Das Fake-Thema „Trump ist rassistisch“

Kinderarmut in Afrika – von Grün & Co. zu ewiger Armut verurteilt! Bild: Lothar Henke / pixelio.de

Paul Driessen
Die Worte von Präsident Trump sind weitaus weniger verwerflich als das, was Grün-Demokraten den Menschen antun. Inzwischen hat man auf der ganzen Welt vernommen, dass Präsident Trump die Ursprungsländer einiger Immigranten als „sh**hole countries“ bezeichnet hat.

Demokraten und ihre Alliierten in den Medien haben eine ganze Woche damit zugebracht, den Präsidenten zu geißeln. Sie haben ihn einen Rassisten genannt, weil er die derbe Sprache von Truman, Kennedy, Johnson und Hillary Clinton benutzt hat. Ihre gekünstelte Empörung diente dazu, die Menschen davon abzulenken, dass die Politik von Trump bzgl. Energie, Annullierung von Vorschriften und Steuerreform die Börsenkurse mehrmals auf Rekordhöhen gebracht hat, wie über zwei Millionen Arbeitsplätze dadurch entstanden sind, wie stark die Arbeitslosigkeit von Menschen mit dunkler Hautfarbe gesunken ist und dass das Vermögen der USA seit seiner Amtseinführung um rund 8 Billionen Dollar zugenommen hat.

Aufbauend auf dieser Fake News story wurden auch Diskussionen über Einwanderung vergiftet, wobei die Demokraten hoffen, damit bei den Wahlen im November zu punkten. Die ehemalige Mitarbeiterin von Obama Jennifer Palmieri drückte es so aus: illegale Einwanderer sind eine entscheidende Komponente für den Erfolg der Demokraten bei zukünftigen Wahlen.

Mr. Obama selbst mischte sich mit den Worten ein, dass Unterstützer von Trump und andere Zuschauer bei Fox News „auf einem anderen Planeten“ leben als die Menschen, die den „Mainstream Medien“ zuhören. In dieser Ära der hyper-voreingenommenen Berichterstattung und politischer Standpunkte hat er absolut recht. Man kann diesen anderen Planeten gut und gern als die Reale Welt bezeichnen, bewohnt von hart arbeitenden Menschen … und ums Überleben kämpfenden Familien in Übersee. Das bringt uns zum Kern der Sache.

Der Empörungs-Sturm gegen Trump lenkt die Menschen auch ab von der eigenen rassistischen Historie und dem Animus der Demokraten. Die Republikanische Partei von Abraham Lincoln beendete die Sklaverei und befeuerte Bürgerrechte in den sechziger Jahren, während die Demokraten die Partei der Sklaverei waren, des KuKluxKlans, von Rassentrennung und einer Politik, die selbst heute noch zu viele Kinder aus Minderheiten zu schlechten Schulen, elternlosen Wohnungen und Städten mit hoher Kriminalitätsrate verurteilt. Vor allem unter Präsident Obama behinderte der unendliche Krieg der Demokraten gegen fossile Treibstoffe die ökonomische Entwicklung und die Schaffung von Arbeitsplätzen. Der Lebensstandard von Armen, Minderheiten und Arbeiter-Familien sank um einige Grade.

Weitaus schlimmer ist das, was die heutige Demokratische Partei und deren Verbündete in den Medien, unter der radikalen Umweltbewegung und in globalen Regierungsagenturen den ärmsten, am schlechtesten ernährten, kranken, sozial schwächsten und politisch machtlosen Familien antun. Sie tun es im Namen des Umweltschutzes, nachhaltiger Entwicklung oder der Verhinderung eines „gefährlichen, vom Menschen verursachten Klimawandels“. Aber diese Politik ist gefühllos, ungerecht, unmenschlich, öko-imperialistisch und oft tödlich. Wenn das nicht Rassismus ist…

Im Jahre 2009 legte Präsident Obama den Afrikanern nahe, keine „schmutzigen“ fossilen Treibstoffe zu verwenden und sich stattdessen auf ihre großzügigen Ressourcen Wind, Solar, Geothermie und Biotreibstoffe zu konzentrieren. Im Jahre 2013 machte er anderen Afrikanern weis, dass die globale Erwärmung „die größte Herausforderung ist, vor der wir umweltlich stehen“, größer noch als alle anderen Umwelt-Kalamitäten wie „schmutziges Wasser, schmutzige Luft“.

