Deutsche Umwelthilfe (DUH) will private Autos vorerst reduzieren

DUH Chef Jürgen Resch, Bild Screenshot BR (ARD) Sendung vom 6.3.17

von Holger Douglas
Demokratisch nicht legitimierte NGOs versuchen, das Kommando ganz zu übernehmen und kräftig daran zu verdienen, die individuelle Mobilität der Mehrheit zu beschränken.

Über seine Haus- und Hofagentur dpa verkündet er: »Diesel-Fahrverbote bieten die Chance, jetzt die kollektiven Verkehre auszubauen und zu stärken.« Er selbst fährt weiterhin zwar individuell und fliegt rastlos Tausende von Kilometern im Jahr herunter. Die amerikanischen Anwälte mit ihren NGOs wie ClientEarth, die auch hinter der DUH stehen, machen offenbar gehörig Druck und wollen wohl mehr Kohle sehen. Also schwingt Jürgen Resch das große Wort und will nicht nur den Diesel, sondern gleich Autos verbieten.

Die Luft in den Städten ist zwar gut geworden, wie Daten des Umweltbundesamtes ausweisen, aber dennoch redet er von »Abgasgiften«, die Bürger reihenweise umbringen. Wenn die Grenzwerte praktisch kaum noch überschritten werden, halbiert er sie kurzerhand aus Dramagründen und meint, es dürften nur noch 20 µg NOx pro Kubikmeter Luft enthalten sein und nicht wie zur Zeit festgelegt 40 µg. Also müssten noch mehr Fahrverbote her.

»Wir brauchen mehr Busse, Bahnen und Straßenbahnen, bessere Fahrrad-Infrastruktur und Fußwege«, fordert er und will wohl auch Ältere und Gebrechlichere zum Zweirad verdonnern oder sie gleich zum Daheimbleiben bewegen.

Den Hit der Woche landete Greenpeace mit der Forderung nach weniger privatem Autobesitz. Dieser Verein muss erst einmal mindestens 14.000 Euro für die Reinigung der Fahrbahn rund um die Berliner Siegessäule bezahlen und fordert eifrig Spendengelder. Greenpeace hatte vor kurzem in einer mißlungenen Aktion den Asphalt mit umweltkritischer gelber Farbe verschmutzt. Als PR-Klamauk erhebt der Verein die Forderung, dass nur noch jeder Fünfte ein Auto besitzen darf und hofft auf reichlich Spenden.

FEIND AUTO
Bänder stehen still

Der Fall zeigt: Demokratisch nicht legitimierte NGOs versuchen, das Kommando ganz zu übernehmen und kräftig daran zu verdienen, die individuelle Mobilität der Mehrheit zu beschränken. Folgen für Autobesitzer: Es gibt keine Rechtssicherheit mehr. Wer heute etwas nach geltenden Regeln kauft, kann nicht sicher sein, dass er das morgen noch benutzen darf, wenn Grüne die Regeln ändern wollen. Auf den Schrottplätzen zeigt sich der gesamte Wahnsinn: Drei, vier Jahre alte Autos werden aus irrwitzigen Gründen verschrottet, eine gigantische Vernichtung von Kapital und natürlich selbst Umweltbelastung.Autofahrer-Protest-Kolonnen nach gutem alten Bauern-Vorbild bleiben aus. Die machten mit ihren Traktoren seinerzeit immer wieder so viel Dampf, dass die Politik bald einknickte.

Der Beitrag erschien zuerst bei TICHYS Einblick hier

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22 Kommentare

  1. Zum Thema NO2-Messung: Gestern war in unserer Tageszeitung (WZ) zu lesen, dass man wohl erkannt habe, dass die vorhandenen Messeinrichtungen nicht gemäß den EU-Richtlinien aufgestellt worden sind. Daraufhin meinte der Kommentator, dass eine Umsetzung der Messpunkte die Politikverdrossenheit schüren würde.

    Also : die Einhaltung von EU-Richtlinien fördert die Politikverdossenheit ? Ich sehe es eher umgekehrt.

    Was mag einen Journalisten wohl umtreiben, um so etwas zu kommunizieren ?

  2. Es scheint nicht mehr lange zu dauern und solche NGOs werden nicht mehr durch Klagen bekämpft, sondern mit Waffengewalt. Diese Profitgeier werden dazu führen, dass die Bevölkerung mehr als wütend reagieren wird. Eine absehbare Entwicklung.

