Die Zukunft sagt: Atomkraft, ja bitte! Aufruf zum Nuclear Pride Fest

von Anna Veronika Wendland
Warum ist es ausgerechnet jetzt so wichtig, eine moderne Pro-Atom-Bewegung auf die Beine zu stellen? Und warum sollte man das ausgerechnet in Deutschland tun, wo das Thema Kernenergie angeblich doch »gegessen« ist?

 

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41 Kommentare

  1. Wind und Solar sind Zufallsstrom, damit ist es nicht möglich ein Stromnetzt zu betreiben, weil jederzeit genügend Leistung verfügbar sein muss, um den gesamten Bedarf zu decken.

    Weiterhin wird für ein Stromnetz die stabilisierende Wirkung der Schwungmassen in den Generatoren der konventienellen Kraftwerke unbedingt benötigt.

    An der Statistik des Kohleverbrauchs der BRD kann man sehen, dass Wind und Solar nutzlos sind im Hinblick auf die Verringerung des Kohleverbrauchs.

     

     

  2.  
    Die Veranstaltung der Pro-Atom-Bewegung auf dem Marienplatz wahr ja eine Lachnummer.

    Das konnte man ja heute auf den diversen Webcams am Marienplatz beobachten.

    Keine Leute bei den Verstrahlen am Stand, nur die Menschen die ohnehin auf dem Marienplatz unterwegs sind.

    Wenn das der Zuspruch von der Bevölkerung ist, dann gute Nacht, Kernkraft.
     

    gefunden:

    https://picload.org/view/dcargigw/muenchen21-10-201813-00xx.png.html

    https://picload.org/view/dcargirr/muenchen21-10-201814-45xx.png.html

     

     

     

    • Wir hatten damals die sichersten AKWs weltweit.  Dann kam um 1973 die -Atomkraft-nein danke- Bewegung bei uns auf und ist hier längst zum Dogma geworden.  Hätte man die Indurtrie weiter arbeiten und forschen lassen, wären die Risiken der Atomkraft sicherlich heute viel geringer geworden, vielleicht sogar beherrschbar.  AKWs wie in Tschernobyl oder Fukushima wären bei uns nie gebaut und genehmigt worden. Aber wer am Dogma rütteln will, wird sofort ausgegrenzt. Die Ideologie siegt mal wieder.

    • Herr Hauser,

      für Sie mag diese Lachnummer „wahr“ sein, aber war das auch eine?
      Woher wollen Sie wissen, weshalb diese Menschen auf dem Marienplatz waren? Waren Sie dort? Haben Sie Interviews gemacht? Quantität sagt nichts über Qualität.
      In D ist es leider leichter, Tausende GEGEN etwas auf die Strasse zu bringen und diese z.T. sogar als Primaten auf Bäume klettern zu lassen um von dort Sch…. herunter zu werfen. DAS war eine wahre Lachnummer – wenn´s nicht so traurig und zum Teil sogar kriminell wäre. Wenn das im „Hambi“ die Zukunft ist – gute Nacht Deutschland!

      PS: Was sind „Verstrahl(t)en am Stand“??

    • Erfreulich sind die fast ausschließlich positiven Kommentare darunter. Vielleicht verstehen die Deutschen doch irgendwann, dass Kernenergie kein Teufelszeug ist.

  3. @Deutschlands Energiewender und Kernkraftphobe

    Werte von heute, 10 Uhr:

    Frankreichs CO2-Emission beträgt rd. 80 Gramm pro Kilowattstunde Elektrizität.

    Des Weltenretter Deutschlands CO2-Emission beträgt rd. 500 Gramm pro Kilowattstunde Elektrizität.

    Der Lohn dieser Superleistung ist ein Elektrizitätspreis für den kleinen Mann und für die kleine Frau, der in Deutsxhland doppelt so hoch ist, wie in Frankreich.

    Warum, Herr Tarantik und Gleichgesinnte, machen wir es nicht wie die Franzosen und erzeugen Elektrizität CO2-arm und preiswert?

    Unabhängig davon, ob CO2 einen meßbaren Einfluss auf das Klimageschehen hat, oder nicht, die friedliche Netzung der Kernenergie ist das Mittel der Wahl zur Energieversorgung Deutschlands, Europas und anderswo.

