Das Glühlampenverbot aus der Obama Ära soll aufgehoben werden

Demmig, Glühlampe 100W

Chris White
Die Beamten des Energieministeriums sind dabei, das Glühbirnenverbot (volkstümliche Bezeichnung) für die Öffentlichkeit aus der Obama-Ära aufzuheben, berichtete die Washington Post.

Das Energieministerium (DOE)ist bereit, eine Vorschrift zu verwerfen über die Anzahl von Beleuchtungselementen, die strenge Energieeffizienz-Standards erfüllen müssen. Das sollte 2020 in Kraft treten. Dies geht aus einem Dokument hervor, das die Agentur auf ihrer Website veröffentlicht hat. Das Dokument wurde zwar später von der Website entfernt, ist aber durch ASAP (s.u) zugänglich, bemerkte die Washington Post .

Das DOE des früheren US-Präsidenten Barack Obama erweiterte die Klasse von Leuchtkörpern, die 2007 von einem Verbot betroffen waren, um Insektenlichter, Drei-Wege-Glühbirnen, „raue Service-Lampen“ und einige dekorative Glühbirnen. Obamas Entscheidung kam im Januar 2017 und erfasste Lampen [und Anwendungen], die zuvor vom Verbot ausgenommen waren.

Obama-Beamte argumentierten, dass die Erweiterung notwendig sei, weil die Verbraucher die ungeregelten Lampenelemente als Ersatz für regulierte verwenden könnten. „Das DOE geht davon aus, dass Verkäufe dieser Art von Leuchtmitteln wahrscheinlich zunehmen werden, da diese Lampen als Ersatz für andere regulierte Lampentypen verwendet werden könnten“, heißt es in dem Gesetz. Die Trump-Administration kritisiert die Veränderung.

„Das DOE äußert sich nicht zu laufenden Regelwerken, die über das hinausgehen, was in der zweimal jährlich veröffentlichten Unified Agenda öffentlich zugänglich ist“, sagte die Sprecherin Shaylyn Hynes gegenüber Reportern, als sie gefragt wurde, ob sich das DOE auf die Verordnung vorbereitet.

Die Streichung der Regulierung ist nach Ansicht einiger Experten potenziell so bahnbrechend wie die Entscheidung von Präsident Donald Trump, die Emissionsgrenzwerte zurück zu stellen. (RELATED: Obama Outlaws More Lightbulbs On His Way Out The Door)

Andrew deLaski, Geschäftsführer des Appliance Standards Awareness Project (ASAP [Das ASAP, ein NGO – widmet sich der Sensibilisierung und Unterstützung von Geräte- und Geräteeffizienzstandards auf Bundes- und Länderebene], schreibt auf der Webseite des ASAP

ASAP, vom 26. Juli 2018, Andrew deLaski

Die Trump-Regierung wird demnächst eine vorgeschlagene Regel für Glühlampenstandards veröffentlichen. Die Details sind nicht bekannt, aber die Hersteller haben sich für eine illegale Zurücknahme strenger Standards eingesetzt, die sie ab 2020 erfüllen müssen. Unsere neue Ausgabe zeigt, was auf dem Spiel steht.

Nur wenige Energieeffizienz-Erfolgsgeschichten sind besser als die nationalen Glühlampenstandards. Im Jahr 2007 vom US-Kongress und von Präsident Bush verabschiedet, bringen sie enorme Einsparungen für die Verbraucher und die Umwelt. Sie haben dazu beigetragen, die Investitionen und Marktveränderungen voranzutreiben, die zu den heute verfügbaren kostengünstigen, hochwertigen LEDs (Leuchtdioden) geführt haben.

Erste Standards, die wir als Stufe 1 bezeichnen, traten 2012 in Kraft. Im vergangenen Jahr erweiterte das US-Energieministerium (DOE) das Angebot an Glühlampen, die für 2020 strengere Standards (Stufe 2) erfüllen müssen Die 2020-Normen werden den LED-Markt erweitern und die Kosten für die Verbraucher weiter senken, indem sichergestellt wird, dass erschwingliche LEDs für alle Arten von Glühlampen, die üblicherweise in US-Haushalten verwendet werden, verfügbar sind.

