Moskau erlebt einen absoluten Rekordschneefall und der Monat hat gerade erst begonnen.

Stefan Escher / pixelio.de, Roter Platz bei Nacht

Andreas Demmig – Quellen angegeben
Am Samstag, 3. Februar wurde um 21:00 Uhr Moskauer Zeit, an der Basis Wetterstation bei ENEA [permanente Mehrzweck Messe und Freizeitpark] ein Schneefall im Äquivalent von 38mm Regen aufgezeichnet (knapp 50 cm Neuschnee) . Die Niederschlagsmenge vom 3. Februar 1957 wurde übertroffen, ein absoluter Rekord. Das waren mehr als 100% der durchschnittlichen, monatlichen Niederschlagsmenge.

Als Folge der Katastrophe sind Dutzende von Bäumen in der Stadt unter der Schnee- und Eislast abgebrochen, der öffentliche Verkehr wurde unterbrochen, zahlreiche Flüge wurden verspätet, abgesagt oder auf andere Flughäfen umgeleitet.

Newsru.com, Schneefallrekord in Moskau

Quelle: https://msk.newsru.com/article/03feb2018/snowy.html

-> nach unten scrollen, weitere Bilder sind zu sehen

 

„Interfax“, das Wetteramt für Moskau und Umgebung informiert:

„Der aktuelle Schneefall brachte die maximale Niederschlagsmenge in der Geschichte der meteorologischen Beobachtungen. Das frühere Maximum wurde 1957 registriert, als 11,2 mm Niederschlag Wasser- Äquivalent fielen“, präzisierte der Sprecher des Wetteramtes.

Nach der Prognose des Hydrometeorologischen Zentrums in Moskau wird sich die Intensität des Schneefalles am Montag Abend verringern, aber der intensive Wind bläst am ersten Tag der neuen Arbeitswoche noch mit bis zu 55 km/h, berichtet TASS. In der Hauptstadt wurde der  Gefährdungsgrad „orange“ erklärt, was darauf hinweist , dass in der Region wetterbedingte Gefahren erwartet werden, welche die Funktionsfähigkeit von Branchen, Wirtschaftseinheiten einschränken können und gefährlich für die Öffentlichkeit sind.

Die Temperatur wird auf minus 11-13 Grad absinken, Schneeverwehungen werden erwartet  und vereiste Straßen. Am Nachmittag ist es bewölkt mit Aufhellungen, ein wenig Schnee. Die Prognosen erwarten einen starken Nordwind bis zum Ende des Tages.

 

Mehr als 60.000 Menschen in Zentralrußland von Stromausfällen betroffen

Mehr als 60.000 Menschen von Stromausfall betroffen.

Quelle: http://www.newsru.com/russia/04feb2018/snegopad.html

In sechs Regionen von Zentralrußland waren etwa 60 Tausend Menschen am Sonntag, dem 4. Februar, ohne Licht infolge von Ausfällen, die durch einen starken Schneefall verursacht sind. Teilweise gab es auch Probleme mit der Wasserversorgung.

Nach heutigen Angaben des Ministeriums für Energie , werden in den sechs Regionen – Smolensk, Moskau, Kaluga, Vladimir, Bryansk und Tula – Reparaturarbeiten durchgeführt. Aufgrund des schlechten Wetters werden Abschaltungen in den 35-110 kV-Stromnetzen sowie in den Verteilungsnetzen von 6-10 kV auftreten.

„Am 4. Februar um 18 Uhr verbleiben etwa 59 100 Menschen (168,76 MW) ohne Elektrizität im Zentralföderalen Bezirk“, berichtete die Webseite des Ministeriums. Etwas früher wurde berichtet, dass ab 16.00 Uhr 61.900 Menschen ohne Licht waren. Die Energieversorgungsunternhemen führen die Notfallrettungsarbeiten fort, die Anzahl der Reparaturteams wurde erhöht, die Organisation von Notstromversorgungen für sozial bedeutende Einrichtungen wird fortgesetzt. Damit konnten die Anzahl der von den Notstromaggregaten versorgten Objekte, signifikant erhöht werden.“

* * *

Impressionen aus der Stadt Moskau

Rekordschneefall in Moskau

Siehe Quelle für alle Bilder: http://www.interfax.ru/photo/3730/38458,

 

Recherchiert und zusammengestellt von Andreas Demmig

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9 Kommentare

  1. Also in Moskau schneit es sehr viel. Mehr als normal, da die aktuell relativ warme Luft für die Gegend und Jahreszeit sehr viel Feuchtigkeit transportieren kann. Und das kommt – wenn es runter kommt – als Schnee runder.

