Grüner Strom ist Fake-Strom

von Hans-Günter Appel
Strom aus Wind, Sonne und Biogas soll Deutschland in Zukunft versorgen. Politik und Medien preisen diese Energiewende als den Weg in eine bessere Zukunft: Emissionen von schädlichen Abgasen werden vermieden, die Luft wird sauberer, die Umwelt wird weniger geschädigt und die Strompreise fallen, denn die Sonne schickt ja keine Rechnung. Unwissenheit und Wunschdenken führen zu solchen nicht erfüllbaren Äußerungen. Die Realität zeigt ein anderes Bild. Die Energiewende ist eine Fake-Aktion.

„Als Fake (Engl., eigentlich Fälschung) bezeichnet man ein Imitat, einen Schwindel oder eine Vortäuschung falscher Tatsachen. Im weiteren Sinne ist Fake ein Begriff für den damit verbundenen Betrug.“So steht es bei Wikipedia. Die Deutsche Energiepolitik und vor allem die Versorgung mit grünem Strom ist nach dieser Definition ein Fake. Das soll an einer Reihe von Beispielen erläutert werden.

Einfügung der Redaktion

Dr.Edenhofer Vizechef des Potsdam Instituts für Klimaforschungsfolgen (PIK) und Vizechef des

IPCC Ottmar Edenhofer

Heft „et“ – Energiewirtschaftliche Tagesfragen 5

Klimavorschriften: „Sie sollen rentablen Technologien Klötze ans Bein binden, neuen grünen Technologien uneinholbare Vorteile verschaffen.“

Neue Zürcher Zeitung (NZZ) Interview mit Bernd Pötter

 „Wir verteilen durch die Klimapolitik defacto das Weltvermögen um“

http://www.nzz.ch/aktuell/startseite/klimapolitik=verteilt=das=weltvermoegen=neu=1.8373227

Kann Deutschland mit 80 oder sogar 100 Prozent grünem Strom versorgt werden?

Das ist nicht möglich, weil mit dem wetterabhängigen, ständig schwankenden Strom aus Wind- und Solaranlagen keine stabile Netzfrequenz mit gleicher Phase möglich ist. Schon geringe Abweichungen von Frequenz und Phase der einzelnen Anlagen führen zu einem Wellensalat, also zum Zusammenbrechen des Netzes. Es müssen wenigstens 45 Prozent des Stromes von den großen Kraftwerken kommen, deren Turbinen synchronisiert sind. Die Kleinerzeuger müssen ihren Strom auf die Frequenz und Phase der Kraftwerke vor der Einspeisung in das Netz regeln. Geringe Abweichungen werden von der Grundlast der großen Kraftwerke dann geschluckt.

Das Wendeziel selbst ist also ein Fake. Es wird ein Ziel vorgetäuscht, das technisch nicht zu erreichen ist. Schon heute haben wir bei Starkwind und Sonnenschein zu viel grünen Strom, der unter Zuzahlung entsorgt werden muss. Mit jeder weiteren Wind- und Solaranlage wird mehr unbrauchbarer Strom, Fake-Strom, erzeugt.

Stromversorger werben mit Fake-Strom

Fast alle Stromversorger bieten grünen Strom an, in einigen Fällen sogar preiswerter als den normalen Netzstrom. Dem nicht sachkundigen Verbraucher wird vorgegaukelt, er würde tatsächlich grünen Strom beziehen. Doch das ist technisch nicht möglich. Er erhält den gleichen Strom wie auch sein Nachbar, der mit dem allgemeinen Netzstrom versorgt wird. Erst im Kleingedruckten erfährt er, sein Versorger hätte grünen Strom eingekauft, der irgendwann in das Netz eingespeist wurde.

 

Die Versorgung mit grünem Strom wie auch die Behauptung der Bahn, man würde mit grünem Strom durch die Lande fahren, wenn man eine Bahn Card besitzt, erfüllen voll die Fake-Definition. Es ist die Vortäuschung falscher Tatsachen.

