dass der Betrachter im Gegensatz zu Malerei genau weiß, dass das Objekt genau so vor der Linse gestanden hat, während bei der Malerei Vieles oder Alles aus der Fantasie des Malers entspringen kann.

    Ergebnisse von Simulationen dürfen nie wie Fotos, sondern nur wie Malereien betrachtet werden.Wie der Maler die Frau auf dem Bild hübscher malen kann als das Modell ist, genauso kann die Simulation wärmer sein als der Klimaverlauf.

    Die Mehrheit ist nicht in der Lage oder Willens zwischen Realität und virtuelle Welt streng zu differenzieren.

    • @Georgiew

      Ihr  Vergleich hinkt leider am Unsinn der Klimaprognose vorbei:

      Sowohl Foto als auch Gemälde zeigen nicht Zukunft, sondern Vergangenheit, so wie das Klima nur das Wetter der Vergangenheit als Statistik erfassen kann.

      • Das ist nur in Ihrer Version so, weil sie scheinbar die menschliche Fanasie igonorieren, mit der auch in der Klimawissenschaft, Bilder aller Macharten, hoechst katastrophal gemalt werden und uns als potentialle Zukunft verkauft werden. Im Gegensatz zu einem Foto muss ein gemaltes Bild keine Vergangenheit sein.

         

        • Auch der Maler kann zur Zukunft nicht mehr bieten als einst das Orakel von Delphi! Wenn Sie jedoch an den finanziellen Nutzen aus erzeugten Ängsten denken, dann sind z. B. Hölle und Teufel seit 2000 Jahren immer noch wertvoll für die Zahlungsbereitschaft Gläubiger.

      • Sie haben zwar Recht mit der Vergangenheit und der Zukunft, Herr Wolf. Ich wollte aber auf Folgendes hinaus:

        Ein analoges Foto ist ein Abbild der Wirklichkeit, ein digitales im Prinzip auch, sofern es nicht mit Photoshop bis zu Unkenntlichkeit verändert wurde.

        Malereien und Simulationen sind dagegen komplett von der Wirklichkeit entkoppelt. Sie könnten zwar der Wirklichkeit ähnlich sein, müssen aber nicht.

        Daher darf man Simulationen nicht als Wirklichkeitsersatz betrachten.

         

         

         

        • @ Georgiev

          Wie kommen Sie dazu, zu behaupten, dass Wolff Recht hat? Wolff zeichnet sich durch serielle Meinungsvielfalt aus. Heute behauptet er das, morgen was anderes und uebermorgen widerlegt er sich selbst.

        • „Daher darf man Simulationen nicht als Wirklichkeitsersatz betrachten!!!!“

          Das Problem: Klimawandel ist real, Konstanz eine Illusion:

          Seit 12000 Jahren wird es wärmer, die Meeresspiegel steigen immer noch und das CO2 Märchen ist lediglich ein primitives Geschäftsmodell beachtungsgeiler angeblicher Wissenschaftler.

          • Herr Wolff,

            die zwei Woerter: „Problem“ und „Klimawandel“ kommen bei Ihnen in einem Satz vor. Da stimmt was nicht an Ihrer Einstellung!

             

  6. „Die Einstrahlung der Sonne bestimmt in Verbindung mit dem Treibhauseffekt das Klimageschehen auf der Erde“

    Dieses Zitat  findet sich in Unterkapitel 3.1 Der Einfluss der Sonne“ des Buches „Wohlstand oder Katastrophe?: Warum die Nutzung fossiler Brennstoffe eingestellt werden sollte“ aus dem Jahr 2006. Der Autor dieses Buches ist

    Ulrich Wolff

    Aber es gibt noch „lustigere“ Aussagen:

    „Ein Anstieg der mittleren Temperatur der Atmosphaere um etwa 5 Grad C auf etwa 20 Grad C bis zum Jahre 2050 ist nicht mehr abzuwenden.“

    „Wenn der Verbrauch von Kohlenstoff nicht rechtzeitig vollstaendig eingestellt wird, ist zu erwarten, dass die Erde noch deutlich vor dem endgueltigen Verbrauch der fossilen Energievorraete als Folge der Erwaermung fuer Menschen unbewohnbar wird.“

    Diese Aussagen finden sich im Unterkapitel 3.5 Schlussfolgerungen.

