Wieso, weshalb warum, wer nicht fragt bleibt dumm!

Das Pariser Klima Übereinkommen ist zwar, so schwammig wie es ist, sowohl von der EU als auch dem deutschen Bundestag ratifiziert worden, enthält aber weder präzise Bezugswerte noch Sanktionen für die Nichteinhaltung von Selbstverpflichtungen für Emissionssenkungen. Was es jedoch enthält ist die Absicht, die „globale Erwärmung“ auf max. 2 K besser 1,5 K, bezogen auf „Werte vorindustrieller Zeiten“ zu begrenzen. Dass diese Festlegung bestenfalls auslegungsfähiges Diplomatenkauderwelsch ist, fiel bisher keiner Partei im Deutschen Bundestag auf. Es blieb dem AfD Abgeordnete Karsten Hilse vorbehalten, diese wichtige Frage nach der globalen Basis für die absolute Temperatur, auf die sich das 1,5-Grad-/2-Grad-Ziel beziehen, öffentlich und vor laufender Kamera im Bundestag gestellt zu haben. Fragen dazu stellten seine MdB Fachkollegen jedoch nicht. Wieso? Weshalb? Warum ?….
Von Rainer Hoffmann

Der AfD-Bundestagsabgeordnete Karsten Hilse hat am Mittwoch, den 10.10.2018 im Deutschen Bundestag endlich erstmalig die wichtige Frage nach der globalen Basisabsoluttemperatur für das 1,5-Grad-/2-Grad-Ziel öffentlich und vor laufender Kamera gestellt und diese Frage zwei Tage später am 12.10.2018 nochmal erneut auf einer Pressekonferenz des AfD-Umweltausschusses wiederholt.

Das „Klimamanifest Heiligenroth“ hat diese wichtige Frage von Karsten Hilse sinnvoller Weise in Beziehung gesetzt mit der „Fieber“-Analogie, mit der der bekannte „Klimapapst“ Hans Joachim Schellnhuber laufend „sein“ 2-Grad-Ziel seit Jahren argumentativ verknüpft hatte, aber dabei den wichtigsten Wert „vergessen“ hatte, weshalb Karsten Hilse nun – vollkommen zurecht – seine wichtige Frage stellt:

Und genau wie wir vom Klimamanifest-Heiligenroth seit Jahren, bekam leider auch AfD MdB Karsten Hilse, wie er in seiner Bundestags-Rede am 10.10.2018 eindrücklich beschreibt, von den drei „Klimaexperten“ des Bundesumweltministeriums keine Antwort auf seine ebenso wichtige und zwingend-logische Frage.

Denn es steht sogar in Schulbüchern, dass es sich definitiv um Manipulationen handelt, wenn die Grundgesamtheit bei Vergleichen (egal, ob bei Prozentwerten, oder auch bei relativen Temperaturabweichungen) einfach weggelassen wird:

Und nach dieser korrekten und notwendigen „Grundgesamtheit“ beim 2-Grad-Ziel bzw. beim neuen 1,5-Grad-Ziel hat Karsten Hilse am 10.10.2018 im Deutschen Bundestag gefragt.

Aber es sollte ebenfalls dokumentiert und festgehalten werden, welche schrägen O-Töne zum dubiosen IPCC-Sonderbericht von den anderen Parteien bei dieser Bundestagsdebatte am 10.10.2018 gefallen sind. Die Freud’schen Versprecher, wie „IPPC“ und „KlimaSCHUTZ-Flüchtlinge“ von diesen „Klimawandel-Experten“ sind dabei amüsante Highlights, aber hören Sie selbst:

Auch eine Antwort auf die folgende Fragestellung in Verbindung mit dem „2-Grad-Ziel“ bzw. „1,5-Grad-Ziel“, was ja das Hauptthema im neuen IPCC-Sonderbericht ist, wird auch laufend von Journalisten verweigert:

Bei welcher globalen Absoluttemperatur liegt die Normal-Temperatur der Erde, bei der die Erde KEIN FIEBER hat?


