Grüne Energie ist immer noch ein teures Hobby – Nutzung fossiler Brennstoffe ist ungebrochen

Claus Weisweiler / pixelio.de, Energieversorgung

stopthesethings
In ihrem verblendeten Repertoire an Mantras, preisen Wind- und Sonnenanbeter den „Tod der Kohle“ (und überhaupt aller fossilen Brennstoffe) als feststehende Tatsache an. Wiederholt wird in der Mainstream-Presse darüber schwadroniert, wie Sonnenschein und Brisen – die Wunderbrennstoffe der Natur – bald konventionelle und fossil betriebene Kraftwerke ersetzen werden.

Es wird auch immer darauf hingewiesen, dass ein so genannter „Übergang“ unvermeidlich ist, genau wie beim Internet. Dumm nur, dass dieser Übergang nun schon länger als 20 Jahre dauert und einem monumentalen Mythos gleicht und Beweise sich mehr und mehr als gestörte Propaganda erweisen.

Australien hat bisher mehr als 20 Milliarden Dollar an Subventionen für erneuerbare Energien vergeudet (weitere 40 Milliarden folgen bis 2031), und doch bleibt der Beitrag von Wind und Sonne zur Energienachfrage weiterhin lächerlich und eher ein Rundungsfehler.

Wenn die Sonne untergeht (wie es auch im sonnenverwöhnten Australien der Fall ist) und der Wind aufhört zu wehen oder zu stark weht, ist der kollektive Beitrag von Wind und Sonne natürlich absolut NULL.

In der ganzen Zeit, unabhängig vom Wetter, irgendwo im System, werden Millionen von Megawatt von dem „bösen Duo“ Kohle und Gas erzeugt: Sie erhalten Patienten in Krankenhäusern am Leben; sie lassen Klimaanlagen laufen und verhindern, dass Omas in Australiens glühender Sonne kollabieren. Zuverlässige Energie hält Unternehmen und ganze Industriezweige, die eine sinnvolle Beschäftigung anbieten am Laufen und versorgen generell alles, was die Leute als ihr Geburtsrecht anfordern.

Wenn der Energieminister, Josh Frydenbergs neuste Gehirnblähung – massive Subventionen für alle Elektroautos fordert und bekommt (was wir sehr bezweifeln), werden diese Fahrzeuge korrekt als „Kohlekraft-Wagen“ bezeichnet, einfach weil Australien mehr als 85% seines Stroms aus Kohle erzeugt. Und dieser Anteil wird sich nicht bald ändern.

Im Hinblick auf das gleiche Thema, vergleicht No Tricks Zone die pathetische Leistung von Wind und Sonne  mit den immer verfügbaren, immer zuverlässigen Leistungen der fossilen Brennstoffe.

 

Grüne Energie Revolution ist ein Flop: Anteil der fossilen Brennstoffe am Gesamtenergieverbrauch seit 40 Jahren unverändert!

No Tricks Zone,

Pierre Gosselin, 12. Januar 2018

Quartz.com / The Atlas.com stellt eine interessante Tabelle vor, die uns zeigt, dass die grüne Energiewende der letzten 30 Jahre praktisch zu nichts geführt hat. Es war ein Flop, fossile Brennstoffe bleiben so notwendig wie eh und je.

The Atlas.com, Charts:  Der weltweite Verbrauch fossiler Brennstoffe als Anteil an der Gesamtenergie, ist trotz James Hansens Voraussage von 1988 gestiegen.

In den 1970er Jahren war die große Sorge, dass fossile Brennstoffe bald ausgehen würden, und wir sollten sie „weise nutzen“. Aber in den Achtzigerjahren änderte sich das Risiko in einen überhitzten Planeten, und deshalb sollten wir sie überhaupt nicht benutzen.

 

Mehr als 1988, als was James Hansen vorhersagte

Wir können uns alle daran erinnern, wie James Hansen 1988 in der Bühne vor dem Kongress in die Luft gegriffen hat und davor warnte, dass steigende CO2-Konzentrationen in der Atmosphäre zu einer sich beschleunigenden globalen Erwärmung führen würden. „Und wenn nicht sofort etwas unternommen wird, würden die Eiskappen bald schmelzen und die Erde brutzeln.“

Die Länder mobilisierten daraufhin 100 Milliarden Dollar, um den Einsatz dieser „gefährlichen, klimaschädlichen“ fossilen Brennstoffe zu eliminieren.

Heute könnten Sie der Meinung sein, dass für all dieses Geld, enorme Fortschritte bei der Reduzierung fossiler Brennstoffe die Folge sein würden. Sie könnten mit dieser Ansicht falscher nicht liegen.

Die traurige Wahrheit ist, dass der Anteil fossiler Brennstoffe am weltweiten Gesamtenergieverbrauch tatsächlich gestiegen ist, trotz Milliarden schwerer Ausgaben und Verpflichtungen weiterer Billionen, seit Hansens Zeugenaussage zum Weltuntergang.