Wir schätzen, dass die US-amerikanischen Glühlampenstandards den Verbrauchern allein in diesem Jahr mehr als 5 Milliarden US-Dollar an Stromkosten sparen werden. Nach 2020, wenn Hersteller und Händler die Stufe 2 einhalten müssen, werden die jährlichen Einsparungen bei den Verbraucherrechnungen steigen und im Jahr 2025 etwa 22 Milliarden Dollar erreichen (etwa 180 Dollar für einen durchschnittlichen Haushalt). Die gesamte Stromeinsparung wird im Jahr 2025 140 Milliarden Kilowattstunden übersteigen – etwa die Menge, die 45 große Kohlekraftwerke oder 25.000 Windräder pro Jahr erzeugen. Durch die Verringerung der Menge an verbranntem Brennstoff für Elektrizität werden schädliche Emissionen wie smogbildende Stickoxide (NOX), Schwefeldioxid (SO2) und globales Kohlendioxid (CO2) gesenkt. Das Ergebnis? Saubere Luft und weniger Atemprobleme wie Asthmaanfälle bei Kindern.

Der Kongress verabschiedete im Jahr 2007 neue Effizienzanforderungen für Glühlampen, deren strenge Anforderungen im Jahr 2020 in Kraft treten sollen. Laut deLaski können LED-Lampen und Kompaktleuchtstofflampen den 2020-Standard von 45 Lumen pro Watt problemlos erfüllen. Aber die traditionellen Glühlampen auf dem Markt können es nicht.

Obama verbot 2012 auch den Verkauf der 100-Watt-Glühlampe, da sich im Rahmen des Energy Independence and Security Act von 2007 etwas abzeichnete. Die Konservativen beklagten sich damals und  bezeichneten die Verbote als  eine Verletzung der Rechte der Verbraucher, zu wählen, wie sie ihre Häuser beleuchten.

„Der Kongress sollte nicht Gewinner und Verlierer auswählen und großen Unternehmen die Möglichkeit geben zu diktieren, welche Konsumgüter wir kaufen können und welche nicht!“ Schrieb das konservative Eagle Forum  in 2011. „Wenn wir nicht Stellung nehmen, um unsere Glühbirnen zu retten Was werden sie als nächstes machen?“

Verlinkung zu Phyllis Schlafly, 24. Dezember 2010

Wenn wir weiterhin das helle, warme Licht von Thomas Edisons Glühlampe genießen wollen, muss der Kongress Untertitel B von Titel III des Energy Independence and Security Act von 2007 aufheben. Umweltstandards werden 276 Versionen von Glühlampen eliminieren im Jahr 2012, und der Verbots-Termin für unsere Lieblings-100-Watt-Glühbirne ist nur ein Jahr entfernt.

Dann können wir nur teurere, aber angeblich energieeffizientere Beleuchtungsprodukte wie Kompaktleuchtstofflampen (CFLs) kaufen, die die Treibhausgasemissionen reduzieren sollen und uns zwingen, unsere Pflicht zu erfüllen, den Planeten zu retten. Kompaktleuchtstofflampen sollen auch unsere Abhängigkeit vom Öl verringern, aber das ist nicht überzeugend, weil nur ein Prozent unseres Stroms aus Erdöl gewonnen wird.

[… weiterhin resümiert sie über die Gefährlichkeit des Quecksilbers in Energiesparlampen. M.e. gab es damals noch keine LED Lampen, der Übersetzer]

Gefunden auf The Daily Caller vom 08.08.2018

Übersetzt  durch Andreas Demmig

http://dailycaller.com/2018/08/08/obama-light-bulbs-trump-energy/

 

Ergänzung des Übersetzers:

Bei diesem Thema fallen mir die Energiesparlampen ein.

Obwohl im Internet genügend Hinweise über die Gefährlichkeit des enthaltenen Quecksilbers zu finden sind – siehe hier und hier, nimmt unser örtlicher „Wertstoffhof“  diese nicht mehr an.

