Elektroautos: Wird irgendein Auto-Unter­nehmen damit jemals Geld verdienen?

Keine Zukunft: Elektroautos! Bild: Tim Reckmann / pixelio.de

Steve Goreham
Anfang August verkündete Tesla Quartalszahlen des 2. Quartals. Trotz eines Verlustes von 718 Millionen Dollar während dieses Zeitraumes stiegen die Tesla-Aktien um 16% im Wert aufgrund erneuerter Versprechen von Profitabilität. Getrieben von Anreizen und begünstigenden Vorschriften der Regierung haben die Autobauer der Welt angekündigt, groß in den Bau von Elektroautos einzusteigen. Aber wird irgendein Elektroautos herstellendes Unternehmen jemals in der Lage sein, damit Geld zu verdienen?

Start-Up-Automobilunternehmen sind mit vielen Merkwürdigkeiten konfrontiert. Während der letzten zehn Jahre gab Tesla kumulierte Verluste von über 3 Milliarden Dollar bekannt. Im zweiten Quartal begann Tesla, die Produktion seines neuen Modells 3 Sedan voranzutreiben und über 50.000 Autos zu bauen. Tesla verspricht außerdem, in naher Zukunft profitabel sein zu können. Aber die Firma sieht sich mit rasch zunehmender Konkurrenz beim Bau von Elektrofahrzeugen konfrontiert.

Die Autohersteller der Welt haben sich nicht nur Elektroautos zugewandt, sondern scheinen jetzt auch zu wetteifern, die meisten Elektromodelle auf den Markt zu werfen. Über 400 vollständig elektrische oder Hybrid-Fahrzeuge sind angekündigt. BMW plant bis zum Jahr 2025 die Einführung von 12 voll elektrischen und 13 Hybrid-Modellen. Ford verkündete Investitionen von 11 Milliarden Dollar, 16 voll elektrische und 24 Hybrid-Modelle bis 2022 zu bauen. Toyota, Volkswagen, General Motors und andere scheinen allesamt auf diesen Zug aufspringen zu wollen.

Hybrid-Elektrofahrzeuge wie der Toyota Prius enthalten einen herkömmlichen Verbrennungsmotor zusammen mit einem Elektromotor, um die Fahrstrecken zu verlängern. Hybrids können nicht an die Steckdose angeschlossen und aufgeladen werden. Nach zehn Jahren der Produktion war Toyota schließlich in der Lage, mit dem Hybrid-Prius Profite zu erwirtschaften. Der Verkauf von Hybrid-Elektrofahrzeugen, die längere Strecken zurücklegen können als voll elektrisch betriebene Fahrzeuge, stieg anteilmäßig beim globalen Verkauf von Fahrzeugen im Jahre 2017 um drei Prozent.

Steckdosen-Hybrid-Fahrzeuge wie der Chevrolet Volt können elektrisch aufgeladen und dann vollständig mit der Ladung der Batterien fahren, aber sie enthalten auch einen Benzinmotor für längere Strecken. Batteriebetriebene E-Fahrzeuge wie das Tesla-Modell S und der Nissan Leaf werden nur mit Batteriestrom betrieben. Weder Steckdosen-Hybrid-Fahrzeuge noch E-Fahrzeuge sind bereits profitabel.

US-Analysten schätzen, dass General Motors mit jedem seiner neuen BOLT-Batterie-E-Autos 7000 Dollar Verlust macht. Das Bolt-Batteriepaket kostet etwa 10.000 bis 12.000 Dollar oder bis zu einem Drittel des Bolt-Preises. Daimler, Peugeot, Honda und andere Autohersteller warnen vor drohenden Verlusten bzgl. E-Fahrzeugen.

Wo ist die Forderung, alle diese neuen E-Automodelle zu unterstützen? Unternehmer und neue Unternehmen haben traditionell Erfolg, indem sie das Marktbedürfnis erfüllen oder mittels Entwicklung einer neuen Technologie, um einen neuen Markt zu schaffen. Ein Beispiel für Ersteres war die Digital-Kamera, welches das Bedürfnis befriedigte mit einer Kamera endlos viele Photos zu machen und diese fast sofort danach anschauen zu können. Die inzwischen weit verbreitete Touch-Screen-Technologie ist ein Beispiel für einen Technologie-Schub. Der E-Auto-Wahn könnte weder Ersteres noch Letzteres sein, sondern wird ausschließlich getrieben durch regierungsamtliche Anreize und Verordnungen.

Während des vorigen Jahrzehnts haben die Nationen der Welt große finanzielle Anreize geschaffen, um die Übernahme von E-Fahrzeugen voranzutreiben. In Australien, China, Indien, Japan, den USA und über 20 Nationen in Europa bestehen diese Anreize aus Steuervorteilen, Abschreibungen und Subventionen für Verbraucher und Unternehmen. Aber die Zunahme von E-Autos war enttäuschend. Batterie-E-Autos machten nur 0,8% der 86 Millionen Fahrzeuge aus, die global im Jahre 2017 verkauft worden sind.

Und selbst diese geringe Verbraucher-Nachfrage nach E-Autos ist dünn. Sowie Steuervorteile beschnitten werden, stürzt die Nachfrage ab. Eine Reduktion der Steuernachlässe bei der Registrierung von E-Autos in Hong Kong und Dänemark sorgte jeweils für einen Einbruch bei der Nachfrage um über 80%.

Mit weitgehend ineffektiven Subventionen planen die Regierungen in Europa jetzt, im Namen des Umweltschutzes Verbrennungsmotoren zu verbieten. Das Verbot des Verkaufs von Benzin- und Diesel-Fahrzeugen ab den Jahren 2030 oder 2040 ist geplant in Frankreich, Deutschland, den Niederlanden und Norwegen. Auch in Kalifornien und anderen Nationen denkt man darüber nach.

Werden Verbraucher gezwungen, zu E-Autos zu wechseln? E-Autos weisen die Vorteile schneller Beschleunigung, niedriger Wartungskosten und geringerer Treibstoffpreise auf. Aber der Vorteil niedrigerer Treibstoffpreise wird kleiner, wenn Regierungen Fahrzeug- und Treibstoff-Steuern einführen, wenn der Anteil an E-Fahrzeugen zunimmt. Die Defizite von E-Autos sind gewaltig, darunter hohe Kaufpreise, kurze Strecken, geringe Belastungskapazität, fehlende Ladestationen, lange Ladezeiten und teure Batterie-Pakete, die während der Lebensdauer des Fahrzeugs immer wieder ausgetauscht werden müssen.

Die Autobauer sind in einer schwierigen Lage. Die Nachfrage nach E-Autos ist gering, aber die Regierungen beabsichtigen, Autofirmen zu zwingen, ihre Bänder auch für E-Autos zu öffnen. Hunderte neuer Automodelle, um gerade mal fünf Prozent des Marktes abzudecken ist ein Rezept für ein finanzielles Debakel.

Man erwarte große Verluste der Autounternehmen bzgl. E-Autos und einen wachsenden Gebrauchtwagen-Markt für traditionelle Benzin- und Dieselfahrzeuge.

Link: https://wattsupwiththat.com/2018/08/23/electric-cars-will-any-auto-company-make-money/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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74 Kommentare

  1. Auf geht’s zur nächsten Runde unserer angeregten Diskussion. Ich freue mich wieder über Ihre Rückmeldungen.
    Es ist wirklich sehr dreist, mich deshalb als verrückt oder geisteskrank zu bezeichnen. Ich beschimpfe Sie schließlich auch nicht.
    Hallo Herr Marc Hofmann,
    bitte zeigen Sie mir die Stelle, an der ich geschrieben habe, dass gar kein CO2 mehr erzeugt werden darf? Das würde ja überhaupt keinen Sinn ergeben, weil ja auch wir Menschen CO2 emittieren. Manchmal sind auch geringe Mengen noch klimaschädlicheres Methan in unseren menschlichen Emissionen. Der Mensch hat es geschafft die längste Zeit seiner bisherigen Entwicklung ohne das Verbrennen jetzt als fossil bezeichneter Brennstoffe oder der Nutzung von spaltbaren Materialien zu schaffen. Dann begann das Ölzeitalter und die Entwicklung beschleunigte sich hin zu dem Punkt an dem wir uns jetzt befinden. Nun stehen uns Technologien zur Verfügung um das Ölzeitalter hinter uns zu lassen. Diese Transformation wurde gestartet und wir befinden uns mittendrin. Manche finden das Gut, andere wiederum haben Ängste und Sorgen vor dem Neuen. An dem Ende dieser Transformation steht hoffentlich eine Zeit in der wir nicht mehr über CO2 streiten müssen. Und irgendwann gibt es Solarkocher, deren Herstellung vollkommen unter Einsatz regenerativer, sauber erzeugter Energie erfolgte. Dann können wir auch wieder gekochtes Fleisch essen 😉
    Hallo Herr Peter Georgiev,
    1.    Dann hat sich die gesamte Lobbyarbeit aber nicht wirklich bezahlt gemacht. Warum sollten Automobilkonzerne weiterhin wertvolle Euros in solch aussichtslose Unterfangen stecken?
    2.    Das ist doch allgemein bekannt, dass Fahrzeuge und Motor-/Getriebe- Kombinationen nur für den Prüfstand entwickelt werden, um exakt definierte Fahrzustände möglichst effizient abbilden zu können. Beim NEFZ darf sogar der Klimakompressor abgeklemmt, schmale Reifen aufgezogen, Türspalte zur Laufwiderstandsmessung abgeklebt und noch andere tolle Dinge getan werden.
    3.    Wie oben schon gesagt, gibt es einen Transformationsprozess. Richtig rund wird die Sache erst, wenn die Energie zur Herstellung sauberer Energieträger aus sauberen Quellen kommt. Dies Bedarf eines stetigen Umbaus hin zu erneuerbaren Energieträgern.
    Ich verteufele doch den technischen Fortschritt gar nicht, ich bin doch für den Fortschritt. Fortschritt weg von fossilen Energien, hin zu erneuerbaren Energieträgern, die im Idealfall außer der Entnahme von Energie und der daraus resultierenden Mehrung von Entropie keine anderen Emissionen wie zum Beispiel CO2 oder Strahlung haben.
    Und ich habe Demut vor der Natur, gerade deshalb will ich sie ja nicht herausfordern. Sie schreiben ja selbst, dass die Natur alles, was der Mensch ihr antut innerhalb kürzester Zeit korrigiert. Vielleicht ist sie ja auch gerade dabei, durch ein sich immer schneller änderndes Klima unser Einwirken auf die Zusammensetzung der Atmosphäre zu korrigieren?!
    Und die Natur hat die Kraft eine enorme Anzahl an Individuen aller Arten auszulöschen, das macht sie ja auch von Zeit. Aber wenn ein Asteroid unsere Bahn kreuzt, da habe ich keinen Einfluss darauf. Das ist allgemeines Lebensrisiko, aber bei der Bereitstellung unserer Nutzenergie und den Folgen, die sich daraus ergeben, hier kann ich aktiv mitwirken. Und das werde ich auch tun.
    Hallo Herr Stefan Steger,
    die Antwort haben Sie sich doch selbst gegeben, weil es nur um Gewinn geht und die Rahmenbedingungen so gesteckt wurden. Man kann dem Gesetzgeber wohl vorwerfen, dass er auf das Gute im Menschen gesetzt hat, als er das EEG entwarf. Dass diese Gesetze ausgenutzt werden, wenn es ums Geld verdienen geht, war abzusehen. Aber da muss man sich als Mensch wohl an die eigene Nase fassen. Der Großteil der Menschen strebt wohl nach der Mehrung seines Besitzes. Aber mir ist es lieber, wenn eine kleine GmbH, die von meinem Nachbarn betrieben wird oder eine Bürgerbeteiligungsgesellschaft profitiert, als ein Finanzinvestor aus einem fernen Land.
    Sie können sich doch auch einfach an einer Windkraftanlage beteiligen, dann gehören Sie auch zu den Profiteuren. Dieser Weg steht Ihnen durchaus frei. Dann bekommen Sie Ihre Steuern ja wieder zurück.
    Hallo Herr Besso Keks,
    natürlich ist es schwer Energie in der gleichen Wertigkeit zurückzugeben, in der man sie entnommen hat. Da haben Sie natürlich Recht und waren sehr spitzfindig. Aber die Mitwelt, in der wir uns bewegen, die können wir doch pfleglich behandeln, oder?
    Ich denke nicht, dass uns die Sonne in absehbarer Zeit eine Rechnung schicken wird für ihre Energielieferungen. Dazu müsste sie wohl erst eine Steuernummer beantragen und das kann bekanntlich dauern 😉
    Nein, ernsthaft Sie haben Recht damit, dass Schluss ist, wenn die Sonne nicht mehr scheint, da hilft uns auch kein menschengemachter Treibhauseffekt.
    Ich freue mich auf Ihre Rückmeldungen.

    • @Chris Schmid

      Wo fange ich da bei Ihnen an….Fangen wir am besten am Anfang an…die Ur-Atmosphäre und somit unser ganzes LEBEN basiert NICHT auf dem Sauerstoff sondern auf CO2/Kohlenmonoxid. Der Sauerstoff an sich ist ein Nebenprodukt der Photosynthese (Sonnenstrahlung/CO2/Wasser)…der Sauerstoff der sich erst Milliarden von Jahren nach der Entstehung der Erde entwickelt hat. Wenn also etwas, vor diesen Hintergrund „schädlich“ ist, dann ist es der Sauerstoff und nicht das CO2.

