Meldungen aus dem neuen Rundbrief der GWPF vom 25. Mai 2018

Bild aus dem GWPF-Rundbrief [hypocrisy = Scheinheiligkeit]

Die Global Warming Policy Foundation hat am 25. Mai 2018 einen neuen Rundbrief veröffentlicht. Darin sind sechs Kurzbeiträge enthalten. Relevant für uns halte ich aber nur die folgenden beiden Meldungen. Die Links zum gesamten Beitrag sind jeweils am Ende angegeben. Dennoch halte ich mich hier nur an diese Kurzmeldungen, weil das Wichtigste darin schon steht und weil es vielleicht mit dem Urheberrecht keine Probleme gibt. – Chris Frey, Übersetzer


Durchgesickerte Dokumente: Grüne Gruppen investieren insgeheim in fossile Treibstoffe

Erin Mundahl

Das Aussteigen aus fossilen Treibstoffen ist wohl schwieriger als grüne Gruppen oder linke Städte gedacht haben mögen.

Seit vielen Jahren ist der Ausstieg aus fossilen Treibstoffen immer mehr zum allgemeinen Ziel der Umwelt-Protestierer geworden. Sie haben versucht, Städte, Universitäten und andere Gruppen dazu zu bringen, nicht länger in die Erzeugung fossiler Treibstoffe zu investieren. Überraschend kommt daher, dass Non-Profit-Organisationen, welche dieses Narrativ lautstark unterstützen, ebenfalls in konventionelle Energie investieren. Und das, obwohl sie anderen nahelegen, genau das nicht zu tun.

Durchgesickerten Dokumenten zufolge haben Umweltgruppen, darunter der World Wildlife Fund (WWF), das American Museum of Natural History sowie viele linke Stiftungen Kapital angelegt bei Firmen, die sich auf Öl und Gas spezialisiert haben, sogar obwohl sie in der Öffentlichkeit lauthals über die Rolle fossiler Treibstoffe bzgl. des Klimawandels lamentieren.

Den durchgesickerten Dokumenten in den Panama Papers zufolge, einer Fundgrube mit 13 Millionen Dokumenten, die detailliert Auskunft über Offshore-Investitionen geben, haben diese Organisationen, zu denen auch die University of Washington gehört, in eine Stiftung eingezahlt, die bekannt ist für ihre Investitionen in Öl, Erdgas und Bergbau.

Die Papiere zeigen, dass der WWF 2 Millionen Dollar in Denham Capital investiert hat, einer international agierenden privaten Finanzgruppe [equity firm], die sich auf Investments in Öl und Gas spezialisiert hat. Der WWF schloss einen Vertrag mit der Finanzgruppe im Jahre 2008, welcher erst im Jahr 2020 ausläuft. Aus diesem Vertrag auszusteigen wäre Beobachtern zufolge sehr schwierig.

Der WWF war nicht die einzige Gruppierung, die bei Denham investiert hat. Das American Museum of Natural History in New York City zahlte 5 Millionen Dollar an die Stiftung, und zwar selbst dann noch, als das Museum in einer ganzen Reihe von Ausstellungen den [vermeintlichen] Zusammenhang zwischen fossilen Treibstoffen und globaler Erwärmung herausgestellt hatte.

Das Museum sagte Reportern, dass es daran arbeitet, sowohl seine Investitionen in fossile Treibstoffe zu reduzieren als auch Gelegenheiten für Investitionen in erneuerbare Energie zu erkunden. Der WWF sagt, dass es die Profite aus seinen Investitionen in fossile Treibstoffe mit anderen finanziellen Instrumenten ausgleicht und dass er in Zukunft nicht mehr in fossile Treibstoffe investieren werde.

Die University of Washington in Seattle hat ebenfalls in die Stiftung eingezahlt. Die David and Lucile Packard Foundation sowie die William Penn Foundation, beide für Umweltprojekte ausgezeichnet, haben nicht direkt bei Denham investiert, wohl aber anderswo in fossile Treibstoffe.

Weil die Investitionen über eine private Firma liefen, war deren Existenz vor Bekanntwerden der Panama Papers unbekannt. In Steuererklärungen von Non-Profit-Organisationen ist eine detaillierte Auflistung dieser Art von Investitionen nicht vorgeschrieben. Ohne das Leck wären die meisten dieser Investitionen wohl unerkannt geblieben.

