Das Unwissen der Öffent­lichkeit bzgl. Wissen­schaft und Klima muss geändert werden, aber wie? Hier einige Gedanken dazu

Was die Gesellschaft bzgl. Wissenschaft braucht! Bild: Karl-Heinz Laube / pixelio.de

Dr. Tim Ball
Wissenschaftshistorikern zufolge begann die Wissenschaftliche Revolution mit Kopernikus, als dieser das heliozentrische Weltbild verkündete, in welchem die Erde um die Sonne kreist. Darüber zu diskutieren erachtete ich bisher für nicht notwendig, weil einer von vier Amerikanern und einer von drei Russen das Gegenteil glauben, nämlich das Ptolemäische Weltbild mit der Erde im Zentrum des Weltalls.

Nun kann man argumentieren, wie ich es in der Vergangenheit getan habe, dass dies für die breite Masse keine Rolle spielt, solange die Sonne jeden Tag auf- und untergeht. Allerdings wird das Verständnis dieser grundlegenden wissenschaftlichen Information entscheidend in der Debatte um die globale Erwärmung, weil die Relation Sonne ↔ Erde sowie deren Änderungen zentral für den Milankowitch-Effekt stehen sowie deren Auswirkungen auf Klimawandel. Traurigerweise geht das Problem des fehlenden Verständnisses und Wissens viel tiefer, wie all jene nur zu gut wissen, die sich nach Kräften bemühen, die falsche oder begrenzte Wissenschaft von AGW ans Tageslicht zu bringen. Skeptiker der vom IPCC aufgestellten AGW-Behauptungen sind sich der unnötigen Energie- und Umweltpolitik bewusst, welche der Allgemeinheit zu Billionenkosten aufgedrückt wird.

Kopernikus schrieb seine Gedanken handschriftlich in einem Buch anno 1514 an vertrauenswürdige Freunde, verbot jedoch die Veröffentlichung bis zwei Monate vor seinem Tod anno 1543. Als Kanoniker der katholischen Kirche kannte er deren Gesetze sowie die Gefahren, diese auch nur zu hinterfragen. Der einzige große Unterschied zwischen damals und heute liegt in der Bestrafung derartigen Hinterfragens. Wie weit sind wir während der dazwischen liegenden 475 Jahre gekommen? Allgemein gesagt, wissenschaftlich war es ein langer Weg, aber hinsichtlich sozialer Belange war es ein sehr kurzer Weg.

Die Wissenschaft machte Fortschritte, weil sie trotz nahezu unablässiger Drangsalierung seitens vieler gesellschaftlicher Gruppen von einigen Wenigen mit den entsprechenden Kenntnissen durchgeführt wurde und von der Bestimmung getrieben war, die Wahrheit zu ergründen mittels Fakten und Logik. Zumeist versuchten sie bewusst, apolitisch zu sein. Allerdings machten Vorurteile und Ignoranz selbst in der wissenschaftlichen Gemeinschaft die Durchführung der Wissenschaft schwierig und unbefriedigend. Michael Faraday, meiner Ansicht nach einer der größten Wissenschaftler der Geschichte, musste Verfolgung und Ächtung hinnehmen, weil er der Sohn eines Schmieds war, niemals eine Universität besucht hatte und den Sandemanians angehörte, einer strengen, fundamental-religiösen Gruppe. Bedauerlicherweise werden zwei dieser Umstände immer noch von zu vielen Menschen als Hindernis betrachtet.

Die Wissenschaft kam nicht so gut voran, weil sie die 15% der Bevölkerung als Randgruppe betrachtete. Die Bevölkerung übernahm und anerkannte nur sehr zögerlich die Gedanken dieser verrückten und gefährlichen Wissenschaftler. Gefördert wurde dieses Image von Mary Shelleys Frankenstein neben anderen. Jene, die gegen wissenschaftliche Fortschritte opponieren, weiden diese Ängste aus und verlangsamen den Fortschritt noch weiter. Man betrachte den Terminus Frankenfoods, welcher bemüht wird, um längere Haltbarkeit durch Bestrahlung zu erreichen.

