Kohlekraftwerke – hier Stilllegung – 1600 neue Kohlekraftwerke in Asien

Fundament der 3.5 MW Vestas Anlage, Hintergrund KKW Grohnde, Bild Stephan Stallmann

Die ganze Republik hat sich der Stilllegung der Kohlekraftwerke verschrieben. Jedenfalls der offizielle Teil der es sich mit der Klimaschutzregierung nicht verderben mag, oder andere Eisen in der Glut hat, die er schmieden will. Ein ganz prominenter Verfechter dieser Idee ist der Multimliiardär Michael Otto, der im WAMS Interview vom 8.4.18 genau dies fordert. Natürlich um das Klima zu „schützen“. Seine über 2 Mio Artikel, die Otto feilbietet, wird er dann wohl nur noch aus Asien beziehen. Denn dort wird (auch) Kohlestrom auf Teufel komm raus produziert. Hierzulande reicht nämlich die Energie der Zappelstrom-Lieferanten nicht aus, um dann überhaupt noch etwas zu produzieren. Ob seine Kunden dann noch das Geld haben seine Produkte zu kaufen, steht auch in den Sternen. Unser Autor Werner Eisenkopf EIKE Gründungsmitglied hat die Situation in Asien recherchiert.
von Werner Eisenkopf Runkel/D.

Wer nicht nur naiv die Bulletins der europäischen Regierungen, insbesonders in Berlin, verfolgt, kommt um überraschendes Wundern nicht herum. Die gerade zäh neu angelaufene deutsche Bundesregierung, will noch in diesem Jahr 2018 ein „Ausstiegdatum aus der Kohlenutzung“ bekanntgeben. Eine Art „Kommission“ soll dies managen und geleitet wird es vermutlich nachher eher von gelernten Soziologen, als von Energiefachleuten. Glaube ist wichtiger als Naturgesetze und Physik. Kritk daran, scheint ausser der AfD, keine andere Partei im deutschen Bundestag dazu zu haben. Es wirkt irgendwie ein wenig wie zu Kaiser Wilhelms Zeiten: „Am Deutschen Wesen – soll die Welt genesen!“

Geht man aber von den USA mit auch plötzlich neuer Kohlepolitik, mal rüber nach Asien, dann sieht das ganz anders aus. In den nächsten Jahren, sollen allein chinesische Unternehmen, ganze 1600 (eintausendsechshundert) nagelneue Kohlekraftwerke in 62 Ländern bauen. Dazu kommen noch hunderte Weitere dazu, die von Unternehmen in Japan, Südkorea, Indonesien und Myanmar gebaut werden sollen. Man kann also sagen, gerade in Asien, steht ein wahrer Boom an neuen Kohlekraftwerken bevor und die Nutzung von Kohle als Kraftwerksbrennstoff, wird bedeutend steigen. Das sind Realitäten. Dinge wie ein „Pariser Klimaabkommen“ sind dafür übrigens keinerlei Hindernis. China (und auch z.B. Indien+Indonesien) darf gemäss „Paris“ ja bekanntlich jeweils bis mindestens 2030, soviel an Kraftwerken und Fabriken neu dazubauen, wie man es dortselbst möchte.

Gemäss einer seriösen und zahlengenauen Ermittlung der bayerischen Wirtschaft, hat China in nur einem Jahr (2015) soviel an Kohlekraftwerkskapazitäten NEU zugebaut, wie Deutschland überhaupt insgesamt aktuell besitzt! Jede Schliessung in Deutschland, wird weltweit zugleich um das zigfache neu dazugebaut. Das scheint die zuständige Politik in Berlin und Brüssel, aber nicht zu jucken. Das Wort „gesunder Menschenverstand“ seit den Zeiten von Immanuel Kant, scheint heute abgeschafft zu sein. Oder hat irgendwer dazu eine halbwegs plausible Erklärung?

Inzwischen sind gerade chinesische Banken, neben Japanern, die zunehmend weltweit führenden Finanzierer solcher Anlagen, weil sich fast alle europäische Banken und Fonds, im „grünen“ Selbstbeschränken von solchen Investitionen „in Kohle“ einfach pauschal verabschiedet haben. Länder wie Pakistan, haben bedeutsame Kohlevorkommen, die bislang kaum genutzt werden. Doch will man hier nun nachbessern und die Kohlenutzung forciert erschliessen. Vermutlich weiss in Berlin wohl niemand, dass Pakistan Kohlevorkommen besitzt und nutzen möchte. Das muss man ja auch nicht wissen, das interessiert Berlin einfach nicht! Basta!

Wie oft wird bei Massnahmen begründet, dass gerade die „Globalisierung“ diese und solche Massnahmen erfordere. Doch hier, wird gerade die globale Vergleichsseite völlig ignoriert. Offenbar gilt: „Asien juckt uns nicht! Wir bauen unsere Kohlenutzung ab! Koste es was es wolle!“

Süffisant sei hier noch gefragt, warum man damals in Kambodscha, den Steinzeitkommunismus von Pol Pot überhaupt bekriegt und abgeschafft hat? Abgesehen davon, dass der Mann immerhin ca. 4 Millionen Kambodschaner ermorden liess, hatte seine „Wirtschaftsverlagerung in Richtung Steinzeit“ wohl zweifellos fantastisch gute „Öko-Werte“ was Energie, Emissionen und so betraf. Ist diese „Pol-Pot-Mittelalter-Wirtschaftsebene“ etwa bereits das heimliche Fernziel der heutigen europäischen Klimapolitik? Oder ist allein schon das lästige Fragen hiernach, bereits als „Ketzerei“ möglichst gnadenlos zu ahnden?

*

Der Originalartikel dazu, erschien in der „South China Morning Post“ (Druckausgabe)
Er kann in englischer Sprache und mit Comic, angesehen werden unter:
http://www.scmp.com/comment/insight-opinion/article/2139667/new-coal-war-frontier-emerges-china-and-japan-compete-energy?utm_source=CCNet+Newsletter&utm_campaign=e173cecd48-EMAIL_CAMPAIGN_2018_04_03&utm_medium=email&utm_term=0_fe4b2f45ef-e173cecd48-20138561

 
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38 Kommentare

  1. Admin 13. April 2018 um 10:16
    Es wäre sinnvoll, wenn Sie Quellen für Ihre Zahlen nennen würden.

    Hallo Admin, bringen andere auch Quellenangaben, wen man anfragt ?
     

