Diesel-Verteufelung: Krieg gegen das eigene Volk Diesel: Wie der RBB das Volk hinter die Fichte führt

Bild 1. Wenn die „Deutsche Umwelthilfe“ gegen Deutschlands Autoindustrie in den Krieg zieht, kommt Unterstützung aus allen medialen Rohren, und dubiose US-Studien werden als Tatsachen dargestellt, während wirkliche Fachleute kaum zu Wort kommen (Foto: Maximilian Urschl DUH)

Fred F. Mueller
Deutschlands politische und mediale Eliten blasen zum Krieg gegen das angeblich klima- und gesundheitsgefährdende Automobil. Da man damit nahezu das ganze Volk trifft, von den knapp 1 Mio. Beschäftigten der Branche über zahllose Mitarbeiter bei Zulieferern und Werkstätten bis zu den rund 45 Mio. Autobesitzern, greift man zur Salamitaktik. Deshalb wird zurzeit der Diesel-PKW als angeblich gesundheitsschädlicher Schmutzfink in die Ecke gestellt. Er soll die Luft in den Städten verpesten und jedes Jahr zigtausende Tote verursachen. Eine besondere Pointe bei dem üblen Spiel der Medien setzte am 12.12.2017 der RBB-Journalist und engagierte Klimaaktivist Robin Avram mit einer in Rundfunk, Fernsehen sowie online breit ausgewalzten Kampagne zur Untersuchung der NO2-Werte in Berliner Straßen, die unter dem Slogan „Abgasalarm“ präsentiert wurde. Hierzu eine kurze kritische Wertung.

„Mehr Berliner als bislang bekannt sind zu hoher Stickoxid-Belastung ausgesetzt – das zeigen Messungen von rbb|24 und der TU Berlin. Das Problem ist flächendeckend: An 73 Standorten liegen die Werte über dem Grenzwert. Unsere Datenanalyse zeigt die Belastung in Ihrer Nähe“ – so reißerisch steht es in dem Online-Text, den der RBB dazu veröffentlicht hat [RBBA]. Und weiter: „Unsichtbar und gesundheitsgefährdend: Stickoxide sind eines der größten Umweltprobleme des Landes Berlin. Recherchen von rbb|24 zeigen: Weitaus mehr Einwohner als bislang bekannt sind von einer zu hohen Stickoxid-Belastung in der Atemluft betroffen. Dass Berlin nicht nur an einigen Stellen, sondern ein flächendeckendes Luftverschmutzungsproblem hat, zeigt eine aufwändige Stickoxid-Messreihe, die der Rundfunk Berlin-Brandenburg in Kooperation mit der Technischen Universität (TU) durchgeführt hat“.

Mit der dicken Angstmach-Keule…

Etwas später kommt dann die Angstmache gleich mit der ganz dicken Keule: Unter der Zwischenüberschrift „Ein Jahr weniger Lebenszeit an vielbefahrenen Straßen“ folgt die Warnung: „Die Auswirkungen von Stickoxiden auf die Gesundheit sind groß: Die Lunge und das Herz-Kreislaufsystem werden belastet. Die Atemwege können sich entzünden, was negative Auswirkungen anderer Luftschadstoffe wie Feinstaub verstärkt. Folgen können Atemnot, Bronchitis, Lungenödem und Lungenfunktionsminderung sein. Besonders gefährdet sind chronisch Lungenkranke wie Asthmatiker, aber auch Senioren und Kinder”.

Anschließend darf die bekannte Aktivistin Prof. Dr. Barbara Hoffmann von der Universität Düsseldorf als Sprachrohr der Wissenschaft orakeln: „Im Mittel leben wir alle durch die Belastung durch Feinstaub und Stickoxid zehn Monate kürzer. Wer an einer starkbefahrenen Straße lebt, hat dabei eine höhere Wahrscheinlichkeit, mehr Lebenszeit zu verlieren als im Durchschnitt“. Um dann eine Hochrechnung der Europäischen Umweltagentur, wonach 2016 in ganz Deutschland 12.860 Menschen wegen Stickoxiden vorzeitig starben, als „unterm Strich für seriös“ zu werten.