Die installierte Leistung von Wind- und Solaranlagen erreicht fast 100.000 Megawatt

Die geforderte Leistung liegt in Deutschland bei 40.000 bis 80.000 Megawatt, abhängig von der Tageszeit und dem Wochentag. Danach müsste eine Vollversorgung mit grünem Strom möglich sein. Doch diese einfache Rechnung geht nicht auf, denn der Wind weht meistens zu schwach oder auch gar nicht und die Sonne scheint nur am Tag und wird oft von Wolken verdeckt. So liegt die mittlere Jahresleistung von Windturbinen nur bei 20 Prozent und von Solaranlagen nur bei 10 Prozent der installierten Leistung.

Die installierte Leistung bestimmt die Investitionskosten. Für Dampfkraftwerke und Windgeneratoren muss man für ein Megawatt Leistung eine Million Euro investieren. Die Windgeneratoren erreichen selbst  bei Starkwind nicht ihre volle Leistung, weil Bodenwirbel oder Wirbel durch benachbarte Turbinen ein gleichmäßiges Anblasen der Rotoren verhindern. Die konventionellen Dampf- und Gaskraftwerke können dagegen jederzeit ihre installierte Leistung abgeben. Der Bau von Windgeneratoren mit gleicher verfügbarer Jahresleistung kostet also das Fünffache im Vergleich zu Dampfkraftwerken.

Die Leistung von Wind- und Solaranlagen lässt sich dagegen nicht planen. Nachts und bei Flauten wird die Leistung Null. Es handelt sich um FakePower (Leistung, englisch: Power).

Autark mit FakePower?

Am 13. September brachte das ZDF in der Heute-Sendung einen Bericht über die Nordseeinsel Borkum, die nach den Vorstellungen des Bürgermeisters in Zukunft vollständig mit Windstrom aus der Nordsee und von Solardächern, also mit FakePower, versorgt werden soll. Profiteure stellten Batteriespeicher für Solaranlagen vor und in der Grundschule bauten Kinder kleine Windgeneratoren, die mit ein paar Haartrocknern angetrieben wurden. Die Kinder wussten, sie müssen die Energiewende vorantreiben, um die bösen Strahlen von Kernkraftwerken zu verhindern und das Klima zu retten. Hier zeigte sich die Indoktrination von ihrer schlimmsten Seite, nämlich Kinder einseitig und falsch zu prägen, um eigene ideologische Vorstellungen durchzusetzen.

Der Bürgermeister von Borkum, aber auch die Mitarbeiter des ZDF, brauchen sich nur in der Welt umzuschauen, ob eine Versorgung mit FakePower gelingt. Es gibt eine Reihe von Inseln und Dörfer, die das versucht haben. Das Ergebnis war in allen Fällen niederschmetternd. Die Spannung schwankte stark. Es gab ständige Stromausfälle. Die Stromkosten stiegen auf einen Euro pro Kilowattstunde. Die Autarkiebestrebungen mussten aufgegeben werden.

Zur Anschauung reicht bereits eine Reise zur Insel Pellworm.  Dort wurden Batterien als Speicher installiert, die den Strombedarf für zwei Wochen abdecken können. Doch es wird nicht gewagt, die Netzstromleitung zur Insel zu kappen. Der lokale Stromversorger, die Schleswig-Holsteinische Netz AG, eine Tochter von e-on, ist inzwischen aus dem Projekt ausgestiegen. Es ist wohl ein Zusatzgeschäft.

In Australien wurden etliche Kohlekraftwerke stillgelegt und die Energieversorger geben an den Kontinent inzwischen mit 40 Prozent grünem Strom zu versorgen. Die nachgewiesenen Folgen sind häufige Stromausfälle, durch die auch Tote zu beklagen sind, und steigende Kosten.

FakePower ist teuer und unzuverlässig. Wann realisieren das die deutsche Regierung und die deutschen Politiker?