     

     
    https://docs.google.com/spreadsheets/d/1W3pt5FhqitHwbVWvvgfRr0S6QfqfOuea9pt3-Mlxp5M/edit#gid=1748822159
     

     
    Da sieht man was so bei Kohle weltweit läuft.
    Man kann auf der auf der Weltkarte
     

     
    https://endcoal.org/tracker/
     

     

    in die Länder schauen (wen man zweifel an der Trappele hat) und da wird jedes Kohlekraftwerk angezeigt mit dem Status, Leistung usw.
    Da kann jeder überprüfen ob das so passt.
    Hab das Stichprobenartig bei einigen Länder und Kohlekraftwerken gemacht und hab noch nichts gefunden wo nicht von der Größenortung, Status Okay ist.
     

    MfG
     

     
    PS
    „Es wäre sinnvoll, wenn Sie Quellen für Ihre Zahlen nennen würden.“
    Die Quelle ist bereits da, siehe Beitrag von Herrn Joerg Deutering vom 11. April 2018 um 23:22
     

  2. „Gemäss einer seriösen und zahlengenauen Ermittlung der bayerischen Wirtschaft, hat China in nur einem Jahr (2015) soviel an Kohlekraftwerkskapazitäten NEU zugebaut, wie Deutschland überhaupt insgesamt aktuell besitzt!

    2015 sind ca. 60 GW neu ans Netz gegangen in China.
    2016 sind ca. 47 GW neu ans Netz gegangen in China.
    2017 sind ca. 34 GW neu ans Netz gegangen in China.

    So sieht die positive Tendenz in China aus.

    PS
    Chinas Nationale Energiebehörde bestätigte, dass das Land ca. 1.000 Kohlekraftwerke noch 2016 schließt. Das habe der Staatsrat beschlossen.
    Laut Reuters könnte die Abschaltung alter Kraftwerke noch gravierender ausfallen, wegen der Luftreinhaltung.
    Etwa die Hälfte der etwa 10.760 Kohlemeiler könnten davon betroffen sein.
    Bis heute wurden in China ca. 4000 kein und Kleist-Kohlekraftwerke geschlossen, nur mal so am Rande.

    So sieht die positive Tendenz in China aus

  3.  

     
    1600 neue Kohlekraftwerke in Asien, ein Traum ?
     

     
    In 2015 sind ca. 102 GW neu ans Netz gegangen weltweit.
     
    In 2016 sind ca. 84 GW neu ans Netz gegangen weltweit.
     
    In 2017 sind ca. 60 GW neu ans Netz gegangen weltweit.
     

     
    Ist das ein Niedergang der Kohleverstromung ?
     

     

  4. Hat die Zahl „1600 (eintausendsechshundert) nagelneue Kohlekraftwerke in 62 Ländern“ auch eine Quelle, deren Zahlen geprüft worden sind? Und wenn ja, wieviele alte Kohlekraftwerke gehen dafür vom Netz? 

    Auf WUWT wird als Sekundärquelle die Umweltschutzorganisarion Urgewald.org und Primärquelle Endcoal.org angegeben. Im Bild auf der WUWT Seite sind alleine für China >1000 neue Kohlekraftwerke gelistet. In der Primärquelle finden sich aber für China nur etwa 500 neue Kohlekraftwerke (incl. ca. 160 noch im Genehmigungsprozess und ca. 140 ohne Baubeginn). Dem gegenüber sind 1’500 Kohlekraftwerke zu finden, welche stillgelegt werden oder deren Bau abgebrochen wurde (letztere ca. 900).

    Diese blanken Zahlen klingen für mich nicht nach „wahren Kohle Boom“, sondern nach dem Auslaufen einer Übergangslösung.

    • Hätte diese Information so in der BILD-Zeitung gestanden, dann hätte ich das als Autor der Artikels gewiß nicht hier gebracht. Die unter dem Artikel als Infoquelle genannte südchinesische Zeitung, ist aber eher auf dem Niveau von FAZ oder SÜDDEUTSCHE, soweit man das bei chinesischen Medien überhaupt vergleichen kann, wo die kommunistische Parteileitung immer mitliest und mitschreibt. Es wurden im Artikel aber auch weitere Quellen berücksichtigt. Darunter genauere Erhebungen der bayerischen Wirtschaft.

      Selbstverständlich werden bei solchen hocheffizienten Kohlekraftwerks-Neubauten, nachher auch ältere und kleinere Kohlekraftwerke stillgelegt. Man könnte auch dazu schreiben: „2500 neue große hocheffizienten Kohlekraftwerke, ersetzen 5500 alte kleine Stinker und bringen damit soundsoviel TW mehr Stromerzeugung“…

      Diese Neuen Kohlekraftwerke, sollen ja nun mal mindestens 40-60 Jahre lang Strom erzeugen, damit sie sich überhaupt rechnen. Solche immensen Geldmengen und Kapazitäten, steckt aber niemand in eine „auslaufende Übergangslösung“ – was damit als Argument, wohl nur reines grünes Wunschdenken ist. Was aber dabei immer erfolgt (außer in Deutschland!), ist eine Steigerung der installierten Kraftwerksleistung, unter dem Strich. Der Energieverbrauch steigt nämlich  weiter und niemand auch in Asien, will von unstetem Flatterstrom abhängig sein.

      Dann geht aus dem Artikel mit „1600 neuen Kohlekraftwerken ind 62 Ländern“ schon selbst hervor, daß es sich bei diesen zitierten 1600 Kraftwerken nur allein um solche handelt, die von CHINESISCHEN Firmen, in jenen 62 Ländern gebaut werden. DAZU kommen ja noch viele japanische, südkoreanische, taiwanesische, indische und sonstige Kraftwerke von Firmen aus ganz anderen Ländern. Desweiteren sind die Kohlevorkommen und ihre jetzt forcierte Erschließung in Pakistan, bislang kein Thema in deutschen Medien. Auch nicht die immensen australischen Kohle-Bergbaukapazitäten.