      Oel, Gas, Uran, Kohle…sind Produkte der Erde…aus dem Erdinneren heraus ständig produzierent. Es sind also Geschenke der Erde an das Leben…an die Evolution…aus der wir Moderne Menschen hervorgegangen sind und wir als Menschen nicht das Ende der Evolution Entwicklung sind sondern einfach nur mitten drin, in einer überschaubaren Zeitspanne, eine Rolle auf dieser Erde spielen.

      Unser Leben…das Leben der Evolution basiert auf dem CO2….wir finden heute einen Anteil von 0,039% CO2 in der Atmospähre vor….dieser Anteil ist so gering, dass er für unser CO2 basierende Leben gerade noch vertretbar ist…verringern wir jetzt diesen Anteil noch mehr, in dem wir unseren CO2 Ausstoß verringern, dann schaffen wir uns selbst ab. Es wird schlicht und einfach kein CO2 und keinen Sauerstoff mehr auf der Erde geben. Wir bekommen dann eine Stickstoff Atmosphäre….in der es kein Leben gibt.

      Sie wollen das Erdöl verbieten in dem Sie das CO2 verbieten….Sie wollen uns den Wohlstand einer Industriegesellschaft verbieten in dem Sie uns das Oel, die Kohle, das Gas und das Uran verbieten….Sie wollen das Leben der Menschen wieder zu einen täglichen Überlebenkampf machen.

      CO2 und die Kernengie werden in Deutschland seit Jahrzehnten an den öffentlichen Pranger gestellt…mit einen Ziel….den Wohlstand der Deutschen Industrie-Volkswirtschaft und damit unser ALLER Wohlstand zu vernichten. Und die sog. Erneuerbare Energie mit seinen markt-gesellschaftsfeindlichen EEG ist das Vernichtungswerkzeug der Politik/Gesetzgeber dafür.

       

      • Hallo Herr Hofmann,
        das Leben findet immer einen Weg! Und das Leben auf unserem Planeten hat sich dafür entschieden, sich auf Kohlenstoff zu stützen und nicht auf Kohlendioxid oder Kohlenmonoxid. Ich für meinen Teil, weiß nur, dass ich in einer Atmosphäre, die keinen Sauerstoff oder zu viel Sauerstoff enthält, nicht überleben kann. Kohlenmonoxid ist ein Atemgift, das die Sauerstoffbindung an das Hämoglobin verhindert, Kohlendioxid kann man zwar bedenkenlos einatmen, aber es fehlt einem dann trotzdem der Sauerstoff im Blut.
        Meinen Informationen zufolge, bilden sich Öl und Gas durch Zersetzung von Plankton und Algen unter Sauerstoffentzug, Druckeinfluss und Wärme. Kohle wird durch das Zersetzen von Biomasse an Land unter Sauerstoffentzug, Druckeinfluss und Wärme gebildet. Uran entsteht bei Supernovae, wenn Sterne sich zum letzten Mal aufbäumen, bevor die Kernfusion endet.
        Das wir Menschen nicht das Ende der Evolution sind, da gebe ich Ihnen Recht, aber vielleicht sind wir dabei unserer Evolution selbst ein Ende zu setzen?
        Nochmal zur Wiederholung: Unser Leben basiert auf Kohlenstoff! Anhand von Bohrproben im antarktischen Eis lässt sich zeigen, dass der CO2- Gehalt der Letzen 600.000 Jahre immer zwischen 180ppm und 280 ppm schwankte und in dieser Zeit fand eine abenteuerliche Entwicklung hin zum „modernen Menschen“ statt. Wir verringern den Anteil an CO2 doch gar nicht, wir erhöhen in ständig auf mittlerweile  über 400 ppm im Jahresmittel. Da muss sich doch am Weltklima etwas ändern.
        Ich persönlich wünsche mir einen Wandel, hin zu einem bewussteren Umgang mit den Möglichkeiten, die uns zur Verfügung stehen. Es hat nichts mit Verzicht zu tun, sondern mit Substitution. Und mal ganz ehrlich, wann mussten Sie den zuletzt einen „Überlebenskampf“ führen? Ich kann mich nicht daran erinnern, in den vergangenen dreißig Jahren gegen irgendein wildes Tier gekämpft haben zu müssen.
        Trotz allen Versuchen, unseren Wohlstand in Deutschland zu vernichten, wie Sie schreiben, leben wir heute im reichsten Deutschland aller Zeiten. Der Wohlstand ist nur extrem ungleichmäßig verteilt. Vielleicht bietet sich durch eine Energiewende die Möglichkeit, diesen sogar besser zu verteilen, wenn wir es richtig anpacken.

  2. Auch heute wieder vielen Dank für die Rückmeldungen und die angeregte Diskussion.
    @besso keks
    Bedenken Sie bitte, dass der Mensch immer noch ein Teil der Natur ist. Auch wenn er sich durch Technologie und kulturellen Fortschritt immer weiter distanziert und sich die eine Welt aufbaut, die nicht mehr viel mit der Natur gemeinsam zu haben scheint. Alles was sich  der Mensch nimmt, wird er sich nur für eine kurze Zeit ausleihen. Es ist deshalb ein Gebot des Anstands, die geliehenen Dinge nicht zu zerstören und in einem gepflegten Zustand zurückzugeben.
    Monokulturen, der Anbau von Pflanzen auf Böden, die dafür nicht geeignet sind und nur durch extreme Düngung ertragreich werden, oder genetische Experimente mit Pflanzen  gehören sicherlich nicht zu den Dingen, die eine Landschaft besser machen, sozusagen kultivieren.
    Wie wäre es die Artenvielfalt zu fördern und den früher hier heimischen Pflanzen und Tieren wieder eine Chance zu geben?
    @Alfred Schmitt
    Ich erwähnte doch nur, dass die Grundlage der Brennstoffzelle bereits 1938 ergründet wurden, also 20 Jahre vor dem ersten Verbrennungsmotor. Daraus zu folgern, ich verstünde nichts von Brennstoffzellen, ist eine sehr kühne Behauptung.
    Lassen wir die Brennstoffzelle beiseite und vielen Dank, dass Sie an dieser Stelle BMW ansprechen. Ein belesener Mensch wie Sie hat natürlich noch im Hinterkopf, dass BMW einen anderen Weg gegangen ist, der schließlich in den 100 Exemplaren des E66 Hydrogen 7 mündete. Im vergangen Jahr haben sowohl Daimler, VW, als auch BMW wieder intensiv in Brennstoffzellentechnologie investiert und BMW möchte ab 2025 einen Fahrzeugtyp mit Brennstoffzelle anbieten. Generell sieht man den Markt für Brennstoffzellenantriebe aber eher bei Nutzfahrzeugen.
    Alles hat seinen Verschleiß und wird auf eine bestimmte Lebenszeit ausgelegt. So war das Ziel bei Volvo noch vor zehn Jahren, dass Dieselmotoren mit einer Lebenszeit von 500.000 km, die von 80 % der gebauten Antriebe erreicht werden sollte, entwickelt und gebaut wurden. Heute sind nur noch 300.000 km von 80 % zu erreichen. Beim Stromnetz gebe ich Ihnen vollkommen Recht, hier muss einfach etwas Sinnvolles gebaut werden und nicht eine Kompromisslösung.
    Die AfD sollte wirklich mal mit Lösungen kommen und nicht immer nur anprangern, dann können sie endlich beweisen, dass sie es besser können. Also feuern Sie die Politikerinnen und Politiker der AfD ordentlich an, damit diese nicht mit ihren Verbesserungen hinter dem Berg bleiben.
    Warum sollte ich hier jemanden beleidigen. Ich kenne Sie doch gar nicht, was sollte mir das also bringen? Ich ziehe eine sachliche Diskussion vor, Beleidigungen können gerne von Anderen ausgesprochen werden, wenn es ihnen dadurch besser geht.
    Ich würde mich wirklich freuen, mit Ihnen in einigen Jahrzehnten zurückzublicken und sagen zu können „das ging ja gerade nochmal gut!“
    @Marc Hofmann
    Leider kann ich Ihrer Argumentation nicht ganz folgen. Könnten Sie deshalb bitte nochmal genauer erklären, warum es keinen Wohlstand mehr in Deutschland geben sollte, wenn wir kein CO2 ausstoßen? Vielen Dank!
    Ich für meinen Teil habe ein sehr gutes Bild davon, wie ich mir die Zukunft vorstelle. Der Mensch findet wieder zu einem Einklang mit der ihn umgebenden Natur und nutzt die technischen Errungenschaften in einem bewussten und auch von Demut geprägten Rahmen. Es ist alles eitel. Auch Goethe wusste schon in seinem Faust, dass technologischer Fortschritt zum Teufel führen kann.
    @Stefan Steger
    Schauen Sie sich doch die Aktionärsstruktur großer deutscher Unternehmen an. Viele der Leser dieser Seite haben doch Angst vor einem Ausverkauf Deutschlands, Marc Hofmann nutzt hier die Wendung „Deutschland plündern“, dieser Ausverkauf hat doch schon stattgefunden. RWE und E.ON habe ich ja bereits angesprochen. Schauen Sie sich VW an, hier ist mit 14,6 % der Staat Katar der zweitgrößte Aktionär, bei Daimler sieht es nicht besser aus, 9,7% Geely aus China, 6,8 % der Staat Kuwait, 5,2 % wieder mal BlackRock, die auch noch 5,8 % an Siemens halten. Die Liste kann beliebig fortgesetzt werden.
    Und sie führen jetzt wirklich an, dass die Spur der EEs zu GmbHs und KGs führt, die von Ihrem Nachbarn oder einer Bürgerwindbeteiligung gegründet wurden? Sehen Sie den Unterschied?
    Wenn Sie mit Ihrem Vergleich sagen wollten, dass sowohl Segelschiffe als auch Windkraftanlagen, dieselbe Quelle nutzen, dann kann ich Ihnen ja wohl schwer widersprechen. Von daher hatte Ihr Vergleich ja auch einen enorm hohen Wahrheitsgehalt.
    @Buehner
    Bitte halten Sie sich an die Forenregeln und kommentieren Sie unter vollem Klarnamen, der Admin hat schon mehrfach darauf hingewiesen!
    Unterstützen Sie doch einfach den Ausstieg aus allem was CO2 ausstößt. Nur so können Sie alle Menschen mit einem Irrglauben zum Schweigen bringen… und nebenbei tun Sie noch etwas Gutes für den Planeten 😉
    @Peter Georgiev
    Generell finde ich es gut, weniger Giften ausgesetzt zu sein. Für andere kann ich nicht sprechen, aber für mich gilt dies nun einmal. Unterschiedliche Regelungen in unterschiedlichen Ländern führen natürlich zu einemerhöhten Entwicklungsaufwand und einer größeren Modellpalette. Aber ist es nicht auch so, dass deutsche Hersteller für den amerikanischen Markt eine andere Motorenpalette anbieten, als für den europäischen? Die Automobilhersteller betreiben eine sehr starke Lobbyarbeit, da hätte man doch rechtzeitig darauf hinwirken können dass dieser Missstand zwischen CO2 und NOx beseitigt wird. Und dies alles rechtfertigt noch immer nicht, dass der Autokäufer betrogen wird. Er hat weder die Motoren entwickelt, noch die Gesetze gemacht. Die realitätsfernen Verbrauchsangaben wurden ohnehin maßgeblich durch die Automobilindustrie bestimmt, die den Testzyklus erdacht haben.

    Nebenbei bemerkt hat Elon Musk heute wieder sehr viele Pluspunkte bei zumindest mir gesammelt, als er bekanntgab, dass der Rückzug vom Rückzug von der Börse unter anderem dadurch zu Stande kam, dass auch VW kräftig in Tesla investieren wollte. Das kann man natürlich verstehen und muss dem Mann absolut Recht geben!

    •  
      @ Chris Schmid

      @Buehner
      Bitte halten Sie sich an die Forenregeln und kommentieren Sie unter vollem Klarnamen, der Admin hat schon mehrfach darauf hingewiesen!
      Unterstützen Sie doch einfach den Ausstieg aus allem was CO2 ausstößt. Nur so können Sie alle Menschen mit einem Irrglauben zum Schweigen bringen… und nebenbei tun Sie noch etwas Gutes für den Planeten

      Lieber Herr (oder Frau) Chris Schmidt, auch wenn Ihnen mein Name nicht gefällt, was hat das mit Forenregeln zu tun?

      Da muss doch irgendetwas bei Ihnen, im Oberstübchen, nicht in Ordnung sein.

      Ihr Wohlwollen interessiert mich nicht das Mindeste.

      Die Forenregeln sind sehr tolerant gehalten.
      Sehen Sie das so, denn sonst würde Ihr Müll hier nicht veröffentlicht.

      • Hallo Herr oder Frau Buehner,

        ich verweise hier nochmals auf den Post vom Administrator vom 26. August 2018 um 18:32:

        „Bitte hier nur unter vollem Klarnamen posten, siehe Regeln.“

        Ich denke, dass diese Regeln für alle hier Postenden gelten und voller Klarname heißt nunmal Vor- und Familienname.

        Es ist wirklich sehr dreist, mich deshalb als verrückt oder geisteskrank zu bezeichnen. Ich beschimpfe Sie schließlich auch nicht.

      • Hallo Herr oder Frau Buehner,

        ich verweise hier nochmals auf den Post vom Administrator vom 26. August 2018 um 18:32:

        „Bitte hier nur unter vollem Klarnamen posten, siehe Regeln.“

        Ich denke, dass diese Regeln für alle hier Postenden gelten und voller Klarname heißt nunmal Vor- und Familienname.