Sehr wichtig,
zur Klarstellung: Die „2-Grad-Fieber„-Analogie stammt nicht von uns, sondern von dem deutschen „Klimapapst“ Hans Joachim Schellnhuber vom „Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung“, der in zahlreichen TV-Interviews und Vorträgen das „2-Grad-Ziel“ zur Begrenzung der Erderwärmung mit „2-Grad-Fieber“ beim Menschen verglichen hat, Beispiel:

oder hier:

Weitere einschlägige Zitat-Nachweise von Schellnhuber, bei denen er die Fieber-Analogie zwischen Erde und Mensch argumentativ eingesetzt hat, können von uns jederzeit vorgelegt werden:

#3 NDR „DAS!“ am 16.11.2015
#4 ABC-NEWS (australisches Fernsehen), Youtube, 12.07.2011
#5 ARD, DAS ERSTE, „FILM UND SERIE-WARMZEIT“, 14.05.2013
#6 3SAT, „SCOBEL“, 29.11.2009

So kommt es dann auch, dass zuletzt die ZDF-Journalistin Maybrit Illner am 23.08.2018 in Ihrer ZDF-TALK-Sendung „Maybrit Illner“ mit dem Thema „Der Heiße Planet“ ebenfalls behauptete, „die Erde hätte Fieber„.

Was aber bei der gesamten „Fieber“-Analogie als wichtige Frage vergessen wird und die auch „Klimapapst“ Schellnhuber in allen seinen „Fieber“-Analogie-Zitaten nicht und niemals erwähnt hat, ist:

Bei welcher globalen Absoluttemperatur liegt die Normal-Temperatur der Erde, bei der die Erde KEIN FIEBER hat?

Schellnhuber erwähnt in den oben genannten vier Zitat-Nachweisen #3 bis #6 sehrwohl die „37°C“ als Normal-Temperatur beim Menschen, aber Schellnhuber sagt parallel dort in den TV-Sendungen nicht, wo die „Normal-Temperatur“ der Erde liegt, auf der das angeblich so wichtige „2-Grad-Ziel“ bzw. jetzt das „1,5°C-Ziel“ basiert!!

Auch diese wichtige Frage nach dem Absoluttemperaturbasiswert des „2-Grad-Zieles“ bzw. nun „1,5-Grad-Zieles“ hätte schon längst jeder Journalist und Politiker stellen müssen. Hat aber bisher niemand.

Der Schweizer Klimaforscher-Kollege Thomas Stocker hat vor wenigen Wochen im September 2018 diese obige Frage nach der Basisabsoluttemperatur des 2-Grad-/1,5-Grad-Zieles wie folgt beantwortet:

Die Absoluttemperatur ist in dieser Diskussion nicht relevant, sondern die Änderung bezüglich der vorindustriellen Temperatur.

Wenn andere Klima(folgen)forscher eine gleiche Antwort wie oben Thomas Stocker gegeben hätten, hätte ein gut-informierter Journalist mit diesem Klimafolgenforscher den folgenden kritischen, themenbezogenen Aufklärungsdialog führen können, denn der Begriff bzw. der Zeitpunkt „vorindustriell“ wird im neuen IPCC-Sonderbericht sogar halbwegs deutlich definiert:

Über die Definition „vorindustriell“, Auszug aus der vorläufigen deutschen Übersetzung des IPCC-Sonderberichts, Seite 4 von 4

Journalist (wenn gut informiert):

O.K., auch der 4. IPCC-Bericht 2007 wies für das Ende der vorindustriellen Periode im Jahr 1850 eine globale Absoluttemperatur von 13,69°C aus. Eine maximale Erderwärmung von 1,5°C dürfte demnach nur bis global absolut 15,19°C ansteigen.

Klima(folgen)forscher (mögliche, sinnvolle Antwort):

Ja, ist korrekt, kann man so sagen.

Journalist (wenn gut informiert):

O.K., die WMO in Genf wies für das Jahr 2016 und 2017 eine globale Absoluttemperatur von jeweils 14,8°C aus. [2016: 14,83°C (siehe: ZDF am 19.01.2017) und 2017: 14,76°C]. Demnach hätte die Menschheit nur noch 0,39°C bis zur absoluten Globaltemperatur von 15,19°C, um die heute vom IPCC-Sonderbericht festgelegte 1,5°C-Leitplanke nicht zu übersteigen.

Klima(folgen)forscher (mögliche, sinnvolle Antwort):

Ja, ist korrekt, kann man so sagen.

