Der Anfang ist gemacht….Deutsche Umwelthilfe will mehr Autos stilllegen

DUH Chef Jürgen Resch, Bild Screenshot BR (ARD) Sendung vom 6.3.17

von Michael Limburg
die „Deutsche Umwelthilfe“ kurz DUH, ist vom eigenen Erfolg wie berauscht. Hat man es doch mit einer Klagewelle ohnegleichen gegen viele Kommunen geschafft den gesamten Individualverkehr per Automobil in Misskredit zu bringen. Ja, schlimmer: Unter Ausnutzung völlig willkürlicher, von Gesinnungsgenossen der DUH und ihres Geschäftsführers Jürgen Resch in die EU-Richtlinien geschmuggelten Grenzwerte, schaffte man es per Gericht, die Kommunen zu zwingen Fahrverbote zu verhängen. Was einer Massenenteignung der betroffenen Fahrzeugbesitzer gleichkommt. Das reicht aber nicht. jetzt möchte man das auch auf 500 weitere Kommunen ausdehnen und fordert dazu auch Bundestagsabgeordnete auf. Wer wird wohl auf diese Aufforderung samt Textbaustein eingehen? Wetten werden nicht angenommen.

—–Ursprüngliche Nachricht—–
Von: Jürgen Resch [mailto:resch@duh.de]
Gesendet: Donnerstag, 26. April 2018 11:51
An: Xxxxx deutsche Bundestag>
Betreff: Wir brauchen Ihre Unterstützung: Teilen Sie uns mit, wo die Luft durch zu viel Verkehr verpestet ist!

Sehr geehrter Herr XXXXX,

nach dem großen Erfolg unserer ersten bundesweiten Stickoxid-Messaktion im Februar 2018, startet die Deutsche Umwelthilfe vom 1. bis 30. Juni 2018 nun eine Sommer-Messaktion: www.duh.de/abgasalarm <http://www.duh.de/abgasalarm>

Wir rufen Bewohner von deutschen Städten und Gemeinden auf, uns bis zum 20. Mai 2018 mitzuteilen, wo die Luft durch Dieselabgase verpestet ist – damit wir nachmessen können!

Bei der ersten Messaktion im Februar 2018 hat die DUH gesundheitlich bedenkliche Belastungen von über 20 Mikrogramm NO2 pro Kubikmeter in der Atemluft an 89 Prozent der 559 Messstellen festgestellt. Und zwar auch an bisher als nicht besonders belastet wahrgenommenen Orten wie der Kleinstadt Alsfeld (53.5 Mikrogramm NO2 pro Kubikmeter), in Höchberg (41,6 Mikrogramm NO2 pro Kubikmeter) oder Budenheim (40 Mikrogramm NO2 pro Kubikmeter).

Wir möchten daher im Juni an 500 weiteren bisher nicht untersuchten Orten und Stadtteilen einen ganzen Monat lang die Luftqualität messen. Dafür brauchen wir Ihre Hilfe!

Die Mittel aus dem Sofortprogramm für Saubere Luft der Bundesregierung müssen auf alle Städte und Gemeinden ausgedehnt werden, die unter gesundheitlich bedenklichen NO2-Werten leiden. Es dürfen nicht nur die wenigen Dutzenden Städte mit amtlichen Messpunkten finanziell unterstützt werden.

Gemeinsam können wir das ändern! Helfen Sie uns neue Hot-Spots der Luftbelastung aufzudecken und streuen Sie den Aufruf über Ihren Verteiler.

Zu diesem Zweck finden Sie unten einen Textbaustein, den Sie gerne nutzen können, sowie zwei verschiedene Bilder im Anhang, die Sie zur Verbreitung per E-Mail oder in den Sozialen Medien nutzen können.

Wichtig: Einsendeschluss für die Hinweise ist bereits der 20. Mai 2018.

Für Rückfragen stehe ich natürlich jederzeit zur Verfügung.

