Keine Erwärmung während der letzten 40 Jahre?

Bild: Dieter Schütz  / pixelio.de. Im Original ist ein viel besseres Bild, aber weil da nie die Quelle steht...

David Wojick, Ph.D.
Es ist sehr kalt im Osten der USA, und Präsident Trump macht Witze über das Fehlen globaler Erwärmung. Weit interessanter ist jedoch die Tatsache, dass es anscheinend während der letzten 40 Jahre überhaupt keine CO2-induzierte Erwärmung gegeben hat, was bis zum Beginn von Satelliten-Messungen zurückreicht.


Das diese unglaubliche Tatsache unbemerkt geblieben ist, geht hauptsächlich auf die Fixierung der wissenschaftlichen Gemeinschaft auf die Erwärmung zurück, wie sie aus den statistischen Temperaturmodellen hervorgeht. Aber wie hier erklärt, sind diese komplexen Computermodelle vollständig unzuverlässig.

Die Satelliten-Messungen zeigen nun aber eine gewisse globale Erwärmung, was manch einen dazu brachte, diesen Umstand fälschlicherweise der Hypothese einer vom Menschen verursachten, CO2-induzierten Erwärmung zuzuschreiben. Eine sorgfältige Betrachtung zeigt, dass diese Hypothese falsch ist. In Wirklichkeit gibt es keinen einzigen Beweis einer Erwärmung durch CO2 während der gesamten Satelliten-Aufzeichnungen.

Um das zu erkennen, muss man die Satelliten-Aufzeichnungen im Detail betrachten. Dazu sollte man im Hinterkopf haben, dass es in der Wissenschaft ausschließlich um spezifische Details einer Beobachtung geht. Diese Details können große, allgemein akzeptierte Theorien grundlegend widerlegen.

Beispiel: Das negative Ergebnis des Michelson-Morley-Experimentes führte zu der revolutionären Speziellen Relativitätstheorie. Wenn es um globale Erwärmung geht, zeigen die 40 Jahre langen Satelliten-Messungen ein stark negatives Ergebnis für die Hypothese der Erwärmung durch CO2. Die CO2-Erwärmung ist einfach nicht da.

Dieses negative Ergebnis geht eindeutig aus einer eingehenden Betrachtung der folgenden Graphik hervor:

Quelle

Die Graphik zeigt die monatlichen, fast globalen Temperaturmessungen in der unteren Atmosphäre. Die Satelliten decken nicht den gesamten Globus ab, aber den größten Teil. In der Graphik enthalten ist auch eine rote Linie, welche ein gleitendes Mittel über 13 Monate repräsentiert.

Man beachte, dass auf der vertikalen Achse die Temperatur mit etwas dargestellt wird, das wir Anomalien nennen, es sind keine tatsächlichen Temperaturen. Eine Anomalie ist hier die Differenz in Grad Celsius zwischen der tatsächlichen Temperatur und einer willkürlich gewählten mittleren Temperatur. Diese mittlere Temperatur definiert die Null-Linie in der Graphik. Für unsere Diskussion hier ist es unwichtig, warum man das so macht.

Schauen wir zunächst auf die Periode vom Anfang bis zum Jahr 1997. Die rote Linie zeigt, dass dies etwas ist, was man einen aperiodischen Oszillator nennt. Es ist ein Oszillator, weil er immer wieder steigt und fällt, steigt und fällt usw. Es ist aperiodisch im Gegensatz zu periodisch, weil die Phasen von Anstieg und Rückgang unregelmäßig daherkommen.

Es ist wohl eindeutig, dass es alles in allem nur eine sehr geringe Erwärmung während dieses Zeitraumes gab, wenn überhaupt eine. Das heißt, die rote Linie oszilliert in etwa um die -0,1°C-Linie.

Liegt ein aperiodischer Oszillator mit so wenigen Oszillationen vor, gibt es keinen Grund zu versuchen, übertrieben präzise zu sein, weil die nächste Oszillation daran etwas ein wenig ändern könnte. Im Besonderen muss man sehr sorgfältig vorgehen, wenn man eine gerade Linie (d.h. linear) in die Trendanalyse legt, weil das Ergebnis dann sehr empfindlich darauf reagiert, wo man mit dem Trend anfängt und aufhört.

