Südkoreas Solarfelder rutschen ab – wörtlich gemeint, einen Hang hinunter.

Mit freundlicher Genehmigung durch Götz Wiedenroth

Tim Pearce
Südkoreas Ministerium für Handel, Industrie und Energie (MTIE) untersucht Solarfelder im ganzen Land, nachdem durch den Bau dieser Anlagen eine Welle von Erdrutschen verursacht wurde.
Lesen Sie hier über die Probleme in Südkorea, weiter unten ergänzt mit Nachrichten über Chinas Umweltbelastungen durch alte Sonnenkollektoren.

Wegen Copyright, hier der Link zum Originalbild (und Beitrag) der The Korea Times.

Der Korea Forst Service und fast 30.000 Solarpanel-Betreiber werden bei der Inspektion helfen. Solarenergie, eine wachsende Investitionen in Südkorea, hat  eine Reihe von Umweltproblemen verursacht , obwohl Solarenergie als eine relativ starke Energiequelle angesehen wird, wie die Korea Times berichtet.

„Basierend auf der Inspektion wird die Regierung stärkere Sicherheitsmaßnahmen für Solarkraftwerke vorbereiten“, sagte das Ministerium in einer Erklärung.

Südkorea hat den Bau von 3.000 Solarkraftwerken im ganzen Land subventioniert, von denen 600 in den Bergen installiert wurden. Die Installationsorte sind von Bäumen und anderem Pflanzen befreit, wodurch der Boden offen und anfällig für Regen und Wegschwemmen ist. Die Infrastruktur hat mehrere Erdrutsche ausgelöst.

„Wenn man Sonnenkollektoren auf Bergen, Feldern oder über Stauseen baut, wird das Ökosystem dort unweigerlich zerstört. Wenn man den Herstellungsprozess von Sonnenkollektoren in Betracht zieht, ist es überhaupt nicht umweltfreundlich „, sagte Lee Duck-hwan, Professor an der Sogang University.

Sonnenkollektoren sind auch in anderen Teilen Asiens die Ursache von Umweltproblemen.  Chinas alternde Solar-Infrastruktur ist eine langsam tickende Umwelt-Zeitbombe, da das Land weiterhin Sonnenkollektoren verschrottet, ohne sie recyceln zu wollen. [Im Original, hier der Link zum unten angehängten Bericht]

Erschienen am 05.07.2018 auf The Daily Caller

http://dailycaller.com/2018/07/05/south-korea-power-plan/

* * *

 

Alte Sonnenkollektoren bedeuten Umweltprobleme in China

Andrew Follett

Tausende alternde Solarzellen, die in ganz China aufgestellt sind, könnten laut Branchenexperten in den nächsten zwei Jahrzehnten große Umweltprobleme bedeuten.

China hat mehr Solarkraftwerke als jedes andere Land und betreibt etwa doppelt so viele Sonnenkollektoren wie die USA, ohne dass Pläne für die Entsorgung der alten Panels bestehen.

„In zwei oder drei Jahrzehnten wird das Ganze mit voller Wucht auf uns zukommen und die Umwelt zerstören, wenn die Schätzung stimmt. Dies ist eine riesige Mengen an Abfällen und sie sind nicht leicht zu recyceln.“  sagte Tian Min, General Manager eines chinesischen Recyclingunternehmens  gegenüber der South China Morning Post im Juli 2017.

Laut Lu Fang, dem Generalsekretär der Solarenergie der China Renewable Energy Society, könnten 2050 an Abfall 20 Millionen Tonnen Sonnenkollektoren anfallen.

Sonnenkollektoren nutzen gefährliche Materialien wie Schwefelsäure und Monophosphan im Herstellungsprozess, der sie schwer zu recyceln macht. Sonnenkollektoren haben auch eine relativ kurze Lebensdauer und können nicht ohne Schutz gegen Verschmutzung auf einer Mülldeponie gelagert werden.

Sonnenkollektoren bedeuten 300 Mal mehr Giftmüll pro produzierter Stromeinheit als Kernkraftwerke,  so die Untersuchung der grünen Gruppe Environmental Progress. Sonnenkollektoren verwenden Schwermetalle, einschließlich Blei, Chrom und Cadmium, die die Umwelt schädigen können. Die Gefahren nuklearer Abfälle sind gut bekannt und können eingeplant werden, aber es wurde nur  sehr wenig  unternommen, um die Probleme der solaren Abfälle zu verringern.