Ein wesentlicher Teil des Problems ist in den zwei Bereichen zu finden, welche wohl den größten Einfluss auf die Gesellschaft haben, nämlich Politik und Gesetzgebung. Dies sind auch die Bereiche, in welchen der Anteil der Personen mit wissenschaftlichem Hintergrund am geringsten ist. Es ist vielleicht eine doppelte Gefahr, dass Juristen die größte professionelle Gruppe in der Politik ist.

Meine persönliche Erfahrung ist zwar nicht definitiv, unterstreicht aber das Problem. Einmal trat ich vor dem Komitee des kanadischen Parlaments auf, welches das Thema Ozon auf der Agenda hatte. Nur ein einziges Mitglied des Komitees hatte eine gewissen wissenschaftlichen Hintergrund, nämlich einen Bachelor in Biologie. Es kam zu zwei bedeutenden Ereignissen. Das erste betraf einen weiteren, mit mir zusammen auftretenden Wissenschaftler. Er zeigte Graphiken des Ozon-Niveaus und sprach darüber, dass die geringsten Niveaus über Toronto beobachtet worden waren. Als ich an der Reihe war, machte ich etwas, von dem ich hoffe, dass ich es nie wieder machen muss. Ich trug meine Präsentation vor und begann mit der Frage an die Politiker, ob ihnen bewusst sei, dass es zur fraglichen Zeit über Toronto gar keine Beobachtungen gab. Ich erkannte, dass keiner von ihnen wusste, dass das, was man ihnen gezeigt hatte, keine realen Daten, sondern Ergebnisse von Computermodell-Simulationen waren. Ich erkannte auch, dass keiner von ihnen um das wissenschaftliche Verfahren wusste oder dieses kannte, und die Behauptung, dass FCKWs Ursache für ein Ozonloch seien, war eine unüberprüfte Hypothese. Ich erklärte, dass die Wissenschaft nur vorankommen kann, wenn man Hypothesen aufstellt und diese danach rigorosen Tests unterzieht. Das gilt auch für die Grundlage, auf der die Hypothese aufbaut.

Dick unterstrichen wurde die Ignoranz durch einen Parlamentarier der Linken, welcher äußerte „Dr. Ball, Galileo hätte sich ihretwegen geschämt!“. Ich erwiderte, dass es jenseits meiner kühnsten Erwartungen gelegen hatte, im gleichen Atemzug mit Galileo genannt zu werden, und dass er eindeutig die Rolle Galileos in der Geschichte der Wissenschaft nicht verstanden hatte. Meines Wissens gab es keine Politiker mit einem Universitätsabschluss während meiner beiden Auftritte vor dem US-Kongress.

Es ist einfach zu sagen, dass Politiker leicht zum Narren gehalten werden können durch den absichtlichen Missbrauch von Wissenschaft, aber das ist nicht akzeptabel. Es ist ihr Job, die Forschung durchzuführen, und sie haben Mitarbeiter und Ressourcen. Es war der Dienst Marc Moranos für Senator Inhofe, als er die vorherrschende Lehrmeinung in Frage stellte. Das Problem ist, dass zu viele Menschen zu beschäftigt damit sind, Politiker zu sein in Bereichen, die nicht politisch sein sollten. Jene, welche die AGW-Wissenschaft als politischen Bereich gekürt haben, wussten ganz genau, dass sie Politiker in die Irre führen können, weil diese gegenüber der Wissenschaft ignorant und ganz wild darauf sind, „grün“ zu sein.

Maurice Strong wusste um eine andere Schwachstelle der Politiker und nutzte diese weidlich aus, nämlich die fast totale Abhängigkeit der Politiker von Bürokraten. Er stellte bürokratische Kontrollen jedes nationalen Wetterbüros auf der ganzen Welt sicher, indem er sie via der World Meteorological Organization (WMO) zu IPCC-Mitgliedern machte. Es ist die originale fake news-Story, die durch deep state verewigt wird.