    Eigentlich ein gutes Beispiel dafür wie sich steigende Temperaturen auch auswirken können.

     

     

  2. Florida, Sahara, Paris, Moskau – die Zahl der Ausnahmen der globalen Erwärmung findet kein Ende. Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel. Ergo: Kaum etwas ist so eindeutig bestätigt wie die Klimaerwärmung.

    Und für die Klima-Ignoranten, Klima-Leugner und wie man diese Menschenfeinde sonst nennen will: Nicht unbedingt Erwärmung, sondern v.a. Extremwetter ist der klarste Beweis für den Klimawandel. Und so extrem kalt, wie es in den vergangenen Monaten weltweit ist: Wer jetzt noch den Klimawandel leugnet, der gehört einfach weggesperrt.

  3.  
    Moskau, so ein Unfug!
    Lassen Sie es doch einfach!

    Der Herr Schellnhuber hat doch so anschaulich seine „bewiesenen“ Argumente vorgetragen: Sinngemäß, das anthropogene CO₂ ist die Stellschraube des Klimas weltweit. Mit CO₂ können wir das Klima regulieren, das ist, natürlich nur für Menschen die der Mathematik fähig sind, bis auf 12 Stellen hinter dem Komma ausrechenbar.

    Gegen eine so klare Aussage, der Hochintelligenz, kann kein Mensch an.

    Trotz der Menschheit und der Natur vernichtenden Temperaturzunahme, auf unserem Planeten, gibt es nun hier und da Temperaturausnahmen, das wäre ganz normal.
    Man nennt das, im Gegensatz zum Klima, Wetter.
    Also keine Entwarnung! Im Durchschnitt wird es immer wärmer, es merkt nur keiner.
    Auch das ist, bis auf viele Stellen hinter dem Komma, belegbar und durch die massiv angestiegenen Wetterextreme, was auch nicht stimmt, klar belegt.

    Mit vorgegebener Autorität und Angstmacherei wird ein ganzes Volk betrogen, was, belegbar, ganz einfach ist.

    In die Reihe der Lügenbarone gesellen sich, zu dem Herrn Schellnhuber, u. a. Herr Rahmstorf und Herr Laif, der sich sogar (mit Indoktrination) über Kinder hermacht.

    Die Reihe der Nutznießer und Speichellecker, wie z. B.
    der TV‑Clown Oliver Welke,
    ist unüberschaubar, Wahnsinn.
    Diese kleine Satire mit einem „Helau“ abzuschließen, wäre eine Beleidigung für den Karneval.
     

    • Ich denke mal, das Russland, Ostamerika und z.B. Grönland, wo es derzeit besonders kalt ist, zur „Mittelerde“ gehören. Die spielen dabei nicht mit.

      Globale Erwärmung findet eben nur dort statt, wo es auch warm ist (werden könnte).

      Daher gibt es westliche Sollgeber und unterentwickelte Sollempfänger

      (Satire aus)

      • Ich denke mal, das Russland, Ostamerika und z.B. Grönland, wo es derzeit besonders kalt ist, zur „Mittelerde“ gehören. Die spielen dabei nicht mit.

        In Russland ist es größtenteils wärmer als üblich für die Zeit. In Sibirien (das vor ein paar Tagen noch Rekordminimas hatte) ist es ca. 10-20 Grad wärmer als üblich für die Zeit

        Ostamerika ist ebenfalls wärmer als normal. Sie meinen vermutlich Mitte-Norden der USA und Teile Kanadas.

         

  4. Das Problem ist doch schon längst gelöst. Man spricht nicht mehr (bzw. immer weniger) von der „Klimaerwärmung“ sondern vom „Klimawandel“ durch CO2. Und damit kann man dann alles begründen, egal was auch immer kommen mag. Zu warm, zu kalt, zu trocken, zu nass, … alles „menschengemachter Klimawandel“, und den zu bekämpfen ist dann die wichtigste Aufgabe der Parteien und ihren Staatsmedien. Damit lässt sich jede Steuer erheben und jede Einschränkung der Freiheit begründen. Nicht das Klima, unsere Freiheit ist in Gefahr….

    • Ich warte noch darauf, das jemand auch noch die Erdbeben ,den ach so schlimmen Klimaschwankungen und dem Spurengas CO2 zuschreiben will . Ich glaube das kommt auch noch.

    • Man spricht nicht mehr (bzw. immer weniger) von der „Klimaerwärmung“ 

      Eigentlich nicht. Der aktuelle Klimawandel ist eine Klimaerwärmung.

       

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