Handelsblatt: Deutsche Windin­dustrie in „ernster Krise“; könnte „implo­dieren“ … Konse­quenzen „können fatal sein“

Düstere Zukunft für die deutsche Windundustrie! Bildquelle

Pierre Gosselin
[Pierre Gosselin fasst hier inhaltlich einen Hintergrundartikel im Handelsblatt zusammen. Er nennt auch den Link. Weil wir den Artikel aber nicht direkt übernehmen dürfen, folgt hier die Übersetzung. Von Gosselin übersetzte Passagen aus dem Artikel werden rückübersetzt, weil der Originalartikel nicht zugänglich ist. – Chris Frey, Übersetzer]

Vor etwa einer Woche habe ich hier beschrieben, wie Deutschlands „Solar Valley“ spektakulär an die Mauer der Realität geprallt und zu einem industriellen Death Valley geworden ist. Fast die gesamte Industrie der Produktion von Solarkomponenten kollabierte und machte Zehntausende arbeitslos. Und da wundern sich Medien, Politiker und Aktivisten, warum die AfD so rapide im Aufwind ist. Vielleicht haben die Menschen einfach die Nase voll von all den bullshit-Versprechungen, die sie täglich eingetrichtert bekommen.

Windindustrie wird vom Winde verweht

Und jetzt, da die deutsche Solarindustrie zerschlagen und ausgebrannt ist, sieht es ganz so aus, als würde der Windindustrie genau das gleiche Schicksal zuteil. Dies berichtet ein führendes und hoch angesehenes tägliches Blatt. Das Handelsblatt schreibt hier online, dass Deutschlands Windindustrie jetzt vor „einer ernsten Krise“ steht und „zahlreiche Arbeitsplätze“ auf dem Spiel stehen.

Für ein Land, dass von sich behauptet, felsenfest der Umsetzung des Paris-Abkommens verpflichtet zu sein, ist es in der Tat überraschend, dass genau die Industrie, welche vermeintlich der Schlüssel zur Erfüllung dieser Verpflichtung ist, vor dem Kollaps steht.

Preise für Windstrom sind abgestürzt

Ein Grund dafür ist dem Handelsblatt zufolge der „Preisverfall für Windstrom“. Das Blatt fügt hinzu: „Die Stimmung in dem Bereich ist im Keller“, und jetzt „droht der deutsche Windmarkt zu implodieren“ (hier).

Massenentlassungen erfolgen

Das führende, täglich erscheinende Blatt beschreibt, wie renommierte Unternehmen wie Enercon „massiv Arbeitsplätze abbauen“. Enercon plant die Entlassung von 835 Mitarbeitern allein in Deutschland. Viele andere Unternehmen haben dem Blatt zufolge ähnliche Pläne.

Das Blatt macht fehlende Aufträge des heimischen Marktes für den Niedergang verantwortlich, und zwar infolge „eines dramatischen Preisverfalls“ für von Wind erzeugtem Strom. Eindeutige Ursache hierfür ist die Streichung massiver Subventionen, worauf die Windenergie fast augenblicklich schrumpft.

Das Handelsblatt erklärt auch, wie erste Maßnahmen der Regierung, die Einspeise-Bedingungen für Windenergie zu reformieren, zum Rohrkrepierer wurden:

Das Ziel der Bundesregierung war es, den Ausbau zu beschleunigen. Stattdessen wurde er massiv verlangsamt“.

Und jetzt werden Tausende Arbeiter ihre Arbeit verlieren und Gefahr laufen, politisch entrechtet zu werden. Gegenwärtig erzielen die Regierungsparteien in Deutschland, CDU und SPD, in jeder Umfrage neue Allzeit-Tiefs.

143.000 Arbeitsplätze in Gefahr

Die Lage ist ernst, und das deutsche Handels-Tageblatt fügt hinzu, dass die Konsequenzen fatal sein können für den Industriebereich Wind“, bietet dieser doch etwa 143.000 Arbeitsplätze in ganz Deutschland.

Das Handelsblatt erklärt, wie Zulieferer der Windindustrie ebenfalls hart getroffen werden, gehen doch weitere tausende Arbeitsplätze verloren und werden Werke geschlossen. Viele Windunternehmen sind in Norddeutschland ansässig, einer ökonomisch schwachen Region. Jetzt dürfte alles noch sehr viel schlimmer werden.

