Harald Lesch, ein Professor mit NULL Wissen zur Kernkraft

Dr. Lutz Niemann

Unsere Medien reden der Politik nach dem Munde, so wieder einmal der Physiker und Fernseh-professor Harald Lesch in der talkshow von Markus Lanz im ZDF. Das Thema war das Klima, die momentane Dürre hier in Deutschland, darüber wurde bei EIKE berichtet (hier) und (hier). Aber Herr Lesch zeigte seine Unkenntnisse und Halbwahrheiten nicht nur beim Thema Klima, auch die Kernenergie wurde angesprochen und dort war es nicht anders.

Hier einige Beispiele:

Beispiel 1:

„Was wäre gewesen, wenn die Bundesrepublik Deutschland sich 1955 statt für die Kernkraft, für die Windkraft entschieden hätte? Denn Wind – und das ist keine wissenschaftliche Erkenntnis – gab es schon bevor es die Windräder gab.“

Eine kluge Frage des Herrn Professor, die Antwort ist leicht: Dann hätten wir die meiste Zeit im Jahr keinen Strom, und unser Land wäre auf einem Entwicklungsstand, wie wir es um das Jahr 1900 hatten. Meine Mutter (Jahrgang 1911) erzählte gern, wie zu ihrer Jugendzeit der Strom ins Haus kam; nur ihre Großmutter wollte es in ihrem Zimmer nicht haben, alle anderen schon. Wir sehen, fortschrittliche Menschen gab es schon im Jahre 1911, lange bevor Harald Lesch auf die Welt kam.

 

Beispiel 2:

„Stattdessen haben wir uns bei der Kernkraft völlig verhoben.“

Deutschland hatte einmal 19 Kernkraftwerke, heute sind es nur noch 7. Lange Zeit befanden sich unsere Kernkraftwerke unter den Top 10 der Welt, das sagt viel über deren Zuverlässigkeit aus. Deutschland hatte die sichersten und besten, das weiß Harald Lesch offenbar nicht. Und er sagt auch nicht den Grund, warum eigentlich die besten Kernkraftwerke abgeschaltet werden: Demagogen aus der Politik haben es mit Unterstützung der Massenmedien geschafft, ein ganzes Volk auf einen Irrweg zu führen. Deutschland steht mit seinem Ausstieg aus der Kernkraft weltweit allein da, kein anderes Land folgt diesem zweifelhaften Vorbild. Nur Italien und Österreich hatten ihre Kernkraftwerke schon zuvor abgeschaltet bzw. nicht in Betrieb genommen.

Seit etwa 10 Jahren hat die Stromerzeugung mittels Kernenergie weltweit einen riesigen Aufschwung erlebt, die Anzahl der Neubauten verdoppelte sich. Ende 2017 waren in 31 Ländern 448 Kernkraftwerke in Betrieb. Es befanden sich 56 Kernkraftwerke im Bau in 16 Ländern, das sind Vereinigten Arabischen Emirate, Bangladesch, Argentinien, Belarus, Brasilien, China, Finnland, Frankreich, Indien, Japan, Korea, Pakistan, Rußland, Slowakei, Taiwan, USA. In 25 Ländern befanden sich 125 Kernkraftwerke in der Planung, Beispiele sind Türkei, Vietnam, Usbekistan, Saudi Arabien.

 

Die Kernkraft ist die Technik der Zukunft, alle Länder dieser Welt haben das verstanden. Nur Deutschland, das einmal führend war, will aussteigen. Von Intelligenz kann man da nicht sprechen.

 

Beispiel 3:

„Ihr werdet mit der ASSE 15 Milliarden rein stecken, um den Dreck wieder an die Oberfläche zu holen.“

Die ganze Welt ist voller Radioaktivität und strahlt. Auch Herr Prof. Lesch ist ein radioaktiver Strahler. Vielleicht ist er durch seine Eigenstrahlung verstrahlt. Aber zu dem Wort „verstrahlt“ gibt es keine Definition und daher ist jede Bemerkung dazu unsinnig und als Angstmache zu werten. Die Abfälle in der ASSE sind schwach aktive Stoffe, genau so schwach radioaktiv, wie es Herr Lesch ist, und wie es alle anderen Menschen sind. Jeder Mensch bestrahlt sich selber und alles in seiner Umgebung. Eine beliebte Rechenaufgabe ist die Berechnung der Strahlendosis, die durch das gemeinsame Schlafzimmer zustande kommt. Einige Zahlen dazu: unsere Luft hat 20 bis 50 Becquerel / kg, das Erdreich in einem Garten etwa 2000 Becquerel / kg, Granit hat ca. 5000 Becquerel / kg, Pechblende 150 000 000 Becquerel / kg, das Wasser der Wettinquelle in Bad Brambach 25 000 Becquerel / kg, die Luft in den Stollen der Heilbäder Bad Gastein oder Bad Kreuznach >100 000  Becquerel / kg, reiner Kali-Dünger 15 000 Becquerel / kg, der Mensch 120 Becquerel / kg.

Die Stollen der ASSE liegen in etwa einem halben Kilometer Tiefe. Und das Erdreich darüber enthält 100-mal so viel Radioaktivität wie die Abfälle unten. Schon allein daher ist es unsinnig, diese wieder nach oben zu holen, denn sie werden ja durch die 100-fache Radioaktivität des Deckgebirges geschützt. Die 250 Gramm Plutonium-241, die heute noch die höchste Aktivität in der ASSE ausmachen, werden wegen ihrer kurzen Halbwertszeit in wenigen Jahren verschwunden sein.