    Im Vergleich dazu lesen sich die IPCC-Berichte wie die Beitraege von sog. Klimaskeptikern.

    Da dieses Buch auch heute noch angeboten wird, frage ich mich, ob Herr Wolff noch weiss, was er schreibt.

    • @Kramm

      „Die Einstrahlung der Sonne bestimmt in Verbindung mit dem Treibhauseffekt das Klimageschehen auf der Erde““

      Das galt 2006, das gilt 2018 und das wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit noch sehr lange gelten!

      Es soll tatsächlichMenschen geben (leider nicht nur Prof. Dr. Schellnhuber), die  immer noch daran glauben, das CO2 könnte die signifikante Wirkung des atmosphärischen Treibhauseffektes beeinflussen! 

      Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Kramm, waren Sie etwa von meinem „faux pas“ im Jahre 2006 derart verschreckt, dass Sie keine einzige meiner folgenden Veröffentlichungen zum Thema Erderwärmung zur Kenntnis genommen haben?

      Haben Sie eigentlich Ihr „Zwei Schalen Modell der Atmosphäre“ weiterentwickelt oder hält Sie weiterhin der Mond von dieser Arbeit ab?

      MfG

      • @Wolff

        Ich lese keine Arbeiten von Fachfremden, die noch nicht einmal die Grundlagen der Energetik der Atmosphaere verstehen. Das belegt auch Ihr Hinweis, dass es tatsaechlich Menschen geben soll, die  immer noch daran glauben, das CO2 könnte die signifikante Wirkung des atmosphärischen Treibhauseffektes beeinflussen. Sie haben die von mir zitierten Behauptungen verfasst, nicht Schellnhuber. Und wenn Sie mich mit solch absurden Behauptungen in Verbindung bringen wollen, dann  bedienen Sie sich der Falschdarstellung. Aber das ist ja auch nichts Neues.

        Schreiben Sie weiterhin Ihre Beitraege fuer scribd. Beitraege, wie den, den Sie staendig wie warmes Bier anpreisen, koennen Sie nirgendwo sonst unterbringen.

        Was Sie zu einem zwei-Schalen-Modell schreiben, zeigt auf, dass Sie nicht wissen um was es geht. Bekanntlich haben wir zwei-Schichten-Modelle vom Dines-Typus untersucht, wozu auch das zwei-Schichten-Modell von Liou (2002) zaehlt. In der Arbeit von Kramm & Dlugi (2010) heisst es dazu:

         

        Moreover, both the model of Schneider and Mass and the Dines-type two-layer energy balance model for the Earth – atmosphere system, containing the planetary radiation balance for the Earth in the absence of an atmosphere as an asymptotic solution, do not provide evidence for the existence of the so-called atmospheric greenhouse effect if realistic empirical data are used.

        Von daher ist jede Weiterentwicklung sinnlos.

        Dass Sie nicht in der Lage sind, die Arbeit „Using Earth’s Moon as a Testbed for Quantifying the Effect of the Terrestrial Atmosphere“ von Kramm et al. (2017) zu erfassen, wundert mich nicht. Es gibt allerdings Fachleute, die damit was anfangen koennen. 

    • @Wolff

      Sie schrieben:

      Mit etwa 1367 ± 46 W/m2 erreicht die Solarstrahlung im Jahresverlauf eine Kreisfläche am oberen Rand der Atmosphäre hinter der sich die Erdkugel dreht. Im Tagesverlauf reduziert sich daher der in die Atmosphäre eindringende Energiefluss nachts am Äquator und im jeweiligen Winter an den Polen auf den Wert Null. Im Mittel dringen 342 ± 12 W/m2 in die Atmosphäre ein. Davon reflektieren die Eis- und Wasserpartikel des Wasserkreislaufes geschätzte 30% direkt in den Weltraum, sodass insgesamt maximal etwa 240 ± 8 W/m2 den menschlichen Lebensraum erwärmen können.

      Offensichtlich wissen Sie nicht, wovon Sie schreiben. Lernen Sie erst einmal die Grundlagen der Astronomie.