Journalist (wenn gut informiert):

Das Jahr 1850, der häufig von Klimaforschern definierte Anfang der Industrialisierung, fällt parallel in das Ende der „Kleinen Eiszeit“. Seit dieser Zeit bis heute egalisiert die Global-Temperatur der Erde die 15°C aus dem „natürlichen Treibhauseffekt“, der bis zum Jahr 2017 mit 14,8°C – nachweislich gemäss WMO in Genf – seit somit über 150 Jahren immer noch nicht wieder erreicht worden ist.

Es gibt weitere Widersprüche und Unstimmigkeiten in der langjährigen Argumentation der Klimaforscher, wenn man berücksichtigt, dass der „natürliche“ (nicht-menschgemachte) Treibhauseffekt bei einer absoluten Globaltemperatur von 15°C festgelegt worden ist. Wie kann eine absolute Globaltemperatur ab 15,19°C angeblich bereits gefährlich sein, wo doch der Temperaturwert aus dem natürlichen Treibhauseffekt nur geringfügig (0,19°C) davon abweichend bei 15°C liegt? Bis zum Jahr 1995 wurde sogar eine absolute Globaltemperatur bei 15,4°C – 15,5°C ausgewiesen, was unzählige Veröffentlichungen aus dieser Zeit dokumentieren. Im Gegensatz zu der obigen Behauptung von Thomas Stocker Anfang September 2018 zeigen doch diese Veröffentlichungen deutlich, dass die globale Absoluttemperatur bei Klimaforschern sehr wohl eine Relevanz hat. Was sagen Sie zu den Widersprüchen, Herr Klima(folgen)forscher?

Klima(folgen)forscher (mögliche, sinnvolle Antwort):

[TILT, GAME OVER]

Die folgende von uns erstellte .gif-Animation auf Basis einer täuschenden Grafik, die der ARD-Meteorologe Karsten Schwanke am 01.12.2016 in einem Video verwendet hatte, erklärt hoffentlich deutlich die wichtige Bedeutung von Absoluttemperaturen:

Es dürfte deutlich geworden sein, warum Klima(folgen)forscher diese Frage nach der globalen Absolutbasistemperatur fürchten, wie der Teufel das Weihwasser, denn dann fliegt der langjährige wissenschaftliche Schwindel von der angeblichen Gefährlichkeit der Erderwärmung rigoros auf.

Besonders eindrücklich ist die Grafik auf der Seite 29 aus der Bundestagsdrucksache 11/8030 vom 24.05.1990, dessen unmissverständliche Aussage der Grafik wir mit blau-Markierungen und als .gif-Animation zusätzlich verdeutlicht haben:


Der folgende Screenshot aus dem Filmbericht des RBB vom 11.10.2017 über „25 Jahre PIK POTSDAM“ – also ca. 27 Jahre später – weist deutlich eine aktuelle absolute globale Mitteltemperatur unterhalb von 15°C aus:

Screenshot aus RBB „ZIBB“ vom 11.10.2017

Es ist deutlich zu erkennen, dass die globale Mitteltemperatur die wichtigen 15°C seit 1850 bis „heute“ (Jahr 2017) nicht überschritten hat.

Und auch das Schweizer Fernsehen, damals noch „SF“, hatte am 07.12.2009, während der Klimakonferenz in Kopenhagen folgende Grafik in der SF „TAGESSCHAU“ gezeigt:

Screenshot aus SF „TAGESSCHAU“ vom 07.12.2009, Hinweis: Der Buchstaben-Fehler oben rechts in der Grafik bei „Quelle: IPCC“ („P“ an 3. Stelle, anstelle von „C“) wurde verursacht vom SF.

Es ist auch dort deutlich zu erkennen, dass auch damals im Jahr 2009 eine absolute Globaltemperatur UNTERHALB von 15°C vom SF ausgewiesen worden ist. Und etwa zur gleichen Zeit wurden im „SF“ Schüler im Schweizer Schulfernsehen mit folgender Information versorgt:

Sie erkennen hoffentlich die Diskrepanz, warum eine aktuelle Globaltemperatur unterhalb von 15°C eine „gefährliche Erderwärmung“ darstellen soll, wenn doch dort von „angenehmen plus 15 Grad Celsius“ gesprochen wird, die von der offiziellen Klima(folgen)forschung durch den „natürlichen Treibhauseffekt“ (und eben nicht-menschgemachten) begründet werden.