 

Alle Tätigkeiten rund um die ASSE sind als typisch deutsche Falschhandlungen zu werten, die viel Geld kosten aber NULL Nutzen bringen.

 

Beispiel 4:

„Wohin mit den strahlenden Abfällen? … Was das Endlager betrifft, da sind ja teilweise haarsträubende Entscheidungen gefallen …“

Alles in der Welt enthält radioaktive Stoffe, wie in der Aufzählung zu Bsp. 3 dokumentiert. Radioaktivität kann gefährlich werden, allerdings nur in hoher Konzentration, und wenn man sie verspeist. Das ist mit den Abfällen aus Kernkraftwerken unmöglich, man hat sicher vorgesorgt.

Daher wird beim Kampf gegen die Kernkraft von hypothetischen Gefahren geredet, die man natürlich nicht nachweisen kann. Aber durch die ständige Berieselung GLAUBEN die Menschen daran. Auch die berechneten hypothetischen Todesopfer werden für real gehalten, so wie im Mittelalter die Gefahren durch Hexen / Hexenmeister für real gehalten wurden. Hypothetische Gefahren sind KEINE Gefahren, so wie hypothetische Nahrung den Menschen verhungern lässt, oder das hypothetische Seil den Bergsteiger nicht vor dem Absturz sichert.

Bei uns in Deutschland wird die Endlagerung der Abfälle aus politischen Gründen verhindert, und das mit voller Absicht. Ein technisches Problem gibt es bei der Endlagerung nicht. Der Bürger darf das nicht bemerken, daher hat man das Bundesamt für Strahlenschutz unter politische Leitung gestellt. Sogar die Ausweitung der Sicherheitszonen in Deutschland rund um Kernkraftwerke von 2/10/25km auf 5/20/100kmwar eine Forderung der Politik und die Strahlenschutzkommission hatte gehorcht und eine Begründung aus dem Hut gezaubert. Der Bürger wird betrogen, die wahren Zusammenhänge werden verschleiert.

 

Warum steigt Deutschland aus der Kernkraft aus?

Frau Merkel hatte im März 2011 nach den Wasserstoffexplosionen in Fukushima die Abschaltung der Kernkraft in Deutschland verfügt und das mit dem Restrisiko begründet, die von dieser Technik ausgehen würde.

Heute wissen wir, daß der Unfall KEINEgesundheitlichen Schäden durch die ausgetretene Radioaktivität zur Folge hatte.Das war schon bei dem Fachsymposium „Strahlenschutz – Ein Jahr nach Fukushima“ des Deutsch-Schweizerischen Fachverbandes für Strahlenschutz e.V. (FS), 8. und 9.März 2012 in Mainzsichtbar. Die Medien in Deutschland hatten sich für dieses Fachsymposium nicht interessiert, offenbar weil es die üblichen in Deutschland verbreiteten Horrornachrichten nicht bestätigte.

Es dauerte etwas länger, bis in den deutschen Fachmedien berichtet wurde, daß die Evakuierungen als Strahlenschutzmaßnahme viele Todesopfer zur Folge hatten. Dadurch hat es 150 bis 600 Todesopfer gegeben (so ein Leitmedium aus Hamburg, Heft 17/2016 Seite 106). Japanische Quellen sprechen von bis zu 1500 Todesopfern.

Die Evakuierungen MUSSTENgemacht werden, weil eine unsinnige Strahlenschutzgesetzgebung es befohlen hatte. Nach anfänglichem Zögern wurden sogar die Intensivpatienten aus den Krankenhäusern abtransportiert. Dazu dürfte jedermann klar sein, daß bei Trennung dieser Patienten von ihren Versorgungsgeräten vielen der baldige Tod droht — es handelte sich somit um vom geltenden Recht befohlene Ermordung Unschuldiger. Die aus Altenheimen evakuierten Menschen wurden auf der Suche nach Unterbringungsmöglichkeiten umhergekarrt, immer wieder verlegt, wobei deren Sterblichkeit auf das 4-fache stieg. Messungen an den Evakuierten zeigten keine erhöhte Strahlung, was verständlich ist, denn sie befanden sich in Häusern, als die Wolke mit freigesetzter Radioaktivität vorbei zog.

In Fukushima wurde deutlich, daß der Schutz vor Strahlung sehr viele Todesopfer zur Folge hatte, die Strahlung selber jedoch nicht ein einziges.

Im deutschen Grundgesetz ist in Art. 1 von der unantastbaren Würde des Menschen die Rede — wie verhält es sich damit in Japan??? Wo bleiben die Denkveranstaltungen und Lichterketten zu den Opfern des Strahlenschutzes???

 

Gesetze können falsch sein, denn sie werden von Menschen gemacht und Menschen können irren. Das ist bei der Strahlenschutzgesetzgebung ganz sicher der Fall. Ebenso beim Kernenergieausstieg unseres Landes, der ja eine Folge der jahrelang geschürten Strahlenangst ist. Viele Fachleute der Strahlenbiologie und aus der Kernenergiebranche protestieren gegen diese falschen Gesetze, aber sie kommen höchstens auf ihren Fachtagungen oder in ihren Fachzeitschriften zu Wort. Die hauptamtlichen Strahlenschützer sehen die Dinge teilweise anders, denn ihnen geben falsche Gesetze die Lebensgrundlage. Unsere Massenmedien hätten die Macht zu einer Veränderung, aber bisher haben sie diese Macht nicht genutzt, das ist bedauerlich. Manchmal wird daher in Bezug auf die unsere Massenmedien von Lückenmedien oder Lügenmedien gesprochen.