 

Hans-Günter Appel

Pressesprecher, Stromverbraucherschutz NAEB e.V.

www.naeb.de

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35 Kommentare

  1. Entschuldigung, hatte mich mit dem Gesetz und dem Erscheinen vertan. Unter dem Link von Amprion heißt es folgendermaßen:

    „Mit Inkrafttreten des Gesetzes zur Weiterentwicklung des Strommarktes (Strommarktgesetz) am 30. Juli 2016 ist die gesetzliche Pflicht der Übertragungsnetzbetreiber zur Erstellung eines Berichtes über die Leistungsbilanz entfallen“

    Wer dieses Gesetz liest wird feststellen, das es von vielen Ängsten geprägt ist. Ich bin fast der Meinung zu sagen, Amprion durfte kein Monitoring mehr betreiben, weil es eben nicht in die Welt des Wunschdenkens der Obrigkeit passt!

  2. Ich verstehe nicht, wieso man immer und immer wieder darauf rumreitet, wieviel Prozent elektrischer Energie man mit den sogenannten „Erneuerbaren Energien“ erzeugt hat bzw. noch erzeugen will. Was nützt die ganze Prozentrechnung, wenn sie nur auf Basis der elektrischen Arbeit (GWh) und nicht auch auf Basis der elektrischen Leistung (GW), auch zu den Zeiten der „Dunkelflaute“ gegenübergestellt wird. Solange dies von sogenannten Prof. und selbsterklärten Energieexperten ignoriert wird, die den Unterschied zwischen beiden physikalischen Einheiten nicht kennen, können wir auch keine Einsicht in der Wende zur Energiewende erwarten. Ebenso verhält es sich bei den feststehenden Begriffen der installierten Leistung und der verfügbaren Leistung. Wir haben jetzt schon ca. 105 GW installierte Leistung an „Erneuerbaren“, aber eben trotzdem nur Null verfügbar, wenn Wind nicht weht und Sonne nicht scheint. Mir erschließt es sich nicht, wieso das so schwierig sein sollte zu verstehen!!! Die Hoffnung, das uns dann eventuell Europa helfen könnte, wird auch nicht erfüllt werden, denn es sind an den 6 Kuppelstellen theoretisch maxiaml 18 GW übertragbar. Wo könnte der Rest von ca. 62 GW bei einer Dunkelflaute herkommen???

    Im Übrigen hat mir der hauptverantwortliche Netzbetreiber, Amprion in persönlichen E-Mails recht gegeben, das die Versorgungssicherheit bei weiteren Kraftwerksabschaltungen nur durch den Zubau von grundlastfähigen Kaftwerken gegeben ist. Laut neuestem Energiewirtschaftsgesetz von 2017 darf aber Amprion kein Monitoring mehr betreiben und solche Aussagen treffen, das behält sich jetzt das BMWi vor.

    Wer an weiteren Informationen interessiert ist, kann sich hier schlau machen:
    https://www.amprion.net/Netzkennzahlen/Leistungsbilanz/
    https://www.entsoe.eu/outlooks/Pages/default.aspx
     

  3. Seit über 20 Jahren warten wir auf den großen Blackout. In Japan wurden über 40 Kernkraftwerke innerhalb eines Jahres zurückgefahren, kein Blackout. Da sind die Techniker also deutlich besser als die Angstmacher.

    • @Rudi Tarantik

      Seien Sie und wir froh, dass Netzbetreiber und Elektrizitätserzeuger im Verbund mit Kraftwerken in den benachbarten Nationen, z. B. Kohlekraftwerke in Polen und in Tchechien und Kernkraftwerke (KKW) in Frankreich, und mithilfe milliardenschwerer Eingriffe in Elektrizitätsproduktion, in Bereithaltung systemrelevanter Kraftwerke und in Netzbetrieb des deutschen Elektrizitätssystemes großflächige Ausfälle bisher haben verhindern können.