Extrem einseitige Auswahl der „Experten“

Die Zahl anderslautender Fachmeinungen in diesem Beitrag ist exakt: NULL. Dies kann man mit Fug und Recht als Extrembeispiel für die Missachtung jeglicher Pflichten eines Journalisten zur Ausgewogenheit bei der Berichterstattung bezeichnen. Es gibt nämlich jede Menge Wissenschaftler mit anderen Ansichten. Solche Wissenschaftler mit Sachkenntnis über gesundheitliche Auswirkungen von Stickoxiden finden sich in Deutschland z.B. in den beiden Fachgremien, welche für die Festlegung von Grenzwerten am Arbeitsplatz (MAK-Kommission, 36 Mitglieder) bzw. in Büros und Privaträumen (Ausschuss für Innenraumrichtwerte, 18 Mitglieder) zuständig sind. Es ist seitens des Herrn Avram und des RBB schon eine ziemliche Dreistigkeit, diesen insgesamt 54 meist hochrangigen Wissenschaftlern, deren Kernkompetenz der Schutz der Bevölkerung vor Luftschadstoffen ist, eine derart extreme Einzelmeinung sozusagen vor die Nase zu setzen und so zu tun, als ob diese Einzelperson die einzig entscheidende medizinische Kapazität bezüglich der Beurteilung der Gesundheitsschädlichkeit von NO2 sei.

Zu diesem Thema hat es immerhin erst vor kurzem einen Untersuchungsausschuss des Bundestages gegeben, auf dem zahlreiche Experten zum Thema „Gefahren durch Abgase“ angehört wurden. Und die dort gezogenen Schlussfolgerungen lauteten ganz anders:

„– Die Kausalität unterstellende Aussage, jährlich würden 10.000 Menschen durch Verkehrsemissionen sterben, ist auch nach Ansicht des Ausschusses nach dem Ergebnis der Sachverständigenanhörung nicht haltbar.

In Deutschland bestehen keine toxikologisch bedenklichen NO2-Werte in öffentlich zugänglichen Bereichen.

Es gibt keine wissenschaftlich erwiesenen Zahlen dazu, wie viele Menschen aufgrund grenzwertüberschreitender NO2-Expositionen erkrankt oder gar gestorben sind.

Überschreitungen von NO2-Grenzwerten an bestimmten Orten allein haben relativ wenig Aussagekraft. Es kommt vielmehr auf die an einem Ort bestehende Komposition bzw. Mischung mit anderen „Giftstoffen“ an“.

Bild 3. Zitat aus dem Abschlussbericht des Diesel-Untersuchungsausschusses des Bundestags

Fragwürdige Messkampagne

Bezüglich der durchgeführten Messkampagne kann man mit wenigen Worten feststellen, dass diese wohl kaum wissenschaftlichen Kriterien genügen dürfte. Bei der Beurteilung von Stickoxidgehalten ist allein der Jahresdurchschnitt entscheidend, da dieser ständigen Schwankungen unterliegt, die im Tages-, Wochen-, und Jahresrhythmus auftreten. In der Regel ist es dazu erforderlich, dass mehrjährige Messreihen mit den gleichen Methoden an den gleichen Orten durchgeführt werden.

Das trifft bei der hier präsentierten Kampagne nicht zu. So wurde nur an zwei Monaten und in der kalten Jahreszeit gemessen, wenn die Immissionen durch Heizungen nach oben getrieben werden. Was das bedeutet, erkennt man bei der Analyse einer Untersuchung des Bayrischen Landesamtes für Umwelt an der Landshuter Allee, einem der beiden extremsten „Hotspots“ in Deutschland. Hier zeigten sich Unterschiede des sogenannten „städtischen Hintergrunds“ – das ist derjenige Anteil, der nicht von den örtlichen Emissionen des Verkehrs stammt – von 31 µg/m3 in der kalten Jahreszeit (Wochen 3-11) zu lediglich 16 µg/m3 im Sommer (Wochen 25-32). Berechnet man den Mittelwert aller Messdaten der RBB-Kampagne, so kommt man übrigens trotz aller Alarmschreie auf lediglich 43 µg/m3. Berücksichtigt man dazu die Messungenauigkeit der verwendeten Passivsammler von immerhin 10 %, so liegt der NO2-Gehalt der Berliner Luft im Durchschnitt selbst im Winter im Rahmen der Vorschriften. Im Sommer dürfte er nochmals deutlich darunterliegen.