Und auch die deutsche TAGESSCHAU hatte am 07.12.2009 in der 20Uhr-Ausgabe eine ähnliche Grafik mit den relevanten und offiziellen globalen Absoluttemperaturen gezeigt und verwendet:

Screenshot aus: 20Uhr „TAGESSCHAU“ (DAS ERSTE) am 07.12.2009 !! (Hinweis: die gelbe Linie wurde zur Verdeutlichung nachträglich hinzugefügt)

Und bekanntlich weist auch die TAGESSCHAU auf deren Webseiten in der Animation einen „natürlichen Treibhauseffekt“ bei 15°C aus:

Das folgende kurze Video zeigt zum Abschluss anhand von drei anschaulichen Recherche-Beispiele, warum eine gefährliche globale Erderwärmung seit über 150 jahren definitiv nicht existiert:

 

Erkennen Sie nun den Irrsinn in der angeblichen Gefährlichkeit der Globalen Erwärmung und warum die Frage von Karsten Hilse so grundlegend wichtig ist?

Hinweis: Dieser Blogtext hatte informative Elemente aus dem Blogtext vom „Klimamanifest Heiligenroth“ verwendet und zusätzlich noch um weitere Informationen ergänzt.

 

 

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Über Rainer Hoffmann 9 Artikel
Solarkritiker im Exil, über den beim NRW-Justizministerium 198 geheime Aktenseiten angelegt wurden. Da 5 der 198 geheimen Aktenseiten bekannt sind, kann der "Solarkritiker im Exil" umfangreiche Regeriungs- und Justizkriminalität nachweisen. Mehr dazu auf www.solarkritik.de

16 Kommentare

  1. Man kann sich ueber Temperaturen trefflich streiten. Nur bringt das nichts, wenn man weiss, dass es nach Koeppen-Geiger 5 Klimazonen mit insgesamt 30 moeglichen Unterzonen mit x-moeglichen Temperaturen gibt, die fuer diese Zonen normal sind. Ich wohne zeitweise in einer Zone mit bis zu 26 gradC Unterschied zu D und ueberlebe. Erdgeschichtlich sind lokale Abweichungen +/- 3 gradC  nachgewiesen.

    Der Artikel zeigt wieder, wie realitaetsfremd und inkonsequent der Gesetzgeber ueber das „Schutzgut Klima“ und Temperaturen debattierte. Wenn die Enquete-Kommission 1990 bereits die Notwendigkeit zur Vorsorge zum Schutz der Erdatmosphaere auf 936 Seiten zusammengefasst hat, frage ich mich, warum in den letzten 18 Jahren die Auswirkungen der CO2-Emission und der damit von 97% der Wissenschaftler bestaetigten verursachte Temperaturerhoehung von 0,6 gradC, nicht gesetzlich geregelt ist?

    Fakt ist, dass es fuer den Ausstoss von CO2 derzeit keinen Grenzwert in der TA Luft gibt und diese Emission auch nicht Gegenstand einer Umweltvertraeglichkeitspruefung (UVA), selbst im EU-Rechtsraum, also grenzueberschreitend, gibt. Das OVG NRW hat in seinem Urteil vom 16.06.2016 festgestellt, dass Belange des nationalen, kontinentalen und globalen Klimaschutzes nicht Gegenstand der UVA sind.

    Selbst bei bekannten, oertlich erhoehten CO2-Emissionen gehen die zustaendigen Genehmigungbehoerden, z.B. fuer Kohlekraftwerke, davon aus, dass diese keine unmittelbaren Auswirkungen  haben werden, da der mit dem Anstieg der Konzentration von Treibhausgasemmissionen in der Atmosphaere in Verbindung gebrachte Klimawandel ein globales und langfristig wirkendes Phaenomen ist, bei dem regionale Mehremissionen keine konkreten Auswirkungen auf das regionale Klima zugeordnet werden koennen. Fuer die regionale Klimacharakterristik sind vielmehr insbesondere die Verschattungs- und Flaechenversiegelungsauswirkungen von Relevanz.

