Amerikas Windindustrie jault auf – die Republikaner wollen die grünen Subventionen beschneiden

Windräder im Sonnenuntergang, Claudia Hautumm / pixelio.de

stopthesethings
Die Windindustrie ist „Peter Pan“, der Figur des schottischen Kinderbuchautors James Matthew Barrie sehr ähnlich – ein Kind das nie erwachsen wird, stets bereit für seine Ansichten zu kämpfen, zu treten und zu schreien, um die krasse Realität des erwachsen Werdens zu vermeiden.

Wie oft haben wir gehört, dass die Windkraft ihre Rendite-gebenden Subventionen (gestohlen von Steuerzahlern und Stromverbrauchern in Hunderten von Milliarden Dollar) brauchen, um noch ein bisschen länger zu leben, damit sie „reifen“ können?

Und nun, wenn die Subventionen gekürzt werden, die Chance einer „glänzenden, sauberen, grünen“ Zukunft der erneuerbaren Energie für immer verloren sein wird?

Dabei, falls sie die Subventionen kürzen, verschwindet diese sogenannte „Industrie“ sofort. Diese rechnerische Gewissheit gilt überall, auch in den USA.

 

Die Steuerreform der Republikaner zielt darauf ab, die Abzocke der Grünen Energie aus dem Gleis zu bringen

New York Post; Robert Bryce am 12. Dezember 2017

Kommentatoren, wie auch die Demokraten im Kongresses , haben das republikanische Steuergesetz dafür kritisiert, dass es nach einer Marathonsitzung durch das Repräsentantenhaus und den Senat beschlossen wurde.

Trotz dieser Beschwerde – und der jüngsten Analyse des Haushaltsbüros des Kongresses, wonach der Gesetzentwurf das Bundesdefizit um 1 Billion Dollar oder mehr erhöhen könnte – soll die neue Steuergesetzgebung der Energiepolitik des Bundes die dringend benötigte stabile Gesundheit bringen und insbesondere die verschwenderische Förderung von Wind- und Solarenergie auf ein vernünftiges Maß zurechtstutzen.

Während die letzten Details der Steuerreform im Konferenzkomitee ausgearbeitet werden müssen, zielen sowohl die Regierungs- als auch die Rechnung im Senats darauf ab, die Subventionen für Wind- und Solarenergie zu kürzen. Diese Steuervergünstigungen verzerren die Stromgroßhandelsmärkte und kosteten den Steuerzahler Dutzende von Milliarden Dollar.

 

Im Januar ermittelte der Ausschuss für Steuerschätzung, dass die Subventionen des Bundes nur für Windenergie die Bundeskasse zwischen 2016 und 2020 mit 23,7 Milliarden US-Dollar belastet haben wird. Die solaren Subventionen werden im selben Zeitraum 12,3 Milliarden US-Dollar erreichen.

Das ist nicht nur eine Menge Geld, es ist auch mehr als großzügig gegenüber dem,  was die Bundesregierung den Kohlenwasserstoff- und Nuklearsektoren zur Verfügung stellt, auf einer energieäquivalenten Basis

Im Mai veröffentlichte der überparteiliche wissenschaftliche Dienst des Kongresses, einen Bericht über energiebezogene Steuervorschriften. Es stellte fest, dass Solar- und Windenergie im Jahr 2016 mehr Bundessteuergelder (6 Milliarden US-Dollar) erhielten als die Sektoren Öl, Kohle und Erdgas (5,2 Milliarden US-Dollar) zusammen – und dass, obwohl Kohle, Öl und Gas im vergangenen Jahr 24 Mal so viel Energie produziert haben wie Wind und Sonne zusammen.

Die Geschichte ist noch mieser, wenn es um Kernenergie geht – auf Energieäquivalent-Basis hat die Solarenergie im vergangenen Jahr 182-mal so viel Bundesmittel erhalten wie der Nuklearsektor – und die Windenergie hat 68-mal mehr bekommen.

Das sind erschreckende Zahlen, zumal der heimische Nuklearsektor, der zur Verringerung der Kohlendioxidemissionen beiträgt, in einer ausgewachsenen Krise steckt: In den letzten Jahren mussten zahlreiche Reaktoren vom Netz genommen werden und viele weitere, darunter auch das Kernkraftwerk Indian Point [etwa 55 Kilometer nördlich von New York City in  Buchanan am Hudson River], wahrscheinlich dauerhaft abgeschaltet werden.

 

Das Jammern der Anleger kann von der östlichen Spitze der Vereinigten Staaten [State New York] bis zu Jerry Browns Küche in Sacramento [grün-missionarischer Gouverneur von Kalifornien] gehört werden.

