Klimaschutz: Deutschland rettet (wieder einmal) die Welt

Höchste Moral: Deutscher Klimaschutz, Bild S. Hofschlaeger / pixelio.de

von Willi Marth
Im Klimaschutz glauben die Deutschen – anders als bei der WM-Fußball 2018 – ganz vorn zu sein. Mit Stolz verweist man auf die 30.000 Windräder, welche viele Gegenden, sogar die windstillen, in unübersehbarer Weise zieren und verunstalten.

Im Klimaschutz glauben die Deutschen – anders als bei der WM-Fußball 2018 – ganz vorn zu sein. Mit Stolz verweist man auf die 30.000 Windräder, welche viele Gegenden, sogar die windstillen, in unübersehbarer Weise zieren und verunstalten. Und auf die, ach so schrecklichen, Kernkraftwerke, welche, Gottseidank, nunmehr zu 90 Prozent stillgelegt sind. So war man denn auch hoch erfreut, als die „Klimapäpste“ der UN die ehemalige Bundeshauptstadt Bonn als Ausrichtungsort ihrer nächsten Klimakonferenz, der COP 23, auswählten. Etwa 25.000 Teilnehmer aus 197 Ländern reisten an, dazu 500 Nichtregierungsorganisationen, sowie der Experte Arnold Schwarzenegger. Deutschland fungierte brav als „technischer Gastgeber“, die Bundesregierung steuerte 115 Millionen bei und die Bonner Hoteliers waren zufrieden. Die „Hohe Präsidentschaft“ dieser Weltkonferenz übte der mächtige Inselstaat Fidschi aus.

Der Ablauf der COP 23 entsprach allerdings nicht den Erwartungen der deutschen Delegation: man war auf Lob eingestellt, aber statt Liebe gab es Hiebe für den Gastgeber. Kritisiert wurde vor allem die Kohlepolitik der Bundesrepublik und die daraus erwachsenden viel zu hohen CO2-Emissionen. Das früher verabredete Ziel der 40 prozentigen Minderung dieser Abgase war offensichtlich nicht einzuhalten. Das mussten die Bonner Gastgeber kleinlaut zugeben.

Blick zurück im Zorn

Wie konnte es zu dieser blamablen Situation bei den CO2-Emissionen kommen? Nun, der (erste) Fehler wurde bereits 2007, also vor 11 Jahren, bei der Klimakonferenz COP 13 im exotischen Bali gemacht. Dort wurde als internationales Ziel die 25-prozentige Reduktion der emittierten Klimagase bis zum Jahr 2020 beschlossen – bezogen auf das Ausgangsjahr 1990. Die deutschen Unterhändler boten, im nationalen Überschwang, nicht 25 sondern gleich 40 Prozent an, wobei sie auf die Schließung der unwirtschaftlichen Betriebe in Ostdeutschland hofften.

Der zweite Fehler war die sofortige Abschaltung von acht deutschen Kernkraftwerken im Nachgang zu Fukushima; bis heute sind zwei weitere Großkraftwerke dazu gekommen. Das führte dazu, dass der Treibhausgasausstoß in Deutschland seit 2011 bei ca. 900 Millionen Tonnen stagniert. Der flatterhafte Wind- und Sonnenstrom konnte da nichts Gegenteiliges bewirken. Im übrigen wurden die Reduktionen praktisch nur von der Energiewirtschaft erbracht, die anderen Sektoren, insbesondere der Verkehr, haben praktisch Null beigetragen. Der dritte Fehler war die terminliche Abkopplung der KKW-Stilllegung von der Inbetriebnahme der leistungsstarken Nord-Süd-Transportnetze. Letztere werden wohl erst ab 2025 operativ, die letzten, derzeit noch laufenden Kernkraftwerke werden hingegen bereits 2022 abgeschaltet.

Kaum thematisiert wird, dass die deutschen CO“-Emissionen nur 160 Millionen Tonnen über dem 40 Prozent-Zielwert liegen. Die globalen Emissionen betragen demgegenüber 36.000 Millionen Tonnen. Der deutsche „Fehlbetrag“ liegt also nur bei mickrigen 0,5 Prozent dieser riesigen Abgasmenge. Und dafür wurden wir von den großmäuligen Klimaschützern der Bonner Konferenz beschimpft – welche im übrigen fast alle per Flugzeug anreisten. Und dafür haben unsere Vertreter öffentlich Reue und Buße gelobt, nach dem Motto:
„Deutschland muss die Welt retten“.
Und in China wird jede Woche ein neues, großes Kohlekraftwerk in Betrieb genommen!