Die kanadische Ministerin für Umwelt und Klimawandel eignet sich sehr gut, um zum nächsten Problem zu kommen, vor welchem die Wissenschaft steht, weil sie den IPCC-Betrug kolportiert, der ihr von Bürokraten-Wissenschaftlern bei Environment Canada (EC) eingetrichtert worden ist. Als Rechtsanwältin gehört sie einer Gruppe an, die offen einräumt, dass sie niemals als Schiedsrichter in wissenschaftlichen Disputen fungieren würde, weil sie nichts von Wissenschaft versteht. Dann stellt sie diese Ignoranz groß heraus, indem sie öffentlich jene Wissenschaftler lächerlich macht, die ihrer wissenschaftlichen Verpflichtung als Skeptiker gerecht werden. Als Anwältin sollte Frau McKenna zumindest wissen, dass es bei jedem Disput zwei Seiten gibt. Scott Pruitt, ein Rechtsanwalt und Leiter der EPA weiß das, weil er ein ,rotes‘ und ein ,blaues‘ Team einrichten will, welche die Klimawissenschaft aus der Politik herauslösen und zurück zur Realität führen sollen. McKenna wäre viel glaubwürdiger, wenn sie wie ihre Vorgängerin, die kanadische Umweltministerin Christine Stewart, zugegeben hätte, dass es nicht um Wissenschaft geht. Christine Stewart sagte:

Es spielt keine Rolle, falls die Wissenschaft durchweg verlogen ist, es gibt kollaterale Vorteile … Klimawandel bietet die größte Chance, Gerechtigkeit und Gleichheit in die Welt zu bringen.

Stewart spricht von Gerechtigkeit und Gleichheit, aber wie kann man das erreichen, wenn die Wissenschaft falsch ist und diejenigen Menschen, durch die Politik am meisten geschädigt werden, die ärmsten sind?

Bei dem zweiten Ereignis waren meine Gerichtsverfahren involviert. Aus Forschungen wusste ich, dass jeder, der eine law school besucht, ein Kunststudent ist. Es war für mich eine Herausforderung, einen Anwalt zu finden, der Wissenschaft und das wissenschaftliche Verfahren verstehen würde. Dem Gesetz nach ist dieses nicht qualifiziert, wissenschaftliche Streitfälle zu lösen, aber warum nicht nach fast 500 Jahren? Das Gesetz passte sich an gesellschaftliche Änderungen an, haben doch Bürokratien an Größe und Komplexität zugenommen. Beispielsweise wurde in den USA das Gesetz mit der Bezeichnung Administrative Procedure Act vor 72 Jahren, also 1946, in Kraft gesetzt, brauchten doch Bürokratien Leitlinien und Kontrolle. Warum wird nach 475 Jahren nicht ein Science Procedure Act in Kraft gesetzt? Ein solches Gesetz würde betrügerische Anklagen (RICO) [racketeering charges (RICO)] gegen Klimatologen verhindern, welche ihrer wissenschaftlichen Rolle als Skeptiker gerecht werden. Stattdessen würde es ein solches Gesetz ihnen ermöglichen, selbst Anklage zu erheben gegen Diktate der Wissenschaft, welche Daten zurückhält und Verfahren missbraucht wie etwa eine Hypothese als Beweis auszugeben oder Wissenschaft für eine politische Agenda zu missbrauchen.

Das Gesetz nimmt für sich in Anspruch, nicht qualifiziert zu sein, um zwischen „deine Studie“ und „meine Studie“ zu unterscheiden. Trotzdem gibt es unzählige Beispiele, dass es dennoch Urteile bzgl. wissenschaftlicher Dinge gefällt hat. Zu Einigen war es gekommen, weil jene, die die Wissenschaft missbrauchten, auch das Gesetz missbrauchten. Zum Beispiel hat die EPA unter Obama einen Prozess angestrengt und verloren, um die Bevölkerung des Staates Massachussets vor CO2 zu schützen, weil dieses eine schädliche Substanz sei. Der Prozess endete vor dem Obersten Gerichtshof der USA (SCOTUS) wie geplant. Richter Scalia stellte die Frage, warum man von dem Gerichtshof ein Urteil erwartet, wenn es dafür gar nicht qualifiziert ist. Dann verwies er darauf, dass das Gericht sein Urteil auf der Grundlage des Administrative Law fällte, was der EPA die Vollmacht verlieh, schädliche Substanzen zu eliminieren. Dabei hat das SCOTUS aber übersehen, dass es die EPA selbst war, die CO2 zur schädliche Substanz erklärt hatte. Selbst minimale wissenschaftliche Kenntnisse hätte ihnen sagen können, dass es keineswegs schädlich ist und welche entscheidende Rolle es hinsichtlich des Lebens auf unserem Planeten spielt.