Aha, und wohin damit?“  – „ …in den Restmüll“

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38 Kommentare

  1. Es wird immer von der langen Lebnsdauer der LED-Lampen geredet. Das stimmt auch nicht ganz. Die gehen zwar in der Regel erst nach langer Zeit kaputt, aber bereits nach etwa 8000 Stunden sinkt die Helligkeit. Eine LED-Lampe besteht aus einer leistungsstarken blauen LED. Darüber ist eine Fluoreszenzschicht aufgebracht, die im gelben Bereich leuchtet. Gelb empfinden wir als Rot und Grün. So empfinden wir Blau und Gelb als weißes Licht. Nach einer längeren Anwendungszeit baut der Fluoreszenzstoff immer mehr ab und die Lampe wird dunkler. Das ist genaus so wie bei Leuchtstoffröhren. Man sollte deshalb beim Einkauf gucken, ob der Hersteller diesen Zeitpunkt der Helligkeitsreduzierung angibt oder ob er nur sagt, die geht nach 50000 richtig kaputt.

    Da gibt es noch einen anderen Effekt, den ich in den vergangenen Jahren mehrfach erlebt habe. Mehrere neue und sogar teure LED-Lampen gingen schon nach einem Monat kaputt. Der Strom war einfach mal kurz ausgefallen. Dabei kam es zu Störimpulsen. Durch die Störimpulse wurden die LED-Lampen zerstört. Das Stromversorgung muss deshalb zu 100% sicher sein.

    Aber noch etwas: Echte Glühlampen gibt es weiterhin in Baumärkten für sicherheitstechnische Anwendungen. Genauso gibt es Halogenlampen für das Auto. Wie lange das noch erlaubt ist, weiß ich nicht.

  2. Hans H.: „Man sollte auch den gesundheitlichen Faktor nicht unter den Tisch fallen lassen! LED-Lampen zerstören die Sehzellen im Auge“

    Das ist auch nur ein Gerücht, was sich irgendjemand ausgedacht hat, um Forschungsgelder zu bekommen. Die Strahlungsleistung der Sonne ist weitaus höher als bei der LED-Lampe. Das betrifft auch den blauen Bereich. Der relative Anteil der Strahlung ist im blauen Bereich bei weißen  LED-Lampen höher als im gelbgrünen Spektralbereich. Aber die Sonne liefert weitaus mehr Licht. Vor einigen Jahren hat man das „künstliche Licht“ in Zeitungen mal als ungesundes Licht bezeichnet, weil es „menschengemacht“ ist. Dass Halogenlampen im blauen Bereich weniger Licht liefern, liegt an dem speziellen Filter, das die Strahlung im UV-Bereich reduzieren soll.  Gleichzeitig wirkt das Filter auch im blauen Bereich.

    Es gibt einen anderen Effekt, der den Augen schadet. Wenn jemand sich lange Zeit auf den Monitor des PC  oder das Handy konzentriert, um dort zu lesen oder zu spielen, lässt er die Augen die ganze Zeit offen. Würden die Augenlider immer wieder kurz geschlossen und danach geöffnet, würden die Augen feucht bleiben. So trocknen sie aus.

    LED-Lampen verursachen andere Schäden, weil in einigen Spektralbereichen das Licht fehlt. Das kann man bei Pflanzen ganz schnell beobachten. Ich hatte mal auf LED-Lampen umgestellt. Die Grünpflanzen gingen nicht richtig kaputt, aber das Wachstum und die Entwicklung waren stark eingeschränkt. Die für die Photosynthese  erforderlichen Spektralbereiche (z.B. rot) fehlten. Dann habe ich nach einem Jahr mal schnell eine Halogenlampe für mehrere Stunden täglich angeschaltet und die Pflanzen begannen extrem zu wachsen.

    Pflanzen und der Mensch brauchen auch Licht im UV-A und UV-B Bereich. Die Dosis entscheidet.

    • “Pflanzen und der Mensch brauchen auch Licht im UV-A und UV-B Bereich.“

      Das ist das Entscheidende, allerdings sollte der IR-Bereich nicht vergessen werden. Die Biologie ist abgestimmt auf die zyklische Beschaffenheit des Sonnenlichts. Allein beim Lesen fällt auf, dass bei Sonnenlicht eine bessere Schärfeleistung vorliegt, als es beim LED-Licht der Fall ist, was am hohen Blauanteil der LEDs liegt (im Verhältnis zu den anderen Farbanteilen). Proteine sind Antennen für Licht, allem voran für UV und IR, weshalb Kunstlicht, je weniger solche Anteile vorliegen, es umso mehr Probleme macht. Die permanente Verfügbarkeit kalter Lichtquellen dürfte übrigens der Hauptgrund sein, warum Hautkrebs vermehrt entsteht, die Sonne selbst wird immer mehr zum sekundären Verursacher. Primär ist es unser Kunstlicht.