        Es ist wirklich sehr dreist, mich deshalb als verrückt oder geisteskrank zu bezeichnen. Ich beschimpfe Sie schließlich auch nicht.

        • Mein Name ist Herr Bühner, den Vornamen hatte ich auch bekannt gegeben.

          Für Sie werde ich meine Gewohnheiten nicht ändern.

          Lassen Sie den XXXXXXX!

          Was wollen Sie eigentlich mit dem Unfug, den Sie hier betreiben, erreichen?

          Sind Sie hier staatlich anerkannter Moralhüter und Platzhirsch?

          Was hat der Administrator mit Ihrem Gedöns zu tun?

          Alle Fragen, die Sie hier stellen, wurden schon 1000 mal beantwortet.

    • @Chris Schmid

      Ihr CO2-freies Utopia schaut also so aus…der Mensch findet den Einklang mit der Natur und nutzt die technischen Errungenschaften…merken Sie denn wiklich nichts?!

      CO2-freie – Einklang der Natur – Nutzung der Technik

      Welche Technik meinen Sie…die Errungenschaften der Technik können Sie jedenfalls nicht meinen! Diese Technik basiert nämlich auf Stahl, Eisen und anderen CO2 Rohstoffprodukten! Also bleibt nur noch Holz übrig…wobei auch hier…werden Sie eine Axt aus Eisen/Stahl verwenden wollen und Nägel aus Eisen/Stahl….Wie wollen Sie in ihrer CO2 freien Utopia Welt dann Essen…mit Besteck aus Holz, mit Teller und Schüsseln aus Holz….Porzelan, Metallbesteck…wird es in einer CO2 freien Welt nämlich nicht mehr geben! Wie wollen Sie ihr Essen zubereiten ohne die Nutzung des CO2-Feuer….Sie werden ihre Nahrung also ROH zu sich nehmen müssen….wie wollen Sie in einer CO2 freien Welt überleben…mit Holzspeeren gegen Wilde Tiere anstatt mit Gewehren?! Statt Auto und Fahrrad gehen Sie dann ALLES zu Fuß….Wasser- und Stromversorgung…VERGESSEN SIE ES….das wird es in einer CO2 freien Welt auch nicht geben! Es wird das Leben an sich nicht mehr geben…in einer CO2 freien Welt!

       

    • Herr Schmid, Sie sind denkbefreit:

      Gleichzeitig die CO2 und NOx Vorgaben der EU einzuhalten bedeutet, dass ein Auto nur so eine geringe Menge Energie verbraucht, die nach den Gesetzen der Thermodynamik nicht ausreicht um eine knappe Tonne Sicherheit um den wertvollen menschlichen Körper zu bewegen. Das kann keiner konstruieren. Die Amerikaner wissen es und nutzen es aus um die deutlich sparsamen Konkurenzmotoren aus Europa auf ihrem Markt möglichst schwer zu machen. Die europäischen Gesetzgeber verstehen das nicht bzw. treiben den Tod des Verbrennungsmotors bewusst voran.

      Das Schummeln wird vom Gesetzgeber vorangetrieben:

      1. Durch unrealistische Vorgaben, die nur durch Schummeln erreichbar sind.

      2. Die unbekannteste und nicht nachweisbare Schummelei ist die Fahrzeugabstimmung. Ich fahre seit Jahrzehnten immer ähnliche Modelle mit gleichen Fahrstil und kann bezeugen, dass der Gesamtverbrauch sich in 25 Jahren sehr wenig verringert hat. Extrem hat sich der Verbrauch bei den Messpunkten, 80 und 120 km/h verringert, dafür steigt danach der Verbrauch expotenzial an. Früher wurden sie so abgestimmt, dass der Spritverbrauch gleichmäßig mit der Geschwindigkeit ansteigt, heute wird die ganze Motor/Getriebeeinheit mit dem Ziel konstruiert, nicht möglich wenig Benzin zu verbrauchen, sondern bei 80/120 und Stadtverkehr die optimalen Ergebnisse zu bringen. Schuld sind die sinnlosen CO2-Vorgaben der Flotte, nicht die Hersteller. Die neue Meßmethode ändert daran nichts, es wird das Gleiche gemessen, nur nicht unter Laborbedingungen, sondern auf der Straße.

      3. Spitzenreiter beim Schummeln ist ohnehin der Gesetzgeber, der die CO2 Emissionen von Biosprit und Stromherstellung für die E-Fahrzeuge wegrechnet.

      Es ist reines Schummeln und Anstiften zum Schummeln durch die heile grüne Welt. Die Hersteller sind nur schuld darin, dass sie den Betrug mitmachen, um sich bei grünen Autokäufer und Politiker einzukratzen, anstatt den Unfug abzulehnen.

    • „Ich für meinen Teil habe ein sehr gutes Bild davon, wie ich mir die Zukunft vorstelle. Der Mensch findet wieder zu einem Einklang mit der ihn umgebenden Natur und nutzt die technischen Errungenschaften in einem bewussten und auch von Demut geprägten Rahmen. Es ist alles eitel. Auch Goethe wusste schon in seinem Faust, dass technologischer Fortschritt zum Teufel führen kann.“

      1. In jeder Gesellschaft gibt es Minderheit um die 5%, die den technologischen Fortschritt verteufeln, früher die s.g. Maschinenstürmer. Ich kenne die aussagen von echten Naturschützer, „deutsche Grüne sind keine Naturschützer, sondern moderne Maschinenstürmer“. Daran hat sich nichts geändert, nur dass diese durch die Beherrschung der Medien und der Ausbildung vor allem bei Unerfahrenen deutlich höhere Zustimmung erhalten.

      2. Demut würde vor Allem den Grünen gut zu Gesicht stehen, Demut vor den Kräften der Natur anstatt den Glauben der unendlichen Zerstörungskraft des kleinen Homo Sapiens. Es war sicher nicht verkehrt die Zerstörungskraft von Nuklearwaffen zu überzeichnen, aber das der Mensch den Planeten für Jahrtausende in einer unbewohnbaren Wüste verwandeln kann ist Nonsens. In der Todeszone um Tschernobyl gedeiht die Natur prächtig, wenn es sich gelohnt hätte zu reinigen wie in Hiroschima und Nagasaki könnte man auch als Mensch dort wohnen. Der Natur sind die Mutationen und Erbkrankheiten egal, nicht lebensfähig wird sofort nach der Geburt gefressen und weiter geht es. Aus dem Glaube der totalen Zerstörungskraft des Menschen leitet sich wohl auch der Glaube an die Zerstörung durch menschliches CO2. Die Natur kann die Menschheit zerstören, z.B. durch einen Asteroiden, aber alles was der Mensch der Natur antut, wird in kürzester Zeit wieder korrigiert wie nach einem Waldbrand. Der Mensch kann nachweislich Millionen der eigenen Art töten, heute mit Sicherheit Milliarden, mehr aber auch nicht.

      Also mehr Demut vor der Natur!

    • Herr Schmid,

      offensichtlich haben Sie die Übersicht verloren oder Sie werfen hier absichtlich Nebelkerzen.

      Meine Frage laut ganz einfach und klar:

      „Warum sind ausgerechnet börsennotierte(!) Unternehmen dafür verantwortlich, dass der Strom unbezahlbar wird? “

      Ihr Hinweis auf den angeblichen (möglichen, tatsächlichen?) Ausverkauf Deutschlands ist hier irrelevant, denn die Profiteure des EEGs versuchen -unabhängig von der rechtlichen Struktur des Unternehmens- aus dem Gesetz das Maximale rauszuholen und die Regierung fördert das Ganze auf Kosten der Bevölkerung.

       

    • „@besso keks

      Alles was sich  der Mensch nimmt, wird er sich nur für eine kurze Zeit ausleihen. Es ist deshalb ein Gebot des Anstands, die geliehenen Dinge nicht zu zerstören und in einem gepflegten Zustand zurückzugeben.“

       

      Lieber Herr Schmid,

      das könnte schwierig werden:

      alle Lebewesen verbrauchen z.B. Energie, die sie ganz sicher nicht zurück geben können.

      Das Leben auf der Erde basiert auf Energiezufuhr durch die Sonne. Die Sonne bekommt von niemandem was zurück, wird aber wohl noch einige Zeit Energie spenden. Tut sie das nicht mehr, ist Schluß! Und dies gilt für alle Planeten in diesem Universum, ganz egal ob der Strom vom KKW oder der Photovoltaikanlage stammt.

  3. Ich bin überrascht über die hohe Resonanz, die mein Beitrag zu dieser Diskussion ausgelöst hat. Vielen Dank für Ihre Rückmeldungen zu diesem wichtigen Thema. Erlauben Sie mir nun, auf die einzelnen Kommentare einzugehen.
    @Admin:
    wird berücksichtigt
    @J. Ehlig:
    Die Verzweiflung wird sogar noch wachsen, wenn die Projektionen eintreten, die aktuelle Klimamodelle liefern. Hoffen wir für uns alle, dass die Modellrechnungen Unrecht haben.
    Bitte verzeihen Sie mir, wenn ich die Wasserkraft zu den erneuerbaren hinzugerechnet habe. Das Wasser, welches durch die Turbinen fließt, erneuert sich ja ständig.
    Sie schreiben sehr schön, dass die Gebiete, die durch Kohleförderung in Mitleidenschaft gezogen wurden, renaturiert werden. Dann schreiben Sie leider die Wirklichkeit, dass eine Umwelt entsteht, „wie der MENSCH sie braucht“. Es wäre aus meiner Sicht besser, die Landschaft so wiederherzustellen, wie sie vorher war. Die Natur weiß dann schon, was sie mit den Flächen macht.
    Es gibt natürlich Gebiete, die aus natürlichen, geologischen Gründen eine erhöhte Strahlung aufweisen. Nur ist das ein Grund, weitere Gebiete zu verstrahlen? Wenn ihr Nachbar es gut findet, Uran auf seine Kartoffeln zu streuen, dann würde ich Ihnen dringlichst davon  abraten, selbiges zu tun.
    Ich nehme einmal an, dass Sie mir mit dem letzten Absatz eine ideologische Verblendung vorwerfen wollen und nehme ihn deshalb nicht wirklich ernst und stelle die Frage, was hier den wirklich unter der Gürtellinie ist?
    @Alfred Schmitt
    Ja, ich hoffe sehr, dass es diesmal klappt mit den Batterien. Die Zukunft wird zeigen, welche Technologie sich durchsetzt.
    Wenn man schaut ist die Brennstoffzelle ja noch mal etwa 20 Jahre älter als der erste Verbrennungsmotor. Wir hätten uns die ganze Ölzeit sparen können und direkt in eine saubere Zukunft starten sollen.
    Ich hoffe die AfD hat einige gute Gesetzentwürfe in der Schublade, wie die informationelle Selbstbestimmung gerettet werden kann. Leider hält sie damit immer noch hinter dem Berg. Vermutlich sind die Leute zu beschäftigt damit, „die anderen Parteien vor sich herzutreiben“.
    @ Stefan Steger
    Es ist nun mal so, dass börsennotierte Unternehmen daran gemessen werden, wieviel Gewinn am Quartalsende zu Buche steht. Und da die großen Versorger in Deutschland Aktiengesellschaften sind, werden sie versuchen ihren Gewinn zu maximieren. Nebenbei bemerkt hält Blackrock Financial Management jeweils gut 5 % der Anteile der E.ON AG und der RWE AG.
    @Günther Dehren
    Unterlegenheit kann viele Aspekte annehmen. Zum einen technologische Unterlegenheit. Es gibt Technologien, die sind einfach besser als andere. Dann gibt es den Aspekt der Marktmacht, ein großes Unternehmen kann andere, kleinere einfach verdrängen. Manchmal ist es auch einfach schlechtes Marketing oder zu hohe Hürden durch Lizenzen. Auch die öffentliche Wahrnehmung kann das Aus für eine Technologie bedeuten, wenn zum Beispiel die herausgeforderte Industrie immense Summen in „öffentliche Aufklärung“ hineinsteckt.
    Der Krieg gegen Dieselfahrzeuge wird aktuell geführt, da haben Sie durchaus Recht. Aber was liegt dem ganzen Thema zu Grunde? Ein Deutscher Konzern war sehr erfolgreich und wurde zum nach Absatz größten Automobilhersteller der Welt. Dadurch sahen sich andere Nationen gefährdet und wollten ihre eigene Wirtschaft schützen und haben veröffentlicht, dass die Fahrzeuge des besagten Herstellers gar nicht so sauber sind, wie darauf geschrieben wurde und dann kam heraus, dass Software aufgespielt wurde, die erkennt, ob gerade ein Abgastest läuft oder eben nicht. Nach amerikanischem Recht scheint dies Betrug am Kunden zu sein. Mittlerweile kommt heraus, dass auch andere, nicht- deutsche Hersteller ähnliche Software nutzten. Der Krieg wurde also von den Herstellern hervorgerufen. Heute sind es Reaktionen.
    Der Benzinmotor in seiner heute weitverbreiteten Form als turboaufgeladener Motor bietet natürlich viele Angriffspunkte, zum Beispiel die höhere Anfälligkeit gegen Defekte oder gar der im Vergleich zum Saugmotor höhere Ausstoß an Stickoxiden oder Feinstaubpartikeln.
    @Marc Hofmann
    Ja, das stimmt, die Energiedichte heutiger Akkus ist nicht so hoch, wie die von Uran. Allerdings können Sie aus Uran auch nur 5% der Energie herausziehen, bevor Sie die Brennstäbe wechseln müssen. Und was machen Sie dann damit? Ein Endlager scheint es ja nicht zu geben?
    Sei es einmal dahingestellt, ob es einen menschengemachten Einfluss auf den Klimawandel gibt oder nicht, war der technologische Fortschritt unserer Kultur nur deshalb möglich, weil das Klima über einen sehr langen Zeitraum stabil war. Ist es deshalb klug Dinge zu tun, deren Auswirkungen wir nicht abschätzen können? Es gibt viele Menschen, die sagen, dass wir nicht genug über das Klimageschehen wüssten, um überhaupt sagen zu können, welche Auswirkungen eine erhöhte CO2- Konzentration hat. Sollte man sich nicht genau dann genau überlegen, ob es sinnvoll ist die Randbedingungen zu ändern, wenn man nicht weiß, wie sich das Gesamtsystem  verhält? Oder ist es klüger, weiterhin auf Teufel komm raus Dinge zu tun, die wir nicht abschätzen können. Ich weiß nur, wenn Sie die Variablen einer Gleichung ändern, wird sich das Ergebnis anpassen.
    Ab wann wird sich das Klima nach Ihren Informationen denn abkühlen, können Sie Trends / Projektionen heranziehen, die dieses Szenario stützen?
    @Gerald Bleckmann
    Eine nette Quelle, die Sie da zitieren, aber der Verband, der hier genannt wird, ist eher ein eingetragener Verein. Hier wird die Übergangszeit beschrieben, aber nicht das finale Ziel, und das ist es wofür wir uns einsetzen sollten. Ebenso wird die Frage nach der Endlagerung nur angeschnitten, aber nicht beantwortet. Was soll denn mit dem Material geschehen, das aus dem schnellen Brüter fällt? Und da sind Isotope dabei, die strahlen nicht nur, die sind auch noch giftig.
    @Ulrich Walther
    Ein sehr geistreicher Beitrag. Vielen Dank, dass Sie sich um meine mentale Gesundheit sorgen. Ich kann Sie beruhigen, ich bin nach Aussage meines Arztes vollkommen gesund, wenn man von dem eingerissenen Zehennagel absieht.
    Ich habe doch geschrieben, dass es noch nicht perfekt ist, wie die Zukunft angegangen wird, aber es gibt Schritte in die richtige Richtung, eine Utopie in der genug Wohlstand für alle Menschen da ist, und nicht nur für eine kleine Gruppe Menschen, die das Glück hatte in einem entwickelten Land geboren worden zu sein.
    Ich freue mich über Ihre Rückmeldungen!