Die Papiere sind ein weiteres Beispiel für die Schwierigkeiten, alle Bindungen an fossile Treibstoffe zu lösen, wenn man ein Investment-Portfolio zusammenstellt. Trotz des wortgewaltig propagierten Aussteigens aus fossilen Treibstoffen seitens grüner Gruppen mussten große Institutionen wie Städte und Universitäten erkennen, dass es nahezu unmöglich ist, alle Verbindungen zu kappen. – Erin Mundahl, InsideSources,

Siehe auch die GWPF coverage of the fossil fuel divestment debate.

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Umweltaktivisten schlagen Alarm: Eine Flut hoch giftiger Abfälle von Solarpaneelen droht

Jason Hopkins, The Daily Caller
Ein führender Aktivist hat Bedenken geäußert hinsichtlich der ökologischen Auswirkungen von Solarpaneelen – eine Technologie erneuerbarer Energie, welche verbreitet als harmlos für die Umwelt betrachtet wird.

Michael Shellenberger – Präsident von Environmental Progress, einer Non-Profit-Organisation die sich dem Voranbringen sauberer Energie verschrieben hat – listete detailliert die Auswirkungen ausrangierter Solarpaneele auf das reale Leben auf. Die Paneele enthalten typischerweise Kadmium, Blei und andere giftige Chemikalien, die nicht separiert werden können, ohne das ganze Paneel zu zerlegen. Das Resultat ist, dass die ganzen Solarpaneele als gefährlich angesehen werden müssen. Dies schrieb Shellenberger in einem Forbes-Beitrag [bei mir erscheint unter diesem Link nur eine weiße Fläche. Anm. d. Übers.]

Genauer: diese giftigen Chemikalien werden zu einer Bedrohung für die Umwelt, wenn Solarpaneele das Ende ihrer Lebensdauer erreichen und entsorgt werden müssen. Bei der Einlagerung von Paneelen in Deponien könnten sie auseinander brechen und giftige Stoffe in den Boden oder sogar in Gewässer freisetzen. Bereits in einer Studie aus dem Jahr 2016 kam das Electric Power Research Institute zu dem Ergebnis, dass die Einlagerung von Solarpaneelen in „normale Deponien nicht empfehlenswert ist, weil die Module zerbrechen können und giftige Materialien in den Boden sickern“.

Die Bedenken hinsichtlich des Auswaschens von Cadmium aus den Paneelen durch Regenwasser und der daraus resultierenden Verseuchung der Umwelt nehmen immer mehr zu. In Virginia beispielsweise wehren sich Anwohner gegen einen in ihrer Umgebung geplanten, 6350 Acres großen Solarpark.

[Dazu empfiehlt die GWPF den Artikel darüber, wie erneuerbare Energie tatsächlich die Umwelt schädigt. Anm. d. Übers.]

Wir schätzen, dass die 1,8 Millionen Paneele etwa 100.000 Pfund Kadmium enthalten“, sagt Sean Fogarty der Gruppierung Concerned Citizens of Fawn Lake. „Austreten [von Giftstoffen] aus zerbrochenen Paneelen infolge natürlicher Ereignisse – wie Hagel, Tornados, Hurrikane, Erdbeben usw. – und deren Entsorgung machen uns große Sorgen“.

Beispielhaft kann es zu derartigen Ereignissen kommen, wo Extremwetter – wie ein Tornado in Kalifornien oder ein Hurrikan über Puerto Rico auftritt. Dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass giftige Chemikalien im Boden versickern.

Shellenberger sagte weiter, dass nahezu niemand in irgendwelchen Medien die negativen Auswirkungen der Solarindustrie auf die Umwelt thematisieren will. „Weil nur wenige Umwelt-Journalisten über etwas anderes als die Vorteile Erneuerbarer berichten wollen, bleibt es Umweltwissenschaftlern und den Führern der Solarindustrie überlassen, Alarm zu schlagen“. – Jason Hopkins, Daily Caller

Übersetzt von Chris Frey EIKE 

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