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69 Kommentare

  1. Null Wissen zur Kernkraft hat jemand, der nicht weiß, was neue Kernkraftwerke heutzutage kosten. Hinkley-Point kann Strom nur für eine garantierte Einspeisevergütung von ca. 11 Ct/KWh, ansteigend auf 24 Ct/KWh durch Inflationanapassung, erzeugen. Damit ist es die teuerste Form neuer Stromerzeugung. Warum werden die echten Kosten neuer Kraftwerke in autokratischen Staaten nicht veröffentlicht? Warum hört man bei Großprojekten immer von zwei bis dreifacher Kostenüberschreitung?

    • Herr Tarantik,

      mit Ihrem Beitrag haben Sie bewiesen, dass Sie selbst „Null Wissen“ zur KE haben.

      Sie verstehen nicht (oder wollen nicht verstehen), dass in einem subventionierten und regulierten Markt Einspeisevergütungen NICHTS mit den Kosten der Erzeugung zu tun haben.
      Hinkley Point wird subventioniert, um als benötigtes grundlastfähiges(!) KKW den in GB geplanten Ausstieg aus der Kohleverstromung zu unterstützen. Kein Investor würde sonst in energiepolitisch unsicheren Zeiten und der permanente Promotion der sogenannten EE ein langfristiges Projekt wie den Bau eines KKW angehen.

      q.e.d.

      PS: In Anbetracht des Theaters um den Hambacher Forst wäre diese Marschrichtung für D ein Vorbild.

       

    •  
      Warum hört man bei Großprojekten immer von zwei bis dreifacher Kostenüberschreitung?

       
      Das ist oft so, weil die, vom Wähler beauftragten, Politiker nicht sauber arbeiten.

      Dem Wähler man kann es fast nicht übel nehmen.
      Alle haben der, über Jahrzehnte andauernden, Indoktrination zugeschaut und nichts dagegen unternommen.

      Genau den unsauber arbeitenden Politikern rennen Sie hinterher.

      Heute haben wir die indoktrinierten Bockparteien (zusammengefasst alle Altparteien), die diesen Wahnsinn immer weiter betreiben
      und eine Alternative.

        •  
          Hauptsache man hat einen Schuldigen und muß sich nicht eingestehen, dass neue Kernkraft heute nicht mehr wirtschaftlich ist.

           
          Das Kapital und Umweltverbrechen, „Alternative Energien“, hat nicht die geringste Legitimation.

          Um dieses Verbrechen umzusetzen, wurde die Lüge des bösartigen Klimawandels durch anthropogen eingebrachtes CO2 erfunden.

          „Dekarbonisierung“, das ist das böse Wort der Betrüger, mit voller Wucht durchgesetzt von den Blockparteien und gekauften Wissenschaftlern, die dem Steuerzahler zusätzliche Millionen kosten.

          Damit wird so viel Schaden angerichtet, wie irgend möglich.

          Sie spiegeln die Medienberichte und verhalten sich, wie gewünscht, konform.

          Die Entwicklung der Kernkraft kommt gerade richtig in Schwung. Die Preise werden mit jeder Weiterentwicklung fallen.

          Schuldige müssen nicht gesucht werden, das sind Menschen wie Sie.
          Unser krankes System kann nur so aufrechterhalten werden.

        • „Hauptsache man hat einen Schuldigen und muß sich nicht eingestehen, dass neue Kernkraft heute nicht mehr wirtschaftlich ist.“

          Sowas kann nur jemand daherquasseln, der von Ökonomie keinerlei Grundlagenkenntnisse hat. Was Rentabilität ist und wie man sie berechnet lernt man im Fach Ökonomie bereits in den ersten vier Semestern.

          Aber Sie wissen das offensichtlich nicht.

    • Biblis hatte den Strom für 2,2ct/kWh erzeugt, das war ca. in 2010. Die KKW’s in den USA haben zum gleichen Zeitpunkt den Strom für 1,1ct/kWh erzeugt.

      Der höhere Preis in Deutschland kommt durch die vielen unsinnigen Vorschriften zustande, Kernkraftwerker können davon ein Lied singen. Und das setzt sich beim EPR fort. Zwei EPR’s werden zur Zeit in China gebaut, sind bald fertig. Und schon heute wird angekündigt, daß später beim chinesischen Nachbau die zweite völlig unsinnige Betonkuppel NICHT gebaut werden wird.

        • Herr Tarantik,

          Immer wieder derselbe Fehler, steuerliche „Abschreibung“ mit wirtschaftlicher Nutzungsdauer zu verwechseln.

          Oder was ist denn nach Ihrer Definition ein „abgeschriebenes“ KW?

           

        • Wenn Sie Kaufmann wären, bekämen Sie jetzt von einem jüngeren Herrn (64 Jahre alt) etwas hinter den Nacken! Behalten Sie Ihr Werbeblättchen-Wissen für sich! ALLES was Sie von sich geben, ist nicht real oder nur scheinbar richtig. Ihre, alle Themen streifenden, Beiträge umfassend zu beantworten und somit zu widerlegen, würde jedermanns Freizeitrahmen sprengen. Das wissen Sie, Schlaumeier.

      •  
        Sehr geehrter Herr Lutz Niemann,

        mit dieser einfachen Überlegung bringen Sie es auf den Punkt.
        Der Preis für eine sichere Energieverfügbarkeit für jedermann wird unnötig erhöht um Wirtschaftswachstum zu erzeugen.Das erinnert mich an den Baron von Münchhausen,der versucht hat sich selbst aus dem Sumpf zu ziehen.