    Beste Grüße

    • „Die Natur weiß dann schon, was sie mit den Flächen macht.“

      Jo!

      Sie legt Weizenfelder und Kartoffeläcker an und baut Ställe für Kühe etc.

      Laß die Natur nur machen…

      Mann oh Mann!

      Machen Sie sich doch bitte mal den Unterschied zwischen „Natur“ und „Kultur“ klar. Oder denken Sie mal über das Verb „kultivieren“ nach.

    • Von Brennstoffzellen und Batterien verstehen Sie aber nicht allzu viel. Die Brennstoffzelle wurde in den 1960er Jahren in der Raumfahrt eingesetzt und funktioniert im Rahmen ihrer Lebensdauer wunderbar, wenn auch mit „Wirkungsgraden“ von nur 60%. Gemäß Wikipedia, das man hier ausnahmsweise mal zitieren kann, laufen 2-Takt-Dieselmotoren mit 55% Wirkunsgrad https://de.wikipedia.org/wiki/Zweitakt-Dieselmotor, im Labor mit über 60%. Das Prinzip der BZ ist uralt und bestens bekannt. Allerdings haben bisher die Nebenprodukte bei der Sauerstoff-Reduktion jeder PEM-BZ früher oder später den Garaus gemacht. Dupont hat nicht das geringste Interesse, dass irgendeine Membran, die besser als Nafion ist, auf den Markt kommt. Über HT-BZ in mobilen Anwendungen brauchen wir nicht reden, da hat sich BMW sogar bei einem popeligen Reformer die Zähne ausgebissen. Tja, und ob nun der „flüssige Wasserstoff“ à la „Carbazol“ und ähnliche der Weisheit letzter Schluss ist, ist abzuwarten.

      In der Gesamtkette wäre es daher günstiger, im deutschen Umwelt-Wahn Hybride zu bauen, die 100 km elektrisch schaffen und darüber hinausgehend von einem stationär laufenden 2T-Dieselmotor (oder einem anderen optimierten Verbrenner) angetrieben werden. Würde ich vielleicht kaufen, so was Ähnliches gab es vor gut 25 Jahren schon mal bei Hybrid-Bussen, wo der Motor nur als Generator arbeitete. Tja, hat sich aber nicht durchgesetzt.

      Zu Batterien: Auch die jeden Tag gepriesenen Feststoffbatterien werden unweigerlich altern. Wie schnell sie altern werden, weiß im Moment noch niemand, und brennen können die natürlich auch. Mit der Elektromobilität habe ich kein Problem, auch wenn ich mir kein solches Fahrzeug kaufen würde, aber mit einem Zappelstrom-Netz auch mit „Sektorenkopplung“ ist der Ansatz zum Scheitern verurteilt. Politiker der Altparteien sind leider unfähig, aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen. Ansätze zu Realismus sehe ich nur bei der AfD, die sich aber lieber auf andere Probleme stürzt als den Energiewende-Unsinn ernsthaft anzuprangern. In der FDP gibt es einige vernünftige Leute, Lindner ist jedoch ein astreiner „Altpolitiker“, von diesem Kubicki ganz zu schweigen.

      Immerhin, Sie beleidigen hier niemanden direkt, wie es andere Klimakatastrophen-Gläubige tun. Irgendwann wird die CO2-Lüge auffliegen, und ich hoffe, ich werde diesen Tag erleben. Ich fürchte lediglich, dass Deutschland bis dahin so weit beschädigt wurde, dass nichts mehr zu retten ist. Der Pragmatismus der Chinesen ist mir da 100x lieber als der etwas dümmliche Aktivismus der Deutschen.

    • @Chris Schmid

      Sie haben es immer noch nicht begriffen…in einer CO2 und Kernenergie FREIEN GESELLSCHAFT wird es weder eine WIRTSCHAFT noch eine WISSENSCHAFT mehr geben. Es wird also auch keine Batterieforschung und Produktion in Deutschland stattfinden…es wird in Deutschland weder eine Wirtschaft noch eine Wissenschaft mehr geben…technische Hilfsmittel…Technik im allgemeinen…Fortschritt (Digitalisierung, Automatisierung) VERGESSEN Sie es…in einen CO2 und Kernenergiebefreiten Umfeld wird es dies nicht mehr geben…da wird es nur eines geben den Mangel und die Armut wie wir diese vor 200 Jahren in Europa und Deutschland erleben durften.

      Wer die Rahmenbedingung in Deutschland so ändert, dass er über die Medien und die Politik, die Kernenergie und das CO2 als Teufelszeug an den öffentlicher Pranger stellt, der will nur eines….Deutschland plündern und dem Erdboden gleichmachen! Mit der Willkürlichen politisch-medialen Abschaltung der weltweit sichersten Kernkraftwerke hat Deutschland den ersten Schritt in eine sozialistisch-grüne Staatswirtschaft gemacht…es folgen die Vernichtung des Verbrennungsmotor…der Kohlekraftwerke….die Deutsche Chemie wird über den Pranger des „Plastik in den Weltmeeren“ als Böse hingestellt usw. usw.

      Das sind die grün-sozialistischen Rahmenbedingung, die uns als freie Bürger … Markt-Gesellschaft aufdiktiert werden…PRANGER, PRANGER, PRANGER….alles ist Böse und Schlecht…in einer CO2 -und Kernenergie FREIEN Gesinnungsdiktatur = Mangel und Armut…jedoch KEIN MEHRWERT und erst recht kein Wohlstand!

       

    • Herr Schmid,

      aus Ihrem Sammelsurium an Themen konnte ich mir zeitbedingt leider nur ein Thema herausgreifen, das Sie aber noch nicht ausreichend beantwortet haben:

      Warum sind ausgerechnet börsennotierte(!) Unternehmen dafür verantwortlich, dass der Strom unbezahlbar wird? Jedes Unternehmen ist an Umsatz und Gewinn interessiert, und wenn Sie bei den EE der Spur des Geldes folgen landen Sie in der Ökobranche vor Allem bei GmbHs, KGs, etc. Die reflexartige Schuldzuweisung an die großen Energieversorger mag im Sinne einer Dolchstoßlegende opportun und publikumswirksam sein, geht aber an der Realität in der energiewendebesoffenen Ökorepublik vorbei.

      Meinen Technologievergleich wischen Segelschiffen und den EE scheinen Sie wohl zu akzeptieren!?

       

    •  
      @ Chris Schmid

      All Ihre aufgegriffenen Themen ernsthaft zu behandeln, würde ein Buch füllen.

      Es ist aber einfach.

      Ihre Bemerkungen stützen sich auf einen Glauben, dem viele Menschen erlegen sind.
      Sie glauben den Schamanen, die im wissenschaftlichen Kleidchen daherkommen und behaupten, der Mensch könne das Wetter durch Justierung des CO2 so stark beeinflussen, dass sich das langfristige Klima, weltweit, ändert.

      Schuldgefühle sollen die Menschen plagen, um sie leichter manipulieren zu können.

      Vergessen Sie es einfach!

      CO2 ist klimaneutral.
      Alle Maßnahmen zur Reduzierung sind ein Verbrechen, also unnötig und unwirksam.

      Technologien auf Basis von Lügen voranzutreiben, kann nur falsch sein.

      Das Kriterium sollten Preis und Nutzen sein.

      Verbrauchen Sie keine Zeit um dieses Verbrechen zu unterstützen, machen Sie sich ein schönes Leben.

    • Wenn Sie sich so sehr auf Rückmeldungen freuen, greife ich mir mal eine von Ihren fragwürdigen Aussagen, besser gesagt Humbug oder Nonsens:

      „Der Krieg wurde also von den Herstellern hervorgerufen. Heute sind es Reaktionen.“

      Der Krieg gegen den Individualvehrkehr getarnt als Umweltschutz hat die europäische Einheitspolitik unter deutschem Vorbild viel früher begonnen. Mit den komplett unsinnigen Stickoxyd-Vorschriften, die 9-fach strenger sind an der frischen Luft als am Arbeitsplatz, und von jeder deutschen Familie zu Adventszeit über das Kerzenlicht über das zigfache überschritten wird. Die Deutschen müssten längst ausgestorben sein, wenn diese mickrige Werte wirklich die Gesundheit beeinflussen würden. Zu allem Überfluss zwingt die dunkelgrüne unkontrollierte EU-Politik zu einer CO2-Reduzierung, sprich Energiereduzierung, die technisch nicht machbar ist. Um den CO2-Ausstoß gleich Spritverbrauch möglichst zu reduzieren, müssen europäische Hersteller vor allem höchstverdichtete Diesel auf den Markt bringen, die prozessbedingt den höchsten Stickoxyd-Ausstoß haben. Die USA haben keine sinnfreie CO2-Regeln und haben daher dort nur langsamdrehende, hochvolumige Benzinfresser, die prozessbedingt praktisch keine Stickoxyde freisetzen. Und man reibt sich dort die Hände in dem man auch unrealistische NOx-Grenzen vorschreibt, wohlwissend, dass diese nicht erfüllbar sind und warten genüßlich, bis die Hersteller erwischt werden. Und somit die Amerikanische Fahrzeugbauer die EU-Konkurenz nicht fürchten braucht. Und die EU-Hersteller, eingeklemmt zwischen CO2 und NOx-Regeln wurden gezwungen zu schummeln. Die realitätsfremde Verbrauchsangaben ist das erste Indiz fürs Schummeln. Da ist die Konkurenz allerdings auch nicht besser: Ein Tesla S muss nicht nach 500, sondern schon nach 300 km an die Dose, es sei denn man hat im Kofferraum ein Verlängerungskabel von 30 km.  

       

  4. Der motorisierte Individualverkehr bietet wenig Potential CO2 einzusparen. Das gesamte Erdöl ist für 23% der CO2 Emissionen verantwortlich, davon entfällt weniger als die Hälfte auf den Individualverkehr. Dieser emittiert weltweit lediglich 4Gt CO2.

    Demgegenüber absorbieren die natürlichen CO2 Senken rund 2,3% des anthropogenen CO2, also des durch menschliche Aktivitäten zusätzlichen CO2 in der Atmosphäre. Da der Mensch die Atmosphäre zum jetzigen Stand um fast exakt 1.000Gt angereichert hat, sind das logischer Weise 23Gt. Natürliche CO2 Senken konsumieren daher fast 6 mal so viel CO2, wie der gesamte motorisierte Individualverkehr ausstößt. Aus ökologischer Sicht ist dieser daher ziemlich unproblematisch.

    Man kann das sogar in Temperatur umrechnen. Mit stetigen Emissionen von 4Gt CO2 lässt sich die Atmosphäre dauerhaft um 4/0,023 = 174Gt CO2 anreichern. Umgerechnet in ppm sind das dann 174/7,8 = 22,3ppm. Das sind rund 8% von 280ppm, der Menge an CO2 die einer Verdoppelung gegenüber den vorindustriellem Niveau entspräche.

    Wenn nun eine Verdoppelung des atmosphärischen CO2 eine Erwärmung von sagen wir 1,5°C verursachen würde, läge der Anteil des motorisierten Individualverkehrs bei gerade mal 1,5*0,08 = 0,12°C. Man könnte demnach, wenn man weltweit allen Privatpersonen ihre Autos und Motorräder wegnähme, die Erde um 0,12°C „kühlen“. Eigentlich wären es aufgrund der nicht-linearen Wirkung von THG noch deutlich weniger. Egal.

