Konvertieren zur Klimakirche – Grüne Aktivisten berichten über religiöse Erscheinungen

Demmig; Bild & Montage - Keine Zufahrt für Skeptiker

CHRIS WHITE
Die New York Times sprach mit mehreren Leuten aus verschiedenen Branchen, die alle ihre Verbindung zum Klimaaktivismus als eine Art von religiöser Epiphanie [göttliche Erscheinung] bezeichneten.

Viele der Neubekehrten wechselten von extremer Klimaskeptik zu radikalen Befürwortern des Glaubens, dass die globale Erwärmung angegangen werden muss, bevor es zu spät ist. Die pensionierten Minenarbeiter, evangelischen Minister und Bürgermeister von Miami berieten sich, ihre neu gefundene Überzeugung in religiöse Obertöne zu hüllen.

„Ich vergleiche es mit einer religiösen Bekehrung, und nicht nur, weil ich etwas sah, was ich noch nie zuvor gesehen hatte – ich fühlte ein tiefes Gefühl der Buße„, erzählte Pfarrer Richard Cizik in einem Interview mit der NY Times. Er war Mitglied in der Kirche der „religiösen Rechten“, bevor er Reverent Jim Ball , einen Gründer des Evangelical Environmental Network, poetisch über den Klimaaktivismus schwärmen hörte.

[Richard Cizik ist Präsident der New Evangelical Partnership for the Common Good (Neuen Evangelischen Partnerschaft für das Gemeinwohl). Er war der Vizepräsident für Regierungsangelegenheiten der National Association of Evangelicals (NAE) und einer der prominentesten evangelikalen Lobbyisten in den Vereinigten Staaten. [1] [2] In seiner Position bei der NAE war Ciziks Hauptverantwortung die Festlegung der Politik der Organisation in Fragen und die Lobbyarbeit für das Weiße Haus, den Kongress und den Obersten Gerichtshof.

Reverent Jim Ball – Link zur NY Times, zeigt dann einen Toyota Prius und die Frage:“ Was würde Jesus fahren“, wg. Copyright nicht kopiert]

„Wir hörten vier Tage lang, man uns über den Klimawandel an Beweise vorbrachte, schlug mir vor die Stirn und dachte, ‚Oh mein Gott, wenn das wahr ist, wird sich alles ändern „, sagte Pfarrer Cizik und bezog sich auf eine Klimakonferenz, an der er 2002 teilnahm Zögernd zuerst, aber er fing an, sein Leben nach der neuen religiösen Überzeugung zu strukturieren: Klimaaktivismus.

Der Bürgermeister von Miami, Tomás Regalado, sah sich einer ähnlichen Erfahrung gegenüber. Der republikanische Bürgermeister hielt laut der NY Times nicht viel vom Klimawandel, bis sein Sohn Jose seinen Vater anfing zu missionieren.

„Ich erkannte, dass, wenn das irgendwo im Pazifik passierte, nun, dann könnte es auch hier passieren“, sagte Regalado, der sich in die Auswirkungen des Klimawandels in den Küstengebieten seiner Stadt hinein gesteigert hat.

Neuere Studien zeigen jedoch eine andere Geschichte.

Eine Studie des niederländischen Deltares Research Institute aus dem Jahr 2016 zeigte zum Beispiel, dass die  Küstengebiete  in den letzten 30 Jahren um 13.000 Quadratmeilen gewachsen waren. Insgesamt ergab die Studie, dass 67.000 Quadratkilometer Wasser in Land umgewandelt wurden und 44.000 Quadratmeilen Land mit Wasser bedeckt waren.

Die Forschung hat auch darauf hingewiesen, dass es andere Gründe als globale Erwärmung gibt, die erklären, warum Miamis Küste Erosion erfährt.

Miami liegt knapp einem Meter über dem Meeresspiegel, hat eine wachsende Bevölkerung und ein Industriezentrum, eine Realität – warum mehr Wasser aus dem Boden für industrielle Zwecke gepumpt wird. Wasser, das einst unterirdische Bereiche füllte, verschwindet. Diese entstehenden Hohlräume brechen ein / fallen zusammen, diese Bereiche werden dann teilweise (an der Küste) überspült.

Der ehemaliger Kohlearbeiter Stanley Sturgill erlebte ein ähnlich religiöses Erwachen in Umweltfragen wie Regalado und Cizik. Sturgill, arbeitete 40 Jahre lang in der Industrie und erfuhr Anfang der 1990er Jahre zum ersten Mal von der Erderwärmung, als er in Kentucky als Bundesmineninspektor arbeitete.

[Stanley Sturgill ist mit dem Sierra Club National verbunden, die ein Video mit ihm ins Netz gestellt haben. Sierra Club ist ein grüner NGO, der gegen Trump und für die Rettung des Planeten kämpft]

Er sagte, er sei „entmutigt und angeekelt“, als er das Ausmaß, in dem Menschen das Klima beeinflussen, verstanden habe. „Ich wusste, dass wir die Erde verschmutzen würden, aber es brauchte Zeit, um zu verstehen, dass das, was um uns herum passiert, auch zu uns kommt.“

Erschienen auf The Daily Caller am

Übersetzt durch Andreas Demmig

http://dailycaller.com/2018/02/21/religious-conversion-to-climate-alarmism/

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