      Worauf mein Artikel mal bewußt nicht eingeht, ist das gleichzeitige massive Ausbauen der Kernenergie in fast allen Ländern weltweit, außer natürlich im Sonderland Deutschland. Was die deutschen „Klimaschützer“ nicht wahrhaben wollen, ist die Tatsache, daß die Hype „Klimaschutz“ (ungewollt?) zu einem global massiveren Ausbau der Kernenergie führt, die sich damit nämlich ein Mäntelchen als „klimaneutrale Energie wegen Nicht-Emissionen“ zu geben versucht. Dies auch in Frankreich, was gerade Macron will und forciert. Nur in Deutschland will man neben Kernkraftwerken auch die Kohlekraftwerke stillegen. Unser Land ist als Industrienation, damit weltweit wirklich ein absolut „einmaliges“ Land!

      Wie man ansonsten plant, ein „De-Karbonisiertes“ künftiges Witschaftsland Deutschland, überhaupt funktionieren zu lassen, ist rätselhaft. Ohne Kohle/Koks/Kohlenstaub, gibt es keinerlei neue Eisenverhüttung/Stahl, keinen Zement als Baustoff, keinen Kalk für Bau und die chemische Industrie, keinen Gips (Rigipspatten!) und auch keine Neubau- und Reparaturmöglichkeit mehr für den Asphalt unserer Straßen. Unsere diesbezüglicge Politik, ist in ihren Planungen, offenbar schon jenseits aller Realitäten. Es sei denn, die in meinem Artikel hinten stehende Ironie, ob das „Pol-Pot-Wirtschaftsniveau“ das tatsächliche Fernziel dieser Politik sei, ist anstatt Satire zu sein, hier sogar wirklich gewollt und gewünscht.

      • Der angegebene chinesische Artikel ist weder Primär- noch Sekundärquelle. Die Aussage „1600 neuen Kohlekraftwerken in 62 Ländern“ stammt aus einem Artikel des Handelsblatts vom 28.06.2017 (Sekundärquelle), welches sich auf eine Studie der Umweltschutzorganisation Urgewald bezieht.
        In der Sekundärquelle ist auch zu lesen, dass es sich nicht nur um den Neubau asiatischen Kohlekraftwerke handelt, sondern auch um den Neubau deutscher Kraftwerke. Hierzulande wird nicht nur stillgelegt..

        Ich stimme mit Ihnen überein, dass man sich tatsächlich die Kohlekraftwerksleistung hätte anschauen sollen… Das hätte man leicht machen können. Geht man der Primärquelle nach, so findet man für 2017 im Vgl. zu 2016 (Quelle 1): einen weltweiten Rückgang der gepanten Kohlekraftwerksleistung um über 40% (Announced, Pre-permit und Permitted), einen Rückgang der gestarteten Kohlekraftwerksbauten um über 60% und einen Rückgang der fertiggestellten und im Bau befindlichen Kohlekraftwerksleistung  um 20%. Zwar hat die abrufbare Kohlekraftwerksspitzenleistung um 3% zugelegt, aber der Verbrauch an Kohle nimmt seit 2013 stetig ab, auch in China (Quelle 2).

        Zwischen 2010 und 2016 wurden etwa 2/3 der weltweit geplanten Kohlekraftwerke auf Eis gelegt oder abgebrochen (bezogen auf die Leistung, Quelle 1).
        Das scheint der angedeutete „Boom“ zu sein, der sich mit ähnlichen Rückgängen auch 2017 fortgesetzt hat (Quelle 3).

        Der „massive Ausbauen der Kernenergie“ mag stattfinden. Aus Quelle 2 ist abzulesen, dass 2012-2016 Jahr für Jahr um ca. 7MTOE mehr Kernenergie weltweit verbraucht wurde – die Jahre davor ging es mit der Kernenergie nach unten. Dem gegenüber steht eine jährliche Zunahme von verbrauchter Solar- und Windenergie von ca. 33MTOE pro Jahr – Tendenz steigend (Quelle 4).

        Die Dekarbonisierung wird auch nicht bis 2020 beendet sein, sondern bisher bis 2100 erwartet. Sie betrifft bis 2050 im wesentlichen Wärme-, Energie- und Verkehrssektor. 

        Es mag sich auch nicht herumgesprochen haben, aber Erdgas statt Koks für die Verhüttung ist bereits heute in der Anwendung (Quelle 5). Allein damit lässt sich bezogen auf die Wärmeleistung >40% CO2 einsparen. „Keinerlei neue Eisenverhüttung/Stahl“ ist also auch nicht korrekt.
        In der Zementherstellung mag in den 80ern im Wesentlichen Kohle genutzt worden sein. Heutzutage kommt fast 2/3 der dazu benötigten Energie aus „alternativen Brennstoffen“ (Quelle 6). „Keinen Zement als Baustoff“ ist also auch nicht korrekt.

        Mir scheint auch, dass Asphalt und Bitumen leicht verwechselt werden. Bei Asphalt benötigt man kein Kohle/Koks/Kohlenstaub, sondern Öl als Grundstoff … (Quelle 7)

        Auch das Deutschland einmalig mit dem Atom- und (aktuell nicht gesetzlich vorgeschriebenen!) Kohleausstieg ist, mag ich mit dem Blick zum Beispiel über die Grenzen nach Italien und Österreich nicht glauben. In der Debatte darüber ist Deutschland zumindest nicht allein.

        Im Übrigen fehlt auch zu der „seriösen und zahlengenauen Ermittlung der bayerischen Wirtschaft“ und den „viele[n] japanische[n], südkoreanische[n], taiwanesische[n], indische[n] und sonstige[n] K[ohlek]raftwerke[n] von Firmen aus ganz anderen Ländern“, die nicht von chinesischen Firmen gebaut werden, jegliche (Primär-/Sekundär-)Quellenangabe. 

