1. Mai! Strompreis über 18 Stunden negativ!

1. Mai; früher mal Tag der Arbeit; Bild Gerd Wittka / pixelio.de

An der Strombörse EEX war der Strompreis über 18 Stunden in Folge negativ.


Wegen der hohen Solareinspeisung konnte die ungewollte und von niemandem bestellte aber trotzdem erzeugte Stromerzeugung am 1. Mai nicht weiter abgesenkt werden, so dass der überschüssige Strom an diesem Tag zu negativen Preisen in Ausland verklappt werden musste.

Die Stromerlöse nach Entsoe am 1. Mai. Insgesamt wurde ein negativer Preis über 18 Stunden erlöst mit Zuzahlungs-Kosten in Höhe von 11.877.560 €.

Tabelle und Grafik Rolf Schuster. Daten Entsoe-e

Verlauf der Erzeugung vom 25.4.18 bis 1.5.18 aus verschiedenen Quellen. Trotz der bereits verfügbaren Einspeiseleistung mittels Wind + Solarstromerzeugern von > 100 GW, blieb deren gelieferte Leitung weit unter dem Bedarf. Der Rest musste konventionell erzeugt werden.

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17 Kommentare

  1.  
    Meine sehr geehrte Damen und Herren,
     

     
    ob sich mit Artikeln von dieser Qualität EIKE ein Gefallen tut, sei mal dahingestellt.
     

     
    Beim ersten Lesen noch ohne Kommentare,dachte ich zuerst an einen schlechten Traum:
     

     
    Man hörte das zigte Mal 12-Tonmusik und zählt wie oft das gestrichene C gespielt wurde.
     

     

     
    Der Verfasser hat vermutlich noch nie etwas von abgestimmten Fahrplänen gehört.
     

     
    Der Verfasser kennt den Unterschied zwischen Day-Ahead und Aktuell nicht.
     

     
    Und wahrscheinlich kennt er auch nicht den Algorithmus, der zur Preisbildung an der Strombörse verwendet wird.
     

     
    Und was er mit Sicherheit nicht weiß,wann die besten Gelegenheiten sind, dieses Europäische Verbundnetz noch sicherer und stabiler zu machen.
     

     
    Sei es drum!!
     

     
    Er hätte ja wenigstens den Puls fühlen können mit der aktuellen Netzfrequenz während dieser „Fingerübung“ am 1.Mai 2018.
     

     
    Mit herzlichem Glückauf
     

     

     

    • Lieber Herr Peters,

      ich würde mit Ihnen wetten, dass die Strombörse phantastisch funktionieren würde, wenn  nur alle Anbieter immer noch die gleichen Rechte und Pflichten hätten.

      Als der Strompreis für Haushalte 12 Cent/kWh betrug, hat niemand auch noch Geld bekommen, wenn er so nett war, Strom zum Nulltarif abzunehmen!!!!!!

    • Geben Sie sich Mühe und lassen Sie uns an Ihrem vermeintlichen Wissen teilhaben. Kryptisches Geschwafel, immer auch gerne mit „Schwachsinnsterminen“ kombiniert,  gibt es bei den Grünen schon genug.

      •  
        Sehr geehrter Herr Klaus Metzger,
         
         
        nur mal eine Überlegung:
         
         
        um 12 Uhr am 1.Mai 2018 war die tatsächliche Last in den vier Regelzonen von Deutschland
         
         
        55000 Megawatt.
         
         
        Zu diesem Zeitpunkt wurden aus Photovoltaik- und Windanlagen 45000 MW eingespeist.
         
        Jetzt behauptet die Grafik und die Tabelle von Herrn Schuster ,dass 43882 MW an der Strombörse am Vortag
        mit     -16.7€/MWh      gehandelt wurden.
         

        Zum Zeitpunkt 1.5.2018 12:00 wurden grenzüberschreitenden Lastflüsse in Höhe von 13300 MW
        bereitgestellt und abgerufen, in Absprache der abgestimmten Fahrpläne vom Vortag.