Die Kohle-Kommission soll´s richten

Es  ist offenkundig, dass die vermehrten CO2-Emissionen in Deutschland mit der Verbrennung der Steinkohle und insbesondere der Braunkohle zusammen hängen. Beide werden gebraucht, um die Regelenergie bereitzustellen und die herbstliche Dunkelflaute zu überwinden. Indes, die deutschen Abgasziele (gegenüber 1990) sind bekannt und praktisch schon festgeschrieben: 60 Prozent bis zum Jahr 2030 sowie unglaubliche 95 Prozent bis 2050. Der Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier sah sich in der Klemme und in solchen Situationen bilden Politiker gerne eine Kommission – in diesem Fall die Kohlekommission. Damit das Ziel – nämlich die Reduktion des Kohleabbaus und damit der Arbeitsplätze – aber dem Publikum nicht sofort sauer aufstößt, wurde ein umfänglicher und unauffälliger Name gewählt: Kommission Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung. Im Kern geht es jedoch um die Reduktion des Abbaus in den deutschen Kohleregionen: die rheinische, die mitteldeutschen sowie die Lausitz.

Kohlevorkommen in Deutschland

Die wichtigsten deutschen Kohlevorkommen 

Anfangs wollte Altmaier einen effizienten Kader von 10 Kommissionsmitgliedern zusammenstellen. Dies gelang ihm jedoch nicht; möglicherweise weil er sich auch nach mehr als 100 Tagen nach Regierungsantritt immer noch nicht auf einen Staatssekretär für Energiefragen abstützen kann. (Der bisherige, Rainer Baake, hat gekündigt, was man auch durchaus positiv sehen kann). Nun hat die Kohlekommission 24 Mitglieder, 4 Vorsitzende, 3 Bundestagsabgeordnete ohne Stimmrecht sowie eine Steuerungsgruppe mit 8 Staatssekretären aus 8 beteiligten Bundesministerien. Ein Gremienmonster! In der Rekordzeit von einem halben Jahr soll der Pfad ins kohlenstoffdioxidfreie Energiezeitalter festgelegt werden.— Ein Mitglied der Kommission ist die flamboyante Marie-Luise Wolff, Leiterin eines kommunalen Mini-EVU und ehemalige Studentin der Anglistik und Musikwissenschaften. Sie soll sie gut Geige und Klavier spielen können. Und die Energiewende samt Atomausstieg hält sie auch für richtig. Man fühlt sich an die legendäre Ethikkommission erinnert mit Kardinal Marx als Experten. („Die Atomenergie ist des Teufels“)

Die Kommission begann ihr Beratungen im vorigen Juni und hat sich einen strammen Zeitplan auferlegt. Die Eröffnungssitzung leitete der Bahn-Vorstand und frühere Kanzleramtsminister Ronald Pofalla, wobei er einen Bericht des Essener RWI- Instituts entgegen nahm. Diese Experten hatten ermittelt, dass in Deutschland rd. 56.000 Beschäftigte direkt oder indirekt von der Braunkohle abhängig sind und deren Anteil an der Stromerzeugung 22,6 Prozent beträgt (Steinkohle 14,4 Prozent). Anfang Oktober 2018 wird das Gremium das Lausitzer Braunkohlebecken in Augenschein nehmen und schon zum Ende dieses Monats soll ihr schriftlicher Zwischenbericht vorliegen. Rechtzeitig zum Start des nächsten Weltklimagipfels COP 24 in Kattowitz! Am 11. Dezember soll die Kommission in einer siebten und letzten Vollsitzung ihre Arbeit beenden. Das gesetzte Ziel: „Wir wollen niemand zurücklassen auf dem Weg des Umbaus der deutschen Energieindustrie“. Great!

Ausblick

Der geplante Ausstieg aus der Kohle ist der zweite energiepolitische Ausstieg, den die Bundeskanzlerin Angela Merkel einläutet: 2011 war es der Ausstieg aus der Atomkraft, 2018 ist es jener aus der Kohle. Der Terminplan für die Kohlekommission ist so eng, dass man bezweifeln muss, ob sie belastbare Ergebnisse zutage fördern kann. Es sollen – auf die Schnelle – Lösungen gefunden werden, an denen sich Fachleute und Politiker seit Jahren die Zähne ausgebissen haben. Nur ein Faktum sei stellvertretend dafür genannt.:

Um gegen die Dunkelflaute gewappnet zu sein, braucht Deutschland einen Kraftwerkspark, der (permanent) etwa 70 Gigawatt Leistung liefern kann oder rund 30 Terawattstunden Speicherkapazität. Die gesamten vorhandenen Pumpspeicherkraftwerke liefern aber nur 40 Gigawattstunden Speicherkapazität. Wie soll so die Stromversorgung in einem Industrieland, wie Deutschland, unterbrechungslos funktionieren?

