Kampagne für Erneuerbare Energien, stellt verurteilte Schwerverbrecher als Werber ein

Mit freundlicher Genehmigung durch Götz Wiedenroth

Jason Hopkins
Eine vom Umweltaktivisten und Milliardär Tom Steyer geführte Kampagne zur Förderung erneuerbarer Energien bei Stromkunden in Arizona, hat mehr verurteilte Schwerverbrecher eingestellt, als ursprünglich erwartet. Eine Situation, die gegen staatliche Gesetze verstößt und die Einwohner gefährdet, zumindest verängstigt.

Es ist ein hitziger Kampf im Gange, um Arizonas zukünftigen Energiemix. Clean Energy for a Healthy Arizona  (CEHA) ist eine Umweltkampagne, die vor Ort arbeitet, um zu erreichen, dass die Energieversorger in diesem Bundesstaat 50 Prozent ihres Stroms aus erneuerbaren Quellen wie Wind und Sonne beziehen müssen, in 2030. Um dies zu erreichen, will die grüne Energiekampagne die Landesverfassung ändern. Die Unterstützer arbeiten derzeit daran, bis Juli dieses Jahres,  225.963 gültige Wählerunterschriften zu sammeln, um ein Referendum über die Abstimmung in  2018 zu ermöglichen.

Es lief jedoch nicht alles reibungslos, bei der Kampagne für mehr erneuerbare Energien.

Die Finanzberichte vom April zeigten, dass Clean Energy for a Healthy Arizona ausschließlich von NextGen Climate Action  finanziert wurde, einer Umweltorganisation, die von Milliardär und Aktivist Tom Steyer gegründet wurde und finanziert wird. Die Kampagne für erneuerbare Energien erhielt von NextGen 957.000 US-Dollar. CEHA hat fünf verurteilte Schwerverbrecher als Unterschriftensammler eingesetzt, wie durch eine Konkurrenzkampagne im Mai aufgedeckt wurde.  Arizona verbietet es verurteilten Schwerverbrechern per Gesetz, Initiativpetitionen zu verbreiten, mit Ausnahme von Personen, deren Rechte wiederhergestellt wurden.

Die Enthüllung könnte als Einzelfall betrachtet werden, aber in einer weiteren Untersuchung der von Steyer finanzierten Kampagne, wurden in dieser Woche weitere 27 Schwerverbrecher entdeckt, die als Lohnempfänger eingestellt wurden.

Arizonans for Affordable Electricity ( AAE – Arizonans für erschwinglichen Strom)  – ist eine opponierende Kampagne, die den Vorschlag für mehr Anteile von Erneuerbaren ablehnt – reichte am Montag eine Beschwerde an die erste Stellvertreterin des Gouverneurs von Arizona ein (Michele Reagan) und bat um eine Untersuchung der Sache. Laut Informationen von AAE sind die fraglichen Angestellten vorbestraft, wegen Totschlag, schwere Körperverletzung, bewaffneten Raubüberfall, Entführung, Fälschung und vieles mehr.

„Das ist ungeheuerlich – die Aktivisten der CEHA glauben, dass sie über dem Gesetz stehen“, sagte AAE – Sprecher Matthew Benson in einer Stellungnahme am Montag. „Weit entfernt von ein paar verurteilten Strafverbrechern, die durch die Überprüfung schlupften„, wie die Kampagne im letzten Monat behauptete. Es ist jetzt klar, dass sie Dutzende von Personen mit einer Vorstrafe für Gewalttätigkeiten losgeschickt haben, um die persönlichen Informationen von ahnungslosen Wählern in Arizona zu sammeln.

Die Entdeckung erhöht die Gesamtzahl der Schwerverbrecher, die von der Kampagne für erneuerbare Energien angeheuert wurden, auf 32. Eine Analyse der Bensons Gruppe schätzt, dass fast fünf Prozent aller Petitionswerber verurteilte Schwerverbrecher sind. Diese Informationen könnten für die Menschen in  Arizona von Belang sein, wenn man bedenkt, dass Werber normalerweise in lokale Viertel geschickt werden, um Unterschriften zu sammeln und in vielen Fällen auch von Tür-zu-Tür gehen.