Herzliche Grüße
Jürgen Resch

TEXTBAUSTEIN ZUR VERBREITUNG:

Atmen macht in Deutschland leider auch 2018 noch krank – und zwar nicht nur in der Nähe einer offiziellen Stickoxid-Messstation! Deshalb startet die Deutsche Umwelthilfe jetzt ihre zweite bundesweiten Stickoxid-Messaktion „Decke auf, wo Atmen krank macht!“

Unter www.duh.de/abgasalarm/ <http://www.duh.de/abgasalarm/>  könnt Ihr der Deutschen Umwelthilfe bis zum 20. Mai melden wo die Luft bei Euch vor der Tür dreckig ist! Gemessen wird vom 1. bis 30. Juni 2018.

In vielen tausend deutschen Städten und Gemeinden gibt es keine amtliche Messstation. Daher existiert dort auch kein Problembewusstsein. Die amtlichen Luftbelastungsdaten zeigen nur einen Ausschnitt des Problems. Tatsächlich ist es weit größer als bislang angenommen. Bei der ersten Messaktion im Februar 2018 hat die DUH gesundheitlich bedenkliche Belastungen von über 20 Mikrogramm NO2 pro Kubikmeter in der Atemluft an 89 Prozent der 559 Messstellen festgestellt. Und zwar auch an bisher als nicht besonders belastet wahrgenommenen Orten wie der Kleinstadt Alsfeld (53.5 Mikrogramm NO2 pro Kubikmeter), in Höchberg (41,6 Mikrogramm NO2 pro Kubikmeter) oder Budenheim (40 Mikrogramm NO2 pro Kubikmeter).

Wenn die Atemluft vor Eurer Haustür, auf dem Weg zur Arbeit oder zur Kita durch einen dichten Straßenverkehr besonders schlecht ist, dann macht mit und deckt auf, wo Atmen krank macht: http://www.duh.de/abgasalarm/ <http://www.duh.de/abgasalarm/>

Es wird Zeit, dass die Luftbelastung in Deutschland ernst genommen wird und Politik und Wirtschaft endlich handeln: Jeder Mensch hat ein Recht auf saubere Luft!

Jürgen Resch | Bundesgeschäftsführer

Deutsche Umwelthilfe e.V. | Bundesgeschäftsstelle Berlin | Hackescher Markt 4 | 10178 Berlin
Telefon: +49 30 2400867 10 | Telefax: +49 30 2400867 19
E-Mail: resch@duh.de <mailto:resch@duh.de>  | www.duh.de <http://www.duh.de/>  | facebook.com/umwelthilfe<https://facebook.com/umwelthilfe>  | twitter.com/umwelthilfe <https://twitter.com/umwelthilfe>

DUH e.V. | BGF: J. Resch, S. Müller-Kraenner | Vorstand: Prof. Dr. H. Kächele, B. Jäkel, C.-W. Bodenstein-Dresler | AG Hannover VR 202112
Bank: VoBa Konstanz-Radolfzell | Kto. 210677216 | BLZ 692 910 00 | IBAN DE89692910000210677216 | BIC GENODE61RAD

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18 Kommentare

  1. Es wäre gut, wenn tausende Bürger die DUH (Deutsche Unfug Hilfe) mit Mails überschütten würden, damit der Resch endlich mal merkt, wie die Mehrheit denkt. Ich habe ihm gerade folgende Mail geschickt:

    Herr Resch,

    ich bin kein Fahrer eines Diesel-Pkw, aber  überzeugt, dass es sich bei Ihnen um einen Schwindler und Demagogen handelt. In meinem ganzen Bekanntenkreis denken die Menschen so. 20 Mikrogramm pro Kubikmeter? Da lachen die Lungenärzte! Warum verraten Sie den Bürgern nicht mal, wie Sie und Ihre grüne Öko-Lobby den viel zu niedrigen  EU-Grenzwert zustande gebracht haben? Warum erwähnen Sie nie, dass z.B. in den USA 100 Mikrogramm und in der Schweiz 80 als unbedenklich für die Gesundheit gelten? Ginge es Ihnen wirklich um die Menschen und nicht um Ihre dämliche Ideologie, dann würden Sie zuerst gegen die 950 Mikrogramm kämpfen, denen Menschen an bestimmten Arbeitsplätzen ausgesetzt sein dürfen. 

