Rundbrief des Heartland Institutes: Antarktis kälter als bisher; Medien ignorieren Abkühlung des Klimas

Kälter wird es nach und nach... aber berichtet wird in den Staatsmedien darüber nicht! Bild: uschi dreiucker / pixelio.de

Einführung des Übersetzers: Hier folgen zwei Kurzmeldungen aus einem Rundbrief des Heartland Institutes von Ende April. Beide Meldungen haben nur gemeinsam, dass es darin um Abkühlung geht, doch sind beide dazu angetan, der alltäglichen Propaganda seitens der zwangsfinanzierten Medien zu begegnen.
Wie üblich wird zur Überprüfung der Übersetzung das Originaldokument als DOC beigefügt. – Chris Frey, Übersetzer


Antarktis: derzeit kälter als in der Vergangenheit

Berichte von über die gesamte Antarktis verteilten internationalen Forschungsstationen zeigen, dass sich der allergrößte Teil des Kontinents während der letzten Jahrzehnte abgekühlt hat. Mittlerweile ist es dort im Mittel kälter als zu der Zeit, als Amundsen als Erster im Jahre 1911 den Südpol erreichte. Das war lange, bevor die Industrialisierung größere Mengen Kohlendioxid in die Atmosphäre freisetzte. Den Klimamodellen zufolge sollte dies zur Erwärmung der Antarktis und der ganzen Welt führen.

Die Showa Station, ein meteorologischer Außenposten von Japan in der Antarktis, verzeichnet von 1985 bis 2017 einen leichten Abkühlungstrend. Am australischen Außenposten Davis Station konnte während der letzten sechs Jahrzehnte kein Erwärmungstrend gefunden werden.

Vom Royal Dutch Meteorological Institute DMI gesammelte Daten aus allen 13, über die Antarktis verteilten Forschungsstationen zeigen, dass an zehn Stationen kein Erwärmungstrend festgestellt werden kann, wobei einige davon eine leichte Abkühlung zeigen. Nur drei Stationen, die alle auf der Antarktischen Halbinsel liegen, zeigen einen leichten Erwärmungstrend.

Zwei Studien aus dem Jahr 2016 – eine vom British Antarctic Survey (BAS) und eine zweite von Wissenschaftlern aus den USA – konnten ausschließlich natürliche Ursachen für die Temperatur-Variabilität in der Antarktis finden. Keine der beiden fand irgendeinen menschlichen Einfluss. Die in Nature veröffentlichte BAS-Studie kam zu dem Ergebnis, dass Änderungen der Luft- und Ozean-Zirkulation der primäre Grund sind für sich ändernde, variable Temperaturen in der Antarktis. Die Autoren schreiben: „Die Temperatur ist gesunken als eine Folge einer größeren Häufigkeit von kalten östlichen bis südöstlichen Winden. Diese wiederum sind die Folge verstärkter Zyklonenaktivität in der Nördlichen Weddell-See in Verbindung mit einem verstärkten Jet Stream in Mittleren Breiten“.

Die Forscher Ryan Fogt und Megan Jones von der Ohio University berichten, dass die Temperatur in der Antarktis während der Expeditionen von Amundsen und Scott 1911 und 1912 allgemein höher lag als heute. In einem Journal der American Meteorological Society stellen sie fest: „Amundsen und seine Mannschaft trafen am 6. Dezember 1911 Temperaturen an, die maximal höher lagen als minus 16°C auf dem Polar-Plateau lagen, was für dieses Gebiet extrem mild ist … Auch Scott traf ungewöhnlich milde Bedingungen zu jener Zeit an“. Im Gegensatz dazu liegt die mittlere Temperatur im Sommer auf dem Polar-Plateau des Südpols derzeit im Mittel bei minus 28,2°C.

Quellen: DC Statesman  Climate Trends

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Medien ignorieren das sich abkühlende Klima

Aaron Brown berichtet für Real Clear Markets von Daten des NASA GISS, denen zufolge die globale mittlere Temperatur von Februar 2016 bis Februar 2018 um 0,56°C gefallen ist. Das ist ein stärkerer Rückgang innerhalb von zwei Jahren als im gesamten vorigen Jahrhundert.

Brown sagte, dass die Klimaalarmisten nicht argumentieren können, dass der jüngste starke Temperaturrückgang ein Beweis dafür sei, dass das Klima volatiler werde infolge des anthropogenen Klimawandels. Die monatliche Volatilität der „globalen mittleren Temperatur seit dem Jahr 2000 macht nämlich nur etwa zwei Drittel des längeren Zeitraumes von 1880 bis 1999 aus“.

Die jüngste Abkühlung ist genauso wenig ein Gegenbeweis dafür, dass der anthropogene Klimawandel nicht stattfindet wie die Rekord-Temperaturen der zwei Jahr zuvor ein Beweis dafür sind. Brown nennt beide zeitliche Perioden „statistisches Rauschen im Vergleich mit dem langzeitlichen Trend“. Browns Ergebnisse sind jedoch ein Beleg dafür, dass eine verzerrte Berichterstattung eine viel stetigere Erwärmung vorgaukelt als tatsächlich im Gange ist.