      Im Jahresverlauf schwankt die solare Irradiance am Oberrand der Atmosphaere von etwa 1317 W/m2 (Aphel) zu 1408 W/m2 (Aphel). Daraus ergibt sich fuer die Solarkonstante, die fuer einen mittleren Abstand des Erde-Mond-Baryzentrum vom Sonnenzentrum von etwa 149,6 Millionen km (etwa 1 AU) definiert ist, einen Wert von etwa S = 1361 W/m2 (siehe z.B. Kopp & Lean, 2011; Kopp et al. , 2012). Die Ungenauigkeit betraegt nach Kopp et al. (2012) weniger als 1 W/m2.

      Der global gemittelte Wert der solaren Irradianz am Oberrand der Atmosphaere, bezogen auf ein Jahr, betraegt etwa  340,2 W/m2. Wenn Sie also behaupten:

      Im Mittel dringen 342 ± 12 W/m2 in die Atmosphäre ein.

      so ist das falsch, denn eine Abweichung vom mittleren Wert von +/- 12 W/m2 existiert nicht.

      Die sog. planetare Albedo des Systems Erde-Atmosphaere betraegt insgesamt etwa 30 %, im globalen Mittel etwa 102 W/m2 entspricht (siehe Trenberth et al.,  2009). Davon entfallen auf die Atmosphaere und die Wolken etwa 79 W/m2 im globalen Mittel, was 23 % entspricht. Hinzu kommen 23 W/m2 im globalen Mittel, die von den Wasser- und Landmassen in unmittelbarer Naehe der Oberflaeche reflektiert werden. Dieser Wert  entspricht etwa 7 %. Neben der Rueckstreuung der solaren Strahlung in der Atmosphaere tritt auch Absorption durch Gase wie O2, H2O, O3, Aerosolpartikeln und Wolken auf. Diese betraegt im globalen Mittel etwa 78 W/m2, was etwa 23 % entspricht. Was also die Oberflaeche der Erde im globalen Mittel erreicht und in den Wasser- und Landmassen nahe der Erdoberflaeche absorbiert werden, sind etwa 161 W/m2, was 47 % entspricht. Ihre Zahl von 240 ± 8 W/m2 gelt, wenn ueberhaupt, nur fuer den Oberrand der Atmosphaere, wobei die Abweichung von  +/- 8 W/m2 wiederum sinnlos ist.

      Sie schrieben dann weiterhin:

      Ein kleiner hochenergetischer Anteil der Solarstrahlung lässt aus Sauerstoff Ozon entstehen und wird in Wärme gewandelt, die nach unten in die Tropopause abfließt; der wesentlich größere Rest erreicht die Materie an der Erdoberfläche, wird dort absorbiert und in Wärme gewandelt.

      Das ist hanebuechener Unsinn. Die Bildung von Ozon ist nur einer der Prozesse.  Ozon (O3) ist selbstverstaendlich auch Sauerstoff.  Die Bildung dieses Sauerstoffmolekuel, die hauptsaechlich in der Stratosphaere stattfindet, geht auf die Photodissoziation des O2-Molekuel zurueck.

      O2 + hn –> O + O   .

      Dadurch werden Sauerstoffatome frei, die in einer Dreierstoss-Reaktion mit O2-Molekuelen und dritten Molekuelen M,

      O2 + O + M –> O3 + M  ,

      Ozon bilden. Ozon wiederum unterliegt auch der Photodissoziation,

      O3 + hn –> O2 + O  .

      Das freie Sauerstoffatom kann natuerlich auch mit Ozon und einem freien Sauerstoffatom reagieren, d.h.

      O3 + O –> 2 O2

      und

      O + O + M –> O2 + M

      Das ist alles seit Chapman (1930) bekannt und heute Lehrbuchwissen.

      Ozon hat bekanntlich im atmosphaerischen Fenster des Infrarotbereiches eine Absorptions-/Emissionsbande (9,6 Mikrometer). Das ist grundsaetzlich zu beachten. Da die Stratosphaere – wie der Name sagt – geschichtet ist und eine  relativ hohe thermische Stabilitaet aufweist, ist der Vertikaltransport von Waerme aus der Stratosphaere in die Troposphaere relativ gering. Ein effizienterer Massen- und Waeremaustausch findet durch Tropopausenfaltung statt. Aber das kann man nun wirklich nicht als Abfliessen bezeichnen.