    Dr. Rolf Bartonek
     

    • Welch ein Wunder: Herr Resch hat mir (persönlich???) folgendes geantwortet:
      Sehr geehrter Herr Dr. Bartonek,
      der Jahresmittelwert für NO2 liegt seit 1986 bei 30 ug/m3 Luft (nicht bei 80). Der Grenzwert in der EU bei 40 ug. Und als promovierter Mensch sollten Sie den Unterschied zwischen Vorsogewerten die insbesondere für Schutzbedürftige entwickelt wurden und MAK Werte für kurzzeitige Belastungsspitzen am Arbeitsplatz (für gesunde Menschen) kennen.
      Gruss Jürgen Resch
      Ich habe mir natürlich auch geantwortet:
      Sehr geehrter Herr Resch,

      die von mir erwähnten 80 Mikrogramm wie auch die 100 beziehen sich nicht auf einen Mittelwert. Es handelt sich um Grenzwerte. Aber das müssten Sie eigentlich wissen, Sie wohnen doch idyllisch nahe der Schweiz. Und was die 950 Mikrogramm betrifft, so wäre es deshalb viel wichtiger, sich mit ihnen und nicht mit den 40 Mikrogramm zu befassen, weil es sich hier wirklich um eine gehörige Menge handelt.  Vor allem: Wer überwacht glaubwürdig, dass diese Konzentration nur kurzzeitig auftritt? Es wäre viel wichtiger, dieser Frage nachzugehen. Das würde der Menschheit wahrscheinlich erheblich mehr nutzen, aber es würde auch mehr Arbeit machen. Und Sie würden Ihr Feindbild Auto nicht bedienen können.
      Ich bin bald 72 Jahre alt. Im Gegensatz zu all den Jung-Grünen, die heute umher hüpfen und auch etliche Redaktionsstuben füllen,  weiß ich noch, wie die Luft früher war.  Trotz gewachsenen Verkehrsaufkommens ist sie  heute um viele Größenordnungen reiner. Ich behaupte nicht, dass keine weiteren Verbesserungen wünschenswert sind. Aber bitte nicht mit ideologisch geprägter Hysterie. Ihre NOx-Toten sind doch ein Fake. Gäbe es eine wirkliche Studie, dann müsste die, wie jede seriöse medizinische Arbeit, auf zwei Versuchsgruppen basieren: eine, die NOx einatmet, und eine, die NOx-frei lebt. Das ist auf der Erde gar nicht möglich.
      Mein Onkel ist gerade 94 geworden (Rekord in unserer Familie). Er hat als Soldat den Feinstaub des 2. Weltkrieges eingeatmet und sein ganzes Leben in einer Industriestadt verbracht, in der noch bis in die 90er Jahre Kohleheizungen dominierten und Pkw ohne Filter fuhren.
      Ich bin froh, dass die Luft heute sauberer ist. Sie wird sich auch ohne die Deutsche Unfug Hilfe weiter verbessern, sofern es uns gelingt, ein führendes Industrieland zu bleiben. Denn davon leben wir. Ich war viele Jahrzehnte lang Wissenschafts- und Wirtschaftsjournalist und habe seit 1987 auch Klimakonferenzen besucht. Ich habe nie einen Beitrag gegen Wind- oder Solarkraft verfasst, ich war immer ein Anhänger von Filtertechnik.  Allerdings warne ich davor, Energie- und Verkehrspolitik nur von ideologischen Positionen aus voranzutreiben. Wir werden am NOx, wie es sich derzeit ausbreitet, nicht sterben, wir werden davon wohl auch nicht krank (evtl. Ausnahme: wenige gesundheitlich Vorbelastete, denen sollte geholfen werden). Die nächste Autogeneration wird sauberer.
      Ex-Bundeskanzler Kohl war klüger als Sie: Als nach 1990 Ökos forderten, die Trabis und Wartburgs zu verbieten, sagte er sinngemäß: Das ist Unsinn, die ziehen sich allein von der Straße.
      In diesem Sinne wünsche ich Ihnen etwas mehr Gelassenheit.