Statistische Ausreißer zur kalten Seite erregen keinerlei Aufmerksamkeit in den Medien. Die monatlichen mittleren globalen Temperaturwerte erscheinen monatlich. Falls sie erneut ein wärmstes Jahr jemals zeigen, ist das eine große Story. Falls sie eine starke Zunahme gegenüber dem Vormonat zeigen oder gegenüber dem gleichen Monat im Vorjahr wird das an die große Glocke gehängt … Zeigen sie jedoch Abkühlung in irgendeiner Art und Weise – und es gab mehr Monate mit Abkühlung als mit Erwärmung seit Beginn der vermeintlichen anthropogenen Erwärmung – herrscht dröhnendes Schweigen.

Quelle: Real Clear Markets

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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4 Kommentare

  1.  
    Natürlich werden die Temperaturschwankungen immer stärker (volatiler). Das zeigt sich auch im Temperaturgraphen der Eem-Zeit und auch in den davor liegenden Zwischeneiszeiten. Zuerst stiegen die Temperaturen an, dann überschritten sie ein Maximum, danach zeigten sich immer größere Ausschläge und es wurde wieder kälter. Seit etwa 7 bis 8 Tausend Jahren sinken die Temperaturen wieder in unserem Holozän und wir erleben immer stärkere Temperaturausschläge. Da genau das in den vorherigen Zwischeneiszeiten ebenfalls passiert ist, kann als Ursache kein menschlicher Einfluss als Begründung angenommen werden. Es wird immer rauer mit unserem Klima und der Trend der Temperaturen zeigt eindeutig nach unten. Diesen natürlichen Ablauf können wir nicht verhindern, weder durch CO2-Reduktion, noch durch Hexenverbrennung.
     

  2. Vielleicht bringen das die ÖR-Medien ja noch. Allerdings mit dem sog. Nachweis, daß die Abkühlung der Erde ganz klar auf die Klimaerwärmung zurückzuführen ist.

    Das ist keine Satire, das hatten wir schonmal vor 2-3 Jahren. Seitdem schaue ich mir die Tagesschauf kaum noch an, und wenn doch mal unter dem Gesichtspunkt politisches Kabarett.

  3. Jetzt muß es einmal wieder sein!

    Wie stehen die „Klimaalarmisten“ da?

    Wie eine geschlossene Phalanx – eine einzige Behauptung läßt die Menschen erzittern!

    Wie stehen die „Skeptiker“ da?

    Wie ein Hühnerhaufen – Tausende von Meinungen – Tausende Berechnungen – Tausende Argumente gegen die simple Behauptung der Klimaalarmisten!

    —————————————————————————–

    Wie will man da Gehör finden????

    Schon eine kleine Frage an die Kinder:“ Wo ist es wärmer, in der Sonne oder unter den Wolken?“ – zeigt genau auf, wo die strategische Ausrichtung gegen diese Lügerei der Klimaalarmisten laufen sollte.

    Aber was macht auch EIKE?

    Läßt sich auf ein Klein, Klein ein – da kann man nur verlieren!

    Die Menschen haben schon immer den Untergangspropheten mehr geglaubt, als einer klaren, wissenschaftlichen Analyse!

    Warum wird nicht dauernd gefordert: „Bringt endliche einen direkten Beweis, für eure Horrorszenarien !“ – Dann muß man sich nicht mehr mit diesen indirekten Behauptungen auseinandersetzen – Was ist Klima? Was ist Wetter? Starkregen im Sommer in Gosslar – hm, hm, Wetter oder Klima? Kälterekorde im Winter auf der Nordhalbkugel – hm, hm, Wetter oder Klima?

    Ja, das ist das Problem – zu viele der Skeptiker glauben den Unsinn der Klimaalarmisten, wollen aber beweisen, dass es doch nicht so schlimm kommt!

    So wird das NIX mit einer Aufklärungskampagne!!!!

    MfG

    ICH

     

     

     

    • Verehrter Herr Ordowski,

      alle Vorhersager von Wetter und Klima strapazieren mit jämmerlicher Mathematik, in Mittelwerten schwelgend, die sog. „deterministische Komponente“ der Veränderungen, die das Chaos schon nach Stunden, spätestens nach Tagen einholt.

      Halten Sie sich doch besser an den Abt Dr, Mauritius Knauer! – Auf Grund seiner astronomischen-meteorologischen Kenntnisse wusste er, dass sich die Witterungsabläufe entsprechend der „Planetenfolge“  Mond, Saturn, Jupiter, Mars, Sonne, Venus und Merkur wiederholen!

      In Langheim, Oberfranken registrierte er daher von 1652 bis 1658 sieben Jahre lang peinlich genau das Wettergeschehen. – Das Ergebnis wurde 1704 als „100 jähriger Bauernkalender“ gedruckt. Noch heute wird danach gegriffen!

      Dr. Mauritius Knauer war weder Alarmist noch Skeptiker!!!!!

      MfG

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