Das Ende des Verbrennungsmotors: Bundestag lässt Einspruchsfrist gegen EU verstreichen

The End, geralt, Pixabay

Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke
Der Bundestag hat die Chance verpasst, einer für Deutschland verhängnisvollen EU-Verordnung zu widersprechen und winkt damit das Ende des Verbrennungsmotors durch.


Die Einspruchsfrist des Deutschen Bundestags gegen den Vorschlag der EU-Kommission (EU-Verordnung Ratsdokumentnummer 1421/17) zur Festlegung von Emissionsnormen für Personenkraftwagen (hier, hier, hier) ist inzwischen abgelaufen, ohne dass sich eine Bundestagspartei dieser, für die wirtschaftliche Zukunft unseres Autolandes entscheidenden, Angelegenheit annahm. Hierzu kann man nur Claude Juncker zitieren „Wenn es kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir einfach weiter„. Der deutsche Bundestag gehört definitiv zu denen, die nichts begriffen haben.

Einzige Ausnahme von den Begriffstutzigen machte die AfD-Fraktion. Deren Anträge werden freilich undemokratisch, weil generell unabhängig von ihren Sachinhalten, von dem gegen sie gerichteten Parteien-Kartell abgelehnt. Die AfD wollte mit Ihrem Diskussionsantrag erreichen, dass eine Subsidiaritätsrüge ausgesprochen wird, so gemäß Dr. Ing. Dirk Spaniel, dem verkehrspolitischen Sprecher der AfD-Fraktion. Damit wäre der EU-Vorschlag zwar noch nicht vom Tisch, es wären aber wenigstens nicht alle Türen zugeschlagen worden.

Was bedeutet die EU-Intiative für unsere Autoindustrie, Zulieferer und Arbeitsplätze?

Die geplante EU-Verordnung will ab 2021 angeblich realitätsnähere Verbrauchstests für PKW und leichte Nutzfahrzeuge einführen. Das klingt zunächst vernünftig. Allerdings sind bei diesem Vorhaben die Grenzwerte so niedrig gewählt, dass technisch gar keine vernünftigen Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren mehr möglich sind. Verbrauchsminderungen sind hier ausgereizt. Um eine Vorstellung davon zu bekommen, was gemeint ist, müssten PKW mit Benzinmotoren einen Verbrauch von höchstens rund vier Litern pro 100 Kilometern einhalten.

Dazu führt Dr. Spaniel völlig korrekt aus: „Diese Grenzwerte sind vielleicht für Kleinstwagen unter Laborbedingungen erfüllbar, nicht aber mehr für heutige Mittelklasselimousinen unter realen Bedingungen. Der Verbrennungsmotor oberhalb eines unbedeutenden Kleinwagensegments müsste dann durch Elektroantriebe ersetzt werden. Dieses wird entscheidende Auswirkungen auf den Motorenbau und die Zulieferindustrie in Deutschland und die damit verbundenen Arbeitsplätze haben. Alle Fraktionen haben die letzte Chance verspielt, dieser für Deutschland wirtschaftlich desaströsen EU-Verordnung die Stirn zu bieten. Die Realität ihres Handelns wird sie einholen, wenn in wenigen Jahren die ersten Motorenwerke geschlossen und Mitarbeiter in die Arbeitslosigkeit geschickt werden“.

Ironisch an der EU-Initiative, die unverkennbar Elektromobilität par Ordre du Mufti durchdrücken will, ist nur, dass die CO2-Bilanz von Elektroautos nicht generell besser ist als die von Benzinern oder gar Dieselmotoren (hier). Elektromobilität besitzt zweifellos sinnvolle Nischen, wie auf Golfplätzen und im ausschließlichen Stadtverkehr (hier sogar vielleicht einmal in öffentlichen Bussen). Generell wird sie den Verbrennungsmotor aber niemals ersetzen können. Das verbietet die elektrochemische Spannungsreihe der Elemente, also schlichte Physik, an der die Batterieentwicklung und auch gutgemeinte Politik nun einmal nicht vorbeikommen.

Die EU-Initiative in Sachen Verbennungsmotoren schließt sich nahtlos an die EU-Ökodesignrichtlinien an (hier). Diese Richtlinien sind sehr einfach zu erklären, wenn man sich an das Hinrichtungsinstrument „Garrote“ erinnert, mit dem in Spanien noch bis 1974 die Todesstrafe vollstreckt wurde. Es handelt sich um ein Halseisen, das langsam zugedreht wird, so dass der Delinquent besonders qualvoll endet. Der Delinquent sind hier die energieintensiven Industrien der EU-Mitgliedsstaaten, die Garrote die EU-Ökodesignrichtlinien, die von Jahr zu Jahr fester angezogen werden.

Was steckt hinter der EU-Initiative?

Man lese einfach (hier). Im Grunde einziges Motiv ist die „Rettung“ vor dem gefährlichsten „Gift“ der Welt, dem anthropogenen CO2. Es gehört nicht viel Phantasie dazu, sich vorzustellen, wie solch ein ideologischer Schwachsinn, der alle naturwissenschaftlichen Fakten ignoriert, enden wird: Alle von Verrückten errichteten Diktaturen gehen an ihren inneren Widersprüchen zugrunde (hier ist es die Brüsseler Diktatur von misanthropen Weltrettern vor dem anthropogenen CO2). Dies ist die gute Nachricht. Nun die schlechte: Dieses Zugrundegehen kann leider so lange dauern, bis nur noch Schutt und Asche übrig geblieben ist.

terimakasiho, Pixabay

Großbritannien hat als erstes Land Lunte gerochen und die Notbremse gezogen. Hier war allerdings ein anderer Grund als die EU-Energiepolitik maßgebend, die EU-Migrantenpolitik. Andere EU-Länder werden sich Großbritannien spätestens dann anschließen, wenn der wirtschaftliche Niedergang aufgrund der Brüsseler Energie-, Finanz-, Umverteilungs- und Migrations-Politik spürbar wird und insbesondere Deutschland als Zahlmeister ausgefallen ist. Ausfallender Zahlmeister? Wir schaffen das, Kernkraftwerke weg, ordentliche Stromversorgung weg, Kohle und Verbrennungsmotoren fast schon weg, …. irgendwann wird es schon klappen.