        Lückenpresse gibt es scheinbar überall…

        Grüße,
        Joerg

        • Das scheint leider die gezielte Reaktion auf solche Artikel und Kommentare zu sein, daß man eine geballte scheinbare (Teil-) Widerlegung hinhaut, mit allerlei angegebenen „Quellen“ wo dann Leser erstmal unter zig Seiten nachsuchen müssen, ob und was dazu überhaupt steht. Dann werden ständig neue „Fässer“ aufgemacht, die Teile der Diskussion verzerren. Auch mit „Quellen“ wird passend jongliert, wie es gerade ideal paßt. Ist etwa ein Artikel in der BILD, eine seriöse Quelle? Ist sowas in der TAZ höherwertiger? Ist die etwa Bundesregierung als „Quelle“ seriös? (Wenn hier jemand JA sagt, dann frage ich nur, welchen konkreten Wert gibt die Bundesregierung als Grundlage der „Globaltemperatur“ für das „Pariser Klimaabkommen“ an und warum findet man allein in der deutschsprachigen Literatur, dagegen über 29 andere und tlw. unterschiedliche „Globaltemperaturen?“). Dazu schafelt die Bundesregierung immer von den „norwegischen Wasserkraftwerken“ die angeblich den deutschen „Windstrom speichern“ könnten aber in Norwegen findet sich unverändert nur ein einziges Pumpspeicherkraftwerk und sonst nur von der Schneeschmelze gefüllten Seen mit Wasserkraftnutzung. WAS ist also eine seriöse Quelle?

          Hier wird z.T.  argumentiert, daß sich die Balken biegen. Österreich war nie mit Deutschland bezüglich Kraftwerken/Kernkraft vergleichbar (Zwentendorf wurde ja nicht gebaut) weil Österreich ungleich besser Möglichkeiten zur Wasserkraft in den Alpen hat. Welches Industrieland ohne Alpenspeicher, will zugleich Kernkraft und Kohlekraftwerke stillegen?

          Wie ist das Atomprogramm von Frankreich (Macron) und UK, wie bei Ländern wie China oder auch Südafrika. Mit ein paar dürren Worten wird von der Steigerung der Kernenergie weltweit abgelenkt, obwohl man die in Bau und Planung befindlichen Kernkraftwerke nicht totschweigen kann.Obwohl man gerade „wegen Klimaschutz“ meint, die Kernkraft ausbauen zu müssen.

          Selbstverständlich kein Kontra-Wort etwa zur künftigen Kohlennutzung in Pakistan. Was nicht in die Argumente paßt, wird überspielt.

          Zur bayerischen Wirtschaft und deren Verbreitung, hier die zusammenfassende Rede:

          https://www.vbw-bayern.de/vbw/%C3%9Cber-uns/Organisation/Reden-Statements/index.jsp

          Zu den vielen anderen Dingen, kann und will ich hier nicht en Blog seitenweise Kontras schreiben. Die Argumentation ist geschickt aber auch wunderbar ablenkend. Viele „De-Karbonisierer“ wollen ja nicht nur die Kohlenutzung abschaffen, sondern genauso auch Erdöl und Erdgas (!!) womit selbst bei den beschriebenen Details, doch wieder „keinerlei Eisenverhüttung“ mehr möglich wäre und auch kein Straßenbelag.  Natürlich ist alles viel komplexer aber um auf alle Details und Besonderheiten einzugehen,  müßte man ungemein ausführlich werden, wodurch es für den Normalbüger unverständlich wird. Außerdem werden zu lange Ausführungen auch nicht mehr gelesen. Lieber eine kurze Vereinfachung..

          Zu Kalk wurde offenbar schon vorsorglich nichts geschrieben, wie man da auf Koks verzichten könnte. Warum betreibt denn etwa KNAUF Gipswerke (u.a. Rigipsplatten) mit Kohlestaub anstatt z.B. Erdgas?

          Es ist auch unseriös, einzelne spezielle Sonderlösungen, die zudem oft noch unwirtschaftlich teuer sind, als bereits bekannten künftigen technischen Weg zu propagieren. Wenn mit Erdgas anstatt Kohle/Koks/Kohlenstaub zu gleichen Bedingungen und Preisen Eisenverhüttung stattfinden könnte, warum ist da nicht bereits die ganze Industrie weltweit am umstellen? War da nicht auch was mit Preisen und Wirtschaftlichkeit? Soll auch die Stahlerzeugung zu überteuren Änderungen gezwungen werden, ähnlich beim Strom?

          Das erinnert mich auch wieder mal an die „Superbatterie“ etwa für Windstrom, die mir seit 15 Jahren unverdrossen versprochen wird, daß sie „morgen“ käme. Theoretisch geht vieles aber PRAKTISCH sind viele Dinge nicht realistisch umsetzbar. Genau wie übrigens auch in der Kernenergie. Theoretisch geht die Kernfusion, erzeugt Energie und offenbar nicht mal Atommüll! Daß man die immensen Kräfte aber noch nicht beherrscht und so, Magnetfelder und Hitze und so, das ist halt die profane Physik.

          Man kann hier gern diskutieren, dann aber bitte erstmal auf einen begrenzten Bereich beschränkt, um dann Schritt für Schritt weiterzugehen. Nicht aber in einer solchen Ballung, daß man für die Antworten allein, bereits einen völlig neuen Artikel schreiben müßte. Nichts für ungut!

          • Mit ging es darum,

            – dass (Tertiär-)Quellen genutzt werden und sich nicht die Mühe gemacht wird diese zurück zu verfolgen. Wissenschaftlichen Diskurs kenne ich anders.

            – dass auch bei EIKE Cherry-Picking bei Argumenten genutzt wird. Warum gehen Sie nicht auf die Entwicklungen bei der Zementherstellung ein? Warum gibt es keine Gegenargumente für den absolut geringer werdenden Kohleanteil bei der Energieproduktion? Da macht es wenig aus, ob nun in Pakistan weitere Kohlevorkommen gefunden wurden.

            – dass auch hier (EIKE) wie dort (Ökos) nur eine Farbe genutzt wird: „alle bauen Kohlekraftwerke nur wir nicht“, „ohne fossilen Kohlenstoff geht nichts mehr“, „Alle… „, „Immer…“, „nie…“ .

            – dass gegenwärtige Lösungen häufig verkannt und heruntergespielt werden. Der Standpunkt scheint nicht selten die Technologie aus den 90er widerzuspiegeln.

            Natürlich ist auch Kalkbrennen mit anderen Energieträgern, wie Erdgas, möglich und wird auch genutzt.

