Sogar die New York Times verreißt den Bürgermeister für seine heuchlerische Kampagne gegen Ölfirmen

Bildmontage Demmig

CHRIS WHITE UND MICHAEL BASTASCH (EINLEITUNG)
Wasser predigen – Wein saufen

Der New Yorker Bürgermeister Bill de Blasio stand Seite an Seite mit Umweltschützern, als er seinen Plan vorstellte, fünf Ölfirmen wegen Schäden zu verklagen, die angeblich durch die von Menschen verursachte globale Erwärmung verursacht wurden.

De Blasio beschuldigt fünf große Ölkonzerne, darunter ExxonMobil, für Schäden, die Hurrikan Sandy 2012 in New York City verursacht hat. Der Bürgermeister will, dass die Unternehmen für die Schäden und für zukünftige Projekte aufkommen, die die Stadt widerstandsfähiger gegen Überschwemmungen und Sturmfluten machen. [Einleitung M. Bastasch]

Die New York Times und andere Medien jedoch, fragen den Bürgermeister, welcher der demokratischen Partei zugehört, warum er seinen Lebensstil nicht ändert, um seiner neu gefundenen Anti-Öl-Position zu entsprechen. Sie kritisieren de Blasio auch dafür, dass er keine konkreteren Maßnahmen gegen den Klimawandel ergriffen hat.

„Durch göttliches Recht des Bürgermeisteramtes, oder so etwas ähnlichem, warteten 13 Fahrzeuge am Randstein im eingeschränkten Halteverbot mit laufendem Motor, bis de Blasio sein Frühstücksgebet beendet hat, kurz nach seiner Ankündigung, die Anteile der Stadt an Aktien von Ölfirmen zu veräußern“ schrieb der Journalist der New York Times, Jim Dwyer in einem Editorial,

„Die Motoren dieser großen Autos liefen, während der Bürgermeister für etwa zwei Stunden weg war, „, bemerkte Dwyer und fügte hinzu, dass de Blasio häufig Positionen in der Umwelt vertritt, die nicht immer mit der Art und Weise, wie er sein Leben lebt, einhergehen. Andere Medien gehen in ihrer Kritik noch einen Schritt weiter.

The New York Observer zum Beispiel betitelte ihn als „kaiserlichen Scheinheiligen“, weil er mit einer SUV-Karawane einen 20 Kilometer von seinem Haus entfernten YMCA ansteuerte, (christlicher Verein Junger Männer) obwohl sich mindestens 13 weitere YMCA näher ran an seine Villa befinden.

Andy Revkin, ein ehemaliger NYT-Reporter und jetzt Autor von ProPublica, [durch Stiftungen finanzierter US-amerikanischer Non-Profit-Nachrichtenagentur für investigativen Journalismus] warf sich ebenfalls in den Kampf, indem er de Blasio für seine Angriffe auf  ExxonMobil und andere in einem Tweet [~ bei Twitter] heftig kritisierte. „Diese Firmen, die das Öl produzieren, was die New Yorker Bevölkerung unbedingt benötigt“.

Er wandte sich insbesondere gegen die Opposition des Bürgermeisters gegen ein sogenanntes „Congestion Pricing“ [Strafzettel für Verkehrsbehinderung], eine Maßnahme, die darauf abzielt, Fahrern ein Bußgeld aufzubrummen, die mit laufendem Motor zu lange halten.

„Entschuldigung, aber die Klagen über die Kosten des Klimawandels durch @sfgov, @oakland & besonders @nycmayor scheinen mehr posierend als substanziell zu sein“, schrieb Revkin auf Twitter, als Antwort auf einen Tweet des Umweltschützers Bill McKibben. „Wer hat denn von all dem Öl profitiert? Und besonders di Blasio, wie kann er das tun, während er sich gegen #congestionpricing stellt? „

De Blasio bedrängt auch den Pensionsfonds der Stadt, sich von Aktien von Ölfirmen zu trennen, was die öffentlich Angestellten $ 2,8 Milliarden über zwei Jahrzehnte kosten könnte, laut der Industrie-Handelsgruppe National Association of Manufacturers (NAM).

„Desinvestitionen werden nichts zur Senkung der Treibhausgasemissionen beitragen. Alles, was es bewirkt ist, dass Aktien von einem Aktionär an einen anderen übergehen „, sagte NAM Vizepräsident Chris Netram in einer Pressekonferenz mit Reportern Mittwoch.