    Der CO2-Ausstoss wird derzeit nur ueber umweltpolitische Instrumentarien wie des Emissionrechthandels reguliert. Letzlich geht es um hoehere Einnahmen aus diesem Handel. Spaeter kommt die CO2-Steuer. Das „Schutzgut Klima“ mit der Debatte darueber ist Teil der Strategie fuer weitere Finanzhilfen. 

  2. Man kann Temperaturen beliebig neu kanonisieren. Eine Täuschungsabsicht ist es deswegen noch lange nicht. Aber es ist und bleibt ein statistisches Artefakt. Man kann es nicht mehr in eine Gleichung wie beim T hoch 4 Gesetz einsetzen und hoffen, dass es irgendwie Sinn macht.

     

    • Wie gesagt: den „logischen Genickbruch“ hat im Jahr 1999 Phil Jones mit „seinen“ 14°C begangen. Damit hat er das gesamte Konstrukt „Treibhauseffekt und globale Mitteltemperatur“ unfreiwillig als Schwindel entlarvt, insbesondere auch dadurch, weil der IPCC diese Änderung von Phil Jones defakto in den IPCC-Bericht 2001 aufgenommen hatte, ohne diese Änderung aber dort explizit zu erklären, wo denn nun plötzlich die 14°C herkommen, wo vorher noch 15°C standen. Kurz: Phil Jones 1999 war für die Klima(folgen)forschung der Anfang vom Ende. Ich habe bisher nix anderes recherchieren können.

      • Es dürfte auch von Wichtigkeit sein, dass Phil Jones nie nachgewiesen hat, mit welchen statistischen Kunstgriffen er auf die Mitteltemperatur von 14 °C gekommen ist. Die reinen Messwerte geben das nämlich nicht her.

      • Guten Tag Herr Hoffmann, immer aktiv bei der Sache und so genau… Natuerlich haben Sie, wie ueblich, die richtige Spuernase. Das hat mich auch ein wenig motiviert mal‘ nachzusehen:

        Erstens: Sie haben Recht, Jones et.al. hat 1999 in seiner Artikel eine mittlere globale Temperatur von 14,0 gradC veroeffentlicht. Dabei unterscheidet er aber die NH mit 14,6 und die SH mit 13,4 gradC. Er vergleicht das weiterhin mit Crutcher und Meserve 1970 und Taljaard et.al. 1969 Messungen, die 14,1 gradC ergaben, fuer NH 14,9 und SH 13,3 gradC.

        Wie auch immer, in der Welt um 1999 lag die von Wissenschaftlern ermittelte Durchschnittstemperatur zwischen 14,0 und 14,1 gradC. Also unter 15 gradC. Und wenn Sie sich auf Seite 197 die Acknowlegde-Liste anschauen, mueste man meinen, die Ergebnisse stimmen und muessten anerkannt sein.

        Wie auch immer, eine Globaltemperatur ist blanker Unfug. Eine Rechengroesse ohne Relevanz. Es ist fuer mich unvorstellbar, dass fast keiner weiss, dass wir von 70,8% Wasser umgeben sind. Die spezifischen Waermekapazitaeten in kJ/kg*K  fuer Meerwasser ist ~ 4, die von Luft ~1, die von Beton ~0,9 zum Beispiel. Wie man aus diesen Zahlen sieht, die Luft und der Beton werden die Temperatur ~4 mal so stark aendern wie Wasser als Reaktion auf die gleiche Energiezufuhr, wie unter anderem elektromagnetischer Wellen. Die T ist keine abstrackte Statistik. Selbst wenn man die unphysikalische Methode zur Ermittlung der duchschnittlichen T benutzt, sollte man den Ozean/Land gemaess Waermekapazitaet berechnen. Wenn ich mir den Jones Artikel ansehe, der das alles nicht beruecksichtigt, liegt die imaginaere Duchschnitt-T unter 14,0 gradC, in 1999.