      Mit jeder von Petrus und vom Sonnengott unabhängig funktionierenden Anlage, die das System verlässt, wird die Aufrechterhaltung des stabilen Netzbetriebes schwieriger.

      Japan nach dem Seebeben 2011: Sie sollten nicht nur Schlagworte heraushauen, sondern auch beschreiben, innerhalb welchen Zeitraumes die Japaner KKW außer Betrieb genommen haben, welche Anlagen mit welcher Primärenergie als Ersatz eingesetzt wurden, welche dirigistischen Eingriffe die japanische Regierung zur Stabilisierung des Elektrizitätssystemes mit welchen Folgen für die Bevölkerung verordnete, wie sich die Elektrizitätspreise veränderten, welche Energiepolitik Japan jetzt verfolgt, welche Überprüfungs- und Nachrüstmaßnahmen für die KKW erfolgten und weiterhin erfolgen, welche KKW inzwischen den Betrieb wieder aufgenommen haben und warum Japan Befürworter der Wasserstofftechnik ist.

      Das Forum würde einer ausführlichen und fachgerechten Antwort sicherlich den gebührenden Respekt erweisen, im Gegensatz zu Ihren üblichen Kommentaren, deren Substanz Null ist.

      • @Herrmann Peter

        Hier die BDEW-Statistik zur monatlich produzierten Energie: BDEW, Monatliche Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien.

        Die Energie ist nichts ohne die Leistung, die das Elektrizitätssystem erst am Laufen hält.

        Wichtiger als irgendwelche täglichen, monatlichen oder jährlichen Energiejunbelmeldungen ist die jederzeit verfügbare Leistung, die im sekundengenauen Gleichgewicht mit dem Verbrauch sein muss, und die diversen Regelleistungen, die Frequenz und Spannung sicherstellen, ohne die das Netz zusammenbricht.

        Dreimal dürfen Sie antworten, Herr Fachmann Herrmann Peter, welche Kraftwerkstypen die Stabilität unseres Elektrizitätssystemes sicherstellen.

        Ein Tip: Erwin Löwe, Posts mit dem Label Leistungsbilanz.

        • Grundlast ist Energie-Denken von gestern. Kohle schafft keine Stabilität, sondern gefährdet sie: Grundlast bedeutet Inflexibilität. Das Energiesystem von morgen jedoch ist flexibel, digital, hochdynamisch, dezentral und intelligent. Erneuerbare Energien ergänzen sich als Teamplayer wechselseitig. Kohlekraftwerke sind zu behäbig für eine moderne Energieversorgung. Sie sind nicht Teil des Teams, sie stehen im Weg.

          • @Rudi Tarantik

            Sind Sie das Echo von Claudia Kemfert, der Schlagwortekönigin vom DIW Berlin?

            PS.: Was Sie unter flexibel und hochdynamisch (Donnerwetter! Noch mehr, als dynamisch!) verstehen und warum Sie Kohlekraftwerke für träge halten, haben Sie immer noch nicht erklärt.

            Ihre Fähigkeiten liegen im Sprüchekloppen, nicht im Wissen um die Elektrizitätswirtschaft.

            Lernen Sie irgendwas mit Medien. Wäre das nichts für Sie?

        • Ein Blick auf den täglichen Erzeugungsverlauf der Stromerzeuger genügt um zu sehen welche flexibel sind. Kernkraftwerke und alte Braunkohle gehören mit Sicherheit nicht dazu.

          • @Rudi Tanrantik

            Ihre Kenntnisse über Kraftwerkstechnik, Netzsystemdienstleistungen und das Funktionieren des Elektrizitätssystems sind Null, in der Schule hieße es 6, ungenügend, und Ihre Kommentare sind nichts weiter, als hochdynamisches Blah-Blah.

          • Redispatch? Das wird der Rudi in 100 Jahren nicht begreifen.

