Doch keine Gefahr durch Klimaerwärmung? – Wissenschaftler fanden Superkolonie von Pinguinen in der Antarktis

Demmig; Königspinguine im Loro Parque Tenerife

MICHAEL BASTASCH
Jahrelang dachten die Wissenschaftler, dass die Adeliepinguine in der Westantarktis im Abnehmen begriffen seien, aber die jüngste Entdeckung einer Pinguin „Superkolonie“ auf der Antarktischen Halbinsel stellt ihre Annahmen in Frage.
[Das die Medien vorher: „Pinguine bedroht“ schreiben, konnte erwartet werden. Interessant ist aber, das nach dem Fund tatsächlich darüber berichtet wird, sogar auf „de.Wiki“, Links s.u., der Übersetzer]

Die Wissenschaftler schätzen die abgelegenen Danger Islands nicht als wichtige Lebensräume für die Pinguine. Bis sie bei einem Besuch im Jahr 2014 auf Tausende von Vögeln stießen, die in der Gegend nisteten. Es erwies sich als die größte jemals entdeckte Kolonie dieser Vögel.

[de.Wiki: Der Adeliepinguin (Pygoscelis adeliae) ist eine antarktisch-subantarktische Art der Pinguine aus der Gattung der Langschwanzpinguine. Charakteristisch für den Adeliepinguin ist der schwarze Kopf, der weiße Ring rund um das Auge und der verhältnismäßig klein wirkende Schnabel. Neben dem Kaiserpinguin ist er die einzige Pinguinart, die auf dem Hauptteil des antarktischen Kontinents vorkommt.]

„Auf den Danger Islands lebt nicht nur die größte Population von Adeliepinguinen auf der Antarktischen Halbinsel, sondern diese haben auch nicht die Populationsrückgänge auf der Westseite der Antarktischen Halbinsel zu spüren bekommen, die mit dem Klimawandel in Verbindung gebracht werden“, sagt Michael Polito, einer der Forscher, in einer aktuellen Veröffentlichung vom 02.März 2018.

Mit einer Drohne fand Woods Hole Oceanographic Institution die 1,5 Millionen starke „Superkolonie“ auf den Danger Islands, einer Kette felsiger Inseln an der Nordspitze der Antarktischen Halbinsel. [anhand starker Kotspuren, die auf eine größere Population hinwiesen]

Die resultierende Studie in Scientific Reports, berichtet, dass „Adélie Pinguin Kolonien in den Danger Islands nicht die Populationsrückgänge erlitten haben, die in der westlichen Antarktis zu sehen sind“.

Zusammen mit Eisbären waren Adélie Pinguine die Symbole für die vom Menschen verursachte globale Erwärmung. Einige Wissenschaftler und Umweltaktivisten haben den Populationsrückgang und den Verlust von Meereis mit der vom Menschen verursachten Erwärmung verbunden.

„In den letzten Jahren hat der Verlust von Meereis in diesem Teil der Antarktis zu einem dramatischen Rückgang des Phytoplanktons geführt hat und den Krill zerstört“ schrieb Al Gore im Jahr 2012: „Deshalb ist die Population von Adeliepinguinen in den letzten 30 Jahren an der nordwestlichen Antarktischen Halbinsel um 80% zurückgegangen.“

Während es nur wenig Beweise gibt, dass die globale Erwärmung einen großen Einfluss auf die Antarktis hat, prognostizieren die Wissenschaftler mehr Gletscher- und Meereisschmelze, wenn die Temperaturen in der Zukunft steigen.

Aber die vergangene Erwärmung scheint an den Danger Islands vorüber gegangen zu sein.

Die Anzahl der [beobachteten] Adelie-Pinguine sind in der Region in den letzten Jahrzehnten um 70 Prozent zurückgegangen, was die Entdeckung einer „Superkolonie“ noch erstaunlicher macht. Wissenschaftler erwarteten nicht, auf den Danger Islands Pinguine zu finden.

In der Studie wird vermerkt, dass die „Danger Islands“ weitgehend von den Umweltveränderungen der Süd-Shetland-Inseln und des nördlichen Teils der Halbinsel verschont geblieben sind, hauptsächlich aufgrund des West-Ost-Erwärmungsmusters.“

Erschienen auf The Daily Caller am 05.03.2018

Übersetzt durch Andreas Demmig

http://dailycaller.com/2018/03/05/scientists-shocked-penguins-antarctica/

 

* * *

Vor dem großen Fund: Klimawandel bedroht die Pinguine

 

https://www.wetter.de/cms/klimawandel-in-der-antarktis-bedroht-die-pinguine-1840416.html

Klimawandel in der Antarktis bedroht die Pinguine

17. März 2014  … Jenaer Polarökologe Hans-Ulrich Peter …

 

https://www.umweltbundesamt.de/themen/pinguine-in-zeiten-des-klimawandels

25.04.2016, Pinguine in Zeiten des Klimawandels

In den Polarregionen ist der Klimawandel am stärksten sichtbar. …

Wissenschaftler vom Thüringer Institut für Nachhaltigkeit und Klimaschutz in Jena….

