Australiens Premierminister Turnbull stolpert über das Thema Paris-Abkommen

Endlich auch in Australien bergab für die Alarmisten? Bild: Bernd Kasper / pixelio.de

Michael Bastasch
Klimawandel-Gesetze zur Erfüllung des Pariser Klima-Abkommens bringen Australiens Premierminister Malcolm Turnbull zu Fall. Das Land hat einen neuen Premierminister, nachdem im Parlament die regierende Koalition eine mit der globalen Erwärmung zusammenhängende Gesetzesvorlage abgelehnt hatte, welche der ehemalige Premier Turnbull angestoßen hatte.

Turnbull trat vorige Woche zurück und kam damit einem drohenden Misstrauensvotum zuvor. Zu seinem Nachfolger wurde Scott Morrison gewählt, welcher maßgeblich an der Durchsetzung der strikten Einwanderungspolitik in Australien beteiligt war und der ein konservativeres Mitglied des Parlaments ist. Ursprünglich war erwartet worden, dass Innenminister Peter Dutton seine Nachfolge antreten werde, doch verlor er in der Abstimmung. Mit 45 zu 40 Stimmen wurde Morrison zum Nachfolger bestimmt.

„Es gab einen entschiedenen Aufstand von einer Anzahl Personen sowohl in der Partei als auch gestützt durch Stimmen, mächtige Stimmen, in den Medien“, sagte Turnbull am Freitag CNN zufolge.

Die Führung von Turnbull geriet in Schwierigkeiten, als seine konservative Koalition geteilter Meinung war über einen eingebrachten Gesetzentwurf zur Reduktion von Treibhausgasen, mit welchem man das Pariser Abkommen einzuhalten gedachte. Turnbulls so genannte Nationale Energie-Garantie hätte die Emissionen im Bereich Energie bis zum Jahr 2030 um 26% reduziert als Bestandteil der von Australien in Paris eingegangenen Verpflichtungen. Aber eine Gruppe konservativer Parlamentsabgeordneter um den ehemaligen Premierminister Tony Abbott versagte ihm die Gefolgschaft.

Die ganze Story steht hier im Daily Caller.

Link: https://wattsupwiththat.com/2018/08/24/australian-pm-turnbull-steps-down-over-paris-climate-accord-issue/

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6 Kommentare

  1. Die allermeisten deutschen Qualitätsmedien benennen den Klimaunfug noch nicht mal als Ursache. Andererseits schaffen es die allerwenigsten australischen Premierminister, viel länger im Amt zu bleiben.

  2. Ich habe gerade einmal nach einem Bericht über diese politischen Ereignisse in Australien in der Deutschen Presse gesucht. Gefunden habe ich nur einen in der Süddeutschen Zeitung vom 24.08.2018. Aber dass der Hintergrund für den Wechsel im Amt des Premierministers ein geplantes Gesetz für den Klimaschutz war, wird nicht erwähnt. Typisch für die Mainstream-Presse.

    Dagegen gab es zu der Thematik in Österreich vom Medienkonzern derStandard.at am 23. und 24.08.2018 durchaus Informationen über die unterschiedlichen Meinungen über Maßnahmen gegen den Klimaschutz.

    Aber vielleicht ist es heute, 26.08., für weitere Berichte ja noch zu früh.

  3. „Das Land hat einen neuen Premierminister, nachdem im Parlament die regierende Koalition eine mit der globalen Erwärmung zusammenhängende Gesetzesvorlage abgelehnt hatte, welche der ehemalige Premier Turnbull angestoßen hatte.“

     

    Macht nix.

    Blödland kämpft weiter bis zum „Endsieg“.

    Die Zukunft ist glorreich!

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