    Stattdessen sollen E-Autos jedoch als Ersatz dienen, der keineswegs emissionsfrei ist. Allein die Produktion von Batterien für diese Autos verursacht zum jetzigen Stand mehr CO2 Emissionen, als der Betrieb von Verbrennungsmotoren. Da schon der gegenwärtige Strombedarf mit Hilfe von Kohle bedient werden muss, wird zusätzlicher Strom letztlich noch mehr Kohle verlangen. Oder, wenn man so will, den Ausstieg aus der Kohle (sic!) verzögern. So oder so werden Benzin und Diesel durch Kohle substituiert, wobei die Verbrennung von Kohle jedoch CO2 intensiver ist, aufgrund der ungünstigeren Kohlenstoff-/Wasserstoff Relation.

    Zum jetzigen Stand bedeutet jedes E-Auto eine Zunahme der CO2 Emissionen, womit sich die Diskussion über einen klimaschonenden Effekt erübrigt. Doch selbst unter künftigen Idealbedingungen würden E-Autos den 0,12°C Beitrag des Individualverkehrs nur marginal reduzieren. Genau das würde verbesserte Motorentechnik aber ohnehin leisten.

    • „…wobei die Verbrennung von Kohle jedoch CO2 intensiver ist, aufgrund der ungünstigeren Kohlenstoff-/Wasserstoff Relation.“

      Die Inhaltsleere von jeglicher Umrechnung in CO2-Emissionen zeigt sich hier ganz deutlich. Mehr CO2 bedeutet weniger H2O – was ja als Wasserdampf auch ein Klimagiftgas sein soll.

      CO2 kühlt. Deshalb sollten wir uns auf  Fragen des Energie- und Resourcenverbrauchs konzentrieren.

       

  5. Die E-Mobilität ist ein technischer Atavismus! Die elektrochemische Spannungsreihe begrenzt die Energiedichte von Akkus auf 1/10 von der flüssiger Kohlenwasserstoffe. Die Ladezeiten sind um Potenzen höher als die Tankzeiten. Das lässt sich niemals wegdiskutieren, egal welche Propagandamaschinen die Öko-Ideologen auch immer anwerfen. Mein Dieselmotor erfüllt alle meinen Mobilitätsansprüche, der E-Antrieb ist immer nur ein schlechter Kompromiss! Mal sehen ob die Zipfelmütze auch noch so blöde ist sich den E-Antrieb aufzwingen zu lassen….

    • Die elektrochemische Spannungsreihe begrenzt die Energiedichte von Akkus auf 1/10 von der flüssiger Kohlenwasserstoffe.

      Das ist schön nachgeplappert, aber eben nur die halbe Wahrheit. Die Energiedichte eines Akkus wird zum größten Teil dadurch bestimmt, wieviele Ladungsträger die Elektroden aufnehmen können und das ist eben nicht nur durch die elektrochemische Spannungsreihe bestimmt. Es ist auch gar nicht notwendig, die um den Faktor 10 zu erhöhen. Dann würden die E-Autos 2000 km mit einer Akkuladung fahren (heute fahren sie mindestens 200 km), und dann würde kein Mensch mehr Diesel oder Benziner kaufen.

      Der Wirkungsgrad von Diesel/Benziner liegen im Normalbetrieb bei etwa 20%. Nicht vergessen, der Wirkungsgard eines Verbrennungsmotors ist drehzahlabhängig! Also nicht den Wirkunsgsgrad bei höchstem Drehmoment als Dauerwirkungsgrad ansetzen! Beim E-Motor liegt der Wirkungsgrad bei über 80%, dauerhaft, bei jeder Drehzahl. Ich rechne 80%. das heißt eine Vervierfachung der Energiedichte im Akku würde Parität erzeugen.

      Die Ladezeiten sind um Potenzen höher als die Tankzeiten.

      Für das Laden habe ich echt keine Lösung und mir ist klar 100 kWh in 0,25 h laden heißt eine Leistung von 400 kW. Es wird sich in irgendeiner Form eine Infrastruktur herausbilden, wenn der Bedarf groß genng ist. Wie die aussieht, weiß ich nicht und muss jetzt auch noch nicht bekannt sein. Als Benziner und Diesel auf die Straße kamen, war auch nicht bekannt, wie die Infrastruktur des Tankens aussehen wird. Tankstellen in der heutigen Form gibt es erst seit 100 Jahren. Meine persönliche Tankstelle wäre im Moment die Steckdose am eigenen Haus.

      Mein Dieselmotor erfüllt alle meinen Mobilitätsansprüche, der E-Antrieb ist immer nur ein schlechter Kompromiss!

      Sie scheinen ihre Mobiltätsansprüche für sehr universell und allgemeingültig zu halten und betrachten andere Mobiltätsansprüche als deppenhaft; nun gut, Arroganz ist in ihren Beiträgen wahrlich kein Fremdwort. Ihre Mobilitätsansprüche scheinen darauf zu beruhen, jederzeit überall hinfahren zu können, ohne überlegen zu müssen, wie komme man an Treibstoffnachschub. Nun gut, es soll Menschen geben, die es als die höchste Form der Freiheit empfinden, nachts um 3 Uhr aus dem Bett zu springen zu könen und nichts wichtigeres zu tun haben, als jetzt, gleich, sofort nach Longyearbyen. Für die ist das E-Auto echt unpraktisch, aber wer kann sich diese Freiheit leisten?

      Ich rechene ihnen mal meine Mobilitätsansprüche vor, die auf der Realität eines Menschen beruhen, der noch im Arbeitsprozess steht und sich solche Eskapaden wie im vorherigen Abschnitt beschrieben, nicht leisten kann, weil er mit seiner Arbeitskraft nicht nur seinen Geldbeutel sondern auch die Sozialkassen füllen muss!

      220 Tage im Jahre muß ich arbeiten, das sind bei mir 70 km pro Tag (Dienstreisen lassse ich unter den Tisch fallen, sonst wären es weniger Tage). Dazu kommen noch 40 Tage im Jahr (WE+Feiertage) mit etwa derselben Entfernung. Da stehe ich jeden Abend wieder an meiner heimischen Tankstelle.

      50 Tage im Jahr liegt die Entfernung, bis ich wieder an meine heimische Tankstelle komme, zwischen 70 und 300 km.

      20 Tage im Jahr ist die Entfernung > 300km bis ich wieder an der heimischen Steckdose bin. Ich bräuchte also für Zwischendurch eine E-Tankmöglichkeit. Dass ich an einem Tag mehr als 300 km in einem Stück fahre, passiert vielleicht 5 mal im Jahr und nur da wäre die Tankzeit relevant.

      Die verbleibenden Tage bis 365 bewege ich das Auto nicht.

      Mehr als 2 Personen sitzen in der Regel nicht im Auto, der Kofferraum möchte schön groß sein.

      Welcher Antriebstyp kann ihrer Meinung nach diese Mobilitätsansprüche erfüllen?

      • „Welcher Antriebstyp kann ihrer Meinung nach diese Mobilitätsansprüche erfüllen?“

        Es gibt eigentlich nur ein Kriterium für die individuelle Mobilität: Keine technologische Begrenzung der Verfügbarkeit!

        Bei Verbrennungsmotoren ist dieses Kriterium erfüllt, der erste technologisch bedingte Ausfall des Fahrzeugs für 30 Minuten erfolgt nach 30.000 km (erster Ölwechsel), und zwar nicht exakt sondern ungefähr und ist damit absolut planbar. Ob ich nun  allein die Familien-Urlaubsanreise von über 1000 km steuere oder mich der reizenden Beifahrerin abwechsle ist meine Sache. Es spielt auch keine Rolle wie oft das passiert. Wenn ich heute von einem Bahn/Flugstreik erfahre kann ich (inlands) immer die Erpressung umgehen und eben mehr als 1000 km am Tag fahren. Weil mein Gerät eben IMMER zu Verfügung steht. Es ist nicht unbedingt mein Interessengebiet, aber es gibt Autorennen, bei denen um die 5000 km am Stück gefahren wird. Natürlich wechseln die Fahrer und tanken dauert Sekunden. Ganz so schnell muss es bei mir nicht sein, aber Energie holen darf bei mir nicht länger dauern als die Pinkelpause. Dann handelt sich es sich in der Tat um ein Fahrzeug. Ein Gerät, dass technologisch bedingt länger geladen als gefahren wird, ist ein Stehzeug, kein Fahrzeug.

        Da können Sie sich sonstwas schönrechnen. Über die 2.000 km pro Ladung können Sie nur mitleidiges Lächeln ernten.

        Noch schöner ist Ihre Vorstellung über die Lade-Infrastruktur, die bei Bedarf heranwächst…. Gottchen, da fällt ja einem nichts mehr ein. Der Bedarf ist extrem schwankend, am Urlaubs-Anreisetag bilden sich an jeder der zahlreichen Tankstellen z.B. zwischen Nürnberg und München Schlangen von regelmäßig 50 Fahrzeuge und mehr. Obwohl das deutsche Tankstellennetz die theoretische „Ladekapazität“ von 500 Kraftwerke hat (Energieumsatz pro Säule mal Säulen). Reicht manchmal trotzdem nicht. Das sollten Sie sich mal vorrechnen, wie viel Kraftwerke für den Verkehr gebraucht werden und wie oft sie einfach nur stehen un Geld fressen.

        Es funktioniert nur für Einzelne für Tesla-Schaufahren im langsamen Tempo, damit man gesehen wird und bis zu Dose kommt. Oder als Zweitwagen zum Einkaufen in der Stadt bei Geldüberfluß.

        Sonst könnte es nur funktionieren, wenn ein Gesetz erlassen wird, dass man nicht mehr als 20 km täglich privat fahren darf, aber nur wenn die Nacht davor ordentlich windig war. Alles andere ist Humbug. Soweit wollen es einige kommen lassen, da bin ich aber weg aus dem land der Träumer und Wirklichkeitsverweigerer.

        • Es gibt eigentlich nur ein Kriterium für die individuelle Mobilität: Keine technologische Begrenzung der Verfügbarkeit!

          Ihre persönliche Verfügbarkeit, ein Auto zu fahren, ist täglich auf etwa 16 Stunden begrenzt. In den verbleibenden 8 Stunden befinden Sie sich in einen Zustand, in dem der Gesetzgeber aus gutem Grund das Führen von Fahrzeugen untersagt. Diese technologische Pause können Sie durch nichts kompensieren. Diese 8 Stunden reichen aus, das E-Auto wieder verfügbar zu machen. Damit erweist sich ihr Kriterium, solange nicht ein 100% autonomes Fahren möglich ist, als Unsinn.

          Im Gegensatz zu Ihnen ist meine Betrachtung unternehmerisch. Können Sie sich einen Unternehmer vorstellen, der sich eine Maschine, die er täglich maximal 2 Stunden braucht und unheimlich teuer ist, in die Fabrik stellt? Unternehmerisch gesehen kostet mich mein Auto (30Cent/km)  jährlich etwa 8000 Euro. Nur weil ich außerhalb einer Großstadt wohne, aus privaten Gründen, die Sie nichts angehen, besitze ich noch ein Auto. Innerhalb einer Großstadt sehe ich heute keinen Vorteil mehr und im Urlaub habe ich eh ein Mietauto, da mir der Transport meines Autos per Flugzeug zu teuer ist.

          Das mit der Ladeinfrastruktur sehe ich viel lockerer. Erstmal braucht eine äquivalente PKW-Flotte aus E-Autos nur ein Viertel der Ladekapazität von Verbrennern, fördertechnisch ist es kein Problem, die Akkusätze komplett in wenigen Minuten auszutauschen und als im 19. Jahrhundert die Autos aufkamen, haben die Pferdezüchter auch damit argumentiert, dass es unmöglich ist, eine Infrastruktur aufzubauen, die die gleiche Anzahl PKWs wie Pferde mit „Hafer“ versorgt.

          Sein Sie froh, dass es damals Leute gab, die ein Rückgrat hatten und sich gegen die Pferdezüchter durchgesetzt haben!

          • Heute müssen wir froh sein, dass es Leute gibt, die nicht akzeptieren, dass Autos mit Akkus ausgerüstet werden, die nicht nur technischer Unsinn sind, sondern auch noch potentielle Brandbeschleuniger sind, die innerhalb von Sekunden hochgehen können. Und umweltschädlich sind die Akkus obendrein.

            Elektroautos können eine Alternative sein, wenn die Akkutechnik mindestens zehnmal höhere Energiedichten bereitstellt, sich innere Fehler nicht explosionsartig ausbreiten, Lebensdauern garantiert sind, die denen von Tanks für Flüssigkraftstoffe entsprechen, es „Tankzeiten“ wie bei Flüssigkraftstoffen gibt, die „Tankstellen- und Zapfstellendichte“ wie die der heutigen Tankstellen ist, die Reichweite praktisch jahreszeitenunabhängig 1.000 km ist und die Materialien, aus denen Akkus zusammengebaut werden, tatsächlich das sind, was die Promotoren der Verkehrswende für Autos fordern: Nicht giftig und einfach zu entsorgen.

            Bis dahin wird die konventionelle Antriebstechnik die bessere, die robustere und die preiswertere Lösung bleiben.

            In 50 Jahren wird man sehen, was die Ingenieurkunst zu Wege gebracht haben wird.