      Dr. Rolf Bartonek
       

       

       
       
       

  2. Es bräuchte sich nur jemand finden, der die angebliche Gemeinnützigkeit „… verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes “Steuerbegünstigter Zwecke” der Abgabenordnung“ seine Gemeinnützigkeit überprüfen läßt. Solange dieser Abmahnverein aber seitens der Steuerzahler (nicht nur durch Steuererleichterungen, auch durch Subventionen) auch noch unterstützt wird, traut sich wohl niemand ernsthaft heran.

    • Wenn sich ein Verein mit unwissenschaftlichen Behauptungen und Alarmismus Geld-Mittel verschafft indem er nach Belieben Kommunen abstraft, um so vor allem den eigenen Machterhalt und die eigene Deutungshoheit als Trittbrettfahrer der Grünen zu finanzieren, muss die Frage erlaubt sein, auf welcher Rechtsgrundlage er überhaupt dazu berechtigt ist:

      In jedem regulären Gerichts-Verfahren gilt für den Beklagten bis zum sicheren Beweis des Gegenteils die Unschuldsvermutung. Hier kann aber ein Verein auf Grund durchaus zweifelhafter Messergebnisse der Luftreinheit und willkürlich erdachter Grenzwerte Geld entreiben und die Politik schaut zu?! Eine derart dreiste Abzocke wird doch nicht dadurch zu einem guten Zweck, dass man sie als „Umwelthilfe“ etikettiert!

      Betroffene Kommunen sollten sich daher weigern, diesem Verein auch nur einen Euro zu überweisen, solange nicht tragfähige wissenschaftliche und juristisch unwiderlegbare Beweise für das behauptete Fehlverhalten vorgelegt werden. Dass die DUH dazu in der Lage ist, darf getrost bezweifelt werden, weshalb man es ggf. auch auf eine Klage und ein klärendes Präzedenz-Verfahren ankommen lassen sollte.

  3.  
    @ Gerhard Kramm

    Entweder weiß dieser Herr nicht, wovon er schwadroniert, …

     
    Herr Jürgen Resch verhält sich Systemkonform und ist sich der Tatsache bewusst, dass seine Lügen von Anfang an vom Gesetzgeber (Altparteien) legitimiert werden.
    Dieser Herr weiß genau was er macht und was ihm bekommt.

    Die vom Wähler eingesetzten Politiker machen genau das, wofür sie da sind: lügen und betrügen. Das ist der volle Wille des Volkes, sonst hätten die hochgradig indoktrinierten Bürger mal denken können, um für sich eine verantwortungsvolle Politik zu verlangen.

    Solange der Betrug, bis hin zur kleinsten politischen Zelle, belohnt wird, kann sich nichts ändern.

    Korrupte Seilschaften beeinflussen die Verwaltungen und wirken über die Basispolitik bis hin zum Bundestag.

    Mit dem vorhandenen Wirrwarr von Gesetzten und Verordnungen ist es mittlerweile der kleinsten Verwaltungsebene möglich, über Leben und Tod von Gewerbetreibenden zu entscheiden. So werden, ganz legal, Konkurrenten vom Markt gefegt. Das Messen mit zweierlei Maß und das illegale informieren oder verschweigen gehört ebenso zu den Instrumenten.

    Diese miserablen Machenschaften wirken ebenso bei den Themen Umwelt, Klima und Energie.
    Mitläufer und Mitstreiter finden sich immer, auch in der Wissenschaft.
    Es lohnt sich.
    Das Schöne bei dieser Masche ist, die Suppe löffeln andere aus.

    Deutschland – ein Schlaraffenland.
     

     

  4. Gibt es wirklich keine juristische Handhabe gegen diese DUH? Abmahnungen? Anklage wegen groben Unfugs? Ärzte, die diese Leute in die Klapse einweisen? Abmahnungen haben ja u.U. durchaus einen vernunftigen Sinn, aber wenn das zum Geschäftsmodell wird, sind doch alle Grenzen überschritten.

  5. Wie ist es eigentlich mit U-Bahnen und Stickoxiden? In deren Bahnhöfen, die schlecht durchlüftet sind, riecht es geradezu nach Ozon, und wo Ozon ist, sind normalerweise auch Stickoxide nicht weit(??). Hat da schon jemand gemessen? Ich habe bis jetzt nichts davon gehört.