        Mit herzlichem Glückauf
         

        • Die unsinnigen Vorschriften in KKW’s „MÜSSEN“ gemacht werden, weil die unsinnige LNT-Hypothese  und das daraus folgende dumme ALARA-Prinzip verlangt, jede noch so kleine Dosis im Bereich KE zu vermeiden (gilt nicht in Medizin oder bei der Höhenstrahlung = Flugzeug).

          Übertragen auf das Gift Ethanol bedeutet dieses, dass auch ein Mon Chéri im Jahr zu vermeiden ist, weil dessen Genuss ein Krebsrisiko bedeutet. — Das alles ist vollkommener Quatsch, aber die ganze Welt GLAUBT an die Bosheit der Strahlen.

    • Man kann es nicht oft genug mit Dieter Bohlen sagen: Erklär‘ mal einem Bekloppten, daß er bekloppt ist. Deshalb wird auch folgender Einwand für Milchmädchen Tarantik sehr wahrscheinlich sinnlos sein:
      Bei Kernkraftwerken Subventionen einzurechnen, nicht aber bei den zu vergleichenden EE, ist nicht nur unlogisch, sondern auch dumm. Von uninformiert ganz zu schweigen.
      Was würden Sie denn vor einer Kraftwerksinvestition abwägen? Ich würde auf jeden Fall mal den Nutzen (z.B. Grundlastfähigkeit) abschätzen, die tatsächlichen Kosten, die Risiken (kurzfristige z.B. bei Unfällen, langfristige z.B. durch Umweltschädigung), den Flächenverbrauch (wieviel Fläche benötigten KK, wenn sie die alleinigen Stromerzeuger in D wären, wie viel Fläche benötigen PV und WK bereits jetzt?), Zusatzinvestitionen (Verteilernetze) etc. pp.
      Nix auf dieser Welt ist ohne Risiko, nix ist vollkommen, nix kostet nix (selbst eine Kugel Eis kostet…).
      Am Schluß, wenn alle für und wider auf dem Tisch liegen, wird gemacht, was den klugen vom weniger klugen Kaufmann unterscheidet: Er rechnet unter dem Strich zusammen, nicht davor.
      Also, lernen Sie was daraus? Oder bleiben Sie lieber Milchmädchen?

      P.S.: zu Warum hört man bei Großprojekten immer von zwei bis dreifacher Kostenüberschreitung? Ja warum denn? Immer raus damit! Sie scheinen’s ja ganz genau zu wissen.

       

      • Absolut vergleichbar sind die Einspeisevergütungen von Kernkraft und EE, weil diese jeweils bezogen auf die KWh sind. Beide sind vergleichbar und keine Subventionen.

        Polemik und herabwürdigende Bemerkungen sind also unangebracht.

        In den Kosten der Stromerzeugungsanlagen können gerne die jeweiligen Umweltbelastungskosten eingerechnet werden. Also bei EE die Pacht oder Grundstückskosten, bei Kohlekraftwerken die Umweltschadenskosten, Krankheitskosten und Rekultivierungsmassnahmen und bei Kernkraftwerken die vollumfängliche Vollkaskoversicherung, die aber unbezahlbar hoch ist, weil keine Versicherung der Welt bereit ist, auch nur ein einziges Kernkraftwerk zu versichern. Was auch immer dabei herauskommt, die Kernkraft wird immer an letzter Stelle stehen. Atomkraft gerät nicht nur, sondern ist im Hintertreffen.

        Ich habe wirklich keine Ahnung, warum BER oder sonstige Großprojekte immer deutliche Kostenüberschreitungem haben. Bestimmt vielfältige Ursachen. Ich stelle nur fest, dass dies fast ausnahmslos fast wie ein Naturgesetz eintritt. Sollte man als vorsichtiger Kaufmann einfach mitberücksichtigen.

        • So so, bei EE sind Pacht und Grundstückskosten also „Umweltbelastungskosten“. Und bei KoK sind Umweltbelastungskosten „Umweltschadenskosten“. Worin sehen Sie denn zwischen beiden einen Unterschied? Schon mal was von Zirkelschluß gehört? Bei KeK soll die vollumfängliche Vollkaskoversicherung die „jeweiligen Umweltbelastungskosten“ sein? Nebenbei: Gibt es auch eine teilumfängliche Vollkaskoversicherung? Wäre das nicht viel eher sowas wie ein „weißer Schimmel“ (es gibt übrigens keine Vollkaskoversicherung, fragen Sie nach bei Ihrem Autoversicherer, es gibt nur Kasko oder Teilkasko)? Und im übrigen, wie können Versicherungskosten, die nicht entstehen (weil angeblich niemand ein einziges KeK versichert), „Umweltbelastungskosten“ sein? Einmal gibt es ja gar keine Kosten, da sie ja nicht entstehen. Zum anderen was hätten Kosten, so sie denn entstünden, mit einer Umweltbelastung zu tun? Eine Umweltbelastung entsteht doch nicht durch Kosten, sondern bspw. durch Schadstoffe (oder auch durch Milchmädchenrechnungen…).

          Auf welcher Unität oder welcher Akamie haben Sie 0,5 Sylvester von was studiert?
          Logik scheint nicht so Ihr Ding! Sie brauchen sich nicht beschweren, wenn man auf Dieter Bohlen verweist. Wer sich nicht korrekt ausdrückt, denkt auch nicht korrekt. Also, zurück ins Glied und – Achtung, nun kommt Dieter Nuhr – wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die XXXXXX halten.