    René Funk

  3. »Wir brauchen mehr Busse, Bahnen und Straßenbahnen, bessere Fahrrad-Infrastruktur und Fußwege«

    Was sollte daran schlecht sein? Ich fahre auch Auto; dennoch bin ich mir bewusst,         dass diese Art der Fortbewegung eine temporäre Erscheinung in der Menschheitsgeschichte ist. Allein schon  3.177 Verkehrstote 2017 dürften ein Argument dafür sein sein, darüber nachzudenken, welche zukünftigen Alternativen sinnvoll sein könnten.

    „…fordert er und will wohl auch Ältere und Gebrechlichere zum Zweirad verdonnern oder sie gleich zum Daheimbleiben bewegen…“

    Das ist einfach nur Polemik auf reichlich niedrigem Niveau.

     

     

    • „dennoch bin ich mir bewusst,         dass diese Art der Fortbewegung eine temporäre Erscheinung in der Menschheitsgeschichte ist.“

      Woher wollen Sie das wissen?

      Und woher wollen Sie wissen, daß Fahrradfahren und zu Fuß gehen die künftig notwendige Alternative ist?

      • Woher wollen Sie das wissen?

        Bisher waren alle Fortbewegungsarten temporär und jeder war in seiner Zeit der Meinung, die aktuelle Fortbewegungsart sei nicht temporär. Wie kommen Sie zu der Aussage, autofahren sei nicht temporär? Anderenfalls wäre ihre Frage überflüssig.

        Die Krux konservativer Weltanschauungen besteht darin, grundsätzlich nur das Vergangene zu akzeptieren und die Zeit hört am Gegenwartspunkt auf; Zukunft ist nur Wiederholung dessen, was mal war. Sollte sich dann doch mal was Neues durchsetzen, schmarotzen die Konservativen ganz schnell an der Veränderung, die sie bis dahin vehement bekämpft haben.

        •  „Wie kommen Sie zu der Aussage, autofahren sei nicht temporär?“

          Die Frage ist eine andere:

          Individualverkehr oder genormte Massentransportmittel?

          Bei ausreichendem Wohlstand wird der Individualverkehr immer Sieger sein.

          Ob dieser mit konv. Autos oder mit E-Antrieb oder mit was anderem bleibt offen.

          Sie können von mir aus auch gerne ganzjährig mit dem Fahrrad fahren.

          Z.Z. ist aber der Verbrennungsmotor das Mittel der Wahl.

          Nur wenn die Gesellschaft finanziell ärmer wird, gibt es einen Trend zum Massenverkehrsmittel. Die Verarmung der Bevölkerung in Blödland wird vom Altparteiengesindel ja betrieben…

           

          „Zukunft ist nur Wiederholung dessen, was mal war. Sollte sich dann doch mal was Neues durchsetzen,…“

          Nun, leider tauchen in Blödland immer wieder die linken Faschisten auf.

          Mal in roter, mal in brauner, mal in grüner Farbe.

          Insofern ist die Zukunft wirklich eine Wiederholung der Vergangenheit.

          Ob sich „Neues“ durchsetzten kann, sollte man dem Markt überlassen.

          Und der „Markt“ sind wir alle.

          Schmarotzen tun nur diejenigen, die von Subventionen leben oder diese nutzen…

           

    • Und Sie erklären jetzt, welches die zukünftigen Alternativen zum Privatfahrzeug sind? Fahrräder sind tödlicher und können keinen PKW ersetzen. Glauben Sie schon jetzt an Erfindungen, die noch nicht gemacht wurden?

    • Was ist daran Polemik. Sie wohnen wahrscheinlich in der Stadt mit gutem ÖPNV.

      Aufs Land kommen Sie wahrscheinlich allenfalls im Urlaub. Dort ist halt die Lage so, dass Sie ohne eigenes Auto verloren, abgehängt sind, so wie es zu früheren Zeiten war. Und es ist wahrlich ein Fortschritt, dass man z.B. auch in bergigen Gegenden im Winter nicht von der Aussenwelt abgeschnitten ist. Sind Sie schon mal bei minus 15° und Schneesturm mit dem Fahrrad zum nächsten Doktor gefahren. Und 4 Stunden auf den nächsten Bus warten ist auch nicht gerade prickelnd.

      Der Individualverkehr ist eine der größten Errungenschaften, die wir uns im wahrsten Sinne des Wortes erarbeitet haben. Mobilität wird nicht mehr von oben her bestimmt, ich kann zu jeder Zeit jeden Ort erreichen, den ich erreichen will, das nenne ich Freiheit!

      Meine Schwägerin und ihr Freund haben beschlossen, ihr Auto im Sinne der Hochmoral zu verkaufen. Was glauben Sie wohl, wer dauernd anruft, man sollte schnell dahin und dorthin, könntest Du nicht…

      Und genau diese Freiheit wollen uns Typen wie Herr Resch und die NGOs wieder wegnehmen, wollen bestimmen, wie und wann ich irgendwo hin gehen darf.