 

https://www.rnz.de/wissen/wissenschaft_artikel,-Wissenschaft-Welt-Pinguin-Tag-Klimawandel-und-Nahrungsmangel-duestere-Zeiten-fuer-Pinguine-_arid,271172.html

Klimawandel und Nahrungsmangel – düstere Zeiten für Pinguine

26.04.2017, von Eva Krafczyk

 

 

Nach dem Fund in 2017

https://de.wikipedia.org/wiki/Adeliepinguin

Bestand

… 2017 wurde auf denDanger-Inseln eine bis dahin unbekannte Population von rund 1,5 Mio. Adeliepinguinen entdeckt.[13][14]

 

http://www.deutschlandfunk.de/antarktis-anderthalb-millionen-pinguine-von-denen-bisher.2850.de.html?drn:news_id=856824

2. März 2018 Anderthalb Millionen Pinguine, von denen bisher niemand wusste

 

https://www.nature.com/articles/s41598-018-22313-w

Die multimodale Untersuchung der Mega-Kolonien von Adélie-Pinguinen zeigt, dass die Danger Islands ein Hotspot für Seevögel sind

Empfangen:     30. August 2017
Akzeptiert:       20. Februar 2018
Online veröffentlicht: 2. März 2018

 

https://www.sciencedaily.com/releases/2018/03/180302090958.htm

Bisher unbekannte Superkolonie“ von Adélie-Pinguinen in der Antarktis entdeckt.

2. März 2018 [Obige Studie wurde auch hier als Quelle genannt]

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6 Kommentare

  1. KÄLTE – vielleicht kappiert es jetzt auch der „vernunftbegabte“ Mensch, dass Wärme das Wichtigste ist auf Erden!

    ——-Unzählige tote Meerestiere angeschwemmt————–
    ————————————————————————–
    „Gegen Ende hat der Winter 2017/18 noch einmal seine Krallen gezeigt: Sibirische Kaltluft ließ die Temperaturen in weiten Teilen Westeuropas in den Keller purzeln; selbst auf den normalerweise eher milden Britischen Inseln herrschten mehrere Tage „russische Verhältnisse“ mit eisiger Kälte“
    ————-
    UND:
    „Die in Großbritannien „Beast from the East“ genannte Kältewelle sorgte für einen erstaunlichen Kollateralschaden, den die Naturliebhaberin Lara Maiklem während eines Strandspaziergangs Anfang März 2018 in Ramsgate in Kent beobachtete und fotografierte: Wohl hunderttausende tote Seesterne, Seeigel und andere wirbellose Tiere, aber auch Fische waren dort ans Ufer getrieben worden.“

    http://www.spektrum.de/news/unzaehlige-tote-meerestiere-angeschwemmt/1549915?utm_source=zon&utm_medium=teaser&utm_content=news&utm_campaign=ZON_KOOP

     

  2. Was zum Teufel ist ein „West-Ost Erwärmungsmuster“ jetzt schon wieder?!

    Diese Wortkreationen dieser AGW Sekte nimmt kein Ende…was kommt als nächstes…das Winter-Sommer Erwärmungsmuster oder das Vierjahreszeiten Erwärmungsmuster…oder das Nacht zum Tag Erwärmungsmuster oder das in der Höhe zur Erdoberfläche Erwärmungsmuster….?

     

  3. Wie kann die Studie konstatieren, dass diese Pinguine nicht den Populationsverlusten unterlegen sind, die bei den Kaiserpinguinen auf dem Festland zu beobachten waren, wenn sie erst kürzlich entdeckt wurden und somit Vergleichswerte fehlen müssen! Auf diese Art der „Wissenschaft“ ist getrommelt und gepfiffen.

  4.  
    Dürfen Pinguine, ohne zu fragen, umziehen?
    Am Klima kann es ja nicht liegen oder gibt es eine Begründung, dass durch den Klimawandel die Pinguine verschwinden könnten.
    Ich habe bisher nur die Behauptung, dass der (es geht den Klimabetrügern ja um den durch anthropogenes CO2 verursachten) Klimawandel Pinguine wegzaubern kann gelesen, ohne Begründung. Dieses alles mit dem Hinweis, dass es ja nur der Klimawandel sein kann.
    Klar, bei einer so plausiblen Nichterklärung forscht man natürlich nicht nach den Ursachen, denn allein der CO2‑Glaube an die tödliche Wirkung dieses lebensnotwendigen Gases erklärt alles.
    Vielleicht könnte jemand die Eisbären und die Pinguine zu einem Gedankenaustausch zusammenbringen.
    Die armen Tierchen, die ihren Hintern für die Klimalüge hinhalten müssen, könnten ja eine Erklärung haben.
     

    • „Am Klima kann es ja nicht liegen oder gibt es eine Begründung, dass durch den Klimawandel die Pinguine verschwinden könnten.“ Natürlich, die Begründung ist ganz einfach. Es war so warm und sie konnten ihren Frack nicht ausziehen, da sind sie eben umgezogen

    • Für AGW der Norhalbkugel sind die Eisbären, für das der Südhalbkugel die Pinguine zuständig. Ein Erfahrungsaustausch wäre also recht interessant. Aber der müßte dann am Äquator stattfinden, und dort fürchte ich, wird es wohl beiden zu heiß sein. Allen, die über die Erwärmung der antarktischen Halbinsel rumschwadronieren, sei empfohlen, einmal nachzusehen, auf welcher Breite diese Halbinsel nördlich endet. Wenn man dann mal schaut, was alles auf dieser Breite auf der Nordhalbkugel liegt, erkennt man vielleicht, dass es im arktischen Sommer auf dieser Breite gar nicht so kalt sein kann, wie in Südpolnähe.

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