Letztendlich sind die Pensionskassen für eine Entscheidung, ob sie veräußern oder nicht, selbst verantwortlich Der städtische Rechnungsprüfer, Scott Stringer unterstützt de Blasio bei seinem Aufruf zur Veräußerung. Jedoch hat sich der staatliche Finanzkontrolleur Tom DiNapoli in der Vergangenheit dafür ausgesprochen, dass die Pensionsfonds weiterhin in Unternehmen mit fossilen Brennstoffen investieren, berichtet Politico.

Erschienen auf The Daily Caller am 12.01.2018

Übersetzt durch Andreas Demmig

 

http://dailycaller.com/2018/01/12/nyt-thrashes-mayor-de-blasio-for-hypocritical-campaign-against-oil-companies/

http://dailycaller.com/2018/01/12/hypocrite-de-blasio-got-savaged-by-the-media-for-suing-oil-companies-over-global-warming/

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4 Kommentare

  1. Das sind Heuchler wie die Päpste vor dem 1. Weltkrieg, zwischen den Weltkriegen und während des 2. Weltkrieges, als Mönche der katholischen Orden auf dem Balkan KZ-Kommandanten waren und die kath. Utascha hundertausende Andersgläubige bestialisch ermordete, mit dem Segen des Papstes:



    Aber Vorsicht, die zwölf Teile werden Ihr Weltbild bzgl. dieser Stellvertreter Christi zerstören.

  2. Sollte es zu solchen Prozessen tatsächlich kommen, wäre das auch eine gute Gelegenheit, die Verursacherrolle von CO2 einmal kritisch zu beleuchten und mit großer Bühne Beweise dafür zu verlangen. Spätestens dann würde medienwirksam das Märchen vom anthropogen verursachten Klimawandel auffliegen!

    Andernfalls müßte man die IPCC-Modelle entgegen vieler begutachteter anderslautender Studien als Beweise zulassen.

  3. “ Peruanischer Bauer verklagt RWE wegen Umweltschäden.“ NGO`s unterstützen den Kläger. Das OLG Hamm hält Klage für zulässig. So in der Presse Anfang Dez 2017.

    Auch in Medien immer wieder kommuniziert, Feinstaub und NOx töte in Deutschland 60.000 Menschen (spiegel.de ) bzw.  80.000 (zeit.de). Merkwürdige Differenz!!
    Warum zur Hölle ist in den vergangenen Jahren hier in Deutschland niemand auf den Zug aufgesprungen.
    Bei bis zu 80.000 Toten muss doch mal ein Angehöriger auf die Idee gekommen sein, Schadenersatzklage (gegen wen auch immer) einzureichen. Vielleicht liegt es ja daran,  dass bisher niemand diesen Zusammenhang auf dem Totenschein bescheinigt bekommen hat. Und  getreu dem deutschen Rechtsprinzip von Ursache und Wirkung dürfte das auch schwierig werden. Und Mitverursachung bzw. Teilschuld heißt ja auch, dass jemand die Hauptschuld trägt. Wer wäre das denn? Oder soll es das Prinzip: „Mitgefangen, mitgehangen“ sein? Man sucht sich irgendeine kleine Kommune, die eine Müllverbrennungsanlage betreibt und verklagt sie wegen enormer Umweltschäden irgendwo auf der Welt.

    Aber zurück zum Bürgermeister de Blasio. Eine Verlogenheit, die überall anzutreffen ist. Ich zahle einen Umweltaufschlag für meine drei Flugreisen p.A. , mein SUV verbraucht nur 6,5 l in der Stadt, ich erzeuge eigenen Strom ….. Viele denken: Öl weg, Strom her und alles läuft so weiter wie bisher.
    Den häufigsten Satz: „Die werden schon etwas finden, Lösungen liegen in der Schublade“, hinterfrage ich mit: Wer sind die, was ist etwas und wessen Schublade ist gemeint? Bisher habe ich  keine Antworten bekommen, außer vielleicht, dass ich überhaupt keine Ahnung von der Materie und den Zielen der großen Transformierung hätte.

    Na denn

  4. Die Ölfirmen sollten ihre Öllieferungen an alle von den Dems regierten Städte und Bundesstaaten einstellen.  Dann würde das Ökogebrüll dieser Leute schnell verstummen.

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