            Sorgen wir dafür, dass die Zunft der Ahnungslosen in Regierungen und Parlamenten den Ingenieuren jeglichen Freiraum zum Forschen lässt, der die Grundlage für Erfolg und Fortschritt ist. Verbieten wir der Zunft der Ahnungslosen, sich einzumischen. Sie hat in Deutschland schon genug Schäden angerichtet.

          • „Im Gegensatz zu Ihnen ist meine Betrachtung unternehmerisch.“

            Mein lieber Herr Schubert, wenn Sie ein Unternehmen führen würde, wären Sie relativ schnell pleite, während meins nachweislich seit Jahrzehnte funktioniert. Zu unternehmerischen Denken gehört vor Allem jeden Vorgang mit den vorhandenen gesunden Menschenverstand zu betrachten und die richtigen Entscheidungen zu treffen. Man muss allerdings das Eine haben und das Andere können:

            Sie betrachten oberflächlich die Begrenzung der persönlichen Verfügbarkeit des Fahrzeugs auf maximal 16 Stunden begrenzt… Nun ich z.B. hatte ein Mal einen Geschäftstermin zu ungünstiger Zeit für eine Flieger/Mietautokombination, knapp 800 km entfernt. Ich fuhr mit dem Auto, zwischendurch war ich in den  „Zustand, in dem der Gesetzgeber aus gutem Grund das Führen von Fahrzeugen untersagt“. Das Auto bewegte sich, welch ein Wunder, trotzdem sicher, und es hatte definitiv keinen Autopiloten. Wollen Sie nicht einsehen, dass Ihre Bemerkung „Damit erweist sich ihr Kriterium, solange nicht ein 100% autonomes Fahren möglich ist, als Unsinn.“ wirklich völliger Schwachsinn ist, oder wollen Sie sich weiter lächerlich machen? Im Übrigen steht nicht nur Ihr, sondern auch mein Hirn nicht 24h zu Verfügung, mein Auto schon. 

            Und weiter im Text zum Thema Denken und Denkfehler: Ein 100% autonomes Fahren ist ein Widerspruch in sich, so etwas kann es unmöglich je geben, höchstens ferngesteuert außerhalb des Cockpits. Jedes Fahrzeug hat einen Kapitän, der den Kurs bestimmt und für alles am Bord verantwortlich ist. Er muß nicht unbedingt drin sitzen, beim Schienenverkehr ist es dieser, der Strecken bei Bedarf sperrt und Schienenersatz organisiert. Der Blechkollege kann höchstens den Steuermann ersetzen, als Kapitän ist ein Mensch dabei. In meinem Auto habe ich manchmal einen wesentlich netteren Steuermann, bleibe aber Käptn, selbst wenn ich ein Nickerchen mache. Die häufigste Entscheidung, die ein Auto-Käptn treffen muss ist, ob man einen Zahn zulegen oder eine Pause einlegen muss, wenn die Stimmung auf den Rückbänken sinkt. Es werden aber bei fast jeder Reise Entscheidungen gefordert, die nur ein Mensch treffen kann, daher ist 100% autonom ein Mythos oder Märchen.

            Dass viele in der Großstadt kein Auto brauchen, und Sie persönlich nur bedingt, steht außer Frage. Sie können daraus aber nicht auf Alle schließen. Und wenn es um Kosten geht… Mit einer großen Familie haben Sie praktisch kaum Alternative zum Auto, da müssen Sie nicht angeben, dass Sie sich den Flieger und das Mietauto leisten können…

            Ihren letzte Absatz über Ladeinfrastruktur will ich nicht kommentieren. Dafür noch mal eine Portion unternehmerischen gesunden Menschenverstand: E-Autos sind kein Problem und wird es geben, wenn auch später, wir haben ja Vorbilder, wie es funktioniert, ohne teure Batterien, sinnlose Ladezeit, teuere Schnelllader großer Leistung und Kraftwerke mit sehr ungleichmäßigen Lastbedarf: auf der Schiene. Straßen mit Strom-Schienen und einen kleinen Akku für den letzten km sind technologisch kein Hit. Es wäre aber eine Vernunftlösung und vermutlich würden die Autos mit Stromabnehmer nicht schick aussehen, damit schlechter verkäuflich als Batterieautos. Es wird aber wenig mit Vernunft gemacht, sondern lieber einem Messias, sei es Musk oder die grünen Weltretter gefolgt.

      • Sie schreiben „und dann würde kein Mensch mehr Diesel oder Benziner kaufen.“. Wenn die Kisten bezahlbar und dauerhaltbar sind, vielleicht. Für mich ist ein Elektroauto genauso attraktiv wie , ach, das darf ich heutzutage bestimmt nicht mehr schreiben ….

        Na, dann nehmen wir doch einmal ein paar Zahlen:

        Energiedichte von

        Kohlenwasserstoffen: 12 kWh/kg

        Alkoholen: 5 – 7 kWh/kg

        Verbrennungsmotoren im stationären Betrieb, also auf einen Betriebspunkt optimiert, erreichen therm(odynam)ische Wirkungsgrade von 50%. Also reden wir bei KW von „bereinigten“ Energiedichten von 6 kWh/kg.

        Lithiumionenakkus (nutzbar): 0,1 kWh/kg, perspektivisch vielleicht 0,2 kWh/kg.

        Sogar die Protagonisten geben zu, dass bestenfalls die Feststoffbatterien das Potential haben, dass ein E-Auto im Rahmen der Lebensdauer weniger CO2 emittiert als ein vergleichbares Fahrzeug mit Verbrenner, die „Emissionen“ bei der Herstellung eingeschlossen. In diese Betrachtung gehen viele wohlwollende Annahmen ein, die erst noch als wahr zu beweisen sind.

        Zink/Luft-Akkus: perspektivisch 0,3 kWh/kg (Einsatz im E-Mobil kaum vorstellbar)

        Lithium/Schwefel-Akkus: perspektivisch 0,3 kWh/kg (zahlreiche ungelöste Probleme)

        Lithium/Luft: ist bisher noch nicht über das Grundlagenstadium hinausgekommen, und über die anderen in der Presse herumgeisternden Systeme reden wir besser gar nicht erst.

        Was glauben Sie, warum aktuell die „Feststoffbatterie“ jeden Tag als Sau durchs Dorf getrieben wird, hm?

        Also, träumen Sie weiter von der „Deutschen Öko-Diktatur“, der „DÖD“.

  6. „KOMISCH“ die „HEIßZEIT“ ist laut der dicken Bettdecke und der Schafswolllsocken meiner Affäre gaaanz urplötzlich schon wieder vorbei!?!…

    WAS sagen die grünen Schlümpfe aka Latif/Schellnhuber/Rahmstorf/Will/Illner/…/… JETZT???? Womöglich doch nur Wetter??!!! 😉

  7. Tesla stößt in den Volumenmarkt mit E-Autos vor. Und macht Verluste, umso mehr, je mehr Autos verkauft werden. Genau wie andere Hersteller mit ihren E-Autos auch. Aber auch der Verbraucher, der so ein Auto kauft, fährt damit teurer, als mit traditionellen Verbrennern. Hersteller, die Verluste machen, Konsumenten, deren individuelle Mobilität immer teurer wird, der Staat, der weniger Steuereinnahmen hat. E-Autos sind eine typische lose, lose, lose Situation. Jeder, der damit in Berührung kommt, ist auf der Verliererschiene. Aber das kennt man ja von praktisch allen Grünen Wenden, der Verkehrtswende, der Energiewende und der Agrarwende, alles Wenden ins Grüne Nichts. Aber was soll´s Leute, vergesst das Auto, bald sind wir sowieso alle im Flugtaxi unterwegs. Und die vielen Gigabyte überschüssigen Stroms der Windmonster und der Krähenspiegel werden durch den voranschreitenden Netzausbau gespeichert. So sieht unsere rosige, Verzeihung, grüne Zukunft aus. Wir werden von Idioten regiert, die von Ahnungslosen gewählt werden, freundlich ausgedrückt.

  8. Solange mit Oel richtig viel  Geld gemacht wird, wird jede Neue Technik, die eine Gefahr für gewisse Profitöre bedeutet mit allen Mitteln verhindert!  Der Grund der Völkerrechtswiedrigen Kriege gegen Oelreiche Länder ist nicht Der, sich das Oel anzueignen, sondern zu verhindern das von den Zeug  zuviel  und unkontrolliert auf den Markt kommt! Wir haben ja erlebt was mit den Leuten passiert die Sich dieser „Ordnung“ wiedersetzt haben!

    Es giebt einen Geldschein den man Dollar nennt, genauer gesagt Petrodollar, denn nur die Tatsache, das sich dieser Papierfetzen auf die Macht und Kontrolle des Oels stützt, hat das Überleben dieses im Grunde Wertlosen bedruckten Papiers sein Überleben bis jetzt gesichert!    Das ist der Hauptgrund, warum man alles tut um das zu erhalten!

     

     

    • @wolfgang fubelkoma

      So ein Schwachsinn! Der Fortschritt funktioniert nur über den MEHRWERT…es baut auf einander auf…. Wasser, Wind und Sonne haben den Anfang gemacht…dann kam mit der Entdeckung des Oel und Gas ein Mehrwert, der zum Fortschritt führte…am Ende kam das Uran das heute in der Wohlstands- Industriegesellschaft zum Hochtechnologie Energieträger gehört….und zu den entsprechenden Energieträger dann die entsprechende Technik…Fortschritt heißt MEHRWERT SCHAFFUNG….Wind, Sonne und Wasser sind gegenüber Oel, Gas, Kohle und vor allen Uran ein MINDERWERT! Das hat nichts mit Profit zu tun sondern mit Wissen, Forschung, Entwicklung…man entwickelt nur in eine einzige Richtung.. in die des Mehrwert….die gesamte sog. Erneuerbare Energiebranche ist eine Minderwertige Branche…die sich auch deswegen nur mit staatlichen Subventionen und marktfeindlichen Gesetzen eine Zeitlang halten kann.

      • Sie haben schon richtig erkannt, dass jede neue Technologie einen Mehrwert bieten muss, um sich gegen bestehende durchzusetzen.
        Zu Beginn jedes Technologiezykluses ist die neue Technologie jedoch dramatisch unterlegen. Dies wird bei der Betrachtung von mehreren überlagerten Technologiekurven deutlich. Dies nennt man dann S- Kurven- Konzept.
        Als Beispiel kann man zum Beispiel Segelschiffe nennen, die langsam aber stetig von Dampfschiffen verdrängt wurden. Lange hat sich der Segelschiffbau gegen Dampfschiffe gewehrt und immer größere Schiffe mit größerer Segelfläche und höherer Anzahl an Masten und weiteren technischen Verbesserungen gebaut. Dies war dann auch der Namensgeber für den Sailing- Ship- Effekt. Letztendlich konnte der Wandel zum Dampfschiff nur verzögert, aber nicht verhindert werden.
        Die Automobilbranche ist an der gleichen Stelle angekommen. Immer mehr Menschen gehen wieder bewusster durch die Welt und nehmen Veränderungen wahr. Man erkennt wieder, dass das Handeln des Individuums einen Einfluss auf das große Ganze hat und einige wenige wollen ihren Beitrag leisten um die Welt ein klein wenig besser zu machen. Und so ist Tesla auch ein Ausnahmeunternehmen.
        Kennen Sie die Claims, bedeutender Automobilunternehmen? Mercedes- Benz sagt zur S- Klasse: „Das Beste oder Nichts“, BMW wirbt mit der „Freude am Fahren“, AUDI ist stolz auf seinen „Vorsprung durch Technik“ (wobei „Vorsprung durch Schummelsoftware“ wesentlich ehrlicher wäre). Der Claim von Tesla ist „Accelerating the Transition to Sustainable Transportation“. Und das hat Tesla eindrucksvoll geschafft! Noch vor zehn Jahren war ein Kraftfahrzeug, dass mit elektrischem Strom angetrieben wird und lange Strecken von über 500 km zurücklegt, ein sehr akademischer Prototyp, mittlerweile ist er Realität mit einer Stückzahl von über 100.000 neuen Einheiten pro Jahr. man ist also längst in der Massenproduktion angekommen und dass nicht nur bei Tesla!
        Natürlich macht Elektromobilität nur Sinn, wenn der Strom auch regenerativ ist. Und da bietet Tesla mit dem SolarCity ebenfalls eine Lösung an. Nun kommt sicherlich das Argument, wenn Deutschland auf erneuerbare Energien umstellt, wird Strom unbezahlbar. Ja, das wird er, aber nicht weil die Erzeugung teuer ist, sondern, weil börsennotierte Unternehmen Profite wittern. Hier sei als Beispiel Schweden genannt. Über 75 %des erzeugten Stromes kommt aus regenerativen Quellen und beim Laden an der öffentlichen Stromsäule zahlt man 3 Ct pro kWh Strom.
        Zur Herstellung von Batterien kann man sagen, dass es noch viel aufzuholen gibt. Sei es bei der Förderung der Rohstoffe, den Energieverbräuchen bei der Herstellung und der Entsorgung, aber vergleicht man es zu Kohle, Erdöl und Uran, sind die Unterschiede nur marginal.
        Im Tagebau von Kohle wird auch sehr viel Mitwelt zerstört, also ist hier kein Unterschied zu finden. Auch Erdölförderung ist ein schmutziges Geschäft und hinterlässt große Schäden, und noch größere, wenn die hydraulische Frakturierung zum Einsatz kommt. Und was wollen wir mit dem ganzen Uranabfällen anstellen? Es gibt keine Möglichkeit, ein Endlager bereit zu stellen, das lange genug bestehen kann, um das Ende des Strahlens zu erleben.