  3. Möchte auch meinen Senf dazu geben:

    Als das Glühlampenverbot kam, habe ich mir zuerst ein Lampenlager zugelegt und mir Importmöglichkeiten ausserhalb der EU zugelegt. Nun habe ich die Lampen weggeschmissen, da über Jahre bei mir fast alles auf LED umgestellt ist. Das Verbot kam ja damals zugunsten von Quecksilberbomben (Energiesparlampen), LED war damals noch nicht so weit. Das Verbot hat bei mir die übliche Abwehrreaktion hervorgerufen, die LED hat sich später von allein durchgesetzt. Die Ausfallquote ist geringer als bei Glühlampen, aber auch geringer als auf der Verpackung versprochen. Es könnte sein das 80-90% der LED-Lampen die versprochenen Jahre durchhalten, aber eine Minderheit steigt innerhalb des ersten Jahres aus.

    Die LED Lampen sind in Deutschland überteuert, ich bekomme Sie viel billiger, benötige dafür aber ein Visum….

  4. Jedenfalls haben wir Probleme mit den LED Leuchmitteln(für 40 Watt Kerzenform). Alle 6 Wochen eine kaputt, in einer Lampe für vier Stück. Vom Energie und also auch vom Geld Sparen kann also hier keine Rede sein.

    • Ihre Erfahrungen sind für eine Gesamtstatistik belanglos. Daher ist Ihr Schluss auf das Sparen nicht zulässig. In der Zeit, als die LED-Lampen neu auf den Markt kamen, gab es in der Tat noch etliche Ausfälle, aber in der letzten Zeit ist die Haltbarkeit sehr gut. Wir haben, seit es sie gibt, nur LEDs im Einsatz auch Taschenlampen. Ausfälle kennen wir nicht mehr. Die Stromeinsparung gegenüber Glühlampen ist schon sehr groß. Fragen Sie einmal im Fachgeschäft danach.

      • wenn die Erfahrungen des Herrn Neulen für eine Gesamtstatistik belanglos sind, dann gilt das doch auch für Ihre positiven Erfahrungen, Herr Bernhardt, oder?

        Und welcher Fachhändler würde seine Ware schlecht reden?

        Wir sollten auch keine Energie sparen, sondern vielmehr aufhören, welche zu verschwenden. Der bezifferbare volkswirtschaftliche Schaden, der durch Kriminalität entsteht, dürfte das Einsparpotential der Leuchtmittel wohl  bei weitem übersteigen.

        Also: fangt die Verbrecher! Beginnt dabei bei der linken Antifa. Damit ist uns allen geholfen.

      • Wenn die Erfahrungen des Herrn Neulen belanglos sind, dann sind Ihre Erfahrungen aber ebenfalls belanglos, oder?

        Meine belanglosen Erfahrungen decken sich mit denen des Herrn Neulen.

         

      • Nur persönliche Erfahrungen sind von Belang. Statistische Modelle sind lediglich Datenzusammenfassungen zum „wissenschaftlichen“ besser politischem Missbrauch.

        Wer  Mist misst,misst Mist!

        Da Lebensfaktoren wie Lichtqualität nur schlampig berücksichtigt werden, der Energieeinsparung im Winter bei der Glühbirne keine Berücksichtigung findet und  die 12V LEDs die in Europa angeboten werden Müll sind da von etwa 15 gekauften die beste gerade mal 3-4 Wochen überlebt hat. Und das bei Preisen von 10-20 Teuro.

        Im “ Fachgeschäft“ gabs garnix ausser Kaltlicht oder nur bis ca.400lm.  Nein Danke!

        • Gerit

          Wir haben die gegenteilige Erfahrung gemacht. Warmlicht, Helligkeit ( dimmbar ) und Haltbarkeit. Allerdings könnten wir unser Niedrigenergiehaus mit der Wärme, welche von Glühlampen abgestraft wird, auch ein Stück weit heizen. NULLSUMMENSPIELE.

          • Bei 220V LEDs haben Sie wohl recht, meine negativen Erfahrungen bezogen sich auf 12V  LEDs. Hab ich wohl nicht deutlich genug gemacht.

            Bin aber letztlich doch, ganz weit weg, fündig geworden.