            Nach Engpaßmanagement, Kernkraftwerk als Phasenschieber und Transformatoren mit Längsreglern und Querreglern sollte der Gute noch befragt werden. Außerdem nach Netzsystemdienstleistungen, wie Frequenzhaltung, Spannungshaltung und Netzwiederaufbau. Ob seine hochflexiblen Windmühlen wohl schwarzstartfähig sind und sprungartig Netzinseln mit Teilnetzlasten von 50 MW und mehr übernehmen können?

            Mal sehn, wie hochdynamisch der Rudi antworten wird.

          •  

            Stefan Steger 1. Oktober 2018 um 11:43
            Aktuell haben heute morgen (1.10) die KKW Emsland und Brokdorf einen Beitrag zum Redispatch von mehreren hundert MW geleistet.

            Und im April 2018 hat Brokdorf genau mit 0 MW einen Beitrag geleistet.
            Die „erneuerbaren“ haben mit um die 46% einen Beitrag geleistet im April 2018.
            Quelle zu April 2018 Brokdorf:
            https://www.energy-charts.de/energy_de.htm?source=uranium&period=monthly&year=2018

            Und im März, April, Mai und Juni 2017 hat Brokdorf genau mit 0 MW einen Beitrag geleistet.
            Die „erneuerbaren“ mit um die 40% einen Beitrag geleistet, März bis Juni 2017.
            Quelle zu Brokdorf 2017:
            https://www.energy-charts.de/energy_de.htm?source=uranium&period=monthly&year=2017

          •  
            KKW Brokdorf hat in 6 Monaten 2017 wenig an kWh abgegeben, an 4 Monaten gar nichts an kWh.
            Vom Februar bis Juli 2017 haben Photovoltaik und die Windkraft um die 7 TWh eingespeist und das KKW Brokdorf gerade mal 0,12 TWh.
            Nicht nur Windkraftanlagen, Photovoltaikanlagen brauchen Backup-Kraftwerksleistung, auch bei den Kernkraftwerken werden Backup-Kraftwerksleistung vorgehalten.
            Quelle zu 7 TWh und 0,12 TWh:
            https://www.energy-charts.de/energy_de.htm?source=uranium&period=monthly&year=2017

             

          • Herr Peter,

            wenn Sie sich schon in eine Diskussion einmischen, sollten Sie erst mal lesen (und verstehen).

            Es geht darum, ob Kernkraftwerke flexibel sind oder nicht.

            KKW sind flexibel und leisten erwiesenermaßen einen Beitrag zum bedarfsorientierten Redispatch – die EE können das erwiesenermaßen nicht!

            Ihren Quatsch bzgl. EE können Sie sich hier ersparen.

      • Herr Peter,
        diese Aussage (kam damals von RWE) kenne ich auch. Sie bezog sich aber auf die Frage, wieviel der GRUNDLAST durch EE ersetzt werden können. Die EVUs haben damals eine jederzeit verfügbare Reserve von ca. 10% vorgehalten (d.h. vorhalten müssen). Davon könnten unter Akzeptanz einer geringeren jederzeit verfügbaren Reserve ca. 5 Prozentpunkte durch EE ersetzt werden- mehr nicht!

        Aber Sie können uns ja sicher erklären, wieviel der Grundlastkraftwerke bis heute durch die sogenannten EE ersetzt wurden – oder?

        •  

          von Stefan Steger 29. September 2018 um 15:09
          Aber Sie können uns ja sicher erklären, wieviel der Grundlastkraftwerke bis heute durch die sogenannten EE ersetzt wurden – oder?

          AKW-Unterweser
          AKW-Krümmel
          AKW-Grafenrheinfeld
          AKW-Gundremmingen B
          AKW-Biblis A
          AKW-Biblis B
          AKW-Philippsburg 1
          AKW-Isar/Ohu 1
          AKW-Neckarwestheim 1
          AKW- Brunsbüttel
          AKW-Stade
          Kohlekraftwerk Westfalen-Hamm, Block A
          Kohlekraftwerk Westfalen-Hamm, Block B
          Kohlekraftwerk Westfalen-Hamm, Block C
          Kohlekraftwerk Westfalen-Hamm, Block D
          Kohlekraftwerk Franken II
          Kohlekraftwerk Castrop-Rauxel
          Kohlekraftwerk Ensdorf
          Kohlekraftwerk Gustav Knepper, Block C
          Kraftwerk Voerde
          und so weiter ……………..