    MfG
    G.Wedekind

    • Auch Straßenbahnen genauso wie U-Bahnen erzeugen Ozon. Das passiert durch die auch sehr kleinen Funken, die man nicht sieht. Ungefähr 1903 hat man das schon entdeckt und als positiv bewertet, weil Bakterien in der Luft vernichtet werden. Ungefähr 2007 hat man das anders bewertet. Da wurde Ozon als augenschädlich bezeichnet. Dieselautos in Großstädten wurden positiv bewertet, weil die Stickstoffmonoxid in de Luft lassen und das augenschädliche Ozon so vernichtet wird.  Erst dann entsteht daraus Stickstoffdioxid und richtiger Sauerstoff. Stickstoffmonoxid muss also aus anderen Quellen vorhanden sein.

      Dort wo Ozon und Stickoxide gleichzeitig entstehen ist die Natur. Das passiert z.B. beim Gewitter. Da ensteht auch Salpetersäure und somit saurer Regen. In der U-Bahn ist mir keine Quelle für Stickoxide bekannt.

       

       

      • Zu Hochzeiten der Feinstaubdiskussion war Feinstaub in U-Bahnhöfen ein Thema, und bei einigen Messungen wurde auch gezeigt, dass die Feinstaubwerte teils weit über den Grenzwerten auf der Straße liegen. Da die Exposition der Reisenden aber nur von kurzer Dauer ist, wurde das als irrelevant gesehen. Für Menschen, die dort arbeiten ist die Situation ähnlich der beim Stickoxid: Die Arbeitsplatzgrenzwerte liegen weit höher.

  6. Zu den NO-Emissionen tragen alle Verbrennungsprozesse bei, die bei der Erzeugung von Elektrizitaet in Gas- und Kohle-Kraftwerken, beim Betreiben von Gas- und Oelheizungen, beim Kfz-Verkehr jeglicher Art und bei der Herstellung von Industrieguetern stattfinden.

    Seit der Internationalen Konferenz „Regional Photochemical Measurements and Modeling Studies“, die von der Air & Waste Management Association in San Diego  vom 8.-12. November 1993 veranstaltet wurde, ist bekannt, dass Boeden zu den bedeutenden Emsisionsquellen von NO zaehlen. Selbst Blitze tragen zur Entstehung von NO bei.

    NO traegt rasch zur Bildung von  NO2 bei, und zwar gemaess

    2 NO + O2 –> 2 NO2

    Ueblicherweise werden NO und NO2 zu NOx zusammengefasst. Mit der Photolyse von NO2 setzt der Prozess der Ozonbildung ein, wobei anthropogen erzeugte und biogene Kohlenwasserstoffe, die an komplexen luftchemischen Prozessen beteiligt sind, hoehere Ozonkonzentrationen bewirken (Reaktion von NO mit „Peroxy-Radicals“). Neben gasfoermigen Produkten dieser photo-chemischen Prozesse koennen – in Anwesenheit von Ammoniak (NH3), Schwefelsaeure (H2SO4) und Salpetersaeure (HNO3) – auch partikelfoermige Produkte entstehen, zu denen Ammoniumsulfat ((NH4)2SO4) und Ammoniumnitrat (NH4NO3) zaehlen. Das ist alles schon seit zig Jahren bekannt (siehe z.B. Stockwell, W.R., Kramm, G., Scheel, H.-E., Mohnen, V.A., Seiler, W., 1997. Ozone formation, destruction and exposure in Europe and United States. In: Sandermann, Jr., H., Wellburn, A.R., Heath, R.L. (eds.), Forest Decline and Ozone: A Comparison of Controlled Chamber and Field Experiments, Springer-Verlag, Berlin/Heidelberg/ New York Vol. 127, pp. 1-38).