Insbesondere die Visegrad Staaten werden den Brüsseler Affenzirkus nur so lange mitmachen, wie sich ihr bisheriger Nettogewinn aus der EU nicht in ein Verlustgeschäft gewandelt hat. Das kann schneller passieren, als man denkt. Um nun aber nicht immer alles negativ zu sehen, sondern auch einmal das Positive zu betonen, schließen wir mit „Alle sind gute Europäer, wir besonders gute EuroPayer und sind stolz darauf“.

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72 Kommentare

  1. Das ganze Gewese um Elektroautos (ohne Verlängerungsschnur) soll doch nur von dem Irrsinn der Energiewende und dem suizidalen Ausstieg aus Kerntechnik und -Forschung ablenken.

    Wie bestellt, brachte dazu heute (typischerweise) das WDR-Fernsehen wieder einen ‚hochkarätigen‘ Beitrag zum Thema: „Schwerer Ausstieg – Das Erbe der Atomkraft“, selbstverständlich ohne eine einzige kompetente Fachkraft für Kernkraftwerke oder für den Stand der Dinge auf dem Sektor Reaktoren der nächsten Generation, oder gar einen Insider, der zur Destabilisierung unserer Stromnetze durch Flatterstrom berichtete.

    Zu Gast war stattdessen die sehr engagierte Frau Dr. Dr. Rafaela Hillerbrand, (Jahrgang 1976), Professorin für Wissenschaftsphilosophie und Technikethik mit Schwerpunkt Beurteilung komplexer Wissensformen am KIT Karlsruhe:

    Mit weit aufgerissenen Augen und Schnappatmung haspelte sie mit beständigem  Kopfnicken und hochgezogenen Augenbrauen ihren Beitrag herunter, mit dem der Irrweg Kernkraft als unverstandene und die vielen Gefahren missachtende Unternehmung nun endlich in ganzer Tragweite begriffen und alternativlos beendet werden müsse, … oder so ähnlich, es war stellenweise so unerträglich redundant und faktenfremd, dass man sich schon zwingen mußte, diesen Erguss überhaupt anzuhören.

    Sie sei auch Philosophin und Physikerin (wie unsere Kanzlerin) wußte der WDR sie zu rühmen, aber – ich habe es nicht geschafft, ihre gebetsmühlenartige Litanei bis zum Ende zu erdulden.

    Dass man dagegen die Stationierung von durchaus explosiven US-Kenwaffen in unserer Heimat auch ohne Gefahrenabschätzung hinzunehmen hat, vergass sie wohl in ihrem sichtlichen Übereifer.

    Naja, der WDR mal wieder…

  2. Also, wenn die AfD hier so gelobt wird.
    Ja, die AfD hat das versucht das Thema auf die Tagesordnung zu bringen, aber hat es nicht wirklich versucht hier einen entsprechenden Entschluss zu bewirken oder zumindest eine Debatte darüber zu erwirken.

    Ganze vier Monate hat sie verstreichen lassen, ohne das Thema anzusprechen, Gelegenheit hätte es dazu gegeben, und den Geschäftsordnungsantrag erst kurz vor Schluss eingebracht.

    Scheint auch nur virtual signaling gewesen zu sein.

    • Wie soll denn eine einzige Fraktion, der zusätzlich nur Steine in den Weg gelegt werden, gegen die deutsche und EU-Regierung, die ständig neue Baustellen aufreißen, ankämpfen? Von den anderen, meist nicht anwesenden Abgeordneten, kam ja nichts. Es ist also ein großes Verdienst, überhaupt erkannt zu haben, dass da etwas im argen liegt. Das kratzt zumindest an der bisherigen junckerschen Methode des Unterschiebens größtmöglicher Schweinereien, ohne dass es jemand merkt.

      Wäre Herr Lüdecke, der uns das grauslich hypertrophierte Geschwurbel des EU-Vorschlags hier dankenswerterweise ins Verständliche übersetzt, überhaupt ohne den Hinweis der AfD darauf gekommen?

       

       

  3. Wenn Jens Fortmann jener der HTW-Berlin ist, dann beschäftigt sich sein Institut mit durchaus interessanten Fragestellungen für die Zukunft:

    „Windenergieanlagen (WEA) werden bislang ausschließlich dafür entwickelt, die Netzstabilität nicht zu gefährden bzw. in gewissem Maße zu unterstützen, jedoch nicht dafür, die Netzstabilität auch ohne konventionelle Kraftwerke aufrecht zu erhalten“

    Das klingt für mich nach Beteiligung der WEA an der Netzregelung bzw. auch nach Inselbetrieb. Wäre interessant, dazu Näheres zu erfahren.

    • Lieber Hr. Strasser,

      die Frage der Aufrechterhaltung der Netzstabilität ist eine Frage von Energiespeicherung und -bereitstellung, und zwar vom Millisekundenbereich bis zur Saisonspeicherung. Da hilft keine Elektronik. Wenn die Wind- und Solarleistung mit Gradienten von 10 GW/Stunde oder mehr variiert, dann hilft keine Elektronik dieser Welt, wenn sie nicht auf Energiereserven in der benötigten Grössenordnung zurückgreifen kann. Das ist einfachste, grundlegendste Physik. Prof. Fortmann muss das aufgrund seiner Ausbildung wissen.

      Was den Porsche angeht: Der Artikel ist eine Lobeshymne des ADAC auf ein noch nicht gelegtes Ei. Ich habe zahllose solcher Hymnen singen hören. Inzwischen ist der beste Sänger im Chor, ein gewisser Hr. Musk, dabei, sich unsterblich zu blamieren. Ich bin gespannt, wann es auch bei Porsche sowiet ist.

      Mfg

    • Herr Strasser,

      aktuell sind WKA nur an der Bereitstellung von Blindleistung zur Spannungshaltung beteiligt; siehe Netzanschlussregeln.
      Frequenzhaltung würde bedeuten, dass die WKA auch Wirkleistung regeln können – was sie systembedingt gar nicht können!

    • Liebe Diskutanten,

      ich bin weit davon entfernt, mich mit Hrn. Fortmann, den ich gar nicht kenne,  zu identifizieren! Ich wollte lediglich zeigen, was die Basis seiner Mitteilung war.

      Und, obwohl auch ich Elektroniker bzw. Elekrotechniker bin, würde ich mich nicht ad hok getrauen, eine Betriebsweise der Windgeneratoren im Einklang mit Netzregelung für unmöglich zu erklären, ohne mich genau mit den entsprechenden Grundlagen vertraut gemacht zu haben.