            Und ja Nullsummenspiele seh ich genauso.

             

          • Jedenfalls dachte ich das die Sehenerven, also die Rezeptoren für bestimmte Farbe verkümmern, eben weil sie durch das LED nicht mehr angeregt werden, weil das LED ebengenau die Farbe garnicht mehr darstellt. Da hülfe dann auch kein Filter also gelbes LED

    • Ist das denn immer noch nicht geklärt: die alte Glühlampe wurde aus dem Verkehr gezogen, weil sie Wolframfäden enthält –  und Wolfram kann doch viel besser für Waffen (Panzerung, Durchschlagskraft ….) verwendet werden. Einsparung von Strom – schauen Sie doch mal auf solche events wie european song contest mit Aserbaidschan als Teilnehmer und Georgien (Vögelchen, ick hör dir trapsen…), was da locker vom Hocker an Strom verbraucht wird – oder auf diese blödsinnigen Vorgaben für Staubsauger: weniger Leistung, desto länger saugen! Tolle Ersparnis. Mal ganz abgesehen von diesen quecksilberhaltigen „Sparbirnen“. Nee, Philipps und Siemens haben halt supergrüne Lobbyisten in Brüssel, die die Chinesen mit ihren billigen Birnen verdrängt haben – und dort plant man nun, daß „die Sparer ihr Geld ethisch und ökologisch richtig an(..)legen“ – Nachhaltigkeit inbegriffen (FAS, 2.9.2018, S. 35: Öko – Diktat für Sparer). Bei denen aus der DDR noch Stammenden müssten die Ohren klingeln, wenn sie lesen: „Die Vorstellungen des Einzelnen werden denen des zentralen Planungsbüros angepasst.“ Hier „tief  im Weeesten“ finden die gruenversifften das doch wunderbar – der Mensch wird neu erschaffen oder, wenn nicht,  zu seinem ungeahnten Glück gezwungen! Und dazu wird die Herrschaft des Moloch Brüssel/Büro = bureaucratie  verwendet. So war es schon immer, warum sollte mensch sein Verhältnis zum Schicksal neu erfinden?

      • Das mit der geringeren Leistung der Staubsauger und dem damit verbundenen längeren Säugen ist ein beliebtes Ammenmärchen

          • Entscheidend für die Reinigungsleistung eines Staubsaugers ist nicht die Leistung des Motors (Watt). Wichtiger ist die Konstruktion des gesamten Geräts: von der Düse über die Führung des Luftstroms und die Filtertechnik bis hin zur Dichtigkeit des Gehäuses. Das belegen seit Jahren Ergebnisse der Stiftung Warentest. So erzielten 2013 und 2014 überwiegend Staubsauger mit wenig Watt Bestnoten fürs Saugen. Seit 2009 reduzieren die Hersteller die Watt-Zahl kontinuierlich. Schon im Oktober 1970 schrieben die Tester: „Hohe Wattzahlen allein garantieren noch keine hohe Saugleistung.“ Herumgesprochen hat das sich bisher leider noch nicht.

            Hat mich überzeugt.

          • „Entscheidend für die Reinigungsleistung eines Staubsaugers ist nicht die Leistung des Motors (Watt). Wichtiger ist die Konstruktion des gesamten Geräts: von der Düse über die Führung des Luftstroms und die Filtertechnik bis hin zur Dichtigkeit des Gehäuses.“

            Natürlich richtig – die Saugleistung des Motors spielt aber trotzdem eine Rolle. 

            Unabhängig davon gibt es aber keinen vernünftigen Grund die Leistung eines Staubsaugers gesetzlich einzuschränken. Konsequenterweise müßte man dann auch „zu große“ PKW-Motoren, „zu große“ Fernseher etc. verbieten.

            In diesem Fall hat eine britische „Erfinderfirma“ erfolgreich Lobbyarbeit getrieben. Das kann man ihr nicht vorwerfen.

            Aber der Politik ist der Vorwurf zu machen sich in Marktbelange einzumischen.

            Und wer nach Beweisen dafür sucht, daß der Politik die Belange der Bürger am Ar… vorbei gehen, wird hier fündig.