      Fazit: Was Sie in Ihren scribd-Beitraegen verbreiten, mag Gutes und Neues enthalten. Nur ist das Neue nicht gut, und das Gute nicht neu.

      Wenn Sie also glauben, dass jemand Ihr Zeug lesen sollte, dann versuchen Sie es doch zu publizieren. Dann wird man Ihnen zeigen, wo der Bartel den Most holt. Im uebrigen sind Geophysik und Meteorologie auch in Deutschland eigenstaendige akdemische Disziplinen, die Spezialwissen erfordern. Ihr Diplom in Physik, was Sie vor fast 60 Jahren erworben haben, reicht bei weitem nicht aus, in diesen akademischen Disziplinen mitreden zu koennen. Und einen Nachweis, dass Sie in der Lage sind, wissenschaftlich selbststaendig zu arbeiten, haben Sie bis heute nicht erbracht.

      • @Gerhard, alias „Gerhard Kramm“,

        Hallo Gerhard,

        wie können Sie eigentlich den Inhalt meines verlinkten Beitrages so detailliert bestätigen, wenn Sie ihn doch gar nicht lesen?

        Wissen Sie wirklich nicht, dass für die sog. Solarkonstante ein Wert von 1367 W/m^2 vereinbart wurde?

        Zum publizieren: Die Zeitschriften, die „sogar mit Peer review“ das IPCC zum CO2 Treibhausschwindel Betrug bedienen, sind beiderseits (und für mich auch mit Blick auf die geringe Zahl ihrer Leser) nicht von Interesse.

        MfG

        • @Wolff

          Ihr scribd-Beitrag ist ein typischer „Wolff“. Sie haben bis heute nicht verstanden, wie ein Artikel fuer eine Fachzeitschrift zu verfassen ist. Ihre Beitraege sind voellig unstrukturiert. Die Formulierung einer Fragestellung, die Sie mit Ihrem Beitrag beantworten wollen, was normalerweise Gegenstand einer Einleitung ist, existiert nicht. Sie stellen einfach Behauptungen auf, die Sie weder durch Zitate noch durch Ihre eigenen Forschungsergebnisse belegen. Kein Gutachter einer Fachzeitschrift wuerde einen Ihrer Beitraege akzeptieren. Das hat nichts mit dem IPCC zu tun, sondern mit Ihrem sinnlosen Geschreibsel.

          Ich darf Sie nochmals daran erinnern, dass die Behauptungen

          Ein Anstieg der mittleren Temperatur der Atmosphaere um etwa 5 Grad C auf etwa 20 Grad C bis zum Jahre 2050 ist nicht mehr abzuwenden.“
          „Wenn der Verbrauch von Kohlenstoff nicht rechtzeitig vollstaendig eingestellt wird, ist zu erwarten, dass die Erde noch deutlich vor dem endgueltigen Verbrauch der fossilen Energievorraete als Folge der Erwaermung fuer Menschen unbewohnbar wird.“

          aus einen Buechlein stammen, was Sie bei Books on Demand im Jahr 2006 veroeffentlicht haben und was heute noch angeboten wird, und zwar mit diesen unsinnigen Behauptungen. In keinem der IPCC-Berichte koennen Sie solch unsinnige Behauptungen finden. Und wenn Sie dem IPCC Betrug unterstellen wollen, dann sollten Sie  vor allem an Ihr Machwerk denken, aus dem diese Zitate stammen.

          Ich darf Sie nochmals daran erinnern, dass Sie fachfremd sind. Lernen Sie erst einmal die Grundlagen der Physik der Atmosphaere. Alles, was Sie dazu behaupten, belegt nur, dass Sie nicht wissen, um was es geht. Das belegt auch Ihr Vermengen von Klimaprojektionen und Wetterprognosen. Den Unterschied, wie er bereits von Lorenz im Jahr 1975 dargelegt wurde, haben Sie bis heute nicht erfasst.

