„…trägt zum Klima­wandel bei“: einfach nur bedeutungs­lose Worte

Bild: © Chris Frey

Steve Goreham
Exklusiv: In diesem Beitrag vergleicht der Autor die Auswirkungen menschlicher Aktivitäten mit natürlichen Faktoren.
Vor einigen Wochen erschien in der New York Times ein Artikel mit der Überschrift „Hockey in the Desert“. Darin kam der Autor zu der Überzeugung, dass die Errichtung eines Hockey-Stadions in Las Vegas seitens der National Hockey League zum Klimawandel beiträgt. Die Phrase „trägt bei zum…“ wird von politischen Führern und den Medien gleichermaßen wieder und immer wieder gedroschen, um die Bedenken hinsichtlich einer vom Menschen verursachten globalen Erwärmung zum Ausdruck zu bringen. Aber „…trägt zum Klimawandel bei“ ist eine absolut bedeutungslose Phrase.


In seiner Rede an der Georgetown University im Juni 2013 stellte Präsident Obama fest: „…der Planet erwärmt sich, und menschliche Aktivitäten tragen dazu bei“. Im Jahre 2011 sagte Chris Christie: „…der Klimawandel ist im Gange und die Menschen spielen dabei eine dazu beitragende Rolle“. Bei Anhörungen vor dem Kongress beteuerte Energieminister Rick Perry, dass menschliche Aktivitäten zum Klimawandel beitragen.

Tatsache ist, dass jedwede menschliche Aktivität zum Klimawandel beiträgt. Falls man eine Katze als Haustier hat, „trägt diese zum Klimawandel bei“. Wenn wir Zucker in unserem Körper verbrennen, erzeugen wir Kohlendioxid (CO2). Mit jedem Ausatmen setzen wir einhundert mal die Konzentration des in der Atmosphäre enthaltenden CO2 frei. Die wirkliche Frage lautet: „Wie groß ist der menschliche Beitrag im Vergleich zu natürlichen Faktoren?“

Das Klima der Erde ist erstaunlich komplex. Es wird gesteuert durch Gravitationskräfte unseres Sonnensystems, durch Strahlung von der Sonne sowie kosmischen Strahlen aus den Tiefen des Weltalls. Das Klima ist ein chaotisches, unabhängiges System der Atmosphäre, Biosphäre, Ozeane und Tiefsee. Das Klima durchlief Zyklen von Erwärmung und Abkühlung, von tropischen, gemäßigten und eisigen Zeitaltern während der gesamten Erdgeschichte. Der Klimawandel ist nicht nur real, er ist ewig.

Sonnenenergie steuert das gesamte Wetter auf der Erde. Sonnenlicht fällt direkt am Äquator und tropischen Regionen ein, wo viel Energie absorbiert wird. Sonnenlicht fällt indirekt auf die Polargebiete. Das Wetter der Erde – Sturmfronten, Hurrikane, der Strahlstrom und sogar Meeresströme – sorgt dafür, dass Energie aus den Tropen bis zu den Polen umverteilt wird.

Die Ozeane üben auf das Erdklima einen gewaltigen Einfluss aus. Der Golfstrom im Atlantik dominiert Wetter und Temperaturen in Europa. Der El Niño-Zyklus im Pazifik beeinflusst das Wetter weltweit. Die Ozeane enthalten 250 mal die Masse der Atmosphäre und können über 1000 mal mehr Wärme als dieselbe enthalten.

Aerosole sind ein bedeutender Faktor hinsichtlich des Erdklimas. Staub von Vulkanen, Wüstenstaub und Pollen gelangen in die Atmosphäre und beeinflussen das Klima. Und doch sind die heutigen Klimawissenschaftler besessen bzgl. des Niveaus atmosphärischen Kohlendioxids, obwohl dieses nur ein sehr geringer Teil des Gesamtbildes ist.

Kohlendioxid ist ein Spurengas. Nur vier von 10.000 Molekülen in unserer Atmosphäre sind CO2-Moleküle, und die Menge, welche die menschliche Industrie über die gesamte Erdgeschichte der Atmosphäre hinzugefügt haben, macht nur einen Bruchteil von einem der vier Moleküle aus.

Der Treibhauseffekt der Erde, also das Zurückhalten von Infrarotstrahlung durch Treibhausgase in der Atmosphäre, so heißt es, wird verstärkt durch Emissionen der Industrie, welche für eine vom Menschen verursachte globale Erwärmung verantwortlich gemacht werden. Aber selbst der Treibhauseffekt wird durch natürliche Faktoren gesteuert. Das dominante Treibhausgas der Erde ist weder Kohlendioxid noch Methan, sondern Wasserdampf. 70 bis 90% des Treibhauseffektes gehen auf Wasserdampf und Wolken zurück (hier).

Sogar der weitaus größte Teil des in der Atmosphäre enthaltenen Kohlendioxids ist natürlichen Ursprungs. Die Ozeane enthalten 50 mal die Menge Kohlendioxid wie in der Atmosphäre. Sie setzen unentwegt CO2 frei und absorbieren CO2. Wenn Pflanzen sterben, setzen sie CO2 frei, und absorbieren es, wenn sie wachsen. Vulkane über der Meeresoberfläche und etwa 10 mal so viele darunter emittieren kontinuierlich CO2 und andere Gase in die Umwelt.

Jeden Tag bläst die Natur etwa 20 mal so viel CO2 in die Atmosphäre wie die menschliche Industrie insgesamt und entfernt auch wieder in etwa die gleiche Menge daraus. Falls wir alle CO2-Emissionen zum Halten bringen könnten, würden wir vermutlich keine Änderung der globalen Temperaturen messen können.