Sagen wir also einfach, dass es während dieses Zeitraumes eine geringe oder gar keine Erwärmung gegeben hat. Zu jener Zeit war das bekannt und ein wesentlicher Punkt in der Klimawandel-Debatte.

Dann ereignete sich etwas, was oftmals der Große El Nino genannt wird, obwohl es in Wirklichkeit ein großer El Nino-La Nina-Zyklus der ozeanischen Zirkulation ist. Erst steigt die Temperatur stark, dann geht sie stark zurück, bis sie sich wieder in einem natürlichen aperiodischen Oszillator stabilisiert.

Der große El Nino-La Nina-Zyklus begann Mitte 1997 und unterbrach eine abwärts gerichtete aperiodische Oszillation. Er endet irgendwann 2001, gefolgt von einer neuen aperiodischen Oszillation. Allerdings ist diese Oszillation wärmer und konzentriert sich in etwa um die +0,15°C-Linie. Diese neue Oszillation dauert bis zu einer weiteren großen El Nino-La Nina-Oszillation um das Jahr 2015. Was dieser letzte El Nino-Zyklus bewirkt, muss abgewartet werden.

Folglich scheint der Graph im Wesentlichen vier unterschiedliche Perioden aufzuweisen. Erstens die Periode mit geringer bzw. fehlender Erwärmung von 1979 bis 1997. Zweitens der große El Nino-La Nina-Zyklus von 1997 bis 2001. Drittens die wärmere Periode mit geringer oder gar keiner Erwärmung von 2001 bis 2015. Viertens der neue El Nino-La Nina-Zyklus, der immer noch im Gange ist.

Ja, es gibt eine gewisse Erwärmung, aber diese scheint fast vollständig zusammenzufallen mit dem großen El Nino-La Nina-Zyklus. Die einfachste Erklärung für den Umstand, dass die zweite flach verlaufende aperiodische Kurve wärmer ist als die erste, ist der El Nino-Effekt. Vielleicht ist ein Teil der in der Atmosphäre freigesetzten Erwärmung dort verblieben, was die Grundlinie für die nächste aperiodische Oszillation anhebt.

In keinem Falle jedoch gibt es irgendwelche Beweise einer CO2-induzierten oder einer anthropogen verursachten Erwärmung. Diese Ursachen würden zu einer relativ stetigen Erwärmung mit der Zeit führen und nicht zu einzelnen episodischen Erwärmungen, die hier vorliegen. Im Besonderen gibt es meines Wissens keine bekannte Art und Weise, mit der die graduelle CO2-Zunahme diesen gigantischen El Nino-La Nina-Zyklus verursacht haben könnte.

Folglich scheint die geringe Erwärmung während der letzten 40 Jahre mehr oder weniger vollständig natürlichen Ursprungs zu sein. In jedem normalen Wissenschafts-Fachbereich wäre dieses Ergebnis ausreichend, die Hypothese ungültig zu machen, dass die zunehmende CO2-Konzentration die globale Erwärmung verursacht.

Link: http://www.cfact.org/2018/01/02/no-co2-warming-for-the-last-40-years/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

Anmerkung: Auch wenn ich mich wiederhole: Für jeden Laien mit halbwegs gesundem Menschenverstand ist doch glasklar, dass das Wetter – und damit das Klima – nicht nur von einem einzigen Parameter gesteuert wird, der noch dazu nur in so geringer Menge in der Atmosphäre vorhanden ist – oder? — C. F.

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32 Kommentare

  1. Können Sie mir erklären, warum Ihre Kommentare, der letzte mit einer Datums- und Zeitansage: 12 Januar 2018 um 8:21, hier eingestellt ist?

  2. Keine Erwärmung während der letzten 40 Jahre? Die Dale Enterprise Klimastation ist die drittälteste der USA, liegt mitten auf dem Lande bei einer Farm und zeigt seit 1880 keine Erwärmung. Die Trendlinie ist waagrecht. Logischerweise gabs mal wärmere oder kältere Jahrzehnte. Momentan sind die Werte auf der Trendlinie, die zugleich den Durchschnitt angibt. Ob es zukünftig wärmer wird, weiß natürlich niemand, da CO2 nichts bewirkt. Das entscheiden andere Faktoren.