Wie tendenziös das Vorgehen war, lässt sich auch an folgender Aussage erkennen: „An Hand der Verkehrsstärkekarte im Berliner Umweltatlas wurden Messstandorte ausgewählt, wo eine hohe Belastung zu vermuten war und/oder viele Bewohner betroffen sein konnten“. Deshalb nimmt es nicht Wunder, dass allein acht der 131 Messstellen an stark befahrenen Autobahnen liegen. Schon auf den ersten Blick sticht noch eine weitere hervor, und zwar die am Görlitzer Bahnhof. Dies ist ein Knotenpunkt für Buslinien, und gerade ältere Busse mit veralteten Abgasnachbehandlungssystemen sind besonders üble „Stinker“, die weit überproportionale Mengen an Ruß und Stickoxiden ausstoßen. Da der Hochbahnhof wie ein Dach wirkt und den Luftaustausch nach oben behindert, sind hier Extremwerte quasi garantiert. Es dürfte noch etliche weitere solcher „geschickt gewählter“ Messstandorte geben.

Bild 4. Eine weitere „unbequeme Wahrheit“ des Bundestags-Untersuchungsausschusses zur Dieselaffäre

Wie man Messwerte manipulieren kann

Eine Erläuterung zu den Messmethoden im RBB-Bericht zeigt mit seltener Deutlichkeit auf, was von solchen Messkampagnen zu halten ist, wenn sie von Auftraggebern organisiert werden, die ein eindeutiges Ziel – nämlich die Diskriminierung des Verbrennermotors – verfolgen. In den Erläuterungen zu Messmethode und Daten steht: „Luftströme sind hochkomplex – das weiß jeder, der schon einmal Seifenblasen beobachtet hat: Es ist unmöglich vorherzusagen, wohin die Seifenblasen fliegen. Sicher ist nur: Jede Blase nimmt einen anderen Weg. Ähnlich verhält es sich mit Luftschadstoffen, deren Verteilung auch nur zum Teil erklärbar ist. Wind, Niederschlag, Bebauung, Verdünnung mit der Atmosphäre aber auch chemische Reaktionen können zu ganz anderen Werten selbst in unmittelbarer Nähe führen“.

Soll heißen: Wer sich damit auskennt, kann Messstellen so platzieren, dass sie das messen, was er gerne finden möchte. RBB-Mann Robin Avram dokumentiert doch schon durch die Wahl der „wissenschaftlichen Begleitmusik“ zur Sendung sowie den breiten Raum, den er den Herrschaften von der „Deutschen Umwelthilfe“ in seinem Bericht einräumt, dass er Partei genommen hat und keinerlei Interesse an einer objektiven Berichterstattung hat. Es ist kaum anzunehmen, dass er seine Vorstellungen gegenüber den ausführenden Institutionen verheimlicht hat. Und wenn dann schon im Bericht steht: „Die Passivsammler wurden vor Ort von Studenten an geeigneten Stellen aufgehängt“, dann dürfen an der Objektivität der Ergebnisse leichte Zweifel erlaubt sein.

Manipulation bei den Grenzwertangaben

Abschließend sei noch auf eine weitere subtile Methode hingewiesen, die zeigt, mit welchen Methoden Medien wie der RBB die Öffentlichkeit hinter die Fichte führen. Bei der Angabe der Luftgrenzwerte wird einfach unterschlagen, dass für Innenräume – Wohnzimmer, Kinderzimmer, Büroräume, Schulen, Krankenhäuser und Hochschulen – ein erheblich höherer NO2-Grenzwert von 60 µg/m3 gilt, obwohl sich der durchschnittliche Mitteleuropäer zu rund 90 % in solchen Innenräumen und nicht auf der Straße aufhält [AIR, AIRA, HIST]. Deshalb ist das ganze Getue über die „Vergiftung“ unserer Bevölkerung durch NO2 in der Luft auf der Straße schlicht Unsinn, einfach nur Panikmache und sonst gar nichts. Unsere Politik hat uns einen unsinnig niedrigen Grenzwert ohne Konsultation der zuständigen Fachleute aufoktroyiert und ist eher bereit, gigantische Schäden für den einzelnen Bürger ebenso wie für die ganze Volkswirtschaft in Kauf zu nehmen, als ihren Irrtum einzugestehen. Der RBB agiert hierbei als Staatsfunk – ganz wie zu Zeiten des Karl-Eduard von Schnitzler unseligen Angedenkens.

