Zwei Kurzmeldungen des Heartland Institute

Abwärts mit der Stärke von Hurrikanen! Bild: fotoART by Thommy Weiss / pixelio.de

Derzeit tut sich im angelsächsischen Sprachraum außerordentlich viel bzgl. Klima und Energie. Es gibt dazu viele Beiträge, die an sich alle einer Übersetzung würdig sind. Das ist aber neben der ganzen ehrenamtlichen Tätigkeit des Übersetzers nicht zu schaffen (9 Jobs an 4 Tagen!).
Damit man aber auch hierzulande auf dem Laufenden bleiben kann, folgen hier zwei Kurzmeldungen zu ganz verschiedenen Themen aus dem letzten Rundbrief des Heartland Institutes. – Chris Frey, Übersetzer

Stärke von Hurrikanen nimmt seit 80 Jahren ab

Auf seinem Wissenschafts-Blog schreibt der mit Preisen bedachte Meteorologe Roy Spencer, PhD, ein Grundlagenforscher an der University of Alabama in Huntsville UAH, dass trotz der massiven Schäden durch den Hurrikan Florence „es in der Vergangenheit häufiger starke Hurrikane gab (Kategorie 3 oder höher), die auf das Festland übergetreten waren. Derartige Ereignisse haben im Mittel in den USA seit den dreißiger Jahren um über 50% abgenommen“.

Im Gegensatz zur Stärke von Hurrikanen, sind alle der kostspieligsten Hurrikane in der US-Historie (ohne Todesfälle) seit den dreißiger Jahren aufgetreten. Grund hierfür ist aber nicht die zugenommen habende Stärke der Hurrikane, sondern ausschließlich die gewaltige Zunahme der Anzahl von Menschen, welche nahe der Küste leben und die samt ihrer Infrastruktur anfällig für Hurrikane sind. Da immer mehr Menschen in Küstengebieten leben und dort Luxushotels, Eigentumswohnungen und Appartment-Häuser aus dem Boden schießen, haben sich die Kosten für Schäden durch einen auf das Festland übergreifenden Hurrikan drastisch verteuert.

Quelle: Dr. Roy Spencer Blog

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Klimawandel ist unabhängig von atmosphärischem Kohlendioxid

Die Forscher bei CO2Science haben jüngst eine 2017 im Journal Climate erschienene Studie zusammengefasst, der zufolge das Niveau des atmosphärischen Kohlendioxidgehalts über die gesamte geologische Historie keine Relation zu Temperaturen oder Klimabedingungen zeigt.

Der Autor der Studie, W. Jackson Davis, PhD, Direktor des Environmental Studies Institute, analysierte eine umfassende Gruppe empirischer Datensätze, welche 6680 Proxy-Temperaturwerte und 831 Proxy-Kohlendioxid-Messungen enthalten, um die Relation zu untersuchen zwischen historischen Temperaturen und atmosphärischem Kohlendioxid über 522 Millionen Jahre vor heute bis jetzt. Davis sagt, dass seine Datengruppe „bis heute die genaueste quantitative, empirische Evaluierung der Relation zwischen atmosphärischen CO2-Konzentrationen und Temperatur ist“.

Davis fand über Millionen von Jahren weder eine kausale Verbindung noch eine Korrelation zwischen Kohlendioxid-Niveau und Temperatur.

Beispielsweise berichtet Davis, dass „ein Spitzenwert der Kohlendioxid-Konzentration vor 415 Millionen Jahren nahe einem Temperaturminimum vor 445 Millionen Jahren lag, und dass CO2-Spitzenwerte vor rund 285 Millionen Jahren zeitlich mit einem Temperaturminimum vor etwa 280 Millionen Jahren zusammenfielen“. Ultimativ kommt Davis zu dem Ergebnis: „Über 95% der Temperatur-Varianz über Millionen von Jahren erklärt sich durch nicht identifizierte Variablen, aber nicht mit der atmosphärischen Konzentration von Kohlendioxid“. Davis weiter: „Diese Ergebnisse bestätigen frühere Ergebnisse auf der Grundlage von Untersuchungen des Klimas im Paläozän, dass ,das globale Klima vermutlich unabhängig ist von Variationen der atmosphärischen Kohlendioxid-Konzentration’“.

Davis schließt: „Korrelation bedeutet nicht Kausalität, aber fehlende Korrelation beweist endgültig das Fehlen jedweder Kausalität“.

Quellen: CO2 Science; Climate

Link zu beiden Kurzbeiträgen: https://www.heartland.org/news-opinion/news/new-nipcc-report-highlights-benefits-of-fossil-fuels

Übersetzt von Chris Frey EIKE

Bemerkung: Der Hauptbeitrag in diesem Rundbrief kommt als separater Beitrag demnächst.

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Ein Kommentar

  1. Zweifellos hat die Flora den CO2 Gehalt der Atmosphäre von 25% auf gegenwärtig 0,04% reduziert. Auch der Autor konnte einmal mehr keinen Einfluss der jeweiligen Menge auf den Wärmeinhalt der Materie im menschlichen Lebensraum entdecken.  Warum ist das so?:

    Trotzdem gelang es doch, ein  Schreckgespenst „Klimakatastrophe“ vielfältig gut zu vermarkten. Die Seifenblase dazu ruht auf der Behauptung, ein Wiederanstieg der CO2 Menge von 0,03% auf 0,04% habe eine errechnete Mitteltemperatur um 0,7 -0.8 Grad C ansteigen lassen!

    Als  eine weitere Seifenblase stützen sich tausende Rechnereien, die diese Behauptung bestätigen sollen, unisono auf folgenden primitiven Fehler:

    Zweifellos trägt eine energetische Rückkopplung, eine Rückstrahlung von Solarenergie zur Materie an der Erdoberfläche, signifikant zur Erwärmung bei. Das besorgt der lebenswichtige Wasserkreislauf mit Eis- und Wasserpartikeln, die – abzüglich eines anteiligen in den Weltraum durchgeleiteten Energieflusses – alle Energie zurückstrahlen, die z.B. Wasserdampf und CO2 durchfließen ließen!

    Die Größe der CO2 Menge in der Atmosphäre hat daher keinen Einfluss auf Erwärmung, Wetter oder seine Statistik, Klima:

    https://de.scribd.com/document/372778420/Klimasensitivita-t-des-CO2-eine-Seifenblase

    https://www.scribd.com/document/379087623/Das-CO2-ist-klimaneutral

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