            In 80 Jahren bis 2100 kann sich viel verändern: Vor 80 Jahren wurden im Krieg von Deutschland noch mehrere Millionen Pferde eingesetzt und auch sonst war das Pferdefuhrwerk häufig zu finden. Das Automobil sowie dessen Infrastruktur war unzuverlässig und benötigte enormen privaten und staatlichen Invest. 

            Auch ich gehe nicht davon aus, das zu meinen Lebtagen alle Kohlekraftwerke weltweit abgeschaltet werden. Aber mein Verständnis ist, dass der Anteil der Kohle an der Energieproduktion bereits jetzt abnimmt und zukünftig weiter abnehmen wird.

            PS: Der Link zur bayerischen Wirtschaft und deren Verbreitung geht auf 174 Dokumente mit mehreren tausend Seiten.. Ist das die gewünschte „nicht ablenkende“ Argumentation?

          • Oh sorry aber ich selbst habe nie behauptet, man könne deutschen Windstrom in Norwegen über Pumpspeicherkraftwerke zwischenspeichern, im Gegensatz zu Politikern (u.a. Sigmar Gabriel als Wirtschaftsminister)  und Vertretern der Windenergiebranche. Lediglich merkte ich bei so einer Diskussion an, daß die Norweger unter ihren vielen Wasserkraftwerken in Seen, nur ein einziges richtiges Pumpspeicherkraftwerk bei Bergen haben, mit dem überhaupt Wasser hochgepumpt werden könnte. Doch brauchen die Norweger das schon für sich selbst und müssen im Winter (Atom-)Strom zukaufen. Ob dies rechnerisch über Schweden oder über Finnland läuft, war nicht richtig zu klären. Dazu kommt eine grundpolitische Aussage aus der norwegischen Bevölkerung, daß man keinerlei Lust hat, irgendwas da für die EU-Länder zu machen oder dort im Lande zu bauen bzw. auszubauen. Norwegische Politiker wissen, daß sie sich daran halten müssen oder abgewählt zu werden drohen.

            Doch würde es mich natürlich interessieren, wie man denn nun konkret künftigen deutschen Windstrom in Norwegen zu speichern gedenkt? Derzeit gibt es ja noch nicht einmal eine physikalische Verbindung in Form einer Leitung, zwischen beiden Ländern

          • Werner Eisenkopf schreibt am 14. April 2018 um 10:28
            Dazu schafelt die Bundesregierung immer von den „norwegischen Wasserkraftwerken“ die angeblich den deutschen „Windstrom speichern“ könnten aber in Norwegen findet sich unverändert nur ein einziges Pumpspeicherkraftwerk und sonst nur von der Schneeschmelze gefüllten Seen mit Wasserkraftnutzung. WAS ist also eine seriöse Quelle

            Herr Werner Eisenkopf,
            wie kommen Sie auf die Idee das man in Norwegen Wasser in ein Pumpspeicherkraftwerk hoch gepumpt werden soll, im größeren Umfang.
            Das soll doch gar nicht gemacht werden wenn man deutschen Windstrom in Norwegen „speichert“.

            Da fehlt es etwas an Ihren Technischen, Physikalischen und Betriebswirtschaftliche Kenntnissen, anders kann ich mir Ihre Aussage mit dem „einziges Pumpspeicherkraftwerk“ nicht erklähren.

            #

            Werner Eisenkopf schreibt am 14. April 2018 um 10:28
            Mit ein paar dürren Worten wird von der Steigerung der Kernenergie weltweit abgelenkt, obwohl man die in Bau und Planung befindlichen Kernkraftwerke nicht totschweigen kann.

            Planung ist gut, Fertigstellung ist besser.

            In 2015 sind ca. 9,5 GW weltweit ans Netz gegangen.
            In 2016 sind ca. 9,6 GW weltweit ans Netz gegangen.
            In 2017 sind ca. 2,1 GW weltweit ans Netz gegangen.

            Gab aber auch AKW-Stilllegungen in 2017 die müsste man von den ca. 2,1 GW abziehen.
            Zumindest das AKW-Gundremmingen B mit ca. 1,3 GW hat sich verabschiedet in 2017.

            MfG

      • Herr Werner Eisenkopf schreibt am 12. April 2018 um 12:11
        Diese Neuen Kohlekraftwerke, sollen ja nun mal mindestens 40-60 Jahre lang Strom erzeugen, damit sie sich überhaupt rechnen. Solche immensen Geldmengen und Kapazitäten, steckt aber niemand in eine „auslaufende Übergangslösung“ – was damit als Argument, wohl nur reines grünes Wunschdenken ist.

        Muss da nochmal nachfragen Herr Werner Eisenkopf,

        Wenn heute bereits nur im Solarbereich, weltweit mehr Geld investiert wird als in Kohle und Gaskraftwerke zusammen, ist das dann bei allen reines grünes Wunschdenken ?

        Insgesamt pumpten Geldgeber im Jahr 2017 ca. 160 Milliarden US-Dollar in den Solarsektor.
        Das entspricht einem Anstieg um ca. 18 Prozent und ist mehr als doppelt so viel wie in die Investitionen Gas und Kohle zusammengenommen.

        Ich gehe mal davon aus das sich das die Leute doch durchgerechnet haben wo sie ihr Geld reinstecken und wir reden jetzt nicht nur von deutschen grünes Wunschdenken.

        „Die Welt hat mehr Leistung durch Solarenergie hinzugefügt als durch Kohle, Gas und Kernkraft zusammen“, kommentiert Nils Stieglitz von der Frankfurt School of Finance & Management.“
        Das zeigt, in welche Richtung es geht.

        Im einzelnen wurden 2017 neue Solarkraftwerke mit einer Leistung von ca. 98 GW an das Netz angeschlossen.
        Der Markt für Solarenergie expandiert damit weiter, während der für neue Windkraftanlagen schon seit 2014 bei etwas mehr als 50 GW pro Jahr stagniert.

        Also kommen jeden Tag über 500.000 kW an Kraftwerksleistung bei den „erneuerbaren“ hinzu, betrachtet man alle „erneuerbaren“.

        Ebenfalls seit 2014 liegen die erneuerbaren Energieträger weltweit vor den konventionellen Kraftwerken.
        So wurden etwa 2017 nur rund 190 Milliarden US-Dollar (155 Milliarden Euro) für große Staudämme sowie Kohle- und Atomkraftwerke ausgegeben.