        Alles in allem hat die Elektromobilität, wenn sie richtig angegangen wird, keinen Minderwert, sondern bietet die Möglichkeit, es ein klein wenig besser zu machen, als bisher und dass sollten wir dringend tun.

        Ein guter Gast verlässt sein Zimmer so, wie er es vorgefunden hat. Und wir verlassen den Planeten auf dem wir etwa 80 Jahre zu Gast sein dürfen, in einem katastrophalen Zustand. Anstelle von Fischen sind die Ozeane nun mit Kunststoff gefüllt. Wir haben riesige Gebiete mit Strahlung verseucht. Wir sind dabei einen Klimawandel hervorzurufen, der in dieser Geschwindigkeit noch nie im Laufe der Erdgeschichte stattgefunden hat und tragen zur Änderung des Klimas bei, dass es uns überhaupt erst ermöglicht hat diese Technologiestufe zu erreichen. Es geht nicht darum den Planeten zu retten, die Erde wird uns um 4 Milliarden Jahre überstehen. Es geht darum, uns selbst als Spezies zu retten und alle Generationen, die nach uns kommen.

        Leider haben wir den Blick verloren auf das wunderbare Geschenk, das uns gemacht wurde und es ist eine Schande, wie wir damit umgehen.

        • Werter Chris S,

          einige Anmerkungen zu Ihren verzweifelten Aufrufen zur Weltrettung:

          Schweden hat ca. 50% Wasserkraft und ca. 30% Kernkraft.

          Bei Kohleförderung entzieht man Flächen für ca. 50 Jahre jeglicher anderen Nutzung. Danach entstehen Seenlandschaften, Biotope, Naturschutzgebiete, also Umwelt, wie der Mensch sie braucht. Die Natur braucht nach einem großen flächendeckenden Waldbrand oder einer großen Überschwemmung ebenfalls etwa 50 Jahre, damit alles wieder wie vorher aussieht.

          Die Natur hat viel mehr Gebiete mit höherer Strahlung „verseucht“, als es der Mensch tat. In den von der Natur „verseuchten“ Gebieten darf der Mensch leben, in den Katastrophengebieten Tschernobyl und Fukushima mit geringerer Strahlung darf  der Mensch nicht oder nur bedingt leben.

          Die Natur hat das Riesen-Wasserreservoir der Ozeane komplett versalzen. Für den Menschen ungenießbar. Welche Umweltverschmutzung!

          Das mit dem Klimawandelpopulismus ist echt unter der Gürtellinie.

        • Die Elektromobilität hatte seit Erfindung des Autos etliche Chancen. Gescheitert ist sie bisher stets an den Batterien. Mal sehen, ob es diesmal anders wird.

          Musste kürzlich herzlich über die Unwissenheit eines Grünlings lachen, der Verbrennungsmotoren despektierlich als „140 Jahre altes Konzept“ abwertete. Der nicht ganz so begabte Grünling hat wohl nicht richtig aufgepasst, denn Elektromobilität ist ungefähr genauso alt. Das steht sogar beim links-grünen Wikipedia. Tja, so sind sie halt die Grünen, wenig in der Birne aber groß die Klappe aufreißen. Als Fahrer von Autos mit „Dinosaurier-Motoren“ könnte ich die Dummheit ja gelassen nehmen, nur werden die Grünen und die Linken, also außer der AfD eigentlich alle Parteien, uns die Freiheit nehmen, selbstbestimmt zu leben. Und dagegen werde ich mich wehren. Aber auch dagegen wird es Gesetze geben, bis George Orwell sich im Grabe umdreht. Der Überwachungsstaat ist ja schon erschreckend weit voran geschritten, und mit der Digitalisierung werden wir unsere Individualität preisgeben.

          Ich bin froh, dass ich viele Jahre in Freiheit leben durfte, das wird bald endgültig vorbei sein.

        • Was für ein hohles Geschwätz!

          Der Strom aus EE wird deshalb unbezahlbar, weil er die Technologie der Segelschiffe repräsentiert! Das hat nichts mit „börsennotierten Unternehmen zu tun, die Profite wittern“; es sei denn, Sie meinen damit die Ökolobby und Windbarone.

           

           

        • „Zu Beginn jedes Technologiezykluses ist die neue Technologie jedoch dramatisch unterlegen. “

          Wie kommen Sie denn auf diese Schnapsidee?

          Sie wissen doch sicher, dass zu Beginn des 20. Jahrhunderts es weit mehr Elektroautos als Benziner gab. Alle Taxis zum Beispiel in New York.

          Dann hat 1913 ein gescheiter Mensch den elektrischen Anlasser für Verbrennerautos erfunden. Es gab keine gebrochenen Daumen durch Rückschläge beim Anlassen mehr und auch der Herrenfahrer konnte ohne Chauffeur sein Vehikel in Gang setzen. Und siehe da, auch mit oder ohne Widerstände der Akkufabriken wie die Firma Gould in den USA waren E-Autos weg vom Fenster. Die Firma Gould hat dann Deutschland mit Akkus für die U-Boote zum WK1 versorgt.

          Es gibt keine Widerstände gegen E-Autos in Deutschland, ganz im Gegenteil, Subventionen ohne Ende. Und ein gewaltiger Krieg gegen Diesel und anschliessend sicher gegen Benziner.

          Bloß mit dem Verkauf von E-Autos hapert es und zwar ganz gewaltig.

        • @Chris S.

          Der Mehrwert in einer strom- und Energie-Technik basierenden Wohlstandsgesellschaft heißt „Energiedichte bzw. Energiedichtefluss“.

          Batterien, Akkus…haben eine misserable Energiedichte…Uran hat mit Abstand die beste Energiedichte….danach folgen Oel, Kohle, Gas…

          Und zu ihren Klimawandel….der Mensch ruft da nichts hervor…der Mensch muss das einzig vernüftige machen, wenn ein Wandel des Klima ins Haus steht….sich ANPASSEN….und am besten geht das mit seinen Verstand und der Vernunft…technische Hilfsmittel zum Einsatz zu bringen/zu entwickeln…die besten Energieträger/Techniken zu nutzen, die in der jetzigen Entwicklungsstufe/Evolutionsstufe uns zur Verfügung stehen…dazu gehört zu aller erst die Kernkrafttechnik/Energie!

          Mit Windmühlen, Solarparks, Akkus, Batterien, Biogasanlagen sich gegen den Wandel des Klimas zu rüsten kommt einen Selbstmordkommando gleich….vor allen dann, wenn das Klima zur Abkühlung neigen sollte….Neben der Vernichtung der Volkswirtschaft durch die grün-sozialistische Energiewende (sog. erneuerbare Energiemafia) wird auch noch das Leben von Tausenden von Menschen in Deutschland aufs Spiel gesetzt…ein perfides Spiel einer grün-sozialistischen Deutschlandabschaffer Medien-Politik Clique.

           

          • @Gerhard Bleckmann

            Seien Sie mir bitte nicht Böse…aber kommen Sie mir nicht mit „Ethik“ oder „Moral“….wenn ich dies als Masstab anlege, dann müsste ich die gesamte Menschheit verteufeln…Stichwort….Ist Aufofahren ein Gebot der Ethik?….Ist das Essen von Fleisch moralisch korrekt?….usw.

            Statt Ethik und Moral bitte die Vernunft gelten machen und das andere erledigt dann der Verstand.

            Die ethischen und moralischen Geisteswissenschaften bringen mehr Verderben als Fortschritt…bringen mehr Armut, Mangel und Leid/Verdruß als Wohlstand, Fortschritt und Entwicklung/Lust.

            Die Kernenergie ist sicherer als das tägliche Fahren von Autos auf unseren Straßen….die Kernenergie ist sicherer als jede andere Energiegewinnungstechnik….die Kernenergie ist einfach gesagt VERNÜNFTIG!

             

        • @ chris s

          AAACHSOOO!!! jetzt kapiere ich… warum Ihre Psychose international „german angst“ genannt wird… 😉

          Und die Natur soll also durch schwerst giftige Solarmodule, übelste Vögelschredder & Waldbodenzerstörer wie Windräder sowie maximal schädliche (Abbau seltener Erden, …, …) Akkus in eAutos „gerettet“ werden???!!!…

          MUUUAAAHH, HAHAHAHAHAHAHA!!! nennt man auch schizoides Psychopathentum, wenn Sam Hawkins sich nicht irrt… 😀

    • Billige Energie ist der Schlüssel zum Wohlstand der Welt. Jede Form von Öko-Energie erhöht den Energiepreis und reduziert damit diesen Wohlstand.

  9. E-fahrzeuge und Hyprid Fahrzeuge sind Minderwertige Produkte.. der Mehrwert ist und bleibt der Verbrennungsmotor..auch und Gerade für einen Luxus Jungen wie Elon Musik! Der Markt der Zukunft, des Fortschrittes und damit des Wohlstands basiert auf Mehrwertschaffung ..minderwertiges ist hingegen die Basis jedes sozialistischen System.. Mangel und Armut … Das Machtwerkzeug jedes Sozialistischen Diktatur Systems!

  10. Aus dem Focus rückt immer wieder der Rohstoffbedarf. Mit meinen zwar vorhandenem aber begrenztem Wissen versuchte ich, den Kupferbedarf für die Zuleitung zu einem „Super Charger“ zu errechnen. Ich nehme diese Option, da es für mich als Autofahrer keinen Sinn machen würde, irgendwo an der Autobahn 4 Stunden Kaffe zu trinken.
    Ich ging von folgenden Annahmen aus. 10 besetzte Ladestationen und 10 x Schnellladung. Jedes Fahrzeug mit 100 kw Akku und in 40 min soll das Fahrzeug zu 80% geladen sein. (zur Vereinfachung nehme ich 100 kw als Wert aus den nur 80% aber dafür in 40 min)
    400 V und 100 kw = 250 A / bei 10 Fahrzeugen also 2500 A. Ergibt einen notwendigen Leitungsdurchmesser von ca. 60 mm  pro Ader einer Drehstromleitung bei 2 km Zuleitung von der nächstgelegenen Trafostation. spez. Gewicht Cu= 8290 Kg/cbm
    Pro Meter 3-adriges Kabel also etwa 72 kg x 2000 m = 144 to !!!

    Und die zu bereitstellenden Strommengen dürften die eines mittleren Dorfes sein, richtig ?

    Frage an die Fachleute hier im Forum, ob ich bei der Berechnung grundlegende Fehler begangen habe.

    Wenn es wirklich sich um diese Mengen für eine Station handelt, ist das Ziel, die Elektromobilität zur Schonung des Planeten ad absurdum geführt. Beim Lithium rechne ich lieber nicht nach und den seltenen Erden auch nicht. Speziell, wenn es um die menschenverachtenden Abbaumethoden geht.

     

    • Herr Renken,

      auch wenn Sie mit Ihren Überlegungen grundsätzlich recht haben, sind Ihnen doch zwei wesentliche Fehler unterlaufen:

      1. Im Drehstromsystem (3 Phasen!) ist der Strom pro Phase bei 100kW und 400V „nur“ 100kW / 400V / Wurzel(3) = 144A.

      2. Kein vernünftiger Mensch legt ein 2km(!) langes 400V-Drehstromkabel, um damit 144A (oder gar 250A) zu übertragen. Hier würde immer Mittelspannung (20kV) zum Einsatz kommen; was allerdings noch aufwändiger wäre („dicker“ Trafo, Mittelspannungskabel, etc….)

      3. Ihr Beispiel hat eine Anschlussleistung von 10Fahrzeuge x 100kW = 1MW; ein mittleres Dorf hat da schon noch etwas mehr; denn pro Haushalt ergeben sich typ. 10kW – das wären dann nur 100 Haushalte.

      Trotzdem ist die Stromversorgung von Schnellladestationen keineswegs so trivial, wie das seitens interessierter (aber völlig ahnungsloser) Kreise oft dargestellt wird.

       

  11. Ich sehe schon die Schilder an den Autobahnausfahrten:

    Hier können Sie sofort laden, – für Unterhaltung ist gesorgt!

    Natürlich ohne Preisangabe, weder fürs Laden noch für die Unterhaltung…

  12.  
    Wenn man sich die Geschichte anschaut, ist das Elektro-Auto nie durch die Vorteile am Markt wettbewerbsfähig geworden, siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Lohner-Porsche

    Es gab zu allen Zeiten technische Optionen, die sich am Markt nicht durchsetzen konnten, wie z. B. auch die Wasser-Flugzeuge https://de.wikipedia.org/wiki/Dornier_Do_X
    die nun längst verschwunden sind oder die Luftschiffe https://de.wikipedia.org/wiki/Zeppelin
    die auch Geschichte einer Epoche sind.

    Was zählt, ist die Weiterentwicklung der Antriebs-Aggregate, um höhere Leistungen bei mehr Wirtschaftlichkeit zu realisieren, falls keine ideologischen „quasi Sekten-Politik-Verordnungen“ allen logischen Zusammenhang zeitweise auf den Kopf stellen.
    Womit wir bei Merkels Millionen E-Autos sind, so wie in ihrer Ex-Heimat DDR die Zweitakter ein politisches Phänomen waren.
    Dieser Sekten-hafte Hass auf die deutschen Diesel-Motoren, die mit höchsten Wirkungsgraden bei geringem Verbrauch und hohen Drehmomenten relativ konkurrenzlos den Konzernen in Asien und den USA ein Dorn im „Marketing-Auge“ sind, werden darum von der „Negativ-Werbe-Agentur“ DUH mit allen politischen Tricks bekämpft.