Unter dem gegenwärtigen Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier werden diese Probleme nicht mehr gelöst werden. Altmaier wird glaubhaft nachgesagt, dass er (Ende 2019) in Brüssel einen Kommissarposten anstrebt.

Der Beitrag erschien zuerst beim Rentnerblog von Dr. Willy Marth

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7 Kommentare

  1. was kommt hinzu Deutschland vor allen Dingen in Berlin bauen Sie Tausende von Wohnungen die alle CO² verplempern ohne Ende und Wir Mieter werden gezwungen Dämmung zu dulden die nichts bringt. Angeblich 80% Energieeinsparung bei mir tatsächlich sind es aber nur 3% und das nur dem wärmeren Wetter geschuldet gegenüber 2016 vor Modernisierung. Durch die Neubauten kommt immens an Energieverbrauch hinzu anstatt Energiereduzierung! Das ist ein Betrug am Volk sondersgleichen §559 muss weg!

  2. „Wann wacht der Michel auf?“ – Eine gute Frage!  – Darf man ihn aufwachen lassen?

    Oder würde das etwa ein politisches und wirtschaftliches Erdbeben auslösen? – Urteilen Sie selbst:

    Der Wirtschaftsminister hatte mich korrekt an die zuständige Bundesumweltministerin verwiesen, auf deren Antwort ich geduldig warte:

    Klima- und Energiepolitik                                           Essen, am 25.05.2018

    Sehr geehrte Frau Bundesministerin Schulze,

    Mit meinem Schreiben vom 16.04.2018 zum Betreff hatte ich Sie auf einen gravierenden Fehler bei dem Versuch der Quantifizierung eines vermuteten Einflusses einer wachsenden CO2 Menge in der Atmosphäre auf die Erwärmung der Materie an der Erdoberfläche hingewiesen, der einen solchen Einfluss lediglich vortäuscht. (Anlage 1)

    Dadurch verlieren auch die sonstigen vielfältigen Vermutungen zu vermeintlichen Zusammenhängen zwischen einer Wirkung einer wachsenden CO2 Menge in der Atmosphäre und diversen Wetter Erscheinungen ihre wissenschaftliche Grundlage.

    Inzwischen habe ich die Abgeordneten des Bundestages in persönlichen Mitteilungen über diesen Sachverhalt informiert. (Anlage 2)

    Er ist nun an Ihnen, unverzüglich die erforderlichen Schritte zur Korrektur der Folgefehler einzuleiten. Das betrifft die Gesetze und Verordnungen zum vermeintlichen Klimaschutz und darunter insbesondere die sog. Energiewende.

    Rückfragen zur Sache beantworte ich gern.

    Anlage 1

    Sehr geehrte Frau Bundesministerin Schulze,                      Essen, am 16.04.2018

    im Nachgang zu meiner heutigen „Kontakt-Anfrage“ an das Ministerium per Email folgend noch einmal mein Hinweis auf eine dringend erforderliche Änderung der deutschen Klima- und Energiepolitik.

    Zur Sache hatte ich am 27. 03. 2018 bereits 36 (danach alle!) Abgeordnete des Bundestages (aus allen Parteien) informiert. Die links haben inzwischen einige tausend Bürger besucht:

    Gestützt auf die Arbeiten des IPCC ist ein vermuteter schädlicher Einfluss einer steigenden Menge des Kohlendioxids in der Atmosphäre eine wesentliche Grundlage auch der deutschen Klima- und Energiepolitik. Vom IPCC wird dazu gezeigt, dass eine ansteigende Konzentration des CO2 in der Atmosphäre seinen Beitrag zur energetischen Rückkopplung des sog. atmosphärischen Treibhauseffektes vergrößert. Das ist zweifellos richtig und wird dort auch – zumindest qualitativ – nachgewiesen.

    Folgend wird unterstellt, dass sich als Folge einer Erhöhung der CO2 Konzentration die gesamte Wirkung der energetischen Rückkopplung entsprechend erhöht und mit der Nutzung fossiler Brennstoffe eine „anthropogene Klimaänderung“ entsteht. Dieses Postulat ist jedoch aus den folgenden Gründen nicht erlaubt:

    Die energetische Rückkopplung des atmosphärischen Treibhauseffektes entsteht bekanntlich als Folge einer Rückstrahlung von Energie zur Materie an der Erdoberfläche. Einen dominanten Beitrag liefern Wasser- und Eispartikel in großer Höhe. Die Quellstärke des vergleichsweise kleinen CO2 Beitrages reduziert sich dagegen von einem Maximum an der Erdoberfläche ausgehend (konzentrations- und temperaturabhängig) mit zunehmender Höhe auf sehr kleine Werte. Daher folgt jeder Veränderung der Größe der CO2 Wirkung mit der entsprechenden Änderung des Energieflusses nach oben eine gegenläufige Veränderung des Beitrages anderer Strahlungsquellen zur energetischen Rückkopplung. Die CO2 Menge in der Atmosphäre hat daher keinen Einfluss auf die Größe der energetischen Rückkopplung, auf die Erwärmung.

