Die düstere, globale, grüne Diktatur von morgen

Bild: Aus dem Beitrag, © Heartland Institute

Viv Forbes
Einführung des Übersetzers: In diesem Beitrag geht es nicht um Klima oder Energie, sondern darum, mit welcher Inbrunst die Grünen alles zerschlagen wollen, was unser Leben ausmacht. Es ist nicht klar, ob man alles, was der Autor hier schreibt, so ernst nehmen muss, aber die Resignation, die daraus spricht, teile ich, und deswegen möchte ich die Übersetzung dieses Beitrags hier zur Diskussion stellen. – Chris Frey, Übersetzer


Grüne hassen individuelle Freiheit und Privateigentum. Sie träumen von einer zentralisierten, nicht gewählten globalen Regierung, finanziert von Steuern auf die westliche Welt und kontrolliert durch alle Tentakel der UN.

Den Grünen geht es längst nicht mehr um die reale Verschmutzung unserer Umwelt. Der allem zugrunde liegende Slogan der Grünen Religion lautet jetzt „nachhaltige Entwicklung“, wobei allein sie definieren, was nachhaltig ist.

Grüne hassen Bergleute. Sie versuchen mit allen Tricks, so viel Landflächen wie möglich vor Forschern und Bergleuten zu verschließen – Ressourcen sollen einigen glücklichen Generationen in ferner Zukunft vorenthalten bleiben. Und falls irgendein standhafter Forscher eine Lagerstätte von Rohstoffen nachweisen kann, werden die Grünen im Genehmigungsverfahren nichts Eiligeres zu tun haben als der Devise „Tod durch Verzögerung“ zu folgen.

Grüne hassen Landwirte mit ihren Pflügen, Düngern, Ernten und grasenden Tieren. Sie wollen australische Grasländer den Kängurus übergeben sowie Buschwerk wachsen lassen. Sie planen, Landwirte und grasende Tiere aus den meisten Landgebieten zu vertreiben. Sie wollen, dass Nahrung nur noch erzeugt wird in konzentrierten Futterplätzen, agrarindustriellen Komplexen und Hydrokulturen.

Grüne hassen professionelle Fischer mit ihren Netzen, Angeln und Harpunen. Mit dem Großen Barriere-Riff als Aushängeschild planen sie, die Korallenmeere zu kontrollieren mittels unterseeischer Farmen, Fischfangquoten und -lizenzen, und wir sollen Nahrungsmittel aus dem Meer nur noch aus Fabrik-Fischfarmen bekommen.

Grüne hassen Förster und Prärie-Landwirte. Sie wollen jeden Baum schützen und sogar Buschland auf Prärien, auf denen es zuvor gar keine Bäume und Büsche gab. Fleisch und Holz aus Wäldern sind „nicht nachhaltig“. Offensichtlich wollen sie, dass wir in Häusern aus recycelter Pappe und Plastik leben, und dass wir künstliche Steaks und Protein-Pulver essen, hergestellt aus Methan, welches von Müllhalden freigesetzt wird.

Grüne verachten Vororte mit ihren SUVs, Rasenflächen, Pools, gepflegten Parkanlagen, Ponys und Golfplätzen. Sie bevorzugen konzentrierte Wohnblöcke; die Menschen sollen dicht an dicht wohnen in hoch reichenden kubischen Appartements, zusammen mit staatlich kontrollierten Kindergärten im Keller und mit Stadtkernen, in denen elektrische Straßenbahnen und fahrerlose Autos die Appartements, Schulen, Büros und Geschäfte verbinden.

Grüne hassen zuverlässige Stromversorgung mittels Kohle, Kernkraft, Öl, Gas oder Wasserkraft. Ihre „nachhaltige“ Option ist eine nur zeitweilige Stromversorgung aus Wind und Solar, einhergehend mit den unvermeidlichen Stromausfällen und Verknappungen, die dann mehr Vorschriften und Rationierung brauchen.

Grüne führen den Krieg gegen Fracking und Pipelines an. Die Opfer sind die Energieverbraucher. Die Nutznießer sind russisches Gas und Öl aus Nahost.