        Wenn Sie dieser Logik folgen,glauben Sie auch daran, dass die Lenker der Autos in einem Kinderkarussell dafür Sorge tragen,
        nach jeder Umdrehung wieder an dieselbe Stelle zu kommen.
        Mit herzlichem Glückauf

        • Danke für die Antwort. Wir hatten also einen Anteil von Wind- und Sonnenstrom an der Gesamtlast von 82 %. Jetzt erklären Sie mir bitte noch, wer am negativen Strompreis Ihrer Meinung nach Schuld trägt.

          • Lieber Herr Peters,

            merke: Als z. B. RWE noch den Mix regelte, der Strompreis lag bei etwa 12 Cent/kWh, wurden die Kraftwerke in der Rangfolge ihrer Erzeugungskosten zugeschaltet! Windkraft und Solarpaneele währen niemals dabei gewesen!!

        • @Ferdinand Peters

          Die 55000 MW sind in ihren Beispiel die benötigte Grundlast…also das Minimum an dem was man braucht um die Stromversorgung/Nachfrage in Deutschland an diesen Tag zu gewährleisten. Für diese Gewährleistung müssen die Kraftwerke (Kohle, Gas und der Rest an Kernkraft) gerade stehen (sichern)…..der Rest…also fast die kompletten 45000 MW der Windmühlen und Photovoltaik erzeugten Stromleistung war überflüssig und musste ins Ausland teuer verschenkt werden..

          Merke eines…Wind und Sonne können KEINE Sicherheit und Zuverlässigkeit bieten….wenn also der Bedarf für Deutschland für den morgigen Tag mit 55000 MW voraus berechnet (kalkuliert) wird, dann ist es an den Kraftwerken (Kohle, Gas und den rest der Kernenergie) diese Leistung bereitstellen zu können. Mit Wind und Sonne funktioniert dies nicht, weil diese nicht berechenbar/kalkulierbar = Zuverlässig und sicher sind. Große Verbraucher, wie zb. Schmelzöfen, müssen sogar einige Tage zuvor schon ihren Strombezug (Nachfrage) beim Netzbetreiber anmelden damit man dementsprechend die Kraftwerksleistungen an den jeweiligen Tag erhöht….das versuchen Sie mal mit Wind und Sonne…da können Sie dann einen Wind- und Sonnen Tanz aufführen…das war es dann aber auch schon.

           

          • Lieber Herr Peters, Sie geben sich ja viel Mühe mit mir. Meinen Dank dafür. Auf Ihrer (Umleitungs)Seite zeigen Sie eine Graphik, die die zeitlichen grenzüberschreitenden Lastflüsse aus den vier Regelzonen in Deutschland zeigt. Und dann schreiben Sie, ich könnte diese Graphik ja interpretieren, wie ich wolle. Zum Beispiel so: „Das ist uns Mutti und seinem Gesandten Herr Altmeier von der EU wert. Im Dunstkreis der „Strombörse“ werden viele Menschen beschäftigt und werden zum Teil dort hin (ver)entsorgt.“

            Ihrer Aussage kann ich sogar zustimmen, aber für den negativen Strompreis habe ich deshalb immer noch keine Antwort bekommen. Vermutlich war es doch die nicht weiter abregelbare Strommenge, gepuscht durch unkontrollierbaren Wind- und Sonnenstrom, der dann alle Dödel im verbundenen EU Stromnetz dazu gebracht hat, sich (zum Schutz des Netzes) für die Vernichtung der überschüssigen Strommenge bezahlen zu lassen.

            Ich überlege, ob ich mir nicht auch eine Leitung mit einem großen Nagel am Ende in den Garten lege. Dann lasse ich mich zukünftig ebenfalls für die Vernichtung von Sonnenstrom bezahlen. Und vielleicht werde ich so den Maulwurf los.

          • Sehr geehrter Herr Metzger,
             
            Sie schreiben: Zitat: „[…] Vermutlich war es doch die nicht weiter abregelbare Strommenge, gepuscht durch unkontrollierbaren Wind- und Sonnenstrom, der dann alle Dödel im verbundenen EU Stromnetz dazu gebracht hat, sich (zum Schutz des Netzes) für die Vernichtung der überschüssigen Strommenge bezahlen zu lassen. […].“
             
            Mir so einer Bemerkung sind Sie ganz dicht daran sich zu dequalifizieren.
             