          • Ich weiß ja nicht, wer von den Herren hier mit dem Staubsauger unterwegs ist: Bei einem solchen kann man in der Regel bereits durch das Öffnen einer kleinen Klappe oder ähnlicher Vorrichtung die Saugleistung für bestimmte Anforderungen mindern ( bei gleicher Stromabnahme)

          • Ja Frau Anna Sophia von Velasco,

            auch 1970 hat man schon auf Energie also Resourcen sparen gesetzt, wegen der Energiekrise, und heute lohnt es sich wegen der teuren Strompreise, mehr in die konstruktive Gestaltung eines Staubsaugers zu investieren als einfach nur ein starkes Gebläse anzutreiben. Günstiger und umweltschonender jedoch als Saugen ist Fegen, mit einem Rosshaarbesen 🙂 Hat sich auch noch nicht so rumgesprochen. Problematischer wird die ganze Angelegenheit jedoch wenn Teppich mit im Spiel ist. Doch der lässt sich ja per Ausklopfen auch gut reinigen.

            Wozu dann also wie auch immer konstruierte Staubsauger?

          • „Klappe auf, bei gleicher Stromabnahme“, dann verschwenden Sie ja erst richtig Energie! Keinen Nutzen bei gleicher Stromabnahme, besser wäre die Motorleistung, also die Drehzahl zu drosseln, kann man das an heutigen Staubsauger noch? vor 40 Jahren war das mal der Hit.

          • „Ist denn Arbeit nicht mehr Leistung mal Zeit?“

            Ne, heutzutage nicht mehr.

            Ist irgendwas mit Gigabyte, aber so genau habe ich es noch nicht eruieren können…

        •  
          Liebe Anna Sophia von Velasco, Ihre Staubsauger-Expertise bedarf einen kleinen, aber wichtigen, Ergänzung. 🙂

          Durch Verbesserung der Konstruktion ist, bei gleicher Leistungsaufnahme, selbstverständlich eine Erhöhung der Saugleistung gegeben.

          Diese Saugleistung lässt sich trotzdem noch einmal durch Erhöhung der Leistungsaufnahme steigern.
          Ein entweder/oder gibt es da nicht.

          Es ist schlicht Geldverschwendung und Betrug, den Wähler mit solchen Gesetzen und Regelungen zu bevormunden.

          Wir benötigen diese und die vielen anderen Gesetze nicht, die nur darauf abzielen den Menschen weiter in seinen Rechten zu beschneiden.

          Ich hoffe, Sie stimmen mir zu.

          • Mitnichten stimme ich Ihnen zu, Herr Bühner. Abgesehen davon, dass wir einen Zentralstaubsauger haben, würde ich einen hocheffizienten Sauger mit geringerem Verbrauch vorziehen. Es gibt sicher viel an der Regelungswut der EU zu kritisieren, aber hier sind Sie offensichtlich auf dem Holzweg. Es wird hier viel unnötige Stimmung gemacht. Macht mich langsam aber sicher ziemlich skeptisch bezüglich des Sinnes und der Absicht dieses Forums. Und damit habe ich bezüglich dieses Themas fertig.

          • Herr Buehner,

            nochmal ganz kurz: Möchten Sie mit Ihrem 1500 Watt Staubsauger den Teppich EINSAUGEN? Ich bitte um Nachsicht für den Sarkasmus. Aber: Wenn Männer vom Staubsaugen reden ….

        • Sehr geehrte Frau von Velasco,

          im Haushalt bin ich hauptamtlich für das Saugen verantwortlich und dazu habe ich eine Menge Strömungslehre und Energieumwandlung beim Studium verdaut.

          Im Fachhandel werden genau Ihre Argumente verwendet, dabei als Saugleistung der Unterdruck an der Bürste definiert. Dabei ausser Acht gelassen, dass zu Leistung auch die Luftmenge gehört. Sie wissen natürlich genau, dass beim gleichen Staubsauger der Unterdruck durch das verwenden einer kleineren Düse deutlich gesteigert werden kann. Es wird aber nur gründlicher eine kleinere Fläche gereinigt, nicht aber die Leistung verändert.

          Genau dieses Unwissen haben die Hersteller zu Umsetzen von Brüssel verwendet. Kleinere Boden-Bürsten, damit noch richtig mit weniger Leistung gesaugt werden kann. Solche Bürsten wie ich mit meinem alten 2 KW-Staubsauger habe, gibt es heute nicht mehr.