          Jährlicher Zu- und Rückbau an installierter Netto-Leistung in Deutschland.

          https://www.energy-charts.de/power_inst_de.htm?year=all&period=annual&type=inc_dec

          • Herr Peter,

            diese KW sind also ALLE durch EE ersetzt worden?
            Habe selten so einen Blödsinn gelesen, aber vom ISE erwarte ich auch nichts Anderes.

            Dieser Rückbau erfolgte aus rein wirtschaftlichen oder politischen Gründen und bis heute haben wir in D noch eine Reserve von 100% konventionellen KW – die EE werden da nie einen Beitrag liefern können.

            Der Beitrag der EE zur Stromerzeugung in D ist bis heute NULL Prozent, denn deren stochastisch verteilte Zufallsstrom ist kein Beitrag zur Stromversorgung sondern nur eine technische und ökonomische Belastung.

             

  4. # Dietmar Schubert

    Ich hoffe, Sie haben kein technisches Studium absolviert! Ich empfehle ihnen, die ENTSO-E Netzcodes und die Gridcodes der deutschen Netzbetreiber zu studieren.

    • @Herren Drees und Schubert.

      Für Fachmänner und Fachfrauen, wie Herrn Schubert, sind technische Regeln des Elektrizitätssystems Übrigbleibsel untergegangener Epochen, die auf die Müllhaufen der Geschichte gehören.

      Heute wissen jede moderne Fachfrau und jeder smartphonewischende Fachmann, der Strom kommt aus der Steckdose und das Elektrizitätsnetz funktioniert per App.

  5. „Du bist verrückt, mein Kind, Du gehst nach Berlin. Wo die Verrückten sind, da gehörst Du hin.“ „Berlin“ aber, das ist inzwischen ganz Deutschland – es reicht bis in den letzten Winkel. Schulen, Medien, Bürgerschaft. Die Erinnerung an die Indoktrination totalitärer Systeme auf deutschem Boden ist unabweisbar – ob die Deutschen dafür empfänglicher sind als andere? Ein VIVAT für EIKE.

     

  6. Sie sprechen einen wichtigen Punkt an. Die Kinder. Es ist diese unglaubliche Ignoranz, wie Kinder und Jugendlichen die Physik in einfachsten Saetzen falsch vermittelt wird. Wenn Schulklassen unseren Chemiebetrieb besichtigten, und ich Ihnen erklaerte,was da alles so passiert, kam die ordnende Lehrkraft und erklaerte, es ist Zeit zum Mittagessen.

    Beim jaehrlichen „open house“ haben die Besucher in Bildern die Fabrik skiziert: Umweltfrevel wohin man schaute. Ich war geschockt. Selbst die Wrasen =Wasserdampf von den Kuehltuermen wurden als Gift beschrieben. Diese Informationen gehen naturgemaess auch durch die Familie usw.

    Solange man nicht Lehrer  mit abgeschlossenem Studium > 5 Jahre erfahrenen Praktiker aus Physik, Chemie, Biologie  einstellt, die Oberlehrer in den Aemtern ignoriert, sehe ich keine Chance, dass „Naturkunde“ in D besser wird.

    Sie beschreiben die gleiche, politische Ignoranz. Die Ursache ist immer die kleinste Zelle, also die Familie, dann die Waehler. Bei einer Volksabstimmung haette die „Energiewende“ wohl nie eine Chance gehabt.

    Fake Power ist das Resultat von Fake Education und Fake News.

     

     

     

  7. Diese Energiewende mit ihren marktfeindlichen EEG und den Geldgierigen sog. Erneuerbaren Energie Spekulanten hat nur eines zur Folge…die Vernichtung und Plünderung der industriebasierenden marktwirtschaftlichen Gesellschaftswohlstand von uns DEUTSCHEN!