          Unsinniges Geplapper ist also unangebracht.

        • „Absolut vergleichbar sind die Einspeisevergütungen von Kernkraft und EE, weil diese jeweils bezogen auf die KWh sind. Beide sind vergleichbar und keine Subventionen.“

          Warum schreiben Sie eigentlich solch einen XXXXXXXXXX?

          EE = erneuerbare Energie gibt es nicht. Lernt man üblicherweise im Fach Physik. Nur XXXXXXXXX und Betrüger verwenden den Begriff.

          „Einspeisevergütung“ ist auch solch ein Blödsinn. Subventionspreis ist der ökonomisch korrekte Begriff.

          Ökonomisch korrekt kann nur ein Stromhersteller seine Kraftwerke betreiben, wenn der Verkauf des Stroms seine Gesamtkosten + Gewinn über die gesamte Nutzungsdauer abdeckt.

          Desweiteren ist der Strompreis nicht konstant sondern wird von Uhrzeit, Wochentag, Monat und weiteren externen Variablen bestimmt. Und welche Kraftwerke zu welchem Preis den Strom liefern richtet sich nach der Nachfrage. Nur die Haushalte zahlen einen fixen Strompreis.

          Und warum ist es nächtens am billigsten Strom zu kaufen? Wissen Sie es?

          Wenn nicht sollten Sie hier nicht Ihren unschmackhaften Senf abgeben.

  2. Wie heisst es immer so schön, Schuster bleib bei deinen Leisten. Das möchte ich auch Herrn Lesch sagen. Mit Genuss habe ich seine Sendungen Alpha Centauri geschaut, wo er uns die Relativitätstheorie erklärte und was bei Star Trek nach pysikalischen Gesetzen  funktioniert und was nicht. Da ist er Fachmann.

    Was er allerdings zum Thema Klimawandel von sich gibt, lässt einem die Haare zu Berge stehen. Naja, er muss das so sagen, da er ja mittlerweile zum Fernsehprofessor mutiert ist und bei der Leugnung des antrophogenen Klimawandel sofort von der Mattscheibe verschwinden würde.

    •  
      Wie heisst es immer so schön, Schuster bleib bei deinen Leisten. Das möchte ich auch Herrn Lesch sagen.

       
      Herr Lesch ist weder Schuster, noch hat er Leisten.
      Er leistet nichts.

  3. Meine Großeltern fürchteten sich vor dem Teufel und seiner Hölle, beides war in ihrem Bewusstsein real. Heute hat der Teufel ausgedient, aber wohin mit der Angst? „Atomstrahlen“ kommen da gerade recht um das Vakkum zu füllen. Die Öko-Ideologie hat seit den 70.er Jahren des 20.ten Jahrhunderts eine neue Angstkultur entwickelt und daraus politisches Kapital geschlagen. Die gesamte Deutsche Gesellschaft ist von den apokalyptischen Gefahren der Kernkraft überzeugt, dazu kommt noch die schreckliche „Heisszeit“ (Hölle…) die uns Klimasünder demnächst dahin raffen wird. Da werden dann so kluge Unterscheidungen zwischen „natürlicher“ und „künstlicher“ Radioaktivität gemacht, wobei die künstliche aus den KKW viel tödlicher ist als die natürliche im Gebirge z.B. – analog zum CO2, auch hier kommt das „böse“ aus dem Schornstein, das „gute“ aus dem natürlichen Kohlenstoffkreislauf. Lesch macht nur wofür er bezahlt wird, diese Öko-Religion am laufen zu halten. Dank seiner wissenschaftlichen Reputation ist er glaubwürdig für alle die Angst haben und nichts über Radioaktivität wissen (wollen). Toxikologisch sind die Risiken der Kernkraftnutzung vernachlässigbar, aber emotional dominierend. Auch wenn jeder weiß, im dunklen Keller (Asse) wohnt kein Buh-Mann, aber die Angst vor dem was im dunklen Keller sein könnte ist stärker. Lesch sagt das ja auch, und der muss es ja wissen, oder nicht?

  4. Dass Herrn Lesch „NULL Ahnung“ von Kernkraft hat, ist genauso übertrieben wie peinlich provokant der gesamte Aktikel ist.

    Wenn Sie die Behauptung aufstellen, dass der radioaktive Abfall weniger schädlich wäre, als die meisten annehmen, dann beweisen Sie es.

     

    • Sehr geehrter Juri Tscheraj,

      auf Eike habe ich von Ihnen vorher noch nichts gelesen.

      Falls Sie der (ehemalige?) Student der FH Bielefeld sind, so wissen Sie, wie man eine Suchfunktion bedient.

      Einfach mal oben im entsprechenden feld nach Kernkraft, Atom u.ä. suchen.

      Für den Einstieg wäre das hier zu empfehlen.

      https://www.eike-klima-energie.eu/2017/07/24/radioaktiver-abfall-aus-kernkraftwerken/

       

      Übrigens, wenn hier einer etwas „zu beweisen“ hätte dann Sie. Denn Sie müssten dann seriöse Studien vorweisen können, das -> geringe Strahlendosen bereit schädlich wären.  Wozu z.B. lassen sich Leute in einem „Radon-Bergwerk“ behandeln? Warum sind die Leute die im Schwarzwald wohnen, nicht schon alle mutiert und gestorben?

      … die Dosis macht es. Wissen Sie, mit welcher Dosis Sie selbst strahlen?