„Wir reden von Verurteilungen wegen Verbrechen wie Mord, Entführung, schwerer Körperverletzung, bewaffneten Raubüberfällen, häuslicher Gewalt und vielem mehr“, fuhr Benson fort. „Die eklatante Missachtung des staatlichen Rechts durch die Energiekampagne stellt eine klare und gegenwärtige Bedrohung für die öffentliche Sicherheit und die Integrität des staatlichen Initiativprozesses dar. Wir ersuchen respektvoll, dass das Büro des Staatssekretärs von Arizona diese ernsten Behauptungen untersucht und alle unter Verletzung des staatlichen Gesetzes gesammelten Unterschriften für ungültig erklärt. „

[Personen mit schweren Vorstrafen erhalten keine Sozialleistungen, dazu gehört auch Verbot bestimmter Tätigkeiten]

Sollte die Kampagne von Tom  Steyer erfolgreich sein, würde das vorgeschlagene Ziel die Versorgungsunternehmen des Staates stark belasten. Das derzeitige Mandat für erneuerbare Energien in Arizona beläuft sich auf 15 Prozent bis 2025. Ein Anstieg auf 50 Prozent bis 2030 würde letztlich dazu führen, dass die Kernkraftstation Palo Verde – die größte Atomkraftstation des Landes und die größte Quelle sauberer Energie in Arizona – stillgelegt wird.

NextGen America reagierte nicht auf eine Bitte um Stellungnahme der Daily Caller News.

Erschienen auf The Daily Caller am 12.06.2018

Übersetzt durch Andreas Demmig

http://dailycaller.com/2018/06/12/tom-steyer-felons-renewable-energy-campaign/

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3 Kommentare

  1. Drückerkolonnen bestehen seit jeher aus etwas zwielichtigen Gestalten. Und eine Pistole, die unterm Sakko hervorlugt, kann zu einer positiven Entscheidungsfindung pro Unterschrift beitragen.

    Unterscheidet sich kaum von der Lobbyarbeit der Windindustrie in Berlin.

  2. “ um Unterschriften zu sammeln und in vielen Fällen auch von Tür-zu-Tür gehen.“

    +

    “ Eine Analyse der Bensons Gruppe schätzt, dass fast fünf Prozent aller Petitionswerber verurteilte Schwerverbrecher sind.“

    Einmal davon abgesehen, daß Haustürwerber grundsätzlich nicht als vertraulich zu gelten haben, ist die Methode ziemlich simpel. Um diese Typen schnellst möglichst loszuwerden unterschreiben die Leute halt jeden Quatsch.

    Ähnliches gilt nicht für die Figuren, die vor U-Bahnhöfen in HH Unterschriften sammeln. Die sind nur lästig.

     

  3. Bei Windmühleninstallationspolitik geht es nur ums Gewinnen von zusätzlichem Geld durch die Stromerzeuger bzw. die Hersteller von Windmühlen Solarpanels und konventionellen Kraftwerken. Windmühlen- und Solarpanelinstallation führt ja nicht zu weniger Ausgaben durch die Verbraucher, sondern zu höheren, da die Strompreise steigen. Ein Kraftwerk, welches nicht unter Vollast betrieben wird, erzeugt teureren Strom als die unter Vollast laufenden.

    Kein Netzbetreiber würde Windmühlenstrom oberhalb des Preises eines Mittellastkraftwerkes einkaufen. Und Nachts nicht oberhalb des Preises eines Grundlastkraftwerkes.

    Heißt schlichtweg und einfach: Kein Windmühlenkäufer könnte den Kaufpreis nebst Kapitalkosten von Windmühlen einnehmen. Deshalb ja auch die Zwangsabnahme und der Zwangsabnahmepreis. In der unrühmlichen „DDR“ gab es die vorgeschriebene Zwangsabnahme von Trabant- und Wartburg-Autos. Die Windmühlen sind übrigens nicht besser wie diese Autos aus der kriminellen „DDR“.

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