        Das sind erst mal Zahlen zu den „Erneuerbaren“, haben Sie andere, dann her damit.

        Weltweit boomen erneuerbare Energien, fast 300 Milliarden Dollar fließen in erneuerbare Energien 2017.
        (Handelsblatt 5.4.2018)

        Unterm Strich lässt sich sagen, dass das Wachstum des Marktes für Sonne, Wind und andere erneuerbare Energieträger vor allem in den Entwicklungs- und Schwellenländern stattfindet.

        Durch den Preisverfall ist Solarenergie in den meisten (sub-)tropischen Ländern inzwischen günstiger als Strom aus konventionellen Kraftwerken.

        Dies lässt erwarten, dass sich der Ausbau auch in Zukunft weiter beschleunigen wird, zumindest nicht grundsätzlich umkehrt.

        MfG

        http://www.handelsblatt.com/unternehmen/energie/erneuerbare-energien-gruener-strom-boomt-doch-die-investitionen-in-deutschland-brechen-ein/21145266.html

        http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-22608-2018-04-09.html

        • Es ist schlicht müßig, bei solchen Diskussioen Erklärungen zu versuchen, für Dinge die nicht logisch erklärbar sind. dazu gehören Börsenkurse, Spekulationen und Investitionen.

          Als damals um die Jahrtausendwende, die Hype um den „Neuen Markt“ die Börsen beherrschte, glaubten Viele schon an den Abgesang der „Old Economy“ also der Industrie insgesamt. Das endete bekanntlich in einer Blase mit Knall und Fiasko. Ähnlich kann es theoretisch auch Teilen der „Erneuerbaren Energien“ passieren.

          Wenn heute eine Firma wie ein gewisser US-Elektroautohersteller mit relativ wenig gebauten Autos und unverdrossen Verlusten von Monat zu Monat, trotzdem einen (buchungsmäßigen, also rein theoretischen) „höheren Börsenwert“ hat, als z.B. Ford mit ungleich mehr gebauten Autos und Gewinnen daraus, dann ist die Spekulation nicht mehr in der Realität. Von daher sind diese „Investitionen“ kein neutrales Argument.

  5. Zum „bösen“ CO₂:
    Es gibt die Darstellung, wonach der weltweite CO₂ -Ausstoß durch fossile Verbrennung ca. 29 Gt/J ausmacht, die Freisetzung über Vegetation 439 Gt/J, die Freisetzung der Ozeane 332 Gt/J, das sind in Summe ca. 800 Gt/J, davon also ca. 3,6% fossil und 96,4% natürlich.

    https://www.skepticalscience.com/arg_Menschliche-CO2-Emissionen-winzig-im-Vergleich-zu-natuerlichen-CO2-Emissionen.htm

    Demgegenüber nimmt die Natur auch wieder 450 Gt/J auf und die Ozeane 338 Gt/J, also in Summe 788 Gt/J, die Differenz, also ca. 12 Gt/J reichert sich nach dieser Darstellung in der Atmosphäre an, weil die Biomasse trotz langsamer Volumenszunahme nur nacheilend ausgleichen kann, steigt dadurch die Konzentration langsam an, derzeit auf ca. 400 ppm.

    Nun zum Treibhauseffekt, wie er beschrieben wird: Wikipedia gibt an für Wasserdampf 36 – 70%, für CO₂  9 – 26%, Methan 4 – 9% und Ozon 3 – 7%. Man könnte also z. B. annehmen, 65 + 25 + 5 + 5 =100% Treibhauseffekt.

    Nach dieser Rechnung bewirken also die ca. 800 Gt CO₂, die ununterbrochen in Umwälzung sind, etwa 25% des THE. Davon sind ca. 3,6% anthropogen, also gehen etwa 0,9% des gesamten THE auf anthropogenes CO₂  zurück. Wenn man jetzt sagt, bei Verdoppelung (ECS) des CO₂  steigt die Temperatur um z. B. 3°C, das hieße 1600 Gt statt 800 Gt, dann würden 0,9% von 3°C, also ca. 0,027°C auf anthropogenes CO₂  fallen? Stimmt diese Logik oder besteht ein Denkfehler? Und dann stellt sich natürlich auch noch die Frage, welche Temperaturerhöhung hätten 100% THE gem. Annahme 65 + 25 + 5 + 5 =100% insgesamt zur Folge?

    Ob es einen ECS-Wert tatsächlich gibt, ist eine zweite Frage, die hier aber nicht diskutiert wird.

    • Sie dürfen nicht die GtC verdoppeln, sondern die ppm CO2. Laut Lüdecke entspricht 1 ppm CO2 etwa 2,12 GtC. Er kommt zu dem Ergebnis, dass sich bei Verbrauch sämtlicher Kohlenstoffe der CO2-Gehalt maximal verdoppelt.

    • Als Ergänzung zu all diesen Zahlen und Vermutungen, möchte ich anmerken, daß ALLE solchen Werte, nur aufgrund komplexer mathematischer Verfahren, aus Teil-Annahmen und Teil-Messungen, zusammengewürfelt sind. Nichts davon ist wirklich exakt so gemessen und bewiesen.

      Wenn über Anteile von Vegetation und so spekuliert wird, müßte man auch einwenden, daß niemand auch nur ansatzweise Zahlen hat, was aus Vulkanen und Erdspalten global OBERIRDISCH an CO2 und Anderem, ausgeblasen wird. Dazu gibt es nur ungenaue Vermutungen und Schätzungen, die schon deswegen nicht stimmen können, weil der Vulkanismus ungemein starke Schwankungen hat.

      Doch ist auch das fast egal, weil dazu noch die gewaltigen Quellen unter Wasser dazukommen, nicht nur am pazifischen Feuerring. Niemand hat dazu auch nur ansatzweise passende Zahlen aber angeblich kann man trotzdem für den gesamten Planeten die oder die Zahlen vorlegen. Dabei ist das alles nur Mathematik, Annahmen, Vermutungen und Näherungen.  Allerdings auch mit immensen Forschungsmitteln, sehr teuer ermittelter Humbug.