    • Lieber Herr Tscherkaj,

      radioaktiver Abfall, den man isst, trinkt oder unter seinem Kopfkissen aufbewahrt, kann zweifellos sehr, sehr schädlich sein, das ist unstreitig! – Fakt ist auch, dass derartige Schäden bisher nicht entstanden sind, obwohl doch aus der Herstellung von einigen tausend Tonnen Bombenplutonium und dem Betrieb von weltweit fast 500 Kernkraftwerken nennenswerte Mengen davon an der Oberfläche (beim Militär teils in einfachen Tanks) gelagert werden. 

      Gefahr stimuliert Angst, die mahnt zur Vorsicht, wenn die Gefährdung dann hinreichend reduziert wird, bleibt ein befürchteter Schaden aus. – Eigene Erfahrung beweist z. B., dass man in Strassenkleidung Plutonium problemlos handhaben kann, wenn es als Oxid in gewöhnlichen Konservendosen aufbewahrt wird. (Der Dosenöffner sollte dann allerdings nicht benutzt werden!)

      Keine Energie ist dagegen tödlich, das ist sicher, oder?

      MfG

    • ist in den vergangenen Jahren hier schön öfters erfolgt.

      Aber bitte suchen Sie selber.

      Warum nehmen die „meisten“ an, der radioaktive Abfall sei schädlich ? wie schädlich ? weil es greenpeace sagt ? weil so ziemlich alle Leitmedien es als schädlich markieren, haben die abgeschrieben ? Fachleuten glaubt man nicht, weil man nicht WILL. Die werden dann als Lobbyisten abgestempelt. Aber Journalisten, Juristen, Kunsthistorikern etc. denen glaubt man.

      Warum glauben die Chinesen und viele andere Nationen an die Kernkraft ? weil die doof sind, oder ?

       

    • Hat der Mann in der Tat nicht. Der Mann ist das hier: „Harald Lesch (* 28. Juli 1960 in Gießen) ist ein deutscher Astrophysiker, Naturphilosoph, Wissenschaftsjournalist und Fernsehmoderator. Er ist Professor für Physik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Lehrbeauftragter für Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie München.“

      Die Nutzung der Kernenergie ist Technik + Ökonomie und keine Physik.

      Was die bei der Nutzung von Uran 238/235 zur Dampferzeugung betrifft, ist das etwas, was eigentlich jeder Abiturient wissen muß. Daß er es nicht weiß – oder präzise gesagt nicht wissen will – ergibt sich aus seinen Äußerungen im Fernsehen.

      Was die bei der Urankernspaltung in Reaktoren entstehenden Radionuklide betrifft, so sind die nur deshalb ein Problem, weil Politiker schon immer technisch doof waren und die von deutschen Physikern und Ingenieuren entwickelte Technik der Thoriumreaktoren nicht förderten.

      Aber was solls, der ug ist abgefahren und Deutschland dominiert von Deutschen wird es bald nicht mehr geben. Es leben die kOrangläubigen ….

      • Ein Politiker sagte das man nach Tschernobyl die Forschung an neuen Reaktoren einstellte weil man dachte das man das den Deutschen nicht erklären könnte,für sie wäre alles gleich…

        Das selbe sagte ein P. zu Asse.Er weiss also das es sinnlos ist,macht aber mit weil er Angst hat weniger Wählerstimmen zu bekommen…

  5. Zur „nachhaltigen“ Nutzung der Kernenergie sind erforderlich: Kernkraftwerke, Brennelemente, ihre Wiederaufarbeitung nach Nutzung, Verwertung der Wertstoffe Plutonium und Uran, Konditionierung der Spaltprodukte (z. B. durch das Einschmelzen in Glas) und deren gegen Zugang von Menschen hinreichend gesicherte Lagerung für etwa 300 Jahre.

    Diesen Zustand hat nun als Erster Russland mit dem Betrieb eines kommerziellen Kernkraftwerkes mit einem sog. „Brutreaktor“ komplett erreicht!

    Einem solchen Kraftwerk wurde im „letzten Jahrhundert“ in Kalkar, Deutschland, 5 Jahre lang betriebsbereit, eine Genehmigung verweigert, so dass die europäischen Betreiber gezwungen waren, daraus einen „nachhaltigen“ Vergnügungspark zu machen.

    Anschließend haben die „grasgrünen Ethiker“ systematisch die gesamte bereits vorhandene Infrastruktur eingestampft und die anerkannt sichersten Kernkraftwerke der Welt bis auf einen kläglichen Rest abgeschaltet. (Einige dieser Truppe  melden sich auch hier!!!)!

     

  6. Der Meinungsumschwung von Merkel nach Fukushima war wegen 2 Landtagswahlen, bei denen die Grünen sonst absolute Mehrheiten geholt hätten, sie instrumentalisierten das damals!

  7. „Das Thema war das Klima, die momentane Dürre hier in Deutschland“ Schön, nur Dürren hat es immer schon gegeben, z.B. 1975 mit den Heide-Bränden, 1959 war auch sehr trocken und heiß, die dreißiger Jahre in den USA, und …., und … . So What?

  8. „Deutschland hatte einmal 19 Kernkraftwerke, heute sind es nur noch 7.“ Man hätte wesentlich bessere und inhärent sichere konstruieren können, die den „radioaktiven Müll“ selbst hätten vernichten können, so daß nix in Salzstöcken verbuddelt hätte werden müssen. Man baut auch keine KKW in der Gegend von Sturmfluten, die dort sogar eine Millionenstadt überfluteten und mehr als 300 Menschen ersoffen. Der für das Ersäufnis Verantwortliche wurde dann sogar noch Kanzler …

  9. Die zwei grossen Irrtümer der Ecos:

    Obwohl alle Abfälle der deutschen Atomstromproduktion schon in Abklingbecken bei den AKWs liegen, haben sie offenbar erst Angst davor, wenn sie endgelagert sind.