          Der zweite Unsinn ist die Fixierung auf die Nennleistung des Motors. Um die gleiche Reinigungsarbeit-Arbeit in gleicher Zeit unter gleichen Bedingungen (größe der Bürste gleich) zu errichten, wird die gleiche Energiezufuhr, sprich Leistung benötigt. Also wird i.d.R. ein 2 KW-Staubsauger auf 50% runtergeregelt (mehr braucht man nicht), der 1 KW-Staubsauger auf 100% und schon ist alles identisch. Und die E-Leistung Etikettenschwindel. Erst wenn der Filter halb voll ist, macht sich der Unterschied bemerkbar, dann zählt pure Leistung.

          Also wird die Verringerung der Leistung bezahlt:

          a) etwas längere Saugen durch kleinere Bürsten.

          b) häufigere Filterwechsel bzw. häufigeres Saugen, da beim vollen Filter die Saugleistung spürbar nachläßt.

          Man merkt es in der Regel nicht. Um wirklich mit der halben Leistung in gleicher Zeit die gleiche Arbeit zu verrichten, müsste man den Wirkungsgrad verdoppeln. Beim Elektromotor geht da nichts, beim Strömingswiderstand sind bei leeren Filter nicht mehr als 20-30% drin. Ist der Filter fast voll, spielt die Strömungsoptimierung keine Rolle mehr, da 95% des Widerstands der Beutel ausmacht…

          Also alles Selbstbetrug, wenn man die Physik ernst nimmt.

          Die Ausnahme ist Dyson, da dort kein Filter erforderlich ist und die Saugleistung nicht nachläßt. Den nehme ich lieber weil er leichter ist und keine Filterwechsel brauche, mache mir aber nichts vor, dass ich einen Tick länger brauche aufgrund der kleineren Bürste…

          PG

          • Im Wesentlichen Zustimmung. Nach meiner Erfahrung ist die Konstruktion des Saugis entscheidend. Wir haben hier als Firma einige preiserte „Blaue“ von nilfisk laufen. Da hat prinzipiell keiner über 1,2 kW, aber alle riesige Filterbeutel. Einen „Designpreis“ haben sie nicht, sind aber äußerst zweckmäßig. Im Haushalt benutzen wir seit Jahren einen Buddy, da wechseln wir max. 2 x im Jahr den Beutel. Für eine Absaugung betreiben wir einen Attix mit büstenlosem Motor (max. 1,2 kW) und Leistungssteller als „Vakuumerzeuger“ mit noch zusätzlichen Vorfiltern („richtiger“ Zyklon und Beutel). Das Teil läuft  schon weit über 15000 Betriebs-Stunden im Dauerbetrieb mit immer mehreren Stunden hintereinander auf der untersten Stufe, die völlig ausreichend ist. Wir haben einige „Marken“-Staubsauger durch, die entpuppten sich aber alle als Fehlkonstruktionen und teure „Beutelfresser“. Ach ja, einen „Henry“ haben wir auch noch im Gerätepark. Der ist auch sehr gut konstruiert und muß nur sehl selten mal auf die 600-Watt-Stufe geschaltet werden.  Zu tiefen DDR-Zeiten gab es den Staubsauger „Steppke“, der hatte gar nur 150 W Leistung und funzte auch nicht schlecht.

      •  
        Jeder soll saugen, so lange er will. Die Auswahl der Staubsauger liegt doch in der Entscheidungsfreiheit freier Menschen.
        Wofür auch immer Wolfram benötigt wird, es wird gefördert und gehandelt. Da wird keiner ein Geschäft abschlagen.
        Links-Grün will die Menschen bevormunden, bis zur vollständigen Vernichtung.
        Das Experiment „Deutschland“ ist besonders geeignet, weil diese Menschen nicht kritikfähig aber leidensfähig sind.
        Leidensfähig mit Begeisterung.

      •  
        Womit man sich doch beschäftigen kann.

        Was mir nicht gefällt, kaufe ich nicht.
        Das Problem liegt beim Gesetzgeber.
        In kriminellster Weise nimmt er seinen Schutzbefohlenen die Entscheidungsfreiheit.
        Leider ist der Schutzbefohlene nicht in der Lage, dieses zu erkennen.
        Der lässt sich hingebungsvoll quälen und fühlt sich trotzdem wohl, weil er glaubt, damit ein gutes Klima zu schaffen.