      • „Dabei ist das alles nur Mathematik, Annahmen, Vermutungen und Näherungen.  Allerdings auch mit immensen Forschungsmitteln, sehr teuer ermittelter Humbug.“

         

        So ist es!

    • Um den Denkfehler (auch aller sog. Spitzenwissenschaftler) zum angeblichen Einfluss des CO2 auf die Größe der energetische Rückkopplung (Erwärmung) zu erkennen, sind lediglich Kenntnisse zur Addition und Subtraktion erforderlich:

      1. Der spezifische Beitrag des CO2 zur Gegenstrahlung sinkt von einem Maximum an der Erdoberfläche nach oben ab. 2. Der (dominante) Beitrag von Wasser- und Eispartikeln steigt von der Oberfläche  ausgehend den Erdball umspannend in Richtung Tropopause an. 3. Jede Änderung der Wirkung des CO2 ändert den Energiefluss nach oben und und ändert daher gegenläufig den Beitrag von Wasser und Eis zur Gegenstrahlung entsprechend. Fazit: Die Größe der energetischen Rückkopplung hängt nicht von der CO2 Menge in der Atmosphäre ab. CO2 hat daher weder Einfluss auf das Wetter, noch auf dessen Statistik, das Klima. Anthropogener Klimawandel

      Merke: Niemand kann Geld zurück zahlen, das er nicht erhalten hat. So geht es dem atmosphärischen Wasserkreislauf  mit der Energie, die ihm von der Erdoberfläche ausgehend zufließt. – So einfach kann es doch gar nicht sein, oder doch?

  6. Beim Thema End-Datum konnte sich offenbar auch ein gewisser Herr Hofreiter nicht zurückhalten: Er forderte sogleich auch ein ebensolches – für alle Autos mit Verbrennngsmotor!

    Einem Land, in dem Soziologen und Pfaffen rechtfertigen , dass KKW abgeschaltet werden und weitere F+E an diesem „Teufelszeug“ unterbleibt, darf man getrost bescheinigen:

    Dies ist der ganze Jammer;

    dass die Dummen so selbstsicher sind,

    die Klugen so voller Zweifel

    und die Fähigen so feige!

     

  7. Also wundern tue ich mich nicht.Tatsächlich sind die Patienten der Anstalt ausgebrochen und haben die Regierung übernommen.

    Wundern müßte man sich ,daß die auch noch gewählt werden.Der german kraut ist allerdings selbst ein Fall für den Psychiater.In anderen Ländern z.B. Ungarn oder Österreich ist die Bevölkerung weitaus intelligenter.

    • @M.Kaiser

      Ich würde nicht sagen, dass die Bevölkerung in diesen Ländern intelligenter sind sondern einfach nur augeklärter. Deutschland wurde seit dem Ende des 2.Weltkrieg immer mit der „Nazi- und Rechten Keule“ an einer offenen und freien Diskussion gehindert und somit fehlt uns Deutschen bis heute die Voraussetzung für eine aufgeklärte Vernunft und Verstandsgesellschaft. Eine freie und offene Diskussion ohne Einschränkungen ist nämlich die Voraussetzung für eine aufgeklärte Gesellschaft. Es muss ALLES auf den Tisch…Pro und Contra um dann die richtigen Schlüsse und Entscheidungen treffen zu können. In Deutschland wird dies jedoch durch die Grün-Sozialistische Merkel-Medien Politik seit JAHRZEHNTEN behindert.

       

      • Seit dem „Ende des 2.Weltkrieg immer mit der ‚Nazi- und Rechten Keule‘ an einer offenen und freien Diskussion gehindert …“ Das ist so nicht haltbar. Die Nazikeule als universelles Totschlagargument ist erst nach der biologischen Lösung, dem Aussterben der Nazis, in Mode gekommen. Die, die nicht so kompromittiert waren, hatte man doch gebraucht, um die „freiheitlich-demokratische Grundordnung“ zu errichten. Erinnert sei nur an Globke, Lübke, Gehlen …

      • Ein bisschen Hoffnung gibt es trotzdem.
        Vielleicht mal am kommenden Wochenende auf Dresden schauen.
        Da wird in Dresden wieder einmal eine Kunstinstallation enthüllt.
        Wieder einmal ja, allerdings dieses Mal mit einer gehörigen Portion Mut der Organisatoren, weil nicht so sehr im Sinn der Political Correctness, sondern eher als Wachrüttler und Muntermacher initiiert, um den Menschen aufzuzeigen, was ihnen hier aktuell durch unsere politischen und gesellschaftlichen Kreise so untergeschoben wird.

        Hier schon mal den Artikel aus der SächischenZeitung v. 11.04.18:

        http://www.sz-online.de/nachrichten/kultur/invasoren-im-pferdebauch-3913785.html

        „Dienstag, 10.04.2018
        Invasoren im Pferdebauch
        Das Projekt „Trojanisches Pferd“ soll in Dresden künstlerisch vor einer Entwicklung warnen, „die unser Land, unsere Tradition und unsere Kultur zerstört“.
        Von Oliver Reinhard
         

        Gedacht als „Sinnbild für Leichtgläubigkeit und die Verwehrung von demokratischer Mitbestimmung“ – die neue Skulptur für Dresdens Innenstadt. © Pro Mitsprache
        Wie frei die Kunst entgegen einiger anderslautender Meinungen tatsächlich ist, wird am kommenden Wochenende wieder einmal in Dresden deutlich: Am Freitagabend präsentiert eine Bürgerinitiative namens „Kunst ist frei“ ihr Objekt „Trojanisches Pferd“. Dabei handelt es sich um eine 500 Kilo schwere und fünf Meter hohe Skulptur aus Styropor, mit der die Organisatoren symbolisch einer „Entwicklung entschieden entgegentreten“ wollen, „die unser Land, unsere Tradition und unsere Kultur zerstört“.
        Zur Initiative „Kunst ist frei“ gehören unter anderem der Ideengeber und Pegida-Mitgründer René Jahn sowie Andreas Hofmann alias DJ Happy Vibes. Sie verstehen ihre Skulptur als „bildhafte Parallele zu unserer besorgniserregenden Gegenwart“: In der antiken Sage hätten die „belagernden Invasoren“ Troja nicht durch einen Sieg erobert. Vielmehr wurde dem Gegner durch Tücke das Tor geöffnet und Troja der Zerstörung preisgegeben, „ohne die Einwohnerschaft zu befragen und ihnen so die Möglichkeit zu geben, mitzubestimmen“.
        ….Bitte auf der Online Ausgabe weiterlesen.