Stimmung der Arbeiter im Keller

Gewerkschaften schäumen und fordern Sozialpläne sowie Weiterbildung für neue Arbeitsplätze. Sie werfen der Regierung vor, nicht genug zu tun.

Enercon-Chef Hans-Dieter Kettwig besteht darauf, dass Deutschland zu seinen Verpflichtungen gegenüber dem Paris-Abkommen steht. Dafür ist das Weiterbestehen der Windindustrie ein wichtiger Baustein.

Allerdings suchen Investoren das Weite bzgl. Wind, und rund 600 Bürgerinitiativen in ganz Deutschland haben eine laute und klare Botschaft ausgerufen: Wir wollen diese hässlichen, unpraktischen Beleidigungen für das Auge nicht um uns haben!“

Kein Markt für volatile Windenergie

Das Handelsblatt folgert, dass selbst wenn die Regierung tatsächlich die scheiternde Windindustrie wieder aufpäppeln sollte, wäre das nicht ausreichend, um es der Bundesregierung zu ermöglichen, seine geplanten, selbst auferlegten Klimaziele 2030 zu erreichen.

Deutschland steckt fest in einem Dilemma. Falls die Regierung nichts tut, werden Tausende Arbeitsplätze das gleiche Schicksal erleiden wie jene, die im Death Valley verbraten worden sind, und Deutschland kann sich von allen Hoffnungen zur Erreichung der Paris-Ziele verabschieden. Aber falls die Regierung doch die Subventionen neu auflegt, um die deutsche Windindustrie wiederzubeleben, dann ist die erforderliche Netz-Infrastruktur einfach nicht existent, und die Energie kann nirgendwohin geschickt werden!

Ein Viertel der Windparks läuft Gefahr, den Netzanschluss zu verlieren

Das Handelsblatt verweist außerdem darauf, dass Deutschlands ältere Windparks bis zum Jahr 2020 ihre Lebensdauer überschreiten, weshalb bis zu einem Viertel der deutschen Windkapazität (14 GW) aus dem Netz verschwindet. Das dürfte das Erreichen der Paris-Ziele noch schwieriger machen.

Auch die Automobilindustrie hat die Nase voll

Nicht nur der Windbranche droht Aufruhr, sondern auch der mächtigen deutschen Autoindustrie.

Spiegel online berichtet, dass Deutschlands mächtiger Finanzminister Olaf Scholz strengeren CO2-Emissionen von Autos eine Absage erteilt hat.

Arbeiter haben die Schnauze voll von grün-sozialistischen Belastungen

Die SPD von Scholz hat in Umfragen fast einen historischen Tiefststand erreicht, nämlich bei rund 18%. Das ist ein gewaltiger Rückgang gegenüber den einst starken über 40%, als Gerhard Schröder 1998 Kanzler wurde. Offensichtlich besinnen sich Scholz und die SPD endlich auf einiges ihrer politischen Vernunft, was lange verloren war.

Link: http://notrickszone.com/2018/08/07/business-daily-handelsblatt-german-wind-industry-in-serious-crisis-could-implode-consequences-could-be-fatal/

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29 Kommentare

  1. Man kann es auch positv sehen. Dann stehen endlich wieder mehr Ingenieure und Techniker für die Instandhaltung und den Neubau von Brücken und Straßen zur Verfügung. Und das Handwerk sucht auch händeringend…