      Ich kenne einen Windparkleiter, der mir versichert hat, sein System könnte bei Bedarf auch im Inselbetrieb  fahren und beherrscht die Synchronisation bei Wiederzuschaltung zum Restnetz.

      Ich finde es wichtig, wenn man schon Windenergie verwendet, deren Möglichkeiten möglichts gut zu verstehen, um zumindest ein Optimum herauszuholen.

      All das, trotz der bekannten Zappelkennlinien!

      • Es kommt sich auf die Defintion des Inselbetriebs an! Aktuell ist die Stromversorgung nachfrageorientiert, d.h. die Kraftwerke folgen in jedem Moment der Lastkurve. Das kann ein Windpark aber niemals leisten, hier vertauschen sich die Rollen, die Lastkurve muss der Einspeisung folgen, d.h. der Verbraucher muss dem Stromangebot folgen – waschen wenn der Wind bläst. Konfrontieren Sie doch einmal ihren Bekannten damit, mal sehen was er dazu sagt….

  4. Vielleicht sollte man die Autos so bauen das die Batterien gewechselt werden koennen, somit also keine Ladestationen sondern Batterieaustausch-Stationen. Man koennte dann einfach die leere Batterie gegen eine jeweils frichgeladene tauschen. Alles in kurzer Zeit. Es waeren dann einfach Batterieservicestationen entlang den Strassen verteilt. Vielleicht waere das eine Moeglichkeit. Alle Batterien waeren genormt.

     

    • Das wäre zwar eine Möglichkeit, einfach ist das aber auch nicht. Schließlich wiegen die Akkus je nach Kapazität ein paar Hundert Kilo. Und wo sollen die dann geladen werden?

    • Lieber Maurer P.,

      das war der Traum der Firma Better Place, der sich in Luft aufgelöst hat. (einfach mal suchen). Die Batterien sind heute so gross, siehe Tesla, dass Batterie und Auto untrennbar verbaut werden müssen, sonst ginge die Stabilität verloren. Ausserdem: Sie kaufen ein neues Auto, die Batterie hat ca. 10.000 Euronen gekostet, geben die schöne neue Batterie ab und bekommen dafür ein Schrottteilchen im Austausch, das nur noch ca. 60 % (oder noch weniger) Ladekapazität hat. Ihr Auto bleibt 5 km vor der Ziellinie liegen. Hurra!

      Mfg

       

  5. Sehr geehrter Herr Fortmann,

    Sie gehören ganz offensichtlich zu der großen Zahl derer, die nicht nur das „giftige“ CO2 aus der Welt schaffen möchten sondern darüber hinaus auch noch daran glauben, dieses Ziel durch die Einführung von E-Autos erreichen zu können. Ganz offensichtlich mangelt es Ihnen – wie Ihren Glaubensbrüder*Innen – an Grundkenntnissen der elementarsten energiewirtschaftlichen Zusammenhängen. Welche Folgen durch die Einführung von E-Autos entstehen, können Sie unter http://www.kosten-energie-aequivalenzgesetz.com nachlesen. Viel Spaß!

    Dr. Heinz Schütte

  6. Vielleicht retten uns die Amerikaner:
    Richtlinie von Barack ObamaUS-Umweltbehörde kippt Regeln zum Benzinverbrauch
     
    Maximal 4,3 Liter Benzin für 100 Kilometer – diesen Verbrauch hatte die US-Regierung unter Barack Obama als Standard für Neuwagen angestrebt. Die Umweltbehörde nimmt nun davon Abstand.
    Quelle

  7. Auf die naturwissenschaftlichen Fakten, die wieder einmal konzentriert und klar den Nachfolgebetrug zum CO2-Riesenbetrug mit der E-Mobilität  belegen, kann ich nichts Adäquates noch hinzufügen.  Wobei, Sie werden es evtl. nicht glauben, ich versichere aber diese Wahrheit, selbst hochrangige Physikprofessoren mich als Nicht-MINT abqualifiziert haben, als ich versuchte, auf diese und jene Daten hinzuweisen (mit meinen reduzierten Mitteln): Was da alles so im Internet steht!

    Nun zu dem, was ich noch zu Artikel sagen möchte: es gibt einen tschechischen Witz “ Ein Versicherungsvertreter verkauft Versicherungen, ein Autovertreter  Autos, ein Volksvertreter …“

    Ei ist ungeheuerlich, was sich da inzwischen mit den schon länger hier Herrschenden im BT angesammelt hat. Ideologie ersetzt Denken – und die Deutschen sind wieder einmal führend dabei, die Welt rettend zu erobern – die Bürger wie auch und erst recht die Industrie,  die Gewerkschaften, denen der Verlust von Arbeitsplätzen offenbar nichts ausmacht, die Kirchen, die Friede, Freude, Osterkuchen predigen … Das alles hatten wir schon ein paar Mal, unterm Kaiser, unter Hitler …  bis, wie schon erwaehnt, zum uns bevorstehendem grün-sozialistisch-christlichen Endsieg.

     

  8. Wenn man sich das politische Treiben in Europa anschaut, wird es nicht möglich sein das System mit Vernunft zu reformieren, auch wenn die AfD in vielen Themen wie diesem heldenhaft kämpft. Am Ende ist es ein Kampf gegen Windmühlen. Meine Befürchung ist, daß die EUDSSR das gleiche Schicksaal durchleben muß wie die UDSSR, mit totalem Wohlstandsverlust für (fast) alle um die ideologische Verblendung aus den Köpfen zu bekommen. Bis dahin wird die Masse nicht die Verblödungsporpaganda der Leidmedien hinterfragen wollen, um ja nicht ihre Komfortzone verlassen müssen. Die Konsequenz der E-Mobilität werden sie erst verstehen, wenn die Fahrt zum Urlaubsort nicht mehr Stunden sondern Tage dauert.

  9. Ich habe über einen längeren Zeitraum des Nachdenkens eine andere logische Erklärung dafür gefunden, was hinter dem heutigen Dieselbashing, Energiewende und und den ganzen weiteren ökonomisch-naturwissenschaftlichen Unfug steckt. Die Grundlagen und Ausgangspunkt meiner Überlegungen sind folgende:

    1. Ob Maschinenbau oder Rohstoffe, all dies wird nicht durch den direkten Käufer, sondern durch das Fußvolk mit dem Kauf der Endprodukte finanziert.