Die Grünen denken, dass es „nachhaltig“ ist, Naturlandschaften mit wummernden Windmasten zu verschandeln, mit Strommasten, Überlandleitungen und Zugangswegen. Und sie wollen naturbelassene Flussmündungen und Flachmeere mit noch mehr Vögel schreddernden Windturbinen zupflastern. Sie denken, dass es „nachhaltig“ ist, sonnige Ebenen mit Solarpaneelen abzudecken und die Städte mit zusätzlichen Stromleitungen und giftige Metalle enthaltenden Batterien anzureichern.

Die Grünen denken, dass es „nachhaltig“ ist, naturnahe Wälder abzuholzen zwecks Erzeugung von Biomasse für große, mit Holz betriebene Kraftwerke, oder um Biotreibstoff-Plantagen anzulegen. Sie denken, dass es „nachhaltig“ ist, Ackerflächen anstatt für die Erzeugung von Nahrungsmitteln für die Menschen umzuwandeln in Äthanol-Produzenten für Autos.

Grüne hassen freie Märkte, in welchen die Preise durch Angebot und Nachfrage geregelt werden. Es gibt keinen Raum für Spaß, Vergnügungen oder Luxus in ihrer „nachhaltigen“ Welt. Sie wollen die Nachfrage danach limitieren, indem sie Derartiges für uns Verschwender rationieren – Rationierung von Kohlenstoff, Einführung von Karten zur Rationierung von Strom, Rationierung von Wasser, Fleisch und freien Tagen; sie wollen dies durch Nahrungsmittel-Polizisten kontrollieren sowie Fast Food und Sprudelgetränke verbieten.

Sie favorisieren auch das obligatorische Recycling von allem und jedem, egal was diese Verfahren hinsichtlich Energie und Ressourcen kosten. Überwachungskameras werden unsere „verschwenderischen“ Gewohnheiten genau beobachten.

Nichts auf dieser umfangreichen, religiösen grünen Agenda ist vereinbar mit individueller Freiheit, verfassungsgemäßen Rechten oder Privateigentum – und nichts davon ist hinsichtlich Ökonomie oder Klima auch nur ansatzweise sinnvoll.

Die despotische Grüne Neue Welt kommt. Der Klima-Alarm ist das Zugpferd, „nachhaltige Entwicklung“ ist der Schlachtruf, und eine globale Regierung ist das Ziel.

Link: https://www.heartland.org/news-opinion/news/tomorrows-grim-global-green-dictatorship

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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7 Kommentare

  1. Darum passen ja auch „Grün“ und „Sozialismus“ so gut zusammen….beide Gesinnunge basieren auf den Diktat des Kollektiv über die Freiheit und Offenheit des Einzelnen/Meinung/Lebensweise.

    Der Grüne Sozialismus ist der Wolf im Schafspelz….er kommt als Vielfalt, Offenheit, Toleranz, Freiheit, Schutzmacht….als „moralische Überinstanz“ daher und ist doch nur eine andere Form des Diktat, der Bevormundung, der Unfreiheit. Der Grüne-Sozialismus lässt nicht mit sich diskutieren, weil er sich als OBERSTE INSTANZ der ABSOLUTEN WAHRHEIT versteht…wie es eben in einer Gesinnungs-DIKTATUR überall in der Menschheitsgeschichte so üblich war und ist. Die Deutsche und Europäische Geschichte ist voll von solchen „Überinstanz Gesinnungsdiktaturen“…..

     

    • Deshalb fordern Grüne Meinungsführer, wie dieser Professor aus Potsdam, Joachim Schellnhuber, Kanzlerinnenberater, Papstberater und im Nebenberuf Gründer und Chef des Panik Instituts für Klimafolgenforschung, auch die Abschaffung der Demokratie. Da sich in einer Demokratie der Bürger nicht zum freiwilligen Verzicht auf seine zu üppige Lebensgrundlage bewegen lässt, braucht es eine Regierung der Experten, die gegen den Willen und die Bedürfnisse der Menschen Entscheidungen treffen kann. Kein Witz. Sagt er hier bei uns, ganz öffentlich. Einmal einen Altherrenwitz gemacht und man ist weg vom universitären Fenster, selbst als Nobelpreisträger. Aber das hat keinerlei Konsequenzen. Das lässt tief blicken, wie weit wir schon sind, mit der Akzeptanz einer Öko-Diktatur in Politik, Wissenschaft und Medien. Wie in jeder anderen Diktatur, wir es auch in der Schellnhuberschen Öko-Diktatur bald Gulags und Umerziehungslager für verstockte Öko-Verweigerer geben. Das sagt er zwar nicht, aber das lehrt die Erfahrung mit allen früheren Diktaturen.