          Ihre Bemerkung zur „geringen Zahl meiner Leser“ dokumentiert, dass Fakten Sie nur stoeren, was schon die Geschichte des KKW Muelheim-Kaerlich belegt, an dessen Planung Sie nach eigenen Aussagen massgeblich beteiligt waren. Nach nur 13 Monaten kommerziellen Betriebs musste dieses KKW, was mit 7 Milliarden D-Mark doppelt so teuer war wie ein KKW vergleichbarer Leistung, aus verwaltungsrechtlichen Gruenden vom Netz genommen werden.

      • Die global-gemittelte Energieflußdichte für die Solarstrahlung ist genau der gleiche Unsinn, wie die Global-Temperatur.

        Mfg
        Werner Holtz

        • @ Holtz

          Offensichtlich kennen Sie nicht den Unterschied zwischen extensiven und intensiven Groessen. Selbstverstaendlich sind extensive Groessen, zu denen die Energie zaehlt, additiv. Lernen Sie die Grundlagen der Physik.

          • @Kramm

            Zitat: „Selbstverstaendlich sind extensive Groessen, zu denen die Energie zaehlt, additiv. Lernen Sie die Grundlagen der Physik.“

            Wo habe ich (Sie) etwas von Energie geschrieben?! Kennzeichnet die Maßeinheit W/m^2 oder J/(s*m^2) die Energie? Seit wann ist die Energieflussdichte/Flächenleistungsdichte (Intensität) eine extensive Größe? Eine Intensitätsgröße ist eine intensive Größe! Sie wissen wahrscheinlich nicht, dass man einen physikalischen Zusammenhang in der extensiven und intensiven Schreibweise formulieren kann.

            Zum Beispiel das Stefan-Boltzmann-Gesetz für das Vakuum:
            + P = e(T)*A*sigma*T^4 – extensive Schreibweise -> Leistung/Energiefluss
            + j = e(T)*sigma*T^4 – intensive Schreibweise -> Flächenleistungsdichte/Energieflussdichte

            Wenn man einen idealen (schwarzen) Strahler einer homogenen Temperatur in zwei Teile trennt, dann ändert sich nichts an der Energieflussdichte/Flächenleistungsdichte (Intensität) der zwei Teile.

            Siehe auch: Euler’s homogenes Funktion-Theorem

  7. Wie bereits gesagt scheitern die Klimamodelle schon mal grundsätzlich an den CO2 Senken. So lange diese wirken, können wir letztlich unbegrenzt CO2 emittieren ohne langfristig die prognostiziert hohen CO2 Konzentrationen zu erreichen. Die Modelle müssen also, um die alarmistische Position zu unterstützen, diesen Punkt irgendwie umgehend im Sinne von die CO2 Senken würden (aus welchem Grund auch immer) bald nicht mehr wirken.

    So sollten schon längst die bereits tauenden Permafrostböden enorme CO2 Mengen freisetzen und damit den Effekt umkehren. Nichts davon ist eingetreten. CO2 Senken skalieren stattdessen weiterhin perfekt mit den CO2 Konzentrationen.

    Also versucht man durch Hintertür zu argumentieren, was schon durch die Vordertür nicht gepasst hat. CO2 Senken seien eine Funktion unserer Emissionen, nicht der CO2 Konzentration. Um das nicht ganz so blöd klingen zu lassen, verkompliziert man den Sachverhalt. Es seien einfach unterschiedliche CO2 Speicher im Sinne von Atmopshäre, Ozean, Boden, Gestein usw..

    CO2 Senken seien daher nur der (verübergehenede) Abfluss in diese, nennen wir es Sekundärspeicher, von wo das CO2 aber umgehend wieder re-emittiert wird. Um so voller diese Speicher werden, desto mehr und mehr werden die CO2 Senken dann verschwinden. Dieser Kipppunkt, man ahnt es, steht natürlich unmittelbar bevor.