    2. Schon seit Jahrzehnte ist ein Wachstum der westlichen Wirtschaft praktisch überflüssig, da alles zum Leben Erforderliche schon in massiven Überfluß produziert wird.

    3. Ein weiterer Wachstum der Weltwirtschaft dient vor allem der weiteren Bereicherung der Finanz- und Wirtschaftseliten der Welt, wobei deren Antrieb nicht die Verbesserung der Welt sondern die reine Gewinnmaximierung ist.

    4. Um weiteres (überflüssiges) Wachstum zu generieren, müssen:

    a) immer wieder neue Trends geschaffen werden (z.B. E-Autos, Windmühlen e.t.c.) und

    b) dem Fußvolk das logische Denken abzugewöhnen und dafür den Zwang immer im Trend sein zu müssen, anzudressieren.

    Als Ergebnis verschrotten man im Idealfall alle Verbrennungsautos, ersetzt sie alle durch Batterieautos, entdeckt in 50 Jahren den Schwachsinn der E-Mobilität, verschrottet alle E-Autos und baut Millionen Verbrenner. Das Gleiche passiert mit Kernkraftwerke und Windmühlen. So wird das Wachstum am Laufen gehalten auf Kosten des Fußvolks, dass ständig einen neuen Trend finanzieren muss und nicht merkt, im Hamsterrad zu stehen und immer schneller laufen zu müssen.

    Kein schönes Bild, ich fürchte aber, sehr realistisch. Und damit eben nicht auf das grüngefärbte Deutschland beschränkt, sondern ein Kapitalfehler des Systems.

    Im übrigen, einfache Menschen die weit östlich leben und nicht im Einflußbereich der Einheits-Global-Medien stehen, sind auch fasziniert von der Idee, lautlos elektrisch über die Fahrbahn zu schweben oder „aus dem Nichts“ mit Windmühlen Strom zu erhalten. Es reichen aber 3 Minuten und 5 Sätze über die physikalische Zusammenhänge, um sie zum Lachen über die westliche Einfalt zum Lachen zu bringen. Im Westen dagegen, ist bei solchen Diskussionen „Dinosaurier, der die Trends nicht erkennt“ noch eine der mildesten Beleidigungen.

    So hart wie es klingt, aber Punkt 4.b. ist der entscheidende Punkt des Problems.

    • @Peter Georgiev

      Ich möchte da noch einen Aspekt hinzufügen. Möglicherweise sind die Kreditgeber besorgt, daß die Kreditnehmer bald in der Lage sind, all ihre Staatsschulden zurückzuzahlen. Es muß also dafür gesorgt werden, daß die Staaten in sinnlose Ausgaben verwickelt werden.
      Die Vorgehensweise, wie das funktoniert, hat schon John Perkins in seinem Buch, „Confessions of an Economic Hitman“ beschrieben.

       

    •  
      Sehr geehrter Herr Peter Georgiev,
       
      es hat sich gelohnt, diese Gedanken zu formulieren.
       
      Aus meinen persönlichen Erlebnissen komme ich auch zu diesem Ergebnis.
       

       
      Es trifft des Pudels Kern.Bleibt nur die Hoffnung, das Studierzimmer nicht zu früh zu erreichen.
       

       
      Mit herzlichem Glückauf
       

       

  10. Neben dem Ärger über die unsinnige Vorlage aus Brüssel, könnte die Oppositionskoalition damit der AfD ein wunderbares Argument für die nächsten Wahlen in Bayern in die Hand gegeben haben. Einfach den Wählern sagen, was – die schon länger im BT rumsitzenden „Volksvertreter“ beschlossen hatten.

    Als erstes sollten nun aber die Grünen aller Parteien mit gutem Beispiel vorangehen und nur noch ein vorschriftsgemäßes Auto benutzen dürfen – sowohl wie privat wie dienstlich.

    • Der Bürger erfährt von der AfD doch in den Medien nur,wenn mal wieder jemand von denen „Neger“ oder „Zigeuner“ gesagt hat. Viele Dieselfahrer (wie z.B. mein Vater) fallen dann darauf herein und wählen mit geballten Zorn das „kleinere Übel“ FDP.

      Den Deutschen ist wohl nicht mehr zu helfen, die wollen es so…

       

  11. Elektromobilität ist vielleicht theoretisch möglich, allerdings wird dadurch die individuelle Mobilität der Bürger und der Warentransport viel teurer. Das ist bei allen Grünen „Wenden“ so. Energie wird viel teurer, Lebensmittel werden viel teurer, Mobilität wird viel teurer usw. Wer Geld hat, dem kann das nur recht sein. Die Aldi-Kassiererin Zahlt den Profit für das Solardach des Studienrats, auf den vom Plebs befreiten Strassen rauschen die 100.000 Euro Teslas staufrei an ihr Ziel. Und die Armen essen wieder Vegetarisches, weil sie sich das Fleisch nicht mehr leisten können. So sieht die Grüne Zukunft Deutschlands aus. Einen Denkfehler machen die „Grünen Studienräte“ aber. Ohne wertschöpfende Industrie gibt es auch die üppigen Pensionen nicht mehr. Auch beim steuerfinanzierten und verwöhnten Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk nicht. Ich kann das Gejammere in endlosen „ZDF-Brennpunkten“ schon hören.

    • @Klaus Metzger

      „Ohne wertschöpfende Industrie gibt es auch die üppigen Pensionen nicht mehr.“

      Ich bin im Kommunismus aufgewachsen, daher kenne ich die Mentalität dieser Menschensorte. Die nannten sich damals zwar nicht Grünen, sondern Sozialisten oder Kommunisten, aber deren Denkweise war genauso.
      Denen war vor allen Dingen wichtig, daß sie Macht über den Rest der Gesellschaft haben und diese ausüben. Es störte sie nicht, wenn ein ungarischer Kader der mittleren Ebene viel weniger hatte, als ein westdeutscher Arbeiter. Wichtig war für sie, daß sie etwas mehr besaßen, als der Rest der Gesellschaft, und eben das Ausüben der Macht.