    • @F. Blücher
      Unser kleines Deutschland ist mit über 2 Billionen EURO verschuldet hinzu kommen noch knapp 1 Billionen EURO Target II Bürgschaftsschulden. Also steht Deutschland mit über 3 Billionen Euro in den Schulden…die Sozialkassen und Steuerkassen werden durch die illegale grün-sozialistische Merkel-Medien Mafiapolitik geplündert…die Null-Zinspolitik beraubt den Deutschen Sparer und Rentner bzw. dem Rentensystem seiner Guthabenzinsen…die Deutsche Volkswirtschaft wird ihrer mehrwertschaffenden und gut bezahlten Industriemarktwirtschaft (Co2 und Kernenergie) beraubt und in eine minderwertige Staats-Dienstleistungsgesellschaft  inkl. Subventionszahlungen für Minderwertige Ideologievisionen (Energiewende, Gender statt Bildung, illegale Einwanderer als Fachkräfte usw.) umgestaltet.  Vor diesen Hintergrund gibt es weder für Ingenieure noch für Techniker eine Zukunft in Deutschland…Deutschland entwickelt sich zurück unter der grün-sozialistischen Merkel….und das Wesen eine Ingenieure und Techniker ist das sich weiterentwickeln…sich VERBESSERN…einen MEHRWERT zu SCHAFFEN. Und zur Infrastruktur…schauen Sie sich die Infrastrukturen in sozialistischen Regierungen an….man fährt auf Verschleiß…auf das Beheben vom nötigsten….auf Flickschusterei…hat mehr mit Verwaltung als mit Instandhaltung und Ausbau von Infrastruktur gemein.
       

      • „schauen Sie sich die Infrastrukturen in sozialistischen Regierungen an….man fährt auf Verschleiß…auf das Beheben vom nötigsten….auf Flickschusterei“

        Stimmt, konnte man gerade in Italien beobachten, wo eine Brücke einfach mal so zusammenbrach.

        Derartige Brücken gibt es auch in Deutschland. Z.B. die Köhlbrandbrücke in Hamburg, wo die LKW nur noch einen Fahrstreifen je Richtung benutzen dürfen. 44 Jahre alt ist diese Brücke und rückt dem Abriß immer näher.

        Wichtiger als die Brücken ist natürlich die Fütterung der vielen „armen Ausländer ohne Bildung und Arbeitsfähigkeit“, die ins Land gelassen werden und die Menschen hier beklauen, denn was Anderes ist das nicht, was von Merkel & Co gefördert wird. Politflüchtlinge sind die meisten nicht, besonders nicht die Türken, die ins Land strömen.

        • Es liegt an uns, den Stimmbürgern, die Kandidaten und die Abgeordneten der Parteien, die für Verwahrlosung des Landes und für die Enteignung der Bürger verantwortlich sind, bei den kommenden Wahlen in die Wüsten zu jagen.

          Doch wer traut sich, die Kreuze nicht mehr bei den Etablierten zu setzen? Denn so tönt es landauf, landab, „die Anderen“ könnten es doch „auch nicht besser“.

          Nur wer Anderes wagt, der auch gewinnt.

  2. Das Klima kann man nicht schützen und der Paris Vertrag erlaubt den Hauptemittenten von Co2 China und Indien bis 20130 so viel Co2 zu emmittieren,wie sie wollen. Es ist auch klar, dass Co2 nichts mit dem Klimawandel zu tun hat. Trump ist dem Paris Vertrag ausgeschieden und zahlt auch nicht mehr in den Green Climat Fonds ein, in den die Industriestaaten 100Mrd Dollar einzahlen sollen, weil sie dafür büßen sollen, dass sie Co2 emmitieren, das angeblich die Umwelt schädigt.

    Wir sollten aus dieser Merkel-Geisterbahn aussteigen.

    Die Dekarbonisierungskampagne zielt darauf ,die deutsche Autoindustrie zu schwächen.

    Lothar Reifert

    • @Lothar Reifert

      Es handelt sich um ein Abkommen (Absichtserklärung) und keinen Vertrag das in Paris verabschiedet worden ist. Trump musste hier aus keinen Vertrag aussteigen…er hat einfach nur diese Absichtserklärung in die Rundablage (Papierkorb) gegeben. Die Pariser Absichtserklärung bleibt eine Erklärung…nur die grün-sozialistische Merkel-Medien Gesinnung macht daraus einen Vertrag um die Deutsche Volkswirtschaft damit zu zerstören. In einer CO2 und Kernenergiefreien Gesellschaft gibt es weder eine mehrwertschaffende  Wirtschaft noch eine daraus aufbauende fortschrittliche Wissenschaft…da gibt es nur noch den Mangel und die Armut zu verwalten.