    Man sieht das wunderschön wenn man etwa das RCP3 Szenario dahingegend untersucht.

    http://i736.photobucket.com/albums/xx10/Oliver25/rcp3.png

    Dass dieser Ansatz nicht stimmen kann, beweist uns nun aber die Empirik. Da die sekundären CO2 Speicher ja fortlaufend gefüllt werden, müssten die CO2 Senken relativ zur atmosphärischen CO2 Konzentration bereits fortlaufend schwächer werden. Vielmehr trifft aber das exakte Gegenteil zu. Die CO2 Senken bleiben 100%ig stabil, eine Abschwächung ist nicht im Geringsten erkennbar.

    http://i736.photobucket.com/albums/xx10/Oliver25/co2sinks.png

     

     

    • Herr Schaffer,

      offensichtlich gehen Sie davon aus, dass das CO2 irgend einen Einfluss auf das Klima ausuebt. Dann legen Sie doch bitte dar, welche physikalischen Prozesse dafuer verantwortlich sein sollen.

      MfG

    • Herr Schaffer, Sie haben bezüglich der weitgehend von IPCC vergessenen Senkenflüsse völlig Recht. Diese sind keinesfalls proportional zu unserer Emission (und werden bei Dekarbonisierung NICHT zu Null), sondern sind proportional zu ppm-280 und steigen von heute 6,1 GtC/a bei 500 ppm auf etwa 11,1 GtC/a. Deshalb gelten 500 ppm (bei heutiger Emission) als Maximalwert im Gleichgewicht.

      Somit ist die auf auf 0,6*ln(500/400)/ln(2)=0,2 Grad beruhende Aussage für eine Stabilisierung bei 400 ppm bzw. +1,5 Grad (nach IPCC ‚best guess‘ im Gleichgewicht gegenüber vorindustriell) von Präsident Trump am 1.6.17 korrekt und ergibt für D mit 2,3% globalem Emissionsanteil nur 0,0044 Grad.

      Zum Temperatureffekt der geforderten Dekarbonisierung im Gleichgewicht – die auf grob falscher Berechnung des globalen „Restbudgets“ von nun angeblich 1000 Gt CO2 beruht – finden Sie hier meinen Ansatz, der auch berücksichtigt dass die CO2-Konzentration nach globaler Dekarbonisierung im Gleichgewicht langsam auf 280 ppm (!) zurückgehen würde:

      0,6*ln(500/280)/ln(2)*0,023 = 0,012 Grad für Deutschland

      • Was Sie geschrieben haben, ist voellig falsch. Laut Ramaswamy et al. (2001, TAR) gilt:

        F = 5.35 W/m2 x ln ([CO2]t/[CO2]t0)

        Das ergibt bei Verdoppelung der CO2-Konzentration von 1750 ein sog. radiatives Forcing von 3,7 W/m2. Als Erhoehung der globalen Mitteltemperatur DT erhaelt man damit

        DT = Cs x F

        Es kommt also auf den Wert des sog. „climate sensitivity parameter“ Cs an. Laut dem WBGU (2009) betraegt Cs = 0,8 K m2/W und laut Hansen et al. (2011) Cs = 0,75 K m2/W. Eine Verdoppelung der CO2-Konzentration wuerde also

        DT = 2,8 K ….. 3,0 K

        ergeben. Fuer [CO2] = 400 ppmV ergaebe sich eine Temperaturerhoehung von etwa 1,5 K bis 1,6 K und fuer [CO2] = 500 ppmV etwa 2,4 K bis 2,5 K. Ihr Wert fuer dien „climate sensitivity parameter“ ist beliebig falsch.

        Ihr Ansatz, den Sie auf der Webseite von John Daly praesentierten, ist zudem unsinnig. Er bleibt nicht nur weit hinter dem von Revelle & Suess (1957) zurueck, sondern die von Ihnen durchgefuehrte Integration Ihres Ansatzes is auch vollkommen falsch. Das habe ich Ihnen vorgerechnet. Offensichtlich sind Sie nicht in der Lage, nachzuvollziehen, warum Ihre Integration falsch ist.

          • @ Wolff

            Was IPCC-Quark ist und was nicht, das koennen Sie nicht beurteilen.

            Im uebrigen habe ich Dietzes Berechnungsverfahren kritisiert, wobei ich mich auf den 3. IPCC-Bericht bezog, der u.a. von Dietze begutachtet wurde.

            Warum ein Elektroingenieur ohne wissenschaftliche Qualifikation in den Disziplinen Geophysik, physikalische Ozeanographie und Meteorologie zu einem der 25 Gutachter des 3. IPCC-Berichts ernannt wurde, weiss ich nicht. Ein Anfrage bei der deutschen IPCC-Koordinierungsstelle, die von zwei Bundesministerien getragen wird, blieb erfolglos. In der Antwort auf meine Anfrage wurde keine Begruendung aufgelistet.