       

  12. Wie schon so oft geschrieben…es braucht keine Studium um fest zu stellen, was es für eine industriebasierende Wohlstandsgesellschaft/Sozialstaat bedeutet, wenn man ihm mit dem CO2 und Kernenergie VERBOT die Basis entzieht….Mangel und Armut werden die Zukunft dieser Grün-Sozialistischen VERBOTS/Bevormundung Politik bedeuten. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche! Und dazu braucht man nicht einmal studiert haben! Unser Wohlstand, unsere Moderne…unser Sozialstaat und die Digitale Welt….all dieses basiert zum Schluss auf dem Spurengas CO2…..selbst die Bauern im Mittelalter hatten es besser…diese durften wenigsten noch Feuer machen…!

     

     

  13.  

    In Deutschland hat sich eine „es klappert die Mühle am rauschenden Bach“ Romantik breit gemacht. Man glaubt mit Windmühlen und E-Autos den Spagat zwischen Naturromantik und Moderne hin zu bekommen. Das Argumentieren dagegen ist wie der Kampf gegen die Windmühlen. Außer den vielleicht ca. 20% MINT kompetenten versteht niemand die Grundlagen unseres Wohlstands, man lässt sich durch geschürte Ängste (Atomstrahlen, CO2, NO2, Feinstaub, Acrylamid…..) in die Traumwelt links/grüner Rattenfänger entführen und erst wenn die Regale leer sind (Venezuela) wird der Betrug den meisten bewusst werden. Aber dann ist der Zug abgefahren, andere Nationen sind dann technisch führend und wir müssen denen für kleines Geld zuarbeiten während unsere Windmühlen und PV-Dächer, Mahnmalen der eigenen Dummheit, zu Schrott verwittern. Wir schaffen das….

     

  14. Fortschritt ist Wandel – die deutsche Industrie hat wenig Grund auf Öl zu setzten wenn weltweit die Absatzmärkte wegbrechen, sondern sieht den Wandel als Chance  z.B. hier ein Invterview mit Porsche. Das Festhalten an vergangenem ist wohl eher ein Problem von Rentnern, die sich (positiven) Wandel nicht mehr vorstellen wollen (oder können). Aussagen wie die  „elektrochemische Spannungsreihe der Elemente“ verhindere, dass E-Motoren verbrenner ersetzen könnten braucht man heute nicht mehr technisch diskutieren, ein kurzer Blick auf die Daten der nächsten Generation von VW, Audi, BMW oder Mercedes belehrt einen schnell eines besseren (z.B. 20 min Ladezeit für 500 km).

    Die zweite Gruppe, die großes Interesse daran hat dass alles bleibt wie ist sind Islamisten. Für die wäre es ein Problem wenn die zentrale Finanzierungsquelle der islamisitschen Golf-Staaten (Saudi-Arabein, Qathar,  Oman, …) zur Finanzierung von Moscheen, Kriegen und Propaganda wegbrechen würde. Öl finanziert fast 100% des Haushalts, und schon jeder von uns hat seinen Obulus zur (unfreiwilligen) Spendenbox der Islamisten, zur Tankstelle, gebracht.

    Früher ging es vielleicht nicht anders – in Zukunft muss das nicht mehr sein.

    Mfg

    • Lieber Herr Fortmann,

      kann es sein, dass Sie ein „kleines Problem“ übersehen? – Elektrische Energie lässt sich leider nicht speichern, sondern nur verlustreich wandeln, wandeln und noch mal wandeln. (Abgesehen von einer homöopatischen Dosis im Kondensator.)

    • Wenn man die Botschaft also nicht entkräften kann, geht man auf den Botschafter los (Islam, weiße alte Männer).

      Die Wunderbatterie lässt nun schon enorme Zeit auf sich warten. Da muss man keine alten Autozeitschriften sammeln, um das überblicken zu können. Ich toppe das locker mit 800km Reichweite und nur einer Minute Ladezeit. Bis heute nicht käuflich zu erwerben. Naja, die Trottel sterben eben niemals aus, die sowas immer wieder auf’s Neue glauben. Aber diesmal klappt es. Ganz bestimmt. Eine Millionen Turboladesäulen brauchen wieviele Biblis-Reaktoräquivalente an Leistung? Dankeschön!

    •  
      Lieber Herr Jens Fortmann, wer hat Sie so verblendet?
      Sie müssen den schnellstens finden, weil der Ihr Gehirn mitgenommen hat!
       

    •  
      Sie haben es noch immer nicht gemerkt.

      Es geht nicht um eine Entscheidung für oder gegen Elektroautos.
      Die freie Konkurrenz wird dieses entscheiden und nicht die, von Ihnen bevorzugte, korrupte und marktfeindliche Diktatur.

      Legen Sie sich E-Fahrzeuge zu, aber nicht von meinem Geld, Sie Schmarotzer.
       

    • Sehr geehrter Herr Fortmann,

      sehr gut, dass Sie hier Ihre Meinung zu dem Thema kundtun und damit den Lesern hier eindrucksvoll zeigen, wie Leute wie Sie so ticken. Argumente gegen das E-Auto und für den Verbrennungsmotor braucht man nicht zu diskutieren, denn irgendwo hat man gelesen, dass man bald den Strom für 500 km in 20 min laden kann. Logischer Weise braucht man auch nicht zu diskutieren, woher denn die mehreren hundert kW kommen sollen, die dieses eine E-Auto laden und was in einem Akku passiert, wenn man eine solch extreme Schnellladung vornimmt usw. usf. Im Endeffekt sind bei Leuten wie Ihnen alle Argumente vergebens, denn Sie sind, wie Sie ja selbst sagen, nicht bereit, auch nur darüber nachzudenken (als Voraussetzung einer Diskussion). Sie glauben aber ganz fest an Prophezeiungen wie Ihre „500km in 20min“.

      Genau Leute wie Sie machen mir Angst, denn erstens „denkt“ m.E. die Mehrheit der Deutschen so wie Sie und zweitens wird Ihr fester, lernresistenter Glaube wie in Deutschland halt üblich erst erschüttert, wenn gar nichts mehr geht und  so etwas wie der „Endsieg“ 1945 eingetreten ist oder das „überholen ohne einzuholen“ in der DDR 1989.

      MfG

       

      • Das war eben lustig. Ich wollte mal schnell nachrechnen, wie groß der Anschlusswert der Stromleitung einer Tankstelle sein muss, um 10 Teslas mit einer 100 kWh Batterie in 20 Min. zu laden. Nebenbei bemerkt, es sind 100x10x3=3000 kWh! Für eine einzige Tankstelle. Lieber Herr Fortmann, das ist seeehr, seeehr viel. Da müssen sie ganz doll dicke neue seeehr, seeehr teure Kabel legen. Aber lachen musste ich über die Google-Autovervollständigung. Ich gebe ein Tesla b… und anstelle Battariekapazität kommt an erster Stelle bankrott. Die Cloude weiß alles.