    Das macht den vermeintlich durch CO2 entstehenden sog. „anthropogenen Klimawandel“ zu einer Fiktion, die real nicht existieren kann.

    Als Konsequenz dieses Sachverhaltes hat die Reduktion der Nutzung fossiler Brennstoffe keinen Einfluss auf das Wetter und seine Statistik, bietet keinen Grund für eine Energiewende und ist kontraproduktiv für die Ernährung einer wachsenden Weltbevölkerung. – Eine entsprechende Korrektur der deutschen Klima- und Energiepolitik muss unverzüglich erfolgen.

    Die links führen zu weiteren Hinweisen:

    https://de.scribd.com/document/374695239/Anthropogener-Klimawandel https://de.scribd.com/document/372778420/Klimasensitivita-t-des-CO2-eine- Seifenblase http://de.scribd.com/doc/190496647/Angst-auf-Objektsuche-wahlt- Klimawandel-und- Energiewende

    Anlage 2:

    Das CO2 ist Klimaneutral, Energiewende schützt kein Klima

    Sehr geehrte/r……

    die deutsche Umwelt- und Energiepolitik stützt sich bekanntlich auf die Ergebnisse einer großen Zahl von Modellrechnungen vieler Wissenschaftler, die eine unzulässige Erwärmung als Folge einer ansteigenden CO2 Menge in der Atmosphäre ausweisen. Leider ist allen Beteiligten bei der Berechnung ein kapitaler Fehler unterlaufen:

    Eine ansteigende Wirkung des CO2 wird addiert, obwohl solche Änderungen stets inhärent und gegenläufig von der Wirkung der Wasser- und Eispartikel des atmosphärischen Wasserkreislaufes kompensiert werden.

    https://www.scribd.com/document/379087623/Das-CO2-ist-klimaneutral

    Die Nutzung fossiler Brennstoffe kann daher keinen Einfluss auf das Klima bewirken, ihr verstärkter Einsatz dagegen signifikant zur Ernährung einer wachsenden Weltbevölkerung beitragen:

    Ich darf erwarten, dass Sie sich für eine schnelle Korrektur dieses gravierenden Fehlers in der deutschen Umwelt- und Energiepolitik einsetzen werden, um wenigstens unverzüglich weiteren Schaden zu mindern.

    Rückfragen beantworte ich gern!

  3. Klimakonferenz in Kattowitz, Zentrum des polnischen Steinkohlebergbaus und der Schwerindustrie, mit fast 100% der Steinkohlevorkommen Polens. Na, da kann doch die ganze Konferenz gleich zur Tat schreiten und das Gebiet stilllegen, als sichtbaren Beweis seiner Ernsthaftigkeit. Mal sehen ob unsere Grünen das fordern.

  4. „Diese Experten hatten ermittelt, dass in Deutschland rd. 56.000 Beschäftigte direkt oder indirekt von der Braunkohle abhängig…“.

    Wenn das stimmt, dann wäre ja der Braunkohlestrom sowas von billig, da könnte nicht auch nur annähernd irgendwas konkurrieren, trotz CO2-Teufelszeug-Strafen.

    Das glauben unsere Heilsbringer aber wohl selbst nicht. Da hängen ganze Regionen dran. Das wird eine Wende, die die 89er wirtschaftlich und sozialpolitisch noch übertrifft.

    Für einen normalen Menschen ist es völlig absurd, daß z.B. das Braunkohlekraftwerk Jänschwalde zur Klimarettung geschlossen wird und die Polen in 30 km Entfernung ein neues Braunkohlekraftwerk bauen. 

    Der Anti-Kohle-Populismus ist ein weiterer Baustein in dem ganz miesen Spiel, das auf die Vernichtung der Deutschen als Volk, als Nation, aber auch der Familien abzielt. Noch mehr ziehen in die Welt auf der Suche nach einer Existenz, Gemeinden hängen am Tropf wegen fehlender Wertschöpfung und und und.

    Wann wacht der Michel auf?

  5. Oh, Mann, es wird behauptet:

    Nun, der (erste) Fehler wurde bereits 2007, also vor gut zwanzig Jahren, bei der Klimakonferenz COP 13 im exotischen Bali gemacht.

    Die Differenz 2007 bis 2018 = 11 Jahre.

    Bevor EIKE externe Texte 1:1 übernimmt, sollte zumindestens die einfachsten Behauptungen auf logische Sinnhaftigkeit überprüft werden. Ansonsten verliert auch dieser Text bereits von Anfang an an Glaubwürdigkeit.

     

     

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