    Der zweite Irrtum:

    Wenn man in D die Braunkohlekraftwerke abstellt, ist der „Klimawandel“ besiegt.

    Und dafür wird erbittert gekämpft, als ob es keine wichtigeren Probleme gäbe!

  10. Kurz informiert wer ihr seid. Sofort erkannt, dass dieser Beitrag keine weitere inhaltliche Diskussion braucht. Denn ihr seid für logische und wissenschaftliche Argumente gar nicht zugänglich. Wer ernsthaft behauptet, dass Material aus KKW nur schwach strahlen würde, wie alles andere auch, der ist einfach nur dumm. Jetzt bräuchte man bitte nur noch die Info was für einen Doktortitel der Autor hat. Kann nur Singen, Pfeifen und Wandern sein.

    • Sehr geehrter Herr Sven Fischer,

      Sie scheinen sich ja gut auszukennen mit: „Kann nur Singen, Pfeifen und Wandern sein.“

      Was haben Sie denn vorzuweisen, dass Sie eine Bewertung vorbringen?

      Ihre Meinung ist etwas anderes.

       

      Davon abgesehen: .. „Kurz informiert wer ihr seid. Sofort erkannt, dass dieser Beitrag keine weitere inhaltliche Diskussion braucht. Denn ihr seid für logische und wissenschaftliche Argumente gar nicht zugänglich.“

      Wo haben Sie geschaut?

    • „weil keine Versicherung der Welt bereit ist, auch nur ein einziges Kernkraftwerk zu versichern.“

      Falsch, die Versicherung heißt Staat und der erhält die Versicherungsprämien über die Steuern.

    • „Wer ernsthaft behauptet, dass Material aus KKW nur schwach strahlen würde“

      Sie scheinen nicht zu wissen, daß die Strahlungsintensität abhängig von der Halbwertszeit der Elemente ist.

      Macht nix, die Zahl der sich äußernden xxxxxxmänner auf diesem Gebiet in Deutschland ist trotz 50% Abiturientenanteil immer noch geschätzt bei 99%.

  11. 15 Milliarden, selbst wenn sie stimmen würden, entsprächen einem halben Jahr Ökostromsubvention. Wen willst du damit schrecken? Und nicht zu vergessen: Ein Atomkraftwerk kann 10.000 Windräder ersetzen.

  12.  

    Satire Satire

    Der arme Herr Lesch!

    Wenn Herr Harald Lesch seine Äußerungen im Nachhinein betrachtet, kann er sicherlich vor lauter lachen nicht in den Schlaf kommen.
    Seine Mitteilungen an die Welt und sein, nur daraus resultierendes, Bankkonto, geben dem Herrn, zusätzlich zum Genuss der Eigenbelustigung, Recht.

    Allein sein Herumalbern und die, in diesem Zusammenhang, Unterminierung von Kollegen und Wissenschaftlern, zeugen von einem schlechten Charakter.

    Jeder Mensch macht Fehler, auch Herr Harald Lesch, aber der korrigiert sich nicht und wandelt somit einen Fehler zur Unwahrheit.

    Herr Harald Lesch ist ganz sicher ein guter Kerl und man sollte seine ganzen Unwahrheiten nicht als Lüge bezeichnen, das mag der sicher nicht.

    Es könnte vielleicht, eventuell und unter Umständen durchaus so sein, dass er alles, was er so von sich gibt, wirklich glaubt.
    Deshalb muss man, egal was er für einen Auftritt hat, egal wie albern, halb-wahr oder doch unwahr nicht gleich sagen, dass er geistig nicht in der Lage ist, zu erfassen was er da, ganz gezielt, so von sich gibt.
    Dass muss ja wirklich nicht sein!
    Wenn ich mir das überlege, ist der Herr ganz sicher einer von den guten Wissenschaftlern, die ganz genau und mit absoluter Sicherheit wissen was sie machen.

    Nein, da muss ich Herrn Lesch unterstützen, denn der ist ganz bestimmt nicht dumm, der spielt das nur. Jeder Auftritt im Fernsehen ist ein Genuss.

    Ich verpasse keine Sendung, schließlich kann man da noch etwas lernen und wenn die umgekehrten Schlüsse aus den Auftritten gezogen werden, passt alles wieder ins Lot.

    Auf Herrn Lesch lasse ich nichts kommen! Gar nichts!

  13. Dem Autor gebührt die Note sehr gut für seinen Artikel! – Noch einfältiger als Lesch vertritt nur noch Kardinal Marx die Interessen der Täter aus Politik und Wirtschaft im Kreise der sog. ebenfalls unbedarften vorgeblichen Ethiker: „Kernenergie ist Teufelszeug!“

    Im Vollzug funktioniert Frau Dr. Merkel logisch, denn sie will schlicht wiedergewählt werden.

    Mit 75% Strom aus Kernenergie ist man nicht nur in Frankreich überrascht, dass der Entdecker der Kernspaltung ohne jeden Grund plötzlich die Hose voll hat:

    https://de.scribd.com/doc/313025202/Das-Risiko-Der-Kernenergie-Ist-Deutsch

    • Danke, Herr Wolff, ich habe Ihr Zitat gelesen, sehr gut!!!!