     

    • Langfristig wird Kernenergie nicht funktionieren, weil sie viel zu teuer geworden ist. Geniale, wirklich kostengünstige Erfindungen sind nicht abzusehen in den nächsten Jahrzehnten. Neue Biomasse ist mit 14,5 Ct/KWh übrigens auch so teuer und damit viel zu teuer.

      • Sie lasen Rudi Tarantiks Orakel am Nachmittag.

        Die Fragen an das Orakel, sehr geehrter Herr Tarantik:

        1. Sie prophezeien der Kernenergie langfristig keinen Erfolg. Ist es damit richtig, dass Sie die Kernenergie kurzfristig befürworten?

        2. Wann beginnt bei Ihnen „langfristig“? In 10 Jahren, in 20 Jahren, in 100 Jahren?

        3. Was verstehen Sie unter der Bewertung „viel zu teuer“?

        4. Was wäre bei Ihnen nicht „viel zu teuer“?

        Darf das Forum auf Ihre Antwort hoffen?

  4. @Rudi Tarantik und Gleichgesinnte.

    Ein Blick auf Agora Energiewende, eifriges Institut der Energiewendelobby, und auf deren Einspeise- und Lastverläufe der letzten Tage im deutschen Elektrizitätsnetz, ausnahmsweise nicht als Kurz-URL:  https://www.agora-energiewende.de/service/aktuelle-stromdatenagorameter/

    Man beachte die Leistungsdifferenz Verbrauch-Einspeisung Erneuerbare (incl. Biogas- und Laufwasserelektrizät) und frage die Fans der Erneuerbaren, welche Kraftwerksanlagen dafür sorgen, dass Deutschland nicht im Dunkel versinkt.

    Nebenbei: Zeitgleich exportiert Frankreich mehrere tausend Megawatt Kernenergie-Elektrizität in die nordöstlich gelegenen Nachbarnetze – CO2-frei, und somit „klimaunschädlich“, falls CO2 überhaupt einen meßbaren Einfluss auf das Klimageschehen haben sollte.

    Ihr Auftritt, Herr Tarantik und Gleichgesinnte:

    Wie werden Sie unter diesen Bedingungen, Wetter, Tageszeit, Jahreszeit, Deutschlands Black-out verhindern?

    Wie machen Sie es im Winter bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt, bei minus 10 Grad Celsius?

    • Aber Herr Küper, Dunkelflaute gibt es nicht, ist gutachterlich längst widerlegt, wie Herr Dr. Hofreiter neulich bei Anne Will „bewiesen“ hat:



      • Verzeihung, Herr Ermel. Ein lapsus linguae. Es hätte Hirnflaute heißen sollen, grüne Hirnflaute, ein Gendefekt, erblich und nicht heilbar.

    • Fragen kann ich nur beantworten, wenn sie nicht zensiert werden.

      Es wurden nun schon viele meiner Beiträge nicht gebracht. Stichwort: Flexible Kraftwerke.

      Ernsthafte sachliche Diskussion scheint nicht erwünscht zu sein.

  5. Toi Toi Toi ! Macht mal so was in Berlin! Wäre interessant sich mal vor Ort PERSÖNLICH zu informieren, aber leider kann ich nicht hin.

  6.  
    Pro-Atom, welche Argumente ???
    Alle Kernkraftwerksprojekte in Europa sind von den Kosten aus dem Ruder gelaufen,
    3 Milliarden auf 10 Milliarden bei den Baukosten.
     
    Die Fertigstellungen haben sich auch um Jahre verschoben.
     
    Die Zukunft der Atomkraft kann nur noch in der Querverbindung zur Landesverteidigung als bezahlbar betrachtet werden.

    • Wenn man bedenkt, dass die deutschen Stromkunden den Energiewendequatsch jährlich mit ca. 25 Miliarden Euro subventionieren, dann sind die 10 Milliarden für ein funktionierendes Kernkraftwerk schon ein Sonderangebot.

      • Für die 25-30 Mrd. gibt es aber 40% Stromanteil. Aktueller Anteil der Erneuerbaren an der gesamten Nettostromerzeugung. Sollte man einfach nie vergessen.