„Falls jedermann seinen Lebensstandard bis zu einem Punkt anhebt, an dem jeder ein Auto und ein großes Haus hat“, fuhr er fort, „wird der Planet überkochen“. Danach verkündete er seine „Power Africa“-Initiative für ein „nachhaltiges Afrika“ – wobei er Wind, Solar, Biotreibstoffe und Geothermie namentlich nannte – aber den Terminus fossile Treibstoffe nicht ein einziges Mal in dem Mund genommen hat.

Seine Private Investment Corporation in Übersee lehnte es ab, den Bau eines Gaskraftwerkes in Ghana zu fördern, welches jener energiearmen Nation saubere und bezahlbare Energie geliefert hätte – unter Verwendung von Erdgas, welches die Unternehmen in ghanaischen Ölfeldern einfach sinnlos abfackelten. Seine Regierung ignorierte den Antrag von Südafrika nach einem Kredit von der Weltbank, um sein hochmodernes Medupi-Kohlekraftwerk weiterzubauen. Die ehemaligen Kolonialmächte Europas legten seinerzeit die gleiche Haltung gegenüber ihren früheren Kolonien an den Tag.

Glücklicherweise reichte die Förderung aus, um beide Projekte fertigzustellen.

Fortgesetzte Energiearmut verurteilt die Ärmsten der Welt zu „realer Armut sowie den Krankheiten, der Mangelernährung und der Verzweiflung, die einher gehen mit dem Fehlen moderner Energieformen“, sagte Steven Lyazi aus Uganda, welcher jüngst in einem tragischen Unfall auf den furchtbaren afrikanischen Straßen ums Leben gekommen war – auf Straßen, deren Zustand selbst die Folge fortwährender Armut ist. Ursache dieser Probleme sind eine nicht funktionierende Verwaltung sowie inkompetente und korrupte Führer, aber auch „eiskalte, imperialistische Menschen in reichen Ländern“, welche übertriebene oder imaginäre Umwelt-Bedenken und Fake-Katastrophen heranziehen, „um arme Länder davon abzuhalten, fossile Treibstoffe (oder Kernkraft) zu nutzen, um ihre Ökonomien zu entwickeln“.

„Das prinzipielle und unveränderte Interesse“ armer Länder ist „Entwicklung und eine bessere Lebensqualität für ihre Einwohner“, sagte der pakistanische Akademiker Adil Najam und zählte auf: Gesundheit, Ernährung, Arbeitsplätze, Bildung und Lebensspannen. Ihre prinzipielle Furcht ist, dass die industrialisierte Welt „umweltliche Belange als Entschuldigung missbraucht, die Entwicklung ihrer Länder zu behindern“.

„Die größte Bedrohung für die Linderung der strukturellen Armut der Dritten Welt ist die fortgesetzte Kampagne seitens westlicher Regierungen mit Unterstützung einiger Klimawissenschaftler und grüner Aktivisten, Treibhausgas-Emissionen zu kappen, vor allem CO2 aus der Verbrennung fossiler Treibstoffe“, schreibt der Ökonom Deepak Lal.

Die Lancet Commission on Pollution and Health behauptet jetzt, dass es in der Dritten Welt jährlich zu Millionen Todesfälle infolge industrieller Verschmutzung kommt. Dies ist Unsinn, sagt Professor Mikko Paunio [sein ganzer Beitrag steht auf deutsch auf der EIKE-Website hier]. Die meisten Todesfälle, welche die Kommission der industriellen Luftverschmutzung zuschreibt, werden in Wirklichkeit verursacht durch das Verbrennen von Holz und Dung. Die meisten Todesfälle durch Durchfallerkrankungen sind nicht mehr schmutzigem Wasser geschuldet, sondern mangelhafter Hygiene, weil die Armen der Welt immer noch nicht genug Wasser haben für eine angemessene Hygiene und Körperpflege.

