Öko-Terroristen haben mehr Angst vor dem „Klimawandel“, als vor dem Gefängnis

Paul-Georg Meister / pixelio.de, Kasperle

Chris White
Öko-Aktivisten, die 2016 für die Sabotage von Pipelines verantwortlich waren, sind engagierte Radikale, die bereit sind, alles zu tun, was sie für die Bekämpfung der Erderwärmung richtig halten, heißt es in einem Bericht der New York Times.

Die Sabotage von Teilen der Keystone-Pipeline und die Verletzung der Gesetze seien notwendig, um den Klimawandel zu verhindern, erklärten zwei Aktivisten aus Seattle gegenüber TheNYT. Ihre schrillen Positionen haben einen hohen Preis.

Emily Johnston, eine Redakteurin und Dichterin aus Seattle, gesellte sich zu mehreren anderen Aktivisten aus Seattle und dem Westen von Amerika, um Absperrventile an zwei Ölpipelines zu sabotieren, die dem kanadischen Energieunternehmen Enbridge gehören.

„Ich bin weder mutig noch tapfer“, erklärte Johnston einer Gruppe in einer progressiven Kirche [Das Progressive Christentum ist eine „postliberale Bewegung“ innerhalb des Christentums] in Oregon, kurz nachdem sie vor den Auswirkungen ihrer Sabotageversuche gerettet worden war. „Ich habe mehr Angst vor dem Klimawandel als vor dem Gefängnis.“

Die vorübergehende Abschaltung von Pipelines in Minnesota sei Teil der Bemühungen, die Welt vor fossilen Brennstoffen zu bewahren, schrieb Johnston in einem Leitartikel für The Guardian in 2017. Ein Richter erlaubt ihr, eine “necessity defense” zu verwenden, um ihre Aktionen im Jahr 2017 gegen das Enbridge-Pipeline-System zu rechtfertigen.
[~Notwendigkeitsgrund zur Verteidigung, Der Angeklagte war von sofortigem Handeln überzeugt, um einen größeren Schaden abzuwenden, gegen den die Gesetzesübertretung gering wiegt]

Sie war nicht die einzige Person in ihrer Gruppe, die eine rabiate Besessenheit zeigte, Energieprojekte zu zerstören, um die globale Erwärmung zu verhindern. Michael Fosters triebhafter Zwang, direkt gegen Pipelines vorzugehen, hat sein Privatleben schwer beschädigt und schließlich seine Familie auseinander gerissen.

Foster wurde im Oktober wegen Verschwörung und rücksichtsloser Gefährdung verurteilt, nachdem er einen Maschendrahtzaun durchschnitten und ein Absperrventil an der Keystone-Pipeline zugedreht hatte, um gegen die Dakota Access Pipeline zu demonstrieren. Mit dieser Aktion hatte sein Verhalten eine tiefgreifende negative Auswirkung auf seine Kinder.

„Wenn wir versuchen würden, das abzulehnen, wenn wir sagen würden: ‚Hey, ich bin müde‘ oder ‚Hey, ich habe noch Hausaufgaben zu machen‘ oder ‚Hey, ich muss in die Schule‘, wäre seine Antwort: ‚Sorgst Du dich nicht um unseren Planeten? Kümmerst Du dich nicht um die Zukunft?“, sagte eines seiner älteren Söhne und bezog sich dabei auf Fosters wiederholte Bemühungen, seine Kinder als Sprachrohr zu benutzen, um seine Botschaft zu verbreiten.

„Das ist keine [dafür] typische Straftat“, sagte Richterin Laurie Fontaine in 2017 während Fosters Verhandlung. Sie bezog sich auf den von der Verteidigung genannten „Notwendigkeitsgrund“,  um die Taten von Foster und seinem Mitstreiter Sam Jessup zu rechtfertigen.

„Wenn du die Regierung nicht überzeugen kannst, dann überzeuge die Leute … und es scheint mir, dass du die Menschen in dieser Welt durch 60-Sekunden-Soundbits, durch Werbespots, überzeugst“, fügte Laurie Fontaine hinzu. „Wenn ein Aktivist über die globale Erwärmung besorgt ist, dann ist es die beste Option, die Gesetzgeber davon zu überzeugen, das Problem anzugehen – der Einsatz von Öko-Terrorismus ist nicht die Antwort“.

Erschienen auf The Daily Caller am 13.02.2018

Übersetzt durch Andreas Demmig

http://dailycaller.com/2018/02/13/eco-terrorists-climate-keystone-pipeline/

 

Ergänzung durch eigene Recherche :

Climate Defense Projekt; 07. OKTOBER 2017, …. jubelt natürlich trotz der Verurteilung, über die Publicity

… Es war in den Nachrichten, ob die Angeklagten (und weitere Angeklagte von anhängigen Verfahren) Beweise über den Klimawandel und die Rolle von fossilen Brennstoffen vor Gericht vorlegen / als Grund benutzen dürfen. Diese Diskussion wurde vor Gericht nicht zugelassen Der als AGW Wissenschaftler bekannte Dr. James Hansen war extra angereist, wurde aber nicht gehört. (und äußerte sich natürlich trotzdem vor einigen Medienvertretern).

Michael Foster, einem Seelsorger in seinen 50ern,  wurde vom North Dakota Pembina County District Gericht wegen kriminellem Unfug verurteilt, Verschwörung zu kriminellen Unfug (beides Verbrechen) und kriminelle Übertretung (ein Vergehen)….

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