        • Wenn das so toll ist, dann sollten Sie sofort dafür sorgen, dass das EEG mit seiner massiven Zwangsabnahmeverpflichtung des Zappelstroms (Vorrangeinspeisung) sofort und für alle Anbieter abgeschafft wird. Dann gäbe es doch viel mehr von diesem Wunderstrom, oder?

        • Hallo Herr Tarantik, da haben Sie aber einen Parameter völlig außer Acht gelassen: die Zeit. Wenn 25 Milliarden p.a. über einen Zeitraum von 10 Jahren ausgegeben werden, so macht das 250 Milliarden. Mit dieser Summe könnten 25 moderne Kernkraftwerke gebaut werden, die sodann über einen Zeitraum von 50 – 60 Jahren die für Deutschland erforderliche Grundlast ständig bereitstellen können.

           

      •  

        Jürgen Trilling
        16. Oktober 2018 um 10:08
        Wenn man bedenkt, dass die deutschen Stromkunden den Energiewendequatsch jährlich mit ca. 25 Miliarden Euro subventionieren, dann sind die 10 Milliarden für ein funktionierendes Kernkraftwerk schon ein Sonderangebot.

        Hallo Herr Jürgen Trilling,

        Wenn man bedenkt, dass selbst die 10 Milliarden für ein funktionierendes Kernkraftwerk nicht ausreichen in Frankreich, so sollten Sie mal über andere Sonderangebote nachdenken.

        Wenn man bedenkt, dass für die 10 Milliarden noch kein einziges kWh beim Stromkunden angekommen ist, so sollten Sie mal über andere Sonderangebote nachdenken.

        Wenn man bedenkt, dass vom funktionierenden Kernkraftwerk gerade so 11TWh kommen bei Baukosten von über 10 Milliarden und bei den Energiewendequatsch jährlich mit ca. 25 Milliarden € bekommt man über 208TWh.
        Ja Herr Trilling, das 2,5 fache an Kosten und beim Energiewendequatsch das 19 fache an TWh. Da sollten Sie mal über andere Sonderangebote nachdenken und die AKW-Baukosten ist ja nur ein kleiner Teil der kosten die auf den kWh-Preis umgelegt werden, beim Energiewendequatsch sind die 25 Milliarden € der Endpreis für die 208 TWh.

        Wenn man bedenkt, dass man für die ca. 208 TWh Jährlich um die 19 Kernkraftwerke bräuchte, so werden aus den über 10 Milliarden/Stück dann eine Gesamtsumme von um die 200 Milliarden € nur an Baukosten. Der kWh-Preis beim Kernkraft beinhalten ja nicht nur die Baukosten, Zinsen, Personal, Wartung, Gewinn usw. kommen ja auch noch dazu. Beim Energiewendequatsch sind die 25 Milliarden € der Endpreis für die 208 TWh.

        …………………….. usw.

        • Hallo Herr Hauser, danke, dass Sie sich so intensiv mit meinem Kurzkommentar beschäftigt haben. Ich antworte Ihnen nur kurz:

          In Frankreich kostet der Strom nur halb so viel wie in Deutschland.

          Danke, liebe Energiewender !

        • „Ja Herr Trilling, das 2,5 fache an Kosten und beim Energiewendequatsch das 19 fache an TWh. Da sollten Sie mal über andere Sonderangebote nachdenken und die AKW-Baukosten ist ja nur ein kleiner Teil der kosten die auf den kWh-Preis umgelegt werden, beim Energiewendequatsch sind die 25 Milliarden € der Endpreis für die 208 TWh.“

           

          Wäre schön, wenn Sie mal was kapieren würden.

          Es geht bei der Stromversorgung nicht um Energieerzeugung zu einem beliebigigen Zeitpunkt, sondern um Leistungsbereitstellung zu einem gewünschten Zeitpunkt.

          Unter dieser Voraussetzung ist Ihr Rechenmodell auf die albernste Weise falsch!

          Wenn die Politdeppen in Berlin zu blöde sind das zu kapieren, so hindert Sie doch niemand an Erkenntniszugewinn!