Das nahe gelegene Japan sucht bereits nach Möglichkeiten, seinen wachsenden Bestand an Solar Panelschrott wiederzuverwenden, der bis 2020 voraussichtlich auf 10.000 Tonnen und bis 2040 auf 800.000 Tonnen pro Jahr wachsen wird. Doch Regierungen wie Japan und China, die die Solarenergie stark unterstützen, fordern nicht, dass die Hersteller solaren Abfälle sammeln und entsorgen müssen.

Untersuchungen zeigen, dass Sonnenkollektoren nicht einmal eine effektive Möglichkeit zur Verringerung von Treibhausgasemissionen darstellen, was die Begründung für die Förderung der Technologie in Frage stellt.

Die Nettoauswirkung von Solarmodulen steigerte die Kohlendioxidemissionen (CO2-Emissionen) aufgrund des Energieverbrauchs beim Bau vorübergehend, wie eine im Dezember 2016 veröffentlichte Studie ergab. Die Solarbranche ist „ein vorübergehender Nettoemitter von Treibhausgasemissionen“, aber modernere Solarzellen haben geringere Umweltauswirkungen als ältere Modelle. Wissenschaftler schätzen, dass die Solarbranche bis spätestens 2018 insgesamt positive Umweltauswirkungen haben könnte.

Offizielle Daten deuten darauf hin, dass der Bau von Solarmodulen die Emissionen des potenten Treibhausgases Stickstofftrifluorid (NF3), das  als Treibhausgas über einen Zeitraum von 100 Jahren 17.200-mal stärker wirkt als CO2, signifikant erhöht. Die NF3-Emissionen sind in den letzten 25 Jahren um 1.057 Prozent gestiegen. Im Vergleich dazu stiegen die CO2 Emissionen in den USA im gleichen Zeitraum nur um etwa 5 Prozent.

Erschienen auf The Daily Caller am 01.08.2017

http://dailycaller.com/2017/08/01/old-solar-panels-causing-an-environmental-crisis-in-china/

Alle Übersetzungen Andreas Demmig

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2 Kommentare

  1. Eine erneute Volksverdummungsstudie der Universität Utrecht über die CO2-Emission von PV-Panels. Ist auch nicht anders zu erwarten, wurde ja von der EU finanziert. Solarpanels sind danach „ein vorübergehender Nettoemitter von Treibhausgasemissionen“, die aus den Investitionen herrühren. Nachdem die Investitionen „verdient“ sind, ist die PV-Stromerzeugung emissionsfrei, so einfach ist das. Unabhängig davon, dass PV-Anlagen ihre Investitionsaufwendungen während ihrer Lebensdauer nicht wieder einspielen können – sonst müssten Investoren ja nicht mit Subventionen zu PV-Investitionen veranlasst werden – ist die vorliegende Berechnung der Universität Utrecht von CO2-Emissionen für PV-Anlagen prinzipiell falsch. PV-Anlagen verursachen – wie alle anderen Stromerzeugunganlagen – nicht nur Investitionskosten sondern bis zu ihrer endgültigen Stillegung Reparaturkosten, Wartungskosten, Kosten für Steuern und Ähnliches und, last but not least, Kosten für den Rückbau. Solange Kosten für einen jeglichen Produktionsprozess anfallen, die am Markt für das jeweils hergestellte Produkt entrichtet werden müssen, solange wird durch diesen Prozess unausweichlich CO2 emittiert. Die Höhe der CO2-Emission ist dabei eindeutig durch die Höhe der Kosten festgelegt. Braunkohlekraftwerke haben Herstellkosten in Höhe von 3 Cent/kWh Strom, die in die Stromkosten des Verbrauchers eingehen. PV-Strom wird zur Zeit mit 12 Cent/kWh Strom subventioniert, die als Herstellkosten an den Verbraucher in dessen Stromrechnung weitergegeben werden. Die Kosten von PV-Strom sind um den Faktor 4 größer als von Braunkohlestrom und emittieren folglich die 4-fache Menge an CO2 wie Strom aus Braunkohle. Ausführliche Begründung unter: http://www.kosten-energie-aequivalenzgesetz.com

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