Zustände wie in der Anstalt

Wenn man sich dies alles vor Augen führt, kann man sich nur fragen, wie es eine hochtechnisierte Nation wie Deutschland zulassen konnte, sich von einer Handvoll Umwelthysteriker in die derzeitige missliche Lage manövrieren zu lassen. Künftige Generationen werden sich verständnislos an die Stirn fassen. Wie konnte man nur Ökofanatikern wie dem DUH, die zugegebenermaßen Meister der Manipulation sind und willige Helfer in Behörden und Medien fanden, soviel Einfluss zugestehen. Nicht zu vergessen ist dabei die Rolle der EU, die uns den ganzen Schlamassel mit ihrer unsinnigen Vorgabe von 40 μg/m3 erst eingebrockt hat. Dem aktuellen „noch mehr EU“-Geschrei der Verantwortlichen insbesondere bei der SPD sollte man angesichts solcher Erfahrungen mit äußerstem Misstrauen begegnen.

Fakten und „Faktenfinder“

Die Analyse der von „Faktenfindern“ a la Robin Avram vom RBB präsentierten Berichte zeigt, dass man sich dort alles andere als kritisch-investigativ mit dem Thema NO2-Immissionen in der Stadtluft beschäftigt. Eine kritische Wertung von Daten und Hintergründen ist nicht einmal in Ansätzen erkennbar. Dies bestätigt die bereits bisher gemachte Erfahrung, dass die Mehrzahl der Medien – allen voran die Fernsehanstalten ARD, ZDF und ihre Landesdependancen – bei ihrer Arbeit einseitig, parteiisch und irreführend berichtet. Statt um Ausgewogenheit und Sorgfalt bemüht man sich offenkundig eher darum, das Thema so darzustellen, wie bestimmte Bundesbehörden, die Auslandsagenten von der DUH sowie die etablierten Parteien es gerne haben möchten. Man präsentiert extremistische „Wissenschaftler“ und ignoriert abweichende Meinungen gestandener Fachleute. So leistet man dem ideologischen Ziel der Deindustrialisierung Deutschlands durch „Dekarbonisierung der Volkswirtschaft“ Vorschub. Der Diesel ist dabei nur das erste Opfer. Die Vernichtung der deutschen Automobilindustrie wird anschließend auch beim Benziner weitergehen. Die sich jetzt abzeichnende „GroKo“ – egal ob sie als echte oder als wilde (Duldungs-) Ehe zustande kommen sollte – ist für Deutschland ein sehr schlechtes Omen.

Fred F. Mueller

Quellen

[AIR] https://www.umweltbundesamt.de/themen/gesundheit/kommissionen-arbeitsgruppen/ausschuss-fuer-innenraumrichtwerte-vormals-ad-hoc#textpart-1

[AIRA] https://www.umweltbundesamt.de/themen/gesundheit/kommissionen-arbeitsgruppen/ausschuss-fuer-innenraumrichtwerte-vormals-ad-hoc#textpart-1 abgerufen am 9.12.2017

[BLFU] https://www.lfu.bayern.de/luft/luftreinhalteplanung_verkehr/nox_projekt/index.htm

[BUTA] Drucksache 18/12900 – 492 – Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode

[HIST] Bundesgesundheitsbl. 1/98, Richtwerte für die Innenraumluft: Stickstoffdioxid, S. 9-12.

[RBBA] https://www.rbb24.de/politik/thema/2017/abgasalarm/beitraege/abgasalarm-Stickoxid-Werte-in-Berlin-flaechendeckend-zu-hoch.html#top

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9 Kommentare

  1. Meiner Kenntnis nach fahren sämtliche LKWs und Busse mit Diesel und die haben sogar noch einen viel stärkeren Motor als ein PKW. Aber verdächtiger Weise gehen die grünen Hilfswissenschaftler nicht gegen Lkws vor. Abgesehen davon ist der Diesel gegen den Ottomotor wesentlich effektiver. Deutschland wird nur noch von dummen Schreihälsen regiert, gegen die die Schildbürger schlaue Leute waren.

  2. zur Qualifikation: langjährig niedergelassener Facharzt für Allgemeinmedizin, Knappschaftsarzt und Silikose- Gutachter. Mit den vertieften Implikationen des Themas nur über wissenschaftliche Literatur vertraut, aber Wissenschaft gelernt und wissenschaftlich gearbeitet, und daher Grundkenntnis darüber, was Wissenschaft ist, und vor allem, was nicht.

    Also so mal eben aus dem Ärmel mal 10000 oder 13000 Dieseltote in die Welt zu setzen, wie Herr Resch, Studienabbrecher und Vielflieger das tut, das geht n i c h t. Das ist unwissenschaftlich, falsch, völlig haltlos und dumm.

    Vermutungen, Korrelationen und Hochrechnungen sind nicht die wissenschaftliche Methode, um eine valide Aussage über einen so gravierenden Sachverhalt zu machen.