Ein Sprecher der American Wind Energy Association sagte der New York Times, dass „allein die Bedrohung durch diese Gesetzesvorlage eine abschreckende Wirkung auf neue Windanlagen hat“. Die Lobbygruppe für Big Wind behauptet, dass „50.000 US-Jobs“ auf dem Spiel stehen.

Aber Sie erinnern sich, dass die Wind-Subventionen den Bundeshaushalt zwischen 2016 und 2020 23,7 Milliarden US-Dollar kosten werden. Damit kostet jeder windbedingte Arbeitsplatz den Steuerzahler ungefähr 474.000 US-Dollar. Das ist ein teures Konzert, besonders wenn man bedenkt, dass das durchschnittliche Haushaltseinkommen in den Vereinigten Staaten im letzten Jahr bei 57.600 US-Dollar lag.

 

Eine weitere gute Nachricht über die drohenden Steueränderungen: Die Version der Regierung will den Bundeskredit für Elektrofahrzeuge verschrotten. Die aktuelle Bundespolitik bietet E-Auto-Käufern einen Zuschuss von bis zu 7.500 US-Dollar. Wer kauft diese Autos? Reiche Leute. Eine Analyse aus dem Jahr 2013 ergab, dass Tesla-Käufer über ein durchschnittliches Haushaltseinkommen von 293.000 Dollar verfügen.

Seit Jahren erzählen uns Befürworter erneuerbarer Energien, dass Wind und Solar billiger werden. Wir hören das Gleiche von den Elektroautos. Aber da diese Industrien nun sehen, dass ihre Absahnerei aus der Bahn gekommen ist, werden wir bald herausfinden, wie wettbewerbsfähig sie wirklich sind.

New York Post

Erschienen auf stopthesethings am 03.01.2018

Übersetzt durch Andreas Demmig

https://stopthesethings.com/2018/01/03/americas-wind-industry-squeals-as-republicans-slash-massive-wind-power-subsidies/

 

 

* * *

Zeitgeschichtlich: Im Original der STT Seite, ist die Bildmontage des Broadway Stückes : „les déplorables“ zu sehen. (Die Beklagenswerten),
gemünzt auf USA und Trump

Das ist zurückzuführen auf den Spruch von Hillary Clinton im Wahlkampf:
Man kann die Hälfte der Trump-Unterstützer da hineinstecken, was ich einen Sack von Kläglichen (basket of deplorables) nenne.”

 

 

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8 Kommentare

  1. „werden wir bald herausfinden, wie wettbewerbsfähig sie wirklich sind.“ Das muß man nicht in der Zukunft herausfinden, das weiß man schon seit Beginn, daß der Unfug mit den sog. „Erneuerbaren“ niemals rentabel und wettbewerbsfähig sein kann. Simpler Dreisatz genügt um das zu berechnen.

    Außerdem gilt: Was subventioniert werden muß kann nicht wettbewerbsfähig sein und werden.

  2. zu: praktikable Idee

    1. Haushaltsausschuss im Bundestag (hat schon angefangen).

    2. Nur noch das 2t-effektivste Korruptionssystem der Welt (neben der unerreichbaren UNO) darf Subventionen zuteilen und überweisen; das garantiert den Kolbenfresser auf allen Zylindern.

  3. Entzieh einem Junkie seinen Stoff und er wird zum Heuler.

    Entzieht der grünen Klimareligion ihren Stoff ( Steuergelder )

    und sie beginnen zu heulen, dass sich einem die Fußnägel nach hinten aufrollen.

    • 1. Bitte hier nur unter vollem Klarnamen posten, siehe Regeln.
      2. „Entzieht der grünen Klimareligion ihren Stoff ( Steuergelder )“ Haben Sie eine praktikable Idee wie man das machen könnte.

      • Hallo Admin,

        zu Ihrem 2. fällt mir da schon der eine oder andere Punkt ein. Man könnte z.B. bei der Stromproduktion die Planwirtschaft abschaffen und die freie Marktwirtschaft wieder einführen. Auch das massive Ausschütten staatlicher Fördergelder könnte man einstellen. NGOs, die solche Dinge wie Schutzgelderpressung durchführen, ist die Allgemeinnützigkeit abzuerkennen, das Vermögen einzuziehen und daraus das gezahlte Schutzgeld an die Geschädigten zurückzugeben. Bei Gesetzesverstößen wie die Besetzung von Tagebauen, Kraftwerken, Häusern … sind die Personalien festzustellen und der entstandene Schaden von diesen Personen und den beteiligten NGOs zu begleichen. In den Medien wird keine kostenlose Werbung für grüne NGOs durchgeführt.

        … nur mal so als erste Ideensammlung.

        Mfg

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