    Wenn der Bundesgeschaeftsfueher der DHU, Juergen Resch, nun behauptet

    „Wir rufen Bewohner von deutschen Städten und Gemeinden auf, uns bis zum 20. Mai 2018 mitzuteilen, wo die Luft durch Dieselabgase verpestet ist – damit wir nachmessen können!“

    Dann traegt er mit seiner Falschaussage zur Irrefuehrung der Oeffentlichkeit bei. Entweder weiss dieser Herr nicht, wovon er schwadroniert, was bei seiner fachfremden Ausbildung (Verwaltungswissenschaften) nachvollziehbar waere, oder er luegt bewusst, um mit Hilfe der Unkenntnis vieler Menschen seinen Kreuzzug gegen technische Errungenschaften begruenden zu koennen.  Resch will offensichtlich zur Realisierung des Morgenthau-Plans in Deutschland 73 Jahre nach Kriegsende beitragen.

    Auf jeden Fall sollten Interessengemeinschaften der Kfz-Halter die DHU und ihren Bundesgeschaeftsfuehrer fuer die Irrefuehrung der Offentlichkeit gerichtlich belangen.

     

  7. Ach … jetzt habe ich mal bei Wikipedia nach Jürgen Resch geguckt. Dort findet man, was der Spiegel 2007 über ihn berichtete. Er gehört zur Gruppe der Vielflieger. Innerhalb von 2 Jahren hat er es auf 600.000 Meilen durch die Luft geschafft. Er muss ja monatlich mmer wieder von Radolfzell nach Berlin fliegen und wieder zurück. Mit dem Fahrrad will er das nicht. … Mehr Umweltschmutz statt Umweltschutz.

    Das ist heute ein lohnendes Geschäft. Der Anwalt Dr. Stoll sagt: „Wir sind der Marktführer im VW Abgasskandal…“

    https://tinyurl.com/y9mtrhgb

     

  8. Ich hatte es heute in einem der vorherigen Beiträge schon geschrieben. Weil dort wahrscheinlich nicht mehr soviele Leser vorbeikommen, schreibe  ich es hier nochmal:

    Vor kurzem kam immer wieder die Meldung über Stuttgart und München, weil dort die Grenzwerte überschritten sind. Dann kam noch die Meldung, dass es jährlich massenhaft Tote durch Dieselautoabgase gibt. Das sollen sogar mehr als beim Holocoust sein. Daraus müsste man schlussfolgern, dass in München und Stuttgart die Bewohner viel früher sterben.

    Nun können wir uns die Grafiken der Lebenserwartung getrennt nach Frauen und  Männern z.B. mal beim Spiegel angucken:

    https://tinyurl.com/gnacs5f

    München und Stuttgart gehören zu den Gebieten, wo die Lebenserwartung am höchsten ist.

    • Im Breisgau/Hochschwarzwald ist die Lebenserwartung neben München am höchsten. Im Erzgebirge ist sie gegenüber dem Rest Ostdeutschlands auch höher. Was sagt dazu die Karte? https://www.bfs.de/SharedDocs/Bilder/BfS/DE/ion/umwelt/radon-karte.jpg?__blob=poster&v=3

      Dort ist die Radonkonzentration am Höchsten, die nächste Umweltsau, die durchs Dorf gejagt werden soll.

      Stuttgart kann mit Radon nicht punkten, dort muss es an der schlechten Talluft liegen.

      •  
        NO x gefährlich? N Stickstoff und O Sauerstoff,sind Hauptbestandteile der Atmosphäre. Wie konnten, Menschen und Tiere,dieses Gemisch Jahrtausende überleben? Oder spielen Stick-und Sauerstoff in jeweils eigener Liga und haben, in der Atmosphäre, keine Berührungspunkte?Nur mal so  eine Laienhafte Frage.
         

  9. Folgendes E-Mail habe ich vor, an Herrn Resch zu senden, mal sehen, ob er antwortet:

    Sehr geehrter Herr Resch,

    ich hätte da eine Frage an Sie: Ich habe einen Bekannten, der steht als Koch seit ca. 25 Jahren täglich in einer großen Küche, in der hauptsächlich Gasherde verwendet werden.