      • Passt, Herr Hofmann, und passt auch nicht. Der Accord de Paris 2015, das Paris Agreement 2015 ist, wie Sie sagen, kein Vertrag, sondern eine Vereinbarung. Die Nationen verpflichten sich aber mit der Ratifizierung, die Vereinbarung einzuhalten. Tun sie es nicht, macht es auch nichts, da Sanktionen nicht vereinbart sind. Soweit die Ausgangslage.
        1. Obama hatte für die USA das Paris Agreement nicht ratifizieren lassen, da der Kongreß nicht zustimmen wollte. Ohne Kongreß keine Ratifizierung. Obama hatte dem Paris Agreement nur per präsidentiellem Dekret zugestimmt, was aber keine Ratifizierung ist. Insofern musste Trump nur das Obama-Dekret aufheben, wozu der Präsident die Vollmacht hat, und schon waren die USA vom Paris Agreement befreit. Glückliche USA.
        2. Deutschland und weitere 178 der 195 Teilnehmerländer haben inzwischen ratifiziert: https://tinyurl.com/j6uxaxa  (Stand: 19.08.2018). Als sie feststellten, zahlen zu müssen und nicht kassieren zu können, haben Putin und Erdogan die Füllfederhalter wieder eingesteckt. Russland und die Türkei haben bisher nicht ratifiziert. China und Indien haben unter Bedingungen ratifiziert, zum Wohle der Bevölkerung handeln zu dürfen, so, wie sie es für richtig halten.
        3. Tatsächlich haben damit Nationen mit über 3 Mrd. Einwohnern beschlossen, das Paris Agreement Paris Agreement sein zu lassen und nur das zu machen, was für die Nationen am Besten ist.
        4. Von den Ratifizierten verlangen die „Developing country parties“ immer heftiger die Milliardenzahlungen als Ausgleich für „klimawandelbedingte Nachteile“, die ihnen die „Developed country parties“ versprochen haben, zu denen natürlich das jederzeit zahlungsbereite Deutschland gehört. Wir 0,08 Mrd. sind schließlich die Auserkorenen, die die Welt zu retten haben. Nur wovor?
        4. Und so reitet das politisch abgewirtschaftete Deutschland unverdrossen tote Gäule und die Bevölkerung klatscht nach Anweisung der Staatsmedien Beifall.

        • @Rainer Küper

          Und Frankreich konnte auch ganz gelassen ratifizieren..weil Frankreich die Kernenergie als „CO2 Trumpf“ in der Hinterhand hat. Deutschland ist somit das einzige Land das sich und seine Bürger mit dieser Ratifizierung selbst schadet und das tief hinein in die Volkswirtschaft…in den Wohlstand- und Sozialstaat Deutschland. Mit der Folge, dass der Mangel und die Armut in Deutschland wieder zum Alltag wird…insbesondere auch vor dem Hintergrund des Kernkraftausstieg…keine Kernenergie und kein CO2…der todsichere Untergang einer Zivilisation…vom Wissenschafts- Wirtschafts- Wohlstandsstandort Deutschland zum Armenhaus der Welt.

           

  3. Das ist bedauerlich wenn Arbeitsplätze wegfallen, in einer freien Marktwirtschaft ist das aber so und wir können nicht unbedingt Windräder subventionieren nur um die Arbeitsplätze zu erhalten ganz zu schweigen von den Monstern die dann 20 oder mehr Jahre in der Landschaft herumstehen.

    Als Bauingenieur kenne ich das. ich war auch schon 2x arbeitslos. 1997 gab es im Bauhauptgewerbe noch ca. 1,5 Mill. Beschäftigte. Durch die jahrelange Bauflaute ging die runter bis so zum Jahr 2007 auf 700-750.000, also Halbierung in 20 Jahren. (Die Zahlen vom Baunebengewerbe kenne ich nicht) Das sind pro Jahr im Schnitt 37.500 Arbeitsplätze – jedes Jahr. Hat das irgendjemanden gestört ? Und jetzt ist seit ein paar Jahren Bauboom – auf Basis der geschrumpften beschäftigten. (Ingenieurbüros hat es natürlich auch getroffen).  Die Zahl ist angewachsen auf ca. 850.000. Immer noch zu wenig. Und das werden auch nicht so schnell mehr werden.

    Und jetzt sind ein paar tausend in Gefahr. Ist auch bei Siemens so, die ihr Gasgeschäft in die USA verlegen. Aber das ist ja nicht so wichtig.