        • „Ihr Wert [0,6 Grad] fuer den „climate sensitivity parameter“ ist beliebig falsch“.
          Herr Kramm, es mutet wirklich grotesk an wenn Sie als TE-Leugner, der sonst aggressiv eine Klimasensitivität NULL vertritt (i.w. basiert auf den 2.HS und die falsche Auffassung dass die gemessene Gegenstrahlung aus der Atmosphäre trotz „Strahlungsdämmung“ den solar beheizten Boden nicht wärmer machen kann), hier ausgerechnet anhand der IPCC-Literatur (!!) nachweisen wollen dass meine Berechnung einen grob falschen Parameter benutzt.

          Dass sich in der neueren Literatur der ursprünglich aus einem oberfaulen Kompromiss mit der anhand von Eisbohrkernen ermittelten, um etwa den Faktor 20 zu hohen Ausgasungssensitivität (linear 6,5 Grad pro 100 ppm) beschlossene ‚best guess‘-Wert von etwa 3 Grad pro Verdoppelung – der nur auf einem phantasievollen Feedback mit dem Faktor 2,7 beruht – sukzessive auf 1,5..0,6 Grad reduziert wird, scheinen Sie al gusto zu ignorieren.

          Der Wert von 0,6 Grad, also 1/5 von IPCC (was auch gut zu den Beobachtungen passt), wurde nicht nur von Prof. Harde und mir strahlungsphysikalisch nachgewiesen, sondern ergibt sich auch bei Rechnungen mit MODTRAN wenn eine Standardatmosphäre mit Bewölkung berücksichtigt wird. Dass CO2 unter einer Wolkendecke (IR-Schwarzstrahler) KEINE zusätzliche Treibhauswirkung am Boden hat und das Feedback nur bei etwa 1,45 liegt, der Effekt also nur etwa 27% vom IPCC beträgt, scheinen Sie ebenso wie IPCC noch nicht zu wissen.

          • Herr Kramm, hinzuzufügen wäre noch, dass ich nachweise dass die 0,2-Grad-Begründung von Präsident Trump zum Paris-Ausstieg auf korrekter Berechnung beruhte. Den Ausstieg hatten Sie ja selbst mit der Unterzeichnung der Petition von Prof. Lindzen gefordert, der bekanntlich eine beobachtungsbasierte CO2-Sensitivität von etwa 1 Grad vertritt. Nun behaupten Sie anhand von IPCC-Literatur (!!) dass die Berechnung der wissenschaftlichen Berater Trumps und somit – logo – auch der US-Austritt falsch begründet ist. Merken Sie gar nicht wie Sie sich lächerlich machen?

          • „(i.w. basiert auf den 2.HS und die falsche Auffassung dass die gemessene Gegenstrahlung aus der Atmosphäre trotz „Strahlungsdämmung“ den solar beheizten Boden nicht wärmer machen kann)“

             

            Gegenstrahlung gemessen? Womit? Meßergebnisse?

            2ter Hauptsatz falsch?

            Junge, Junge, Sie hauen aber heut‘ einen raus…

             

            „Der Wert von 0,6 Grad, also 1/5 von IPCC (was auch gut zu den Beobachtungen passt), wurde nicht nur von Prof. Harde und mir strahlungsphysikalisch nachgewiesen,…“

             

            Echt?

            Haben Sie Harde Ihren Wintermantel geliehen?

             

            „…sondern ergibt sich auch bei Rechnungen mit MODTRAN wenn eine Standardatmosphäre mit Bewölkung berücksichtigt wird.“

            Sancti pauperes in spiritu, quod eum regnum coelis est!

          • @Dietze

            Ihre Beitraege zum Kohlenstoffhaushalt und zur Klimasensitivitaet sind nachweislich falsch. Meinen Beitrag „Bemerkungen zu Dietzes Kohlenstoffmodell“ vom 8. Maerz 2016 kennen Sie ja, denn ich habe diesen Beitrag Ihnen per e-mail zugeschickt.