    • Lieber Hr. Prof. Fortmann,

      Sie sind E-Techniker. Bei Batterien sprechen wir nicht von E-Technik, sondern von Chemie und physikalischer Chemie. Die Gesetze sind dort ganz andere als in einer Turbine, die auch nach 30 Betriebsjahren immer noch im Wesentlichen die gleichen Eigenschaften aufweist. Bei Batterien gibt es Alterung. Die sowieso geschönten Angaben im Prospekt werden Sie nach acht Jahren nicht wiederfinden, dabei sollte ein Auto minestens 15 Jahre halten.

      Kaufen Sie sich doch einfach so einen Schlitten, und wir sprechen uns in sagen wir mal acht Jahren wieder. Ich bezweifle, dass Sie dann noch so begeistert sein werden wie derzeit.

      Mfg

       

    • Herr U. Wolff

      Sie dürfen gerne Strom für 500 km in 20 Minuten in ein Elektroauto laden. Nur ist der Akku dann rasend schnell kaputt. Die zum Redespatch verwendeten Akkus kühlt man deshalb mit Wasser, denn Akkus sind immer noch das teuerste Medium, um Strom zu speichern. Sie haben recht, es ist nutzlos, so etwas heute mit jemandem zu diskutieren. Das wissen anscheinend nur (noch) Rentner mit technischer Ausbildung, die sich den aktuellen Wahnsinn EEG und CO2 früher nie vorstellen konnten. Heute studiert man Politik und Gender. Das befreit von jeglichem, technischen Hintergrund.

      Dass CEOs von Konzernen noch eine Restvernunft haben und ihre Firma (gegenüber Berlin) vertreten, ist seit Herrn Zetsches`s Auftritt bei den Grünen Geschichte. Wenn es um das Mitlaufen in den Untergang ging, war Deutschlands „Intelligenz“ immer vorne mit dabei (so lange sie daran verdienen konnten). Von daher lohnen Interviews von CEOs heute fast nicht mehr die Zeit fürs Lesen.

      Dass der Leiter des Eletroauto-Projektes von Porsche auch nur eine Andeutung von Zweifeln an seinem Projekt äußern würde, hat ja wohl niemand erwartet. Er sagt aber recht klar, dass es im Kern politischen Vorgaben geschuldet ist (die die Politik, nachdem man nun umsteuert) auch bitte weiter verschärfen soll, damit die Konkurrenz den gleichen Unsinn auch mitmachen muss. Sachliche Gründe dafür kann ich dafür im Interview nicht finden. Allerdings viel Übung im heute so typischen Neusprech: die Suche nach Sound und Seele für die Mobilität der Zukunft

      • Der Hauptgrund, warum die (deutsche) Automobilindustrie in den Wahnsinn E-Mobilität investiert, ist nicht das Abgreifen von Subventionen, sondern dass China inzwischen der größte Markt von allen ist, und präzise vorschreibt, wieviele E-Autos zu einer Flotte im Angebot gehören müssen. D
        as ist der Hauptgrund, die deutschen Subventionen werden natürlich gern mitgenommen.
        Auf die Frage an einen Verantwortlichen, was die wohl mit diesen fehlinvestierten Milliarden machen, wenn die Chinesen merken, dass sie auf dem Holzweg sind und von heute auf morgen ihre Regeln wieder zurück ändern, wusste der keine Antwort. Meine Antwort: Dann sind sie halt weg und mit ihnen die deutsche Automobilindustrie.

        • Man darf von der (Auto-) Industrie kein politisches Engagement oder volkswirtschaftliche Vernunft erwarten. Wenn in Deutschland oder wo auch immer, keine Autos mit Verbrennungsmotor mehr gewünscht werden oder gewünscht sind, dann verkauft die Industrie halt Elektro-, Hybrid-, oder Schucco-Aufziehautos. Das ist denen doch egal. In Indien gibt es Verbrenner, die Chinesen bekommen Elektro-Autos, in Afrika gibt es Diesel oder umgekehrt. Ist doch egal, Hauptsache neue Autos. Ob die deutsche Autoindustrie gegen die zukünftige chinesische Autoindustrie eine Chance hat, weiß heute niemand. Der politische Wahnsinn in Deutschland ist aber ein anderer. Als erstes springen 16 Millionen Dieselbesitzer über die Klinge. Ihre Investition von 120 Milliarden Euro wird durch die CDU/CSU-SPD Regierung kaltschnäuzig entwertet. Als nächstes werden die 30 Millionen Benzinerbesitzer rasiert. Vermögensschaden nochmal 240 Milliarden Euro. Ob der deutsche Michel irgendwann mal auf die Barrikaden geht? Da schon eher die 3 Millionen jungen, muslimischen Männer, wenn man ihnen ihre tiefergelgten BMW´s wegnimmt (Vorsicht, Satire-Alarm und Klischee).

    • Hallo Herr Fortmann,

      20 min Ladezeit für 500 km bedeutet bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 20 kWh/100km eine Speicherenergie von (500/100) x 20 kWh = 100 kWh. Bei einer Ladezeit von 20 min = 1/3 h ergibt sich daraus eine Ladeleistung von 100/(1/3) kW = 300 kW pro Zapfstelle. Dies entspricht etwa der elektrischen Anschlussleistung von 10 Einfamilienhäusern.

      Ist dabei auch an die Netzauslastung bei entsprechend hoher Anzahl von ladenden Autos gedacht?

      • Nö, siehe Einlassungen von Winfied Kretschman. Wie waren seine Worte? „Keiner kann mir erklären, wie das funktionieren soll. Das sind doch alles Schwachsinnstermine!“ Bitte googlen, ist immer wieder schön anzusehen. Ist aber meiner Ansicht nach von ihm selbst mit Kalkül verbreitet worden. Minister-Posten im Bund gibt es auch mit 8% Wählerstimmen. Zum Ministerpräsidenten in BW, oder zum Bürgermeister von Tübingen reicht das aber nicht.

        • Einen Posten als Bundesminister gibt es schon bei 0% Wählerstimmen, weil Minister nicht gewählt werden müssen. Was im Prinzip nicht unvernünftig ist.