  4. Sonne und Wind schicken lt. Franz Alt doch keine Rechnung. Da müssten die Ersteller und Betreiber doch im Geld schwimmen, besonders wenn die 20 Jahre vorbei sind und die Anlagen abgeschrieben sind.

    Ernsthaft, das Handelsblatt hat sich zu einem Ahnungslosenblatt entwickelt mit kritikloser Unterstützung der Energiewende, hat aber richtig erkannt, dass Windmühlen nach 20 Jahren (eher noch früher) nur noch Schrott ohne Schrottwert sind, im Gegenteil noch Millionen für den Abbruch und Rückbau kosten.

    Falsch ist dagegen die Annahme, dass der Wegfall von Windenergie das Erreichen der „Klimaziele“ schwerer machen würde. Windmühlen tragen nämlich gar nichts zur CO2-Verminderung bei, da die notwendige Bereit- und Herstellung von Backup-Kraftwerken, Akku- und anderen Speichern, neuen Stromnetzen usw. wesentlich mehr CO2 erzeugt als mit den Windmühlen eingespart wird. Von den Umweltzerstörungen und der Gesundheitsgefährdung der Bevölkerung ganz zu schweigen.

    Insofern ist der drohende oder soll ich sagen zu erhoffende Niedergang der Windradindustrie eine insgesamt segensreiche Entwicklung.

    Die wegfallenden Arbeitsplätze dürften beim derzeitigen Facharbeitermangel leicht zu ersetzen sein, insbesondere wenn die freiwerdenden Gelder aus dem Windradbau für sinnvolle Bauvorhaben wie Schulbau und Infrastrukturmaßnahmen verwendet werden, was jede Menge neue Arbeitsplätze schaffen würde.

  5. Das grün-sozialistische Politikdesaster hat auch einen Namen…EEG…das Subventionsgesetz das gegen jede Regel einer mehrwertschaffenden Marktgesellschaft agiert. EEG und Energieeinsparverordnungen machen aus einer mehrwertschaffenden Marktgesellschaft eine staatlich gelenkte Subventionsblase in der ein Minderwert der neue Mehrwert ist….somit gilt immer noch mein alter Spruch…Energiewende…erst kommt die politisch-mediale Lüge (Energie wenden zu können), dann kommt der Selbstbetrug (das marktfeindliche EEG) danach folgt der Mangel (steigende Strompreise) und zum Schluss die Armut (unbezahlbare Strompreise bei mangelnder Stromversorgung)

     

  6. Das war lange zu erwarten – die dunklen Wolken zogen ja schon mit der PROKON- Pleite auf… .  Im öko- sozialistischen Deutschland gibt es dafür (leider) wohl nur zwei Lösungen: Entweder massiv steigende Strompreise per erhöhter EEG- Umlage (oder wie wär’s mit einer Zwangs- Notumlage für darbende WKA- Betreiber, analog zum „Krankenhaus-Notopfer“ der 1990er Jahre?). Oder eben massive Stützungen aus Steuermitteln. In beiden Fällen sind wir Bürger die Dummies – na ja, das sind wir in dem Staat sowieso.

  7. Eine Industrie bzw. ein Wirtschaftszweig, der zusammenbricht, wenn Subventionen nicht mehr so reichlich fließen, ist sowie so ein kranker Wirtschaftszweig. Wenn mit Subventionen unrentable Industriebereiche vor dem Sterben bewahrt werden, dann werden damit immer auch Innovationen und sowie eine zukunftsträchtige wirtschaftliche Entwicklung verhindert.

  8. „143.000 Arbeitsplätze in Gefahr“ – ??

    Diese besch….. Energiewende hat in vielen Bereichen der Industrie längst viel mehr wertschöpfende(!) Arbeitsplätze und auch Fachwissen gekostet. Vielen Kommunen brechen die Einnahmen aus dem konventionellen Stromgeschäft weg, die dann auch noch durch weitere Verluste aus irgendwelchen politisch korrekten Invests im EE-Bereich (Windparks etc.) ergänzt werden.

    So what?

     

  9. Mir kommen die Tränen, bislang sind und wurden nur wir Anwohner von Wind-Konzentrations-Zonen entrechtet, kalt enteignet und unserer Gesundheit beraubt. Und jetzt fängt ein Geheule an, weil die Profite der Wind-Mafia einbrechen!

