Was ein Ingenieur hinsicht­lich der Behaup­tungen über Schmelzen in Arktis und Antarktis erstaunlich findet

Bild: Rosel Eckstein  / pixelio.de

Ronald D Voisin 
Es ist einfach erstaunlich, wie wir als Gesellschaft es zulassen, dass ein globales gleichgeschaltetes Denken in unglaublichem Ausmaß die öffentliche Aufmerksamkeit erregt, wenn doch direkte wissenschaftliche Beobachtungen die gesamte Grundlage dieser Gedanken total widerlegen. Kann denn das alarmistische wissenschaftliche Volk (dabei denke ich an Mann, Alley, Schmidt, Hansen usw.) nicht einfach ein wenig ehrlicher sein hinsichtlich dessen, was wirklich vor sich geht?


Der Anstieg des Meeresspiegels wird uns an jedem einzelnen Tag als eine unmittelbar bevorstehende, vom Menschen verursachte Klima-Katastrophe verkauft. Teile von Grönland schmelzen, und Teile der Antarktis schmelzen. Dies wird als Beweis hinaus posaunt, dass das Verbrennen fossiler Treibstoffe seitens der Menschen dafür sorgt, dass sich die Erde übermäßig erwärmt und damit dieses Abschmelzen auslöst … was zum Untergang von Küsten führt … und deswegen müssen wir unsere Lebensweise ändern – koste es, was es wolle.

Allerdings ist es nun zufällig so, dass diese gleichen Gebiete des Abschmelzens in Grönland und der Antarktis bekanntermaßen über hoch aktiven geothermischen Brennpunkten liegen … und dass 100% des beobachteten Schmelzens einfach und nachweislich der gegenwärtig verstärkten geothermische Wärmefreisetzung geschuldet ist.

Abbildung 1: 91 Unterwasser-Vulkane im Gebiet der Antarktis (Google Maps)

Abbildung 2

Nun ist unbekannt, warum diese geothermische Aktivität gerade jetzt so verstärkt daher kommt. Aber mit Sicherheit hat es nichts zu tun mit dem Verbrauch fossiler Treibstoffe seitens der Menschen. Kann man vielleicht sagen, dass diese Fehlinterpretation von Ursache und Wirkung irgendwie gleichwohl im öffentlichen Interesse liegt?

Eine intellektuell ehrliche, potentiell falsche und widerlegbare aber wahrscheinlich fundierte Antwort, warum die Freisetzung geothermischer Wärme derzeit verstärkt sein könnte, findet sich hier, in deutscher Übersetzung beim EIKE hier.

Aktualisierung: Die folgende Graphik von David Middleton erzählt die wirkliche Story von Grönland:

Abbildung 3

————————————

About the Author

Ronald D Voisin is a retired engineer.  He spent 27 years in the Semiconductor Lithography Equipment industry mostly in California’s Silicon Valley.  Since retiring in 2007, he has made a hobby of studying climate change.  Ron received a SEE degree from the Univ. of Michigan – Ann Arbor in 1978 and has held various management positions at both established semiconductor equipment companies and start-ups he helped initiate.  Ron has authored/co-authored 31 patent applications, 27 of which have issued. 

Link: https://wattsupwiththat.com/2018/06/16/what-an-engineer-finds-amazing-about-the-claims-of-arctic-and-antarctic-melting/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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7 Kommentare

  1. Ein paar Fakten aus der historischen Vergangenheit:

    Bei Badenweiler südlich Freiburg gibt es einen Ölberg, auf dem die Römer Olivenbäume angepflanzt hatten.

    Die klimaabhängige Weinanbaufläche in Deutschland war im Mittelalter 4-mal so groß wie heute; in Großbritannien reichte der Weinbau bis Mittelengland – heute gibt es nur ein paar Winzer im Südwesten. An der Ostsee wuchsen Oliven.

    Die fruchtbarste Zeit der Erdgeschichte dürfte das Carbon (Steinkohlezeit) gewesen sein. Der CO2-Gehalt der Luft lag bei ca. 12% (300 mal, nicht %!, so viel wie heute), die Temperatur bei ca. 55-60°C. Linear umgerechnet würde das bei einer Verdoppelung des heutigen CO2-Wertes auf 0,08 % zu einer Erwärmung von 0,18 bis 0,2 Grad führen. Der erhöhte CO2-Gehalt dürfte eher das Tüpfelchen auf dem i sein, nicht mehr.

    Der Klimaumschwung (sogn. kleine Eiszeit) kam ziemlich abrupt nach 1280. Klimaschwankungen sind bis ca. 6000 vC mit einer Frequenz von ca. 1200 Jahren nachgewiesen, davor gibt es keine widersprechenden Daten. Die heutige Erwärmung ist eher etwas überfällig, anomal ist sie nicht.

     

     

    • >  in Großbritannien reichte der Weinbau bis Mittelengland
      Mittlerweile wird auch in Nordendlang (z.B Yorkshire) wein angebaut.