          • Nö, wenn die Partei 0-Prozent der Wählerstimmen in der Bundestagswahl bekommt, gibt es für sie auch kein Bundesministerium. Es sind mindestens 5% der Wahlstimmen notwendig.

      •  
        Realität? Logik? Da verlangen Sie etwas zu viel von Herrn Fortmann.

        Auch stellt sich die Frage, unabhängig von Ladezyklus, wie oft Schnellladung ratsam wäre, Sicherheit usw., wo diese Speicher produziert werden. Mit Sicherheit nicht bei VW, Audi, BMW oder Mercedes.

        Die Verwendung vorhandener Energie/Energieträger mit Terrorismus/Islamismus in Verbindung zu bringen, grenzt an Idiotie.
         

    • Aussagen wie die  „elektrochemische Spannungsreihe der Elemente“ verhindere, dass E-Motoren verbrenner ersetzen könnten braucht man heute nicht mehr technisch diskutieren, ein kurzer Blick auf die Daten der nächsten Generation von VW, Audi, BMW oder Mercedes belehrt einen schnell eines besseren (z.B. 20 min Ladezeit für 500 km).

      Sie verwechseln Daten mit Aussagen zu Projektzielen! Ob diese Ziele jemals realisiert werden können, bzw. überhaupt realisierbar sind, weiß heute noch niemand. Sie können doch sicher ein paar Eckdaten, z.B. verwendete Elemente, Anschlussleistungen oder Energiedichte liefern. Oder können Sie gar nicht technisch diskutieren weil Ihnen dazu jegliche Grundlage fehlt? Lassen Sie mal kommen, Ihre Fakten….

      • Selbstverständlich gibt es physikalische Grenzen durch die elektrochemische Spannungsreihe der Elemente. Trotzdem sind Schnellladungen und Batterien für 500 km Reichweite prinzipiell möglich. Das lässt sich auch einfach berechnen. Der Tesla braucht real ca. 25 kWh/100 km. Schnellladung geht bis 80% der Batteriekapazität. Wenn also Tesla eine 156 kWh Batterie einbaut (derzeit max. 100 kWh/Batteriegewicht ca. 700 kg), steht dem ganzen nichts mehr im Wege. Theoretisch. Denn das Fahrzeug wird natürlich immer schwerer und wahrscheinlich sinkt irgendwann die Reichweite trotz immer größerer Batterie. Das Killerargument sind aber die Kosten. Der Tesla p100d mit 100 kWh Batterie kostet mindestens 150.000 Euro. Da wird individuelle Mobilität zum puren Luxus. Es heißt dann wieder freie Fahrt für Reiche. Das gab es vor 120 Jahren auch schon mal.

        • Diese Ladestationen müssen ja an das  Mittelspannungsnetz angeschlossen werden, im NS Netz kann diese Leistung gar nicht abgerufen werden. Wer finanziert diese Investitionen? Woher die Leistung nehmen? Kraftwerke will man abschalten und 100.000 Schnelladestationen aufstellen! Dass das vorne und hinten nicht zusammen passt, versteht doch kein Öko mit Genderstudium….

    • Herr Fortmann, ihr Beitrag ist an Naivität und Falschaussagen übersät. Bitte informieren Sie sich vorher rund um das Thema bevor sie solchen Stuss von sich geben. Einige Kommentatoren haben darauf schon hingewiesen was an ihrem Artikel nicht, sagen wir mal alles unkorrekt ist. Nicht die Rentner sind da das Problem sondern solche Leute wie sie die alles ohne nachzudenken nachplappern und über jedes Stöckchen springen das man ihnen hin hält. Das schlimme ist daran das sie dann denken sie sind besonders schlau und so was von zukunftsorientiert. Schaut man genau hin scheitert es schon daran geringe Denkprozesse einzuordnen und diese überhaupt zu verstehen.

    • knapp 30 Jahre lang habe ich mich gefragt, wie das alles vor 85 Jahren passieren konnte…

      Seit ein paar Jahren lassen sich diese schizophrenen, völlig verkommenen Mitläufer auf unterstem geistigen Niveau, wie Sie es hier eindrucksvoll unter Beweis stellen, aber leider wieder live beobachten!

    • Sehr geehrter Herr Fortmann,

      Öl und Gas finanzieren nicht nur (auch) islamistische Länder, um Öl und Gas wird nach wie vor Krieg geführt. Offensichtlich ist die Einschätzung der zukünftigen Entwicklung außerhalb Ihres Wirkungskreises ein komplett anderer.  Und wenn ich mir die Entscheidungen japanischer Automobilhersteller anschaue, so habe ich nicht den Eindruck, dass diese an künftige Akkuautos glauben.

      Aber sei’s drum: Die Energiesparlampe ist eines der letzten Beispiele für den Unsinn regulatorischer Eingriffe in den Markt. Milliarden in den Wind geblasen. Die LED hat zwar lange gebraucht, aber ihre Entwicklung zum vollwertigen Leuchtmittel geschah nicht dank EU-Richtlinien, sondern dank fleißiger und unermüdlicher Forscher, vor allem aus Japan. Deutsche Institute, die sich auf Lobbyarbeit und Abgreifen von Fördergeldern spezialisiert haben hatten daran keinen Anteil. Selten kam noch aus solchen Instituten Innovatives (außer eben Ideen zum Abgreifen).

      Abgesehen von den prinzipiellen Nachteilen von Akkus würde ich für unsere Industrie vor allem eines vorhersehen: Sie würde den Gang der Photovoltaikindustrie gehen. Die Akkusherstellung würde in erster Linie eine fertigungstechnische Herausforderung sein, und da sind uns asiatische Hersteller haushoch überlegen. Je schneller die EU der Automobilindustrie den Ast absägt, desto schneller wird die Basis des Wohlstands wegbrechen, aus dem heute noch Fördergelder geschöpft werden. Und ohne brummende Industrie brauchen die Leute tatsächlich deutlich weniger Mobilität, Energie, usw.. Die self-fullfilling prophecy. Als wohl etwas älterer weißer Mann als Sie kenne ich solche Verhältnisse wohl noch besser.