Ein weiteres wichtiges und sofort relevantes Urteil wäre wahrscheinlich nicht gefällt worden, wenn der Richter um Wissenschaft gewusst und diese verstanden hätte. Der General-Staatsanwalt (AG) von Virginia Ken Cuccinelli verlor das Verfahren gegen die University von Virginia und Michael Mann mit seiner Forderung die Daten und Informationen zu veröffentlichen, welche zur Erzeugung seines ,Hockeyschlägers‘ geführt hatten. Der AG argumentierte, dass die Steuerzahler diese Forschungen bezahlt hätten und dass die Ergebnisse dieser Forschungen herhalten mussten, globale, drakonische und unnötige politische Maßnahmen zu implementieren. Die Menschen haben ein Recht darauf, über die Validität von Manns Behauptungen aufgeklärt zu werden. Meines Wissens hat Cucinelli nicht argumentiert, dass ein fundamentaler Test wissenschaftlicher Ergebnisse darin besteht, diese Ergebnisse zu reproduzieren. Dies ist jedoch nur möglich, falls Daten und Verfahren voll umfänglich bekannt sind. Hätte er dies gewusst, wäre der Richter sicher nicht zu seinem Urteil gekommen, dass die Daten und Verfahren das intellektuelle Eigentum von Mann seien. Dies ist symptomatisch, wie wenig die Menschen Wissenschaft und deren Arbeitsweise verstehen und warum die Forderung von EPA-Chef Scott Pruitt nach voller Aufdeckung auf rigorosen Widerstand stößt, selbst unter Berücksichtigung der politischen Lage.

25 Jahre lang lehrte ich Kunststudenten, wie Wissenschaft funktioniert. Es war Teil eines Gedankens linker Kunst, aber mit dem normalen Bias, weil Wissenschafts-Studenten zwei Kunst-Vorlesungen absolvieren müssen. Noch ärgerlicher war, dass die Universität Vorlesungen angeboten hat, die nicht einmal ansatzweise etwas über Wissenschaft vermittelten, um es für die Kunststudenten ,leichter‘ zu machen.

Ich nutzte die Vorlesung zu grundlegenden Darstellungen, wie die Erde funktioniert. Die Vorlesung war Grundlagen-Wissenschaft und sollte den Menschen Verständnis vermitteln, die Bürger dieses Planeten werden würden. Sie alle würden mit Dingen und Entscheidungen konfrontiert werden, bei denen Wissenschaft und die Umwelt involviert sind. Je mehr sie wissen würden, umso größer wären die Chancen, vernünftige, auf Fakten basierende Urteile zu fällen. Aber um so geringer wäre auch die Wahrscheinlichkeit, von Menschen in die Irre geführt zu werden, welche fehlendes Wissen ausnutzen für Manipulationen und Kontrolle. Obwohl es in meiner Vorlesung nicht um die Historie der Wissenschaft ging, hielt ich viele Vorträge im Fachbereich Geschichte zu diesem Thema und baute viele Vorlesungen in den „Erde-Funktions-Kurs‘ ein.

Es gibt Vieles, was wir als Gesellschaft tun können, um das Wissen und das Verständnis der Menschen zu ändern und zu verbessern. Ein Aspekt dabei ist die Rücknahme der Kontrolle des Bildungssystems, welches derzeit mehr denn je Schauplatz von Indoktrination ist. Das wird schwierig sein, weil die Politiker vor dem Dilemma stehen, dass sie gebildete Mitarbeiter brauchen, aber auch wissen, dass die Menschen, wenn man sie weiterbildet, Fragen zu stellen anfangen. Dann können wir Pflichtveranstaltungen in allen Schulen einrichten, egal ob öffentlich oder privat, in denen es um die Historie der Wissenschaft geht. Anfangen muss dies, indem man sich der einfachen Tatsache stellt, dass eine Minderheit (15%?) der Menschen wissenschaftlich gebildet ist, und dass dies bei einer Mehrheit (85%) nicht der Fall ist. Dann richtet man Kurse ein mit Relevanz für alle als zukünftige Erdenbürger. Diese Kurse dienen nicht der Karriere, sondern einfach der Vorbereitung auf die Komplexitäten und Herausforderungen des Lebens. Es sollte ein Pflichtfach geben an Grund-, Ober- und Hochschulen und auch an allen Weiterbildungs-Institutionen. Der Philosoph und Mathematiker A. N. Whitehead drückte es so aus: „Eine Wissenschaft, die zögert, ihre Gründer zu vergessen, ist verloren“.