    Es ist ein Vernichtungsfeldzug gegen uns als Deutsches Volk…gegen uns aller in Deutschland lebenden und steuer- abgaben zahlenden Bürger!

     

  8. Wie die grüne Lügenpresse funktioniert kann man auch hier sehen:

    https://www.brandeins.de/magazine/brand-eins-wirtschaftsmagazin/2018/wetter/daikin-blick-in-die-bilanz-kuehl-kalkuliert?utm_source=zeit&utm_medium=parkett

    Daikin profitiert von der globalen Erwärmung in wohlhabenden Ländern. In den USA etwa, der zweitgrößte Absatzmarkt weltweit für Klimaanlagen nach China, ist der Kühlbedarf – gemessen in sogenannten Cooling Degree Days, die sich aus der Differenz von Außentemperatur und der Kühltemperatur berechnen – seit 1950 um mehr als 60 Prozent gestiegen.

    Die „Klimaerwärmung“ hat eigentlich gar nichts mit den Geschäftszahlen zu tun sondern der gestiegene Lebensstandard ermöglicht den Einbau einer Klimaanlage. Lügenpresse eben….

    • Haha – linksgrüne Logik: „Es wurden mehr Kühlschranke gekauft – also muss es wärmer geworden sein!“

      Da muss man erstmal drauf kommen :-))

  9. Das ist nicht möglich, weil mit dem wetterabhängigen, ständig schwankenden Strom aus Wind- und Solaranlagen keine stabile Netzfrequenz mit gleicher Phase möglich ist. Schon geringe Abweichungen von Frequenz und Phase der einzelnen Anlagen führen zu einem Wellensalat, also zum Zusammenbrechen des Netzes. Es müssen wenigstens 45 Prozent des Stromes von den großen Kraftwerken kommen, deren Turbinen synchronisiert sind. Die Kleinerzeuger müssen ihren Strom auf die Frequenz und Phase der Kraftwerke vor der Einspeisung in das Netz regeln. Geringe Abweichungen werden von der Grundlast der großen Kraftwerke dann geschluckt.

    Das ist eine sehr kühne Behauptung, dass wenigstens 45% des Stromes von konventionellen Kraftwerken mit rotierenden Maschinen kommen müssen, die der Autor nachweisen muss. Die 45% sind nachts 20 GW und tags im Winter 40 GW Leistung.

    Heute würde kein Ingenieur mehr eine Maschine konstruieren, die sowohl Leistung als auch Frequenz (und Phase) gleichzeitig liefern muss und beide auch noch voneinander anhängig sind. Diese Methode ist ein Übrigbleibsel aus den Anfängen der (Wechsel)stromerzeugung. Heute gibt es wesentlich bessere Möglichkeiten, Frequenz und Phase zur Verfügung zu stellen, die bereits im Anstieg zwischen zwei Messpunkten feststellen können, ob eine Frequenzabweichung vorliegt und entsprechend regelnd eingreifen.

    • Die Frequenzerhaltung im klassischen Sinne war nichts anderes als die Leistungsbalance zwischen Erzeugung und Last. Und diese Leistungsbalance muss immer gewahrt bleiben! Auch wenn andere Regeltechniken zur Anwendung kommen, fehlende Erzeugerleistung führt immer zum Netzzusammenbruch wenn diese nicht ausgeglichen werden kann! Wenn also die Windräder mit steilen Gradienten aus der Einspeisung fallen müssen andere Erzeuger zuschaltbar sein ansonsten geht das Licht aus. Peng. Idem für unseren Sonnenstrom, Nachst stellenweise dunkel, also muss die Leistungbalance aus anderen Kraftwerken bereit stehen. Das einzige wirkliche Kriterium für ein Kraftwerk ist seine Fähigkeit zur nachfrageorientierten Leistungsbereitstellung!! Und da sind die Windräder sowie PV-Dächer völlige Versager! Die „Energiewende“, ein ideologisches Konstrukt MINT ferner Gesellschaftsveränderer. Die Irren haben die Leitung der Anstalt übernommen….