            Im Europäischen Verbundnetz gibt es keinen Energievernichtungsort.
             
            Die abgestimmten Fahrpläne innerhalb der vier deutschen Regelzonen und den angeschlossenen Ländern sind ein Konzept für die Netzstabilität.Festgelegt wird dieses Konzept am jeweiligen Vortag.In englisch „Day-ahead“ !!
             
            Und nach diesem Konzept wird die Sicherheit größtmöglich gewährleistet.
             
            In einem kleinen Ausschnitt wird es vielleicht verständlich
             
            Mit herzlichem Glückauf
             

             

             

  2. Nur weil Grüne Energie-Koryphäen wie die unsägliche Claudia Kemfert es immer wieder falsch erzählen, der Preis für den Stromkunden ist umso höher, je billiger der Strom an der Strombörse ist. Denn die EEG-Umlage, die er für Sonnen- und Windstrom zahlt berechnet sich aus dem auf 20 Jahre festgeschriebenen Garantiepreis minus Börsenpreis. Dazu kommt, dass selbst abgeriegelter, also wegen Überflutung der Netze nicht produzierter Wind- und Sonnenstrom voll mit dem Garantiepreis vergütet wird.

    Der Wahnsinn hat einen Namen – deutsche Energiewende! Da lacht die ganze Welt und baut fleißig neue Atomkraftwerke. Aber das Geld ist ja nicht weg, es hat jetzt nur jemand anderes.

  3. Mich würde interessieren, was in der fraglichen Zeit der gesetzlich (!) vorrangigen Solareinspeisung mit unseren konventionellen Kraftwerken geschehen ist? Zwangsabschaltung? Abregelung?
    Wer ersetzt den konventionellen dabei ihre staatlich erzwungene Liefer-Einbuße? (Den Erzeugern wird ja auch jedes NICHT gelieferte kW vergütet!)
    Wie lange halten die konventionellen dieses absurde Energie-„Management“ noch durch und stehen uns als Nothelfer zur Vefügung, wenn die alternativen nix liefern können?
    Und wann endlich werden die Leute, sie uns diese ganze kostentreibende Sabotage eingebrockt haben, vor Gericht gestellt oder wenigstend da eingwiesen, wo die Pfleger mit den weißen Jäckchen warten?

  4. Am Bedarf vorbei produziert nennt man so etwas auch. Ohne Windmühlen und Solarparks würde die deutsche Volkswirtschaft einen bedarfsgerechten und somit auch einen günstigeren Strom geliefert bekommen…aber so ist es halt, wenn eine Gesellschaft von der mehrwertschaffenden freien Marktwirtschaft in eine staatlich bevormundente Grün-Sozialistische Utopia Gesinnungsgesellschaft mutiert bzw. mit marktfeindlichen/gesellschaftsfeindlichen/freiheitsberaubenden Gesetzen und Verordnungen diktiert wird.

     

     

  5. Wenn am 1. Mai gearbeitet worden wäre, hätten unsere Betriebe die Strommengen wenigstens zu einem nicht unerheblichen Teil selbst verbrauchen können. Aber so ist das nun mal mit dem Sozialismus: Fürs Nicht-Arbeiten auch noch das zuvor erarbeitete Geld ausgeben!

  6. Kein Grund zur Sorge?  Am 1. Mai bekam  man zwar während 18 Stunden Strom und noch Geld dazu und nur während der 6 Nachtstunden musste der Strom bezahlt werden! – Doch da kommt doch garantiert bald wieder eine Dunkelflaute! Das wird verdammt teuer (für die Besorgten)!

    • PS. Wir Deutsche sind doch gern bereit, unsere lieben Nachbarn zu beschenken, oder? Selbstverständlich auch dann, wenn sie den Strom mit Verlust im Pumpspeicherwerk zwischenlagern und uns gern die Überbleibsel für angemessene Preise verkaufen! (Es geht auch anders, aber so geht es auch!)

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