Politische Führer und Nachrichten-Redaktionen verstehen, dass die Phrase „…trägt zum Klimawandel bei“ bedeutungslos ist. Also sollten sie doch gefälligst etwas Intelligenteres von sich geben!

Steve Goreham is a speaker on the environment, business and public policy and author of the book “Outside the Green Box: Rethinking Sustainable Development.”

Link: https://mobile.wnd.com/2018/07/contributing-to-climate-change-meaningless-words/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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5 Kommentare

  1. Der „Kampf gegen den Klimawandel“, wie soll der eigentlich aussehen? Dazu wäre erforderlich, Ursachen zu verstehen, also den sog. Treibhauseffekt. Eine populäre Darstellung dazu von Kiehl/Trenberth:
    https://scied.ucar.edu/sites/default/files/images/large_image_for_image_content/radiation_budget_kiehl_trenberth_2011_900x645.jpg
    Sie zeigt oben eine ausgeglichene Bilanz, 341 in und 102 + 239 = 341 out, die auf künstlich angenommenen 341 W/m² beruht. Aber was ist unten?

    Unten soll aus einer Einstrahlung mit 161W/m² (entspr. -42°C) eine direkte Abstrahlung mit 396 W/m² (entspr. +16°C) möglich sein. Zusätzlich auch noch Anteile für Thermik (17) und Verdunstung (80)? Was als Skepsis soll so eine „Erklärung“ denn hervorrufen? Und wogegen soll nun konkret „gekämpft“ werden?

  2.  

    Seit Jahren versuche ich jemanden zu finden, der mir erklären kann, wie ein Gas welches eineinhalb mal so schwer ist wie das uns umgebende Luftgemisch, hoch in die Troposphäre steigen soll, um dort einen Schutzschirm zu bilden, der einen Treibhauseffekt erzeugt!

    Wir haben noch in der Schule und bei diversen Brandschutzlehrgängen gelernt, dass CO2 ein bodennahes Gas ist, welches  sogar „Seen“ bilden kann, in denen hilflose oder verletzte Menschen ersticken können, weil es dort die Atemluft verdrängt. So sollen viele schutzsuchende Menschen in Luftschutzbunkern dadurch erstickt sein!

    Haben unsere grünen Klimaretter ein neues CO2 erfunden? Man möge mich bitte aufklären!!!

     

    • @Andreas Hanstein

      Sie werden auch für folgende Frage keine Antwort bekommen:

      Die Infrarotstrahlung aus der Sonne ist sehr viel stärker, als von der Erde. Die CO2-Moleküle werden also zunächst die Infrarotstrahlung aus der Sonne in Wärme umwandeln. Des weiteren, diese Infrarotstrahlung aus Sonne besetzt vollständig die Aufnahmekapazität der CO2-Moleküle. D.h. für die arme Infrarotstrahlung ex Erdoberfläche bleibt kein einziges CO2-Molekül in der Atmosphäre, alle wurden vorher schon durch die böse IR-Strahlung ex Sonne besetzt. Was zur Folge hat, daß die CO2 in der Atmosphäre eher für die Abkühlung, als für die Erwärmung sorgt. Die Umwandlung in Wärme erfolgt nämlich schon in der Atmosphäre, noch bevor die IR-Strahlung die Erdoberfläche erreichen kann, und dort ihre erwärmende Wirkung entfalten kann.
      Da 95 % der in die Atmosphäre eintretenden IR-Strahlung die Erdoberfläche erreicht, (und die 5 % keineswegs allein durch das CO2 absorbiert und in Wärme umgewandelt werden), sind die Aussichten schlecht, ob jemals eine CO2-Konzentration geben wird, welche schon alle IR-Strahlen aus der Sonne in Wärme umgewandelt hat, und immer noch CO2-Moleküle für die IR-Strahlung ex Erde übrigbleiben.

      D.h. CO2 in der Atmosphäre verhindert die globale Erwärmung.
      Aber sagen sie das den Klimahysterikern nicht weiter! Nächstes Jahr bombardieren sie uns mit einer neuen Eiszeit verursacht durch das böse CO2.

      Auch sollten Sie sich hüten, die Hysteriker aufzuklären, daß es keine Treibhauswirkung gibt. Und das wissen wir schon seit den Versuchen von Wood, 1909, verifiziert durch Ehrenfried Loock, 2008. Wetten, daß sie (falls sie das überhaupt verstehen) dann neue Katastrophenszenarios entwerfen?

    • Da oben bildet sich keine CO2-Schicht. Das ist zwar auf den naiven Kindergarten-Bildchen als blaue Schicht irgendwo in Wolkenhöhe so eingezeichnet, aber da oben gibt es keine CO2-Schicht. Der CO2-Gehalt wurde längst schon in unterschiedlichen Höhen gemessen. Er nimmt mit der Höhe ab, bis er irgendwann nicht mehr messbar ist. Das meiste CO2 befindet sich direkt überm Boden. siehe Seite 41 der pdf. Dort ist das Verhältnis Höhe-CO2 abgebildet. In Bodennähe 400 ppm, in 100km Höhe 100 ppm, oberhalb 130km nicht mehr messbar (Seite 41): https://tinyurl.com/y9otk5df

  3. aus Artikel:

    aus dem Artikel:

    der Treibhauseffekt der Erde,also das Zurückhalten von Infrarotstrahlung durch Treibhausgase,so heißt es…

    oder:

    Gase in einer offenen Konvektionsatmosphäre können weder Wärme zurückhalten noch Wärme speichern…

    Was ist nun richtig?   Bitte nicht abstimmen.

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