Wir müssen einen Fachbereich Gesetz für Wissenschaft gründen, welcher grundlegende wissenschaftliche Regeln hinsichtlich von Streitfällen und Konflikten vermittelt. Darin enthalten sein muss auch ein Wissenschafts-Verhaltenskodex wie etwa die Anwendung von Regeln auf mathematische Tests (,zeigt eure Arbeit!‘). Enthalten sein sollten außerdem Regeln für Moral und Ethik von Forschung. Abwandlungen hiervon gibt es bereits an den meisten Universitäten. Der Fachbereich wird eine separate Option werden wie Wirtschafts- oder Verfassungsrecht. Er erfordert Anwälte mit wissenschaftlichen Graden, welche Weiterbildung in wissenschaftlichen Disputen absolviert haben müssen, bevor sie in der Praxis tätig werden.

Die Stärke von Gesellschaften und die Effektivität von Fortschritt liegt in der Fähigkeit, aus Fehlern zu lernen. Der AGW-Betrug ist der größte Betrug jemals in der Geschichte. Er konnte nur verfangen, weil eine Mehrheit der Menschen besonders in den entscheidenden Bereichen Politik und Gesetzgebung hinsichtlich Wissenschaft und der wissenschaftlichen Methode ungebildet war. Scott Pruitt ist ein gutes Beispiel für den Typ Anwalt, den wir brauchen. Er lernte viel über die Klimawissenschaft aus seiner Assoziation mit Senator James Inhofe, dem einzigen wirklichen Champion für Klima-Wahrheiten in der US-Politik, der sich gegen große Widerstände für Gleichgewicht einsetzte. Wir müssen mehr Menschen wie Pruitt hervorbringen und Ausschlachtung reduzieren, damit wir bessere Bürger und Bewahrer der Erde werden.

Link: https://wattsupwiththat.com/2018/05/13/the-science-and-climate-ignorance-of-society-needs-correcting-but-how-some-thoughts/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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6 Kommentare

  1. Die Angst der Massen und die Verdummung. Damit wird Politik gemacht, aber auch das ist nur ein Geschäftsmodell. Die Wissenschaft ist korrupt, war sie das nicht schon immer?

    Ernsthafte Forschung um die Form der Erde, den Abstand der Sonne, unsere sogenannten Grundlagen, werden auf alle Arten verhindert. Die Zäune im Kopf sind zu hoch für die Menge. Wer sich ernsthaft mit den Grundlagen beschäftigt, dem fallen Dinge auf, die es nicht geben darf.

    Kognitive Dissonanz bedeutet, wir glauben unseren Sinnen nicht, weil das nicht in das gelernte Weltbild passt. Das die NASA zugegeben hat nicht auf dem Mond gewesen zu sein, wird ignoriert. Alle Messungen zum Nachweis der gelehrten Kugelform der Erde sind nach meinen Recherchen fehlgeschlagen.

    Jeder Schüler sollte den Abstand zur Sonne berechnen können, für eine flache oder eine Kugelerde. Wir müssen ergebnisoffen werden. Das gilt besonders auch für das Geschäftsmodell der Klimaindustrie. Jeder kann die Lügen erkennen, in der Politik und der Natur.

    Wir müssen alles in Frage stellen dürfen, unseres Verstandes und unserer Sinne bedienen dürfen. Alles was geschieht passiert nicht zufällig. Werden wir endlich wach, hinterfragen Dogmen und wissenschaftliche Erkenntnisse. Wir werden Überraschungen erleben. Danke Konrad Fischer.

  2. Hier  wird Macht und Machtmissbrauch seit Kopernikus bis zum heutigen Ozonloch und dem angeblichen, von Menschen verursachten Klimawandel eindrucksvoll beschrieben und beklagt.

    Doch dürfte nicht so sehr die Unwissenheit der Bevölkerung sondern das Nichtwissen über die Macht, genauer über die (Natur-)Gesetze der Macht sein.