  3. Der Verfaser des Artikels reitet auf dem ENSO (El Nino Southern Oscillation) Zyklus herum ohne in genau zu kennen.

    Hier mal ganz kurz erklärt: Die Passatwinde treiben im Normalzustand eine Meeresströmung in Aquatornähe vom Amerianischen Kontinent bis nach Australien und Indonesien. Das ist ein Drittel der Erdumfangs. Das von der Sonne erwärmte Wasser ist einen halben Meter höher als vor Amerika und wird dort bis zu mehrere Hundert Meter tief im Meer gespeichert. Dieser Normalzustand kann bis zu sieben Jahre andauern.

    Setzen die Passatwinde aus irgend einem Grund aus, schwappt das Wasser zurück Richtung Amerika. Die über Jahre angestaute Wärmemenge wird dabei über die gesamte Pazifik-Oberfläche verteilt an die Luft abgegeben und erwärmt die Erdatmosphäre um einige Zehntelgrade. Und es dauert einige Zeit, bis die Wärme ins All abgegeben ist.

    Wenn man nun auf der Temperaturkurve über mehrere Jahre nichts sieht, bedeutet das nicht, dass es keinen Energieeintrag ins Erdsystem gibt. Die Energie wird einfach großteils im Östlichen Pazifik gespeichert und dann auf einen Schlag als El Nino losgelassen.

    Dass auf der UAH Grafik nach 1991 ein tiefe Delle zu sehen ist, liegt an dem Pinatubo Ausbruch. Man kann natürlich alles schön mit Wellentheorien erklären, aber es gibt auch noch die Realität. Seit Beginn der Satellitenaufzeichnungen gibt es einen Anstieg der Durchschnittstemperatur um rund ein halbes Grad. Da beisst die Maus keinen Faden ab. Ob das jetzt am CO2 liegt oder nicht.

    http://woodfortrees.org/plot/uah6/plot/uah6/trend

    Und was ist nun die La Nina? Sie ist ein verstärkter Normalzustand, wie oben erklärt. Besonders kaltes Wasser aus dem Humbolt-Strom vor Süd-Amerika werden nach dem Abklingen des Ei Nino wieder über den Pazifik nach Westen geblasen und sorgen eine Zeit lang für eine Abkühlung – solange, bis von der Sonne wieder alles aufgeheizt ist.

     

  4. Jetzt sind die Süßwasserseen dran. Uni Bochum hat festgestellt: CO2 wirtschaftliche auf die Seen der Talsperren aus. Der ph-Wert ist um 0,3% gesunken, daß Wasser sei aber noch im neutralen Bereich. Nur …. wenn es so weiter geht, dann versauern neben den Ozeanen (das steht fest) infolge der Erwärmung durch CO2 – das anthropogen erzeugte, natürlich –  die Süßwasserseen! Das muss weltweit beobachtet werden – nicht nur an allen deutschen Seen, auch in Australien und wo sonst noch immer. Und sehr wahrscheinlich am besten durch diese Wissenschaftler der Uni Bochum. Die haben es doch absolut drauf! Wir schaffen das auch noch.

      • Leugnen Sie wohl diese Tatsache das das mehr CO2 in der Atmosphäre auch in einer „Versauerung“ der Gewässer/Meere führt?

        Diese Versauerung wird weltweit gemessen und stellt ein Problem für einen Teile des Lebens im Wasser dar.

        • Liebe Fr. Geyer,

          es gibt keine „Versauerung“ der Meere. Das ist schlicht aufgrund der Physikalischen Chemie und der Zusammensetzung der Ozeane unmöglich. Es gibt auch keine aussagefähige Messdatenbasis hierfür und keine ausreichend dichte  Erfassung von Daten. Wenn hier jemand etwas „leugnet“, dann sind Sie es. Ich halte Ihnen zugute, das Sie dies vermutlich aus Unkenntnis tun, das Gebiet ist etwas abseits dessen, was man im Bereich Meteorologie so lernt.

          Oder gehören Sie zu den Scharlatanen, die Kreide in Sprudelwasser werfen und so tun, als könne man so die Abläufe im Meer demonstrieren?