      >  Carbon (Steinkohlezeit) gewesen sein. Der CO2-Gehalt der Luft lag bei ca. 12% (300 mal, nicht %!, so viel wie heute)
      Das muss dann ein anders Zeitlalter als das Bekannte Karbon (https://de.wikipedia.org/wiki/Karbon) sein. Dort war der CO2-Gehalt mit 800 ppm nicht so hoch. 12% CO2 ist für fast alle Lebewesen in kürzerster Zeit tötlich

      > die Temperatur bei ca. 55-60°C
      Welche Lebewesen (auf Kohlenstoffbasis) sollten diese (Mittel-)Temperaturen ausgehalten?

      > … Klimaschwankungen sind bis ca. 6000 vC mit einer Frequenz von ca. 1200 Jahren nachgewiesen, Haben Sie hier Quellen. In der Rekonstruktion nach Marcott sieht man diese periodischen Schwankungen nicht.

  2. Klimawandel (Durchsage von Thoth dem Atlanter)

    Lasst euch nicht ablenken, begrüsst den wundervollen reinen Wandel auf Erden und wendet euer Augenmerk keinesfalls auf die trügerischen und angstverbreitenden Spiegelungen des künstlich erschaffenen Klimawandels, der allenfalls die fesselnden Eigenschaften der Unterjochung offenbaren wird. Wisset, dass der natürliche Klimawandel ein Bote der neuen Zeit und der Erhöhung der Frequenzen eures Heimatplaneten ist. Wisset, dass dieser Wandel ein freudvoller ist, und er daher nicht mit der Angst und Sorge begrüsst werden sollte.

  3. die geothermische Akti ist m.E. höher, weil dieses intergalaktische Plasmafeld in Wellen in unser Sonnensystem seit den 90ern eingedrungen ist und offensichtlich zu einer Erwärmung aller Planeten und deren Atmosphären geführt hat,  dies wurde durch eine elektromagnetisch induzierte Bremswirkung auf den inneren Dynamo induziert, d.h. es muss Wärme austreten. Vermutlich verstärkt sich auch die Vulkanakti…müßte man mal statistisch prüfen.

    wie immer erinnere ich noch den admin an meine Bitte, Herrn Prof. Leistenschneider auch für die Etappe der Sonnenakti-bewertung ab 2015(El Ninos) zu gewinnen, danke.

  4. Gleichgeschaltetes Denken entsteht, weil Grüne und Medien Hand in Hand an einer Umgestaltung der Gesellschaft arbeiten. Was soll der arme Michel auch denken. Er hat keine Zeit, jedem Grünen Alarm nachzurecherchieren. Er muss ja den Wohlstand schaffen, für sich und für alle unproduktiven Teile der Gesellschaft. Immerhin ein Drittel seines Bruttoinlandsprodukts wird für soziale Leistungen umverteilt.

    Jüngster Grüner Popanz ist das Insektensterben. Ha, liebe Journalisten der Qualitätsmedien, habt ihr euch nur ein einziges mal die Quelle für das vermeintliche Insektensterben näher angesehen? Nein, sicher nicht. Sonst könntet ihr keinen solchen Unsinn schreiben und senden. Quelle des Insektensterbens ist eine einzige Studie eines Insektenvereins in Krefeld. Die sind nach eigenen Angaben „Umweltaktivisten“. Sie behaupten, dass 76% aller Insekten zwischen 1989 und 2016 verschwunden sind. So steht es in den Medien. Das ist aber Unsinn. Erstens gibt es viele systematische Mängel. Es betrifft auch nicht DIE Insekten, sondern nur fliegende Insekten. Es gibt viele Lücken in der Erfassung und es werden nur wenige Regionen untersucht. Aber der größte Witz findet sich in der Kernaussage der Studie selbst. Rund 60 %-Punkte der 76 % des Verlustes treten in den ersten zwei Jahren der insgesamt 27 Studienjahre auf. Die Untersuchung fängt (ganz zufällig) mit einem irrwitzigen Anfangswert an. Wahrscheinlich war es ein typisches Maikäferjahr oder einfach nur ein Fake. Im Mittelteil sinkt die Insektenmenge schwach, aber kontinuierlich und in den letzten 10 Jahren – oh Wunder der Nacht – steigt die Insektenmenge wieder an. Es werden in den letzten 10 Jahren wieder MEHR Insekten, sagt diese Krefelder Studie!!! Dabei soll doch alles immer schneller immer schlimmer werden, vermelden zumindest die sogenannten Qualitätsmedien. Auf diese Fake-Studie berufen sich alle Berichte in den Medien. Vor kurzem fuhr ich durch die österreichische Provinz. Im Regionalfunk gab es Tipps, wie man mehr Insekten im Garten bekommt. Kein Witz! Und selbst die Provinzler des Alpenlandes beriefen sich auf diese Krefelder Fake-Studie. Es ist einfach nur noch der pure Wahnsinn. Journalisten fangt endlich an eure Arbeit zu tun! Und lieber Michel, Skepsis bei der nächsten Grünen Katastrophenmeldung. Übrigens, das Bienensterben ist auch so ein Popanz. Einfach mal selber recherchieren.

  5. Ich denke, dass dies ein ziemlicher Unsinn ist. Die Erdwärme beträgt üblicherweise einen kleinen Bruchteil der Sonneneinstrahlung. Vulkane und andere geothermische Anormalitäten haben lediglich lokale Auswirkungen.

    Holger Narrog

     

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