    Doch nebenbei zeigt sich wieder einmal mehr, dass alles was gegen die Natur ist keinen Bestand hat. Es regelt sich früher oder später selbst. Es müssen dann zu gegebener Zeit nur noch die Verantwortlichen haftbar gemacht werden. Und das wird kommen, egal in welcher Form, sicherer als das Amen in der Kirche!

  10. Soso. Herr Scholz hat strengeren CO2 Grenzwerten eine Absage erteilt? Ich wüßte nicht, wann sich Brüssel je um solche „Absagen“ gekümmert hätte. Die Lawine ist längst losgetreten und rollt. Einzige klammheimliche Freude des Zuschauers: Die volatilen Schmarotzer gehen kaputt. Leider auch der Wirt.

    Dr.H.J.Mauk

  11. Das ist aber wirklich so was von traurig. Vielleicht vergieße ich auch ein Tränchen. Keine Sorge, die Klima-Lügner und die Medien überziehen Deutschland nicht ohne Grund mit Klima-Horror-Meldungen, denen und den anderen Profiteuren auf Kosten der weitgehend wehrlosen Bürger wird schon etwas einfallen, um dafür zu sorgen, dass die „Energiewende“-Milliarden weiter fließen werden. So ca. 30 Milliarden Euro pro Jahr (oder ist es sogar mehr?) werden bestimmt nicht kampflos aufgegeben. Wo kämen die Abzocker denn hin, wenn sie ihre dicken Schlitten und ihre Wochenendhäuschen aufgeben müssten.

  12. Für die SPD ist der mögliche Richtungswechsel zu spät.

    Diese ist längst nicht mehr die Partei der Arbeiter, sondern hechelt nur dem links-grünen Zeitgeist hinterher. Jetzt wollen die übrigens Werbung für Abtreibung ermöglichen.

    • „Jetzt wollen die übrigens Werbung für Abtreibung ermöglichen.“

       

      Jo!

      Der Wähler treibt die SPD ab!

      Dafür kann und soll man schon mal Werbung machen…

  13. „143.000 Arbeitsplätze in Gefahr“

     

    Auch so ein Quatsch, den ich nicht mehr hören kann.

    Diese „Arbeitsplätze“ basieren auf Subvention, nicht auf Wettbewerb, sind also keine volkswirtschaftlich gewinnbringende Arbeitsplätze.

    Jeder subventionierte Arbeitsplatz vernichtet mehr als einen nicht subventionierten Arbeitsplatz.

    • „Jeder subventionierte Arbeitsplatz vernichtet mehr als einen nicht subventionierten Arbeitsplatz.“

      So ist es.

      Es kommt aber noch hinzu, daß den durch Windenergieabnahmezwang die Rentabilität der konventionellen Kraftwerke verringert wird, was ebenfalls zu Arbeitsplatzverlusten aufgrund der notwendigen Strompreiserhöhungen in der produzierenden Industrie verursacht. Hinzukommt, daß dadurch die Bürger weniger Geld haben um Waren einzukaufen, was weitere Arbeitsplatzverluste zur Folge hat. Und weil die Produktionskosten steigen sinkt auch die Exportnachfrage mit weiteren Arbeitsplatzverlusten.

      Insofern ist die sog. „Windenergienutzung“ der größte Arbeitsplatzvernichter der Neuzeit in Deutschland.

  14. Ich wollte kurz die Idee erweitern, die ich neulich äußerte:

    Man sollte T-Shirts mit einem brennenden Windrad drucken und verkaufen. Weiterhin wäre zu sehen: ein Nero mit Lyra beim Feuergesang.

  15. „Offensichtlich besinnen sich Scholz und die SPD endlich auf einiges ihrer politischen Vernunft,…“

    Die werden doch nicht vernünftig. Übrigens: Politische Vernunft hatte die SPD noch nie.

  16. „Und jetzt werden Tausende Arbeiter ihre Arbeit verlieren und Gefahr laufen, politisch entrechtet zu werden“

    Politisch entrechtet? Diese Subventionsabschöpfer und Produzenten von umweltschädlichen Produkten? Betrüger sind die alle wegen der Schädlichkeit ihrer Produkte, die die Menschen in den Lärmzonen nicht haben wollen, weil die krank machen.

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