          Mfg

  5. Eine Klimaerwärmung gab es mal. Die war nur Statistik. Zuerst wurden die Temperaturen früh gemessen. Danach hat man die Messungen auf  nachmittags umgestellt. Und Plötzlich stieg die Temperatur an.  In einem Interview im Focus hat sich 2007 ein Klimaforscher dafür entschuldigt, weil es ein absoluter Fehler war.

    • Solche Änderungen der Messbedingungen werden u. a. vom Projekt „Berkeley Earth Surface Temperature“ untersucht. Das Ergebnis ist das die bekannten Meßreihen von NOAA, MET, … alle Korrekt sind und der Temperaturanstieg nicht durch irgendwelche Änderungen der Meßablesens verfälscht wurde.

      • Das Projekt „Berkeley Earth Surface Temperature“ startete 2010 (siehe Wikipedia). Der das damals 2007 zugegeben hatte, gehört zu den Klimaforschern und stammt auch aus den USA. Wenn ich mich richtig erinnere, ist der auch aus Berkeley. Doch dazu müsste ich das Dokument nochmal suchen (etwas viel Aufwand aus meiner Archivsammlung).

        Wie kann denn das, was der 2007 zugegeben hat, plötzlich rumgedreht werden. Wer hat denn das „Berkeley Earth Surface Temperature“ bezahlt und das Ziel bereits vorgegeben? Ist der Klimaforscher nun ein Klimaleugner?

  6. kurze anmerkung: selbst das IPCC gibt zu, daß von einem Einfluß des CO2 auf die sogenannte Globaltemperatur ( Thermodynamischer Unsinn diese Größe) erst ab 1950 die Rede sein, davor wären die CO2 – Mengen viel zu klein gewesen. Von 1950 bis 1978 kein Temperaturanstieg feststellbar. Nach K. Trenberth bei einem Vortrag vor der brit. Royal Society erklärt sich der dann folgende Temerturanstieg durch die pazifische dekadische Verschiebung, die El Ninos 1983bis 1985 und 1997/98. Diese Phänomene haben nichts mit CO2 zu tun. Nach 1998 bis 2015 haben wir die sogenannte Pause. Diese wurde sogar von den ausgewiesenen AGW-Fanatikern M. Mann und B. Santer in einerVeröffentlichung bestätigt. 2015 2016 gab es wieder einen extrem starken El Nino. Also überhaupt kein CO2 Einfluß wie ausgewiesene AGWler selbst sagen.

  7. Allgemein:

    Bei all den Temperaturdiskussionen wäre zu klären, in welcher Relation stehen diese Werte zur behaupteten angeblichen Mitteltemperatur der Erde?

    Weil Satelliten messen Strahlungswerte, entweder von einem Punkt der Oberfläche oder von zur Oberfläche parallelen strahlenden Schichten der Atmosphäre.

    Englische Hütten messen Lufttemperaturen in 2 m Höhe über der jeweiligen örtlichen Seehöhe. Bei trockener Luft beträgt die Abnahme 1°C pro 100 m, bei durchschnittlich feuchter Luft ca. 0,7°C pro 100 m zusätzlicher Höhe.

    Ohne sehr präzise und vollständige Angabe der Algorithmen, unter denen eine Kurve zustande kam, haben Kurven wenig Aussagekraft, ganz egal ob sie aufsteigende oder fallende Trends zeigen …

    • Es geht hier um die mittels Satelliten „gemessene“ Abweichung von einer „beliebig bestimmten“ als frei gekürtes Normal verwendeten Mitteltemperatur. Details dazu:
      Bis ca. 1995 wurde die Mitteltemperatur mit 15 ° C angenommen (nie gemessen, sondern aus der S-B Gleichung fälschlich errechnet). darauf wurde bis ca. 1995 die Anomalie draufgesattelt. Daher kommen die bis dato genannten 15,4 °. Dann fiel denen auf dass dies nicht so ganz stimmen kann und verzichtete in Zukunft auf die Angabe der absoluten Temperatur. Das macht das Ganze physikalisch zwar sinnlos, aber politisch sehr erfolgreich siehe Pariser Abkommen. Das es im Grunde unmöglich ist eine Mitteltermperatur überhaupt bestimmen zu wollen beleuchtet diese schöne Eingeständnis des GISS “The Elusive Absolute Surface Air Temperature (SAT)” by Dr. James Hansen here1 https://data.giss.nasa.gov/gistemp/faq/abs_temp.html
      Eine schöne Betrachtung dazu was das eigentlich sein soll.
      http://www.uoguelph.ca/~rmckitri/research/globaltemp/globaltemp.htmlhier