      Man ist beim Umgang mit der Kernspaltung von Beginn an mit sehr viel Verstand vorgegangen. Das ist dokumentiert in dem Bericht von William R. Stratton  „A Review of Critical Accidents“ aus den Los Alamos-Laboren (ca. 100 Seiten, aus Januar 1967): 34 Unfälle gab es mit 8 Todesopfern. Mich hatte die Physik dazu interessiert, und die Vorsicht, die man hatte walten lassen, es waren kluge Leute damals.

  14. Die Zahlen sind nicht zutreffend.
    Laut Abschlussbereicht („AG Asse Inventar – Abschlussbericht vom 31.08.2010″, S.64) wuden 28,1 kg Plutonium eingelagert, nicht 425g wie vom Autor dargestellt. Plutonium 239 (Halbwertszeit 24.110 Jahre) entsteht aus dem Beschuss von Uran 238 mit Neutronen. Schwerere Isotope Pu-240 (bis zu 30%), in geringen Mengen  auch Pu-241 (HWZ 14,3a), 242 (HWZ:375.000a), 243 (HWZ: 4,9h) können durch weiteren Beschuss mit Neutronen entstehen. Pu-241 kann als Beta-Strahler – (kein Alpha-Strahler wie Pu-239) leicht identifiziert werden.
    In der Praxis ist nur Pu 239 relevant (nicht Pu 241 wie vom Autor dargestellt) und für Asse dokumentiert. Damit wird das Problem der Radioaktivität anders als vom Autor dargestellt nicht kurzfristig verschwinden.

    MfG Jens Fortmann

    • In „Ein Bergwerk wird geschlossen“, aus 2004, stehen die Aktivitäten geschrieben. Daraus errechnen sich die Gewichte: 10 kg Pu-239 und 250 g Pu-241. (425g Pu habe ich nicht geschrieben, bitte richtig lesen). Das ist meine Quelle aus 2004. Warum sich die Menge Pu bis 2010 erhöht hat, erschließt sich mir nicht. Aber ich weiß, daß Gefahren durch Kernkraft nur imer ANSTEIGEN; im Gegensatz zu dem Zerfallsgesetz. Das hat politische Gründe. Die Menge des Pu-241 hat sich seit Einlagerung seit Einlagerung bis heute schon etwa auf ein Zehntel verringert, siehe HWZ.

      Pu-239 hat wegen der großen HWZ eine sehr geringe Aktivität, die 1,9E13 Bq sind etwa 10kg. Sie können nur dann gefährlich werden, wenn sie verspeist werden. Und das ist ausgeschlossen, solange sie in 500 Meter Tiefe lagern. Die Gefahr des Verspeisens wird aber größer, weil unsere Regierung alles an die Oberfläche holen will. Unsere Regierung schafft also Probleme — warum??? Ich weiß es nicht, und auf meine Fragen antwortet sie nicht.

    • 28.1 kg Plutonium haben das Volumen eines Würfels von gut 11 cm Kantenlänge. Man sollte sich ein Beispiel an den USA nehmen. Dort werden solche Kleinmengen in Edelstahlfässer gepackt und in der Tiefe gelagert. Zur Asse : die gelben Atomfässer, die in den Medien immer kreuz und quer liegend als Teufelswerk dargestellt werden, enthalten im wesentlichen die Arbeitskleidung der Kraftwerksmitarbeiter, Handschuhe, Vollschutzanzüge etc. Wenn diese überhaupt jemals eine Gefahr waren, so ist diese nach mittlerweile 40 Jahren abgeklungen. Dann sind da noch die Betonbehälter mit den strahlenden Flüssigkeite und Filterstäuben; auch hiervon dürfte inzwischen keine nennenswerte Strahlenbelastung mehr ausgehen. Meine Mitarbeiter haben das Zeug in den 1970er Jahren ohne viel Aufhebens von der Kernforschungsanstalt Karlsruhe auf Tiefladern zur Asse gebracht. Heute wäre das so wahrscheinlich nicht mehr möglich, da würde bestimmt die Angstindustrie den Daumen drauf halten.

    • Mäßigen Sie sich!

      Vermeiden Sie Allgemeinplätze, Beleidigungen oder Fäkal- Sprache, es sei denn, dass sie in einem notwendigen Zitat enthalten oder für die Anmerkung wichtig sind. Vermeiden Sie Schmähreden, andauernde Wiederholungen und jede Form von Mißachtung von Gegnern. Auch lange Präsentationen von Amateur-Theorien bitten wir zu vermeiden.
      4. Sie können anderer Meinung sein, aber vermeiden Sie persönliche Angriffe.

    • Nein, da muss ich ihnen leider wiedersprechen, da der Herr Lesch ein sehr kluger Mann ist und sie nur einen Artikel schreiben wollten, der ihn als dumm dastehen lässt, obwohl er einfach in vielen Dingen mehr Ahnung hat, als sie. OK, er kann ja Mal nicht richtig informiert sein, kann ja Mal passieren, aber dass sie ihn gleich so runter machen müssen…schämen sie sich!

      • Es wäre schrecklich lieb von Ihnen, wenn Sie, beim Thema Energie/Klima, einen Punkt nennen würden, von dem der Herr Lesch etwas versteht. Mit diesem Wissen könnte ein klärendes Gespräch mit diesem Herrn begonnen werden.

      • @ Andrea xyz

        Lesch mag ja klug sein, aber deshalb hat das nicht zur Folge, daß seine Fernsehauftritte und -aussagen einer wissenschaftlichen Überprüfung standhalten.

    • Das darf einer der einen Doktortitel trägt nicht äußern. Dadurch begibt er sich auf die Stufe des Mob. Da möchte er, so denke ich, nicht hin

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