      Wir müssen uns einfach dagegen wehren!

    • Wieviel Verkehrstote waren es 1973 ? aus dem Kopf heraus 19.300 oder so.

      Dann ist das doch ein ganz großer Erfolg bis jetzt.

      Wie komme ich als Bauleiter von einer Baustelle auf die andere und dann ins Büro ? mit Strassenbahn ? bepackt mit Akten ? dann noch 500 m oder 1 km Fußweg ? bei Wind und Wetter ?

      Taxi wäre ne Möglichkeit, wer bezahlt das ?

      Der wöchentliche Einkauf mit vollem Auto fällt dann flach. Dann muss man eben 3 x gehen. Bierflaschen einzeln kaufen keine Kästen mehr. Vor allem die neue Lust Wasser als Getränk zu kaufen dürfte mühsam werden. Für ältere Leute böte sich da ein kleiner Handwagen an den sie hinter sich herziehen. Hatten wir alles schon mal.

      Warum hat man das bloß ausgegeben ?

    • Wenn wir unsere wichtigste Industrie ruinieren und unsere Sozialsysteme an die Wand fahren, dann werden an bitterer Armut sehr viel mehr Menschen sterben, als die handvoll Verkehrstote, die in den allermeisten Fällen auch noch selbst daran schuld waren.

    • Sagen wir mal so: Die Menschheit ist nur eine Fast-Nicht-Episode der Erde. Warum sollten sich die Menschen in dieser Fast-Nicht-Episode nicht mit den Mitteln bewegen können, die sie mögen und die ihnen die Freiheit der Bewegung ermöglichen, den Automobilen? Warum sollten sich die Menschen von der Internationalen Kaste der Verbieter vorschreiben lassen, wie und wann sie sich wohin bewegen dürfen, wohingegen sich die Internationale Kaste der Verbieter selbst alle Freiheiten einräumt?

    • „Ich fahre auch Auto; dennoch bin ich mir bewusst,         dass diese Art der Fortbewegung eine temporäre Erscheinung in der Menschheitsgeschichte ist.“

      Leider beamt „Scotty“ Sie noch nicht zur Destination Ihrer Wahl.

      Wenn das Auto ohnehin nur eine temporäre Erscheinung ist, bleibt die Frage offen, wwarum Sie überhaupt noch Auto fahren.

      Verschrotten Sie Ihren Blechhaufen und fahren Sie E-Bike oder ÖPNV! Nur dann sind Sie wenigstens glaubwürdig.

    • >„…fordert er und will wohl auch Ältere und Gebrechlichere zum Zweirad verdonnern oder >sie gleich zum Daheimbleiben bewegen…“

      >Das ist einfach nur Polemik auf reichlich niedrigem Niveau.<

      So? Ist es das? Wer sehen will der sieht…… Man schaue nur auf das neue Mobilitätsgesetz in Berlin sowie all die anderen Bestrebungen den Individualverkehr in die richtige Richtung zu lenken. Was dabei aber ständig und immer wieder unterschlagen wird, und ich unterstelle das dies vollste Absicht ist, ist die Sache mit Einkäufen, Opern und/oder Theater Besuchen, Familienausflügen, Unzulänglichkeiten des ÖPNV wenn man Schicht arbeitet, ÖPNV vs. Kfz beim Weg von und zur Arbeit (Zeit) sowohl in der Stadt wie auch als Pendler,  usw..

      Von daher ist es in keinster Weise Polemik sondern die bittere Realität, welche aber, wie eigentlich immer, von Leuten wie Ihnen einfach ausgeblendet und/oder ganz bewusst übersehen wird, da diese simple Realität dem grünen Ansinnen diametral gegenübersteht.

  4. Was soll die ganze Aufregung? In der belebten Natur existieren doch so viele Schmarotzer, da kommt es auf die paar Hundert kaum an, bei denen es eben mangels Wissen und Können zu einer nützlichen Symbiose nicht gereicht hat.

    Leisten wir es uns doch, sie zu alimentieren, dann richten sie wenigstens anderswo keinen Schaden an und können immer noch als schlechtes Beispiel dienen. Da muss die EZB eben eine paar Euros mehr drucken. Das ist nun auch schon egal!

    Schlimmer sind Demagogen, wie sich gerade eben bei der Grünen Vorsitzenden Annalena Baerbock zeigt. Wegen der gegenwärtigen hohen Temperaturen ruft sie nach „einschneidenden Maßnahmen gegen den Klimawandel“. Oho!!