            In meinem Beitrag habe ich nicht nur Ihren Ansatz

            dA/dt = E – A/T

            diskutiert. Hierin sind A die Masse pro Zeiteinheit, t die Zeit, E(t) die im allgemeinen zeitabhaengige Emission und T eine Zeitkonstante. Ich schrieb dazu:

            Diese Gleichung beruht auf Annahmen, die noch nicht einmal annaehernd erfuellt sind. Von daher kann man eigentlich die Diskussion dieser Gleichung beenden. Da aber selbst die Loesung dieser Gleichung nicht richtig ist und Dietzes Modell hier von Zyrkowski als das einzig richtige angepriesen wird, halte ich es fuer erforderlich, zumindest die korrekte Loesung dieser Gleichung herzuleiten. Da Dietze seinen Beitrag unter der Ueberschrift

            DerKlima-Flop des IPCC

            verbreitet hat, moechte ich darlegen, dass Dietzes Kritik noch sinnloser ist als die Beitraege des IPCC.

            Ich streite mich nicht mit einem Elektroingenieur wie Ihnen ueber den 2. Hauptsatz der Thermodynamik, den Sie bis heute nicht verstanden haben.  Und erst recht streite ich mich nicht mit einem Elektroingenieur wie Ihnen ueber mein Fachgebiet.

            Im uebrigen frage ich mich, was Ihre Attacke auf Prof. Dr. habil. Gerlich von 2005 sollte, von der ich vor ein paar Tagen erfuhr. Glauben Sie allen Ernstes, dass Sie kompetent genug sind, die Habilitation von Prof. Gerlich infrage zu stellen und zu erwirken, dass diese wieder aberkannt wird?

          • @Dietze

            Nochmals: Ihre gesamten Berechnungen sind vollkommen falsch, egal, was Ihre Berechnungen liefern. Physikalische Gesetzmaessigkeiten beruhen nicht auf dem Wunschdenken eines Elektroingenieurs.

            Hardes Berechnungen haben im uebrigen mit Ihren Berechnungen nichts gemein. Offensichtlich kennen Sie die Arbeit von Harde (2014) nicht.

  8. Der Autor erinnert daran, dass Klima allein als Statistik des beobachteten Wetters definiert wird . Für eine solche Statistik gelten die Naturgesetze, die den Zustand des menschlichen Lebensraums bestimmen, nicht. – Damit ist – einmal mehr richtig erkannt  (!!!) – eine Vorhersage von Änderungen unmöglich und das IPCC nichts anderes als ein Narrenhaus. Damit ist die Angelegenheit aus Sicht der Wissenschaft erledigt und sollte dem Betrugsdezernat der Justiz übergeben werden. 

    Ergänzend zu klären wäre lediglich, ob die als Kern des Konstruktes in den Raum gestellte Behauptung, die Erwärmung unserer Umgebung hänge auch von der jeweiligen CO2 Menge in der Atmosphäre ab, zutrifft. Dazu müsste die CO2 Menge in der Atmosphäre die energetische Rückkopplung der Solarenergie beeinflussen können. Das ist jedoch deshalb nicht möglich, weil alle dadurch vom CO2 bewirkten Änderungen des von der Erdoberfläche ausgehenden Energieflusses in Richtung Weltraum gegenläufig von Wasser- und Eispartikeln des Wasserkreislaufes kompensiert werden; ein trivialer Sachverhalt, den auch die Beobachtungen der Klimageschichte zweifellos bestätigen.

    http://Erderwärmung, Treibhauseffekt und Zeit (CO2 ist klimaneutral)

     

    • “ sollte dem Betrugsdezernat der Justiz übergeben werden.“

      Ich lach mich schlapp! Juristen sollen atmosphärische Prozesse beurteilen können?

    • “ … unsere Handys funktionieren meist problemlos.“ + „Aussagen des Klimarates IPCC“

      Wie kann nur so dumm sein sich diese Mobiltelefone anzuschaffen und die auch noch „Handy’s“ zu nennen?

      Desweiteren ist die Bezeichnung Klimarat völliger Quatsch und dient nur der Falschinformation der Bevölkerung zur Durchsetzung kommerzieller und politischer Interessen.

       

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