    Zwei Eigenschaften sind untrennbar mit der Macht verbunden: Macht begrenzt sich nicht selbst und Macht kontrolliert sich nicht selbst.

    Alles, was hier beschrieben und in der großen wie kleinen Politik geschieht, ist Folge dieser Grundgesetze der Macht.

    Natürlich muss Macht auch definiert werden, um die großen Probleme der Macht zu verstehen und zu beherrschen. Macht ist, ohne Rücksicht auf das Freiwilligkeitsprinzip an die Leistungen des anderen gelangen zu können. Macht gibt es nur in der belebten Natur und ist dort viel universeller als der Menschen und existierte in ihr, als es den Menschen noch gar nicht gab. Macht hat sich in der Natur mit der Entwicklung von Zellen und deren Weiterentwicklung zu Nervenzellen entfaltet.

    Es ist eine Menschheitstragödie, dass das Wissen um die Macht und deren fundamentalen Eigenschaften der Unersättlichkeit und der fehlenden Selbstbegrenzung selbst bei Wissenschaftlern und erst recht in der Öffentlichkeit so gut wie nicht vorhanden ist.

    Deswegen hat sich seit Kopernikus, wie richtig erkannt, nichts Grundsätzliches geändert. Deswegen wird die Tragödie von Macht und Machtmissbrauch unverändert fortleben und damit auch das Theater um das Klima.

  3. Meine Vor-Kommentatoren kann ich nur bestätigen (leider, was sich auf das Thema bezieht).

    Eine bessere Idee,  Unwissende zu Selbst-Nachdenken zu bringen habe ich auch nicht.  Mit einigem Effekt, versuche ich in letzter Zeit immer erst mal / nur Einigkeit über Grundlagen zu erreichen.

    – Welche Daten wurden genommen, um festzustellen wie das Klima bzw. der Temperaturverlauf früher …. war?

    – Ja, Wetteraufzeichnungen, in dem Fall Temperaturen.

    – Gut, dann machen es die Wissenschaftler in … sagen wir dreißig Jahren wohl auch so, um wiederum festzustellen, ob sich das Klima durch unsere Aktivitäten (gut oder schlecht) verändert hat.

    – ja, wird wohl.

    – –  na, dann muss Du das Wetter morgen verändern, um das Klima zu beeinflussen!

    — großes Schweigen (meistens)

  4. Unsere Wahrnehmung ist derart eingeschränkt,das es Uns unmöglich macht die Welt so zu sehen,wie sie ist. Trotz der Bemühungen Unserer Wissenschaftler, die ja auch unter Dieser eingeschränkten Wahrnehmung stehen, werden Wir immer nur Vermuten, Glauben, Annehmen und Spekulieren, was Uns von der Erhofften „Wahrheit“ immer weiter entfernt. Der Glaube ist das Grundübel, das Uns vom Wissen immer weiter trennt!   Die Meisten von Uns so geringschätzig eingestuften Tiere sind Uns was Ihre Wahrnehmung anbetrifft weit überlegen, nur können Diese nicht Reden, zumindest nicht in Unserer Sprache, aber Wir können Diese Beobachten und Unsere Schlüsse ziehen. Die Naturvölker konnten Das, Die hatten ein ganz Anderes Bild von der Welt in der Sie lebten! Wir sind trotz der“ Modernen Mittel“ die Uns zur Verfügung stehen nicht mehr in der Lage die Natur verstehen zu wollen und entfernen Uns immer Weiter vom einzig Wahren!

     

     

     

  5. Der Verfasser dieses Artikels legt eine, schon fast hilflose, Naivität an den Tag.

    „Die Wahrheit wird schon an den Tag kommen, es müssen nur mehr Menschen diese verkünden!“

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    Nur, wo steckt denn die „Wahrheit“ in der ganzen Klimadebatte?

    Auch hier reicht eigentlich ein Blick, um zu erkennen, was da zur Zeit abläuft. Auf der einen Seite die Klimaalarmisten (wollen die Welt retten – gehen wir doch einmal  davon aus, dass das deren ehrliche Intention ist) – ein gewaltiger Chor, der da da einstimmig singt: „Mensch, mit deinem CO2 verbrennst du die Erde!!!!!!“

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    Wer oder was steht auf der anderen Seite?????