           

        • Ein KKW bringt jährlich 11 TWh bei einer Laufzeit von 60-80 Jahren. Die 25 Mrd. für die Erneuerbaren fallen aber jährlich an. Die 19 KKW kosten 190 Mrd., 60 Jahre Erneuerbare 1500 Mrd., 80 Jahre 2000 Mrd. bzw. 1,5 Billionen.

          Merken Sie was?

  7. Wird auch Zeit, dass die Kernenergie endlich wieder auf die Straße und die Öffentlichkeit gebracht wird. Raus aus dem Versteck Spiel…hin zu einen Offensiv Spiel…Aktionen statt Reaktionen….und vor dem Hintergrund des Kohleausstieg erst RECHT!

     

  8. Wer soll denn diese sündteure Technik und die gigantischen Entwicklungskosten und Entsorgungskosten bezahlen? Natürlich der Steuerzahler und die Kleinverdiener (Umlage nur für die Haushalte), damit die großen Konzerne und deren Vorstände weiterhin Milliardengewinne einfahren können.

    • „Wer soll denn diese sündteure Technik und die gigantischen Entwicklungskosten und Entsorgungskosten bezahlen?“

      Von was sprichst du?

      Den Entsorgungskosten für die Vogelschredder?

      • Nun ja, so richtig sachliche Argumente gegen die extrem hohen Kosten der neuen Kernkraft gibt es wohl nicht. (Flamanville, Olkiluoto, Hinkley Point)

        • Sachliche Argumente bei Rudi Tarantik?

          Warum, Herr Tarantik, beantworten Sie nicht zuerst die Fragen, die Ihnen in etlichen Kommentaren gestellt worden sind, ehe Sie weiterhin Müll schreiben?

    • Die Kleinverdiener können es nicht mehr leisten, da sie bereits durch exorbitant hohe Stromkosten wegen der sogenannten Energiewende belastet sind. In meiner Nachbarschaft gibt es ständig Leute, denen der Strom abgestellt wurde, weil sie die Rechnungen nicht mehr bezahlen können.

    • So ein Quatsch.
      Man kann der DDR-Partei- und Staatsführung sicher vieles vorwerfen, allerdings bestimmt nicht, dass Sie auf Kraftwerke mit fossilen Brennstoffen verzichtet hat und die Energieversorgung dem Wetter anvertraut hätte.
      Mit dem hatte die Kraftwerker in manchen Winter ihre liebe Not.
      Des Weiteren war die Forschung an der Energieversorgung mittels Kernkraft Staatsziel und auf gutem Weg.
      So gut, dass sie erst mal nach 1990 abgewickelt wurde und die Forschungsreaktoren mit enormen Kosten abgebaut wurden (siehe Rossendorf), um dann – erneut mit enormen Kosten – neu Forschungseinrichtungen dort zu bauen.

      • „Des Weiteren war die Forschung an der Energieversorgung mittels Kernkraft Staatsziel und auf gutem Weg.“

        Ich lach mich schlapp. Die „DDR“-Forscher konnten noch nicht einmal Viertaktmotoren entwickeln.

        Und Sie Depp – oder sind Sie ein mieserabler Spaßvogel? – erzählen, daß die „DDR“-Ingenieure und -Physiker in der Lage gewesen sind Kernreaktoren zu konstruieren und zu bauen?

        Die Reaktorbaupläne etc. in der „DDR“ kamen aus der UdSSR.

  9. Ja, sehr interessante Sache. Lieber Nuclear- statt Gaypride. Lieber Atomic- statt Christopher – Street. Und lieber leicht strahlende Zukunft statt Dunkelflaute. Was ist Blackout? Wenn Grüne den Bundeskanzler stellen.

    Übrigens, unser Untermieter ist Doktor und Atomphysiker. Kein Witz.

  10. Die Laufzeitverlängerung 2010 war richtig, die überstürzte „Energiewende“ im März 2011 nach meiner Einschätzung nur ein missglücktes Wahlkampfmanöver, weil 16 Tage nach dem 11.3.11 (Tsunami) am 27.3.11 Wahl in 4 Bundesländern war.   Drei Tage vor der Wahl warnte Kohl noch seine Partei, nicht die 180 Grad Kehrtwende zu machen, die deutschen AKW seien nach Fukushima nicht unsicherer wie vorher, womit er natürlich Recht hatte.

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