    Wir nehmen jetzt einmal an, jemand wohnt in der Nähe einer viel befahrenen Kreuzung, ja, er war während einer gewissen  Zeit seines Berufslebens staubexponiert und hat 30 Jahre lang geraucht und  zudem eine ungünstige genetische Disposition, was seine Atemwege betrifft. Und dann will jemand hergehen und sagen, der starb „am Diesel“?

    Wenn Leute wie Herr Resch (DUH) eine leise Ahnung davon hätten, wie schwierig es ist, nur bei einem einzigen Menschen zu wissen, woran er starb, würden sie vielleicht etwas kleinlauter agieren.

    Wissenschaftlich korrekt müsste jeder Verstorbene, den man für einen „Dieseltoten“ hält, obduziert werden, alle medizinischen Befunde, derer man habhaft werden kann, ausgewertet, sowie ein anamnestisches Protokoll seiner gesamten Lebensführung erstellt werden, um eine solch gravierende Aussage zu machen. Und auch dann noch werden Fragen offenbleiben.

    Aber letzten Endes reicht die beste und valideste wissenschaftliche Beweisführung nicht aus, um ideologische Aktivisten zu überzeugen. Was sie tun ist billigste Propaganda und Aktionismus, mit dem Ziel, der Autoindustrie zu schaden und den Besserverdienenden, die mit den SUVs rumfahren, eins auszuwischen.

    • Der DUH muss die sogenannten Dieseltoten nicht selbst behaupten, denn er findet immer wieder Aktivisten – notfalls mit einem inflationären Professortitel – die dies für ihn erledigen. ‚Unstatistik‘, der Blog auch des Statistik-Papstes Gigerenzer hat sich dankenswerterweise nun auch zu Wort gemeldet: http://www.rwi-essen.de/unstatistik/74/

      In seinem Buch ‚Risiko‘ hat Gigerenzer sehr viele Beispiele von unsachgemäßem Umgang mit statistischen Zahlen dokumentiert, es wäre vielleicht nicht schlecht, wenn man die Publikationen der Dieseltoten mal durch Gigerenzers Kompetenzmühle drehen würde. Wenn es um die Fehlinvestition von zig oder hunderten Milliarden geht lohnt ishc das sicher.

  3. „Mehr Berliner als bislang bekannt sind zu hoher Stickoxid-Belastung ausgesetzt – das zeigen Messungen von rbb|24 und der TU Berlin“.
    Warum überlässt man das Messen nicht den zuständigen Behörden wie den Landesämtern für Umwelt. Die haben mehr Erfahrung. Die wissen sicher, dass die Werte im austauscharmen November größer sind als die Jahres-Mittelwerte. Alles nur Panikmache.

  4. Ganz gleich, ob man den EU-Grenzwert für sinnvoll hält oder nicht, so müsste eine Messung an der Straße jedenfalls genau den Bedingungen der EU-Richtlinie entsprechen, wenn man schon diesen Grenzwert heranzieht. Einen solchen Busbahnhof als Messstelle zu nehmen wäre dann bereits ein methodischer Fehler. So müssten alle Messstellen genau protokolliert worden sein.

    Zufällig habe ich kürzlich auch einen vom NDR ausgestrahlten Beitrag „Diesel-Desaster“ gesehen, hatte daraufhin diesen angeschrieben:

    „Mir sind an der Sendung einige Details aufgefallen. Ein Herr Friedrich und ein Herr Resch wurden befragt, beide gaben an, dass die Fahrzeuge Stickoxide weit über Grenzwert ausstoßen. Das ist eine Täuschung der Zuschauer, da die genannten Grenzwerte an ein ganz spezifisches Testprogramm geknüpft sind. Die beiden Herren sind Aktivisten, Teil eines Netzwerks, das die Stuttgarter Nachrichten recherchiert haben http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.umwelthilfe-in-ministerien-das-netzwerk-der-diesel-gegner.ce6d4b7e-2a2a-4379-87f9-70b5feeb5845.html 

    Es wäre gut, auf solche Zusammenhänge in einer solchen Sendung hinzuweisen. Diesem Netzwerk hat die EU Grenzwerte an der Straße zu verdanken, über deren Relevanz die WHO beim Aussprechen ihrer Empfehlung keine Einigkeit erzielen konnte. Sie sind aus der Luft gegriffen. Selbst das gestrenge Kalifornien ist nicht unter 60 µg/m³ gegangen, die USA haben 100 µg/m³.“

    Resch und Friedrich tauchten in dem Beitrag unabhängig voneinander auf, so dass der unbedarfte Zuschauer eher den Eindruck zweier unabhängiger Meinungen haben musste. Der NDR hat an den WDR weiter verwiesen, der anscheinend für den Beitrag verantwortlich ist. Von dort habe ich bisher keine Antwort bekommen.