      • @Admin

        Zitat: Bis ca. 1995 wurde die Mitteltemperatur mit 15 ° C angenommen (nie gemessen, sondern aus der S-B Gleichung fälschlich errechnet). darauf wurde bis ca. 1995 die Anomalie draufgesattelt.
        Das ist nicht richtig!

        Die hypothetische Mitteltemperatur von 288,15K (15°C) wurde zuerst 1959 beim ersten Entwurf einer Standard Atmosphäre aus den teilweise dynamischen und statischen Profilen ermittelt. Im Paper zur „U.S. Standard Atmosphere 1962“ ist das beschrieben. Die „U.S. Standard Atmosphere 1976“ ist zudem eine Erweiterung und Anpassung für die höheren Atmosphärenbereiche.

        Diese hypothetische Mitteltemperatur von 288,15K (15°C) gibt es also schon seit 1959 bevor irgendwelche Energie-Budget-Satelliten-Messungen durchgeführt wurden.

        Mfg
        Werner Holtz

        • Danke für den Hinweis, wusste ich bis dato nicht. Eine Frage bleibt, wie kamen die Autoren des Paper zur „U.S. Standard Atmosphere 1962“ auf diesen Wert?

          • @Admin

            Das ist im Paper der „U.S. Standard Atmosphere 1962“ doch beschrieben und kommt aus der „ICAO Standard Atmosphere“. Die Entwürfe der „ICAO Standard Atmosphere“ stammen aus dem Jahr 1952/53. Dieses wurde im Rahmen der aufkommenden zivilen Luftfahrt erstellt. Alle Dokumente sind frei verfügbar.

            Mfg
            Werner Holtz

          • Tut mir leid, das finde ich darin nicht. Wenn Sie das meinen „US Standard Atmosphere 1962“ dann finden Sie den Begriff „absolute Temperatur“ zweimal erwähnt. Ohne jeden Hinweis, wie sie denn bestimmt wird. Nur der aus meiner Sicht lustige Hinweis, dass zur Bestimmung des Molekulargewichtes M angenommen wird, dass ds über eine Höhe von 90 km als konstant angesehen wird.

            Auszug daraus
            Determination of the value of atmospheric temperature T at great altitudes, using conventional measuring techniques, requires a knowledge of molecular weight M of the air at that altitude. Without this knowledge of molecular weight, measurements yield only the value of TIM. Because of the uncertainty in the value of M at high altitudes, the temperature measurements from rockets are derived from the ratio TIM. This ratio, however, may be shown to relate the basic atmospheric properties of pressure, density, specific weight, scale height, particle speed, and speed of sound to altitude. That is, the altitude function of this ratio defines the altitude function of these properties. Thus, it is possible to find values of T to the degree of reliability with which M can be determined.
            The equation of state of a perfect gas is (from ref. 7):
            Formel 1.2.2-(1) Hier nicht abgebildet
            wherein P is the atmospheric pressure, p is the air density, R* is the universal gas constant, and Tis the absolute temperature. It is to be noted that M, the mean molecular weight of air, is assumed to be constant up to an altitude of 90 km, while above this altitude M varies because of increasing dis- sociation and diffusive separation.

          • @Admin

            Ach so, die Daten stammen aus „(Global) Atmospheric Circulation Statistics“, die seit 1950 zuerst vom US Militär und später (anfangs 60/70-ziger Jahre im Rahmen der Integrationsvereinbarung der Zivilnutzung von militärischen Daten) von der NASA/NOAA übernommen und weitergeführt.

            Mfg
            Werner Holtz

          • Es werden für die Begründung der 15°C auf Seehöhe Begriffe wie adopt (annehmen), assume (annehmen), assign (zuweisen), definieren (zuweisen), usw. für die U.S. bzw. ICAO Standardatmosphären verwendet.