    Laut einer wissenschaftlichen Untersuchung treten in einer solchen Umgebung regelmäßig NO2-Konzentrationen von ca. 2000µg/m3 auf, denen er täglich mehrere Stunden ausgesetzt ist. Er erfreut sich immer noch bester Gesundheit bis auf Stresssymptome, die sich aus solch einer harten Arbeit ergeben.

    Sie behaupten, dass z.B. das Entlanglaufen an einer stark befahrenen Straße, welches kaum mehr als ein paar Minuten dauert, lebensgefährlich wäre, obwohl hier im Extremfall maximal 100µg/m3 vorliegen.

    Diese 100µg sind übrigens der Grenzwert im sehr umweltaffinen Kalifornien. Wie kommen Sie auf Ihren selbsterrechneten Grenzwert von 20µg?

    Desweiteren geben Sie an, Ihre riesigen CO2-Fußabdrücke, die Sie mit vielen Flug- und anderweitigen Reisen erzeugen, durch den Besitz eines älteren Toyota-Hybrid-Kleinwagens kompensieren zu können.

    Hiermit teile ich Ihnen mit, dass ein solches Fahrzeug gegen einen anständigen Diesel nicht „anstinken“ kann, wie viele Tests (z.B. neu bei ADAC) beweisen. Allenfalls im Stadtverkehr kann ein optimal eingestelltes Rekuperationssystem gewisse Vorteile vorweisen.

    Anscheinend scheinen Sie auch in diesem Punkt weit entfernt von der Wirklichkeit zu argumentieren.

    Im übrigen erinnern mich Ihre Abmahnmethoden, wenn ich das mal so sagen darf, an diejenigen eines Herrn von Gravenreuth.

    Sie belästigen Städte und Gemeinden, die derzeit ganz andere Sorgen haben und kaum wissen, wie Sie das Geld für die aktuellen Aufgaben aufbringen sollen, mit Androhungen von Zwangsgeldern für dubiose Grenzwertüberschreitungen. Schon der Aufwand für die juristische Abarbeitung Ihren Drohungen dürfte in die Tausende gehen.

    Insgesamt schaden Sie mit Ihren Aktivitäten nicht nur den Städten, die durch Fahrverbote aufgrund von durch nichts zu rechtfertigende Grenzwerten enorm zu leiden hätten (nicht durch die Stickoxide), sondern auch den Menschen, die den – in diesem Fall richtigen – Empfehlungen der Politik gefolgt sind und sich einen Diesel gekauft haben.

    Ihre Praxis, Drohbriefe an Gemeinden zu versenden wegen der Überschreitung eines gesetzlich nicht gedeckten Grenzwerts von 20µg, bewegt sich schon hart an den Grenzen der Legalität.

    Ich halte die DUH inzwischen für einen reinen Abmahnverein, der – leider – unter Mithilfe des Staates nichts anderes im Sinn hat als seine Kassen zu füllen.

    Mit Umweltschutz hat das gar nichts mehr zu tun, ich empfehle Ihnen deshalb mal, sich dem Gebiet Windradlobby und deren Verwicklungen mit der Politik, durch die Umweltschäden in enormen Ausmaß ermöglicht werden, zu widmen. Da gäbe es wirklich jede Menge Punkte, z.B. die sehr freie Auslegung von Lärmgrenzwerten, was reale Auswirkungen auf die Gesundheit der Menschen hat, die einer näheren Betrachtung bedürfen.

    In diesem Sinne

    Ihr

  10. Man sollte der DUH helfen: Meldet Herrn Resch Bushaltestellen in Innenstädten, oder Busbahnhöfe mit teilüberdachten Bereichen. Da viele Busse völlig veraltete Technikstände haben und an den Haltestellen oft mit laufendem Motor warten, ist die Belastung dort besonders hoch. So kann die DUH endlich mal etwas nützliches tun, indem sie die Städte zwingt, endlich ihre veralteten Dieselbusse aus dem Verkehr zu ziehen.

    Mfg

  11. Zum eingeschmuggelten Grenzwert (20µg/m³) ist mir so spontan eingefallen: Sie fahren auf einer Freilandstraße 100km/h und bekommen eine Anzeige, weil sie schneller als 50km/h gefahren sind. Wer lässt sich das gefallen?

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