        MfG

        •  
          Sehr geehrter Herr Rolf Wiedemeyer,
          das Verhältnis von Wasser und Boden im Verhältnis zur Gesamtabstrahlfläche der Erde ist im Grunde egal.
          Mit dem S&B Gesetz wird beschrieben,welche Leistung im elektromagnetischen Feld der Sonne zu erwarten ist.Für die Umlaufbahn der Erde um die Sonne gelten zwischen NH und SH die Werte 1407 und 1312 Watt/m2.Sie können einen beliebig gestalteten kugelförmigen Körper auf dieser Umlaufbahn mitlaufen lassen und kommen immer zum gleichen Ergebnis.Nicht nur das Verhältnis von Boden zu Wasser ist 1:4, sondern auch das Oberflächenverhältnis vom Querschnitt zur Gesamtoberfläche eines kugelförmigen Körpers.Wenn unter diesen Randbedingungen die Abstrahlleistung der Erde berechnet wird,ergibt sich eine Globale Temperatur von 4°C oder besser 277 Kelvin.Hilfestellung zum Verständnis gibt das Wien‘sche Verschiebungsgesetz.
          So wie Sie argumentieren,haben Sie kein Problem die Temperatur in 2Meter über dem Erdboden auszurechnen.So hat das Phil Jones gemacht.Und so rechnen auch die NASA.Und das ist auch vernünftig.Und dann kommt raus:13,1 °C.Soweit die Theorie.Messtechnisch wird man diese Temperatur nie nachweisen können.Das liegt am Wetter !!!!
          Mit herzlichem Glückauf

           

  3. Rainer Hoffmann schreibt im Artikel:

    Besonders eindrücklich ist die Grafik auf der Seite 29 aus der Bundestagsdrucksache 11/8030 vom 24.05.1990, dessen unmissverständliche Aussage der Grafik wir mit blau-Markierungen und als .gif-Animation zusätzlich verdeutlicht haben:

    In der Grafik fehlt leider die Beschriftung der X-Achse. Dort steht:

    * 1890, vorindustrieller Wert: 15°C
    * 1990:                                           15,5°C

    Dem Text kann man entnehmen, dass die 15°C von 1890 als Wert des natürlichen Treibhauseffektes betrachtet werden. Mit diesem Wert als Basis hat wurden die 15°C also sehr wohl überschritten.

    Der vorindustrielle Wert wurden 1997 durch eine Veröffentlichung auf den im Artikel erwähnten Wert von unter 14°C abgesenkt. Wenn man beides zusammennimmt, löst sich die im Artikel beschriebene Verwirrung in Luft auf und es wird auch verständlicher, warum die Veränderung und nicht der absolute Wert von Interesse ist.

     

    • Nee, Marvin Müller, so einfach geht das eben mal wieder nicht. Wiedermal. Sie machen sich das immer wieder zu einfach. Denn die „15°C“ aus dem „natürlichen Treibhauseffekt“ sind von der Klima(folgen)forschung argumentativ gekoppelt an den „390 W/m²“ aus dem Stefan-Boltzmann-Gesetz, was Sie ab der Seite 127 (nicht Seite 27, sondern Seite 127) der Bundestagsdrucksache 11/8030 im dortigen Kapitel 3 konkret nachlesen können. Auch die Grafik auf Seite 130 sollten Sie dort sehr genau studieren und die dort betriebene Argumentation nachvollziehen.

      Auf der Seite 127 in der dort rechten Spalte, ziemlich in der Mitte der rechten Spalte, steht folgender Satz:

      Gleichung (11)  liefert für diesen Fall eine Wärme-Ausstrahlung der Erdoberfläche von 114 Prozent [siehe auch Grafik auf Seite 128] der Einstrahlung von der Sonne am Oberrand der Atmosphäre [100% = 240 W/m²]. Dies entspricht der Abstrahlung eines Körpers
      mit einer Temperatur von 288 K = 15°C [390 W/m²]

      Diese Herleitung der „15°C“ aus den „390 W/m²“ ist auch schon in der früheren Bundestagsdrucksache 11/3246 vom 02.11.1988, Seite 188 noch deutlicher nachzulesen:

      Sie beträgt bei der mittleren Erdoberflächentemperatur von +15° C gemäß dem Strahlungsgesetz von Stefan-Boltzmann 390 W/m2.