      • @ M.Schraag

        Da die Japaner seinerzeit keine solche Niete wie unseren Minister Riesenhuber hatten, für den Grundlagenforschung  genau so wenig Bedeutung hatte wie für unsere Konzernbosse, hatten sie  konsequenterweise auch die LED-‚Nase‘ vorn:

        Nachdem ihr MITI Ministerium fähige japanische Hochschulabsolventen in die Bibliotheken und Patentbüros in aller Welt geschickt hatte, um Doktorarbeiten, Ingenieurarbeiten, wissenschaftliche Fachbeiträge der fortgeschrittensten Institute, z.B. des MIT auszuwerten, kehrten diese mit neuen Ideen und profunden Sachkenntnissen zurück und bevölkerten die Entwicklungslabors japanischer Konzerne, die für F&E ein Mehrfaches der deutschen Ausgaben bereitstellten.

        Gleichzeitig entwickelten die Japaner eine wirkunsvolle Abwehrstrategie mit ihrem Vorgehen bei eigenen Patentanmeldungen, um durch ergänzende  Zusatzpatente wirksame „Verteidigungsringe“ aufzubauen.

        Inzwischen ist jedoch die LED-Fertigung bei OSRAM in Regensburg und in drei weiteren seiner Werke in China und Malaysia  sehr gut mit fortgeschrittenen Eigenentwicklungen im Geschäft, in welchem die Autohersteller Großabnehmer sind, was weitere Expansion erwarten läßt.

    • Auf Ihrer Webseite habe ich folgendes gefunden:

      „Das Forschungscluster Klimagerechte Energieversorgungssysteme und energieeffiziente Gebäude arbeitet an Ideen zur klimagerechten Umgestaltung unserer Energieversorgung.“

      Und Sie verweisen auch auf Windenergie. 

      Offensichtlich wissen Sie nicht, dass die Nutzung der Windenergie im Bereich von mehreren hundert Megawatt garantiert zu einer Klimaaenderung im lokalen bis regionalen Bereich beitraegt.

      Im uebrigen sollten Sie zumindest die Grundlagen der Klimatologie studieren.

       

    • Herr Fortmann, wenn Elektroautos so gut sind und wir dann kein teures Öl mehr kaufen müssen: Wozu dann solche Gesetze? Warum dann nicht einfach abwarten, dass sich das Problem von alleine erledigt, wo doch die E-Autos mit 20 Minuten Ladezeit für  500 Kilometer so überlegen sind?

  15. Lieber Prof. Lüdecke,

    sehr gut und sehr richtig. Diese Politik der EU bzw. ihre Duldung durch die etablierten Parteien sind Ausdruck der gleichen Haltung, die uns auch die aktuelle Dieselkrise beschert hat. Ich erinnere an die erklärte Absicht von Fr. Merkel:

    [Wir haben] „uns bis 2050 sehr ehrgeizige Klimaziele gesetzt….nämlich 80 bis 95 Prozent CO2-Reduzierung, die nur zu schaffen sind, wenn auch im Verkehr deutlich weniger CO2 ausgestoßen wird“

    Allerdings: Es ist nicht so, dass jetzt alles vorbei wäre. Im Gegenteil, die Idiotie der „Dekarbonisierung“ würde unsere Länder völlig vernichten. Gerade jetzt kommt es deshalb darauf an, jeden sich abzeichnenden Widerstand gegen diese Politik so rasch und so effizient wie möglich zu stärken.
    Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht
    Mfg

  16. TESLA CRASHT

    … …
    Die nackten Fakten
    Die Lage ist dramatisch, analysiert Hedgefonds-Manager John Thompson (Vilas Capital Management). Er warnt gar vor dem drohenden Bankrott. Wenn Musk „nicht einen Hasen aus dem Hut zaubert“, dann sei in vier Monaten Schluss.

    Irgendwann müssten Firmen Gewinn machen. Bei Tesla zweifle er daran, dass dieser Moment jemals kommt.

    Dass Tesla kurz vor der Insolvenz stehe, begründet Thomspon mit einer Vielzahl von Gründen:

    „Teilweise aufgrund (Teslas) Inkompetenz bei der Herstellung und Lieferung des Model 3, teilweise aufgrund der sinkenden Nachfrage nach den Modellen S und X, teilweise aufgrund horrender Finanzierungen, die unmittelbar eine enorme Kapitalerhöhung erforderlich machen werden, teilweise aufgrund einer wahrscheinlichen Abstufung von Teslas Bonität durch Moody’s von B- auf CCC (Ausfall wahrscheinlich), was Teslas Zulieferer dazu bringen sollte, Nachnahme zu verlangen (ein Todesstoß) und teilweise aufgrund unseres Verdachts auf betrügerische Buchführung, belegt durch 85 SEC-Briefe/Ermittlungen und zwei Top-Finanzleute, die im letzten Monat abreisten …“

    Neben den Problemen bei der Auslieferung und Nachfrage kritisiert der Geldmanager auch die hohe Bewertung. Tesla sei an der Börse doppelt so viel wert wie Ford. „Dabei hat Ford im letzten Jahr 6 Millionen Autos produziert und über 8 Milliarden Dollar Gewinn gemacht, während Tesla bei 100’000 Autos und fast 2 Milliarden Dollar Verlust steht.“

    Zudem hätte Ford Polster für schlechte Tage, Teslas Kasse dagegen sei in drei Monaten leer.

    Seine Analyse schließt Thomspon mit den Worten: „Ich habe noch nie etwas so Absurdes in meiner Karriere gesehen“.

    … …

    http://www.mmnews.de/wirtschaft/56789-tesla-crasht

    also, bald nur noch per pedes…

    • Hatte Tesla nicht lebenslang freies Laden für die 100.000 Euro teuren Modell S ab P85 versprochen? Und wie stolz waren die ganzen (behaupteten) Tesla Besitzer über das kostenlose Fahre. Und wer tauscht denen zukünftig die ganzen defekten Batterien aus? Ich war vor kurzem im Verkehrsmuseum München. Da stand eine lange Reihe Museumsstücke. Elektroautos und Wasserstoffautos von den 1970ern bis heute, in Reih und Glied. Da war noch Platz. Nochmal, weils so schön ist, einfach googlen: Tesla, b……. und Google vervollständigt …ankrott.

      • Heute (erst) gegooglet: Bei Eingabe von Tesla b kommt jetzt tatsächlich „Batterie“. Wie schnell doch Google die Kurve kriegt!

    • „also, bald nur noch per pedes…“

      e-Bikes sind doch der Renner, und man braucht noch nichtmal eine Haube gegen Regen:-)

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