 

Bringen Sie die Toten zurück ins Leben

Es mögen viele noch nicht darüber nachgedacht haben – wenn wir fossile Brennstoffe nutzen, die aus Pflanzen stammen, welche abgestorben sind und auf natürliche Weise umgewandelt und als „Fossilien“ in der Erde zu finden sind, führen wir den früher mal lebenden Kohlenstoff in das aktuelle, lebendige Ökosystem zurück. Das Ergebnis: Damit wird heute mehr Pflanzenwachstum angeregt, der Planet grünt. Es wimmelt heute mehr Leben auf der Erde als vor Millionen von Jahren. Das sind die Grundlagen.

Daher, wenn Sie möchten, dass es unserer Erde gut und besser geht, scheuen Sie sich nicht, einfach Kohlenstoff CO2 hinzu.  Das Verbrennen von fossilen Brennstoffen fügt das Baumaterial der Pflanzen, dem Kreislauf wieder hinzu – [und die Pflanzen danken es, mit der Abspaltung von Sauerstoff O2 für die Fauna, zu der auch wir Menschen gehören].

Auf der anderen Seite, wenn Sie die Lebensvielfalt begrenzen wollen, dann entfernen Sie den Kohlenstoff aus dem Ökosystem. Komisch, dass die Alarmisten behaupten, besorgt zu sein, dass das Leben auf der Erde bedroht ist und dennoch versuchen, die Grundlage dafür zu beseitigen.

No Tricks Zone

Erschienen auf stopthesethings am 15.02.2018

Übersetzt durch Andreas Demmig

https://stopthesethings.com/2018/02/15/green-energy-still-an-expensive-joke-fossil-fuels-contribution-to-world-energy-demand-continues-to-rise/

 

image_pdfimage_print

2 Kommentare

  1. Ja, ein Blick auf diese Graphik zeigt das ganze Dilemma der „Klimaschützer“ – Asien zeigt der Welt den „Stinkefinger“!

    Wenn man schon so einen Irrsinn glaubt, dass das CO2 ein „Welttemperaturregler“ sei, müssten alle unseren Klimaalarmisten täglich in Peking, usw. protestieren. Prozentrechnerei hat so ihre Tücken – 20% weniger CO2  von ca 900 Mill. T (Deutschland) hat eine ganz andere Wirkung , als 20 % con  ca 10.000 Mill.T (China).

    Das gleiche gilt natürlich auch für die ganze Rechnerei, die mit aller Gewalt versucht, einen „atmosphärischen Treibhauseffekt“ ,wenigstens theoretisch, zu beweisen!

    https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Infografiken/Energie/Energiedaten/Energie-und-Umwelt/energiedaten-energie-umwelt-17.html

    https://www.facebook.com/EOCO2/

     

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.



Wir freuen uns über Ihren Kommentar, bitten aber folgende Regeln zu beachten:

  1. Bitte geben Sie Ihren Namen an (Benutzerprofil) - Kommentare "von anonym" werden gelöscht.
  2. Vermeiden Sie Allgemeinplätze, Beleidigungen oder Fäkal- Sprache, es sei denn, dass sie in einem notwendigen Zitat enthalten oder für die Anmerkung wichtig sind. Vermeiden Sie Schmähreden, andauernde Wiederholungen und jede Form von Mißachtung von Gegnern. Auch lange Präsentationen von Amateur-Theorien bitten wir zu vermeiden.
  3. Bleiben Sie beim Thema des zu kommentierenden Beitrags. Gehen Sie in Diskussionen mit Bloggern anderer Meinung auf deren Argumente ein und weichen Sie nicht durch Eröffnen laufend neuer Themen aus. Beschränken Sie sich auf eine zumutbare Anzahl von Kommentaren pro Zeit. Versuchte Majorisierung unseres Kommentarblogs, wie z.B. durch extrem häufiges Posten, permanente Wiederholungen etc. (Forentrolle) wird von uns mit Sperren beantwortet.
  4. Sie können anderer Meinung sein, aber vermeiden Sie persönliche Angriffe.
  5. Drohungen werden ernst genommen und ggf. an die Strafverfolgungsbehörden weitergegeben.
  6. Spam und Werbung sind im Kommentarbereich nicht erlaubt.

Diese Richtlinien sind sehr allgemein und können nicht jede mögliche Situation abdecken. Nehmen Sie deshalb bitte nicht an, dass das EIKE Management mit Ihnen übereinstimmt oder sonst Ihre Anmerkungen gutheißt. Wir behalten uns jederzeit das Recht vor, Anmerkungen zu filtern oder zu löschen oder zu bestreiten und dies ganz allein nach unserem Gutdünken. Wenn Sie finden, dass Ihre Anmerkung unpassend gefiltert wurde, schicken Sie uns bitte eine Mail über "Kontakt"

*


Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.