      Diese wichtigen „390 W/m²“ als „Wärme-Austrahlung der Erdoberfläche“ finden sich  in den Folgejahren in allen Kiehl/Trenberth-Grafiken in den IPCC-Berichten wieder, was ich dokumentiert habe, hier: https://www.klimamanifest-von-heiligenroth.de/wp/wp-content/uploads/2016/09/Trenberth_390W_IPCC_Berichte_1995bis2007_kompr.pdf

      Und wenn Sie erwähnen, dass der vorindustrielle Wert durch „eine Veröffentlichung“[?] auf 14°C abgesenkt worden ist, dann sollten Sie diese Veröffentlichung aber auch erwähnen. Denn es war Phil Jones im Jahr 1999 (nicht: 1997). Diese Phil Jones – Publikation aus dem Jahr 1999 verwenden die „Vollhonks“ bei WIKIPEDIA bis heute, um damit die 14°C (!) aus dem natürlichen Treibhauseffekt zu begründen (siehe dort Fussnote 1), obwohl die Phil Jones-Publikation rein garnix mit der Herleitung des natürlichen Treibhauseffektes zu tun hat. Diese Phil Jones-Publikation hat dann auch wohl dafür gesorgt, dass in den IPCC-Berichten seit 2001(!) plötzlich nur noch „14°C“ als Erdbodenabstrahlung auftauchen, obwohl man in den IPCC-Berichten an gleicher Stelle weiterhin die oben-erwähnte Kiehl-Trenberth-Grafik mit den 390 W/m² bzw. „15°C“ verwendet hatte. Diesen Widerspruch habe ich in einem Video ab Minute 18:38 als „Unbequeme Wahrheit #3“  u.a. dem Schweizer Klimaforscher Thomas Stocker nachgewiesen. Im Video über Thomas Stocker wird der Widerspruch bzw. der argumentative Fehler der Klima(folgen)forscher beim angeblichen „Treibhauseffekt“ sehr deutlich erklärt.

      Diesen gleichen argumentativen Fehler haben auch Sie, Herr Marvin Müller, mit Ihrem obigen Kommentar begangen, wenn Sie einfach „glauben“, man könne die 15°C einfach so auf 14°C heruntersetzen. Das funktioniert nicht, auch wenn es die Klima(folgen)forschung laufend versucht, nicht zuletzt im aktuellen Buch von Schellnhubers „Selbstverbrennung“ auf Seite 37 . Im Übrigen stehen die „15°C°“ auch bereits bei Svante Arrhenius. Und DEN will ja wohl niemand von der Klima(folgen)forschung in Frage stellen, oder?

      Zusammengefasst:
      Ja, man kann den Globalen Mittelwert aufgrund neuerer Erkenntnisse (z.B. genauere Satellittenmessungen) nun von 15°C auf 14°C heruntersetzen. Aber man kann NICHT (!) den Wert aus dem natürlichen Treibhauseffekt von 15°C auf 14°C heruntersetzen, weil dann die gesamte ursprüngliche Argumentation des angeblichen Treibhauseffektes seine argumentative Grundlage verliert.

      •  
        Sehr geehrter Herr Rainer Hoffmann,
        Sie sind ja auch morgens schon sehr wach.
        Lange habe ich nicht verstanden,warum Sie soviel Arbeit in diese Dokumentation über diskutierte Mitteltemperatur der Abstrahlung nach dem S&B Gesetz verwenden.
        Gestern war ja wieder Fragestunde im Deutschen Bundestag.Das wäre ein Möglichkeit,von offizieller Seite eine Antwort von der Bundesregierung zu dieser Temperatur erneut zu bekommen.
        Entweder in öffentlicher Redeform oder als Schriftsatz.
        Die AfD wird diese Frage früher oder später stellen.Und Sie werden sich dann wundern,wenn Ihnen die Antwort bekannt wird.
        Wenn man die Temperatur genannt bekommt,ist noch lange nicht gesagt,wo die Abstrahlung wirklich stattfindet.Nach meinen Recherchen auf keinen Fall in 2Metern über NN.

        Mit herzlichem Glückauf
         

  4. Bezüglich der Redebeiträge der etablierten Parteien kann man nur auf folgenden Artikel verweisen:

    https://dushanwegner.com/mit-berauschten-reden/

    Wie redet man mit einem Berauschten? Argumentiert man, oder versucht man, ihm Logik abzuringen? – Gutmenschen sind Moralin-Junkies, berauscht von der Illusion moralischer Überlegenheit. Wir sollten aufhören, mit ihnen argumentieren zu wollen.

     

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