  8. wir werden offensichtlich von totalen Psychopathen reGIERt/verkauft. Gelernt scheint gelernt, die Absolutistische hat ja schliesslich in marxismus-leninismus („Physik“ dient alleine als cover up!!) promoviert; über den Tellerrand blicken kommt dort nicht vor… 😉

  9. Das ist eine sehr erfreuliche Nachricht für die Ernährung einer wachsenden Weltbevölkerung! – Und das gelingt ohne jegliche Erwärmung durch mehr CO2 in der Atmosphäre! – Die „Spitzenwissenschaftler“ haben leider schlicht übersehen, dass  mehr CO2 den Strahlungsquellen darüber „inhärent“ Energie stiehlt, so dass die Größe der energetischen Rückkopplung des sog Treibhauseffektes (und das Wetter mit seiner Statistik Klima) sich nicht ändern kann. Anthropogener Klimawandel

     

  10. ….für alle, die an den schwachen Argumenten gegen einen Kohleausstieg nichts überzeugendes finden können sollte man einen Vortrag  einer Klimawahrsagerin organisieren!

    Sie werden es nicht glauben: In nicht mal 30 Sekunden erklärt eine solche Spezialistin der staunenden Fachwelt und auch den sich wundernden Laien (Sie ist in Wirklichkeit Professor*in) warum teurer Ökostrom eine Lüge ist und wie das alles überhaupt funktioniert!

    Ein klein wenig wundert mich warum eine solche Fachkraft nicht an entsprechende Stelle ins Kabinett berufen wurde!?

    Dort wäre sie von  Fachleut*innen gleicher oder ähnlicher Profession umgeben und könnte fruchtbare Arbeit für uns alle leisten!

    Einen schönen Tag noch

     

    Gruß

     

    L.J. Finger

  11. Eine Gesellschaft OHNE Kernenergie und CO2 ist eine Gesellschaft des Mangel und der Armut und hat mit dem Wohlstand und der Moderne einer freien Marktgesellschaft/Wirtschaft nichts mehr am Hut!

    Nochwas nebenbei…heute ist der zweite Tag bei uns in Bayern an dem wir massiv am Feinstaub der Sahara (Nordafrika) zu leiden haben. Die Natur ist der größte Feinstaub Produzent und wir stehen ja noch vor dem Höhepunkt des natürlichen Feinstaubamoklauf…dem Pollenflug.

     

    • In der Tat, ist es beim Feinstaub in etwa so wie beim CO2. Niemand kann an Meßstellen den Anteil „natürlichen“ Feinstaubs von dem Anteil „menschgemacht/Autoabgas etc.“ trennen oder auseinanderrechnen. Wieweit also „natürliche“ Quellen zur Überschreitung von (ohnehin sehr willkürlichen) Grenzwerten führen, bleibt da immer unklar. Damit sind aber auch Gerichtsklagen dagegen eigentlich rechtlich absurd!

      Genauso ist es sinngemäß beim CO2. Ob so ein Molekül aus einer verrottenden Pflanze kommt, ob es aus einem Vulkankrater oder aus einem Kraftwerksschornstein, ist egal. Das Molekül ist in seinem atomaren Aufbau völlig identisch. Von daher ist alles Gerede, daß sich das „natürliche CO2“ (angeblich 97-98%) der Erde, von selbst ausgleicht (nach manchem „Fachmann“ sogar „klimaneutral“…) und dagegen das „menschengemachte CO2“ (angeblich 2-3%) sich gefährlich anreichert und „Klimafolgen“ hätte, eigentlich nur unlogisches pseudowissenschaftliches Zeug.

      Daß „natürliches CO2“ tatsächlich das globale Wetter stark beeinflussen kann und damit dessen statistische Zusammenfassung (also KLIMA) beweist u.a. das Jahr 1816, was als „Jahr ohne Sommer“ in Europa bekannt wurde. Dessen Ursache war der gewaltige Vulkanausbruch des Tambora, in Indonesien, im April 1815. Das kostete auch mindestens 70 000 Menschen direkt das Leben. Sowas wird man aber wohl nie etwa vom PIK Potsdam angemessen berücksichtigt sehen.

      Werner Eisenkopf

        • Es ging zwar oben eigentlich nur darum, daß niemand eine Unterteilung wirklich machen kann, was „natürlich“ und was „menschgemacht“ sei. Dennoch paßt auch das mit Asche und Aerosolen damals wie heute, sowie CO2 damals wie heute. Was genau wie bewirkt hat und wirkt, weiß man nicht, man vermutet nur und spekuliert. Nicht einmal die Frage, ob Aerosole, nun eher abkühlen oder eher erwärmen, ist irgendwie geklärt und bewiesen. In der ganzen „Klimawissenschaft“ sind riesige Teile immer nur theoretisches Herumraten aber nichts fest und exakt Beweisbares. Das ist kein Wunder, weil es öffentliche Forschungsgelder nur für Forschungen gibt, die eine „menschliche Schuld am Klimakollaps“ beweisen sollen. Umgekehrte oder inhaltlich offene Forschungen dazu, werden einfach nicht gefördert. man lese nur mal die Listen und Zusammenfassungen dazu und befrage Politiker. Diese einseitigen „Forschungsergebnisse“ sind doch genauso von der Politik bereits vorab mit der Forschungsgelderzuweisung, bestellt und erwartet.

    • Müsste da die EU nicht gegen die Sahara-Staaten vorgehen bzw. die Sahara ganz verbieten?

      Zumindest müsste analog der Decarbonisierungskampagne eine Entsandungskampagne angeordnet werden!

      • @Werner Geiselhart

        Man kann es auch so sehen…Strom bekommen wir zwar nicht aus Nordafrika aber dafür von Jahr zu Jahr immer wieder zuverlässig eine Portion Sahara-Sand.

        Die Natur macht das, was Desertec nicht liefern kann. 😉

         

         

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