    Offenkundig weiß sie nicht, worüber sie redet, wenn sie meint, mit Befolgen ihr Forderungen könnte der Mensch das Wetter – und damit ein Wunsch-Klima – selber machen. Naja,  muss wohl an der Hitze liegen. Ihre Mindestforderungen lesen sich jedenfalls wie ein Marschbefehl zurück ins Mittelalter:

    ein ambitioniertes Klimaschutz-Gesetz muss her (wieso noch keiner drauf  kam?)       ein CO2-Preis ebenfalls (Getränke, Backpulver, Gas- u. Ölheizung, Brennholz) Abschied vom ‚fossilen‘ Verbrennungsmotor (auf Deutsch: Aus für PKW u. LKW) Abschalten alter Kohlekraftwerke (Stromsperren und Zappelstrom voraus) Auflegen eines Klima-Anpassungsfonds (zum Anzapfen durch Grüne und DUH)

    Falls auch Frau Bearbock über eine Richtlinien-Kompetenz verfügt, nach der sich alle Grünen zu richten haben, ist das ein Aufruf zur gezielten und großflächigen Sabotage unseres Wirtschaftsstandortes, unserer Mobilität und unserer Grundversorgung.

    Ihre Begündung durch unwissenschaftliche und faktenfremde Polemik  deutet auf vorsätzliche Täuschung, also eine Betrugshandlung hin. Es wird offensichtlich darauf spekuliert, dass große Teile der Bevölkerung mangels Sachkunde darauf hereinfallen werden und diesen Plänen zur Selbstzerstörung zustimmen.

    Dass Politiker öffentlich zu derartigem Schwachsinn aufrufen dürfen, läßt wieder einmal Zweifel an deren Zurechnungsfähigkeit aufkommen, was zu der Frage führt, sind Vorbereitung und Versuch von Betrug nicht ebenfalls strafwürdig, auch wenn sie aus Dummheit in Szene gesetzt werden?

  5. Dieser kongnitiv normierte, verhaltensauffällige Marxist wird von meiner deutschdemokratischen politischen Vertretung als bald gestoppt, vulgo finanziell ausgetrocknet und gfs. mit strafbewehrtem Berufsverbot belegt werden.

    Sollte er sich in persona an meinem Kraftfahrzeug vergreifen, werde ich ihn über den Haufen fahren.

  6. Wie passt das zusammen ,grenzenlose Einwanderung ,Weltweit keine Geburten Beschränkung?

    Der grosse Teil der Deutschen und der Schweizer sind geistig nicht mehr normal.

    Die Deutschen sind industriell in ein paar Jahren nicht mehr wo sie einmal waren, die Linken und grünen versenken Deutschland  in die Armut ,die Asiaten werden uns mit Entwicklungsgelder helfen müssen.

    Wann endlich begreifen die Bürger das sie die AFD wählen sollten.

    Ich bin froh bin ich schon alt und muss dieses Theater nicht mehrlange ansehen.

  7. Leute,keine Panik.Das Problem löst sich von ganz allein.Wenn wir erst mal die Dekarbonisierung haben,braucht Herr Resch sich nicht mehr zwischen Benzin-Diesel-oder E-Autos zu  entscheiden,da fährt gar kein Fahrzeug mehr,nicht mal mit Ökostrom.Da braucht die Welt Herrn Resch nicht mehr und wir wohnen alle klimafreundlich in der Höhle oder evtl. noch in der Lehmhütte.Ich bin mir aber nicht sicher,ob das Wohnen in der Höhle ohne energetische Sanierung überhaupt genehmigt wird.Feuer darf man dort auch nicht machen,wegen Feinstaub

    Schöne neue Welt !

  8. Herr Douglas, die Deutschen wollen es doch so. Die müssten nur einmal alle über ihren Schatten springen und die AfD, meinetwegen auch noch die FDP, wählen, und sei es nur aus Protest. Wer den Lügen der Medien glaubt und die Altparteien wählt, wählt m.E. den Untergang dieses Landes. Und wer Grünpiss, der Deutschen Umwelt Hölle und sonstigen dieses Land hassenden NGO’s Geld spendet, hat es m.E. nicht besser verdient.
    Aber, die Rettung ist wohl ganz nahe: Nur noch ein paar Jahre, und wir fahren alle mit Feststoffbatterien. Eine der größten Wissenschaftszeitungen aller Zeiten hat es heute so verkündet: https://tinyurl.com/ydamg5rm
    Dann kann ich ja wieder beruhigt schlafen.

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