    Toyota ist das sehr engagiert, obwohl auf jedem Bürgerkriegs-Schauplatz die Pick-Ups dieses Konzerns immer dabei sind, versucht man diesen Kriegs-Anteil eines wesentlichen Geschäftsvolumens geschickt auszublenden.

  13. Ich glaube, daß die „Merkwürdigkeiten“ („long odds“ im Originaltext) die Überraschungen und Unwägbarkeiten wiedergeben, denen sich start ups oft gegenübersehen. Im Falle Tesla scheint das die mangelnde Erfahrung im Großserienbau zu sein, denn die Schwierigkeiten stellten sich erst deutlich sichtbar ein, als Tesla von seinen Luxusmodellen zum Modell 3 überging. Auch ein Modell3 hat mindestens 5 Räder (4 auf der Straße plus Lenkrad), einen E-Motor, Batterie, Karosse und die Innenausstattung. Das will heißen, Modell 3 ist von seinen Luxusgeschwistern kostenmäßig nicht sehr weit entfernt, soll aber nur 40% des Umsatzes der Großen bringen. Da muß Fertigung und Montage „flutschen“, sonst kommt man auch durch große Stückzahlen nicht in die Gewinnzone, sondern kumuliert Verluste, wie das Tesla seit Jahren vorexerziert.

    Elon Musk und Tesla erinnert mich fatal an die Haffa Brüder und EM.TV. In beiden Fällen begnadete Marketiers, viel Versprechungen, keine Gewinne und totale Überbewertung der Aktie durch Anlagenhysteriker, deren dringlichster Wunsch es ist, auch so ein Papier zu besitzen.

    Daß zur Zeit ein E-hype bei den Automobilern zu beobachten ist, hat mit der Politik zu tun. Wegen des „Dieselskandals“, der im Übrigen sehr begrenzt ist, will die Industrie Punkte sammeln und das ist in der gegenwärtigen kollektiven CO2-phoben Phase am besten mit allem was „Elektro“ heißt zu schaffen.

    Vor zehn Jahren war ich beruflich stark in das Förderprojektgeschäft für E-Mobilität bei einem großen Autohersteller eingebunden. Auf der anderen Seite gab es zwei Gruppen von Partnern, die politischen und die Experten der Ministerien. Mit Letzteren konnte man statt „Benzin- Volt&Amperegespräche“ führen, – kurz, man konnte argumentieren und wurde  verstanden. Mit Ersteren war dies nicht möglich, und dies ist auch der Grund, warum der Dieselskandal nur sehr begrenzt ist. Die Entscheider sind Politiker und haben die vielen Ausnahmetatbestände beim Diesel nie begriffen, oder nicht begreifen wollen. Es sind dies die Hofreiters und Göring Eckarts und Freund dieser Welt, die von Stromspeicherseen schwadronieren und das Netz zum Speicher „promovieren“.

    Trotz der massiven angekündigten Investitionen in E-Mobilität und neue Modelle der Hersteller glaube ich die Ankündigungen erst, wenn einige wirtschaftliche, politische und technische Barrieren gefallen sind:

    – der Minderpreis des E-Motors wird durch die Batteriekosten überkompensiert,

    – der volumetrische und gravimetrische Wirkungsgrad von Benzin/Diesel wird von einem Stromspeicher sehr wahrscheinlich nie erreicht werden können, kurz E-Speicher brauchen mehr Platz und sind vergleichsweise schwerer,

    – nach wie vor stellt die Lademöglichkeit ein Henne-Ei Problem in der Aufbauphase dar und die Ladezeiten sind mit Tankzeiten nicht vergleichbar,

    – schon bevor ein E-Flottenanteil 10% erreichen wird, stellt sich die Versorgungsfrage des zusätzlichen Strombedarfs, der m.M. nach nie von den Alternativen bereitgestellt werden kann.

    Aber, wir leben in „Smart Times“, es gibt smart phones und smart grids, wobei von letzeren die Intelligenz nur genutzt wird, um den Kunden durch einen Lastabwurf auflaufen zu lassen. Das ist schlicht und einfach pervers, gehört aber zur „Denkkinematik“ unserer gutmenschelnden Politiker, die genau wissen, was politisch korrekt zu tun ist und das auch durchziehen, koste es den Bürger was es wolle.

    Vor zehn Jahren schon hat einer der Gesprächspartner aus dem Politikfeld sich übrigens mir gegenüber darüber ausgelassen, dass die kumulierten Speicherkapazitäten aller an der Steckdose hängenden Autos einen gigantischen Speicher darstellten, aus dem Nachfragespitzen im Netz bedient werden könnten. Man kann sich nur fragen, von was solche Leute nachts träumen, denn sie haben die Grundbedürfnisse der Spezies Mensch offensichtlich nicht begriffen, oder wollen sie nicht begreifen und das heißt nichts anderes als daß sie eine Ökodiktatur installieren wollen, gegen die George Orwells 1984 ein harmloses Märchen ist.

  14. Wird nicht immer behauptet, das E-Auto kommt mit nur wenigen, wartungsarmen Komponenten aus?

    E-Motor, kein Schaltgetriebe – wieso sind die dann so teuer?

    • Andreas Demming

      E-Motor, kein Schaltgetriebe …..

      es fängt damit an, daß die notwendige Batterie mehr kostet als ein Verbrenner plus Getriebe. Zudem benötigt die Batterie mehr Platz als der Tank und ist schwerer,- d.h. das package ist ein anderes. Weiterhin muß die Montage umgekrempelt werden. Aufgrund der hohen Spannungen mit denen man arbeiten muß (bei 12 oder 24 Volt müssten fingerdicke Kabel = hohe Kosten hohes Gewicht verwendet werden) sind Sicherheitsaspekte zu berücksichtigen, die es bisher nicht gab. Für die Sicherheit nach Unfällen müssen neue Konzepte für die Rettungskräfte entwickelt werden….  man stelle sich vor, daß die Feuerwehr nach einem Unfall die Karosse mit der hydraulischen Schere aufschneidet und einen Kurzschluss auslöst. Benzin und Diesel brennen über viele Minuten, eine Batterie die „hochgeht“ erzeugt im worst case ein mehrsekundiges Plasma, das die Straße am Unfallort total zerstören könnte!

      • Ja, Sie haben recht.

        Eine „übliche“ 12 Volt Anlage haben auch E-Autos, die (meist) 400V Anlage zum Antrieb ist zusätzlich. Die KFZ-Mechaniker müssen _ unbedingt – eine Zusatzausbildung haben, sonst dürfen sie nicht hinlangen. Probleme gibt es womöglich bei den Besitzern, die handwerklich begabt sind, und der Meinung sind, alles selbst machen zu können.

        Weiß jemand, ob die Käufer von E-Autos auf solche Zusammenhänge hingewiesen werden?

  15. “ Toyota, Volkswagen, General Motors und andere scheinen allesamt auf diesen Zug aufspringen zu wollen.“

    Natürlich machen die das, denn ein Elektrofahrzeug als Zweitwagen für den Ortsverkehr – Also zwischen Wohnung und Arbeitsplatz – ist für den Parkplatzbesitzer (eigenes Grundstück, Garage im Mietshaus) ja nutzbar, da Tagesfahrstrecke geringer als maximal mögliche. Energetisch sind die Fahrzeuge ohne Rückgewinn der Beschleunigungsenergie beim Bremsvorgang aber nicht besser als Brennstoffautos. Das Problem besteht aber darin, daß man beim Benziner keinen Zweit- oder Mietwagen für Langstrecke braucht. Es darf nicht übersehen werden, daß die meisten Menschen Kurzstrecke fahren, aber eben auch die meisten zur gleichen Zeit (Urlaubszeit) ebenfalls Langstrecke. Und dann klappt das mit den Mietwagen nicht, die zur Urlaubsreise oder Fahrt zu weit entfernten Verwandten oder Freunden ein Kolbenmotorauto brauchen.

    • Rückspeisung der Bremsenergie klappt in der Realität nur bei „nennenswerten“ Verzögerungen und aus „ausreichenden Geschwindigkeiten – und eben überhaupt Bremsen, also nicht beim Überlandfahren.   E -Auto Fahrer zeichnen sich dagegen durch eher zurückhaltende Fahrweise aus.

      Wer langsam fährt und ausrollen lässt, kann möglicherweise Antriebsenergie sparen, abee nichts in die Batterie  zurückschicken.

      Weiterhin, sind das alles Zyklen,  die in die Lebensdauer der Zellen eingehen.

      –  Es ist schon hart, politisch korrekt zu tun.

    • Ein Kleinwagen als Zweit- oder Drittwagen – und klein sind die E-Autos – bekommt man aber beim Benziner zum halben Preis oder sogar drittel Preis wie E-Auto. Wer rechnen muss, und sein Geld nicht fürs Image ausgeben kann, wird es nicht fürs E-Auto ausgeben.

        •  
          Ich kann hier keinen Hellseher finden.
          Kaufen soll das jeder, aber bitte ohne Subventionen – da steckt mein Geld drin und das für Schmarotzertum.
          Dem Wetter ist es egal und die Fahrzeughalter sollen Steuern und Abgaben bezahlen!

        • Hallo Anna,

          schon auf den Wunschzettel an den Weihnachtsmann geschrieben? Wie wir ja alle wissen, bringt der die Geschenke ja sogar kostenlos vorbei.

          Viel Erfolg!

          • U. Langer

            Nein, das war nur die Auskunft eines fortschrittsläubigen Jüngling. Verbale Abrüstung ist nicht Ihr Ding?

  16. Ich mag Elektromotoren und Batterien, insbesondere, wenn sie als Starter für wunderbare 6- und 8-Zylinder-Otto-Motoren genutzt werden. Focus online hofierte heute AUDI, die ehemals wirklich guten heute aber tiefgrünen Ingolstädter würden in einen E-Sportwagen eine Feststoffbatterie einbauen, die in 15 Minuten geladen ist. Einer der Kommentatoren hat mal gerechnet: 95 kWh in 15 Minuten aufladen erfordert welche Ladeleistung? Ach je ….

    Elektromobilität mit Reichweiten um 1000 km ist technisch machbar, keine Frage, und Ladeleistungen von 500 kW sind technisch sogar vorstellbar. Bedient werden damit die Reichen und Super-Reichen, das dumme „Wahl-Vieh“, das alle 4 Jahre meint, es gäbe Demokratie, soll zu Fuß laufen, den ÖPNV nutzen und bestenfalls ein Kurzstrecken-E-Mobil nutzen. Das begreifen die grün-indoktrinierten Menschen aber nicht.

    • Gut erkannt. Wenn wir alle das 2 Tonnen CO2 Ziel der Grünen Energiewender einhalten, werden wir auf dem Wohlstandsniveau von Moldawien leben müssen. Da braucht das gemeine Fußvolk keine E-Autos mehr. Die sind dann der neuen Grünen Funktionärskaste vorbehalten. Filme wie American Graffiti werden nur noch eine blasse Ahnung von einer weit entfernten Vergangenheit erzeugen. Freiheit war gestern. Gut, dass ich sie ein Leben lang genießen durfte.

      • @Klaus Metzger

        Nicht einmal dann werden diese Grün-Sozialistischen Politiker ein E-Auto fahren…haben jedenfalls noch kein gepanzertes E-Auto gesehen.. und gepanzert sind die Autos dieser Politiker heute schon und dann erst recht.

    • „Technisch vorstellbar“ ist Vieles. Es muss aber auch herstellbar, anwendbar und benutzbar sein, sonst landen Produkt und Produktionsanlagen auf dem Müllhaufen der stranded Investments.

      Ladeleistungen von 500 kW und noch viel mehr sind technisch vorstellbar? Gewiß. Es ist nur eine Frage der Leitfähigkeit der Ladekabel, der Spannungsfestigkeit des Isoliermaterials, der Biegsamkeit der Gesamtkonstruktion, der Steckertechnik, der Abführung der Verlustwärme beim Laden aus dem Akku, der Homogenität des Ladevorganges im Akku, der Leistungsfähigkeit der Stromrichter und nicht zuletzt ist es eine Frage der Infrastruktur des Elektrizitätsnetzes.

      Vorstellbar ist fast alles. Realisierbar ist nicht alles. Aber das wissen leider nur Ingenieure, die ihre Erfahrungen hinter sich haben. Der Zunft der Ahnungslosen, die das Land von Regierungen und Parlamenten aus phantasiereich beherrscht, fehlen dazu dummerweise Wissen und Erfahrungen. Schwatzen reicht nicht.

       

  17. 30.000 Windmühlen in Deutschland sind unübersehbar einmal mehr derBeweis, dass Hersteller grundsätzlich auch mit jedem unsinnigenProdukt gute Gewinne erzielen können.

    Eine vergleichbare Situation kann auch für das Elektroauto sofort geschaffen werden, wenn z. B. über entsprechend überhöhte Kraftstoffsteuer und/oder unsinnige Abgasgrenzwerte der Technik des Verbrennungsmotors der Zugang zum Markt eingeschränkt oder gar entzogen wird.

    Unter den gegenwärtigen Randbedingungen ist und bleibt jedoch absehbar, dass Elektroautos als Nischenprodukt lediglich ein Spielzeug für wohlhabende Snobs sind. – Ob überhaupt und wenn ja wann in einer fernen Zukunft sich das ändern könnte, ist Spekulation:

    https://de.scribd.com/document/330206001/Elektromobilita-t

  18. Sozialistische Planwirtschaft funktioniert NIEMALS, erst recht nicht, wenn diese einer Gesellschaft durch eine FdJ Sekretärin für agit/prop mit „Dr.“ Titel in Marxismus-Leninismus aufoktroyiert wird… 😉

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