„In den Entwicklungsländern“, sagt Paunio, „ist [das Problem] einer angemessenen Wasserversorgung vollständig aus den Agenden verschwunden. Stattdessen bedeutet Umweltschutz in ärmeren Ländern, dass sie nur gelegentlich sauberes Trinkwasser haben. Aber die reichliche Versorgung mit sauberem Wasser, welches allein hygienische Umstände schafft – und damit den Gesundheitsstand der Öffentlichkeit verbessert – werden für die Ärmsten der Welt nicht mehr als Priorität gesehen“.

Zum größten Teil liegt dies daran, dass reichlich bezahlbarer Strom zur Wasseraufbereitung zur Verfügung stehen muss – was wiederum den Einsatz großer zentraler Kohle-, Erdgas, Kern- oder Wasserkraft-Generatoren erfordert … wogegen die Grünen opponieren. Was erneuerbare Energie betrifft – im ultra-grünen Deutschland fielen während aller 31 Tage im Dezember 2017 nur zehn Stunden (schwachen) Sonnenscheins auf Millionen Solarpaneele! [hier, auf Deutsch beim EIKE hier]. Man versuche mal, auf dieser Grundlage eine angemessene Wasserversorgung sicherzustellen.

Die gleichen radikalen Gruppen, welche Energie bekämpfen, opponieren auch gegen DDT und Insektizide und verhindern damit die Kontrolle über Malaria und andere, von Insekten übertragene Krankheiten. Sie verdammen und stellen sich gegen GMO-Food – und sogar gegen Ernten als Basis für Grundnahrungsmittel, ja selbst gegen den Goldenen Reis, das genetisch veränderte Wunder-Getreide, das endlich dem Vitamin A-Mangel und der daraus folgenden Erblindung ein Ende bereiten würde.

Das unleugbare Ergebnis all dieser Kampagnen ist, dass die mittellosesten Menschen genau dort gehalten werden, wo sie jetzt sind. Höchstens gestattet man ihnen eine geringe Verbesserung ihres Lebens bis zu einem Ausmaß, wie es mit ungeeigneter erneuerbarer Energie, sauberem Wasser, Insektennetzen und nachhaltiger Landwirtschaft möglich ist. Die Tatsache, dass all diese Auswirkungen zu allermeist die nicht-weißen Familien treffen, unterstreicht die rassistische Ungerechtigkeit so vieler Umweltpolitiker.

Wie auch ihre historischen Vorfahren opfern die heutigen abergläubischen Gaia-Kreuzzügler Menschen, um Dürren, globale Erwärmung und Klimawandel zu verhindern. Sie schützen verarmte Familien vor ausschließlich in Computern in ferner Zukunft erzeugten Katastrophen – indem sie deren Leben heute verkürzen. Die Lektion ist einfach.

Arme Länder sollten nicht das tun, was reiche Länder heute im Zuge ihres Reichtums tun. Sie sollten das tun, was reiche Länder früher getan haben, um reich zu werden – nämlich die modernsten verfügbaren Technologien zu nutzen.

China, Indien, Indonesien, Vietnam und andere Länder tun genau das. Sie haben es satt, ständig eingetrichtert zu bekommen, sich nicht entwickeln zu dürfen, weil dies „das Klima schädigen“ würde oder „nicht nachhaltig“ wäre. Sie bauen Staudämme zur Stromerzeugung ebenso wie Kohle- und Gaskraftwerke mit hohem Tempo – oftmals mit Hilfe chinesischer Kredite, Erfahrung und Technologie, weil westliche Nationen sich ihrer Verantwortung entledigt haben.