    • Zum schnellen regelnden Eingriff des Hr. Schubert:

      Sie können Frequenzabweichungen sicher sehr schnell erkennen und einen Regler eingreifen lassen.

      Der Regler kann leider nur einen Stellbefehl ausgeben Er braucht aber ein Stellglied, also die Leistung eines Erzeugers, der dem Stellbefehl folgt.

      Windrad oder Solarplatte können das – aber leider nur in eine Richtung, nämlich nach unten.

      In der anderen Richtung müßten die Verbraucher herhalten – auch nach unten.

      So einfach ist das mit Zufalls- und Bedarfsstromerzeugung.

    •  
      Am 1. Mai 2018 um 13:00 Uhr sind über 50 GW von der Windkraft und Photovoltaik gekommen.
      Photovoltaik hat keine rotierenden Maschinen.
      Bei der Windkraft ist meistens auch ein Wechselrichter zwischengeschalteten.
      Gesamtstromverbrauch in Deutschland am 1. Mai 2018, 13:00 Uhr um die 57,5 GW.

      Da sind über 70% der in Deutschland verbrauchten Strommenge ohne rotierenden Maschinen in das Netz gekommen.

      Die „ wenigstens 45% des Stromes von konventionellen Kraftwerken mit rotierenden Maschinen kommen müssen“ kann man ins Reich der Märchen einordnen.

      In den nächsten Jahren werden die Netz-Strommengen aus den „rotierenden Maschinen“ abnehmen die beim Verbraucher ankommen.
      Bei den Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ) ist am ende immer ein Wechselrichter und keine „rotierenden Maschinen“.

      Bei der Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung sprechen wir von zweistelligen GW Größenortungen ohne „rotierenden Maschinen“ für die Frequenz.

  10. ————————-8.760 Stunden——————–
    —————————hat ein Jahr———————-
    ========================================

    „Sonnenscheindauer in Deutschland:

    Die durchschnittliche jährliche Sonnenscheindauer liegt in Deutschland je nach Ort zwischen 1300 und 1900 Stunden pro Jahr. Der Mittelwert sind ca. 1550 Stunden Sonnenschein pro Jahr“

    ——

    Wind in Deutschland:

    „2013 errichtete Anlagen rund 2150 Volllaststunden. Erwartet wird, dass die Volllaststunden von Anlagen an Land im Schnitt auf mindestens 2250 VLS ansteigen werden, während Offshore mit 4500 VLS gerechnet wird.“

    ++++++++++++++++++++++++++++++

    Und jetzt kommt das totale Unglaubliche!!!!!!
    Es ist den „Klimaalarmisten“ gelungen, auch die „schlausten“ Leute zu überzeugen, Wind und Sonne können Deutschland ganzjährig (8.760 Stunden) mit elektrischen Strom versorgen!
    —————————-
    ***********************************************************************

    Eigentlich nicht verwunderlich – worüber regen sich die Medien und die Politiker in unseren Zeiten auf???

    —————–Ich kann nur den Kopf schütteln——————
    ———–Ach ja, Porsche baut keine Diesel mehr!————-
    ———Siemens seit Jahren keine Kernkraftwerke————-
    —-Siemens u. auch viele andere forschen jetzt in China—–
    —————–Hauptsache, uns geht es gut———————-

     

    Ist doch wohl wirklich nichts Neues  – oder?

  11. Zitat GröFaZ:“Das Deutschland von einst hat um zwölf die Waffen niedergelegt – ich höre grundsätzlich immer erst fünf Minuten nach zwölf auf.“

    Das gilt auch für die „Energiewende“, erst nach dem grossen Black-out kann die Stromversorgung wieder auf eine physikalisch-technisch tragfähige Basis gestellt werden.

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