            Das heißt nicht, daß es sich dabei um „reale Mitteltemperaturen“ handelt (sofern man von „reale Mitteltemperaturen“ überhaupt reden kann), sondern daß man Annahmen trifft, um für Berechnungen gemeinsam mit den anderen Wertannahmen ein gemeinsames Fundament zu schaffen.

          • Das ist völlig klar und ebenso richtig wie nötig. Nur beantwortet das nicht die Frage, wie man die 15° Mitteltemperatur herleitet, wenn nicht durch ein ziemlich missbrauchtes S-B- Gesetz.

    • 1. Bitte hier nur unter vollem Klarnamen posten, siehe Regeln.
      2. Bitte genau lesen. Im Beitrag steht ganz vorn

      Die Satelliten-Messungen zeigen nun aber eine gewisse globale Erwärmung, was manch einen dazu brachte, diesen Umstand fälschlicherweise der Hypothese einer vom Menschen verursachten, CO2-induzierten Erwärmung zuzuschreiben. Eine sorgfältige Betrachtung zeigt, dass diese Hypothese falsch ist. In Wirklichkeit gibt es keinen einzigen Beweis einer Erwärmung durch CO2 während der gesamten Satelliten-Aufzeichnungen.

      Den Rest sollten Sie selber herausfinden.

    • @hansmm

      Wenn man von Klima und der dahinter liegenden Statistik sprechen will, dann muss man das Wetter auf diesen Planeten von Anbeginn bis zum Ende auswerten. Und da das Ende der Erde noch nicht da ist, wird es mit der Klimastatistik auch noch dauern. Unabhängig davon, dass vor ca. 4 Milliarden Jahren auch noch kein Mensch auf dieser Erde zuhause/lebensfähig war. Und Wetter ist nicht nur Tag sondern auch Nacht….also 24 Stunden…Rund um die Uhr.

       

  8. Guten Tag Herr Frey

    Guter Artikel.
    Zu Ihrem Schlusswort bezüglich CO2, der Politik, bzw. den Medien und einigen Klima(folgen)forschern geht es auch nicht um CO2, die wissen schon längst, dass diese geringe Menge, welche nach oben, in höheren Luftschichten abnehmend ist, nichts bewirkt.
    Es geht rein um den Betrug am Volk, um nichts anderes. Jetzt beginnt man bereits mit Geschwindigkeitsbeschränkungen (Frankreich) das Volk weiter abzuzocken, womöglich dann später unter dem Vorwand, CO2 einsparen zu wollen. Deutschland wird mit Sicherheit folgen.
    Die Politiker interessiert es nicht, was hier zur realen Wissenschaft veröffentlicht wird. Genausowenig wie es einige Politiker in den USA, Kanada und Frankreich absolut nicht interessiert, was die realitätsnahe Wissenschaft veröffentlicht. Solange damit unglaubliche Umsätze durch Steuern und Abgaben abgezockt werden können, wird sich in der Politik nichts ändern. Es ist ganz klar vorsätzlicher Betrug am Volk. Dieser müsste durch ein Tribunal strafrechtlich verfogt werden und zwar nicht nur in Deutschland, sondern auch in allen anderen Ländern, welche den Betrug am Volk ausüben. Skruppellosigkeit und kriminelle Energie gehen einher mit Macht- und Geldgier.
    René Funk

    • @Funk René

      Sehr treffende Analyse, Danke!

      Früher hat man sich wenigstens noch vor grünen Mars-Männchen gefürchtet. Die irdischen können inzwischen abzocken, wie sie wollen.

      Klebt doch das Label „Rechtsstaat“ oben drauf und ‚pecunia non olet‘ sagte schon der römische Kaiser Vespasian!

    • @Funk René

      Das US Volk hat sich wenigstens einen Trump als Präsidenten gewählt. Und der räumt gewaltig im Establishment der Politik, der Abzocker, der Medien, der Eliten/Schauspieler auf. Darum hassen ja auch die Hauptmedien in den USA und Deutschland den Trump so…darum schimpft ja die gesamte Altparteienkaste in Deutschland so auf Trump….der trocknet ihnen nähmlich die Geldquellen aus in dem er dem Volk/Bürger mehr Freiheit und Selbstbestimmung zurückgeben will.

       

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