    Die Methode der Aktivisten ist ansonsten immer gleich: NO2 wird als Gefahr dargestellt, und es wird gesagt, dass es durch NO2 zu Atemwegserkrankungen kommen kann. Das ist nicht falsch, aber die Aktivisten nennen nie konkrete Werte bei denen das Entstehen von Atemwegserkrankungen nachgewiesen ist. Sie flüchten sich dann immer schnell in die EU-Grenzwerte. Die Richtlinie selbst sagt aber nichts zum tatsächlichen Risiko, wenn dieser Grenzwert überschritten ist. Man hat den Grenzwert recht unwissenschaftlich festgelegt, und wie Merkel sagen würde: Jetzt ist er halt da.

     

     

  5. ————–Der Kampf gegen den Diesel !——————-
    ———————————————————————–

    Wer glaubt, es gehe hier um unsere Gesundheit, dem ist nicht mehr zu helfen!
    Da beim Diesel die Klimakeule nicht richtig zieht, ein Benziner stösst mehr CO2 aus, holt man die Gesundheitskeule heraus, und schon sind die Horrorszenarien wieder da.
    ————————————

    Was sagt das Umweltbundesamt?

    „Unterschied zwischen Außenluft- und Arbeitsplatzgrenzwert für NO2“
    ————————-

    „Der EU-Grenzwert (Jahresmittelwert) für die Stickstoffdioxidkonzentration (NO2) in der Außenluft beträgt 40 µg/m³ – der Arbeitsplatzgrenzwert ist mit 950 µg/m³ wesentlich höher. Ein Arbeitsplatzgrenzwert ist ein Wert für die zeitlich begrenzte Belastung gesunder Arbeitender, während durch NO2 in der Außenluft auch empfindliche Personen rund um die Uhr betroffen sein können.“
    ————————–

    Der Wert im Büro oder Werkstatt kann ca 23.7 mal höher als auf der Strasse!
    Wir arbeiten 8 oder mehr Stunden in den Räumen.
    An einer stark befahrenen Strasse stehen wir höchstes paar Minuten an der Ampel. Keiner macht dort Urlaub!
    ——————————

    Was läuft hier ab?

    Ein, schon seit Jahrzehnten, andauernder, ideologischer Kampf gegen das Auto!!!

    https://www.umweltbundesamt.de/themen/unterschied-zwischen-aussenluft

     

     

  6. ….

    Wenn man sich dies alles vor Augen führt, kann man sich nur fragen, wie es eine hochtechnisierte Nation wie Deutschland zulassen konnte, sich von einer Handvoll Umwelthysteriker in die derzeitige missliche Lage manövrieren zu lassen.

    ….

    Die hochtechnisierte Nation verdankt ihre technischen Errungenschaften max. 15% der Bevölkerung. Größer ist der Anteil nicht der zu einem Ingenieursstudium oder einer Technikerausbildung  fähig ist. Der grosse Rest glaubt alles was die Medien verkünden. Wer schaut denn als erstes ob eine toxikologische oder eine empirische Untersuchung vorliegt? Wer kennt den Unterschied zwischen Korrelation und Kausalität ? Klimaerwärmung durch „Gegenstrahlung“, wer sieht das Perpetuum mobile der 2. Art dahinter?… usw.

    Politik und Medien bedienen Emotionen, sprich Ängste, um damit gesellschaftliche Entwicklungen zu steuern (Energiewende, Verkehrswende, Atomausstieg,…) Leute die Ahnung von Technik und Physik haben stören da nur. Ingenieure und Techniker, die nützlichen Idioten der Politik….

  7. windige Korrelationen als Kausalitäten ausweisen; ht der rbb beim gender mainstreaming abgkupfert?!!… 😉

    Man könnte ja auch den Ansatz wählen: mit der Zunamhe des Verkehrs seit 100 Jahren hat sich die Lebenserwartung von 46,4 (1900) auf 81,7 (2006) erhöht!!

    immer diese destruktiven Spinner wie Resch, Schellnhuber, Rahmstorf, Latif & Mischpoke… 😉

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