        Aufklärung wird als Angriff verstanden, also abgelehnt.

        Jahrzehnte lange Dressur von links-grün, von Geburt an, zeigt seine Wirkung.

        So wird Unrecht zu Recht und die Eidbrecher sind dabei, dieses in die Verfassung zu schreiben.

    • Herr Neulen, da hilft nur Kassenzettel aufheben und reklamieren. Nach meiner persönlichen Erfahrung halten LED Leuchtmittel wesentlich länger als herkömmliche“Heatballs“.

      Auch das Argument der Entsorgung von Quecksilber zieht nicht mehr. Aktuelle LED Leuchtmittel enthalten keine Schadstoffe mehr, halten wesentlich länger, haben mittlerweile die gleiche Leuchtfarbe wie Glühlampen und was das wichtigste ist: sie verbrauchen nur noch etwa 10 Prozent des bisherigen Stroms. Da ist der Mehrpreis gegenüber herkömmlichen Leuchtmitteln schnell raus. Zumal der Strompreis wegen der lächerlichen deutschen Energiewende ja immer weiter steigen wird.

      Für die US-Amerikaner wäre eine Aufhebung des Glühlampenverbots, die ja im Artikel bejubelt wird, ein weiterer Sargnagel für die Wirtschaft. Das Problem ist, das die US-Wirtschaft sich immer weiter vom technologischen Fortschritt abkoppelt. Das mag gut für den Binnenmarkt sein aber es ist eine Katastrophe für die Exportwirtschaft. Die Aufhebung der Abgasgesetzgebung für Fahrzeuge bewirkt ähnliches. US-amerikanische Autos werden auf dem Weltmarkt schon in wenigen Jahren nicht mehr verkäuflich sein. Zusammen mit Strafzöllen werden diese Maßnahmen genau das Gegenteil bewirken was beabsichtigt war. Die Strafzölle auf Stahl zeigen es schon deutlich wohin die Reise geht. Genauso, wie Wirtschaftswissenschaftler gewarnt haben sind die Preise auf dem amerikanischen Stahlmarkt drastisch angezogen, nachdem die ausländischen Anbieter ausgesperrt waren. Aktuell beträgt der Preisanstieg innerhalb eines Jahres etwa 30 Prozent. Gut für die US Stahlindustrie aber schlecht für alle anderen. Die US Verbraucher müssen tiefer in die Tasche greifen wenn sie Produkte, in denen Stahl enthalten ist, kaufen. Auf dem Weltmarkt sind amerikanische Prokukte aus Stahl jetzt schon nicht mehr konkurrenzfähig. Das wird die amerikanische Wirtschaft in absehbarer Zeit kräftig belasten.

      Genauso wird das dann auch der US Leuchtmittelindustrie gehen.

      Meistens sind es politischer Zwang oder Krieg, die technische Inovation befeuern. Althergebrachtes wiederbeleben oder künstlich subventionieren funktioniert nicht. Das beste Beispiel dafür ist die deutsche Solarindustrie, die heute praktisch nicht mehr existiert oder die deutsche Energiewende, die in der aktuellen Form nur scheitern kann.

      • „Für die US-Amerikaner wäre eine Aufhebung des Glühlampenverbots, die ja im Artikel bejubelt wird, ein weiterer Sargnagel für die Wirtschaft. Das Problem ist, das die US-Wirtschaft sich immer weiter vom technologischen Fortschritt abkoppelt. Das mag gut für den Binnenmarkt sein aber es ist eine Katastrophe für die Exportwirtschaft.“

        Falsche Denke!

        In erster Linie kann und muß es um uns Bürger gehen. Die Aufgabe lautet:

        Licht ins Dunkel bringen. Und zwar möglichst günstig und ohne die Gesundheit von uns allen zu gefährden. „Günstig“ bezieht sich dabei auf die Anschaffungskosten des Betriebsmittels (Birne), die Anschaffungskosten der Vorrichtung (Leuchte/Lampe) und die Kosten für die Entsorgung beider.

        Ein funktionierender Markt hat in der Vergangenheit das geeignetste System ausgewählt. Änderungen dieses Systems gehen zu Lasten des Lebensstandards (Kosten, Gesundheit, Umwelt)

        Und jetzt kommen Sie und wollen was für die „Wirtschaft“ tun.

        Wer immer das auch ist…

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