  2. Ich frage mich, was die Autorin mit diesem Artikel bezwecken will. Ich glaube nicht, dass damit auch nur ein grüner Wähler zu überzeugen ist, besser eine andere Partei zu wählen. Als ehemaliger Waldorfschüler habe ich selbst mal grün gewählt. Damals habe ich die technischen und wirtschaftlichen Zusammenhänge einfach noch nicht verstanden. Solche Artikel hätten mich wahrscheinlich nur darin bestärkt, grün zu wählen. Ziel sollte doch viel mehr sein, die Leute durch Sachargumente zu überzeugen.

    • Sehr geehrter Herr Ermel,

      Sie haben Recht: ein solcher Artikel ist ungeeignet einen Angehörigen der „Grünen Kirche“ vom Gegenteil seines Glaubens zu überzeugen.

      Es gibt aber Menschen, die nicht Grün angehaucht sind, die lediglich uninteressiert sind. Diese Gruppen kann man mit solchen Berichten aufmerksam machen, sie evtl. wachrütteln und aktivieren. Die bilden zusammen mit uns, die wir Sachargumenten folgen, ein Gegenpol zur politisch geschlossen auftretenden grün-linken Politik.

  3. Die Grünen waren schon immer eine antikapitalistische Kaderpartei. Um ihre Ziele – im Artikel beschrieben – zu erreichen, schrecken sie vor nichts zurück: Lüge, Täuschung, Verleumdung, Zwangsmassnahmen jeder Art, Sanktionen gegen alle, die frei und selbstbestimmt leben wollen.

  4. 2 Bücher zeigen auf, was die „Grünen“ wirklich wollen, das eine, von Vaclav Klaus, erschienen 2007, beschreibt die Gefahr für die Freiheit:

    „Blauer Planet in grünene Fesseln“

    und das 2. Buch, von Naomi Klein, erchienen 2014, bestätigt alle Befürchtungen. Nur eine Öko Diktatur kann die Welt retten:

    „Kapitalismuns vs. Klima“

    —————————————

    Mich erinnert die Situation etwas an vergangene (u. vielleicht auch vergessene) Zeiten. Da hat ein Herr Hitler ein Buch geschrieben :“Mein Kampf“. Jeder konnte u. hat es auch damals sicherlich gelesen. Dort stand ziemlich genau, was dieser Herr vorhatte. Nach der Katastrophe hörte ich immer wieder von den Leuten:“Das haben wir nicht gewußt!“.

    ————————

    Vielleicht ist dieser Vergleich unangebracht – aber für mich ist Diktatur eben Diktatur – unter welchem Vorzeichen auch immer.

    Speziell in Deutschland haben sehr viele Politiker, und vor allem die Medien, noch nicht realisiert, dass sie dabei sind, die Demokratie zu zerstören. Die Menschen müssen zu ihrem Glück gezwungen werden – geht natürlich nur in einer Diktatur.

    Ist das Desaster erstmal da, werden wir wieder zu hören bekommen:“Das haben wir nicht gewußt!“  Nur,  diese Ausrede wird nicht mehr ziehen – die nächste Generation wird dann die Aufgabe haben, wieder alles aufzubauen, was unsere Ideologen jetzt zerstören.

    Ob das dann in einer völlig veränderten Welt geling, kann man nur hoffen.

    • Ich kenne ein weiteres Buch:

      Horst Demmler, Wider den grünen Wahn

      sehr viele Quellenangaben

      Ist aber nichts, um vor dem schlafengehen gelesen zu werden

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