Und so – ja, es gibt einen anderen Planeten neben dem, auf dem Mr. Obama und seine Gesinnungsgenossen residieren. Es ist eine Welt, in der es Menschen satt haben, auf Knien vor herrschenden Eliten zu rutschen, die im Luxus schwelgen, während sie den gemeinen Bürgern sagen, dass sie ihren Lebensstandard zurückfahren müssen oder niemals unter Bedingungen leben dürfen, die viel besser als heute sind.

Aber in wenigen weiteren Jahren oder Jahrzehnten werden die heute noch armen Länder ökonomisch das Niveau der reichen Länder erreichen – und vielleicht sogar ein noch höheres Niveau – voraus all jenen, die ihre Industrien und „gemeinen Bürger“ auf dem Altar der Göttin Gaia opfern.

Link: http://www.cfact.org/2018/01/20/the-fake-trump-is-racist-issue/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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5 Kommentare

  1. Da kam vor einigen Wochen noch eine andere Meldung, allerdings nicht in allen Medien.

    „Soziologe in Westafrika zu „Drecksloch-Länder“-Aussage: „Donald Trump hat absolut recht““

    https://tinyurl.com/y79zyzn

    Mc Chaz aus Nigeria sagte auch: „Trump hat recht – Nigeria ist ein Drecksloch“

    https://tinyurl.com/y8mdgvsh

    Was ist mit der Kinderarbeit im Kongo? Kleine Kinder müssen im Bergbau arbeiten, damit wir „nachhaltige,  saubere, umweltfreundliche“  Elektroautos mit Kobalt für die Lithiumakkus betreiben können.

    Es bezieht sich nicht auf die Kinder und ist damit nicht rassistisch, wenn jemand diese Sklaverei von Kindern als „Drecksarbeit“ bezeichnen würde. Aber so wird es heute rumgedreht.

    Ich habe vor einigen Monaten auch einen Artikel aus einer alten DDR-Fachzeitschrift gefunden. Der stand auf der Rückseite von dem, was ich in meinem Archiv gesammelt hatte.  In den 1980er Jahren hatte die UNO geplant, dass in afrikanischen Ländern mehr Technik für die Trinkwasserversorgung gebaut werden sollte. Das sollten die Bewohner der jeweiligen Länder tun. So sollten gleichzeitig Arbeitsplätze und Wirtschaft entstehen. Deshalb forderte die UNO damals, dass die Auswanderung stark begrenzt werden sollte. Wenn niemand mehr da ist, der arbeitet, dann hat der Rest der Bevölkerung ein Problem. Armut und Hunger verstärken sich. 2007 hat ein Journalist bei Arte TV (=staatlicher Fernsehsender) in der Sendung „Mit offenen Karten“ weltweit analysiert, was bei extremen Auswanderungsmengen weltweit passiert. Das führt zu immer mehr Armut. 2015 hat das der ehemalige Präsident von Südafrika in einem Interview auch gesagt:

    „Ex-Präsident Südafrikas: „Afrika blutet aus – wir brauchen die Menschen zurück!““

    https://tinyurl.com/y9xts5uz

    Heute steht in den Medien immer wieder, dass durch die Einwanderung unsere Renten sicher wären. Da stellt sich die Frage, ob die in Afrika bleibenden Bewohner niemals Rente brauchen.

    Das zu DDR-Zeiten übliche Prinzip würde Armut dort reduzieren. Damals konnten Bewohner aus Entwicklungsländern herkommen, hier studieren oder einen Beruf lernen und mussten nach Abschluss wieder zurück. So sollte in den Ländern Wirtschaft aufgebaut und Armut immer mehr vernichtet werden. Es gab trotzdem einige die hier hier geblieben sind.

    Heute ist das alles anders. Und wenn man das kritisiert, wird es als Rassismus bezeichnet. Da stellt sich die Frage, wer dahinter steckt.

  2. Arm bleiben – das Klima retten ! (Forderung an die Dritte Welt, )

    Arm werden – das Klima retten ! ( Forderung an die Industrieländer)

    ———————————————————–

    Von wem????

    Von unseren „Eliten“. (Denker und Dichter).

    (Zwischenzeitlich „Denker“ gestrichen – nur noch „Dichter“)

     

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