    Auf EIKE immer schön dokumentiert – ein Hühnerhaufen, dessen Gegacker überhaupt nicht zu verstehen ist – tiefgläubige, gläubige u. auch leichtgläubige Anhänger der CO2 These sind so nicht zu beeindrucken.

    In meinen Augen ist der größte Fehler der Klimarealisten (Skeptiker, Wissende, usw.), dass sie die ganze „Strahlkraft“ einer Prophezeiung unterschätzen, die da heißt:

    „Klimakatastrophe!“

    Der Mensch wird von Emotionen gesteuert – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt – das Bild einer verbrenneden Erde verankert sich tief im menschlichen Gehirn!

    Nein, Aufklärung hat bis heute nichts gebracht, wird  auch in Zukunft nicht viel ändern.

    Wenn man eine erfolgreiche Gegenbewegung in der Welt initiieren will, muß man mit Emotionen arbeiten – gerade in unseren Zeiten großartige Möglichkeiten, werden leider nicht genutzt .

    ———————–

     

     

  6. Eine – wenn auch verständliche – Anmaßung seitens eines von seiner Wahrheit überzeugten Naturwissenschaftlers. Wissenschaft aber im Dienste und Auftrag der Regierungen – und hierum geht es, nicht um wißbegierige und wissende Forscher der Wirtschaft zur Optimierung irgendwelcher Produkte – ist Theologie, Lehre von Gott. Sie dient ausschließlich der Herrschaft, liefert quasi deren massenbetörende und massenberuhigende und massenfixierende Gottgefälligkeit im Namen einer vergöttlichten Wahrheitsinstanz. Dafür bedient sie sich ihrer Fähigkeit, Fiktionen zu erzeugen, die dann durch die Herrschaftsmedien (der Rest unterliegt Zensurbemühungen) maximal hofiert, multipliziert und damit zu Fakten generiert werden.

    Hinter der Herrschaft selbst steckt freilich nicht der Willen, den Beherrschten zu dienen, sondern sie den Herrschern optimal dienstbar zu machen. Hinter den nach außen sichtbaren Herrschern, den sogenannten Politikern, wirken die eher unsichtbaren obersten Herrscher, also Menschen, die das Geldsystem und das davon abhängige Wirtschaftssystem steuern. Sie machen sich die niederen Herrschaftsebenen durch Annehmlichkeiten, materieller und emotionaler Art, gefügig.

    Aufklärung der wissenschaftstheologischen Irrtümer kann daran nichts ändern, das auf Fiktionen gegründete Herrschaftssystem überlebt jede Aufklärung, paßt sich nach Bedarf an. Natürlich gibt es innerhalb des Herrschaftssystems Widersprüche, verschiedene Gruppen von Herrschern – organisiert nach Familien, Nationen, genetischer Zugehörigkeit, religiöser Gruppen – kämpfen dabei um Marktanteile, um Dominanz bei der Ausbeutung der Beherrschten. Nicht um die wissenschaftliche Wahrheit, so schön das auch wäre.

    Die Aufklärung bleibt also letztlich wirkungslos, die Wahrheit prallt an der informierten Masse (ihr wird die Fiktion medial hineingeformt/in-formiert) so gut wie wirkungslos ab. Dies gilt für alle Mitglieder der Masse, selbst die, die die Fiktion erkennen, solange sie glauben, nur im System überleben zu können. Diese Existenzangst verhindert, daß die Masse vom Glauben abfällt, selbst wenn sie dessen fiktionären Charakter erkennt.

    Fazit: Solange kein sicheres Existenzangebot seitens der nichtfiktionären Wahrheitsbesitzer oder ein anderes Heilmittel gegen die Existenzangst im Angebot ist – und wie soll das gegen die oberste Herrscherebene gelingen? – bleibt alles, wie es ist und war und sein wird.

    Das Thema müßte also das Überwinden der Angst der Massen sein, nicht noch mehr wissenschaftliche Aufklärung, die angesichts der Angst sowieso wirkungslos verpufft. Daß das Nutzen der Angst vor den Folgen der Herrschaft kein erfolgreiches Aufklärungskonzept ist, hat gerade 1945 erwiesen. Die Masse geht eher ins Grab, als sich auch der verlogensten Herrschaft zu entledigen.

    Andere Strategien willkommen.

    Konrad Fischer

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